Documenta Kunstwerk - riesige Skulptur aus 100.000 Bücher in Kassel geplant
Eines der ersten und größten Kunstwerke für die Documenta 14 im kommenden Jahr (2017) wird das "Partenón de Libros" ("Parthenon der Bücher") sein.

Bücher spenden für Documenta Installation

Die documenta Kassel stellt eines der größten Projekte für die kommende Documenta-Ausstellung vor. Dabei handelt es sich um eine riesige Skulptur, bestehend aus einem Metallgerüst, welches mit bis zu 100.000 Bücher verkleidet wird. Das "Partenón de Libros" ("Parthenon der Bücher") wird in den originalen Abmaßen des Parthenon Tempel für die Stadtgöttin Pallas Athena Parthenos auf der Athener Akropolis entstehen.

Als Vorbild diente das nach dem Ende der Militärdiktatur in Argentinien (1983 in Buenos Aires) errichtete "Partenón de Libros" ("Parthenon der Bücher") der argentinischen Künstlerin Marta Minujín. Für Minujín ist der griechische Tempel auf der Akropolis die "ästhetische und politische Urform einer Demokratie", so der Kurator Pierre Bal-Blanc aus dem Documenta-Team.

"Die Arbeit setzt ein Zeichen gegen Gewalt, Diskriminierung und Intoleranz."
Adam Szymczyk, Documenta-Direktor

Zur Frankfurter Buchmesse wird das Projekt vorgestellt und gleichzeitig um Buchspenden geworben. Wer selbst Bücher für die "Partenón de Libros" ("Parthenon der Bücher") Skulptur spenden möchte, sollte folgende Punkte beachten:

Bücher spenden für die Documenta

- Sammelstart ist der 20. Oktober 2016 in Kassel
Buchspenden an folgende Adresse senden:

documenta 14
Stichwort: Parthenon der Bücher, Friedrichsplatz 18, 34117 Kassel

Folgendes Formular sollte ausgefüllt der Bücherspende beigelegt werden.
zum Formular

Welche Bücher werden berücksichtigt?
Für das Documenta Kunstwerk werden ausschließlich Bücher gesucht, die nach Jahren des Verbots wieder verlegt werden. Des Weiteren werden Bücher gesucht, die in einigen Ländern untersagt, in anderen aber verbreitet sind.

Die Bücherskulptur "Partenón de Libros" ("Parthenon der Bücher") wird zur Documenta 2017 auf dem Kasseler Friedrichsplatz aufgebaut werden. Geplant ist, dass die verwendeten Bücher nach der Ausstellung wieder in Umlauf gebracht werden.

Foto: documenta, zeigt die Installation der Künstlerin Marta Minujín 1983 in Buenos Aires

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