Documenta Eröffnung - diese Kunstwerke sind in Kassel schon zu sehen
Heute wird die Documenta 14 in Kassel für das Fachpublikum und am Samstag für die Besucher geöffnet. Doch schon jetzt sind einige der Kunstwerke zu sehen.

Documenta 14 Vorschau

Die Besucher müssen sich noch bis zum 10. Juni 2017 gedulden, bevor die Documenta 14 in Kassel ihre Tore öffnet. Doch die Kunstwerke, die nicht in den verschiedenen Ausstellungsorten, sondern im Außenbereich an verschieden Orten der Stadt sich befinden, sind jetzt schon für die ersten Kasselbesucher sichtbar.

Ibrahim Mahama Jutesäcke verhüllen die Torwache
Kassels historische Torwache ist verhüllt mit alten Jutesäcken. Schnell denkt man an den Verpackungskünstler Christo. Aber weit daneben. Es ist die Arbeit des aus Ghana stammenden Künstlers Ibrahim Mahama. Dieser hat die alten, verschlissenen Säcke von den Händlern seiner Heimat. Und zwar tauschte er diese gegen Neue. Die symbolische Arbeit verhüllt die ganze Torwache.

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Parthenon der Bücher von Marta Minujín
Es war eine der ersten Installationen, die in Kassel sichtbar wurden. Das "Partenón de Libros" ("Parthenon der Bücher") wurde zu einem riesigen Crowdfunding-Kunstwerk. Die riesige Stahlkonstruktion ist mit Tausenden Büchern verkleidet. Dabei handelt es sich ausschließlich um Bücher, die nach Jahren des Verbots wieder verlegt wurden. Des Weiteren wurden Bücher gesucht, die in einigen Ländern untersagt, in anderen aber verbreitet sind. Die riesige Bücherskulptur ist auf dem Kasseler Friedrichsplatz zu sehen.

Documenta Obelisk von Olu Oguibe
Der nicht zu übersehende Obelisk aus Stein auf dem Kasseler Königsplatz wurde vom in Nigeria geborenen Künstler Olu Oguibe initiiert. Oguibe war schon in Athen dabei und thematisiert in seinen Arbeiten den nigerianischen Bürgerkrieg. Auf dem Obelisk in Kassel ist die Inschrift "Ich war ein Fremdling und ihr habt mich beherbergt" in vier verschiedenen Sprachen (Deutsch, Englisch, Arabisch und Türkisch) zu lesen.

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Hiwa K. Kanalrohre sind Fluchtbilder
Was zunächst wie eine künftige Baustelle aussah, entpuppte sich bald als ein weiteres Symbolbild unserer Zeit. Der irakische Künstler Hiwa K. ließ die Kanalrohre so ausstatten, als würden Menschen in ihnen leben. Es ist eine biografische Arbeit. So soll der Künstler selbst auf der Flucht aus dem Irak auf einem mit Baurohren beladenen Lkw sich versteckt haben.

Ein von @marti.na_85 geteilter Beitrag am

Museum Fridericianum Schriftzug ausgetauscht
Den "heiligen" "Museum Fridericianum" Schriftzug hat die in der Türkei geborene Künstlerin Banu Cennetoglu ausgetauscht. "Being safe is scary" - zu deutsch "Sicher zu sein, macht Angst" ist nun dort zu lesen.

Ein von @sylviakouvali geteilter Beitrag am

Documenta-Spezial
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Foto: Documenta Kassel, Barni1, pixabay

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