Documenta Insolvenz - Pleite durch 7 Millionen Bürgschaft verhindert
Wo sind die Millionen geblieben. Der diesjährige documenta-Leiter Adam Szymczyk hat wohl Millionen Euro in den Sand gesetzt.

Documenta Pleite - wer ist für das finanzielle Desaster verantwortlich?

Wie heute mehrere Medien berichten, konnte in den letzten Wochen geradeso eine Insolvenz der Documenta verhindert werden. Und das nur, weil das Land Hessen und die Stadt Kassel eine Bürgschaft von je 3,5 Millionen Euro übernahmen. Doch, was ist eigentlich passiert?

Laut HNA-Informationen (Hessische Niedersächsische Allgemeine - HNA.de), war die gemeinnützige documenta gGmbH kurzzeitig pleite. Als die finanzielle Schieflage herauskam, traf man sich eilig am 28. August 2017 zu einer Sondersitzung des Aufsichtsrats der Documenta. Der Documentaleiter Adam Szymczyk wurde zu dieser Sitzung schon nicht mehr eingeladen.

Wohin die Millionen versickert sind, sollen nun unabhängige Wirtschaftsprüfer feststellen. Laut HNA soll die Documenta-Ausstellung in Athen viel mehr Geld verschlungen haben, als geplant. Kommende Woche sollen dann auf der zweiten Sondersitzung erste Zahlen und Konsequenzen präsentiert werden.

Fake? Rekord der Besucherzahlen stimmen nicht

Auch der noch im Juli prognostizierte und veröffentlichte zu erwartende Besucherrekord der Documenta stimmt so nicht. Nach neuesten Zahlen soll es hingegen zu einem Besucherrückgang von rund 3 Prozent gekommen sein.

Documenta Etat und Finanzierung

Die d14 finanzierte sich bisher wie folgt: - 14 Millionen Euro von denGesellschaftern Stadt Kassel und Land Hessen - 4,5 Millionen Euro von der Kulturstiftung des Bundes

Den ausstehenden prognostizierten Finanzbedarf von 18,5 Millionen Euro sollte die Documenta selbst erwirtschaften. Dazu dienten Einnahmen aus Eintrittskarten, Katalogen, Merchandising sowie Sponsoring.

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