Auktionsrekord für Max Beckmann Gemälde bei Christies
Für den Rekordpreis von 36 Millionen Pfund (40,8 Millionen Euro) versteigerte am Dienstagabend das Auktionshaus Christies in London das "Hölle der Vögel" Gemälde von Max Beckmann (1884-1950).

Rekordpreis für Beckmann Bild

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Gequälte Figuren von Vögeln und Menschen sowie grelle Farben zeigt das Gemälde "Hölle der Vögel" des Expressionisten Max Beckmann. Das Bild wird als Allegorie auf den Nationalsozialismus gesehen und oft als Beckmann's "Guernica" beschrieben. Das Werk, bisher im Privatbesitz, wurde gestern für den Rekordpreis von 40,8 Millionen Euro ($ 45.834.365, 36 Millionen Pfund) inkl. Käufergebühren versteigert. Laut dem Londoner Auktionshaus Christie's ist es zugleich das teuerste Kunstwerk aus der Epoche des deutschen Expressionismus, welches je versteigert wurde.

Der letzte Auktionsrekord für ein Werk des deutschen Künstlers Max Beckmann wurde Anfang der 2000er Jahre erzielt. Für $22.555.750 wurde 2001 das Bild "Selbstbildnis mit Horn" (1938) des Expressionisten versteigert und war bisher das teuerste Werk des Künstlers. Den bisherigen Rekord für ein Werk des deutschen Expressionismus hielt Ernst Ludwig Kirchners "Berliner Strassenszene" (1913-1914). Das Kirchner-Werk wurde 2006 in New York für rund 38 Millionen Dollar versteigert.

Foto: Max Beckmann, Hölle der Vögel (Birds’ Hell), Oil on canvas, 47 1/4 x 63 1/4 in (1937-38) (£36,005,000 / $45,834,365 / €40,865,675), Christie's 2017

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