Ausstellung

17.06.2004

Art Forum Berlin

Der World Press Photo Award ist die höchste Auszeichnung, die die Branche zu vergeben hat. Mehr als 4000 Fotografen aus 124 Ländern nahmen in diesem Jahr an dem Wettbewerb teil. Die Gewinnerfotos werden in der ganzen Welt gezeigt. Nun ist die Ausstellung in Deutschland angekommen.
Das Bild zeigt einen inhaftierten Iraker in einem Kriegsgefangenenlager. Er sitzt, umzäunt von Stacheldraht, auf dem Wüstenboden. Über seinen Kopf haben amerikanische Sicherheitskräfte einen schwarzem Sack gezogen. Im Arm hält er seinen vierjährigen Sohn, tröstet ihn. Jean-Marc Bujou erzählt, wie es zu dem Foto kam.

>Nichts passierte an diesem Tag. Ich habe mir dauernd überlegt, was ich an diesem Tag machen sollte. Wir waren ja immer noch in der Wüste und die schwer bewaffneten Truppen bewegten sich weiter Richtung Bagdad. Ich aber steckte in der Wüste fest als mir plötzlich ein Soldat sagte, dass auf der anderen Seite der riesigen Basis Kriegsgefangene ankommen würden. Sie wollten dorthin fahren und fragten mich ob ich mitkomme? Und ich sagte na klar.
Die Ausstellung wandert noch bis zum 31. Oktober durch Deutschlands Bahnhöfe. Los geht es in Frankfurt am Main vom 15. bis 27. Juni. Die weiteren Stationen sind München, Dresden-Neustadt, Mannheim, Bremen, Düsseldorf und Nürnberg. Den Abschluss macht der Bahnhof Berlin-Friedrichstraße. Die genauen Daten finden Sie im Internet unter www.db.de.


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