Ausstellung

13.09.2004

Sophie Calle

Als erste Station in Deutschland zeigt Berlin eine umfassende Retrospektive der Künstlerin Sophie Calle. Die Ausstellung umfasst Werke der 80er und 90er Jahre kombiniert mit neuen Werken, welche eigens für die Vorgänger-Ausstellung im Centre Pompidou entstanden sind.
Der detektivische grenzüberschreitende Ansatz der Werke von Sophie Calle ist inzwischen zum Markenzeichen geworden. Resultate Ihrer Arbeiten entstehen durch Beschattung, Recherche, Fotografie und Kommentare. Mit ihrer Analyse macht sie auch nicht vor der eigenen Person halt. So bat sie im Jahre 1981 ihre Mutter, einen Detektiv zu beauftragen, sie zu beschatten. Und zwanzig Jahre später willigte sie auf Drängen ihres Galeristen Emmanuel Perrotin ein, eine neue Untersuchung über sich ergehen zu lassen (Beschattet, 1981, und Zwanzig Jahre später, 2001).


Sophie Calle, einer der bedeutendsten Künstlerinnen der Gegenwart, ist bis zum im Berliner Martin Gropiusbau zu sehen.

Am 20.9. um 20 Uhr findet im Rahmen der vom ART FORUM BERLIN initiierten Reihe Artist Talks ein Künstlergespräch mit Sophie Calle im Kinosaal des Martin-Gropius-Baus statt.

Öffnungszeiten:
täglich außer Dienstag 10-20 Uhr


 
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