Art Karlsruhe 2009 - Auktion Rheinstetten

Auktion: vom 04.03.2009 - 08.03.2009
Auktion Rheinstetten Art Karlsruhe 2009
Galerie Epikur Wuppertal
42117 Wuppertal
Friedrich-Ebert-Straße 152a
Fon: 0202-4265262
Stadtplan Hotel in der Nähe Mietwagen

Galerie Epikur Wuppertal

Art Karlsruhe

5. - 8. März 2009, Halle 2, Stand D07 – Messe Karlsruhe: Messegelände 76287 Rheinstetten

Eröffnung 4. März ab 14.00 Uhr


Unser Programm bietet eine sehr abwechslungsreiche Zusammenstellung unterschiedlicher Künstlerpositionen und präsentiert sich auf 150 qm Ausstellungsfläche, in diesem Jahr unter dem Titel Wagnis Wirklichkeit. Zudem zeigen wir in einer kontrastreichen One Artist Show Arbeiten des Malers Ulrich Brauchle und der Bildhauerin Marina Schreiber. In der Malerei Ulrich Brauchles dominieren leuchtende Farben, deren Leichtigkeit immer wieder von dunklen Flächen ausbalanciert wird. Die kondensiert scheinende Flächigkeit der Bilder, wird ergänzt durch plastische Arbeiten von Marina Schreiber, die aus elektronischen Bauteilen, wie Widerständen und Transistoren, Perlen und Pailletten filigrane organisch anmutende Drahtskulpturen formt.

Bei einem Rundgang auf dem Messegelände gibt es außerdem die kinetischen Skulpturen Michael Hischers zu entdecken, die sich scheinbar schwerelos und eigenmächtig in Bewegung setzen.

Das Projekt Wagnis Wirklichkeit in der zeitgenössischen Kunst verlangt danach, die Wirklichkeit, ebenso wie ein Kunstwerk als etwas Abstraktes zu begreifen, das die real erfahrbare Welt fassbar macht. Die Kunst erschafft auf dem Wege der bildnerischen Produktion eine sinnliche Wirklichkeit, die sich facettenreich nicht nur in der zeitgenössischen Kunst manifestiert. Die Fotografie gilt schon seit ihrer Entstehung zu Beginn des 19. Jahrhunderts als ein adäquates Mittel den realen Raum in die Fläche des Bildes zu übertragen. In diesem Zusammenhang sind es Künstler wie Young-Bae Kim, der die Genauigkeit der fotografischen Darstellung zur Abstraktion von Realität nutzt.

In den Arbeiten von Nadine Wölk, Thomas Schiela, Mathias Weis, Monika Taffet und Marion Anna Simon nimmt der Grad der Abstraktion merklich zu, sie setzen die fotografischen Vorlagen auf unterschiedlichste Art und Weise malerisch um, verwenden sie ähnlich einer Skizze als autonomen Weg zur Bildfindung. Während Susanna Storch die Qualitäten und Defizite der Fotografie sogar hervorhebt und sie damit zum Thema der Malerei erhebt. Explizit bezieht sich Marc Taschowsky in seinen Arbeiten auf Vorlagen aus bildender Kunst und Populärkultur, und macht sich und uns ein neues Bild aus diesem visuell-medialen Gedächtnis. Als magischer Realismus ist die Kunst von Michael Oliver Flüß zu verstehen, der in realistisch exakter Darstellungsweise praktisch unvorstellbare Kombinationen bereithält. Meike Zopf und Markus Lörwald schließen sich hier an, in ihren Arbeiten verbinden sich verschiedene Ebenen aus emotionaler, visueller und geistiger Wirklichkeit miteinander.
Christian von Grumbkow lässt Farblandschaften entstehen, die eine optimale Balance erreichen zwischen dem größtmögliche Grad an Abstraktion und eine realistischen Wahrnehmung, während bei Simone Haack Farbe die Haut zur Projektionsfläche von Emotionen werden lässt. Im dreidimensionalen Raum arbeiten Bronislava von Podewils und Martin Spengler mit dem flachen Ausgangsmaterial Wellpappe, das sie zu räumlichen Objekten werden lassen, mit ganz unterschiedlichem Bezug zur Realität. Und Arbeiten von Cornelia Brader und Gregor Gaida beschäftigen sich mit dem Bild des Menschen als Konzentrat einer komplexen Wirklichkeit. Die Auswahl gibt einen Eindruck davon, welche Vielzahl an reizvollen Ausprägungen das Bezugspaar Kunst und Wirklichkeit bietet.
Künstler: Cornelia Brader, Ulrich Brauchle, Michael O. Flüß, Gregor Gaida, Christian von Grumbkow, Simone Haack, Michael Hischer, Young-Bae Kim, Markus Lörwald, Bronislava Podewils, Thomas Schiela, Marina Schreiber, Marion Anna Simon, Markus Spengler, Susanna Storch, Marc Taschowsky, Mathias Weis, Nadine Wölk, Meike Zopf

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