Ausstellung: Leiko Ikemura in der Kunsthalle Karlsruhe
Rund 140 Werke der japanisch-schweizerischen Künstlerin setzt die Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe in den Fokus der Ausstellung "Leiko Ikemura. i-migration".

Leiko Ikemura i-migration

Die Karlsruher Ausstellung zeigt Arbeiten, die in den letzten Jahren entstanden und einen zeitgeschichtlichen Bezug zu Ereignissen haben. In den zum Teil erstmals gezeigten Zyklen "Artists Popes & Terrorists" (2008), "Faces" und "Contemporary Faces Mexican" von 2011 bezieht sich Leiko Ikemura auf Bilder aus der Kunsthistorie und Personen der Zeitgeschichte. Beispiele hierfür sind etwa historische Papstbildnisse von Diego Velasquez, Zeitungsbilder von Osama Bin Laden und Fahndungsfotos von Terroristen der RAF.

In den letzten 30 Jahren hat sich Leiko Ikemura immer wieder als Malerin, Bildhauerin und Zeichnerin hervorgetan. Die 1951 in Japan geborene Künstlerin ging noch während ihrer Studienzeit nach Europa um hier zuleben und zu arbeiten. Über Stationen in Spanien, der Schweiz landete Ikemura letztendlich in Deutschland. Eine ihrer ersten Stationen war hier die Stadt Nürnberg. Für diese arbeitete sie neun Monate als "Stadtzeichnerin", mit einer abschließenden Ausstellung in der Kunsthalle Nürnberg.

In ihrer Kunst soll die rationale Kontrolle ausgeblendet werden und der Intuition vertraut werden. Leiko Ikemura selbst sagt:

„Augen sind fragwürdige Organe, die unbemerkt sich der Welt verschließen ...“

LEIKO IKEMURA - i-migration
9. März – 16. Juni 2013
Kunsthalle Karlsruhe

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