Günther Uecker Ausstellung in Berlin
Eine der umfassendsten Ausstellungen zum Schaffen von Günther Uecker ist zur Zeit in Berlin zu sehen.

Ausstellung

Aufgeteilt sind die Arbeiten in 20 Kapiteln. Günther Uecker's Kapitel 1 bis 19 sind seit dem 11. März 2005 im Martin-Gropius-Bau zu sehen. Seit dem 20. April 2005 wird Kapitel 20 in der Neuen Nationalgalerie gezeigt.

Zu dieser umfangreichen Werkübersicht von Günther Uecker wählte er selbst und Alexander Tolnay rund 240 Bilder, Objekte und Zeichnungen aus allen Schaffensphasen aus. Die ganze Vielfalt zeigt sich ausgehend von Frühwerken, die nach seiner Flucht aus der DDR entstanden, bis hin zu eigens für die Ausstellungen entstandenen Exponate.

Kapitel 20: Installation Sandmühlen – Zeitspiralen

In der oberen Halle des Mies van der Rohe Baus sind aus märkischem Sand geschaffene Sandmühlen, ein Herzstück der Werkschau, zu sehen. Diese meditativ anmutenden Werke nehmen zugleich eine Schlüsselposition im Werk von Uecker ein. Sie verdeutlichen Ueckers Vorliebe für asiatische Landschaftsstrukturen, die er während einiger Asienreisen lieben lernte.
Sandspuren die aus einer Konstruktion von Bindfänden und maschinenbetriebenen Gestängen entstehen, erinnern an japanische Zen-Gärten - zeigen aber auch die Verarbeitung kindlicher und jugendlicher Erinnerungen Günther Uecker's.

Günther Uecker Aquarelle
Band 1964 bis 2004
Gebundene Ausgabe März 2005
Hatje Cantz Verlag

Günther Uecker – Zwanzig Kapitel
Martin-Gropius-Bau, 11. März bis 6. Juni 2005
Neue Nationalgalerie , 20. April bis 16. Mai 2005
Günther Uecker – Aquarelle, NBK 12. März bis 6. Juni 2005

Öffnungszeiten
Mittwoch bis Montag 10 - 20 Uhr
Dienstag geschlossen

Pfingstsonntag 15.5. bis
Pfingstdienstag 17.5. geöffnet

Eintritt € 6,– / € 4,– ermäßigt

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