Christies Auktionsergebnis für Impressionismus und Klassische Moderne enttäuscht
Das Auktionsergebnis der gestrigen Auktion für Werke der Impressionisten und Klassischen Moderne muss für Christie's frustrierend gewesen sein.

Tänzerin von Edgar Degas bleibt unverkauft

Trotz der neuen Rekordmarke von 16,3 Millionen Dollar für Werke des Surrealisten Max Ernst erzielte das Auktionshaus nur eine Verkaufsquote von 62 Prozent. Lediglich 51 Kunstwerke konnten versteigert werden. Besonders enttäuschend war die Tatsache, das nicht einmal das auserkorene Prunkstück der Auktion, die "kleine Tänzerin von 14 Jahren" des Malers Edgar Degas, einen Käufer fand. Kein Sammler war bereit, Christie's erhoffte sich einen Auktionspreis um die 35 Millionen Dollar, entsprechende weitere Gebote für die einen Meter hohe Bronzeskulptur abzugeben.
Auktionsrekord für Max Ernst Gemälde
Als Losnummer 18 wurde Degas "Tänzerin" schon relativ früh von Christie's in der Hoffnung auf hohe Gebote ins Rennen geschickt. Dass für das Kunstwerk dann kein Gebot einging, war dann wohl kein gutes Zeichen für den weiteren Verlauf der Auktion.

Marktbeobachter nennen zwei Gründe für die enttäuschende Christie's Auktion. Zum einen die allbeherrschende und auch vor dem Kunstmarkt nicht haltmachende Finanzkrise. Und der zweite Grund wäre dann allerdings hausgemacht vom britischen Auktionshaus. Denn viele monierten die allzu aggressiven und hohen Schätzungen der angebotenen Kunstwerke.
Insgesamt reichte es dann noch zum Gesamtergebnis von rund 141 Millionen Dollar. Erwartet hatte das Auktionshaus ein Ergebnis von 215 bis 310 Millionen Dollar.

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