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Schwarzes Loch, weißes Loch, kreatives Loch. Das Loch ist ein bekanntes Phänomen – vielfältig und schwer fassbar. Es ist Nichtigkeit und Leere, Mangel und Beschädigung, Durchgang und Öffnung, Unterschlupf und Höhle, Möglichkeit und Rettung. Ein Loch ist da, wo etwas nicht ist und umgekehrt kann es nicht da sein, wo nichts ist.
Vom 13. Juni bis 12. August 2012 nimmt der Kunstverein Neukölln nun das „Loch“ beim Wort und öffnet drei Künstlern in Folge die Galerieräume des kunstraum t27 als „Freiraum“ zur künstlerischen Produktion und Präsentation sowie als „Schlupfloch“ zum Wohnen und Schlafen.
Die über eine offene Ausschreibung ausgewählten Künstler werden für jeweils 9 Tage in den kunstraum t27 einzuziehen. Auf 7 Tage künstlerische Produktion zum Thema folgen 2 Tage Präsentation mit Vernissage und Künstlergespräch.