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Die südafrikanische Künstlerin Bridget Baker, die in London und Kapstadt lebt und arbeitet, setzt mit "Steglitz House" ihre Auseinandersetzung mit individueller Mythologie fort.
Der temporäre kleine Galerieraum am Siegfriedplatz wird durch die Installation nahezu gänzlich verwandelt. Von außen ist durch eine Holzwand das große Schaufenster fast komplett verschlossen und lässt kaum einen Blick frei auf den schummrig abgedunkelten Raum. Dort ist ein Teil eines Hauses aufgebaut. Innerhalb dieses Hauses wird die Projektion eines 16mm-Filmes über ein – anderes – Haus zu sehen sein. Die langsame Kamerafahrt durch dieses Haus, die in manchen Sequenzen an Hitchcock-Filme erinnert, zeigt das Interieur in vielen Details, von denen manche auf die Biografie der Künstlerin verweisen. Der streifende Blick der Kamera verwandelt ein Haus, wie wir alle es kennen könnten, in ein Geheimnis.