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Ausgangspunkt beider Künstler ist das sinnliche Erlebnis vor der Natur; die Umsetzung erfolgt mit dem „inneren Auge“ im Atelier. Dem Ringen um geistige Dimension und Tiefe liegt bei Springer ein intensiver Malprozess zugrunde. Meditative Küstenansichten mit niedrigem Horizont und offenem weitem Himmel zeugen davon. Seine Malerei und Grafik aus verschiedenen Schaffensphasen sind in Nachbarschaft der transparenten Papierarbeiten Brian Curlings zu betrachten. Durch die Auszeichnung eines Stipendiums im Juli 2013 zu einem Kurs (MOKUHANGA) bei japanischen Holzschnittmeistern, am Fuße des Fujiyamas, konnte Curling seine Technik weiter kultivieren. Die Umsetzung auf mehreren übereinander liegenden Japanpapieren benötigt Zeit. Dieses Medium entspricht seiner Intension, Metaphern für die eigene Gedankenwelt und Befindlichkeit sowie für wiederkehrende allgemeine Lebensprozesse darzustellen.