
26.06.2026 - 17.07.2026
POP & PASSION
21.05.2026 - 13.06.2026
AndernOrts
21.03.2026 - 18.04.2026
La Dolce Vita
11.01.2026 - 06.02.2026
LICHT GESTALTEN
Ort: 30works Galerie bis: 2025-09-27
Künstler: Anthony Vasquez
Thema: Nach fünf Jahren ist er zurück in Europa, mit einem kraftvollen Statement: Mit „I’ll be Right Back“ präsentiert die 30works Galerie den New Yorker Ausnahmekünstler AVone. Bekannt für urbane Collagen und eine vielschichtige Bildsprache, zählt AVone (Anthony Vasquez) längst zur ersten Garde zeitgenössischer Pop Art in den USA. Vom Sprayer in Brooklyn zum Multitalent: Seine Werke verbinden die Komplexität urbaner Räume mit Street Art, Popkultur und gesellschaftspolitischem Engagement. Ob Paste-ups, Stencils oder Tape Art, die Techniken sind so vielfältig wie die Botschaften. Referenzen an Hip-Hop, Comics und Décollage verdichten sich zu visuellen Sinfonien, die den Seelenzustand von Städten wie New York und Los Angeles poetisch wie kritisch erfassen. In Köln zeigt AVone eine neue Werkreihe aus seiner jüngsten Los-Angeles-Phase: Leichtigkeit Kaliforniens trifft auf den rauen Puls Brooklyns, eine Fusion aus Licht, Farbe und wachem Blick auf Gentrifizierung, Diversität und die Ambivalenzen des American Way of Life. Die Bildwelten formulieren klare Statements für Selbstbestimmung, wehrhafte Weiblichkeit und strukturelle Gleichberechtigung - im Geist von Black Lives Matter. Kollaborationen u. a. mit Nike, RZA und Busta Rhymes sowie Präsenz in renommierten Sammlungen (u. a. MoMA) belegen seine Reichweite. Vernissage: Freitag, 5. September 2025, 20 Uhr Einführung: Gérard Goodrow Laufzeit: 5.–27. September 2025 Öffnungszeiten: Mi–Fr 12–18 Uhr, Sa 11–16 Uhr Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ort: 30works Galerie bis: 2025-06-07
Künstler: Benjamin Burkard
Thema: Mit EINSTWEILEN zeigt die 30works Galerie neue Werke von Benjamin Burkard, der aktuell mit dem STRABAG ArtAward 2025 ausgezeichnet wurde. Der vielfach prämierte Maler verbindet technische Meisterschaft mit poetischer Tiefe, feinem Humor und einem unverwechselbaren surrealistischen Vokabular. Der Ausstellungstitel einstweilen ist mehr als ein Wort – er beschreibt einen Zustand: das Innehalten, das bewusste Verweilen zwischen zwei Momenten. Ein Raum des Dazwischen tut sich auf, voller Schwebe zwischen Realität und Möglichkeit. In genau diesem Schwebezustand entfalten sich Burkards neue Arbeiten: Szenen zwischen Alltag und Traum, Figuren, die der Wirklichkeit entgleiten und doch zutiefst menschlich bleiben. Seine Malerei schafft Räume voller Andeutungen und Tiefe – ein ästhetisches Vexierspiel aus Präzision und Poesie. EINSTWEILEN ist auch ein Lebensgefühl: wach, aufmerksam, lebendig. Burkard übersetzt es in kraftvolle Bilder – mit erzählerischer Raffinesse, technischer Brillanz und feinem Gespür für das Skurrile wie das Wesentliche. Seine Handschrift bewegt sich zwischen Surrealismus, leiser Ironie und subtiler Gesellschaftsbeobachtung. Burkard zählt zu den markantesten Stimmen der zeitgenössischen Malerei. Seine Werke entstehen seit vielen Jahren in enger Partnerschaft mit der 30works Galerie. EINSTWEILEN ist Ausdruck dieser Verbindung – und ein eindrucksvoller neuer Höhepunkt. Vernissage: Samstag, 17. Mai 2025, 20 Uhr Laudatio: Prof. Dr. Frank Herrmann Ausstellung: 17.05. – 07.06.2025, Mi-Fr 12-18 Uhr u. Sa 11-16 Uhr
Ort: 30works Galerie bis: 2024-11-02
Künstler: Raphael Rack, Petra Rös-Nickel
Thema: „URBAN LIFE – abstrakt forms | concrete thoughts“ Zwei starke künstlerische Perspektiven auf die pulsierende Dynamik des Stadtlebens! Die 30works-Galerie ist stolz, mit „URBAN LIFE – abstrakt forms | concrete thoughts“ eine Ausstellung zu präsentieren, die zwei fesselnde künstlerische Visionen vereint. Am 12. Oktober 2024 um 20 Uhr eröffnen wir die Tore zu einer kunstvollen Reise in die pulsierende, vielschichtige Welt urbaner Dynamik, interpretiert durch die Werke von Raphael Rack und Petra Rös-Nickel. Diese Ausstellung verspricht, die Grenzen der abstrakten Kunst auf packende Weise auszuloten – und gleichzeitig tiefe Einblicke in die Gedankenwelt zweier herausragender Künstler zu geben, die unterschiedlicher und doch so nah kaum sein könnten. Raphael Rack, ein Meister der emotionalen Abstraktion, bringt in seinen Arbeiten die unbändige Energie und das Chaos des städtischen Lebens zum Ausdruck. Seine Gemälde wirken, als ob sie aus der Leinwand heraus pulsieren – ein Fluss aus Farben, der in seiner Intensität und Schichtung nahezu explodiert. Rack arbeitet bis zu 100 Farbschichten in seine Werke ein, die durch Abriebe und Verwischungen eine Tiefe entwickeln, die sich förmlich mit jedem Blick weiter entfaltet. Seine Inspiration speist sich aus der globalen Gegenwart: das hektische Lichtspiel einer Metropole wie New York, die Härte von Konflikten und die flüchtigen Emotionen, die in uns allen brodeln. Ohne Titel oder vorgegebene Interpretation lässt Rack dem Betrachter volle Freiheit, in seine Bildwelten einzutauchen und eigene Geschichten darin zu finden. Sein Ziel? Hoffnung schenken, Lebensfreude entfachen – und dabei den ungezähmten Farbrausch auf eine Weise kanalisieren, die pure Energie ausstrahlt. Petra Rös-Nickel geht einen ganz anderen, aber nicht minder spannenden Weg. In ihrer strengen, geometrisch geprägten Kunst zeigt sie, wie die urbane Welt sich in Struktur und Rhythmus verdichten lässt. Doch hinter der Klarheit ihrer Formen verbirgt sich ein aufregendes Spiel aus Textur, Material und Schichtung. Ihre Werke wirken auf den ersten Blick wie Farbcodes oder visuelle Partituren, in denen Farben, Linien und Formen zu einem perfekt orchestrierten Ganzen verschmelzen. Doch es ist die überraschende Sinnlichkeit, die unter der Oberfläche lauert, die Rös-Nickels Kunst so fesselnd macht. Ausgebildet in Modedesign und Architektur, beherrscht sie die Kunst, Materialien zu „spielen“: gemahlenes Steinmehl, Marmorpigmente und Öl verschmelzen zu Werken, die im Licht lebendig werden. Die suggestive Anordnung ihrer Linien, die Struktur ihrer Oberflächen – all das verleiht ihren Arbeiten eine betörende Tiefe und eine haptische Präsenz, die weit über das Sichtbare hinausgeht. URBAN LIFE ist mehr als eine bloße Ausstellung – es ist eine visuelle Expedition in die Stadt als lebendiges, atmendes Wesen. Während Raphael Rack die Wildheit, das Unvorhersehbare und die Kraft des urbanen Lebens in schillernden Farbschichten einfängt, bietet Petra Rös-Nickel eine analytische, doch sinnliche Gegenperspektive, die die geordnete, rhythmische Struktur des Stadtlebens in geometrischer Präzision neu erfindet. Beide nähern sich der Thematik „Urbanität“ auf unterschiedliche, aber gleichermaßen faszinierende Weise: Rack lässt uns das Chaos fühlen, während Rös-Nickel uns durch die strenge Schönheit von Linien und Farben die Ordnung der Stadt erleben lässt. Vernissage 12. Oktober 2024, 20 Uhr Laudatorin: Kunsthistorikerin Maria Eicker Ausstellung: 12.10. – 2.11.2024 Öffnungszeiten: Mi-Sa, 12-18 Uhr
Ort: 30works Galerie bis: 2024-10-05
Künstler: Dirk Schmitt
Thema: ZEITENSPRÜNGE Die Ausstellung „ZEITENSPRÜNGE“ von Dirk Schmitt erforscht auf kluge Weise die Verflechtung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in der Kunst. Schmitt lässt sich dabei von historischen Orten inspirieren, die eine zentrale Rolle in der Kunstgeschichte spielen, insbesondere durch die Werke der Impressionisten und Romantiker. Diese Künstler fingen nicht nur die Menschen ihrer Zeit ein, sondern auch die Landschaften, die eng mit bestimmten Epochen verbunden sind und bis heute in unserer kulturellen Vorstellung nachhallen. Ein prägnantes Beispiel ist die Normandie, eine Region in Frankreich, die eng mit der Geschichte des Impressionismus verknüpft ist. Hier schufen Künstler wie Claude Monet und Eugène Boudin einige ihrer berühmtesten Werke. Monet, einer der bedeutendsten Impressionisten, malte in der Normandie viele seiner ikonischen Bilder, darunter die Serie der „Klippen von Étretat“. Diese dramatischen Felsformationen und die besondere Lichtstimmung der Region inspirierten Monet zu Werken, die die Einzigartigkeit dieser Landschaft eindrucksvoll einfangen. Es ist heute nahezu unmöglich, Étretat zu besuchen, ohne an Monet und seine Vision der Landschaft zu denken. Auch Eugène Boudin, der als einer der Vorläufer des Impressionismus gilt, arbeitete intensiv in der Normandie, insbesondere in Honfleur. Seine Werke, die häufig das Leben am Meer und die Menschen, die an den Stränden der Normandie verweilten, zeigen, sind tief in der Atmosphäre der Belle Époque verwurzelt. Diese Zeit, geprägt von Eleganz und dem Aufbruch in die Moderne, wird durch Boudins Darstellungen von Strandszenen lebendig, die nicht nur die Geografie, sondern auch den Geist der Zeit widerspiegeln. Diese historischen Orte und die durch sie inspirierten Werke sind fest in unserer kulturellen Vorstellung verankert. Die Landschaften, die sie darstellen, sind nicht nur geografische Orte, sondern symbolisieren auch eine bestimmte Zeit und die Menschen, die dort lebten und diese Orte prägten. Ein weiteres bedeutendes Beispiel für diese Verknüpfung von Ort und Epoche sind die Urlaubsorte an der Côte Fleurie, ebenfalls in der Normandie gelegen. Während der Belle Époque waren diese Orte ein beliebtes Reiseziel für wohlhabende Städter. Die Küstenregion, die sich von Honfleur bis Cabourg erstreckt, war bekannt für ihre luxuriösen Villen und die modischen Strände. Auch hier zeigt sich eine souveräne Zeitlosigkeit: Während sich die Architektur vieler Villenviertel kaum verändert hat, erinnern die Strände und Promenaden an die eleganten Tage der Belle Époque, als Damen in langen Kleidern und Herren in Anzügen die Promenaden entlang flanierten. Künstler wie Boudin hielten nicht nur die Landschaften fest, sondern auch die modische und gesellschaftliche Atmosphäre dieser Epoche. Auch die Romantik, eine Kunstepoche des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts, spielt in Schmitts Werk eine bedeutende Rolle. Die Romantiker waren dafür bekannt, ihre Protagonisten in erhabene und oft dramatische Landschaften zu setzen, die Gefühle von Erhabenheit, Einsamkeit oder Naturverbundenheit ausdrückten. Diese Werke wären ohne die dargestellten Menschen, die als Stellvertreter für bestimmte Emotionen oder geistige Zustände dienten, unvollständig. Dirk Schmitts Konzept in „ZEITENSPRÜNGE“ geht jedoch weit über das bloße Abbilden dieser historischen Szenen hinaus. Er stellt die provokative Frage: Was passiert, wenn man die Menschen vergangener Epochen in diese zeitlosen Landschaften zurückbringt und sie mit modernen Accessoires unserer Gegenwart ausstattet? Diese Idee eröffnet ein spannendes Spiel mit Zeit und Raum. Das Ergebnis sind Bilder, in denen Vergangenheit und Gegenwart miteinander verschmelzen und so eine neue, oft unerwartete narrative Tiefe entsteht. Diese reizvolle Verschmelzung von Zeitwelten lädt den Betrachter ein, die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu überdenken und neue Geschichten zu entdecken, die durch diese ungewöhnlichen Begegnungen entstehen. Dirk Schmitts „ZEITENSPRÜNGE“ ist somit mehr als eine Hommage an vergangene Epochen – es ist eine Einladung, die Zeit auf neue, bezaubernde Weise zu erfahren. ZEITENSPRÜNGE @ 30works Eröffnung: Sa, 7. September 2024, 20:00 Uhr Die Einführung zur Ausstellungseröffnung wird die Kunsthistorikerin Anke Schmich sprechen. Ausstellung 7. September bis 5. Oktober 2024 Öffnungszeiten: Mi - Sa 12-18 Uhr
Ort: 30works Galerie bis: 2024-02-17
Künstler: Thomas Baumgärtel
Thema: Soloausstellung mit Thomas Baumgärtel Seit 40 Jahren ist die Spraybanane sein Markenzeichen: Thomas Baumgärtel, auch bekannt als Bananensprayer, kennzeichnet mit diesem Motiv weltweit Kulturorte, kommentiert und hinterfragt gesellschaftliche Themen kritisch, karikierend, amüsant, oder er nutzt die gelbe Frucht als bildnerisches Mittel. In seinen Werken verwandelt sich die Banane in Figuren und Statements, und sie prägt den neu entwickelten Stil des Bananenpointilismus. Oft, aber nicht immer, spielt sein Markenzeichen eine Rolle im Bildmotiv. Dabei bewegt sich der Künstler sicher zwischen verschiedenen Kunststilen und nutzt unterschiedlichste Materialien und Gestaltungsmöglichkeiten. Die Verortung seiner Arbeiten zeigt die Wandlungsfähigkeit des Wahlkölners. Er macht Kunst im städtischen Raum (Urban Art), holt die Straße aber auch in den Innenraum. Fundstücke werden ebenso zu Bildträgern wie die Rückseiten abgerissener Plakatwände mit den Abdrücken der Ziegelwände, auf denen sie ehemals klebte. Sie gehören zum Konzept der Gestaltung: Hinter jedem Werk steckt eine Geschichte. Auf dem Bildträger, von manchem als Abfall bewertet, entstehen meist gesprühte Bilder; sie zeigen die Welt des Menschen in der von ihm gestalteten architektonischen oder ideellen Umgebung. Ist all das Banane? Diese Frage stellt sich bei einem Besuch in der Ausstellung in der 30works-Galerie. Gezeigt werden aktuelle Werke auf abgerissener Plakatwand (Billboards) und Malerei auf Fundobjekten. Die Vernissage findet am So, den 14. Januar 2024 um 12 Uhr statt. Frau Maria Eicker - Kunsthistorikerin und im Museumsdienst der Stadt Köln für die Leitung des Tag des Denkmals zuständig - wird die Laudatio auf den anwesenden Künstler Thomas Baumgärtel halten. ALLES BANANE? @ 30works Eröffnung: So, 14. Januar 2024, 12:00 Uhr Ausstellung 14. Januar bis 17. Februar 2024 Öffnungszeiten: Mi - Sa 12-18 Uhr, außerdem am 28. Januar (um 12 Uhr) K1-Rundgang mit Thomas Baumgärtel. Mit der Vernissage wird die 30works-Galerie ein Ausstellungsplakat "ALLES BANANE? " herausgegeben.
Ort: 30works Galerie bis: 2023-11-30
Künstler: Johanna Jakowlev, Katja Zander
Thema: Mit „MOnuMENT“ verweisen die Künstlerinnen Johanna Jakowlev und Katja Zander auf die treibenden Elemente ihrer Bildwelten. Und schaffen so trotz stilistischer und motivischer Differenzen eine Überschneidung ihrer Werke. Verstärken sich die Bilder zunächst in ihrer Gegensätzlichkeit, so offenbaren sich beim genaueren Hinsehen überraschende Parallelen. Während Katja Zander Menschengruppen im urbanen Raum darstellt und dabei die Unschärfe und diffuse Farbverläufe zu Parametern ihrer Bildästhetik erklärt, setzt Johanna Jakowlev mit ihren einsam in die Natur eingebetteten Gebäudefragmenten auf klare lineare Strukturen und einen gezielten Farbrhythmus. Der sich jedoch spätestens in den organischen Himmels- und Wolkenformationen bricht und so eine Brücke zu den mäandernden Farbflüssen in Katja Zanders Gemälden baut. Außer der gebrochenen Farbigkeit und einem stark inszenatorischen Charakter verbindet die Künstlerinnen auch ihr Verzicht auf Details, was ihren Werken etwas Enigmatisches verleiht. Zudem sind sie von einer Flüchtigkeit geprägt, sinnbildlich also dem „Moment“ verhaftet, der sich sowohl in den diffusen, zufällig versammelten Menschengebilden wie in den geheimnisvollen „Monumenten“ widerspiegelt. Mithin sind es Stimmungsbilder, denen eine leise Magie innewohnt.
Ort: 30works Galerie bis: 2022-10-08
Künstler: Jens Lorenzen
Thema: NEUE ELEMENTE Einzelausstellung mit Jens Lorenzen Ein richtiges Wort zur passenden Zeit kann in die Geschichte eingehen. Aber genauso kann es eine komplette Umdeutung erfahren. Jens Lorenzen hat das Spiel mit Konnotationen, Ambivalenzen und Doppeldeutigkeiten von Wörtern in seinem MAUER-Zyklus zum Konzept erhoben und weitet Begriffe zu endlosen Texten aus, die sich bildübergreifend weiterentwickeln. Im Zentrum der Ausstellung stehen fünf aufeinander folgende Elemente respektive Bilder der Mauer II, die ihren Ausgangspunkt beim Thema „Olympia“ haben - und damit einen thematischen Anschluss an drei Elemente Lorenzens bilden, die zuvor in die Sammlung des Museé Olympique in Lausanne/CH aufgenommen wurden. In wilden, jedoch keinesfalls zufälligen, sondern sorgsam komponierten Assoziationsketten leitet der Berliner Künstler das komplexe Thema um den Olympia-Mythos ein, kommt vom Begriffsursprung zu einer gleichnamigen Modemarke, schlägt geniale Volten zu Star Wars und Heldensagen bis zu George Orwell und dem „Fitness“-Begriff - um schlussendlich bei der Bodybuilding-Ikone Arnold Schwarzenegger zu landen. Die jüngst 75 wurde und auch als Schauspieler und Politiker in den Kanon eingegangen ist. Jens Lorenzen versteht es meisterhaft, Personen, Marken und Phänomene der Pop- wie Hochkultur in andere Sinnhaftigkeiten zu überführen und spart dabei auch ernste Themen wie „Hanau“ nicht aus - jener Stadt, die sowohl als Geburtsort der Gebrüder Grimm als auch für das traumatische Attentat von 2020 steht. Trotz ihrer geistigen Wucht bleiben die Bilder stets humorvoll und zugänglich. Das ist primär Lorenzens hedonistischer und ästhetisierender Bildsprache geschuldet, die wie ein Mix aus Collage und Mixed Media anmutet, tatsächlich aber auf klassischer Ölmalerei fußt. Womit Jens Lorenzen in Zeiten der digitalen Bilderflut ein Statement setzt, und zugleich dem bedrohenden Chaos eine Form zu geben versucht. Aufgabe von Kunst ist für ihn die Ästhetisierung von Gefahr - und von Glück. Denn beides kommt unvermittelt. Eröffnung: 10.09.2022, 20:00 Uhr Laudatio: Yorca Schmidt-Junker Ausstellung 10.09. bis 08.10.2022 Öffnungszeiten: Mi - Sa 12-18 Uhr 30works Galerie Pfeilstr. 47 50672 Köln Tel.: +49 (0)221-33779999 E-Mail: hello[at]30works.de
Ort: 30works Galerie bis: 2022-06-04
Künstler: Salva Ginard
Thema: SALVA Erhobenen Hauptes und anmutig. Die Porträtwelten von Salvador „Salva“ Ginard sind so leidenschaftlich wie betörend! Von jeher bildete das menschliche Antlitz eines der faszinierendsten Motive in der bildenden Kunst. Ob antike Totenmasken, die aufkommende Porträtmalerei in der Renaissance oder die Fotografie ab dem späten 19. Jahrhundert: Das Gesicht diente als Leitmotiv und stellte in seiner Individualität und Komplexität vielleicht die größte künstlerische Herausforderung dar. Der mallorquinische Künstler Salvador Ginard widmet sich diesem Urgenre der Malerei, das gerade in Spanien sehr dominant war, und transponiert die Porträtkunst der alten Meister um Zurbarán, Ribera, Velázquez und Goya in die Jetztzeit. Im Glitch-Stil, der mittels linearer Aufspaltungen und Verschiebungen die Antlitze abstrahiert und sie mit Multicolor-Effekten überblendet, zeichnet er ein zeitgenössisches Abbild weiblicher Physiognomien. Und implementiert damit nicht nur eine alternative Ansicht von Schönheit, sondern auch eine profunde Charakterstudie seiner Protagonistinnen. Gilt es in diesem Genre doch stets, vom Äußeren ins Innere vorzudringen - und dabei etwaige Widersprüche aufzuzeigen, ohne das Prinzip von Harmonie und Ästhetik zu opfern. Salvador Ginard legt den Fokus auf die Augenpartie, um alle Facetten menschlicher Gefühle und Affekte sichtbar zu machen. Und beweist damit auf eindrucksvolle Art, dass die Augen tatsächlich das Tor zur Seele sind. Die Laudatio auf den anwesenden Künstler hält die Kunstjournalistin Yorca Schmidt-Junker. SALVA @ 30works Eröffnung: 7. Mai 2022, 20:00 Uhr Ausstellung 07. Mai. bis 4. Juni 2022 Öffnungszeiten: Mi - Sa 12-18 Uhr
Ort: 30works Galerie bis: 2022-07-03
Künstler: Sebastian Trägner
Thema: TRUE COLORS by Sebastian Trägner Doppelpremiere bei 30works: Zum ersten Mal laden wir in den EKTRA offspace in Porz-Lind ein. Und feiern dort das Debut von Fotokünstler Sebastian Trägner mit seiner Ausstellung TRUE COLORS Atemberaubende Wasserwelten, elliptische Felsformationen, mystische Naturspiegelungen: Die Landschaftsporträts von Sebastian Trägner wirken in ihrer Kraft und vollendeten Ästhetik fast surreal. Und beweisen eindrucksvoll, dass der Kölner Fotograf über die Gabe des dritten Auges verfügt. Selten zuvor hat man Landschafts- und Naturaufnahmen von solcher Dramatik gesehen, wobei dem Archaischen und Erhabenen der Elemente hier stets etwas Zerbrechliches und Elegisches anhaftet. Sebastian Trägner gelingt es, seine gemäldegleichen Fotografien emotional aufzuladen und ihnen bei aller Bombastik etwas zutiefst Berührendes abzugewinnen. TRUE COLORS impliziert damit weniger einen Farbkontext als eine authentische, wahrhafte Reflexion über Verletzlichkeit und Vergänglichkeit im Kontext von universaler Schönheit. Seine Körperstudien führen diesen Duktus fort: Obschon erotisch anmutend, entsprechen sie weniger der klassischen Aktaufnahme als vielmehr sinnlichen Körperlandschaften, wo weibliche Formen mit pflanzlichen korrespondieren und eine organische Einheit bilden. Weil man das wirklich Intimste, nämlich die Gesichter seiner Modelle, nicht sieht, bleibt die Inszenierung von einer spielerischen Unschuld und Leichtigkeit. Fernab jeder Aufdringlichkeit oder Explizitheit gleichen sie Stillleben und sind, wie Trägners Naturporträts, unverstellt wahrhaftig. Oder anders gesagt: einfach „true“. Der EKTRA offspace wurde vom Kunstliebhaber Negerito Schöngeist konzipiert und befindet sich in Porz-Lind. Auf dem Gelände der EKTRA-Tankstelle wurde die ehemalige Waschhalle entkernt und zur lichtdurchfluteten Art- und Eventlocation umgebaut. Zur Eröffnung von TRUE COLORS am 30. April 2022 um 20:00 Uhr wird die Vorsitzende des Kulturauschuss der Stadt Köln, Elfi-Scho Antwerpes, zum Thema „Köln als Kunststandort und die Bedeutung von Offspaces“ einen Prolog halten. Die Einführung zum anwesenden Künstler wird Dr. Ulrich Soénius sprechen. TRUE COLORS @ EKTRA offspace Niederkasseler Straße 8 51147 Köln-Porz Eröffnung: 30. April 2022, 20:00 Uhr Ausstellung 30. April bis 3. Juli 2022 Öffnungszeiten: Mo - So 10-22 Uhr
Ort: 30works Galerie bis: 2022-04-23
Künstler: Devin Miles, Anna Schellberg
Thema: NORTHERN POP @ 30works Doppelausstellung mit Anna Schellberg & Devin Miles Eröffnung: 26.03.2022, 20:00 Uhr Ihre Heimat ist Hamburg, ihre Inspiration die ganze Welt: Anna Schellberg und Devin Miles gehören zu den prominentesten Vertreter*innen der zeitgenössischen deutschen Pop Art. Was sie eint, sind ihre Rückbezüge auf Ikonen und Symbole der Pop-Kultur. Dabei entwickeln sie jedoch aufgrund unterschiedlicher Kontextualisierungen, Duktus und Techniken völlig eigenständige Stile, die von höchster Impulsivität bis zu reduzierter Reflexion reichen. Anna Schellberg vermag es dabei, gleichermaßen bekannten wie unbekannten Heldinnen ein Denkmal zu setzen. Indem sie ihren Frauenantlitzen durch divers colorierte, gegenläufig gesetzte Farbbalken das „Gelackte“, Formelhafte nimmt und sie damit abstrahiert, konstruiert sie ein neues Bild von Schönheit. Das wirkt trotz oder gerade wegen des bewusst artifiziellen Charakters überraschend harmonisch und unverstellt. Devin Miles reflektiert ebenfalls über die gängige Konnotation von Schönheit und gesellschaftlichen Werten, die er unter Einsatz von eindringlichen Typografien gezielt hinterfragt. In den neuen, technisch höchst versierten Mixed-Media Werken des Hamburgers spielen Silber, Blattgold und Plexiglas eine gewichtige Rolle. Und vermögen es damit, das inhaltliche Spiel um Kapitalismuskritik und soziale Malaisen durch die Wahl der sublimen Materialien noch zu verstärken. NORTHERN POP @ 30works Eröffnung, zusammen mit den Künstlern: 26.03.2022, 20:00 Uhr Ausstellung 26.03. bis 23.04.2022 Öffnungszeiten: Mi - Sa 12-18 Uhr Die 30works-Galerie bietet zusätzlich zur Vernissage zwei Exklusivführungen mit Devin Miles und Anna Schellberg durch die Ausstellung „NORTHERN POP“ an. Die Führungen finden kurz vor der Vernissage, am 26. März um 18 Uhr und 19 Uhr statt. (Bitte rechtzeitig auf https://30works.de/ausstellung/devin-miles-anna-schellberg/ anmelden, da die Besucherzahl begrenzt ist.) 30works-Galerie Pfeilstr. 47 50672 Köln 0221-33779999 hello@30works.de https://30works.de
Ort: 30works Galerie bis: 2021-10-30
Künstler: Benjamin Burkard, Georg Pummer, Dirk Schmitt
Thema: Wie aus drei unterschiedlichen Partituren eine überraschende Harmonie entstehen kann, zeigt die Gruppenausstellung „Dreiklang“ mit neuen Werken von Benjamin Burkard, Georg Pummer und Dirk Schmitt. Denn trotz stilistischer Differenzierungen weisen die Bildwelten der drei Künstler erstaunliche Parallelen auf, die sich nicht allein im gemeinsamen Figurativen erschöpfen, sondern mit ihrer hintergründigen Thematik nahezu Deckungsgleichheit aufweisen. So künden ihre Werke von inneren Konflikten, Spannungen, aber auch Faszinationen – und gehen diesen mit eindringlicher Motivik und gezielten Bruchstellen auf den Grund. Alle drei Künstler vermögen es dabei metaphysische Vorgänge sichtbar zu machen und ihren Bildern dadurch eine philosophische Tiefe zu verleihen. Weshalb man sie zu Recht als „Maldenker“ bezeichnen darf. So wirft Benjamin Burkard in seinen neuen Zeichnungen das Urthema des Zweifelns und Irrens auf; was sich sowohl auf das Dasein des Künstlers als auch auf den Status als reiner Mensch bezieht. Dabei will er die Werke, die eine ihm stark ähnelnde Figur porträtieren, nicht als Selbstbildnisse verstanden wissen; vielmehr stehen sie stellvertretend für eine Gesellschaft, die „auf der Suche ist“. Nach Inhalt, nach Sinn – und nach sich selbst. Burkard gibt seinen Protagonisten der ungerichteten Bewegung anheim, bannt ihn im Moment akuten Haderns und zeigt damit, dass die Dinge des Lebens auf lange Sicht keinen Bestand haben. Was er jedoch als annehmbar und tröstlich verstanden wissen will, denn das Ungewisse, das Volatile, der unausweichliche Wandel birgt auch immer die Chance auf etwas Neues, Gutes und Sinnstiftendes. Der puren Bleistiftzeichnung stellt er seinen typischen Goldhintergrund gegenüber, durchbrochen von farbigen Störelementen, was in einem spannenden Kontrast aus Kalt und Warm, Figuration und Abstraktion, Ordnung und Chaos sowie Sachlichkeit und Sinnlichkeit gipfelt. In seinen neuen Gemälden belegen ineinander geschachtelte Architekturhybride und virtuos verfremdete Himmel, dass Benjamin Burkard unangefochten zu den aufregendsten Vertretern des Neo-Surrealismus gehört. Der Österreicher Georg Pummer zelebriert in seinen Tableaus den so genannten „Glitch-Stil“, bei dem Gesichter und Objekte fragmentiert werden und so einer Art Bildstörung in Videoästhetik gleichen. Diese Bruchstellen künden vom Konflikt zwischen Mensch und Natur - und von der Vergänglichkeit der Dinge. Genauso wie von der Flüchtigkeit des Seins, des Denkens und Handelns. Der Zustand des Kontinuums existiert nicht, alles ist und bleibt stets eine Momentaufnahme; womit er thematisch sehr nah an seinem Künstler- und Ausstellungskollegen Benjamin Burkard ist. Pummers Werke fangen oder vielmehr frieren diesen einen Moment eines Blickes, eines Fühlens und Seins ein, konservieren ihn und setzen dem Gesetz der natürlichen Vergänglichkeit das Prinzip des künstlerischen Bewahrens entgegen. Ob Gesichter oder Stillleben: Pummer unterwirft die realistische Anmutung seiner Motive einem Seite 2 von 3 Auflösungsprozess und damit einer (meta)physischen Transformation, die sie letzten Endes im Surrealismus verortet. Die Farbsprache variiert dabei von hellem Blau und leuchtendem Orange bis hin zu Grau- und Schwarzschattierungen, die seine Arbeiten affektiv unterfüttern und in ihrer dramatischen Rezeption steuern. Auch Dirk Schmitt widmet sich dem Konflikt und dem Moment der Vergänglichkeit: Hier in Form des gesellschaftlichen Umgangs mit Künstlicher Intelligenz, Robotik und Transhumanismus. Dafür findet er berührende Allegorien, in denen junge Frauen auf geheimnisvolle Humanoiden treffen. Dabei wirken sie unverstellt, neugierig und vollkommen zugänglich für ihre High-Tech-Zeitgenossen, interagieren und kommunizieren mit ihnen und werfen so das Bild einer friedlichen Co-Existenz auf. Mit der Vorwegnahme dieser utopischen Idee zeigt Dirk Schmitt, dass das Surrealistische bereits Teil der Realität ist. Und diese beiden Genres, weder geisteswissenschaftlich noch in der Kunstpraxis, tatsächliche Antipoden bilden, sondern sich vielmehr aufeinander beziehen und sich bedingen. So wandelt der Meister des zeitgenössischen Realismus hier ganz selbstverständlich auf den Pfaden des Surrealismus und spielt dabei geschickt mit Konzepten, Konnotation und philosophischen Themen wie der Frage nach der humanen (und humanistischen) Zukunft in Zeiten des Homo digitalis. Wie Benjamin Burkard und Georg Pummer weisen seine Bildwelten visuelle Bruchstellen auf, die einmal mehr die Rolle des Menschen in einer sich immer schneller verändernden Welt hinterfragen. Die Eröffnungsrede hält Prof. Dr. Frank Herrmann. 30works Galerie Pfeilstr. 47 50672 Köln Tel.: 0221-33779999 Web: http://30works.de
Ort: 30works Galerie bis: 2020-10-24
Künstler: Benjamin Burkard, Dirk Schmitt
Thema: Jäger & Sammler @ 30works Das Jagen und Sammeln gründet als archaisches Prinzip auf purem Überleben - und stellt die erste Wirtschaftsform menschlicher Existenz dar. Die Ausstellung „Jäger & Sammler“ hinterfragt die Relevanz dieser kulturhistorischen Errungenschaft in der heutigen Zeit. Und präsentiert mit Benjamin Burkard und Dirk Schmitt zwei Künstler, die sich dem Idiom unterschiedlich nähern, essenzielle Reflexionen dazu jedoch teilen. Benjamin Burkard zitiert hierbei traditionelle Jagdmotive. So bettet er Jäger in seine gewohnt surrealistischen Bildwelten ein, lässt ihre Physis mit Blättern und Hölzern verschmelzen, umflort sie mit poppigen Farbspritzern und gibt sie so dem Zeitgenössischen anheim. Dabei wählt er Kupfer als Malfarbe; und eröffnet mit diesem zusätzlichen Rückgriff auf ein altertümliches Element ein doppeltes Spiel um Wertigkeit, Tradition und Historie. Der Kölner Künstler Dirk Schmitt widmet sich in seiner neuen Werkreihe dem Aspekt des Sammelns. In seiner realistischen Malerei vermag er Holzpuppen, Gummitieren und Spielzeugen ein Antlitz zu verleihen und sie dadurch mit Persönlichkeit aufzuladen. „Tote Materie“ wird zu beseelten Objekten, die weniger als Stillleben denn als Porträts anmuten. Ihre Übertragung auf die Leinwand, ihr Werden durch Pinsel und Ölfarbe, wird zu einer Dopplung, die die Originale sozusagen in einem Paralleluniversum verortet. Jäger & Sammler @ 30works Künstlergespräch: Dirk Schmitt am Freitag, den 2. Oktober um 19 Uhr (begrenzte Kapazität, deshalb nur mit Voranmeldung) Künstlergespräch: Benjamin Burkard am Samstag, den 3. Oktober um 19 Uhr (begrenzte Kapazität, deshalb nur mit Voranmeldung)Beide Künstlergespräche werden von der charamanten Kulturjournalistin Yorca Schmdit-Junker moderiert. Vernissagen: Freitag, den 2. Oktober und Samstag, den 3. Oktober, jeweils 20:00 bis 22:00 Uhr. Die Künstler sind an beiden Terminen anwesend. (Für die Vernissagen ist keine Anmeldung nötig.) Ausstellung: 02.10.2020 - 24.10.2020 Mi-Sa 12-18 Uhr, sowie nach Vereinbarung. 30works Galerie Pfeilstraße 47 50672 Köln Phone 0221/33779999 hello@30works.de www.30works.de
Ort: 30works Galerie bis: 2020-09-19
Künstler: Mo Kilders, Fabian Seyd
Thema: Kilders & Seyd @ 30works Die Herbstsaison läutet 30works mit einer Premiere im Doppelformat ein: Mo Kilders und Fabian Seyd, beide neu in unserem Künstlerportfolio, bilden dabei gänzlich autarke Positionen, die wir bewusst einander gegenüberstellen. Und so einen Spannungsbogen aktueller Entwicklungen in der zeitgenössischen figurativen Malerei eröffnen wollen. Die Bildwelten der Kölnerin Mo Kilders zeigen Menschen an spezifischen Orten, die mit archetypischen Aktivitäten besetzt sind. So sieht man Menschen, die am Strand flanieren, eine ambitionierte Schwimmerin im Pool oder junge Street Basketballer im urbanen Raum. Durch die implizite Dynamik, die Mo Kilders virtuos freezt und mit Spiegelungen, Verzerrungen und Auslassungen versieht, verdichtet sie den Raum atmosphärisch und schafft mittels apostrophierter Beiläufigkeit das Substrat eines inszenierten Zufalls. Der Berliner Fabian Seyd zitiert in seinen Werken klassische Sujets und Topoi der Kunstgeschichte und überträgt sie mit den Codices der Neuzeit ins Jetzt. Dabei bricht er altmeisterliche Porträtkunst und Landschaftsmotive mit Abstrahierungen und Irritationen auf; und erschafft so Bildräume mit großem Suggestionspotenzial. In seinen neuesten Arbeiten zitiert er die Stichkunst des legendären Illustrators Gustav Doré, die er malerisch „upgraded“ - und uns so ihre ungebrochene ästhetische Relevanz vor Augen führt. Kilders & Seyd @ 30works Vernissagen: Freitag, den 04.09. und Samstag, den 05.09.2020, jeweils 18:00 bis 22:00 Uhr. Die Künstler sind an beiden Terminen anwesend. Ausstellung: 04.09.2020 - 19.09.2020 Mi-Sa 12-18 Uhr, sowie nach Vereinbarung. 30works Galerie Pfeilstraße 47 50672 Köln T. 0221/33779999 hello@30works.de www.30works.de
Ort: 30works Galerie bis: 2020-07-12
Künstler: Anna Schellberg
Thema: Anna Schellberg - Paint or Die! @ 30works Frauen mit Haltung, Stärke und diesem gewissen Etwas: Das sind die Protagonistinnen in Anna Schellbergs Bildwelten. Und indem die Hamburgerin Ikonen wie Frida Kahlo, Amy Winehouse und sogar Her Majesty, Queen Elisabeth II., auf ihre ganz eigene Art porträtiert, entspinnt sie völlig neue Geschichten um Wahrnehmung und Wahrheit. Den ausgeprägten Content verdanken Anna Schellbergs Werke dabei dem furiosen Spiel mit Ideen, Materialien und Techniken, die in hochkomplexen Kompositionen gipfeln. Mit Versatzstücken aus Collage und Decollage, Graffiti, Drippings und Fragmentierungen bricht sie das oberflächlich Schöne, uns Vertraute, aber auch stets Formelhafte auf, verfremdet es - und konstruiert daraus Schicht für Schicht gänzlich neue Ansichten, Kontexte und Konnotationen. Vordergründig der Urban- und Street Art zugehörig, zitiert Anna Schellberg in ihren Arbeiten ebenso den Pointillismus und den Affichismus wie die Pop Art. Statt eines Pinsels bedient sie sich Kredit- sowie ausrangierter Keycodekarten, die sie wegen ihrer flexiblen Handhabung schätzt. Inspirieren lässt sie sich auf Reisen, wo sie neben Motiven auch Materialien findet, die sie in ihre Porträts auch unbekannter Heldinnen und Helden einarbeitet. Paint or Die! @ 30works Vernissage: Freitag, den 26.06.2020, 18:00 bis 23:00 Uhr. Anna Schellberg ist anwesend. Ausstellung: 26.06.2020 - 12.07.2020 Mi-Sa 12-18 h. 30works Pfeilstraße 47 50672 Köln 0221/33779999 www.30works.de
Ort: 30works Galerie bis: 2020-04-04
Künstler: lex Krull, Rhea Standke, Melanie Tilkov, Yvonne Voermans-Eiserfey
Thema: Female Positions @ 30works Im März feiert 30works eine Premiere: Mit Female Positions präsentieren wir eine Gruppenausstellung rein mit Künstlerinnen. Dabei liegt der Fokus auf Malerei, der sich Alex Krull, Rhea Standke, Melanie Tilkov und Yvonne Voermans-Eiserfey auf den ersten Blick sehr unterschiedlich verschreiben; bei tieferer Betrachtung jedoch überraschende Parallelen aufweisen. Denn jenseits ihrer individuellen Motivik und Materialität spüren sie verborgene Seinszustände auf, fördern hintergründige Wahrheiten zutage, die einmal mehr zeigen: Nichts ist, wie es zunächst scheint. Da diffundieren Rosen, Papageientulpen und Magnolien in Rhea Standkes Gemälden zu ekstatischen, virtuos abstrahierten Farb- und Lichtlandschaften; womit die gebürtige Dresdenerin gleichsam einen gänzlich entmaterialisierten Bildkosmos erschafft. Alex Krull veranschaulicht uns in ihren hypnotischen Wasser- und Schwimmbadansichten die Vergänglichkeit und Nicht-Wiederholbarkeit des Moments – der sich aus einem hochästhetischen Kompendium aus Wellen, Spiegelungen und architektonischen Elementen speist. Die auratischen Frauenporträts von Melanie Tilkov wiederum vermögen es, den Raum zwischen physischer Präsenz und emotionaler Verortung nahezu greifbar zu machen. Und das wahre „Sein“ zu bannen. Dessen Fragilität auch Yvonne Voermans-Eiserfey beschäftigt: Zeigt sie doch in ihren so kraftvollen wie sensitiven Tierdarstellungen, die sich aus gegenständlichen wie abstrahierten Elementen zusammenfügen, wie erhaben, aber auch zerbrechlich Natur, Dasein und Identität sind. Female Positions @ 30works Eröffnung: Samstag, den 14.03.2020, 19:30 Uhr Laudatio: Yorca Schmidt-Junker Ausstellung: 14.03.2020 - 04.04.2020 Di-Sa 12-18Uhr, sowie nach Vereinbarung. 30works Galerie Pfeilstraße 47 50672 Köln 0221/33779999 hello@30works.de www.30works.de
Ort: 30works Galerie bis: 2019-11-23
Künstler: AVone
Thema: How New York Breaks Your Heart @ 30works Nicht erst seit der vielleicht größten Migration in der Menschheitsgeschichte steht der Begriff der Heimat zur Disposition: Was bedeutet es, seine Heimat verlassen zu müssen? Kann man sie woanders finden? Und was genau definiert eigentlich Heimat...? Mit diesen Fragen hat sich AVone in seinem jüngsten Werkzyklus „How New York Breaks Your Heart“ befasst und thematisiert dabei auch die Bedeutung der künstlerischen Heimat. Denn wo „sein“ New York Inspiration, Geborgenheit und Identitätsstiftung bedeutet, ist es gleichzeitig Zumutung, Routine und Ort der Dissoziation. Um Abstand zu gewinnen und aus der Entfernung die Stadt seines künstlerischen Outputs, seiner Sehnsüchte und Träume wieder neu zu entdecken, kehrte AVone dem Big Apple für einige Monate den Rücken und erkor Los Angeles zu seiner vorübergehenden Wahlheimat. Und so sind seine neuen Arbeiten auch vom Licht, den Farben und der Aura von Kaliforniens Metropole getränkt, deren Skylines und Straßenfluchten er mit ihren New Yorker-„Schwesteransichten“ fusioniert – und so seine komplexen Bildwelten, die sich aus Elementen der Pop Art, Schablonenkunst, Collage und Décollage sowie Grafitti speisen, nochmals narrativ verdichtet. „Wegzugehen hat mir geholfen zu verstehen, dass New York mich niemals loslässt; und immer meine Heimat bleiben wird...“ AVone „How New York Breaks Your Heart“ @ 30works Eröffnung: Samstag, 2.11.2019, 19:30 Uhr Laudatio: Gérard Goodrow Ausstellung: 02.11. – 23.11.2019 Di-Sa 12-18 Uhr, sowie nach Vereinbarung. 30works Galerie Pfeilstraße 47 50672 Köln www.30works.de hello@30works.de 0221/33779999
Ort: 30works Galerie bis: 2019-10-19
Künstler: Benjamin Burkard
Thema: Aurum Hochbegehrt, mystisch und rar: Gold gehört zu den größten Faszinosien der menschlichen Kulturgeschichte. Und zu den originärsten Materialien in der Kunst. Mit „Aurum“ verweist Benjamin Burkard nicht nur auf die so illustre wie martialische Sozialisationsgeschichte des Edelmetalls, sondern wagt zugleich eine technisch wie ästhetisch gänzlich neue Auslotung des Materials. Zur Schöpfung einer neuartigen Gold-Colorationstechnik nutzt er das Element mitsamt seiner Beschaffenheiten, um es durch chemische Prozesse, physikalische Brechungen, Aufschichtungen und Ätzungen zu manipulieren und derart zu zähmen, dass es zu einem einerseits willfährigen wie andererseits einzigartigen Utensil wird. Womit er auch en passant eine symbolische Umdeutung evoziert. So umhüllt er Insekten und Unkraut mit einem Goldmantel und abstrahiert ihre vermeintliche Nicht-Wertigkeit mit dem gezielten Aufwerfen eines Paradoxons: Wertet das Gold diese niederen Naturentitäten nun auf - oder erfährt das kostbare Metall durch die Kontextualisierung mit diesen banalen Lebensformen nicht vielmehr eine Abwertung? Stilistisch dem Surrealismus und Symbolismus zugehörig, eröffnet Burkard einen hochspannenden Dialog mit dem Betrachter, der in einem virtuosen Spiel mit Konnotationen und Antithesen gipfelt. Benjamin Burkard – Aurum @ 30works Eröffnung: 28.09.2019, 19:30 Uhr Ausstellung 28.09. bis 19.10.2019 Öffnungszeiten: Di - Sa 12-18 Uhr 30works Galerie - Pfeilstr. 47 - 50672 Köln - 0221/33779999 - www.30works.de
Ort: 30works Galerie bis: 2019-07-06
Künstler: Alex Heil
Thema: Alex Heil – The Shape of Water @ 30works Wie nähert man sich malerisch einem Medium, das weder Farbe noch Form hat? Das flüchtig und materiell nicht greifbar ist? Die Künstlerin Alex Heil vermag in ihren hypnotischen Bildwelten dem Element Wasser nicht nur Körperlichkeit, sondern sogar ein Antlitz zu geben. In virtuosen Weiß und Blaunuancen bannt sie die unwiederbringlichen Wellenbewegungen des Fluidums, verdichtet Lichteffekte zu fast surreal anmutenden Spiegelungen und zeigt authentische Strudel- und Blasenformationen in ihrer ganzen Transitorik und Vergänglichkeit. Dabei geht es der Kölnerin um keinerlei implizierte Symbolik; stattdessen propagiert sie mit ihrer naturalistisch geprägten Ölmalerei die reine Ästhetik des Moments, der immer exzeptionell und somit unwiederholbar ist. Der Sinnlichkeit von Wasser stellt sie die nüchterne, mitunter sterile Schwimmbadarchitektur gegenüber, die sich in Form von Kacheln, Metallstiegen und Chromhandläufen zeigt. Es ist genau dieser Kontrast aus der flüchtigen Nicht-Materialität von Wasser und kühler, haptisch erfahrbarer Geometrie von Becken und Schwimmhalle, der die klassische Badeanstalt hier zu einem einzigartigen Ort erhebt. Einem Ort, der so real wie auratisch erscheint. The Shape of Water @ 30works Eröffnung: Freitag, den 28.06.2019, 19:30 Uhr Ausstellung: 28.06.2019 - 06.07.2019 Di-Sa 12-19 Uhr, sowie nach Vereinbarung. 30works Galerie Pfeilstraße 47 50672 Köln 0221/33779999 www.30works.de hello@30works.de
Ort: 30works Galerie bis: 2019-06-15
Künstler: Thomas Baumgärtel, Harald Klemm
Thema: Thomas Baumgärtel - Stadt, Land, Fluss @ 30works Urban Art-Pionier, weltbekannter Bananensprayer und Chronist von Zeit- und Kulturgeschichte: Thomas Baumgärtel zählt zu den bekanntesten Vertretern zeitgenössischer Kunst in Deutschland. Und zu den vielseitigsten. Ob fotorealistische Eiffelturm-Ansicht, der Kölner Dom mit wie gepixelt erscheinenden Verfremdungseffekten oder poetische Landschaftsbilder, die in ihrer Rasteroptik gleichsam den Pointillismus von Seurat und Signac zu zitieren scheinen: Thomas Baumgärtel ist ein unangefochtener Meister darin, seiner Sprühkunst stets neue Facetten abzuringen - und sie somit in ein völlig eigenständiges Genre zu überführen. Mit „Stadt, Land, Fluss“ feiert der Kölner die Erhabenheit sowohl des urbanen als auch des naturlandschaftlichen Raums. Den Höhepunkt der Ausstellung bilden dabei die eindringlichen, impressionistisch anmutenden Landschaftsporträts, die in Zusammenarbeit mit Baumgärtels langjährigem Künstlerfreund Harald Klemm entstanden. Und nun dem 20-jährigen Jubiläum einer so engen wie heutzutage selten gewordenen Künstlerkooperation entgegenblicken. Es ist die Weite der Landschaft, ihr bei aller räumlichen Kontinuität steter Wandel, ihre Archaik, die Thomas Baumgärtel und Harald Klemm mittels Schablone, Spraydose und Pinsel in hypnotische Bildwelten transponieren. Und ihre gemeinsam erschaffenen Naturmetamorphosen so der Zeitlosigkeit anheimgeben. Stadt, Land, Fluss @ 30works Eröffnung: Freitag, den 24.05.2019, 19:30 Uhr Laudatio: Dr. Ulrich Soénius Ausstellung: 24.05.2019 - 15.06.2019 Di-Sa 12-19 Uhr, sowie nach Vereinbarung. 30works Galerie Pfeilstraße 47 50672 Köln 0221/33779999 www.30works.de
Ort: 30works Galerie bis: 2019-05-04
Künstler: Jörg Döring
Thema: Jörg Döring „All New“ @ 30works Mit „All New“ entlarvt Jörg Döring die Mechanismen unserer Zeit; und hinterfragt einmal mehr den kategorischen Innovationsimperativ, der unseren bisherigen Wertekanon gehörig ins Wanken zu bringen droht. „Nichts wird besser dadurch, dass man es in geradezu inflationärer Form mit dem Etikett des Neuen versieht.“, sagt Jörg Döring. „Der Mensch ist ein evolutionär, historisch und kulturgeschichtlich gewachsenes und über die Jahrtausende geformtes Wesen – und sehnt sich damals wie heute nach Beständigkeit, Orientierung und Vertrautheit.“ Diesen originären Sehnsüchten spürt der Düsseldorfer in seinen unverwechselbaren Bildwelten nach. Und setzt dabei gezielt auf vordergründige, offensive Effekte, um daraus einen hintergründigen Subtext abzuleiten. Denn der scheinbaren Widersprüchlichkeit von visueller Bombastik und stiller Nachdenklichkeit begegnet Döring mit den Mitteln eines versierten Storytellers, wo das Laut zum Leise wird, das Expressive zum Reflexiven, das vermeintlich Offensichtliche zum hermeneutischen Spiel. Sein erklärtes Lieblingsmaterial bleibt die Ölfarbe, dem laut Döring „bewährtesten und sinnlichsten aller Künstlermittel“ – und führt somit einmal mehr das Postulat des „All New“ ad absurdum. „Neu“ sind seine stärkeren Sujetbezüge zur Jetztzeit. Was die gewohnte Retroromantik ein Stück weit ablöst und die Motivformation als Erweiterung seines Œuvres befördert. All New @ 30works Eröffnung: Samstag, den 06.04.2019, 19:00 Uhr Ausstellung: 07.04.2019 - 04.05.2019 Di-Sa 12-19 Uhr, sowie nach Vereinbarung. 30works Galerie Pfeilstraße 47 50672 Köln 0221/33779999 hello@30works.de www.30works.de
Ort: 30works Galerie bis: 2018-11-09
Künstler: Anthony Vasquez
Thema: AVone, aka Anthony Vasquez, ist über den Status des New Yorker Shooting Stars längst hinaus gewachsen und macht sich nun daran, die globale Kunstszene zu erobern. „Something to say“, die vierte Einzelaustellung der 30works Galerie mit AVone, ist mehr als eine Schau exzellenter Pop Art. Sie zeigt einen, der etwas zu sagen hat und dem es gelingt, Künstlerisches und Politisches ästhetisch miteinander zu verschmelzen. In Zeiten, in denen das Gepolter nationaler und internationaler Politik gefühlt täglich lauter wird, der mächtigste Mann alles, was gegen ihn spricht, zu Fake News degradiert und rechte Kräfte, hier wie da, sich öffentlich die Abschaffung der Pressefreiheit wünschen, gilt es, Mittel zu finden, der eigenen Stimme Gehör zu verschaffen. AVone gelingt dies durch seine Gabe, aus der unendlichen Zahl von Eindrücken, die er in seiner Heimatstadt New York findet, genau das herauszufiltern, was essenziell ist und gesagt werden muss. Seinen künstlerischen Wurzeln als (zugegebenermaßen illegaler) Sprayer ist er dabei treu geblieben, hat sie verfeinert und ergänzt. Heute ist er der unangefochtene Meister des Materials, seine Bilder unvergleichlich wilde, doch genauestens durchdachte Inszenierungen aus Prints und Printprodukten, Headlines, Covergirls, Tags, Stencils, Graffiti, Tape, Typos, Cuts, Farbe und Rost. Zur Eröffnung am 26. Oktober 2018 wird der Künstler anwesend sein.
Ort: 30works Galerie bis: 2018-07-14
Künstler: Peintre X
Thema: „X-Rays by Peintre X“ @ 30works II 29. Juni 2018, 12:00-23:00 Uhr Lebensbejahend und erfrischend anders: die Portraits des Münchener Künstlers distanzieren sich bewusst vom ästhetisierenden Kanon und heben sich durch ihren einzigartigen Charakter ab. Seine Gesichter sind das Konstrukt der Vorstellung von Menschsein, Zeugnis von Selbstreflexion und Selbstentfremdung; aber genau in dieser drastischen Darstellung liegt die Eingängigkeit der Werke von Peintre X. 30works widmet in Ihrer City-Dependance dem Künstler im Rahmen der langen K1 Galeriennacht seine erste Kölner Einzelausstellung. Seine Bildnisse bestechen nicht nur allein durch ihren hohen Erkennungswert, sondern auch durch ihre grandios pastose Pinselführung. Die malerischen Elemente werden hier und da flankiert von verschlüsselten Schriftzügen aus Holz oder Neonleuchten und unterlegt mit Zeitungs- oder Comic-Ausschnitten. Reich an Zitaten aus unserem Kunstkosmos gesellt sich zu den bisher bekannten „AINP“ (The artist is not present) oder „LIF EIS NOT A l WAYS ADAM I ENHI RST“ neuerdings eine weitere, ungewöhnlich klare Aussage: „I believe“. Mit dieser positiven Konnotation steht er ganz im Geiste der Pop Art, wenngleich er sich auch vieler Elemente des Impressionismus, des Expressionismus und der Objektkunst bedient. Mit „X-Rays“ zeigt Peintre X, welche Leuchtkraft seinen Malereien innewohnt, die in frischem Hochglanz-Finish erstrahlen. Peintre X lebt und arbeitet in München. Seine Arbeiten wurden bereits in Basel und Hongkong gezeigt, außerdem auf Kunstmessen wie der ARTMUC, der Stroke Art Fair sowie der ART.FAIR. Mit seinem Pseudonym möchte der Künstler bewusst hinter die künstlerische Leistung seiner Werke zurück treten. Zur Eröffnung am 29. Juni 2018 wird der Künstler anwesend sein. „X-Rays by Peintre X“ @ 30works II 29.06.2018, 12:00-23:00 Uhr mit verlängerter Öffnungszeit im Rahmen der langen K1-Galeriennacht Öffnungszeiten: Mi-Sa. 12:00-19:00 Uhr 30works II Pfeilstraße. 47 50672 Köln Tel. 0221 – 5700 250 hello@30works.de www.30works.de
Ort: 30works Galerie bis: 2018-06-07
Künstler: Johann Büsen, Benjamin Burkard, Salvador Ginard, Lucia Hinz, Anja Middelberg, Lena Schmidt
Thema: Summer Breeze @ 30works Wohin steuert die bildende Kunst: Digital Art oder Neo-Eklektizismus? Futurismus oder Rückbesinnung auf traditionelle Sujets? Die Antwort lautet schlicht: Sowohl als auch. Denn tatsächlich gab es schon immer Ko-Existenzen verschiedenster Stile und Genres, gestern wie heute. Genau um diese Diversifizierung und Vielfältigkeit geht es in „Summer Breeze“ – und so möchte 30works einen frischen, interkulturellen und grenzüberschreitenden Dialog eröffnen, der spannende Positionen im aktuellen Künstlerportfolio einander gegenüberstellt und sie zu einem so überraschenden wie schlüssigen Gesamtkonzept zusammenfügt. Die in „Summer Breeze“ vertretenen Künstler – Johann Büsen, Benjamin Burkard, Salvador Ginard, Lúcia Hinz, Anja Middelberg und Lena Schmidt – arbeiten dabei mit Rückbezügen zu „klassischen“ Stilistiken, wagen in ihrer Material- und Motivsprache sowie in ihren Kontextualisierungen jedoch parallel den Aufbruch in neue Bildwirklichkeiten. So sind Johann Büsens und Benjamin Burkards Arbeiten Vorboten eines neo-surrealistischen Stils, während Lúcia Hinz und Anja Middelberg Anleihen bei Impressionismus und Expressionismus nehmen und diese virtuos ins Jetzt überführen. Salva Ginards und Lena Schmidts Werke wiederum entführen uns in eine geheimnisvolle Zwischenwelt – und verpassen der Porträtkunst und der Landschaftsmalerei ein zeitgemäßes Upgrade. Summer Breeze @ 30works Vernissage: Samstag, den 09.06.2018, 20:00 Uhr Laudatio: Elfi Scho-Antwerpes Ausstellung: 09.06.2018 - 07.07.2018 Di-Fr 15-19 Uhr, Sa 12-17 Uhr sowie nach Vereinbarung. 30works Galerie - Antwerpener Str. 42 - 50672 Köln - 0221/5700250
Ort: 30works Galerie bis: 2018-05-26
Künstler: Jörg Döring
Thema: Jörg Döring – „Evergreen Ballroom“ @ 30works Er zählt zu den Künstlern, die 30works seit Anbeginn begleiten. Und der mit seinen Werken zu den bedeutendsten Vertretern der zeitgenössischen deutschen Pop Art avanciert ist. Dabei blickt Jörg Döring auf nunmehr fast 30 Jahre künstlerisches Schaffen zurück – und beherrscht dank seiner Material- und Motivsprache wie kein anderer das Spiel um Oberfläche und Beschaffenheit, Schönheit und Ästhetisierung, Kunst und Nachahmung. In seiner vielschichtigen Anordnung von foto- bis hyperrealistischen Frauenfiguren, die von scharf strukturierten Farbfeldern, hintergründigen Typografien und dramatischen Lichtschattierungen flankiert werden, verdichtet der Düsseldorfer Figürlichkeit und Abstraktion zu hochkomplexen Bildgeschichten, die trotz ihrer materiellen, motivischen und narrativen Bombastik zeitlos, ja geradezu klassisch anmuten. Und somit alle Kriterien des Evergreens erfüllen. Auf vertraute Motive und bewährte Materialien zurückgreifend suggeriert uns Jörg Döring zunächst das Prinzip des „same, same“, um es dann durch technische Capricen, stilistische Grenzüberschreitungen und überraschende Kontextualisierungen zu brechen und in neue Codices zu überführen. Das Neue wird zum illusorischen Konstrukt, das auf der geschickten Variation altbekannter Elemente fußt. Ein Ansatz, der das große kompositorische Talent Dörings belegt - und seinem Werk das Konstante, Relevante und Zeitlose anhaften lässt. Was ihn zum Doyen im 30works-Portfolio erhebt... Jörg Döring – „Evergreen Ballroom“ @ 30works Vernissage: Samstag, den 05.05.2018, 20:00 Uhr Laudatio: Mara Bergmann Ausstellung: 05.05.2018 bis 26.05.2018 Di.-Fr. 15:00-19:00 Uhr, Sa. 12:00-17:00 Uhr sowie nach Vereinbarung 30works Galerie – Antwerpener Str. 42 – 50672 Köln – Tel. 0221/5700250
Ort: 30works Galerie bis: 2018-04-20
Künstler: Thomas Baumgärtel
Thema: Thomas Baumgärtel - 86-18 Bananensprayer, Aktionskünstler, klassischer Ateliermaler: Thomas Baumgärtel gehört zu den wohl vielseitigsten Künstlern Deutschlands. Und dank Aufsehen erregender Performances und Werken mit eindeutiger Botschaft auch zu den in deutschen Feuilletons meist diskutierten. Denn von Anbeginn seiner Karriere hat Thomas Baumgärtel Stellung bezogen, Haltung gezeigt und für die Freiheit der Kunst gekämpft. 30works widmet dem Wahlkölner mit 86-18 nun eine große Retrospektive. Dabei werden die wichtigsten Stationen seiner außergewöhnlichen Künstlerlaufbahn beleuchtet und bislang selten oder noch nie gezeigte Arbeiten aus nunmehr vier Jahrzehnten seines Schaffens präsentiert. Die Ausstellung setzt bei Baumgärtels erstem Werkzyklus „Medizinischer Block“ von 1986 an, einer Reihe von expressiv anmutenden Kopf-Porträts, die von der Anatomie inspiriert scheinen. Einen Schwerpunkt bildet seine „Bananenkultivierung“, die von den frühen Bananenmetamorphosen über die Bananenweisheiten bis hin zum Bananenpointillismus reicht. Und während die Spraygramme einmal mehr Baumgärtels Virtuosität als Sprühkünstler dokumentieren, fokussiert die „Graue Serie“, darunter sein Brückenzyklus aus dem Jahr 2017, den malerischen Diskurs des Künstlers. Neue Arbeiten geben Aufschluss über seine visionären Mischtechniken, in denen er die von ihm formierten Stile und Techniken zusammenführt und weiterentwickelt. Die Laudatio auf Thomas Baumgärtel (der anwesend sein wird) hält der Kabarettist Jürgen Becker. Thomas Baumgärtel - 86-18 @ 30works Vernissage: Freitag, den 23.03.2018, 19:00 Uhr Laudatio: Jürgen Becker Ausstellung: 23.03.2018 - 20.04.2018 Di-Fr 15-19 Uhr, Sa 12-17 Uhr sowie nach Vereinbarung. 30works Galerie Antwerpener Str. 42 50672 Köln 0221/5700250 www.30works.de
Ort: 30works Galerie bis: 2018-03-23
Künstler: Maaike Dirkx
Thema: Maaike Dirkx „FLAKES STORE“ @ 30works II 10. März 2018, 12:00-19:00 Uhr Die 30works II wird vollkommen verwandelt! Anstelle der vertrauten Galerie-Räumlichkeiten tritt ein neuer Shop - ein Supermarkt aus Kunst! Hinter der Idee steckt die Hamburger Künstlerin Maaike Dirkx. In ihrer ersten Kölner Einzelausstellung präsentiert die gebürtige Niederländerin ihr Projekt FLAKES STORE, welches sich ganz in tradierter Pop Art Manier unserem Konsum widmet. Gleich eines Supermarktes werden die vorgestellten Kunstobjekte im vermeintlichen Gewand von Alltagsobjekten präsentiert. Im Fokus liegen hierbei die begehrten Frühstücksflocken von amerikanischen Konzernen wie Kellogg’s und Co. Die Lebensmittelindustrie wird hier aber weniger kritisiert als mit einem heiteren Augenzwinkern auf die Schippe genommen. So kreiert Dirkx filigrane und farbenfrohe Kunstobjekte, welche die Cornflakes Packungen gekonnt persiflieren. Speziell Werbung und Produktwahrnehmung werden ins Visier genommen. Optisch auf den ersten Blick täuschend ähnlich zu den echten Pendants, besteht der eklatante Unterschied in einem unikatäre Kunstcharakter: jedes Objekt ist eine minutiös gearbeitete Ölmalerei auf Holzplatten. Auch die Darstellungen unterscheiden sich stark von den realen Produkten im Supermarktregal: flankiert von vertrauten Gestalten wie etwa dem Frosties Tiger oder dem Smacks Frosch schauen uns weibliche und männliche Pin Ups selbstbewusst an. Hierbei bezieht Dirkx ihre Inspiration unter anderem aus der internationalen Burlesken-Szene sowie der amerikanischen Werbe- und Comicwelt. Das reizvolle Spiel mit den erwachsen-sündhaften und kindlich-unschuldigen Begehrlichkeiten wird augenzwinkernd eröffnet… FLAKES STORE by Maaike Dirkx @ 30works II Eröffung: 10.03.2018, 12:00-19:00 Uhr Ausstellung: 10.3. bis 23.3.2018, Di.-Sa. 12:00-19:00 Uhr 30works II Pfeilstraße. 47 50672 Köln Tel. 0221 – 5700 250 hello@30works.de www.30works.de
Ort: 30works Galerie bis: 2017-12-30
Künstler: mittenimwald
Thema: mittenimwald - Young, Poor & Angry @ 30works Er gehört zu den Granden deutscher Urban Art: Der Hamburger mittenimwald hat mit seinen so ästhetisch ausgereiften wie pointierten Stencils weit über die Landesgrenzen hinaus Geschichte geschrieben – und so lassen sich seine künstlerischen Fußabdrücke bis nach Mexiko und Asien verfolgen. Im Fokus seiner brandneuen Arbeiten steht die Frau als duales Wesen: Schön, selbstbestimmt, smart und souverän, dabei aber auch rebellisch, provokant und wehrhaft. mittenimwalds Frauenfiguren sind Hommage und angemessene Entzauberung zugleich. So zeigt der Hamburger eindrucksvoll, dass hinter dem vordergründig Schönen auch stets das Abgründige lauern kann, das Gute sowie das Streitbare impliziert und die gezielte Provokation Teil des identitären Spiels ist. Nicht minder spannend als die reine Motivik sind dabei auch die komplex gestalteten Hintergründe und Typografien, die seine Heroinen in immer wieder neue Kontexte setzen und somit stets neue Geschichten erzählen. „Young, Poor & Angry“ ist mittenimwalds Ode an das schöne Geschlecht – das er hier im ambivalenten Spiel aus stilistischer Überhöhung und bewusster Vermenschlichung inszeniert. mittenimwald lebt und arbeitet in Hamburg. Er gehört zum „Street Art-Adel“ der Hansestadt, wofür auch seine Zusammenarbeit und Freundschaft mit dem legendären OZ verantwortlich zeichnet. Seine Stencils, Paste-ups und Tags sind fester Bestandteil vieler deutscher Stadtbilder, allen voran natürlich seiner Heimat Hamburg, sowie auch zahlreicher privater Sammlungen in Europa, Asien und Mexiko. Die Laudatio auf mittenimwald (der anwesend sein wird) hält der Forensiker Dr. Mark Benecke. mittenimwald – Young, Poor & Angry @ 30works Vernissage: Dienstag, den 05.12.2017, 19:30 Uhr Laudatio: Dr. Mark Benecke Ausstellung: 05.12.2017 - 30.12.2017 Di-Fr 15-19 Uhr, Sa 12-17 Uhr sowie nach Vereinbarung. 30works Galerie - Antwerpener Str. 42 - 50672 Köln - 0221/5700250
Ort: 30works Galerie bis: 2017-12-23
Künstler: Salvador Ginard
Thema: Salva Ginard –Salva @ 30works II 30works widmet dem spanischen Künstler Salvador Ginard mit „Salva“ seine erste Soloausstellung in Deutschland. Eindringlich und verletzlich. Dabei erhobenen Hauptes und anmutig. Verunsichert, vielleicht sogar ein bisschen schüchtern, dennoch selbstbewusst und offenen Blickes für das Gegenüber: Die Porträtwelten von Salvador „Salva“ Ginard sind so schaurig schön wie betörend und scheinen voller Brüche zu stecken. Tatsächlich geht es dem Malloquiner aber gar nicht um das Gesicht als solches; statt physiognomischer oder formal ästhetischer Aspekte reizt ihn vielmehr, was hinter dem Antlitz liegt, ja möglicherweise lauert. Seine Arbeiten sind demnach als gemalte Seelenzustände anzusehen, wo das Innere sich Bahn bricht, nach Außen gekehrt wird und dort förmlich explodiert. Diesen Effekt erzielt der 45-Jährige durch die hohe Pastosität seiner Werke, verstärkt durch eine expressive Farbwahl, wobei gezielte Fragmentarisierungen und Verfremdungen, Auslassungen sowie linear angeordnete Verschiebungen von Bildebenen die ganze Komplexität, Widersprüchlichkeit, ja Schizophrenie unseres Daseins aufzeigen. Das Gesicht als Spiegel der Seele: Salva Ginard rückt diesem Theorem in seinen Werken höchst impulsiv zu Leibe und wagt den mutigen Versuch, das Metaphysische, das sinnbildlich Unfassbare hinter dem illusorischen Gesichtskonstrukt sichtbar zu machen. Die Laudatio auf den Künstler wird Kulturjournalistin Yorca Schmidt-Junker halten. Salvador Ginard „SALVA“ @ 30works II Vernissage: 25. November 2017, 19:30 Uhr Laudatio: Yorca Schmidt-Junker Ausstellung: 25.11. - 23.12.2017 Öffnungszeiten: Di-Sa 12-19 Uhr 30works Galerie II – Pfeilstraße 47 - 50672 Köln - 0221/5700250 30works Galerie II Pfeilstraße 47 50672 Köln 0221/5700250 www.30works.de hello@30works.de
Ort: 30works Galerie bis: 2017-12-01
Künstler: Van Ray
Thema: Van Ray - One Dollar Bill @ 30works Mit „One Dollar Bill“ erweist Van Ray dem legendären Pop Art-Portfolio „One Cent Life“ von 1964 seine Referenz; und wagt in einer gedanklichen Fortführung dieser Publikation, die einst den Abstrakten Expressionismus mit der Pop Art aussöhnte, ebenfalls die Annäherung zweier Genres. Denn der Düsseldorfer Künstler verbindet Techniken und Codices der Street Art mit der Motivik und Bildsprache der Pop Art. Van Ray wählt als zentrales Thema seiner neuen Werkreihe, auch in Anspielung auf den „One Cent Life“-Titel, Geld. Und führt uns sowohl dessen Nimbus als auch dessen Wunschdenken vor Augen: Leitwährung und Symbol für die vielbeschworene „Pursuit of happiness“ auf der einen Seite, Allegorie für Hegemonie, ökonomisches wie moralisches Dominanzgebaren auf der anderen Seite. Mit teils echten Dollarnoten, teils stilisierten Vergrößerungen gibt der Düsseldorfer in seiner neuen Werkreihe der Materialität den Vorzug und lässt die reine Motivik bewusst hinter den aufwändigen Oberflächen zurückzutreten. Gerosteter Stahl ist hier der heimliche Star, den der 33-Jährige mit hochverspiegeltem Plexi clasht und mit diesem Zusammenwirken zweier physikalisch eigentlich nicht vereinbarer Komponenten zum sprichwörtlichen Alchimisten avanciert. Van Ray – One Dollar Bill @ 30works Vernissage: Freitag, den 10.11.2017, 19:30 Uhr Ausstellung: 10.11.2017 bis 01.12.2017 Di-Fr 15-19 Uhr, Sa 12-17 Uhr sowie nach Vereinbarung. 30works – Antwerpener Str. 42 – 50672 Köln – Tel. 0221 – 5700250
Ort: 30works Galerie bis: 2017-11-18
Künstler: Benjamin Burkard
Thema: Benjamin Burkard - Schöne Neue Welt Vorhang auf für einen virtuosen Neuzugang: 30works II präsentiert erstmals die spektakulären Bildwelten Benjamin Burkards in einer Soloausstellung. Sind biologische Materie und Maschinen autarke, in sich geschlossene Systeme? Oder bilden sie nicht vielmehr eine organische Synthese, ja sogar eine Symbiose, in der das eine das andere bedingt, nährt, fördert und zur inneren wie äußeren Vollendung antreibt? Diese philosophische Frage könnte als Ausgangbasis dienen, um die Bildwelten in Benjamin Burkards Ausstellung „Schöne Neue Welt“ zu verstehen. Denn der Künstler schafft betörende Hybride aus Mensch, Tier sowie Flora und maschinellen Elementen, die sich trotz der augenscheinlichen Verschmelzung ihre jeweils eigenständige Materie bewahren. Damit wirft der 31-Jährige explizit keine Dystopie auf; er überführt vielmehr den Titel der Ausstellung, Aldous Huxleys weltberühmten und dystopisch rezipierten Roman „Brave New World“ zitierend, wenn vielleicht nicht ins Utopische, so doch zumindest in eine schlüssige Konnotation, wonach biologische Entität und maschinelle Existenz eine harmonische Einheit bilden können. Inhaltlich wie visuell von einer beeindruckenden Vielschichtigkeit geprägt, muten Burkards Bildwelten dank ihrer hedonistischen Farbsprache sehr greifbar und stimmungsvoll an. Stilistisch bewegt er sich nah am Futurismus, lässt aber auch Einflüsse von informeller Malerei, klassischer Porträtkunst und Surrealismus erkennen. Benjamin Burkard - Schöne Neue Welt @ 30works II Vernissage: Samstag, den 28.10.2017, 19:30 Uhr Laudatio: Prof. Dr. Frank Herrmann Ausstellung: 28.10.2017 - 18.11.2017 Di-Sa 12-19 Uhr, sowie nach Vereinbarung. 30works Galerie II Pfeilstraße 47 50672 Köln 0221/5700250 www.30works.de
Ort: 30works Galerie bis: 2017-10-28
Künstler: Avone
Thema: AVone - The Way Back Home @ 30works Hoher Besuch bei 30works: Der amerikanische Ausnahmekünstler AVone zeigt seinen neuen Werkzyklus. Und gewährt tiefe Einblicke in das Seelenleben eines verwundeten Amerikas... AVones neue Ausstellung „The Way Back Home“ dokumentiert auf eindrucksvolle Weise die Schließung eines künstlerischen Schaffensprozesses. Und markiert damit den bisherigen Höhepunkt im Werk des amerikanischen Ausnahmekünstlers. „Ich habe eine lange Reise zurückgelegt und um meine Anfänge als Künstler einen großen Kreis beschrieben. Aber alles in den letzten Jahren hat mich zurückgeführt; und nun bin ich wieder zu Hause angekommen.“, beschreibt Anthony Vasquez aka AVone seinen Status quo. Diese künstlerische Heimkehr zeigt sich in fulminanten Multi-Layer-Werken, die wieder deutliche Rückbezüge zu AVones Anfängen als Street Artist aufweisen, dabei aber zugleich Zeugnis einer außergewöhnlichen künstlerischen Reifung sind. Dabei führt der 38-Jährige Elemente der Décollage, der Street Art und der Pop Art zu eklektischen Kompositionen zusammen, die trotz ihrer inhaltlichen Bombastik ungemein poetisch und narrativ schlüssig anmuten. Und eine explizite Mahnung zur Rückbesinnung auf (künstlerische) Freiheit, demokratische Werte, eine aufrechte Haltung und ein gesellschaftliches Miteinander darstellen... AVone – The Way Back Home @ 30works Vernissage: Freitag, den 6.10.2017, 19 - 22 Uhr Laudatio: Gérard Goodrow Ausstellung: 07.10.2017 bis 28.10.2017 Do.-Fr. 15:00-19:00 Uhr, Sa. 12:00-17:00 Uhr sowie nach Vereinbarung 30works – Antwerpener Str. 42 – 50672 Köln – Tel. 0221 – 5700 250
Ort: 30works Galerie bis: 2017-09-23
Künstler: Martin Bender
Thema: Für seine Mural-Porträts, u.a. von Chilly Gonzales und Grace Jones, wird er gefeiert; und auch als Atelierkünstler überzeugt Martin Bender auf ganzer Linie. Das beweist der Hagener nun mit seiner ersten Soloausstellung „Magnificent Faces“ bei 30worksII. In diesem Werkzyklus präsentiert der Hagener stilistisch autarke Antlitze, die Kraft seiner Imagination entstehen und ihre individuellen Charakterzeichnungen erst im Laufe der Bildwerdung entwickeln. Dabei sind seine Porträts stark zeichnerisch geprägt; ein Umstand, der Benders Anliegen geschuldet ist, den transitorischen Moment des Zeichnens, wo aus Linien, Strichen, Schraffierungen, Auslassungen und punktuellen Verbindungen ein Gesamtkonzept entsteht, in Ölfarbe zu übersetzen und auf sperrige Untergründe wie Beton oder Holz zu transponieren. Damit schafft Bender am Ende nicht nur eindringliche, berührende Ansichten, sondern er entfaltet en passant die magische Aura eines Schöpfungsprozesses. Ein essenzielles Bildelement der „Magnificent Faces“-Serie bilden die Haare von Benders ProtagonistInnen. Die sind hier vornehmlich in Rasta- und Dreadlocksform inszeniert, kunstvoll drapiert und mit bunten Bändern geschmückt – was eine Referenz an die historische Bedeutung der Rastas & Dreads darstellt, die symbolisch für Widerstand, Unabhängigkeit und Gleichberechtigung stehen. Vernissage: Samstag, den 02.09.2017, 14 - 19 Uhr. Ausstellung: 02.09.2017 - 23.09.2017 Mi-Sa 12-19 Uhr. 30works Galerie II - Pfeilstraße 47 - 50672 Köln - 0221/5700250
Ort: 30works Galerie bis: 2017-09-23
Künstler: innerfields
Thema: Premierenfieber bei 30works: Erstmals bespielt das Berliner Künstlertrio Innerfields unsere Galerieräume im Belgischen Viertel... Rom, Tel Aviv, Kiew – und endlich auch Köln! Murals und Fassadenkunst von Innerfields sind weltweit zu finden. Gelten Jakob Bardou, Veit Tempich und Holger Weißflog, die sich 2008 zur Künstlerkooperative Innerfields zusammenschlossen, doch als anerkannte Spezialisten für die Umsetzung von Kunst-Großprojekten im öffentlichen Raum. Dass sie auch im Leinwandformat brillieren, beweisen die Berliner nun mit der Ausstellung „Blind Spot“ bei 30works. Im Fokus ihrer Arbeiten, die zwischen Porträt, Karikatur und Graphic Novel oszillieren und sich der Acryltechnik bedienen, steht die Auseinandersetzung von Mensch und mobiler Technik. Wobei Smartphones, Tablets & Co. hier als gleißend-weiße Flächen inszeniert werden, die als Leerstelle im Bild fungieren. Und dem Betrachter mit dieser bewusst impliziten Motivsprache die Möglichkeit geben, diesen blinden Fleck selbst mit Materie und Bedeutung zu füllen. Was sehen wir also wirklich? Oder sehen wir nur das, was wir tatsächlich sehen wollen? „Blind Spot“ ist damit auch eine Art Experiment, um unser konditioniertes Sehverhalten aufzubrechen, das Prinzip der Suggestion zu hinterfragen und unsere Vorstellungskraft herauszufordern. Im Rahmen des parallel stattfindenden CityLeaks Festivals wird Innerfields eine Gebäudefassade in Köln-Nippes gestalten. We’ll keep you posted... Innerfields „Blind Spot“ @ 30works Vernissage: Freitag, den 01.09.2017, 19 - 22 Uhr. Ausstellung: 02.09.2017 - 23.09.2017 Do-Fr 15-19 Uhr, Sa 12-17 Uhr. 30works Galerie I - Antwerpener Str. 42 - 50672 Köln - 0221/5700250
Ort: 30works Galerie bis: 2017-07-15
Künstler: Thomas Baumgärtel – Cren - Johannes Gonné – LeLoup – Daniel Lisson – marshal arts – mittenimwald – Mister P – The Art of Pau – Rising F Art – seiLeise – Strassenmaid – Van Ray – Various & Gould – xxxhibition – XOOOOX – Zir0
Thema: Dirty Works Extended @ 30works I und II 23. Juni 2017, 19:00 Uhr Dirty Works Extended @ 30works Midsummer-Session bei 30works: Im Rahmen der K 1 Galerienacht zeigen wir die Top-Acts deutscher und internationaler Street Art. Sie kam, wurde gesehen - und siegte: Street Art ist längst etabliert. Keine Selbstverständlichkeit für eine Kunstrichtung, die lange Zeit als niederrangig und unangemessen geschmäht wurde. Ähnlich wie ihre kulturevolutionäre Schwester im Geiste, die Punk-Bewegung, brach Street Art mit den Statuten des vermeintlichen Etablishments, generierte sich aus dem urbanen Umfeld heraus - und setzte damit den öffentlichen Raum, den Dreck der Straße, Beton, Holz und Spray-Can anstelle von Leinwand, Pinsel und Atelier. Noch dazu gab sie sich rotzig, provokant und betont „anti“. Dass sie dennoch im einst verhassten Kunstmarkt Fuß fasste, war ihrer zunehmenden Virtuosität geschuldet, die jener der „klassischen“ bildenden Kunst bald in nichts mehr nachstand. 30works gehört zu den regionalen Pioniergalerien für Street Art – und führt den Diskurs nun mit der Gruppenausstellung „Dirty Works Extended“ fort. Zum Line-up gehören Urväter des Genres wie Thomas Baumgärtel, und xxxhibition, „junge Wilde“ wie Johannes Gonné und ZirO, Genregrößen der Hamburger und Berliner „Schule“ um Le Loup, marshal arts und mittenimwald sowie Cren, Various&Gould und XOOOOX. Dazu internationale Shooter wie The Art of Pau und Mister P – flankiert von Lokalmatadoren wie Daniel Lisson, Rising F Art, seiLeise, Strassenmaid, Van Ray. Dirty Works Extended @ 30works Vernissage 30works I: Freitag, den 23.6.2017, 19 - 23 Uhr. Ausstellung: 23.06.2017 - 15.07.2017 Do-Fr 15-19 Uhr, Sa 12-17 Uhr. 30works Galerie I - Antwerpener Str. 42 - 50672 Köln - 0221/5700250 Vernissage 30works II: Samstag, den 24.6.2017, 14 - 19 Uhr. Ausstellung: 24.06.2017 - 08.07.2017 Mo-Sa 12-19 Uhr. 30works Galerie II - Pfeilstraße 47 - 50672 Köln - 0221/5700250
Ort: 30works Galerie bis: 2017-06-17
Künstler: Lena Schmidt
Thema: Lena Schmidt „OUTDOORS“ @ 30works II 03. Juni 2017, 12:00-19:00 Uhr Hypnotisch, wagemutig und äußerst geheimnisvoll: Die Bildwelten von Lena Schmidt üben eine magische Sogwirkung aus. Denn die mysthischen, menschenleeren Landschaftsbilder der jungen Hamburgerin bleiben bewusst schemenhaft und zelebrieren das Zwielicht als ästhetischen Gegenentwurf zur sonst lichtdurchfluteten Landschaftmalerei. Was den Betrachter in einem imaginären, zeitlosen Raum zurücklässt, der surrealen Träumen entsprungen zu sein scheint. Es sind brachliegende Industrieanlagen, marode Straßen, die ins Nichts zu führen scheinen, alte Strommasten und Brücken, die Lena Schmidt inspirieren. Diesen „Nicht“-Orten, die sowohl funktional als auch symbolisch für Übergang und Transformation stehen, verleiht die 36-Jährige eine somnanbule, dramatische Aura, wo an sich klare Strukturen durch kunstvoll erzeugte Düsterheit mystifiziert werden. Lena Schmidts Werke entstehen zumeist auf Holz, welches sie in Paletten- oder Brettform an ihren Inspirationsorten findet und mittels ihrer Kunst „recycelt“. Durch die starke Materialität, versehen mit mal filigranen, mal markanten Schnittgravuren, schwanken ihre Arbeiten zwischen Bild, Objekt und Installation. Ihre Motive bannt sie mit Acrylmarkern und punktuell vibrierenden Lasierungen; das gipfelt in einer Bildgewalt, die uns die Tore zu einer faszinierenden Zwischenwelt öffnet... Lena Schmidt „Outdoors“ @ 30works II 03.06.2017, 12:00-19:00 Uhr Öffnungszeiten: Mo.-Sa. 12:00-19:00 Uhr 30works II Pfeilstraße. 47 50672 Köln Tel. 0221 – 5700 250 hello@30works.de www.30works.de
Ort: 30works Galerie bis: 2017-05-27
Künstler: Jörg Döring
Thema: Jörg Döring „Flashback Forward” @ 30works 05. Mai 2017, 19:00 Uhr Schreitet Zeit tatsächlich voran...? Inwieweit determiniert Vergangenes unsere Gegenwart und Zukunft...? Mit dem Ausstellungstitel „Flashback Forward“ spielt Jörg Döring auf genau dieses Zeitparadoxon an und entspinnt dabei ein künstlerisches Konzept aus Motivverweisen, (Selbst)Zitaten und experimentellen Ansätzen, das Vergangenheit und Gegenwart der Pop Art verknüpft – und damit ein Stück weit die Zukunft vorzeichnet. „Die aktuell größte Herausforderung für einen Künstler ist es, in Zeiten der inflationären Bilderflut überhaupt noch neue, ästhetisch relevante Bildwelten zu schaffen.“, fasst Jörg Döring den Status quo zusammen. Der Düsseldorfer, der seit nunmehr 25 Jahren zu den erfolgreichsten Vertretern zeitgenössischer Pop Art in Deutschland zählt, gibt sich dabei nicht der Illusion hin das sprichwörtliche Rad neu zu erfinden. Denn Döring weiß: Alles war und ist bereits da. Es geht nicht um das „Was“ oder „Warum“ – seine Kunst hat vielmehr die Aufgabe, ein neues „Wie“ aufzuwerfen. Aus dem Vorhandenen etwas gänzlich Neues, noch-nicht-Dagewesenes zu schaffen, das ist der Antrieb für Döring, der sich selbst als „Suchender“ bezeichnet. Und seine Inspiration stets in Kontinuum und Korrelation von Beständigkeit und Wandel findet. Das Gute wahren, das Neue wagen: Jörg Döring bedient sich gleichsam tradierter wie innovativer Elemente, um daraus neue Materie zu schaffen. Er bettet Ikonen aus vergangenen Zeiten dank modernster Reproduktions- und Collagetechniken in neue materielle Kontexte; womit er ihnen eine futuristische Aura verleiht. Und sie so endgültig der Zeitlosigkeit anheim gibt. So werden Hollywood-Heroen und Filmgöttinnen wie Steve McQueen und Brigitte Bardot, aber auch Supermodels der Jetztzeit in Materialwelten aus Öl oder Epoxidharz gekleidet und epochal neu inszeniert. Das vermeintlich Perfekte dieser Ikonen wird durch Aquarellier-Effekte, Farbverläufe oder pastose Segmente aufgebrochen und verfremdet, bis sie über eine Eigendynamik und genau das verfügen, was Jörg Döring „Eigentümlichkeit“ nennt: Materialität und stilisierte Oberfläche als Kernelemente und eigenständige Charakteristika, hinter denen das reine Motiv bewusst zurücktritt. Überhaupt sind es Techniken und Materialien, die das größte Faszinosum für Döring darstellen. „Ölfarbe ist seit nahezu 600 Jahren das beständigste Material, dessen sich Künstler bedienen. Ihre Wertigkeit ist unbestritten, die Konsistenz und Handhabung über Jahrhunderte gleichgeblieben. Ich möchte ihr Potenzial ausschöpfen und erweitern, indem ich sie mit anderen Techniken fusioniere oder gezielt konträr einsetze.“, sagt Jörg Döring. Neben Öl kommt in seinen neuen Arbeiten auch Epoxidharz zum Einsatz, das normalerweise als reines Trägermaterial dient – bei Döring jedoch zum emanzipierten Bildprotagonisten avanciert. „Bei der Arbeit mit Epoxidharz oder Öl geht es um die Schaffung von Strukturen, von Haptik und Sinnlichkeit. Das erfüllt die wiedererstärkte Sehnsucht nach dem Handgemachten, Echten. Das sind die Kriterien, die dem Werk erst seine Aura und sein Momentum geben.“ „Flashback Forward“ fängt diese Momenta virtuos ein – und überführt sie in die formale wie ästhetische Zeitlosigkeit. Anlässlich der Vernissage findet ein Artist Talk mit Jörg Döring, Gérard Margaritis und der Kunst- und Kulturjournalistin Yorca Schmidt-Junker statt. Jörg Döring lebt und arbeitet in Düsseldorf. Seine Werke sind in zahlreichen internationalen Privatsammlungen vertreten und wurden bereits auf der Art Karlsruhe, der Red Dot Art Fair/Miami und der Art Fair in Köln präsentiert. Jörg Döring „Flashback Forward “ @ 30works Vernissage: 05.05.2017, 19:00 Uhr Ausstellung: 06.05.-27.05.2017 Öffnungszeiten: Di.-Fr. 15:00-19:00 Uhr, Sa. 11:00-18:00 Uhr 30works – Antwerpener Str. 42 – 50672 Köln – Tel. 0221 – 5700 250 - hello@30works.de - www.30works.de
Ort: 30works Galerie bis: 2017-04-29
Künstler: Thomas Baumgärtel
Thema: Building Bridges @ 30works In lauten Zeiten sind es manchmal die leisen Symbole, die uns zur Reflexion und Besinnung ermahnen. Und so ist es kein Zufall, dass Thomas Baumgärtel in seinem neuen Werkzyklus „Building Bridges“ ausgerechnet Brücken zum Leitmotiv macht. „Die Brücke ist eine Allegorie der Überwindung von Hindernissen. Deshalb ist es jetzt dringlicher denn je Brücken zu bauen. Sowohl echte als auch symbolische.“, sagt Thomas Baumgärtel. Dieses Anliegen spiegeln seine kraftvollen, mitunter elegischen Inszenierungen berühmter Monumente wie der Hohenzollernbrücke, der Berliner Brücke und der Brooklyn Bridge wider. Mit ihrer verwaschenen Optik, flankiert von Unschärfen, die sich zum Hintergrund vertiefen, schafft Baumgärtel somnambule Architekturallegorien, die zwischen Romantik, Impressionismus und Fotorealismus oszillieren. Dabei implementiert er Elemente der Décollage, der Malerei und der Schablonenkunst und verdichtet sie zu einer harmonischen Gesamtkomposition. „Building Bridges“ markiert mit 20 neuen, atelierfrischen Arbeiten einen Höhepunkt im Schaffen von Thomas Baumgärtel. Und beweist einmal mehr, dass seine Werke auf allen nur denkbaren Ebenen relevant sind und bleiben. Die Laudatio zur Vernissage hält die Kölner Kulturdezernentin Susanne Laugwitz-Aulbach. Building Bridges @ 30works Vernissage: Freitag, den 31.03.2017, 18:30 Uhr Laudatio: Susanne Laugwitz-Aulbach Ausstellung: 31.03.2017 - 29.04.2017 Do-Fr 15-19 Uhr, Sa 11-18 Uhr sowie nach Vereinbarung. 30works Galerie - Antwerpener Str. 42 - 50672 Köln - 0221/5700250
Ort: 30works Galerie bis: 2017-03-18
Künstler: Jörg Döring
Thema: Eröffnung 30works II 30works bekommt Nachwuchs! Und stößt mit den neuen Galerieräumen in der Pfeilstr. 47 ins Herz der Kölner City vor... Als Gérard Margaritis 2009 30works im Belgischen Viertel gründete, sollte die Galerie fortan zu den deutschen Pionieradressen für Street- und Urban Art zählen. Mit der Erweiterung des Portfolios um zeitgenössische Pop Art wurde 30works endgültig zu einer festen Institution in der Kölner Galerienlandschaft – und zu einer repräsentativen Heimat für Künstler wie Thomas Baumgärtel, Jörg Döring, AVone, Van Ray, Benjamin Burkard und Rainer Augur. Die Erfolgsgeschichte von 30works soll nun im Zentrum des urbanen Geschehens, im Triangel aus Pfeilstraße, Mittelstraße und Ehrenstraße, fortgeschrieben werden. Weniger als reine Programmgalerie denn als fließendes Konzept mit dem Fokus auf neue Künstler und neue Positionen angelegt, möchte die City-Dependance das künstler- und genrespezifische Spektrum nachhaltig ausweiten. „Für uns bietet sich mit der Pfeilstraße die Möglichkeit Pop- und Urban Art nochmal in ganz neuen Ausrichtungen und Kontexten zu präsentieren. In diesem sehr dynamischen, lebendigen Umfeld wird es spielerischer, experimenteller, eklektischer zugehen als in den Räumen auf der Antwerpenerstraße.“, erklärt Gérard Margaritis. So können vorbeiflanierende Kunstfreunde die Galerie neu für sich entdecken; während bereits erprobte 30works-Kenner sich auf Überraschungen rund um Künstlerdebüts, Pop-up Ausstellungen und Special Events freuen dürfen. Zur Eröffnung am 18. März zeigt 30works II ausgewählte Arbeiten von Jörg Döring. Eröffnung 30works II 18.03.2017, 12:00-20:00 Uhr Pfeilstraße 47 50672 Köln Öffnungszeiten: Mo - Sa 12-19 Uhr 30works Galerie Pfeilstraße 42 50672 Köln 0221/5700250 www.30works.de
Ort: 30works Galerie bis: 2017-03-04
Künstler: Rainer Augur, Benjamin Burkard, Max Gärtner, David Uessem
Thema: Realismus 3.0: Mit „Fourplay“ präsentiert 30works eine neue Generation zeitgenössischer Künstler, die sich explizit auf das Zeichnen und Malen als Ursprung und Essenz des künstlerischen Ausdrucks berufen – und mit dem Spiel um Wirklichkeit, Illusionen und Emotionen eine neue Form von Bildwahrheit implementieren... Dabei variieren Rainer Augur, Benjamin Burkard, Max Gärtner und David Uessem ihre jeweilige Konnotation von Realismus, den sie wahlweise mit verfremdenden, hybridisierenden oder abstrahierenden Elementen aufbrechen. Um so einen neuen Anspruch an den Begriff der Bildwirklicheit zu erheben. Während Augurs fotorealistische Arbeiten Menschen in sehr persönlichen Gefühlsmomenten zeigen, die er direkt auf den Betrachter zu projizieren scheint, bilden Benjamin Burkards Werke eine eklektische, zuweilen surrealistisch anmutende Fusion aus Zeichnung und Malerei, Mensch und Maschine. Max Gärtner schafft auf Basis der handgezeichneten Linie grafisch abstrahierte Tierporträts, die eine virtuose Gratwanderung zwischen Natur und Metaphysik darstellen; und David Uessem beschwört mit konträren Motiven und Techniken eine neue Form des Hyperrealismus, der in mysthischen Inszenierungen des Menschseins gipfelt. Fourplay @ 30works Eröffnung: 11.02.2017, 14:00-20:00 Uhr Ausstellung: 11.02. - 04.03.2017 Öffnungszeiten: Di.-Fr. 15:00-19:00 Uhr, Sa. 11:00-18:00 Uhr 30works Galerie Antwerpener Str. 42 50672 Köln Tel. 0221 – 5700250 hello@30works.de www.30works.de
Ort: 30works Galerie bis: 2016-12-30
Künstler: Van Ray
Thema: Diamonds & Rust Können Bilder eloquent sein? Kann Sprache die Wahrnehmung von Bildinhalten beeinflussen, ja sogar manipulieren? Im Falle von Van Ray ist die Antwort eindeutig: Ist der Urban Art-Künstler doch unübertroffen darin, figürliche Motive mit diametral entgegengesetzten Claims und Materialien anzureichern – und so ihre bisherige Konnotation effektvoll zu brechen. Indem er Supermodels, Pin-ups und Comic-Helden durch Sprache konterkariert und sie damit in gänzlich andere Kontexte einbettet, versieht er sie mit neuen Bedeutungen und entwirft neue Geschichten. Was ihn vom Mind-Basher zum versierten Storyteller reifen lässt. Das alles gipfelt in einem Bildkosmos, wo eine in Plexi gehüllte, von Rost, Drippings und Typo-Fragmenten flankierte Kate Moss uns mit dem Slogan „Be your own personal revolution“ herausfordert. Ein defensiv vor sich hin sinnierender Slacker wird mit der Parole „Exit boring reality“ konfrontiert – und fungiert damit als Stellvertreter unserer verborgenen Sehnsüchte und geheimen Wünsche. Wobei Van Ray seine Parolen niemals zum kategorischen Imperativ erhebt, sondern uns vielmehr pointiert und empathisch zu mehr Wagemut, freiem Denken und Zivilcourage zu ermuntern scheint. Und womit letzten Endes wir für die Fortschreibung der von ihm aufgeworfenen Geschichte verantwortlich sind... Die Laudatio am Abend der Vernissage wird die Kunst- und Kulturjournalistin Yorca Schmidt-Junker halten. Diamonds & Rust @ 30works Eröffnung: 02.12.2016, 19:00 Uhr, Laudatio: Yorca Schmidt-Junker. Ausstellung: 02.12. - 30.12.2016 Öffnungszeiten: Di.-Fr. 15:00-19:00 Uhr, Sa. 11:00-18:00 Uhr 30works Galerie Antwerpener Str. 42 50672 Köln Tel. 0221 – 5700250 hello@30works.de www.30works.de
Ort: 30works Galerie bis: 2016-11-26
Künstler: AVone, Johann Büsen, Fabian Gatermann, Salvador Ginard, Harald Klemm, Peintre X
Thema: SIXPACK @ 30works Klare Genrezuschreibungen werden in der zeitgenössischen Kunst immer schwieriger. Der sozio-kulturelle Wandel, der technologische Fortschritt und die komplexen Ansprüche des Kunstmarkts fordern die Künstler zu einem neuen Dialog mit dem Betrachter. Und lassen dabei die Grenzen zwischen Gattungen, Techniken und Materialeinsätzen zunehmend verschwimmen. Mit der Gruppenausstellung „Sixpack“ greift 30works diesen Eklektizismus auf – und präsentiert mit AVone, Johann Büsen, Fabian Gatermann, Salvador Ginard, Harald Klemm und Peintre X Künstler, die sich jeder eindeutigen Kategorisierung entziehen. So lässt AVone mit seinen komplexen Multi-Layer Ansichten von New York Elemente von Urban Art und Pop Art durchscheinen, während Johann Büsen Motivfragmente digital zu neuen Bildwirklichkeiten komponiert, die sich aus Genremalerei, Surrealismus und Collagetechnik speisen. Fabian Gatermann wiederum bedient sich bei seinen seriell angeordneten und zu hypnotischen Farbfeldern arrangierten Werken gleichermaßen bei Design, Objektkunst und Op-Art. Die virtuos verzerrten, fragmentarischen Gesichter von Salvador Ginard hingegen zitieren die Porträtkunst Alter Meister genauso wie Impressionismus und Expressionismus. Was bei den kühnen, pastosen Porträts von Peintre X noch um subversive Anleihen bei der Pop Art ergänzt wird. Die auch Harald Klemm zelebriert, der mit fotorealistischen Frauenansichten ein Spiel um die Wahrnehmungs- und Deutungshoheit eröffnet. Anlässlich der Ausstellungseröffnung am Freitag, den 4. November 2016 um 19:00 Uhr verlost 30works ausgewählte Werke aus dem Künstlerportfolio. Die Erlöse kommen dem Verein Kölner Appell gegen Rassismus e.V. zugute. Die Laudatio am Abend der Vernissage wird Lisa Steinmann, Landtagsabgeordnete für NRW halten. SIXPACK @ 30works Eröffnung: 04.11.2016, 19:00 Uhr, Laudatio: Lisa Steinmann. Ausstellung: 04.11. - 26.11.2016 Öffnungszeiten: Di.-Fr. 15:00-19:00 Uhr, Sa. 11:00-18:00 Uhr 30works Galerie Antwerpener Str. 42 50672 Köln Tel. 0221 – 5700 250 hello@30works.de www.30works.de
Ort: 30works Galerie bis: 2016-11-02
Künstler: Sander Dekker
Thema: Spontan, direkt und herrlich exzentrisch: Die Bildwelten des niederländischen Fotokünstlers Sander Dekker sprühen vor Lebendigkeit und Esprit. Und sind dabei höchst zugänglich; denn Dekker verzichtet auf ein zuvor festgelegtes Konzept, künstliches Mise-en-scène und aufwändige Props. Vielmehr lichtet er seine „Models“, die er bei Instagram & Co. findet, meist in ihrer „natürlichen Umgebung“, sprich ihrem eigenen Zuhause ab und schafft somit authentische Foto-Dokumente von Menschen in ihrer realen Lebenswelt. Die trotz ungewöhnlicher Posen immer selbstbestimmt wirken – und damit eine ganz eigene Ästhetik heraufbeschwören. In Dekkers Bildern geht es nicht vordergründig um Schönheit; schon gar nicht um Perfektion oder Nivellierung. Was ihn auf der Suche nach menschlichen Motiven umtreibt, ist die Einzigartigkeit – mitsamt der dazugehörigen individuellen Geschichte, kleinen Makeln und einem Hauch Edgyness. Das kann rührend anmuten, wie beim ultramaskulinen Anthony, der seinen winzigen Hund Otto vor einem Kitschporträt der verstorbenen Mutter herzt. Oder selbstironisch-sexy, wenn Model Nadia sich in einer Neuinterpretation des berühmten Allen Jones-Tisch als „Foodporn“ geriert. Somit wird Sander Dekker, der Verfechter des Wahren, zum Maestro der Emotionen. Und zeigt uns auf eindrucksvolle Weise, dass ein Bild tatsächlich mehr sagen kann als tausend Worte... Sander Dekker„My name is Sander Dekker“ @ 30works Eröffnung: 21.10.2016, 19:00 Uhr, Laudatio: Gérard Goodrow Ausstellung: 22.10. - 02.11.2016 Öffnungszeiten: Di.-Fr. 15:00-19:00 Uhr, Sa. 11:00-18:00 Uhr 30works Galerie Antwerpener Str. 42 50672 Köln Tel. 0221 – 5700 250 hello@30works.de www.30works.de
Ort: 30works Galerie bis: 2016-06-11
Künstler: Van Ray
Thema: Rostig, scharfkantig und gleichzeitig neonfarben glänzend und reflektierend – die mit Plexiglas hinterlegten Stahlarbeiten Van Rays zeigen gekonnt harte Kontraste und Gegensätze. Das Resultat sind nostalgisch, der Pop Art nachsinnende und doch gleichsam futuristisch wirkende Stencils auf mal uneben rostigem, mal spiegelglattem Untergrund. Mit „The Rust of Rebellion“ eröffnet Van Ray uns eine neue Stufe seines künstlerischen Schaffens: seine neue Serie von ausgefrästen Fragmenten seiner Aufsprengbilder hebt ihn in eine neue Dimension des Spieles mit den positiven und negativen Elementen eines Kunstwerkes. Van Rays BANG-Busters sieht man das knallige BÄM! spürbar an. Van Ray Pop up-Ausstellung The Rust of Rebellion @ 30works Eröffnung: 04.06.2016, von 12 bis 20 Uhr Ausstellung: 04.06.-11.06.2016 Öffnungszeiten: Di.-Fr. 15:00-19:00 Uhr, Sa. 11:00-18:00 Uhr 30works Galerie - Antwerpener Str. 42 - 50672 Köln - 0221/5700250
Ort: 30works Galerie bis: 2016-06-18
Künstler: Thomas Baumgärtel
Thema: Heavy Metal @ 30works Kalt, hart, undurchdringlich und zudem mit starker Reflexion ausgestattet: Metall ist der denkbar abweisendste Untergrund für künstlerische Prozesse. Und doch war und ist es im Œuvre Thomas Baumgärtels stets präsent. Mit „Heavy Metal“ verweist der Künstler sowohl materiell als auch inhaltlich auf die sinnbildliche Härte und Schwere von Metall. Die roughe, patinierte Aura von Alu-Walzscheiben, Eisentüren und anderer Metallrelikte bricht Baumgärtel mit ätherischen, detailverliebten und höchst empathischen Stencils von Polit- und Musikikonen, Symbolen der Pop-Kultur – und natürlich seiner berühmten Banane. Dabei spart er nicht an expliziter Kritik an aktuellen Missständen und Fehlentwicklungen, die er in gewohnt humorvolle und spielerische Kontexte kleidet. Den Kunstmarkt inszeniert er als Totentanz, Dürers Adam und Eva dient in einer fulminanten Neuinterpretation als Steilvorlage für die aktuelle Satire-Kritik, und Konrad Adenauer wird im Schulterschluss mit Kennedy zum geistigen Vater der Banane erklärt. Wohingegen Jim Morrison, Lemmy Kilmister und David Bowie, losgelöst von ihren tatsächlichen Musikstilen, zu Metal-Göttern mutieren, die Thomas Baumgärtel in poetischer Stilisierung auf Eisen, Chrom und Stahl bannt. Erstmals zu sehen sind seine überdimensionierten Spray-Cans - eine Hommage an sein präferiertes Arbeitsmittel, die Sprühdose. Thomas Baumgärtel - Heavy Metal @ 30works Vernissage: Freitag 20.05.2016, 19 Uhr Die Laudatio: Konrad Adenauer Ausstellung: 20.05.2016 - 18.06.2016 Öffnungszeiten: Di-Fr 15-19 Uhr, Sa 11-18 Uhr. 30works Galerie Antwerpener Str. 42 50672 Köln www.30works.de hello@30works.de Phone: 0221/5700250
Ort: 30works Galerie bis: 2016-05-14
Künstler: Jörg Döring
Thema: SuperPlus @ 30works Same same, but different?! Die Bildwelten Jörg Dörings, geprägt von Schauspielikonen und Pin-ups der Sixties, mögen vertraut erscheinen. Tatsächlich vermag es der Düsseldorfer aber wie kaum ein anderer, seine Motive in stets neue materielle und genrespezifische Kontexte einzubinden. Was ihn zum Meister der Stil-Fusionen und technischen Innovationen macht. Mit „Superplus“ beschert Döring der zeitgenössischen Pop Art ein Upgrade, das sich – als bewusstes Paradoxon - auf die Ursprünge der klassischen Malerei bezieht: die Ölfarbe. In seinen neuen Arbeiten lässt Döring das viskose Material förmlich tanzen, spaltet es wie durch ein Spektrometer in Regenbogenprismen und neonfarbene Verläufe auf, die seinen großformatigen Bildern Schwerelosigkeit und Flow geben. Die fotorealistische Anmutung seiner Motive erhält durch die expressive Coloration, die virtuos eingearbeitete Filtertechnik und die finale Patinierung etwas gleichsam Überhöhtes wie Ironisches. Wenngleich Dörings Frauenmotive dabei plastisch und sexy wie nie zuvor erscheinen. Als Sidekicks lässt er pastos gehaltene Comic-Ikonen wie Mickey, Pink Panther und Felix, the Cat in Dialog mit seinen verführerischen Heroinen treten; und erzeugt damit sowohl den bewussten Material-Clash als auch die Fusion von Fotorealismus und Figurativem. Superplus @ 30works Vernissage: Freitag 22.04.2016, 19 Uhr Die Laudatio und ein anschließendes Künstlergespäch wird die Kunst- und Kulturjournalistin Yorca Schmidt-Junker halten. Ausstellung: 22.04.2016- 14.05.2016 Öffnungszeiten: Di-Fr 15-19 Uhr, Sa 11-18 Uhr. 30works Galerie Antwerpener Str. 42 50672 Köln www.30works.de hello@30works.de Phone: 0221/5700250
Ort: 30works Galerie bis: 2016-04-16
Künstler: AVone
Thema: New York Undercover @ 30works 30works holt den Big Apple nach Köln. Und zeigt in der Soloausstellung „New York Undercover“ des amerikanischen Ausnahmekünstlers AVone zeitgenössische Pop Art vom Feinsten... In den USA zählt er zu den etablierten Vertretern zeitgenössischer Pop Art: Anthony Vasquez, besser bekannt als AVone. Seine Multi Layer-Werke, die vorrangig eine Hommage an seine Heimatstadt New York darstellen, bilden in ihrer Komplexität und sinnbildlichen Sprachgewalt eine Ausnahmeerscheinung. Durch die patinierte, mal angerostete, mal wie in Watte gepackte Textur seiner Bildwelten werden die Wahrzeichen und Insignien der Stadt gleichsam entzaubert wie romantisiert. Damit spielt AVone auf die Widersprüchlichkeiten New Yorks an, die sich in der Dualität von Zerfall und Wiederaufbau, Schönheit und Vergänglichkeit, Ignoranz und Überambition spiegeln. Mit Versatzstücken aus Collage- und Stenciltechnik, Malerei und Tape-Art, angereicht mit Elementen aus der Comic- und Hip Hop-Kultur, kreiert AVone eine Stimmung, die den vielschichtigen Vibes des Big Apple eindrucksvoll nachspürt. Und in sinfonischen Bildkompositionen gipfelt. Betont ambivalent geben sich auch seine Pin-ups und Supermodels, die AVone in spannende, gesellschaftskritische Kontexte setzt. New York Undercover @ 30works Vernissage: Samstag 19.03.2016, 19 Uhr Die Laudatio und ein anschließendes Künstlergespäch mit AVone wird der renommierte Art Consultant Gérard Goodrow halten. Ausstellung: 19.03.2016 - 16.04.2016 Öffnungszeiten: Di-Fr 15-19 Uhr, Sa 11-18 Uhr. 30works Galerie Antwerpener Str. 42 50672 Köln www.30works.de info@30works.de Phone: 0221/5700250
Ort: 30works Galerie bis: 2016-01-24
Künstler: Joe Børg
Thema: i-conization @ 30works by Joe Børg Die Pop Up-Ausstellung „i-conization“ des Kölner Fotografen Joe Børg ist ein Spiel mit Assoziationen, Klischees und Erwartungen – und zeigt uns einmal mehr, über welch manipulative Kraft Bilder verfügen. Denn seine an altmeisterliche Gemälde erinnernden, virtuos ausgeleuchteten Fotografien zeigen augenscheinlich Lenin, Abraham Lincoln, Solschenizyn und Fidel Castro; sind de facto aber Selbstinszenierungen von Børg, der sich als Fassade benutzt, um hinter der detailverliebten, überhöhten Stilisierung seiner Heroen zu verschwinden. Das Prinzip der geborgten Identität wirkt dabei verstörend authentisch und nimmt Anleihen bei der klassischen Performancekunst. Die Angleichung von Frisuren, Kostümen und Posen wird zu einer akribischen Mimikry, in deren Verlauf die Grenze zwischen Realität und Fiktion, zwischen Darsteller und Dargestelltem zunehmend verschwimmt. Was auch als Kritik am Selfie- und Photoshop-Wahn unserer Tage gedeutet werden kann: Dürfen Menschen auf Fotos überhaupt noch wie sie selbst aussehen? Was ist noch real? Børg stellt unsere Wahrnehmung infrage und nutzt Heroen der Historie, aber auch fiktive Ikonen wie Walter „Breaking Bad“ White, um den Blick auf uns selbst zu richten. i-conization @ 30works Vernissage: Montag, den 18.01.2016, 18-22 Uhr. Ausstellung: vom 18.01.2015 bis 24.01.2016 Finissage: Sonntag, den 24.01.2016, 15-18 Uhr. Öffnungszeiten für dieses Pop Up: Mo, 18. Januar, 18-22 Uhr. Di-Fr, 15-20 Uhr, Sa 11-18 Uhr. So, 24. Januar, 15-18 Uhr. Joe Børg ist während der Öffnungszeiten persönlich anwesend. 30works Galerie Antwerpener Str. 42 50672 Köln 0221/5700250 www.30works.de
Ort: 30works Galerie bis: 2016-01-09
Künstler: mittenimwald
Thema: sushi-connection @ 30works Zum Jahresausklang gibt sich 30works betont asiatisch – und präsentiert mit sushi connection eine neue Werkreihe der Hamburger Street Art-Ikone mittenimwald. Schon seit Anbeginn seiner Karriere hat sich mittenimwald für die japanische Kultur interessiert. Dabei faszinierte den Künstler vor allem das dort vorherrschende Frauenbild mitsamt der rituellen Verkleidungen und des damit verbundenen codierten Rollenspiels. sushi connection zeigt meisterlich gearbeitete Stencils von Geishas, Manga-Ladies und Nippon-Amazonen, denen mittenimwald provokante Claims zur Seite stellt. Und sich damit einmal mehr als Meister der Suggestion offenbart. So fragt sich der Rezipient bei genauerem Hinsehen: Wer betrachtet, analysiert und bewertet hier eigentlich wen? Der Betrachter das vermeintliche Objekt? Oder ist es nicht doch umgekehrt? Statt der üblichen Objektivierung entwirft mittenimwald das Bild der selbstbewussten und starken fernöstlichen Frau. Die in ihrer Selbstbehauptung als stolzes Subjekt unseren westlichen Werbe- und Wertekanon gezielt konterkariert. sushi-connection @ 30works Vernissage: Samstag 5.12.2015, 20 Uhr Begrüßung durch die 1LIVE-Moderatorin Anja Backhaus Ausstellung: 5.12.2015 - 9.01.2016 Öffnungszeiten: Di-Fr 15-19 Uhr, Sa 11-18 Uhr. 30works Galerie Antwerpener Str. 42 50672 Köln www.30works.de info@30works.de Phone: 0221/5700250