
08.08.2026 - 29.08.2026
"Summertime" Ausstellungsverlängerung
26.06.2026 - 08.08.2026
"Summertime"
09.05.2026 - 20.06.2026
Happy Days
19.03.2026 - 02.05.2026
ICONS_AURA
24.01.2026 - 14.03.2026
Maxim Wakultschik - Solo Show
Ort: Art Galerie 7 bis: 2025-12-06
Künstler: Kirsten van den Bogaard
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, wir freuen uns sehr, Ihnen unsere kommende Einzelausstellung „Tell me more“ mit neuen Arbeiten der Künstlerin Kirsten van den Bogaard anzukündigen, die wir am Samstag, den 25. Oktober 2025 von 15 bis 18 Uhr eröffnen werden. Kirsten van den Bogaard fokussiert sich in ihrer Malerei auf die Beobachtung von Personen in alltäglichen Situationen auf ihrem Weg durch die Stadt. Die Sonnenbrille im Haar und die Einkaufstüten von der Shopping-Tour in der Hand – es sind zufällige Momentaufnahmen und kurze Augenblicke, aus denen heraus die gemalten Rückenfiguren entstehen. Die Motive sind aus ihrem ursprünglichen Kontext herausgelöst und treten isoliert auf glanzlackierten Aluminiumplatten auf, die sowohl den Betrachter als auch die Umgebung subtil reflektieren. Der dynamische Malgrund ersetzt dabei die Kulisse des Stadtlebens und bietet Raum für persönliche Bezüge und Assoziationen. Es werden individuelle Geschichten erzählt. In ihrem neuen Werkszyklus „Tell me more“ wird der spiegelnde Malgrund malerisch um Fragmente ergänzt; die Figuren erscheinen nicht länger freigestellt. Variationen von Mustern, geometrische Formen, Farbflächen sowie Zahlen und Buchstaben muten in ihrer Kombination wie Collagen an, in welche die fotorealistisch gemalten Personen eingebettet sind. Dadurch entsteht eine Assoziation zur Street Art, die auf den urbanen Schauplatz von Kirsten van den Bogaards klassischen „Streetlife“-Beobachtungen verweist. Zwar schimmert an vereinzelten Stellen noch die glanzlackierte Aluminiumfläche durch die Farbfelder hindurch, die den Rücken-figuren als Hintergrund dienen. Doch es ist nicht länger der Spiegeleffekt der großzügigen Freifläche, der den Betrachter Teil der Arbeiten werden lässt und die gemalten Rücken- bzw. Seitenfiguren in unsere Umgebung einbettet. Stattdessen wird die Fantasie des Betrachters durch weitere Details und Hinweise angeregt. Dem Betrachter steht frei, was er in den Arbeiten sieht und erkennt – je nach persönlichen Erfahrungen, Kenntnissen und Sehgewohnheiten. In der Einzelausstellung werden die „klassischen“ freigestellten Figuren einmalig den collagenhaft gearbeiteten Werken gegenübergestellt – einer Sonderserie, die zusätzliche motivische und farbliche Dimensionen beinhaltet und so ganz neue Interpretationsmöglichkeiten ihrer Kunst erlaubt. Wir laden Sie herzlich zur Vernissage der Einzelausstellung „Tell me more“ mit neuen Arbeiten von Kirsten van den Bogaard am Samstag, den 25. Oktober 2025 von 15 bis 18 Uhr ein. Die Ausstellung wird bis zum 6. Dezember 2025 bei uns in der Galerie zu sehen sein. Herzliche Grüße Meike Knüppe und Caroline Breuer
Ort: Art Galerie 7 bis: 2025-10-18
Künstler: Marina Sailer
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, wir laden Sie herzlich zur Eröffnung unserer neuen Ausstellung am Freitag, den 5. September 2025 von 18 bis 21 Uhr zu uns in die Galerie ein. In der Einzelausstellung präsentieren wir Malerei auf Leinwand und Papier sowie Bronzeskulpturen der Künstlerin Marina Sailer. In ihren Arbeiten erschafft die Düsseldorfer Meisterschülerin Marina Sailer verwunschene Phantasiewelten, in denen Architektur und Natur miteinander verschmelzen. Die historischen Bauten verweisen auf Vergänglichkeit, während die Natur für das Lebendige steht. Langsam erobert sich die Natur Raum zurück, menschliche und natürliche Kräfte stehen sich ebenbürtig gegenüber. Natürliches und Menschengemachtes verschmelzen in den märchenhaften Bildwelten auf einzigartige Weise. Gedeckte Farbnuancen in den Architekturdarstellungen treffen auf kräftige Farben in der Gestaltung der Naturelemente. Die meisterhaft gemalten Lichtspiele erzeugen dabei eine ganz besondere Atmosphäre – die prunkvollen Kronleuchter erleuchten die Szenerien und durch die Fenster und Blätterdächer blitzt das Sonnenlicht. Die Welten zwischen Traum und Wirklichkeit laden den Betrachter ein, in ihnen zu verweilen. Feenhafte Figuren, Vögel, Schmetterlinge aber auch Papierflieger ziehen die Aufmerksamkeit auf sich und lenken den Blick auf die unzähligen Details der Traumwelten. Doch die Arbeiten der aus Minsk stammenden Künstlerin sollen nicht nur verzaubern, sie sind auch sanft hinterfragend: In den Arbeiten zeigt sich, was wir als Menschen verlieren und gleichzeitig gewinnen könnten, wenn wir es zulassen würden: Schönheit, Stille, Licht und Natur. Wir laden Sie herzlich ein, in die verwunschenen Bildwelten von Marina Sailer vom 5. September bis zum 18. Oktober 2025 bei uns in der Galerie einzutauchen und begrüßen Sie und Ihre Freunde gerne zur Vernissage am Freitag, den 5. September 2025 von 18 bis 21 Uhr zu uns in die Galerie ein. Herzliche Grüße Meike Knüppe und Caroline Breuer
Ort: Art Galerie 7 bis: 2025-06-26
Künstler: Sabine Christmann, Lilli Hill, Armin Scheid
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, wir laden Sie herzlich zu unserer Gruppenausstellung „Maienwonne, Maienblüte…“ mit den Künstlern Sabine Christmann, Lilli Hill und Armin Scheid vom 10. Mai bis zum 21. Juni 2025 zu uns in die Galerie ein. „Maienwonne, Maienblüte, Auf den Fluren, im Gemüte, Ach, so bald, so schnell vorbei!“ So heißt es im Spruch des österreichischen Dichters Anastasius Grün über den Monat Mai, wenn die Natur in all ihrer Blüten- und Farbenpracht explosionsartig zum Leben erwacht. Dieser frühlingshafte Rausch, der das Leben in seiner vollen Intensität spürbar macht, findet in der Ausstellung „Maienwonne, Maienblüte…“ eine kunstvolle Entfaltung. Drei einzigartige Künstler, Lilli Hill, Armin Scheid und Sabine Christmann, nehmen uns durch ihre Werke mit auf eine Reise, die neben dem Zauber des Frühlings auch den Wandel der Natur in den Mittelpunkt stellt. Durch ihre fotorealistische Malerei zeigt Lilli Hill die faszinierende Schönheit von großen, farbintensiven Blüten und setzt ihren Fokus dabei auf die Darstellung von Mohn und Pfingstrosen, beides anmutige Exemplare ihrer Gattung, die sich durch ihr unterschiedliches Wesen auszeichnen. Der kurzlebige Mohn, welcher zwar schnell verblüht, jedoch ganze Landschaften in leuchtende Blumenmeere verwandeln kann, steht für die flüchtige Intensität des Lebens. Dagegen verkörpern Pfingstrosen in ihrer üppigen Blüte eine dauerhafte Ästhetik, die gleichzeitig den Lauf der Zeit in sich trägt. Die sehr detailreiche und feine Pinselführung der Künstlerin lassen die Blüten lebendig und kraftvoll erscheinen. Auch verbindet sie in ihren Arbeiten die sinnliche Präsenz des Menschen mit der natürlichen Eleganz von Blüten, so greift sie die Thematik der vergänglichen Erotik auf und lässt somit alles einnehmende und berauschende Szenarien entstehen, welche an kurzzeitige, aber intensive Beziehungen erinnern: Mit Bezug auf die Mohnblüte wird dies insbesondere durch eine ihrer figurativen Arbeiten der Ausstellung zum Ausdruck gebracht, in welcher sie den Sinnesrausch menschlicher Verbindungen aufleben lässt. Durch die Darstellung prachtvoller Blütenmotive und menschlicher Spannungsverhältnisse entsteht ein zarter, doch hingebungsvoller Austausch, der sowohl die Sinnlichkeit des Augenblicks als auch die universelle Erfahrung des Vergehens und des Werdens umfasst. Der Künstler Armin Scheid setzt in seinen Blütenmotiven expressive und farbkräftige Akzente und verbindet in seinen Arbeiten Vitalität mit abstrakten Strukturen. Auf diese Weise spiegelt er die Lebendigkeit der Natur auf eine unkonventionelle Weise wider und verströmt durch die Verwendung von starker Farbgebung und Formensprache eine dynamische Energie. Der Künstler verweist in der Ausstellung „Maienwonne, Maienblüte…“ unter anderem auf die tiefgründige Symbolik der Magnolien, die als lebendiges Sinnbild für erhabene Schönheit und makellose Reinheit erstrahlen. Magnolienblüten blühen im Frühling und sind bekannt für ihre prächtige, aber vergleichsweise kurze Blütezeit, auf diese Weise wird der kraftvollen Malweise des Künstlers ein Hauch von Zerbrechlichkeit entgegengesetzt. Neben den Blütenmotiven integriert Armin Scheid auch menschliche Körper, wodurch diese miteinander in Beziehung treten und verschmelzen. Sie repräsentieren durch ihre aufregende Farbigkeit und den lebendigen Fluss der Pinselstriche nicht nur die flüchtige Anmut des Moments, sondern auch die Kraft der Erneuerung und des Wachstums, die der Frühling verströmt. Der Umgang mit Farben und Formen in seinen Arbeiten schafft so eine eindrucksvolle Reflexion über das Zusammenspiel von Leben, Wandel und Erneuerung. In den Arbeiten von Sabine Christmann wird metaphorisch die Thematik des Konsumalltags und die Beschwingtheit der Natur aufgegriffen. Tüten, Taschen, Flaschen und Dosen erscheinen in ihren Stillleben wie Akteure auf einer Bühne – mit Falten, Knicken und verblassten Logos, die Geschichten von Nutzung und Verbrauch erzählen. Diese alltäglichen Objekte gewinnen durch Christmanns Kunst eine neue Bedeutung und hinterfragen den Wert von Materialität und Konsum in der heutigen Zeit. Dezent integrierte Blumenelemente in ihren Werken stellen eine Verbindung zu den natürlichen Zyklen der Umwelt her. Diese floralen Motive unterstreichen nicht nur die Themen der Schönheit und der Erneuerung, sondern fügen sich harmonisch in die Ausstellung ein. Sie führen somit den Dialog zwischen den berauschenden Wirkungen des Frühlings und der Natur sowie der Vergänglichkeit konsumierter Objekte weiter. Ihre Arbeiten laden dazu ein, über den flüchtigen Charakter des Lebens und die Wertigkeit von Dingen in einer schnelllebigen Welt nachzudenken und zugleich den versteckten Glanz in alltäglichen Momenten zu erkennen, die durch zarte Farbnuancen und filigrane Motive zu einer sanften Reflektion anregen. Gemeinsam schaffen die Künstler eine faszinierende Dynamik, in der die lebendige Energie der Natur mit der sinnlichen Präsenz des Menschen verschmilzt. Durch ihre unterschiedlichen Ansätze entsteht eine harmonische Interaktion, der die kraftvolle Schönheit von Blüten und Körpern auf eindrucksvolle Weise miteinander verbindet und den Betrachter zu einer intensiven Auseinandersetzung mit Farbe, Form und Bewegung einlädt. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen und den Künstlern die neue Jahreszeit willkommen zu heißen und in dieser Ausstellung erste Frühlingsluft zu schnuppern. Herzliche Grüße Meike Knüppe & Team
Ort: Art Galerie 7 bis: 2025-06-26
Künstler: Sabine Christmann, Lilli Hill, Armin Scheid
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, wir laden Sie herzlich zu unserer Gruppenausstellung „Maienwonne, Maienblüte…“ mit den Künstlern Sabine Christmann, Lilli Hill und Armin Scheid vom 10. Mai bis zum 21. Juni 2025 zu uns in die Galerie ein. „Maienwonne, Maienblüte, Auf den Fluren, im Gemüte, Ach, so bald, so schnell vorbei!“ So heißt es im Spruch des österreichischen Dichters Anastasius Grün über den Monat Mai, wenn die Natur in all ihrer Blüten- und Farbenpracht explosionsartig zum Leben erwacht. Dieser frühlingshafte Rausch, der das Leben in seiner vollen Intensität spürbar macht, findet in der Ausstellung „Maienwonne, Maienblüte…“ eine kunstvolle Entfaltung. Drei einzigartige Künstler, Lilli Hill, Armin Scheid und Sabine Christmann, nehmen uns durch ihre Werke mit auf eine Reise, die neben dem Zauber des Frühlings auch den Wandel der Natur in den Mittelpunkt stellt. Durch ihre fotorealistische Malerei zeigt Lilli Hill die faszinierende Schönheit von großen, farbintensiven Blüten und setzt ihren Fokus dabei auf die Darstellung von Mohn und Pfingstrosen, beides anmutige Exemplare ihrer Gattung, die sich durch ihr unterschiedliches Wesen auszeichnen. Der kurzlebige Mohn, welcher zwar schnell verblüht, jedoch ganze Landschaften in leuchtende Blumenmeere verwandeln kann, steht für die flüchtige Intensität des Lebens. Dagegen verkörpern Pfingstrosen in ihrer üppigen Blüte eine dauerhafte Ästhetik, die gleichzeitig den Lauf der Zeit in sich trägt. Die sehr detailreiche und feine Pinselführung der Künstlerin lassen die Blüten lebendig und kraftvoll erscheinen. Auch verbindet sie in ihren Arbeiten die sinnliche Präsenz des Menschen mit der natürlichen Eleganz von Blüten, so greift sie die Thematik der vergänglichen Erotik auf und lässt somit alles einnehmende und berauschende Szenarien entstehen, welche an kurzzeitige, aber intensive Beziehungen erinnern: Mit Bezug auf die Mohnblüte wird dies insbesondere durch eine ihrer figurativen Arbeiten der Ausstellung zum Ausdruck gebracht, in welcher sie den Sinnesrausch menschlicher Verbindungen aufleben lässt. Durch die Darstellung prachtvoller Blütenmotive und menschlicher Spannungsverhältnisse entsteht ein zarter, doch hingebungsvoller Austausch, der sowohl die Sinnlichkeit des Augenblicks als auch die universelle Erfahrung des Vergehens und des Werdens umfasst. Der Künstler Armin Scheid setzt in seinen Blütenmotiven expressive und farbkräftige Akzente und verbindet in seinen Arbeiten Vitalität mit abstrakten Strukturen. Auf diese Weise spiegelt er die Lebendigkeit der Natur auf eine unkonventionelle Weise wider und verströmt durch die Verwendung von starker Farbgebung und Formensprache eine dynamische Energie. Der Künstler verweist in der Ausstellung „Maienwonne, Maienblüte…“ unter anderem auf die tiefgründige Symbolik der Magnolien, die als lebendiges Sinnbild für erhabene Schönheit und makellose Reinheit erstrahlen. Magnolienblüten blühen im Frühling und sind bekannt für ihre prächtige, aber vergleichsweise kurze Blütezeit, auf diese Weise wird der kraftvollen Malweise des Künstlers ein Hauch von Zerbrechlichkeit entgegengesetzt. Neben den Blütenmotiven integriert Armin Scheid auch menschliche Körper, wodurch diese miteinander in Beziehung treten und verschmelzen. Sie repräsentieren durch ihre aufregende Farbigkeit und den lebendigen Fluss der Pinselstriche nicht nur die flüchtige Anmut des Moments, sondern auch die Kraft der Erneuerung und des Wachstums, die der Frühling verströmt. Der Umgang mit Farben und Formen in seinen Arbeiten schafft so eine eindrucksvolle Reflexion über das Zusammenspiel von Leben, Wandel und Erneuerung. In den Arbeiten von Sabine Christmann wird metaphorisch die Thematik des Konsumalltags und die Beschwingtheit der Natur aufgegriffen. Tüten, Taschen, Flaschen und Dosen erscheinen in ihren Stillleben wie Akteure auf einer Bühne – mit Falten, Knicken und verblassten Logos, die Geschichten von Nutzung und Verbrauch erzählen. Diese alltäglichen Objekte gewinnen durch Christmanns Kunst eine neue Bedeutung und hinterfragen den Wert von Materialität und Konsum in der heutigen Zeit. Dezent integrierte Blumenelemente in ihren Werken stellen eine Verbindung zu den natürlichen Zyklen der Umwelt her. Diese floralen Motive unterstreichen nicht nur die Themen der Schönheit und der Erneuerung, sondern fügen sich harmonisch in die Ausstellung ein. Sie führen somit den Dialog zwischen den berauschenden Wirkungen des Frühlings und der Natur sowie der Vergänglichkeit konsumierter Objekte weiter. Ihre Arbeiten laden dazu ein, über den flüchtigen Charakter des Lebens und die Wertigkeit von Dingen in einer schnelllebigen Welt nachzudenken und zugleich den versteckten Glanz in alltäglichen Momenten zu erkennen, die durch zarte Farbnuancen und filigrane Motive zu einer sanften Reflektion anregen. Gemeinsam schaffen die Künstler eine faszinierende Dynamik, in der die lebendige Energie der Natur mit der sinnlichen Präsenz des Menschen verschmilzt. Durch ihre unterschiedlichen Ansätze entsteht eine harmonische Interaktion, der die kraftvolle Schönheit von Blüten und Körpern auf eindrucksvolle Weise miteinander verbindet und den Betrachter zu einer intensiven Auseinandersetzung mit Farbe, Form und Bewegung einlädt. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen und den Künstlern die neue Jahreszeit willkommen zu heißen und in dieser Ausstellung erste Frühlingsluft zu schnuppern. Herzliche Grüße Meike Knüppe & Team
Ort: Art Galerie 7 bis: 2025-03-08
Künstler: Maxim Wakultschik
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, wir freuen uns sehr, Ihnen vom 18. Januar bis zum 8. März 2025 unsere neue Ausstellung „Solo Show – Maxim Wakultschik“ mit Arbeiten unseres langjährig ausgestellten Künstlers zu präsentieren. Wir laden Sie herzlich zur Vernissage der Ausstellung am Samstag, den 18. Januar 2025 von 15 bis 18 Uhr in Anwesenheit des Künstlers zu uns in die Galerie ein. Diese besondere Ausstellung in der Art Galerie 7 zeigt die Vielfältigkeit der Serien des Künstlers Maxim Wakultschik, der sich innerhalb seines Studiums der Freien Künste an der Kunstakademie Düsseldorf sowohl mit der Bildhauerei als auch mit der Malerei auseinandergesetzt hat. Bereits in der Kindheit wird das außerordentliche künstlerische Talent von Maxim Wakultschik entdeckt und gefördert. Sein persönlicher Drang zur Andersartigkeit und Vielfalt spiegelt sich in seiner Kunst wider und prägt seine einzigartige Arbeitsweise. Unter Verwendung verschiedener Materialien und Techniken kreiert Maxim Wakultschik dreidimensionale Objekte – hauptsächlich in Form von fiktiven Portraits überirdischer, menschenähnlicher Wesen –, wobei er seiner bildhauerischen Vorliebe folgt und immer wieder die Bildgrenzen überschreitet. So blicken dem Betrachter zumeist idealisierte Frauenportraits entgegen, die je nach Werkserie in unterschiedlicher Materialität wie Holz, Metall oder Paintersboard erscheinen. Die Bildgegenstände zeugen von einem ausgeprägten Gefühl für Ästhetik – insbesondere für die weibliche Schönheit –, verbunden mit mathematischer Präzision in der künstlerischen Ausführung. Mit einem hohen Anspruch an Perfektion schafft Maxim Wakultschik präzise komponierte Arbeiten, die – von der Komposition der Motivik über ein feines Arrangement von Farbzusammenhängen bis hin zur passenden Auswahl der Titel – von einem zugleich aufwendigen und intuitiven Schaffensprozess gekennzeichnet sind. Melodische Titel wie „I love you more than I love anybody“ oder „Hermes Töchter“, die Bezüge zur Musik, Mythologie oder zu chemischen Elementen aufweisen, unterstreichen die intuitive Wirkung und Emotion, die von jedem einzelnen Werk ausgeht. Somit greifen Motivik, Technik und Titelgebung fließend ineinander und transportieren tiefliegende Aussagen wie die Sehnsucht nach dem Paradies, die Rückkehr zum Ursprung oder die Verbindung zwischen Energien, die in jedem von uns stecken. Wir freuen uns darauf, Ihnen die unterschiedlichen Formen und Gestaltungsweisen des Künstlers Maxim Wakultschik bei uns in der Art Galerie 7 zu präsentieren. Herzliche Grüße aus der Art Galerie 7 Meike Knüppe & Team
Ort: Art Galerie 7 bis: 2025-01-11
Künstler: Lilli Hill, Sala Lieber, Suscha Korte
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, wir freuen uns sehr, Ihnen unsere neue Gruppenausstellung „Female Positions“ mit Arbeiten unserer langjährig ausgestellten Künstlerinnen Sala Lieber und Suscha Korte sowie unserer Gastkünstlerin Lilli Hill zu präsentieren. Wir laden Sie herzlich zur Vernissage der Ausstellung am Samstag, den 26. Oktober 2024 von 15 bis 18 Uhr in Anwesenheit der Künstlerinnen zu uns in die Galerie ein. Diese besondere Ausstellung thematisiert mit Sala Lieber – Meisterschülerin der Düsseldorfer Kunst-akademie –, Suscha Korte, die freie Kunst an der Muthesius-Hochschule in Kiel sowie an der Glasgow School of Art in Schottland studierte, und erstmals mit der Künstlerin Lilli Hill – Absolventin der Grafik, Malerei, Kunstgeschichte und Philosophie an der Bergischen Universität Wuppertal – eine Auswahl von „Female Positions“ der Art Galerie 7. Die Malerei der 1980 in Ungarn geborenen Künstlerin Sala Lieber ist geprägt von der glanz- und prunkvollen Welt des barocken Lebens, der sie durch ihre charakteristische Malweise, expressive Farbigkeit und verspielten, augenzwinkernden Details Modernität und Leichtigkeit verleiht. In der stetigen Weiterentwicklung ihrer Motive begegnen dem Betrachter altmeisterlich anmutende Darstellungen adeliger Lebensform genauso wie detailliert ausgearbeitete, lebhafte „Barszenen“ oder freigestellte Tänzer, die mit wehenden Gewändern über eine einfarbig grundierte Leinwand schwingen. Diese Ausstellung fokussiert sich auf neue Adelsportraits auf schwarz grundierter Leinwand, die an die Malerei der Alten Meister erinnern – mit einer Prise Ironie baut Sala Lieber mit ihrer einzigartigen Malweise eine Brücke zwischen Historik und Zeitgenössischem. Suscha Korte, 1963 geboren in Flensburg, spiegelt das Leben in Form von Alltagsgegenständen und -objekten wider, die malerisch auf der Leinwand arrangiert und installativ miteinander in Beziehung gesetzt werden. Insbesondere fein gemalte Porzellanteller in jeglichen Ausführungen hinterlassen menschliche Spuren: Sie fungieren als Erinnerungsmomente an vergangene Zeiten – insbesondere die Kindheit –, erzählen von Lebenssituationen und Erlebnissen und offenbaren die Persönlichkeit ihrer fiktiven Besitzer. Der Fokus dieser Ausstellung liegt auf Arbeiten mit goldglänzendem Hintergrund – bestehend aus Schlaggold, auf der die gemalten Teller wie Protagonisten portraitiert werden. Als zeitgenössische „Portraits“ im modernen, übertragenen Sinn stehen diese den Adelsportraits auf schwarz grundierter Leinwand von Sala Lieber gegenüber. Unsere Gastkünstlerin Lilli Hill, geboren in Kasachstan, greift mit ihrer Malerei ebenfalls die Themen „Mensch“ und „Leben“ auf. Von humoristischen Selbstportraits, in denen sich die Künstlerin selbstbewusst inszeniert, über akrobatische Darbietungen üppiger Frauenkörper bis hin zu szenenhaften Darstellungen des Balletts agieren die Akteure in ihrer jeweiligen zugeschriebenen Rolle wie auf einer Bühne im „Theater des Lebens“ (Zitat Lilli Hill). Die von der Künstlerin betitelte „Theatralisierung“ offenbart sich durch exzessive, ungehemmte Darstellungsweisen, die häufig viel nackte Haut und sinnliche Momente zeigen. Der fotorealistische Malstil vermittelt Lebensechtheit und macht die Ausstrahlung der Dargestellten, die sich voller Stolz und Selbstbehauptung präsentieren, erfahrbar. Wir freuen uns darauf, Ihnen die unterschiedlichen Formen und Gestaltungsweisen des Thema „Female Positions“ bei uns in der Art Galerie 7 zu präsentieren. Herzliche Grüße aus der Art Galerie 7 Meike Knüppe & Team
Ort: Art Galerie 7 bis: 2024-10-10
Künstler: Kirsten van den Bogaard, Janos Schaab, Tobias Stutz
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, in einer spannenden Dreier-Konstellation treffen neue Arbeiten unserer Künstler Kirsten van den Bogaard, Janos Schaab und Tobias Stutz unter dem Motto „pure“ bei uns in der Galerie zusammen. Wir laden Sie herzlich zur Ausstellungseröffnung am Freitag, den 30. August 2024 von 18 bis 21 Uhr zu uns in die Art Galerie 7 ein, die im Rahmen des Saisonstarts der Galerien stattfinden wird. „Pure“ – ein Adjektiv, das Reinheit, Authentizität/Ursprünglichkeit/Natürlichkeit und Ausschließlichkeit zugleich beschreibt. So setzen unsere drei ausgestellten Künstler ihren Fokus auf drei jeweils unterschiedliche Themen, die als Wiedererkennungsmerkmal dienen. Sie grenzen sich damit einerseits klar voneinander ab, ergänzen sich aber zugleich gegenseitig durch die unterschiedlichen Inhalte ihrer Malerei, die zum Bindeglied werden und die Künstler miteinander verknüpfen. Kirsten van den Bogaard fokussiert sich mit ihrer Malerei auf die Beobachtung von Personen in alltäglichen Situationen auf ihrem Weg durch die Stadt. Die Sonnenbrille im Haar oder die Einkaufstüten von der Shopping-Tour in der Hand, bergen die Rückenfiguren verschiedenste Geschichten hinter den zufälligen Momentaufnahmen, die der Phantasie des Betrachters obliegen. Die Motive sind aus dem ursprünglichen städtischen Kontext herausgelöst und isoliert. Anstelle eines identifizierbaren Ortes bewegen sich die Figuren auf weiß oder schwarz glänzendem Metall, das die Umgebung sowie den Betrachter subtil reflektiert. Der dynamische Malhintergrund ersetzt damit die architektonische Kulisse des Stadtlebens und bietet Raum, der mit persönlichen Bezügen gefüllt werden kann; indem sich Betrachter und Umwelt schemenhaft wiederspiegeln, wird die gemalte Situation durch neue Bezüge erweitert. Mittels minimalistischer Formen und zumeist schwarz-weißer Farbflächen stellt der in Ungarn geborene Künstler Janos Schaab figürliche und gegenständliche Bildmotive aus der Kunst- und Modewelt heraus. Durch eine malerische Reduzierung auf das Wesentliche fokussiert er sich auf markante, charakteristische Merkmale des Dargestellten, die im kollektives Gedächtnis eingeprägt sind. Auf diese Weise entstehen malerisch Schönheitsidole aus Film und Fernsehen, prägnante Architekturen aus der Kunstwelt oder weltbekannte Motive aus der Kunstgeschichte wie die Blumen von Andy Warhol. Indem er sich auf Techniken und Komponenten der Pop- und Op Art beruft ist es Janos Schaab gelungen, eine eigene Bildsprache zu entwickeln, die sich durch formale und farbliche Reduktion auszeichnet. Tobias Stutz konstruiert malerisch menschenleere, architektonisch verschachtelte Räume, die stilistisch an das Bauhaus angelehnt sind. Fernab der Zivilisation lokalisiert, laden die Pavillons zum Ankommen und Verweilen ein. Trotz der häufig atemberaubenden Aussichten auf naheliegende Städte wirken die menschenleeren Kompositionen entschleunigend. Einzig offene Fenster, spiegelnde Flächen, Licht-Schatten-Spiele und farblich akzentuierte Wände verleihen den minimalistischen gemalten Räumen selbst Lebendigkeit. Je nach gemalter Perspektive befindet sich der Betrachter in der Position des Beobachters, der durch halb geöffnete Fensterluken zu einem Blick hinter die Häuserfassaden, in das verborgene Innere, verleitet wird. Andersherum lenken die Fenster den Blick in die fern gelegenen Stadtstrukturen oder Naturlandschaften, die sich verschwommen im Bildhintergrund erahnen lassen. Herzliche Grüße Meike Knüppe und Team
Ort: Art Galerie 7 bis: 2024-08-24
Künstler: Sigrid von Lintig, Joanna Jesse, Armin Scheid
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, vom 13. Juli 2024 bis zum 24. August 2024 wirken die Arbeiten der Künstler Joanna Jesse, Sigrid von Lintig und Armin Scheid ganz unter dem Motto „Summertime“ zusammen. Wir laden Sie herzlich zur Vernissage der Gruppenausstellung am Samstag, den 13. Juli 2024 von 15 bis 18 Uhr zu uns in die Art Galerie 7 ein. „Summertime“ – Ausgelassenheit und Leichtigkeit schwingen in den Arbeiten unserer drei ausgestellten Künstler mit. Hinter den sommerlichen Motiven auf der Leinwand stecken künstlerische Techniken und Intentionen, die den Betrachter auf ganz eigenständige Weise ansprechen und in die dargestellten Szenerien hineinversetzen. Die Düsseldorfer Meisterschülerin Joanna Jesse transportiert mit ihren figurativen Arbeiten Lebensfreude und positive Gefühle, die im Einklang mit der Natur entstehen. Ob in schwarz-weißem Kolorit mit feinnuancierten Schattierungen wie in ihrer Arbeit Auf der Wiese oder in leuchtender Farbkraft erreicht die Künstlerin mit ihrem fotorealistischen Malstil ein hohes Maß an Realitätsnähe: Eine scharfe Konturierung der figürlichen Elemente hebt diese vor einem Hintergrund aus verschwommenen Bildelementen hervor, wodurch der Charakter einer Fotografie entsteht. Die dargestellten besonderen Augenblicke des alltäglichen Lebens erscheinen dadurch wie fotografisch festgehaltene Erinnerungen. Ort, Zeit und Identität der dargestellten Figuren bleiben unbestimmt, sodass dem Betrachter Raum gegeben wird für eigene Assoziationen, Gedanken und Emotionen. Auch bei den sommerlichen Bildthemen der Düsseldorfer Meisterschülerin Sigrid von Lintig handelt es sich um figurative Momentaufnahmen: Die Künstlerin malt schwimmende und tauchende Personen im Zusammenspiel mit dem sie umgeben Wasser. Rotationen wie in ihren Werken Golden Hour und andere aufwirbelnde Bewegungen verursachen sowohl Veränderungen des Wasserzustands als auch der Körperlichkeit der dargestellten Figuren selbst. Malerisch beobachtet die Künstlerin die dadurch entstehenden Wechselwirkungen von Licht, Farbe und Form, die bis hin zur Auflösung der körperlichen Konturen und damit einer Abstrahierung der figürlichen Formen reicht. In präziser Detailgenauigkeit der Darstellung begegnen dem Betrachter variantenreiche Farbspiele. Sigrid von Lintig schafft malerisch den Eindruck von Schwerelosigkeit, die sich auf den Betrachter überträgt und ein Gefühl von Freiheit kreiert. Armin Scheid verfolgt mit seinen Arbeiten ebenfalls Ansätze der Abstraktion, bleibt dabei aber je nach Werkgruppe figürlich und gegenständlich. Fasziniert von der Pracht großer Magnolienblüten waren diese die Inspiration für seine Werkserie Magnolia. Durch übersättigte Farben und überstrahlendes Licht werden die Blütenmotive verfremdet und wie in seiner Arbeit Big Bloom I (Magnolia Party) in einzelne leuchtende Farbfragmente aufgelöst, die im Zusammenwirken mit dem Hintergrund als eigenständiges Bildelement dynamisch auf der Leinwand zu flimmern scheinen. In seiner Werkserie Oleander Darling gehen Pflanzenwelt und Körper von farblich akzentuierten Figuren eine Symbiose ein, sodass spielerische Irritationen erzeugt werden. Es entstehen spannungsgeladene, energetische Kompositionen, die den Betrachter in den Bann ziehen, immer wieder herausfordern und durch ihre leuchtende Farbkraft sommerliche Gefühle wecken. Wir freuen uns sehr darauf, Sie zu unserer diesjährigen Gruppenausstellung „Summertime“ mit den drei Künstlern Joanna Jesse, Sigrid von Lintig und Armin Scheid begrüßen zu können. Herzliche Grüße Meike Knüppe und Team
Ort: Art Galerie 7 bis: 2024-06-29
Künstler: Mo Kilders, Folkert Rasch, Silvia Siemes
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, man sagt, aller guten Dinge sind drei. So auch unsere Ausstellung „Dreiklang“ mit den Künstlern Mo Kilders, Folkert Rasch und Silvia Siemes. Die Ausstellung zeigt Malerei und Bildhauerei. Wir freuen uns sehr, ab Donnerstag, den 16. Mai 2024 die neuen Arbeiten der Künstler präsentieren zu können und laden Sie und Ihre Freunde herzlich zur Vernissage von 18 bis 21 Uhr zu uns in die Galerie ein. Die in Köln lebende Künstlerin Mo Kilders absolvierte als studierte Germanistin und Textilgestalterin ihr Masterstudium in Malerei an der Kunstakademie Artefact in Bonn. Ihre atmosphärischen Arbeiten zeigen Szenen von Menschen in Bewegung – ob am Strand wie in ihrer Serie „Famara“ oder im sommerlichen Großstadttrubel wie in ihren Serien „Summer in the City“ und „Shadow on the Wall“. Mit ihren Motiven drückt Mo Kilders ihre Faszination für Licht- und Farbenspiele durch Schatten und Spiegelungen auf dem nassen Sand am Strand aus. Die Perspektive auf die Motive variiert dabei und lässt durch ungewohnte Blickwinkel zusätzlich ein Gefühl von Mobilität entstehen. Malerisch spielt auch Folkert Rasch, Meisterschüler der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig und aus Norddeutschland stammend, mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen und fängt mit seinen Meereslandschaften die verschiedensten Stimmungen des Wassers ein: Lichtreflexionen auf der sonnen- und mondbeschienenen Wasseroberfläche, die dargestellten wogenden Bewegungen des Meeres und dessen unermessliche Weite am Horizont erwecken den Charakter eines Rückzugsortes. Der durch den kompositorischen Aufbau unterstützte Eindruck von Harmonie lässt den Alltag in den Hintergrund treten – für den Moment der Betrachtung fühlt man sich an menschenlose Sandstrände versetzt. Silvia Siemes studierte an der Hochschule für Künste in Bremen Bildhauerei und erhielt dort ihren Meistertitel von Professor Bernd Altenstein. Natürliche Posen des „Bleibens“ und „Wartens“, die den Zustand zwischen Verharren und Bewegung visualisieren, verleihen ihren figürlichen, aus Terrakotta geschaffenen Skulpturen zugleich Ruhe und Dynamik. Nicht nur die naturalistisch gestalteten Körperformen, auch die ausdrucksstarken, fein modellierten Gesichter lassen die Skulpturen wie komplexe menschliche Abbilder als eigenständige kleine Persönlichkeiten auftreten und berühren den Betrachter mit ihrer lebendigen Ausstrahlung. Sie blicken diesem offen entgegen, erfassen neugierig und erwartungsvoll den Raum oder schauen verträumt in die Ferne. Silvia Siemes lebt und arbeitet im Luftkurort Tengen, Landkreis Konstanz. Wie der Dreiklang in der Musik ein harmonisches Zusammenspiel ist, so harmonieren auch unsere ausgestellten Künstler im Stillen, sowie im Lauten in ihrer Malerei als auch in der Bildhauerei. Von ruhig sitzenden, zarten Skulpturen, hin zum Meeresrauschen und gleichmäßigem Wellengang, steigert es sich bis zum menschenbelebten Strand der unberechenbaren Klänge. Es werden unterschiedliche Stimmungen erzeugt, welche sich voneinander abheben, aber auch als Dreiklang gesehen werden können. Wir laden Sie herzlich ein, das Ensemble der Künstler vom 16. Mai bis zum 29. Juni 2024 bei uns in der Galerie zu erleben und laden Sie und Ihre Freunde herzlich zur Vernissage am Donnerstag, den 16. Mai 2024 von 18 bis 21 Uhr zu uns in die Galerie ein. Herzliche Grüße Meike Knüppe und Team
Ort: Art Galerie 7 bis: 2024-05-04
Künstler: Suscha Korte
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, wir freuen uns sehr, ab Freitag, den 15. März 2024 neue Arbeiten unserer Künstlerin Suscha Korte präsentieren zu können und laden Sie und Ihre Freunde herzlich zur Vernissage von 18 bis 21 Uhr zu uns in die Galerie ein. Die 1963 in Flensburg geborene Künstlerin Suscha Korte absolvierte ein Studium der freien Kunst und Malerei an der Muthesius-Hochschule in Kiel sowie an der Glasgow School of Art in Schottland/GB. Heute lebt und arbeitet die Künstlerin in Köln. In Suscha Kortes sonst non-figuralen Arbeiten finden sich menschliche Spuren in Form alltäglicher Gegenstände und Objekte wieder, die miteinander in Dialog treten und neue Sinnzusammenhänge ergeben. Die fotorealistisch gemalten Motive fungieren als Erinnerungsmomente an vergangene Zeiten, spiegeln Lebenssituationen und Erlebnisse, häufig auch der Kindheit wieder, und offenbaren die Persönlichkeit ihrer fiktiven Besitzer. Das zentrale Motiv der Künstlerin sind fein gemalte Teller, die entweder als Protagonisten auftreten oder die modernen Stillleben motivisch ergänzen – mal im Zwiebelmuster als Stück Meißner Porzellans, mal schlicht ungemustert oder mit zartem Goldrand versehen. Der Fokus dieser Ausstellung liegt auf aufwendig verzierten Porzellantellern und –schüsseln, auch im installativen Bereich. Nicht nur motivisch stechen die neuen Arbeiten von Suscha Korte hervor. Auch die Materialität des Malgrunds nimmt experimentelle Formen an: Neben klassischen Leinwandarbeiten findet sich zum Beispiel ein aufwendig verziert gemalter Teller in Kombination mit Zement, welcher filigrane Stofflichkeit vortäuschen möchte. Verbunden mit den einzelnen Motiven und den Schriftzügen verkörpern die Arbeiten eine hintergründige Geschichte/Bedeutung, die je nach persönlicher Lebenssituation und -einstellung des jeweiligen Betrachters interpretiert werden kann. Auch Fotorealistisch gemalte Porzellanteller auf einem goldglänzenden Hintergrund, die rückseitig Luxuslabels wie Chanel oder Versace anstelle der Stempel von Porzellan-Herstellern zeigen, sind zu betrachten. Damit öffnen die Arbeiten neue Bedeutungsebenen: Mit dem Motiv der Teller als menschliche Porträts und Zeitzeugen zugleich beschäftigt sich die Künstlerin mit Fragen von Identität und Individualität im gesellschaftlichen Kontext schon seit vielen Jahren. Suscha Kortes vielschichtige Arbeiten ziehen den Betrachter in ihren Bann und verleiten dazu, sich mit der eigenen Lebenssituation auseinanderzusetzen oder die eigene Vergangenheit zu reflektieren. Die Künstlerin zeigt, dass hinter den Dingen – und damit auch hinter ihren Arbeiten – mehr steckt, als auf den ersten Blick zu erahnen ist. Es zählt zur Aufgabe des Betrachters, diese Hintergründe zu entdecken. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen in die Bildsprache der Künstlerin einzutauchen und einen spannenden Kunst-Abend zu verbringen und Ihnen die neuen Arbeiten von Suscha Korte zu präsentieren. Die Künstlerin wird zur Vernissage anwesend sein und die Eröffnungsrede wird von Frau Dr. Ina Ewers-Schultz gehalten. Herzliche Grüße Meike Knüppe und Team
Ort: Art Galerie 7 bis: 2024-01-28
Künstler: Kirsten van den Bogaard, Mo Kilders, Cora Korte, Suscha Korte, Tobias Stutz, Maxim Wakultschik
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, wir freuen uns sehr, Ihnen die kommende Ausstellung „Das kleine Format“ vorzustellen, in der wir kleinformatige Kunstschätze unserer Künstler Kirsten van den Bogaard, Mo Kilders, Cora Korte, Suscha Korte, Tobias Stutz und Maxim Wakultschik präsentieren. Ein kurzer, gedanklicher Spaziergang durch die Kunstgeschichte zeigt, dass kleine Formate schon immer einen besonderen Reiz sowohl auf Künstler, als auch auf Kunst-Betrachtende ausgeübt haben. Die Berühmtheit des „Mädchens mit dem Perlenohrring“ von Jan Vermeer ist nur ein Beispiel, dass kleinformatige Bilder einen unbestreitbaren Platz in der Kunstwelt einnehmen können und dieselbe Daseinsberechtigung haben, wie großformatige Werke. Unsere neue Ausstellung bietet die Möglichkeit, die persönlichen künstlerischen Handschriften unserer ausgestellten Künstler in kleinen Dimensionen wiederzuentdecken. Zugleich ist eine Anpassung der jeweiligen Bildmotive und Malstile an das spezielle Format zu beobachten – eine oftmals erkennbare Liebe zum Detail und eine präzise Arbeitsweise zeichnen die kleinformatigen Werke aus. Die malerische Konzentration auf das Wesentliche impliziert auch besondere Herausforderungen für Künstler, wie Kirsten van den Bogaard treffend zusammenfasst: „Ein Gemälde im kleinen Format entstehen zu lassen ist genauso herausfordernd, wie einen Sachverhalt mit wenigen Worten beschreiben zu müssen.“ Die Ausstellung beleuchtet die künstlerischen Perspektiven von Kirsten van den Bogaard, Mo Kilders, Cora Korte, Suscha Korte, Tobias Stutz und Maxim Wakultschik auf „Das kleine Format“ und bündelt ihre gemalten Arbeiten sowie Objekte in einer gemeinsamen Ausstellung. Wir laden Sie herzlich zur Ausstellungseröffnung am Samstag, den 9. Dezember 2023 von 15 bis 18 Uhr zu uns in die Art Galerie 7 ein. Herzliche Grüße Meike Knüppe und Team
Ort: Art Galerie 7 bis: 2023-12-02
Künstler: Sala Lieber
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, wir laden Sie herzlich zur Vernissage unserer Einzelausstellung „THE JOY OF PAINTING“ mit Arbeiten unserer langjährig ausgestellten Künstlerin Sala Lieber, Meisterschülerin der Kunstakademie Düsseldorf, am Samstag, den 28. Oktober 2023 von 15 bis 18 Uhr zu uns in die Galerie ein. In dieser besonderen Ausstellung blicken wir auf 23 Jahre Kunst von Sala Lieber zurück und präsentieren verschiedene Werkserien, die in dieser Zeit entstanden sind und die künstlerische Entwicklung von Sala Lieber beleuchten. Die 1980 in Budapest geborene Künstlerin ließ sich schon in ihrer Kindheit von der glanz- und prunkvollen Welt des barocken Lebens verzaubern. Stillleben aus feinsten Stoffen, die sich malerisch in üppigen Faltenwürfen ausbreiten und in aufwendiger Ornamentik gestaltet sind, finden dabei ebenso Eingang in Sala Liebers Malerei wie Adelsportraits auf schwarz grundierter Leinwand als Verweis auf die Malerei der Alten Meister. Ihr künstlerischer Blick verweilt auf der höfischen Lebensform in all ihren Facetten, der sie sich malerisch stets mit einer Prise Ironie annähert und durch augenzwinkernde Details und expressive Farben eine Leichtigkeit und Modernität verleiht. Charakteristikum ihres künstlerischen Schaffens ist die stetige Weiterentwicklung ihrer Motivik – von den aufgereihten Dienstmädchen in Zierschürzen über tänzerisches Dienstpersonal, das sich im beeindruckendem Bar-Interieur auslebt bis hin zu freigestellten Tänzern, die malerisch mit wehenden Gewändern über eine einfarbig grundierte Leinwand schwingen. Über die Jahre hinweg sind neben den gemalten Unikaten immer wieder neue Siebdruckserien mit Bildmotiven berühmter Barockgemälde entstanden, die als Verweis auf die amerikanische Pop Art die Brücke zur Gegenwartskunst bilden. Als Farbunikate begeistern die Originalsiebdrucke mit verspielten Details und poppiger Farbigkeit. Begleitend zur Ausstellung ist ein Katalog erschienenen, der künstlerische Arbeiten der letzten 23 Jahre von Sala Lieber in über 100 Abbildungen umfasst. Wir freuen uns auf eine schöne Ausstellung gemeinsam mit Ihnen und unserer Künstlerin. Herzliche Grüße Meike Knüppe und Team
Ort: Art Galerie 7 bis: 2023-10-14
Künstler: Kirsten van den Bogaard
Thema: Kirsten van den Bogaard: „Posen sind die neue Natürlichkeit – glaubt man Instagram“ Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, zum Saisonstart und im Rahmen des Rundgangs der Kölner Galerien eröffnen wir am Freitag, den 1. September 2023 von 18 bis 21 Uhr unsere neue Ausstellung „How to pose“ mit einem einzigartigen neuen künstlerischen Konzept unserer Künstlerin Kirsten van den Bogaard. Die Malerin Kirsten van den Bogaard ist für ihre Rückenfiguren bekannt, die sich auf glanzlackiertem Alu-Dibond „bewegen“. Die festgehaltenen alltäglichen Situationen visualisieren das Zufällige und Flüchtige des Augenblicks, ein Momentum. Ergänzt werden die „Streetlife-Szenen“ durch den Betrachter, der sich in der Spiegelung des Materials aufhält und Teil der dargestellten Szenerie wird. Diesmal, in unserer besonderen Ausstellung „How to pose“, wenden sich ihre Protagonisten erstmals dem Betrachter zu. Ihre neuen Werke beruhen auf Fotografien von Modellen, die ihrem Vater, dem Maler und Illustrator Vincent van den Bogaard, in den 60er Jahren als Malvorlage dienten. Dem Betrachter blicken Modelle in deutlichen Posen entgegen – ganz in schwarz-weißem Kolorit gehalten, verkörpern sie Lifestyle und Mode dieser Ära. Das Zeitgenössische spiegelt sich in Form des Betrachters im Hintergrund – als starker Kontrast, in zufälligen, unwillkürlichen Körperhaltungen und Bewegungen. Im Zeitalter von Instagram und Co. ist sich heutzutage jeder seiner Posen bewusst, sobald er fotografiert wird. „Make one step forward“ ist nur eine von acht Regeln des Posierens. Die Künstlerin stellt diese in einer typografischen, modernen Umsetzung als Verweis auf deren heutige, tatsächliche Selbstverständlichkeit ihren Retro-Portraits gegenüber. Gleichzeitig leiten die „How to pose“-Regeln den Betrachter durch die Ausstellung – immer in Gegenüberstellung von Vergangenem und heutigem Zeitgeist. Wir freuen uns darauf, Sie zu dieser besonderen Einzelausstellung bei uns in der Galerie begrüßen zu können – die Ausstellung ist vom 1. September bis zum 14. Oktober bei uns in der Galerie zu sehen. Herzliche Grüße Meike Knüppe
Ort: Art Galerie 7 bis: 2023-08-26
Künstler: Joanna Jesse, Sigrid von Lintig, Armin Scheid
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, vom 28. Juli 2023 bis zum 26. August 2023 zeigen wir sommerliche Arbeiten unserer Künstler*innen Joanna Jesse, Sigrid von Lintig und Armin Scheid in unserer alljährlichen Gruppenausstellung „Summertime“. Die Düsseldorfer Meisterschülerin Joanna Jesse transportiert mit ihren figurativen Arbeiten Glücksgefühle pur. Malerisch visualisiert sie Menschen im Einklang mit der Natur, ihre Freude an der natürlichen Landschaft, den Genuss der Natur in all ihren Facetten. Mit ihrem fotorealistischen Malstil nimmt die Künstlerin Bezug auf die Fotografie als geläufigste Art der Bewahrung von Eindrücken und Erinnerungen und hält auf diese Weise das Besondere und den Zauber kleiner Augenblicke fest, denen man im Alltag oftmals keine Beachtung schenkt. Es handelt sich um eine unbestimmte Wirklichkeit. Spontane, ungestellte Momentaufnahmen ohne konkrete Hinweise auf einen Ort, den Zeitpunkt oder die Identität der dargestellten Figuren geben dem Betrachter Raum für eigene Assoziationen, Gedanken und Emotionen. Auch Sigrid von Lintigs Bildthemen sind durch Figuration geprägt, und zwar in Form von schwimmenden und tauchenden Personen in einem Schwimmbad oder – wie in ihren neuesten Arbeiten – im freien Gewässer. Die festgehaltenen Momente im Spiel mit dem Wasser bewegen sich zwischen präziser gemalter Detailgenauigkeit und malerischer Freiheit bis hin zur Abstrahierung der figürlichen und gegenständlichen Formen. In der Symbiose der Personen mit dem sie umgebenden Wasser entstehen Farbvarianzen, Lichtreflexionen auf der Wasseroberfläche, eine Auflösung der körperlichen Konturen und Formveränderungen des Mediums selbst. Es entsteht der Eindruck von Schwerelosigkeit des Bildpersonals. Sigrid von Lintig gelingt malerisch die Entwicklung eines Gefühls von Leichtigkeit und Lebensfreude in einem Moment der Freiheit, einem Ausnahmezustand in und mit dem Medium Wasser. Die Auflösung von Figuration findet in der Malerei von Armin Scheid ihren Höhepunkt. Sein figürliches Bildpersonal zeigt sich in einem übersteigerten Kosmos aus strahlendem Licht und leuchtender Farbigkeit. Die dynamischen „Surfer“ erscheinen wie aus einer Illusion, als würden sie im nächsten Augenblick eins werden mit der sonnigen Idylle, die sie umgibt. Unterstützt wird dieses irritierende Moment durch die Fragmentierung der Farbflächen. Die Auflösung und gegenseitige Durchdringung der Bildmotive durch das alles überstrahlende Licht lädt den Betrachter dazu ein, sich auf das spannungsgeladene, rhythmische Spiel aus Farbe, Form und Figuration einzulassen und sich in den sommerlich-erfrischenden Szenerien zu verlieren. Wir freuen uns darauf, Sie mit den figürlichen Protagonisten unserer Künstler*innen bekannt zu machen und in deren sommerliche Bildwelten mitzunehmen. Herzliche Grüße Meike Knüppe und Team
Ort: Art Galerie 7 bis: 2023-07-15
Künstler: Mo Kilders, Tobias Stutz
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, in unserer kommenden Ausstellung vom 02. Juni bis zum 15. Juli 2023 sind die architektonischen Bildräume von Tobias Stutz den belebten Stadt- und Strandszenen von Mo Kilders gegenübergestellt. Die Kölner Künstlerin Mo Kilders absolvierte als gelernte Germanistin und Textilgestalterin ihr Masterstudium in Malerei an der Kunstakademie Artefact in Bonn. Ihre atmosphärischen Arbeiten zeigen Szenen von Menschen in Bewegung – ob in Flanierend am Strand wie in ihrer Serie „Famara“ oder im sommerlichen Großstadttrubel der Serien „Summer in the City“ und „Shadow on the Wall“. Mit den belebten Motiven drückt Mo Kilders ihre Faszination für Licht- und Farbspiele aus: Mehrfarbige, an die Häuserfassaden der Großstadt geworfene Schatten oder Spiegelungen auf nassen Sand am Strand dienen als Projektionsfläche für Farbakzente, Lichtreflektionen und figurative Schattenformationen. Ungewöhnliche Perspektiven und Blickwinkel vermitteln zusätzlich ein Gefühl von Mobilität und Lebendigkeit. Dem gegenüber stehen die architektonischen, menschenleeren Motive von Tobias Stutz, Absolvent der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und der Alanus Hochschule in Alfter/Bonn. In Anlehnung an das Bauhaus als stilistische Inspirationsquelle schafft Tobias Stutz malerisch auf geometrische Strukturen reduzierte Gebäude, die sich in Serien wie „Evening House“ oder „Felsenvilla“ harmonisch in ruhige Landschaften einfügen. Verglaste, teils beleuchtete Fensterreihen offenbaren Durch- und Einblicke in räumliche Konstruktionen oder fungieren als Vermittler zwischen Innen- und Außenraum. Sie leiten den Blick des Betrachters in den Außenraum, der sich landschaftlich im Bildhintergrund auftut oder nur verschwommen erahnen lässt. Durch spiegelnde Flächen, Licht-Schatten-Spiele oder farbliche Akzentuierungen wird den minimalistischen Motiven eine subtile Lebendigkeit verliehen. In ihren eigenen Malstilen und unterschiedlichen Bildthemen setzen sich Mo Kilders und Tobias Stutz jeweils mit perspektivischen Besonderheiten, Licht- und Schattenphänomenen sowie Farbspielen auseinander. Wir freuen uns darauf, Sie und Ihre Freunde zu dieser Ausstellung bei uns in der Galerie begrüßen zu können und gemeinsam in die künstlerischen „Fleeting Moments“ von Tobias Stutz und Mo Kilders einzutauchen. Herzliche Grüße Meike Knüppe und Team
Ort: Art Galerie 7 bis: 2023-04-29
Künstler: Tine Benz, Kirsten van den Bogaard, Verena Guther, Joanna Jesse, Mo Kilders, R.J. Kirsch, Cora Korte, Suscha Korte, Georg Küttinger, Sala Lieber, Sigrid von Lintig, Igor Oleinikov, Folkert Rasch, Ren Rong, Marina Sailer, Janos Schaab, Armin Scheid, Silvia Siemes, Franziska Stünkel, Tobias Stutz, Dasha Stransky, Maxim Wakultschik
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, die Art Galerie 7 feiert 20-jähriges Jubiläum! Mit zweiundzwanzig ausgestellten Künstlern der Galerie schauen wir vom 18. März bis zum 29. April 2023 in einer umfassenden Gruppen-ausstellung auf zwei Ausstellungsjahrzehnte zurück und bieten zugleich einen Ausblick auf künstlerische Entwicklungen und Highlights unserer Künstler. Wir laden Sie herzlich zur Ausstellungseröffnung am Samstag, den 18. März 2023 von 15 bis 18 Uhr zu uns in der Galerie ein. Der Schriftsteller Frank Schablewski führt mit seiner bekannt redegewandten Art und poetischen Worten in die Ausstellung ein. Mit neuen Arbeiten der ausgestellten Künstler Tine Benz, Kirsten van den Bogaard, Verena Guther, Joanna Jesse, Mo Kilders, R.J. Kirsch, den Künstlerschwestern Cora Korte und Suscha Korte, Georg Küttinger, Sala Lieber, Sigrid von Lintig, Igor Oleinikov, Folkert Rasch, Ren Rong, Marina Sailer, Janos Schaab, Armin Scheid, Silvia Siemes, Franziska Stünkel, Tobias Stutz, Dasha Stransky und Maxim Wakultschik zeigen wir einen Querschnitt durch das international ausgerichtete, künstlerische Programm der Galerie – nach wie vor bestehend aus Malerei, Skulptur und einzelnen fotografischen Positionen. Voller Vorfreude blicken wir auf weitere viele Jahre Art Galerie 7 und freuen uns darauf, Sie mit tollen neuen Ausstellungen und wundervollen Arbeiten unserer Künstler zu erfreuen. Wir heißen Sie herzlich willkommen zu dieser umfangreichen Gruppenausstellung zum 20-jährigen Jubiläum der Art Galerie 7 – eine Rückschau, ein Schnappschuss der Gegenwart und eine Vorausschau auf Kommendes zugleich. Herzliche Grüße Meike Knüppe und Team
Ort: Art Galerie 7 bis: 2023-03-11
Künstler: Ren Rong
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, vom 04. Februar bis zum 11. März 2023 zeigen wir neue Arbeiten des international bekannten Künstlers Ren Rong in einer umfassenden Einzelausstellung bei uns in der Art Galerie 7. Wir laden Sie herzlich zur Ausstellungseröffnung am Samstag, den 04. Februar 2023 von 15 bis 18 Uhr in Anwesenheit des Künstlers zu uns in die Galerie ein. Ren Rong, geboren 1960 in Nanjing (China), lebt und arbeitet heute hauptsächlich in Bonn. Im Anschluss an sein Kunststudium in Nanjing übersiedelte er 1986 nach Deutschland, wo er sein Studium der freien Malerei zunächst in Münster und dann als Meisterschüler an der Düsseldorfer Kunstakademie abschloss. Seine Werke finden sich heute in privaten und öffentlichen Sammlungen sowie international in zahlreichen Museen. Leitmotive seiner Arbeiten sind die von ihm entwickelten „Pflanzenmenschen“ – phantastische Mischwesen aus der asiatischen Kultur. In Form des traditionellen chinesischen Papierschnitts verbindet er diese mit westeuropäischen Bildelementen und setzt sie in unterschiedlichen Werkserien um. Von bunt aquarellierten, gerahmten Scherenschnitten aus Papier über mini- malistische Prägedrucke bis hin zu ästhetischen Skulpturen aus rostigem oder rot lackiertem Eisen sowie glatt poliertem Edelstahl ziehen sich die fröhlichen Pflanzenwesen durch sein Werk. Als Symbol für Hoffnung, Menschlichkeit, Wünsche oder Lebenslust strahlen die Motive positive Energien aus. Mit aufwendigen künstlerischen Techniken wie der Dreidimensionalität oder poppigen Farbigkeiten ziehen die Arbeiten den Betrachter in ihren Bann, scheinen diesen direkt anzusprechen und Lebensfragen sowie ein positives Miteinander anzuregen. Wir freuen uns darauf, Sie in dieser besonderen Einzelausstellung durch die unverwechselbaren, interkulturellen „Bildräume“ des Künstlers zu führen und Ihnen das vielfältige künstlerische Schaffen Ren Rongs nahezubringen. Herzliche Grüße Meike Knüppe
Ort: Art Galerie 7 bis: 2022-11-26
Künstler: Suscha Korte, Sala Lieber
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, „wir bitten zu Tisch“ am Freitag, den 21. Oktober 2022 von 18 bis 21 Uhr bei uns in der Art Galerie 7. Wir laden Sie herzlich zur Vernissage der gleichnamigen Ausstellung mit neuen Arbeiten der Künstlerinnen Suscha Korte und Sala Lieber ein, die wir erstmals in einzigartiger Kombination miteinander präsentieren werden. Sala Liebers „Dienstmädchen“ empfangen Sie herzlich bei uns in der Galerie und laden Sie ein, an der „gedeckten Tafel“ – der goldglänzenden Arbeit „Abendmahl“ von Suscha Korte – Platz zu nehmen und der Tisch-Gesellschaft beizuwohnen. Die kokette Bardame „Zoè“ begrüßt Sie im Anschluss einen Digestif in der Bar und serviert in poppiger Leichtigkeit die Drinks. Die 1963 in Flensburg geborene Künstlerin Suscha Korte absolvierte ein Studium der freien Kunst und Malerei an der Muthesius-Hochschule in Kiel sowie an der Glasgow School of Art in Schottland/GB. Heute lebt und arbeitet die Künstlerin in Köln. Ob mit traditionellem Zwiebelmuster oder in eleganter Form mit fein gemaltem „Gucci“-Label treten gemalte Porzellanteller als Protagonisten ihrer „modernen Stillleben“ auf. In Kombination mit anderen alltäglichen Motiven fungieren sie als Erinnerungsmomente an vergangene Zeiten und gemeinsame Erlebnisse mit der Familie wie den reich gedeckten Mittagstisch bei den Großeltern. Als menschliche Spuren offenbaren die Teller und Porzellanschalen die Persönlichkeit ihrer fiktiven Besitzer. Die 1980 in Budapest geborene Düsseldorfer Meisterschülerin Sala Lieber ließ sich schon in ihrer Kindheit von der glanz- und prunkvollen Welt des barocken höfischen Lebens verzaubern. Ihr künstlerischer Blick verweilt auf der höfischen Lebensform in all ihren Facetten, denen sie sich malerisch stets mit einer Prise Ironie annähert. Kleine Prinzessinnen, die sich inmitten des väterlichen Jagdhunde-Rudels tummeln, finden dabei genauso Eingang in Sala Liebers Malerei wie das im Hintergrund agierende Dienstpersonal, das als adliges Statussymbol ebenso essentieller Teil des Hofes ist wie der Adel selbst. Mit poppiger, leuchtender Farbigkeit und verspielten Details gelingt es Sala Lieber augenzwinkernd, den klassischen Bildthemen Leichtigkeit und Modernität zu verleihen. Wir freuen uns auf eine schöne Ausstellung gemeinsam mit Ihnen und unseren Künstlerinnen. Herzliche Grüße Meike Knüppe und Team
Ort: Art Galerie 7 bis: 2022-10-15
Künstler: Georg Küttinger, Janos Schaab & Maxim Wakultschik
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, die Art Galerie 7 ist höchst erfreut, Ihnen am Freitag, den 02. September 2022 die neuen Arbeiten unserer Künstler Georg Küttinger, Janos Schaab und Maxim Wakultschik präsentieren zu können und laden Sie und Ihre Freunde herzlich zur Vernissage ein, welche im Rahmen des Saisonstarts der Kölner Galerien von 18 bis 22 Uhr stattfindet. Der Fotokünstler Georg Küttinger, 1972 in München geboren, absolvierte von 1991-99 Architektur an der TU München und widmet sich seit 2004 künstlerisch der Fotografie. Georg Küttingers Affinität zur Architektur zeigt sich deutlich an seiner Herangehensweise und dem Umgang mit der Fotografie. Insbesondere seine neue Werkserie, die „Interferenzen“, setzen sich mit dem Thema Wahrnehmung sowie ihrer Möglichkeitsspielräume auseinander. Die Arbeiten bestehen aus einer fotografischen Komposition und mehreren davor montierten Plexiglasplatten. Durch die Konstruktion der transparenten Schichten kommt es zu einer Abstraktion, da das statische Sehen durchbrochen und so eine neue Wahrnehmung und ein neuer Bildraum geschaffen wird. Der 1960 in Ungarn geborene und international tätige Künstler Janos Schaab entwickelte seinen eigenen künstlerischen Stil aus der amerikanischen Pop Art der 1960er Jahre heraus. Im Zuge einer Reise in die Kunstgeschichte kombiniert er Elemente der Pop Art mit Techniken der Op- und Street Art, indem er auf ein Formvokabular von zahllosen schwarzen Punkten über Linien und Streifen bis hin zu geometrischen Formen zurückgreift. Je nach Standpunkt des Betrachters lassen diese gegenständliche Bildmotive erkennen: Gesichter bekannter oder unbekannter Persönlichkeiten oder charakteristische Bauwerke aus der Kunst-, Kultur- und Architekturszene. Mit der Wahrnehmung und den Sehgewohnheiten des Betrachters spielend, fokussiert er sich mit seiner Malerei auf markante, charakteristische Merkmale des Dargestellten, die dem Betrachter durch Film und Fernsehen vertraut sind und einen Wiedererkennungseffekt im Betrachter auslösen. Maxim Wakultschik, 1973 in Minsk geboren, widmet sich künstlerisch dem Thema Porträt, welchem er sich mit verschiedenen Techniken und Materialien wie Holz, Metall, Papier oder Paintersboard annähert. Die fiktiven Porträts erscheinen zumeist – seiner bildhauerischen Vorliebe folgend und in Überschreitung der Bildgrenzen – als dreidimensionale Objekte, die den Betrachter herausfordern, sich spielerisch mit den Arbeiten auseinanderzusetzen und die Mehrdimensionalität der Werke auf sich wirken zu lassen. Wakultschiks figürliche Motive der objekthaften Serien bestehen zumeist aus Gesichtern junger Frauen und außergewöhnlichen Bildausschnitten von einzelnen Körperteilen welches auf besondere Art dem Betrachter entgegen tritt. Wir freuen uns darauf, Ihnen diese spannende Ausstellung zum Saisonstart präsentieren zu können und Sie auf die Reise in die Wahrnehmung der Bildwelten von Georg Küttinger, Janos Schaab und Maxim Wakultschik mitzunehmen. Herzliche Grüße Meike Knüppe und Team
Ort: Art Galerie 7 bis: 2022-08-27
Künstler: Joanna Jesse, Sigrid von Lintig & Armin Scheid
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, vom 29. Juli 2022 bis zum 27. August 2022 zeigen wir neue Arbeiten unserer Künstler Joanna Jesse, Sigrid von Lintig und Armin Scheid in einer sommerlichen Gruppenausstellung. Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich zur Vernissage der Ausstellung „Summertime“ am Freitag, den 29. Juli 2022 von 18 bis 22 Uhr zu uns in die Galerie ein. Die Düsseldorfer Meisterschülerin Joanna Jesse transportiert mit ihren figurativen Arbeiten Glücksgefühle pur. Malerisch visualisiert sie Menschen im Einklang mit der Natur, ihre Freude an der natürlichen Landschaft, den Genuss der Natur in all ihren Facetten. Mit ihrem fotorealistischen Malstil nimmt die Künstlerin Bezug auf die Fotografie als geläufigste Art der Bewahrung von Eindrücken und Erinnerungen und hält auf diese Weise das Besondere und den Zauber kleiner Augenblicke fest, denen man im Alltag oftmals keine Beachtung schenkt. Es handelt sich um eine unbestimmte Wirklichkeit. Spontane, ungestellte Momentaufnahmen ohne konkrete Hinweise auf einen Ort, den Zeitpunkt oder die Identität der dargestellten Figuren geben dem Betrachter Raum für eigene Assoziationen, Gedanken und Emotionen. Auch Sigrid von Lintigs Bildthemen sind durch Figuration geprägt, und zwar in Form von schwimmenden und tauchenden Personen in einem Schwimmbad. Die festgehaltenen Momente im Spiel mit dem Wasser bewegen sich zwischen präziser gemalter Detailgenauigkeit und malerischer Freiheit bis hin zur Abstrahierung der figürlichen und gegenständlichen Formen. In der Symbiose der Personen mit dem sie umgebenden Wasser entstehen Farbvarianzen, Lichtreflexionen auf der Wasseroberfläche, eine Auflösung der körperlichen Konturen und Formveränderungen des Mediums selbst. Es entsteht der Eindruck von Schwerelosigkeit des Bildpersonals. Sigrid von Lintig gelingt malerisch die Entwicklung eines Gefühls von Leichtigkeit und Lebensfreude in einem Moment der Freiheit, einem Ausnahmezustand in und mit dem Medium Wasser. Die Auflösung von Figuration findet in der Malerei von Armin Scheid ihren Höhepunkt. Sein figürliches Bildpersonal zeigt sich in einem übersteigerten Kosmos aus strahlendem Licht und leuchtender Farbigkeit. Die dynamischen „Surfer“ erscheinen wie aus einer Illusion, als würden sie im nächsten Augenblick eins werden mit der sonnigen Idylle, die sie umgibt. Unterstützt wird dieses irritierende Moment durch die Fragmentierung der Farbflächen. Die Auflösung und gegenseitige Durchdringung der Bildmotive durch das alles überstrahlende Licht lädt den Betrachter dazu ein, sich auf das spannungsgeladene, rhythmische Spiel aus Farbe, Form und Figuration einzulassen und sich in den sommerlich-erfrischenden Szenerien zu verlieren. Wir freuen uns darauf, Sie mit den figürlichen Protagonisten von Joanna Jesse, Sigrid von Lintig und Armin Scheid bekannt zu machen und in die sommerlichen Bildwelten der drei Künstler mitzunehmen. Herzliche Grüße Meike Knüppe und Team
Ort: Art Galerie 7 bis: 2022-07-09
Künstler: Mo Kilders, Folkert Rasch
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, am Freitag, den 20. Mai 2022 leiten wir von 18 bis 22 Uhr mit unserer Ausstellung „By the sea“ die Sommermonate ein. Den belebten Strandszenarien und sommerlichen City-Momenten von Mo Kilders stehen die naturbelassenen Strandlandschaften des Künstlers Folkert Rasch gegenüber, die fernab der Zivilisation als Ruhepol wirken. Mit ihren Serien “Strandgänger”, „Summer in the city” und den „Schwimmerinnen“ fängt Mo Kilders ausschnitthaft flüchtige Momentaufnahmen am Strand, unter Wasser und in der sommerlichen Großstadt ein. Ungewohnte Bildausschnitte verstärken den Eindruck von Mobilität, der von den bewegten figürlichen Motiven ausgeht und betonen die Zufälligkeit des festgehaltenen Augenblicks. Ihre Faszination für Licht- und Farbspiele drückt Mo Kilders in abstrahierter Form flimmernder Spiegelungen auf nassem Sand sowie durch Schattenformationen aus. Auch die neue Serie der „Reflektionen“ von Folkert Rasch befindet sich an der Schnittstelle zur Abstraktion. Malerisch spielt auch Rasch mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen und fängt mit seinen Meereslandschaften die verschiedensten Stimmungen des Wassers ein: Lichtreflexionen auf der sonnen- und mondbeschienenen Wasseroberfläche, die dargestellten wogenden Bewegungen des Meeres und dessen unermessliche Weite am Horizont erwecken den Charakter eines Rückzugsortes. Der durch den kompositorischen Aufbau unterstützte Eindruck von Harmonie lässt den Alltag in den Hintergrund treten – für den Moment der Betrachtung fühlt man sich an menschenlose Sandstrände versetzt. Die Arbeiten von Mo Kilders und Folkert Rasch vermitteln sommerliche Leichtigkeit und wecken Urlaubsgefühle, Erinnerungen, Pläne oder Sehnsüchte nach Sommer, Meer und Weite. Wir laden Sie herzlich ein, das sommerlich-frische Ensemble der beiden Künstler vom 20. Mai bis zum 09. Juli 2022 bei uns in der Galerie zu erleben. Herzliche Grüße Meike Knüppe und Team
Ort: Art Galerie 7 bis: 2022-03-19
Künstler: Kirsten van den Bogaard, Thomas Kobusch
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, wir freuen uns sehr, vom 29. Januar 2022 bis zum 19. März 2022 neue Arbeiten unserer geschätzten und langjährig ausgestellten Künstlerin Kirsten van den Bogaard erstmals in Kombination mit den Arbeiten des Künstlers Thomas Kobusch zu präsentieren. Herzlich laden wir Sie und Ihre Freunde zur Vernissage der Ausstellung „Good news only“ am Samstag, den 29. Januar 2022 von 15 bis 18 Uhr und zum K1-Rundgang der Kölner Galerien am Sonntag, den 30. Januar 2022 von 12 bis 16 Uhr zu uns in die Galerie ein und starten gemeinsam mit Ihnen und den Künstlern optimistisch und zuversichtlich in ein neues Jahr – voller „guter Neuigkeiten“. Ihre Arbeiten zeigen ein geschicktes Zusammenspiel von Fotografie und Malerei: Auf der Grundlage fotografischer Beobachtungen hält Kirsten van den Bogaard alltägliche Situationen und zufällige Momentaufnahmen malerisch auf glanzlackierten Aluminiumplatten fest, die normalerweise der Präsentation von Fotoarbeiten dienen. Bei genauer Betrachtung zeigen sich die vermeintlichen „Fotografien“ als gemalte Unikate, deren Protagonisten – aus ihrem ursprünglichen Kontext losgelöste Rückenfiguren – Spielraum zur freien Interpretation ihrer Geschichten geben. Auch der Betrachter selbst wird Teil der dargestellten Szenerie, wenn er sich in der Spiegelung des glänzenden Materials aufhält. Im Gegensatz zu Kirsten van den Bogaards Malerei, in welcher der menschliche Augenblick im Vordergrund steht, fokussiert Thomas Kobusch mit seiner fotorealistischen Malweise die umgebende, örtliche Wirklichkeit: Er malt „Déja vu’s“ auf Leinwand. Seine Motive sind zumeist aus dem amerikanischen Alltag gegriffen: Große Parkplätze von Supermärkten, parkende Oldtimer vor Motels, der Blick aus dem verregneten Fenster eines fahrenden Autos. Seine Arbeiten erheben den Anspruch, die Realität oder die Erinnerung an diese so genau wie möglich abzubilden, sodass eine „gemalte Fotografie“ entsteht. In jeder Arbeit finden sich die Spuren des Künstlers, seiner Sichtweise und seinen Absichten, die er bei der Auswahl seiner Motive hat. Die „gemalten Momente“ von Kirsten van den Bogaard und Thomas Kobusch geben dem Betrachter Raum, der mit persönlichen Bezügen gefüllt und individuell interpretiert werden kann – je nach persönlichen Erlebnissen, alltäglichen Erfahrungen und Beobachtungen. Mit „Good news only“ wollen wir optimistisch und positiv gestimmt in das neue Kunstjahr 2022 starten und freuen uns darauf, Sie zu dieser Ausstellung bei uns in der Galerie begrüßen zu können. Herzliche Grüße Meike Knüppe und Team
Ort: Art Galerie 7 bis: 2022-01-22
Künstler: Verena Guther und Tobias Stutz
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, wir freuen uns sehr, neue Arbeiten des Künstlers Tobias Stutz im künstlerischen Dialog mit den Fotomontagen unserer international tätigen Fotokünstlerin Verena Guther vom 04. Dezember 2021 bis zum 22. Januar 2022 bei uns in der Galerie zu präsentieren. Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich zur Vernissage unserer neuen Ausstellung „Cityscapes“ am Samstagnachmittag, den 04. Dezember 2021 von 15 bis 18 Uhr zu uns in die Galerie ein. Urbane Landschaften sind seit jeher Thema ihrer fotografischen Collagen. Verena Guther nimmt den Betrachter mit auf eine visuelle Reise in die unterschiedlichsten Großstädte der Welt und macht die einzigartige Atmosphäre und Besonderheit der einzelnen Stadtbilder erfahrbar: „Es ist nicht der Ort an sich, welcher mein Interesse weckt, sondern die atmosphärische Eigenart, die in all ihrer Komplexität für mich spürbar ist.“ So offenbaren die Fotomontagen - bestehend aus Fotografien, Collagen und malerischen Elementen - das Spezifische des jeweiligen Stadtbildes: Seine städtebaulichen und sozialen Strukturen, seine Vielschichtigkeit und Wandelbarkeit. Während der Betrachter in Verena Guthers Interpretationen der Stadtbilder mitten ins Geschehen der Großstädte hineingezogen wird, thematisiert Tobias Stutz das Verhältnis von Innen- und Außenraum. Gemalte Fenster als wesentliches Element seiner Arbeiten fungieren als Vermittler zwischen dem architektonisch konstruierten Innenraum und dem Außenraum, der organisch geformten Stadt- oder Naturlandschaft. Je nach gemalter Perspektive befindet sich der Betrachter in der Position des Beobachters, der durch halb geöffnete Fensterluken zu einem Blick hinter die städtischen Häuserfassaden, in das verborgene Innere, verleitet wird. Andersherum lenken die Fenster den Blick in die fern gelegenen Stadtstrukturen, die sich im Bildhintergrund auftun. Mit teils gefärbten Fensterscheiben, die in ihrer Musterung eine Hommage an die Farbfeldmalerei Piet Mondrians darstellen, fließt zudem die Abstraktion in die sonst gegenständlichen Arbeiten von Tobias Stutz ein. Mit den Werken von Verena Guther und Tobias Stutz, unterschiedlichen Kunstgattungen zugehörig, treffen in unserer Ausstellung die Malerei und die Fotografie zusammen. Das Zusammenspiel der Künste findet sich darüber hinaus auch in den Arbeiten beider Künstler selbst, die jeweils mit der Verbindung von malerischen und graphischen Elementen komponierte Bildwelten erschaffen. Wir freuen uns darauf, an diesem Winternachmittag gemeinsam mit Ihnen, den Künstlern und der wunderbaren Kunst in die Vorweihnachtszeit zu starten. Herzliche Grüße Meike Knüppe und Team
Ort: Art Galerie 7 bis: 2021-11-20
Künstler: Suscha Korte und Cora Korte
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Freunde der Kunst, wir freuen uns sehr, ab Samstag, den 23. Oktober 2021 neue Arbeiten der Künstlerschwestern Suscha Korte und Cora Korte präsentieren zu können und laden Sie und Ihre Freunde herzlich zur Vernissage von 16 bis 19 Uhr zu uns in die Galerie ein. Suscha Korte und Cora Korte, 1963 und 1961 geboren in Flensburg, absolvierten beide ein Studium der freien Kunst und Malerei an der Muthesius-Hochschule in Kiel. Dort lebt und arbeitet Cora Korte noch heute; Suscha Korte fügte ein Studium an der Glasgow School of Art in Schottland/GB an und lebt heute in Köln. Wiedererkennungsmerkmal und zentrales Motiv ihrer Malerei sind fein verzierte, realistisch gemalte Porzellanteller, die entweder als Protagonisten auf der Leinwand auftreten oder mit anderen Gegenständen des alltäglichen Lebens in Dialog treten. Collagenhaft auf der Leinwand kombiniert, entstehen unkonventionelle moderne Stillleben. Sie erzählen Geschichten vom Menschsein, des Lebens mit Höhen und Tiefen, Erfahrungen und Erlebnissen. In der diesjährigen Ausstellung Little Love Affairs setzt Suscha Korte neben ihren großformatigen Arbeiten mit den für sie charakteristischen Tellermotiven auch ihre kleinen Lieblinge groß in Szene. Auch Cora Korte thematisiert mit ihren Arbeiten die Beschäftigung mit dem Leben an sich. Ihr Anliegen ist es, ihre persönliche Interpretation und ihren Blick auf das Leben künstlerisch umzusetzen. Dies gelingt mit Motiven, die zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion changieren – gemalt auf Leinwand, insbesondere jedoch hinter Glas. Die Wirkung der Hinterglasmalerei sowie der Lichtobjekte ändert sich je nach Lichteinfall, sodass sich vermeintlich Bekanntes als etwas überraschend Neues entpuppt: „Kunst [ist] dafür da, das Leben und die Wahrnehmung des Lebens reicher zu machen und Bereiche aufzuzeigen, anzurühren, aufzuwecken, die im täglichen Alltag […] verloren gehen. Weil: Das Leben ist größer, als der normale Alltag.“ Wir freuen uns, Sie zur Vernissage dieser Ausstellung am Samstag, den 23. Oktober 2021 von 16 bis 19 Uhr bei uns in der Galerie begrüßen zu können. Herzliche Grüße aus der Galerie Meike Knüppe
Ort: Art Galerie 7 bis: 2021-10-16
Künstler: Sala Lieber und Janos Schaab
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, zum diesjährigen Saisonstart laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich zur Vernissage unserer kommenden Ausstellung mit neuen Arbeiten von Sala Lieber und Janos Schaab am Freitag, den 03. September 2021 von 18 bis 22 Uhr im Rahmen des Rundgangs der Kölner Galerien zu uns in die Galerie ein. Die Düsseldorfer Meisterschülerin Sala Lieber bereichert das Galerieprogramm seit über 10 Jahren mit ihren barock anmutenden Bildwelten voller Dynamik, einer Prise Witz und Leichtigkeit. Die Kombination traditioneller Bildmotive und Zitate aus der Kunstgeschichte mit moderner Farbintensität sowie ironischen Anmerkungen auf höfische Gesellschaftsformen entstehen Bildwelten, die Vergangenheit und heutigen Zeitgeist miteinander verbinden. Während sich Sala Lieber der Bildelemente verschiedener kunsthistorischer Epochen bedient, kombiniert Janos Schaab Komponenten und Techniken unterschiedlicher Kunstrichtungen wie der Pop Art, Op Art und Street Art. Mittels eines minimalistischen Formvokabulars wie Streifen, Linien und Punkten stellt er farblich reduzierte, figürliche und gegenständliche Bildmotive aus der Kunst- und Modewelt heraus. Wir freuen uns darauf, die beiden ungarischen Künstler aus unserem Galerieprogramm erstmals zusammen in einer Ausstellung zu zeigen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Herzliche Grüße Meike Knüppe und Team
Ort: Art Galerie 7 bis: 2021-08-28
Künstler: Joanna Jesse, Mo Kilders, Sigrid von Lintig, Folkert Rasch, Armin Scheid
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, mit neuen Arbeiten von Joanna Jesse, Sigrid von Lintig, Folkert Rasch und Armin Scheid setzen wir unsere Ausstellungsreihe „Summertime“ fort und begrüßen erstmals die Künstlerin Mo Kilders mit Ihren „Strandgängern“ in dieser Gruppenausstellung. Wir laden Sie herzlich ein, das sommerlich-frische Ensemble der fünf Künstler vom 04. August bis zum 28. August 2021 bei uns in der Galerie zu erleben. Die Sommerzeit steht mit Sonnenschein, Wasser und Ausgelassenheit in Verbindung – so auch in dieser neuen Ausstellung. Naturerlebnisse, Freiheitsgefühle, Urlaubsfeeling und die Liebe zum Meer sind die Empfindungen, die bei Betrachtung der Arbeiten geweckt werden. In unterschiedlicher Malweise - von detailgetreuem Fotorealismus von Joanna Jesse und Sigrid von Lintig über Strandszenarien in naturalistischer Farbgebung von Mo Kilders und Folkert Rasch bis hin zu sphärisch aufgelösten, farblich akzentuierten Bilmotiven bringen uns die Künstler ihre jeweils persönlich interpretierte „Summertime“ in die Galerieräume. Sie vermitteln Frohsinn und Leichtigkeit und wecken Erinnerungen, Pläne oder Sehnsüchte. Wir freuen uns darauf, Sie im August zur „Summertime“ bei uns in der Galerie begrüßen zu können. Herzliche Grüße Meike Knüppe und Team
Ort: Art Galerie 7 bis: 2021-07-24
Künstler: Marina Sailer, Silvia Siemes
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, ab Ende Mai starten wir in die Sommermonate mit neuen Arbeiten der Künstlerin Marina Sailer, aus Russland stammende Düsseldorfer Meisterschülerin, und der Freiburger Künstlerin Silvia Siemes, Meisterschülerin der Hochschule für Künste in Bremen. Siemes‘ figürliche Terrakotta-Skulpturen treffen auf die fantastischen Bildwelten von Marina Sailer – zumeist menschenleere „Lost Places“ mit zauberhafter Atmosphäre. Nur vereinzelt schweben menschenähnliche, feenhafte Wesen durch die verwunschenen, alltagsfernen Welten von Marina Sailer - im Fokus der Malerei stehen Symbiosen von Natur und Architektur, die sich dem Betrachter als geheimnisvolle Orte der Entdeckungen offenbaren. Verbunden mit meisterlich gemalten Lichtspielen in Form eindrucksvoller Kronleuchter oder natürlich flimmernden Sonnenlichts erscheinen die Arbeiten wie Traumwelten. Der Betrachter ist eingeladen, diese auf einer mentalen Reise zu erkunden und sich auf eine Wanderung durch rätselhafte Bibliotheken, imposante Schlösser oder mystische Wälder zu begeben – oder, wie viele der Skulpturen von Silvia Siemes, innezuhalten und den Augenblick zu erleben. Natürliche Posen des „Bleibens“ und „Wartens“, die den Zustand zwischen Verharren und Bewegung visualisieren, verleihen den figürlichen, aus Ton geschaffenen Skulpturen von Silvia Siemes zugleich Ruhe und Dynamik. Nicht nur die naturalistisch gestalteten Körperformen, auch die ausdrucksstarken Gesichter lassen die Skulpturen wie komplexe menschliche Abbilder als eigenständige kleine Persönlichkeiten auftreten und berühren den Betrachter mit ihrer lebendigen Ausstrahlung. Sie blicken diesem offen entgegen, erfassen neugierig und erwartungsvoll den Raum oder schauen verträumt in die Ferne – so, als würden sie selbst den wundersamen Welten von Marina Sailer entspringen. Lassen Sie sich von den wunderschönen, geheimnisvollen Werken der Künstlerinnern in ihren Bann ziehen und begeben Sie sich mit den Skulpturen von Silvia Siemes auf eine Reise in die Phantasiewelten von Marina Sailer. Wir freuen uns auf das Zusammenspiel dieser beiden künstlerischen Positionen Ende Mai und Juni 2021. Eine mögliche Eröffnung wird je nach geltenden Corona-Maßnahmen zeitnah bekannt gegeben. Mit herzlichen Grüßen Meike Knüppe und Team
Ort: Art Galerie 7 bis: 2021-01-31
Künstler: van den Bogaard, Kirsten und Stutz, Tobias
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, wir freuen uns sehr, vom 05. Dezember 2020 über den Jahreswechsel hinweg bis zum 31. Januar 2021 neue Arbeiten unserer geschätzten und langjährig ausgestellten Künstlerin Kirsten van den Bogaard erstmals in Kombination mit den Arbeiten des Künstlers Tobias Stutz, Absolvent der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und der Alanus Hochschule in Alfter/Bonn, zu präsentieren. Herzlich laden wir Sie und Ihre Freunde zu der Ausstellung „Full of Emptiness“ ab Samstag, den 05. Dezember 2020 zu uns in die Galerie ein und starten gemeinsam mit Ihnen und den Künstlern in die diesjährige Adventszeit. In Anlehnung an das Bauhaus als stilistische Inspirationsquelle schafft der in Bonn lebende Künstler Tobias Stutz malerisch auf geometrische Strukturen reduzierte, architektonische Motive: Häuserfassaden, Detaildarstellungen von Fenstern oder perspektivische Verschachtelungen unmöblierter Innenräume, die er dem Betrachter mittels farblicher Akzentuierung nahbar macht. Mit offenen Fensterluken, spiegelnden Flächen, Licht-Schatten-Spielen und farblich akzentuierten Wänden wirken die gemalten Räume trotz der minimalistischen Leere, die Ihnen charakteristisch ist, beinahe lebendig. Auch personifizierte Kultgegenstände des Bauhaus‘, wie die Freischwinger des Designers Marcel Breuer, entwickeln ein Eigenleben: Aus verschiedenen Blickwinkeln „porträtiert“, präsentieren sie sich wie Akteure vor der Kamera, indem sie verschiedene Posen in unterschiedlichen Lichtverhältnissen einnehmen. Einzig die offenen Fensterluken oder verglasten Fensterreihen der konstruierten Innenräume lenken den Blick des Betrachters in den Außenraum, der sich landschaftlich im Bildhintergrund auftut oder nur verschwommen erahnen lässt. An dieser Stelle knüpft Kirsten van den Bogaard mit ihren figürlichen, auf glanzlackierten Aluminiumplatten gemalten „Beobachtungen“ des städtischen Lebens an. Alltägliche Situationen und zufällige Momentaufnahmen aus dem öffentlichen, urbanen Raum begegnen dem Betrachter in Kirsten van den Bogaards Arbeiten. Auf der Basis von Fotografien hält die in Köln lebende Künstlerin menschliche Augenblicke malerisch auf glanzlackierten Aluminiumplatten fest. Das Leben und die persönlichen Geschichten der fotorealistisch gemalten Rückenfiguren bleibt eine Frage der Phantasie des Betrachters, denn diese sind aus ihrem ursprünglichen städtischen Kontext isoliert und herausgelöst. Es geht um die flüchtigen Momente des „Street Life“. Anstelle eines identifizierbaren Ortes bewegen sich die Figuren auf weiß oder schwarz glänzendem Metall, das die Umgebung sowie den Betrachter subtil reflektiert. Der dynamische Malhintergrund ersetzt damit die architektonische Kulisse des Großstadtlebens und bietet Raum, der mit persönlichen Bezügen gefüllt werden kann; indem sich Betrachter und Umwelt schemenhaft wiederspiegeln, wird die gemalte Situation durch neue Bezüge erweitert. Kirsten van den Bogaard und Tobias Stutz thematisieren die räumlichen Dimensionen des Innen- und Außenraums aus den jeweils entgegengesetzten Blickwinkeln. Sowohl die menschenleeren, architektonisch konstruierten Räume von Tobias Stutz als auch die auf Aluminiumplatten „gemalte Gegenwart“ von Kirsten van den Bogaard sind „full of emptiness“. Die Reduktionen werden jeweils mit den Assoziationen und persönlichen Empfindungen des Betrachters gefüllt. Diese gemalte „emptiness“ bildet die Brücke zwischen der Malerei beider Künstler. Herzliche Grüße Meike Knüppe und Team
Ort: Art Galerie 7 bis: 2020-11-21
Künstler: Korte, Suscha
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, wir freuen uns sehr, vom 23. Oktober bis zum 21.11.2020, neue Arbeiten unserer Künstlerin Suscha Korte präsentieren zu können und laden Sie und Ihre Freunde herzlich zu uns in die Galerie ein. Die 1963 in Flensburg geborene Künstlerin Suscha Korte absolvierte ein Studium der freien Kunst und Malerei an der Muthesius-Hochschule in Kiel sowie an der Glasgow School of Art in Schottland/GB. Heute lebt und arbeitet die Künstlerin in Köln. In Suscha Kortes sonst non-figuralen Arbeiten finden sich menschliche Spuren in Form alltäglicher Gegenstände und Objekte wieder, die miteinander in Dialog treten und neue Sinnzusammenhänge ergeben. Die fotorealistisch gemalten Motive wie Kopfkissen, fungieren als Erinnerungsmomente an vergangene Zeiten, spiegeln Lebenssituationen und Erlebnisse wieder und offenbaren die Persönlichkeit ihrer fiktiven Besitzer. Das zentrale Motiv der Künstlerin sind fein gemalte Teller, die entweder als Protagonisten auftreten oder die modernen Stillleben motivisch ergänzen - mal im Zwiebelmuster als Stück Meißner Porzellans, mal schlicht ungemustert oder mit zartem Goldrand versehen. Der Fokus dieser Ausstellung liegt auf aufwendig verzierten Porzellanvasen und -schüsseln Nicht nur motivisch stechen die neuen Arbeiten von Suscha Korte hervor. Auch die Materialität des Malgrunds nimmt experimentelle Formen an: Neben klassischen Leinwandarbeiten findet sich eine aufwendig verziert gemalte Vase auf einer Gipskartonplatte. In Kombination mit den einzelnen Motiven und dem mahnenden Schriftzug …und nimm die Vase deiner Mutter mit! verkörpert die Arbeit eine hintergründige Geschichte/Bedeutung, die je nach persönlicher Lebenssituation und -einstellung des jeweiligen Betrachters interpretiert werden kann. Suscha Kortes vielschichtige Arbeiten ziehen den Betrachter in ihren Bann und verleiten dazu, sich mit der eigenen Lebenssituation auseinanderzusetzen oder die eigene Vergangenheit zu reflektieren. Die Künstlerin zeigt, dass hinter den Dingen - und damit auch hinter ihren Arbeiten - mehr steckt, als auf den ersten Blick zu erahnen ist. Es zählt zur Aufgabe des Betrachters, dieses Hintergründige zu entdecken. Wir freuen uns darauf Ihnen die neuen Arbeiten von Suscha Korte zu präsentieren. Herzliche Grüße Meike Knüppe und Team
Ort: Art Galerie 7 bis: 2020-10-10
Künstler: Janos Schaab, Maxim Wakultschik
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, die Art Galerie 7 ist höchst erfreut, Ihnen am Freitag, den 04. September 2020 die neuen Arbeiten unserer Künstler Janos Schaab und Maxim Wakultschik unter dem Ausstellungstitel „Reisende“ präsentieren zu können und laden Sie und Ihre Freunde herzlich zur Vernissage ein, welche im Rahmen des Rundgangs der Kölner Galerien von 18 bis 22 Uhr stattfindet. Der 1960 in Ungarn geborene und international tätige Künstler Janos Schaab entwickelte seinen eigenen künstlerischen Stil aus der amerikanischen Pop Art der 1960er Jahre heraus. Im Zuge einer Reise in die Kunstgeschichte kombiniert er Elemente der Pop Art mit Techniken der Op- und Street Art, indem er auf ein Formvokabular von zahllosen schwarzen Punkten über Linien und Streifen bis hin zu geometrischen Formen zurückgreift. Je nach Standpunkt des Betrachters lassen diese gegenständliche Bildmotive erkennen: Gesichter bekannter oder unbekannter Persönlichkeiten oder charakteristische Bauwerke aus der Kunst-, Kultur- und Architekturszene. Mit der Wahrnehmung und den Sehgewohnheiten des Betrachters spielend fokussiert er sich mit seiner Malerei auf markante, charakteristische Merkmale des Dargestellten, die dem Betrachter durch Film und Fernsehen vertraut sind und einen Wiedererkennungseffekt im Betrachter auslösen. Janos Schaabs neue Serie der Kunstkoffer, eine Gestaltung von Rimowa-Koffern in Pop-Art-Manier, weckt die Sehnsucht nach Reisen und Urlaub. Maxim Wakultschik, 1973 in Minsk geboren, widmet sich künstlerisch dem Thema Porträt, welchem er sich mit verschiedenen Techniken und Materialien wie Holz, Metall, Papier oder Paintersboard annähert. Die fiktiven Porträts erscheinen zumeist – seiner bildhauerischen Vorliebe folgend und in Überschreitung der Bildgrenzen – als dreidimensionale Objekte, die den Betrachter herausfordern, sich spielerisch mit den Arbeiten auseinanderzusetzen und die Mehrdimensionalität der Werke auf sich wirken zu lassen. So die beliebte Serie „Optical Portraits Wood Upright“, deren Wirkung mit der Position des Betrachters korreliert: In Abhängigkeit von der Distanz zwischen Werk und Betrachter zeigen sich die Porträts entweder in beinahe malerischer Präzision oder lassen die Materialität des Werkstoffes erkennen. Wakultschiks figürliche Motive der objekthaften Serien bestehen zumeist aus Gesichtern junger Frauen von außergewöhnlicher Schönheit und Grazie. Anders die Gesichter der zweidimensionalen, gemalten Arbeiten der Serie „Plane Windows“: Durch „Flugzeugfenster“ wird dem Betrachter ein heimlicher Blick auf Reisende in vermeintlich unbeobachteten Situation in der Zeitspanne kurz vor dem Abflug gewährt. Wir freuen uns darauf, Ihnen diese spannende Ausstellung zum Saisonstart präsentieren zu können und Sie auf die Reise in die Formenwelten von Janos Schaab und Maxim Wakultschik mitzunehmen. Herzliche Grüße Meike Knüppe und Team
Ort: Art Galerie 7 bis: 2020-08-31
Künstler: Marina Sailer, Franziska Stünkel
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, wir freuen uns sehr, für die Sommermonate Juni und Juli unsere geplante Ausstellung mit neuen Arbeiten von Marina Sailer und Franziska Stünkel anzukündigen. Anstelle einer klassischen Vernissage freuen wir uns auf Künstlergespräche mit Marina Sailer und Franziska Stünkel an diversen Terminen, die rechtzeitig bekannt gegeben werden. Die Ausstellung widmet sich verborgenen Welten, die Marina Sailer und Franziska Stünkel mit je unterschiedlichen Medien – der Malerei und der Fotografie – sowie unterschiedlichen Intentionen entdecken und für den Betrachter erfahrbar machen. Marina Sailer, 1970 in Weißrussland geboren, begann 2001 ihr Studium der Malerei an der Düsseldorfer Kunstakademie, unter anderem in den Klassen von Prof. Tal R. und Prof. A.R. Penck, von dem sie 2007 Ihren Meisterbrief erhielt. Seither lebt und arbeitet die Künstlerin in Düsseldorf und erschafft in ihrem Atelier zauberhafte Welten, die sich zwischen Traum und Wirklichkeit bewegen. Farbenprächtige, lichtintensive Naturschauspiele gehen mit erhabenen Schlossarchitekturen oder antiken Säulenstrukturen eine Symbiose ein und formen mystische „Zwischenwelten“, die vom Betrachter entdeckt werden wollen. Auch die neuen Arbeiten von Marina Sailer entführen den Betrachter in geheimnisvolle, mit Wasser durchflutete „Stadthäuser“, in denen rote Segelschiffe „Auf der ewigen Reise“ sind – oder sie ermöglichen Begegnungen mit der „Waldherrin“, die leise durch verwunschene Wälder voller Wunder streift. Die Kronleuchter als charakteristisches Motiv für Sailers Arbeiten verbreiten einen luminaristischen Glanz. Wie sich Marina Sailer wünscht, soll die Schönheit der verwunschenen Plätze in der Natur ein Gefühl von Unbeschwertheit beim Betrachter hervorrufen und wortwörtlich „Lichtblicke“ für die eigenen vier Wände schenken. Die international ausgezeichnete Fotokünstlerin und Filmregisseurin Franziska Stünkel wurde 1973 in Göttingen geboren. Ihr Weg führte sie in die Filmklasse von Prof. Uwe Schrader an der Fachhochschule Hannover, wo ihr 2004 der Meistertitel verliehen wurde. Gefeiert als „Foto Star der Stunde“ (Focus) zeugen zahlreiche Presseartikel von dem öffentlichen Interesse, welches Franziska Stünkel mit ihrer filmischen und fotografischen Arbeit erzeugen. In dieser Ausstellung präsentiert uns Franziska Stünkel neue Fotoarbeiten aus ihrer Bildserie „Coexist“, die sich mit dem menschlichen Zusammenleben beschäftigen; auf der Suche nach Koexistenzen verschiedener Gesellschaftsformen und Lebensentwürfen bereist die Fotokünstlerin die Welt und fängt ihre Eindrücke fotografisch ein, indem sie durch gläsernes und spiegelndes Material hindurch fotografiert. Denn „Spiegelungen ermöglichen die Wahrnehmung zeitgleichen Lebens“, erkennt die Fotokünstlerin. Ergänzt wird der fotografische Zyklus durch ihr neues Buch COEXIST (Kehrer Verlag), welches interessante Textbeiträge aus Wissenschaft und Kultur zu diesem Thema bietet. Ihre Aufnahmen von Reflexionen und Spiegelungen verdichten Momente der Wirklichkeit und offenbaren verborgene Welten, die sich aus einer Verschmelzung von ‚innen‘ und ‚außen‘ zusammensetzen. Die Fotografien der Spiegelungen öffnen damit physische und soziale Räume, die „all the stories“ erzählen und den Blick freigeben hinter das oberflächlich Sichtbare dieser Welt. Wir freuen uns darauf, Sie und Ihre Freunde gerade in der aktuellen, ungewöhnlichen Zeit zu einer Ausstellung einzuladen, deren ausgestellte Arbeiten an die Schönheit dieser Welt erinnern und ein Gefühl von Leichtigkeit vermitteln. begleitender Katalog im Kehrer Verlag, der einen umfassenden Einblick in das gewaltige Bildwerk der COEXIST-Reihe bietet und die Frage nach Koexistenz in unserer Gesellschaft mit interessanten Textbeiträgen aus Wissenschaft und Kultur verbindet. Herzliche Grüße Meike Knüppe & Team
Ort: Art Galerie 7 bis: 2020-04-11
Künstler: Sala Lieber
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, Die aus Ungarn stammende Düsseldorfer Meisterschülerin Sala Lieber ließ sich schon in ihrer Kindheit von der glanz- und prunkvollen Welt des barocken höfischen Lebens verzaubern. Prachtvolle Gewänder mit ausladenden Faltenwürfen und opulentem Dekor, fein gemalte Gesichter junger Schlossherren oder Infantinnen sowie prächtige Schlossarchitektur finden bis heute Eingang in Sala Liebers Malerei. Heute lebt und malt die Künstlerin selbst in einem denkmal- geschützten Haus aus dem 18. Jahrhundert und spürt dem höfischen Leben dieser kunsthistorisch geprägten Epoche tagtäglich in ihrem Atelier nach. Mit neuen Arbeiten ihrer Serie „Zu Ihren Diensten“ verweilt ihr Blick nicht allein auf den beeindruckenden Erscheinungen des Adels, sondern widmet sich auch dem im Hintergrund agierenden Dienstpersonal als essentiellen Teil des Hofes. Mit farbenprächtigen und verspielten Details verleiht Sala Lieber dem gewichtigen Bildthema Leichtigkeit und Modernität. Wir freuen uns darauf, die Ausstellung gemeinsam mit Ihnen und der Künstlerin am Freitag, den 6. März von 18-21 Uhr zu präsentieren.
Ort: Art Galerie 7 bis: 2020-01-31
Künstler: Kirsten van den Bogaard, Suscha Korte, Sigrid von Lintig, Folkert Rasch, Heike Sistig, Maxim Wakultschik
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, wie freuen uns, das Kunstjahr 2019 mit unserer kommenden Winter-Ausstellung „Sonne, Mond und Sterne“ und den Arbeiten unserer Künstler Kirsten van den Bogaard, Suscha Korte, Sigrid von Lintig, Folkert Rasch, Heike Sistig und Maxim Wakultschik abzuschließen. Auch die kleinformatigen Arbeiten der ausgestellten Künstler werden eine besondere Rolle in der Ausstellungs-Präsentation spielen. Eigens für diese Ausstellung hat unsere Künstlerin Kirsten van den Bogaard an einer neuen Werkserie gearbeitet. Neben einer für die Künstlerin typischen „Street Live-Beobachtung“ entführt uns Kirsten van den Bogaard mit neuen, runden Formaten in den Weltraum. Drei Astronauten in unterschiedlicher Haltung schweben dem Betrachter auf schwarz lackierten Aluminiumplatten schwerelos entgegen. Die Kreisform als Symbol des Kosmischen und das tiefe Schwarz des lackierten Metalls suggerieren die Weite und Unendlichkeit des Alls; das spiegelnde Material reflektiert zugleich den Anblick des Betrachters, der automatisch Teil des Kosmos‘ wird. Anschließend an unsere vorherige Ausstellung „Fragile Beauties“, in der wir erstmals die imposanten, großformatigen Arbeiten unserer neuen Künstlerin Suscha Korte in der Galerie präsentierten, zeigen wir nun auch kleine Formate der Kölner Künstlerin: Fotorealistisch gemalte Porzellanteller auf einem goldglänzenden Hintergrund, die rückseitig Luxuslabels wie Gucci oder Hermès zeigen anstelle der Stempel von Porzellan-Herstellern. Damit öffnen die Arbeiten neue Bedeutungsebenen: Mit dem Motiv der Teller als menschliche Porträts und Zeitzeugen zugleich beschäftigt sich die Künstlerin mit Fragen von Identität und Individualität im gesellschaftlichen Kontext. Sigrid von Lintigs gemalte Szenarien spielen sich im Schwimmbad ab; fast wie eine Fotografie wirken die fotorealistisch gemalten Momentaufnahmen von schwimmenden und tauchenden Menschen, teils bekleidet. Mit einem scharfen Blick für farbliche Details fängt die Künstlerin Lichtspiele und -reflexe sowie die abstrakt anmutenden Verformungen der Wasseroberfläche ein, welche durch tauchende Mädchen in Bikinis, sportliche Schwimmer in bunten Shorts oder auch mit Anzügen bekleidete Anwälte entstehen. Die farbliche Grundstimmung der Arbeiten ändert sich je nach Lichteinfall; Sonnenlicht oder auch stimmungsvoller Mondschein erhellt die Wasseroberfläche. Mit dem Element Wasser beschäftigt sich auch unserer Künstler Folkert Rasch: Ein romantischer Sternenhimmel, das gelb und orange glitzernde Meer bei Sonnenaufgang und der Vollmond, der die Meeresoberfläche silbrig schimmern lässt. Der in Wilhelmshaven geborene Künstler sammelt seine Inspirationen auf der schönen Insel Sylt und beobachtet das Erscheinungsbild des Meeres zu unterschiedlichen Tageszeiten und Wetterbedingungen, welche er gekonnt auf die Leinwand bringt. Heike Sistigs Relief-Collagen, bestehend aus Zeichnungen, verschiedenen Gegenständen, Asphaltlack und bearbeiteten Papieren, erzählen jede für sich eine kleine Geschichte. In liebevoller Detailarbeit kreiert die Künstlerin kleine Stories mit positiver Message. Titel wie „Weitschweifend zufrieden“ oder „Ungebändigt“ weisen die Interpretation der Arbeiten in eine bestimmte Richtung, lassen dem Betrachter jedoch auch Raum, seine eigenen Empfindungen, Lebenserfahrungen und -situationen auf die Arbeiten zu übertragen. Angelehnt an sein Studium der Bildhauerei widmet sich unser Künstler Maxim Wakultschik neben der Malerei der Dreidimensionalität und appelliert mit seinen Arbeiten an die Wahrnehmung des Betrachters. Wesentliches Thema seiner objekthaften Arbeiten ist das Porträt, dem er sich mit unterschiedlichen Materialien und Techniken annähert. In verschiedenen Serien kreiert er ästhetische, zumeist weibliche fiktive Gesichter, deren Wirkung von der direkten Betrachtung abhängt. Wir sind sehr gespannt auf das Zusammenspiel der verschiedenen Künstler und ihrer Kunstwerke und freuen uns darauf, Ihnen die Ausstellung erstmals zur Vernissage am Freitag, den 8. November von 18-21 Uhr, in Anwesenheit der Künstler der Art Galerie 7, zu präsentieren. Herzliche Grüße Meike Knüppe und Team
Ort: Art Galerie 7 bis: 2019-10-31
Künstler: Sabine Christmann, Suscha Korte
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, in den Herbst starten wir in diesem Jahr mit der Ausstellung „Fragile Beauties“ und den Arbeiten der Künstlerinnen Sabine Christmann und Suscha Korte – zwei neuen Künstlerinnen der Art Galerie 7. Wir laden Sie herzlich zum Saisonstart und Rundgang der Kölner Galerien am Freitag, den 06. September von 18 bis 22 Uhr zu uns in die Galerie ein. Sabine Christmann, geboren 1960 in Offenbach, studierte drei Jahre an der Hochschule für Bildende Künste in Karlsruhe, bevor sie von 1983 bis 1986 ein weiteres Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Stuttgart bei Prof. Rudolf Haegele absolvierte. Sabine Christmanns fotorealistisch gemalte Papiertüten, Plastiktaschen -und Verpackungen, Teepäckchen oder in Zellophanpapier eingewickelte Bonbons bilden stilllebenhafte Arrangements, die von menschlichem Alltag erzählen. Die zweckmäßigen Alltagsgegenstände aus der Kunst- und Konsumwelt sind von ihrer ursprünglichen Funktion entbunden und gewinnen durch die isolierte, künstlerische Darstellung und mit besonderem Augenmerk auf Formen, Farbigkeit und Schattierungen an Ästhetik und Eigenwert. Als Protagonisten scheinen sich die personifizierten Gegenstände in ihrem besten Licht zu präsentieren – fast scheint es, als kommunizieren sie miteinander, drängen sich gegenseitig in den Hintergrund und ringen um die besten Plätze: „In meinen Stilleben treten Alltagsgegenstände auf wie Personen auf einer Bühne. Das ‚Stück‘, das sie spielen, bleibt mehrdeutig und rätselhaft.“ Die arrangierten Objekte öffnen Räume für persönliche Geschichten, die sich jedem einzelnen Betrachter individuell offenbaren. Hinter der vermeintlich objektiven Darstellung von Gegenständen steckt somit doch immer auch Subjektivität: Die Empfindungen und Wahrnehmungen der Künstlerin während des Malprozesses sowie jene des Betrachters, der seine ganz eigenen Assoziationen und Erfahrungen auf die Arbeiten projiziert. Christmann spricht in diesem Zusammenhang von der Erschaffung einer neuen Realität. Die 1963 in Flensburg geborene Künstlerin Suscha Korte absolvierte ein Studium der freien Kunst und Malerei an der Muthesius-Hochschule in Kiel sowie an der Glasgow School of Art in Schottland/GB. Heute lebt und arbeitet die Künstlerin in Köln. Auch Suscha Kortes Arbeiten zeugen von menschlicher Präsenz. In Form von fein verzierten Porzellantellern, die das zentrale Motiv der Künstlerin ausmachen, sowie weiteren Alltagsgegenständen, die aus ihrem ehemaligen Sinnzusammenhang gelöst sind, hinterlässt der Mensch seine Spuren in Kortes fotorealistisch gemalten Arbeiten. Die aussagekräftigen Objekte repräsentieren Persönlichkeit, offenbaren Geschichten ihrer ehemaligen Besitzer und erzählen von deren Erinnerungen, Erlebnissen, Träumen und Hoffnungen. Auch im Betrachter werden beim Anblick des spiegelnden Porzellans Empfindungen geweckt und die Auseinandersetzung mit eigenen Erinnerungen künstlerisch herausgefordert. Leuchtende Neoninstallationen, die Begriffe wie „Glück“ verkünden, verstärken den Eindruck menschlicher Gegenwart in Kortes Arbeiten und stehen in positivem Kontrast zu mahnenden Textbänden, die an gesellschaftiche Konventionen und Erwartungen erinnern / der ein oder andere noch aus der Kindheit kennen mag: „Langes Fädchen, faules Mädchen“. Die unkonventionellen, fein-ironisch wirkenden Stillleben der Künstlerin porträtieren damit keine einzelnen Individuen und deren Lebensgeschichte, sondern umfassen vielmehr das Menschsein und die daran geknüpften Gefühlswelten, Erwartungen, Konventionen und Wertvorstellungen an sich. Sabine Christmann und Suscha Korte verleihen den dargestellten Gegenständen durch ihre jeweilige Malerei eigenes Leben. Einerseits durch die beeindruckend fotorealistische Malweise, andererseits durch den tiefgründigen und vielschichtigen Bildinhalt selbst. Beide Künstlerinnen zeigen, dass hinter den Dingen – und damit auch hinter ihren Arbeiten – mehr steckt, als auf den ersten Blick zu erahnen ist. Es zählt zur Aufgabe des Betrachters, dieses Hintergründige zu entdecken.
Ort: Art Galerie 7 bis: 2019-08-10
Künstler: Joanna Jesse, Sigrid von Lintig, Franziska Stünkel und Folkert Rasch
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, in den Sommer starten wir in diesem Jahr mit der kommenden Ausstellung „Wasserspiele“ und präsentieren in unseren Galerieräumen neue sommerliche Arbeiten unserer Künstler Joanna Jesse, Franziska Stünkel – als fotografische Komponente zur Malerei – und Folkert Rasch sowie unsere Gastkünstlerin Sigrid von Lintig. Wir laden Sie herzlich zur Vernissage am 28. Juni 2019 im Rahmen der K1-Sommernacht von 18-23 Uhr ein. In dieser Ausstellung weckt die Düsseldorfer Meisterschülerin Joanna Jesse Erinnerungen an warme Sommertage am See und Meer. Die Figuren, zumeist in der Rückenansicht dargestellt, heben sich durch eine detailgetreue, fotorealistische Malweise von dem unscharfen, aus verschiedenen ineinanderfließenden Farbnuancen bestehenden Hintergrund ab. Die Momentaufnahmen besonderer Augenblicke wirken dadurch fast wie eine Fotografie, als Bewahrung besonderer Erinnerungen. Leicht und erfrischend wirken auch die transparent erscheinenden Wasserfälle und Wasserspiele von der Fotokünstlerin und Regisseurin Franziska Stünkel. Ihre aus natürlichen Spiegelungen und Reflexionen bestehenden Fotografien vereinen Menschen, Natur und Architektur. Die sich überlappenden Ebenen der Real- und sich spiegelnden Fiktionswelt verschmelzen in ihren Arbeiten zu einer Einheit, welche der Betrachter wiederum mit Spannung zu entschlüsseln versucht. Auch unser Künstler Folkert Rasch, Meisterschüler der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, transportiert durch seine „Untiefen“, „Marinas“ und „Seestücke“ seine Liebe für das Meer und spielt mit den verschiedenen Ausdrucksformen des Themas. Die Meereslandschaften erhalten ihre naturalistische Wirkung durch die Verwendung von Sandpaste sowie einen teils sehr strukturierten, deckenden Farbauftrag. Mit seinen Arbeiten fängt Rasch die verschiedensten Stimmungen des Wassers ein: Lichtreflexionen auf der sonnen- und mondbeschienenen Wasseroberfläche, die dargestellten wogenden Bewegungen des Meeres und dessen unermessliche Weite am Horizont erwecken den Charakter eines Rückzugsortes fernab der Zivilisation. Der durch den kompositorischen Aufbau unterstützte Eindruck von Harmonie lässt das Chaos des Alltags in den Hintergrund treten – für den Moment der Betrachtung fühlt man sich an menschenlose Sandstrände versetzt. Anders die Arbeiten unserer Gastkünstlerin Sigrid von Lintig: Der Fokus Ihrer Serie „Schwimmer“ konzentriert sich auf den Wasserraum und dessen Beschaffenheit an sich. In ihrer sommerlichen Serie stellt sie auf präzise, fotorealistische Weise die Verformungen des Elements Wasser bei menschlichem Kontakt dar – quasi Wasserspiele pur. Durch Lichtreflexe und -brechungen, die durch das figürliche Element in ihren Arbeiten entstehen – schwimmende und tauchenden Menschen, teils bekleidet – changieren die Arbeiten zwischen Figuration, Gegenständlichkeit und Abstraktion sowie Schärfe und Unschärfe und hinterlässt ein atemberaubendes Farbspiel des Wassers. Wir freuen uns auf einen sommerlichen Abend mit erfrischenden Getränken und natürlich netten Gesprächen! Die Künstler Joanna Jesse, Sigrid von Lintig, Franziska Stünkel und Folkert Rasch werden an diesem Abend anwesend sein und für Gespräche zur Verfügung stehen. Herzliche Grüße Meike Knüppe und Team
Ort: Art Galerie 7 bis: 2019-06-15
Künstler: Kirsten van den Bogaard
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, nach der ausverkauften Einzelausstellung des neuen Werkzyklus unserer Künstlerin Kirsten van den Bogaard im Oktober letzten Jahres geht das Ausstellungskonzept „Vincents Archiv“ im April 2019 in die zweite Runde: Kirsten van den Bogaard offenbart anlässlich der Ausstellung „Vincents Archiv II“ mit ihren handgefertigten Collagen weitere Einblicke in das Archiv ihres Vaters und Lehrmeisters Vincent van den Bogaard. Wir laden Sie herzlich zur Ausstellungseröffnung im Rahmen des Rundgangs der Kölner Innenstadt-Galerien, parallel zur Art Cologne, am 11. April 2019 von 18-22 Uhr zu uns in die Art Galerie 7 ein. Entstanden sind wunderschöne neue Collagen, welche weitere Malvorlagen aus dem Archiv Vincent van den Bogaards der 50er-70er Jahre künstlerisch aufbereiten. In Verbindung mit thematisch zum Bildmaterial des Vaters passenden Originalzeichnungen schafft Kirsten van den Bogaard eine Brücke zu ihren gemalten Unikaten auf Aluminium. In Kombination mit liebevollen Details wie die Signatur der Künstlerin in Form eines farblich zu den Bildmaterialien abgestimmten Sterns oder Papierpaletten mit Farbresten werden die Collagen zum eigenständigen Kunstwerk. Wir freuen uns, Ihnen die neuen Kombinationen von Malerei und Collage in der kommenden Ausstellung „Vincents Archiv II“ zu präsentieren. Die Künstlerin Kirsten van den Bogaard wird zur Vernissage anwesend sein und vom Ursprung ihrer Malerei erzählen. Herzliche Grüße Meike Knüppe und Team
Ort: Art Galerie 7 bis: 2019-03-23
Künstler: Janos Schaab, Maxim Wakultschik
Thema: Der in Minsk geborene Künstler Maxim Wakultschik studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei der Bildhauerin Beate Schiff und Professor Jannis Kounellis. Seine Werke sind geprägt von einer Vielfalt verschiedener Techniken, in denen er die Grenzen seiner Formensprache immer wieder aufbricht und für sich neu definiert. Seine Serien zeigen sich, seiner bildhauerischen Vorliebe folgend, zumeist mehrdimensional im Spiel der Materialien mit Holz, Zahnstocher, zerbrochenes Sicherheitsglas und Paintersboard kombiniert mit der klassischen Malerei, zumeist fotorealistisch. Das menschliche Wesen, im Besonderen Gesichter, sind ein wesentlicher Bestandteil seines Schaffens. Die Portraits werden als Objekte, Reliefs und Gemälde umgesetzt. Der 1960 in Ungarn geborene und international tätige Künstler Janos Schaab bewegt sich künstlerischen zwischen den einflussreichen Kunstrichtungen Pop-, Op- und Street-Art und hebt mit deren Kombination stilistische Grenzen auf. Gesichter bekannter Persönlichkeiten, Schauspieler und Designer wie Audrey Hepburn, Kate Moss oder Coco Chanel sind dabei ebenso Bildthema wie Fassaden imposanter Bauwerke aus der Kunst- und Architekturszene. Diese sind aus zahllosen schwarzen Punkten oder Linien geformt, welche im Sinne der Op-Art Flimmereffekte und optische Täuschungen hervorrufen. Die Wiedererkennbarkeit des Dargestellten beruht auf einer minimalistischen, auf wesentliche Aspekte reduzierten Malweise – Bildzeichen und Merkmale, die durch Film und Fernsehen im kollektiven Gedächtnis verankert sind. Durch geschickt gewählte Ausschnitte und Detailansichten treten diese Wiedererkennungsmerkmale in den Bildfokus. Beide Künstler setzen sich auf unterschiedliche Weise mit den Themen Grenzüberschreitung und Varianz auseinander und appellieren an die Wahrnehmung des Betrachters – sei es die Verbindung verschiedener künstlerischer Techniken und das Spiel der Dreidimensionalität bei Maxim Wakultschik oder die Kombination mehrerer Stilrichtungen von Janos Schaab.
Ort: Art Galerie 7 bis: 2018-11-17
Künstler: Kirsten van den Bogaard
Thema: Das Besondere an dieser Ausstellung ist die Kombination von Kirsten van den Bogaards eigenen malerischen Arbeiten mit den gesammelten Dokumenten ihres Vaters und Lehrmeisters, die sie liebevoll in Form von Collagen zusammengestellt hat – und auf diese Weise eine Verbindung zwischen dem künstlerischen Schaffen der beiden herstellt. Die Liebe zur Kunst wurde der in Hamburg geborenen Künstlerin sozusagen in die Wiege gelegt. Über 200 angestaubte Mappen mit maschinengetippten Labels wie „Tiere – Vögel - einheimische und Haustiere“ oder „Unterhaltung – Freizeitgestaltung, sportliche, Angeln“ enthalten Seiten aus Zeitschriften der 50er, 60er und 70er Jahre. Das akribisch gepflegte Archiv des Malers Vincent van den Bogaard diente früher als unentbehrliche Arbeitsgrundlage für Entwürfe und Illustrationen. „Schon als Kind beeindruckte und prägte mich seine Herangehensweise an ein neues Bild. Ich fragte ihn nach seinem Archiv: Das gibt es noch, antwortete der heute 83-Jährige.“ Vor zwei Jahren begann seine Tochter Kirsten die umfangreiche Bildersammlung zu sichten und sich damit künstlerisch auseinanderzusetzen. Es entstanden zwölf großformatige Papiercollagen, die den Schlagworten des Archivs folgen. Thematisch passend dazu schuf die Kölner Künstlerin in dem für sie typischen realistischen Malstil Portraits mit Passanten von heute: Reichen lächelnde Ehefrauen in der Collage „Frühstück“ den zeitungslesenden Gatten noch die Kaffeetasse, marschiert die „Frau von heute“ in rosa Boots und Coffee to go-Becher durchs Bild. Badehosen sind ein deutliches Stück länger geworden und heißen jetzt Shorts. Und im Anzug ins Büro? Ja, aber Diktiergerät oder Wählscheibentelefon sind dort mittlerweile Geschichte. Die bildliche Gegenüberstellung von Damals und Heute feiert am Freitag, den 5. Oktober von 18-22 Uhr in der Art Galerie 7 in Köln Premiere. Kirsten van den Bogaard verarbeitete ausschließlich Originalseiten aus dem Archiv des Vaters, diese wurden so wenig wie möglich beschnitten oder verändert. Auch Notizen des Vaters, Eselsohren oder kleine Löcher, als Folge der Reißzwecken, sind nicht zu übersehen. Die Anordnung wirkt fast so, als pinnten die Blätter noch an seiner Staffelei. Eine Papierpalette mit Farbresten verweist auf den damaligen Zweck von Vincents Archivs: Alle Titelseiten und Anzeigen wurden als Malvorlage gesammelt und sortiert. Heute sind sie, nach rund 50 Jahren, Dokumente der Zeitgeschichte. Interieur, Kleidung oder Posen wecken schnell Erinnerungen. Und die aus heutiger Sicht eher mäßige Druckqualität überrascht mit eigener Ästhetik. „Die Mappen durchzusehen war wie das Blättern in einem alten Fotoalbum. An sehr viele Vorlagen konnte ich mich erinnern, weiß, dass ich diese Stern-Ausgabe noch hastig durchgeblättert hatte bevor Papa sie auseinandernahm.“ Das Malen nach Vorlagen hat sich das Atelierkind abgeguckt. Kirsten van den Bogaard nutzt heute unzählige im Alltag selbst fotografierte Schnappschüsse von Passanten als Inspiration für ihre Werke. Der Besucher erkennt schnell, dass es die Kontur von Frau, Mann oder Kind in der Collage auch als großformatiges Gemälde in dieser Ausstellung gibt.
Ort: Art Galerie 7 bis: 2018-09-30
Künstler: Verena Guther
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, die Art Galerie 7 ist höchst erfreut, am Freitag, den 7. September 2018 von 18.00 - 22.00 Uhr den Saisonstart und Rundgang der Kölner Galerien mit der Ausstellung „Urban Stories von San Francisco bis Köln“ der international tätigen Fotokünstlerin Verena Guther zu eröffnen. Die Ausstellung findet anlässlich des diesjährigen Photoszene-Festival vom 21.-30. September statt. Bitte beachten Sie unsere geänderten Öffnungszeiten am Festival-Kernwochenende vom 28.-30. September. "Es ist nicht der Ort an sich, der mein Interesse weckt, sondern die atmosphärische Eigenart, die in all ihrer Komplexität für mich spürbar ist." Genau diese transportiert die in Darmstadt geborene Fotokünstlerin Verena Guther auch in ihren Arbeiten. Sie nimmt den Betrachter mit auf eine visuelle Reise durch die unterschiedlichsten Großstädte der Welt und macht die einzigartige Atmosphäre und Besonderheit der einzelnen urbanen Landschaften für den Betrachter erfahrbar – sie erzählt „Urban Stories“. Gerade noch bewundert man in San Francisco die viktorianischen Häuser und passiert gedanklich die hügeligen Straßenverläufe – und kurz darauf flaniert man entlang des Rheinufers in Köln und wird Teil des bunten und lebhaften Treibens dort. Verena Guthers Städteporträts sind keine bloßen Abbildungen der Realität; vielmehr übersetzt sie die fotografischen, filmischen und mentalen Eindrücke ihrer Reisen in klar komponierte Fotomontagen, in denen sich ihr analytischer und höchst sensibler Blick für Details widerspiegelt. In ihren neuesten Arbeiten ist das Panorama der Stadt Köln bestimmt durch dessen Lage am Rhein, wobei die Künstlerin unterschiedliche Blicke auf diesen eröffnet – etwa durch die Thematisierung des ikonischen Rheinauhafens oder die Kombination mit Aufnahmen der Bewohner Kölns, die sich dort tagtäglich versammeln, um das einmalige Flair der Stadt am Rhein zu genießen. In Guthers Interpretationen von San Francisco sind klassische Oldtimer in das moderne Stadtbild montiert, die wie aus einer anderen Zeit entsprungen wirken. In Verbindung mit dem malerischen Hintergrund wird ein neuartiges, spannendes Bild von San Francisco vermittelt. Über die Verknüpfung von Mensch und Architektur – zwei Aspekte die eine Stadt enorm prägen und wandelbar machen – offenbart Verena Guther ihren ganz individuellen Blick auf die uns vermeintlich bekannten Orte und ermöglicht dem Betrachter eine Reise quer über den Atlantik. Wir laden Sie herzlich dazu ein, sich zusammen mit uns in die urbanen Welten von Verena Guther entführen zu lassen und die Metropolen einmal aus einem anderen Blickwinkel zu erleben. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Meike Knüppe und Team
Ort: Art Galerie 7 bis: 2018-08-31
Künstler: Ren Rong
Thema: Der aus China stammende Meisterschüler der Düsseldorfer Akademie lebt zwar seit 1989 überwiegend in Deutschland, dennoch ist die chinesische Kunst und Kultur ein wichtiger Gegenstand seines Werkes, nicht zuletzt in der technischen Verarbeitung seiner Themen. Regelmäßige Reisen in sein Heimatland halten den Künstler up to date, geben kreative Kraft und liefern ihm immer wieder neue Ideen und Themen für seine Arbeit. So beeinflusst sein Pendeln zwischen den Kulturen Chinas und Europas wesentlich sein Werk, sodass unterschiedliche Elemente der westeuropäischen Moderne mit der traditionellen chinesischen Kunst verschmelzen. Beispielsweise handelt es sich bei seinen wohl bekanntesten Arbeiten – den Pflanzenmenschen – um zuvor bunt aquarellierte Scherenschnitte aus Papier. Sie stellen Gestalten und Mischwesen dar, die sich mit ihren vielarmigen, -brüstigen, -blättrigen und sich verwurzelnden Figuren und Formen in einer Metamorphose befinden. Ihre Verwandtschaft zur chinesischen Schriftkunst, die auf abstrahierte Bildsymbole zurückgeht, ist unübersehbar und stellt in Ren Rongs international beachtetem Oeuvre eine Besonderheit wegen der speziell für diese Scherenschnitte entwickelten dreidimensionalen Rahmentechnik dar. Oftmals scheinen sie einen direkt anzusprechen. Freundlich, nicht anklagend, stellen sie Fragen an uns als Betrachter zugleich nach Menschlichkeit, Meinungsfreiheit und positivem Miteinander. Auf diese Weise schafft Ren Rong seine ganz eigene, unverwechselbare Bildwelt zwischen politischer Auseinandersetzung und reiner Lebensfreude.
Ort: Art Galerie 7 bis: 2018-08-31
Künstler: Künstler der Galerie
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, im Anschluss an unsere Ausstellung „Meeresrauschen“ freuen wir uns darauf, den Sommer auch im August bei uns in der Galerie zu halten und Ihnen unsere Ausstellung „Summertime“ mit den Künstlern der Galerie zu präsentieren. Neben unterschiedlichen Künstlern der Galerie bereichern auch unsere Künstler der vergangenen Ausstellung, Joanna Jesse, Folkert Rasch und Gan-Erdene Tsend, die Galerieräume weiterhin mit sommerlichem „Meeresrauschen“. Wir freuen uns darauf, Sie bei uns in der Galerie begrüßen zu können! Herzliche Grüße Meike Knüppe und Team
Ort: Art Galerie 7 bis: 2018-07-28
Künstler: Joanna Jesse, Folkert Rasch, Gan-Erdene Tsend
Thema: Die fotorealistisch gemalten Szenerien der Düsseldorfer Meisterschülerin Joanna Jesse wirken wie eine erlebte Erinnerung an einen besonderen Moment. Mit einer sommerlich-erfrischenden Farbpalette transportiert sie Lebensfreude und positive Gefühle. Auch die Arbeiten im schwarz-weißen Kolorit mit feinnuancierten Schattierungen wecken durch die schnappschussartig festgehaltenen Augenblicke eigene Erinnerungen im Betrachter und ermöglichen das direkte Miterleben der Geschehnisse. Neu im Programm ist der Meisterschüler der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, Folkert Rasch. In natürlicher Farbgebung hält er die Bewegungen des Meeres fest und macht auf diese Weise die Strömung und die Kraft des Meeres spürbar. Die Arbeiten seiner neuen Serie, in der er sich mit Lichtreflexionen auf der spiegelnden Wasseroberfläche des Meeres auseinander setzt, bewegen sich im Spannungsfeld zwischen gegenständlicher und abstrakter Malerei. Der Meisterschüler der Kunstakademie Münster Gan-Erdene Tsend setzt sich in seinen Arbeiten mit dem Motiv der Spiegelung auseinander, mit welchem er Wunsch- und Traumwelten erschafft. Dabei werden stets Bezüge zur mongolischen Heimat des Künstlers hergestellt – so können seine Werke immer auch als Spiegel seiner Lebenserfahrungen gesehen werden. Die erdigen Farbtöne in „Zwischenwelten“ weisen auf die mongolische Steppe, in der Tsend einen Teil seiner Kindheit verbracht hat und die sein künstlerisches Schaffen bis heute prägt. Mit dem Karussell-Motiv am Wattenmeer wird ein Moment des Glücks visualisiert, in dem die Gedanken frei sind. Die Künstler*innen werden zur Vernissage und der K1 Sommernacht am 29.06. in der Galerie anwesend sein.
Ort: Art Galerie 7 bis: 2018-06-09
Künstler: Marina Sailer, Silvia Siemes
Thema: Sehr geehrte Gäste der Art Galerie 7, liebe Kunstfreunde, die Art Galerie 7 ist höchst erfreut, Ihnen die kommende Ausstellung als Zusammenspiel von Malerei der Düsseldorfer Meisterschülerin Marina Sailer und unserer neuen bildhauerischen Position Silvia Siemes, Meisterschülerin der Hochschule für Künste in Bremen, vorzustellen. Die aus Russland stammende Künstlerin Marina Sailer lädt auch in ihren neuesten Arbeiten wieder in eine verwunschene „Zwischenwelt“ ein, die geprägt ist von Mystik und Phantasie. Die für die Künstlerin ganz typische Verschmelzung von erhabener Architektur mit verwunschener Natur lassen Welten entstehen, die fernab der Zivilisation und dem Stress des Alltags zu existieren scheinen. Als „Meisterin des Lichts“ erschafft sie in ihrer Arbeit „Weiße Nächte“ Spiele von Licht und Schatten: Warmes Licht imposanter Kronleuchter treffen auf sanfte Sonnenstrahlen, die sich ihren Weg durch traumhafte Wälder bahnen. In Verbindung mit Blumen und transparent erscheinenden Birkenwäldern wie im „Azaleengarten“ entstehen farbenprächtige Naturschauspiele, die zum Träumen und Verweilen einladen. Auch die schwarz-weißen Arbeiten überzeugen mehr denn je durch Intensität und Ausdruck. Daneben präsentieren wir die sensiblen, figurativen Skulpturen der aus Freiburg stammenden Bildhauerin Silvia Siemes. Im Werk von Siemes steht der Mensch, seine Existenz und die Fragen des menschlichen Lebens im Mittelpunkt. Aus Terrakotta schafft sie naturalistische und zarte menschliche Abbilder, die eine sehr bewegende und ergreifende Ausstrahlung innehaben. Zu Silvia Siemes Schaffensprozess gehört es, Ton in verschiedenen Farben einzufärben und damit ihre Figuren zu „bemalen“, wodurch eine haut- und menschenähnliche Wirkung erreicht wird. Dabei entsteht ein Abbild des Menschen aus natürlichem und formbarem Material – jede Skulptur ist in ihrer individuellen Art und Weise eine Persönlichkeit, eben ein Unikat. Beide Künstlerinnen setzen sich auf Ihre eigene Art und Weise mit der Natur auseinander – während in Marina Sailers Arbeiten die natürliche Landschaft mit der vom Menschen errichteten Architektur verschmilzt, greift Silvia Siemes auf das natürliche Material Ton zurück und nutzt dieses für die Erschaffung ihrer naturgetreuen menschlichen Figuren. Wir sind sehr gespannt auf das Zusammenspiel dieser beiden künstlerischen Positionen und freuen uns, die Ausstellung zusammen mit Ihnen und den Künstlerinnen am Donnerstag, den 19. April 2018 im Rahmen des Galerienrundgangs parallel zur Art Cologne in unseren Galerieräumen von 18-22 Uhr Uhr zu eröffnen. Mit herzlichen Grüßen Meike Knüppe und Team
Ort: Art Galerie 7 bis: 2018-04-14
Künstler: Kirsten van den Bogaard, Joanna Jesse, Sala Lieber, Marina Sailer, Maxim Probst, Armin Scheid, Gan-Erdene Tsend, Maxim Wakultschik
Thema:
Ort: Art Galerie 7 bis: 2017-01-31
Künstler: Kirsten van den Bogaard, Terence Carr, R.J. Kirsch, Sala Lieber, Maxim Probst, Marina Sailer, Armin Scheid, Silvia Siemes, Heike Sistig, Gan-Erdene Tsend, Friederike Vahlbruch, Maxim Wakultschik.
Thema: „Ein Gemälde im kleinen Format entstehen zu lassen ist genauso herausfordernd wie einen Sachverhalt mit wenigen Worten beschreiben zu müssen.“ Damit bringt die in Hamburg geborene und in Köln lebende Künstlerin Kirsten van den Bogaard das Thema der neuen Ausstellung, sowie die damit verbundene Herausforderung, das künstlerische Können auf einer kleinen Leinwand zum Ausdruck zu bringen, auf den Punkt. Mit der Ausstellung „Das kleine Format“ lenken wir die Aufmerksamkeit auf eine weitere Perspektive des künstlerischen Schaffens unserer Künstler und beobachten die Anpassung ihrer Malstile und Bildthemen an das spezielle Format. Diese Ausstellung bietet somit die Möglichkeit, neben den von uns sehr geschätzten großformatigen Werken, auch andere Dimensionen unserer Künstler zu zeigen und das Augenmerk einmal auf die kleinen Schätze zu legen. Zwar beeinflusst die Arbeit an kleinformatiger Kunst die Entfaltung der künstlerischen Freiheit, bietet jedoch laut der aus Freiburg stammenden Bildhauerin und Meisterschülerin Silvia Siemes „immer noch Spielraum für spontane Abweichungen im Gegensatz zu den größeren, durchgearbeiteten Figuren“. Die räumliche Beschränkung nimmt der fertigen Arbeit optimaler Weise nichts an Ausdruckskraft und Wirkung oder beeinträchtigt die Wiedererkennbarkeit des Künstlers. Diese besonderen kleinen Werke beschreibt auch der Künstler Armin Scheid passend: „Eine kleinformatige Arbeit ist für mich so etwas wie ein ‚Kleiner Gigant‘ : Ob als geballte Konzentration auf kleiner Fläche oder als leichtfüßiger Entwurf – sie steht für sich selbst und trägt doch auch das Potential für ein monumentales Werk in sich.“ Die präzise Arbeit und oftmals erkennbare Liebe zum Detail machen die Werke trotz ihrer geringen Größe zum „Hingucker“. Deswegen sind wir sehr erfreut, unsere zwölf Künstler Kirsten van den Bogaard, Terence Carr, welcher Bildhauerei an der Universität in Augsburg studierte, R.J. Kirsch, der an den Kölner Werkschulen noch gelernt hat , Maxim Probst, Master of fine Arts, Silvia Siemes, Heike Sistig, Illustratorin und bildende Künstlerin, Gan-Erdene Tsend, Meisterschüler der Akademie Münster, sowie die Düsseldorfer Absolventen und Meisterschüler Sala Lieber, Marina Sailer, Friederike Vahlbruch, Armin Scheid und Maxim Wakultschik für das „kleine“ Projekt gewonnen zu haben und ihre Gemälde und Objekte, sowie Skulpturen in einer gemeinsamen Ausstellung zu bündeln und miteinander kommunizieren zu lassen.
Ort: Art Galerie 7 bis: 2017-10-28
Künstler: Kirsten van den Bogaard und Joanna Jesse
Thema: Das Wunder des Augenblicks- diesen halten die beiden Künstlerinnen Kirsten van den Bogaard und Joanna Jesse in der aktuellen Ausstellung „Outside“ fest. Kirsten van den Bogaard ist geschult durch den künstlerisch familiären Hintergrund. Ihre Arbeiten zeigen ein geschicktes Zusammenspiel von Fotografie und Malerei, indem sie fotografisch festgehaltene alltägliche Situationen auf glanzlackierten Aluminiumplatten malerisch umsetzt. Sie wird inspiriert durch Beobachtungen auf der Straße, flüchtige Augenblicke denen sie täglich begegnet. Dabei verharrt ihr Blick oftmals auf Personen oder Momenten, wie einem Mädchen mit Ballons in der Hand oder einem Grüppchen im Park. Die Künstlerin kann die Protagonisten aus ihrem ursprünglichen Kontext lösen und Spielraum zur Interpretation derer Geschichte lassen. Der Betrachter erkennt wohlwollend die vertrauten Momente der Alltagsbeobachtung wieder und wird bewusst oder unbewusst selbst durch die Spiegelung zum Teil der Szenerie. Joanna Jesse ist Meisterschülerin der Düsseldorfer Akademie; ihren Titel erhielt sie 2013 von Professor Herbert Brandl. Joanna Jesses Arbeiten spiegeln auf ähnliche Art und Weise zarte Momente des Alltagslebens wieder. Sie erscheinen wie Erinnerungen die sich beinahe verschwommen vor dem geistigen Auge abspielen. Die Szenerien zeigen sowohl Kinder und junge Heranwachsende, als auch Erwachse in dynamischen und spielerischen Situationen in der Natur oder in Momenten der absoluten Freiheit- stets „outside“ von Trubel und Stress. Obwohl die Darstellungen zu meist zart und häufig in schwarz-weißem Kolorit mit feinnuancierten Schattierungen sind, können sie doch auch von leuchtender Farbkraft und im Spiel zwischen scharfen und verschwommenen Bildelementen erscheinen. Die schnappschussartigen Bildausschnitte sprechen den Betrachter an und lassen ihn in eigenen Erinnerungen voller Leichtigkeit und Idylle schwelgen.
Ort: Art Galerie 7 bis: 2017-05-26
Künstler: Kirsten van den Bogaard, Verena Guther, R. J. Kirsch, Sala Lieber, Igor Oleinikov, Franziska Stünkel
Thema: Dem Motto dieser Ausstellung – „Glanz & Gloria“ – widmen sich unsere sechs Künstler Kirsten van den Bogaard, Verena Guther, R. J. Kirsch, Sala Lieber, Igor Oleinikov und Franziska Stünkel auf unterschiedlichste Weise. Neben den Motiven sind es die Technik und Materialien, welche die Arbeiten der Künstler mit dem Titel der Ausstellung verbinden und die Werke miteinander kommunizieren lassen. Nicht nur mit dem für sie typischen Hintergrund von glanzlackiertem Aluminium, sondern auch mit ihrem Motiv entspricht die neueste Arbeit der Künstlerin Kirsten van den Bogaard dem Titel dieser besonderen Ausstellung. „Gloria“ nennt die Künstlerin das hübsche Mädchen mit der Ray Ban-Sonnenbrille, das sich im schlichten, aber eleganten weißen Minikleid und glänzenden, goldenen Sandalen in einem Licht- und Schattenspiel bewegt. Kirsten van den Bogaard deutet mit ihrer neuesten Arbeit auf die versteckte Eleganz im Alltag hin, die in jedem von uns steckt. Dies zeigen auch die ausgestellten Arbeiten der Fotokünstlerin Franziska Stünkel, welche die Ästhetik besonderer Momente, sowohl durch die Wahl des Materials Plexiglas, als auch durch das gewählte Sujet der Spiegelung, erkennen lässt. Die Frau im romantischen Sommerkleid und die Spitzbogenfenster in der Spiegelung der Fensterscheibe verschmelzen mit den abgelichteten zarten Blüten im Vordergrund zu einem harmonischen Ganzen und kreieren eine traumhafte Atmosphäre einer vermeintlich prunkvollen Hochzeit. Auch Verena Guther präsentiert uns die faszinierenden Metropolen der Welt in Ihren Collagen und reiht sich damit in die Gruppe der Künstler ein, deren Arbeiten unter dem Motto „Glanz & Gloria“ stehen. Schöne Plätze und imposante Architektur ziehen uns durch ihren glamourösen Charakter in ihren Bann. R.J. Kirsch beweist sein Können in der abstrakten Darstellung von Stofflichkeit, indem er den traditionellen Faltenwurf aufgreift und die Verformungen verschiedener Stoffe aus nächster Nähe darstellt. Eingefangen werden auf diese Weise die Glanzeffekte, die im Einfall von Licht auf dem seidigen Material entstehen, sowie ein Zusammenspiel von Licht und Schatten, das den Arbeiten Tiefe und Dreidimensionalität verleiht. Igor Oleinikovs Bilder wirken wie Ausschnitte aus Mythen und Märchen. So kann man in seinem Werk „Blattgold“ die Idee eines modernen Froschkönigs erahnen: Der junge Mann – als Prinz – im Spiel mit den Fröschen. Metaphorisch wird der Frosch in Oleinikovs Werk mit einem Blattgold-Mantel umwickelt und leuchtet als goldglänzender Farbakzent in der ansonsten eher in zarten Bleistiftschattierungen gehaltenen Arbeit. Das goldene Edelmetall strahlt als Lichtquelle im Mittelpunkt des Bildes im Kontrast zur Natur. Auch Sala Liebers Arbeiten stehen ganz unter dem Motto „Glanz & Gloria“. Anhand ihrer neuen Ölbilder beweist sie erneut ihr Können, höfischen Themen und barocken Motiven eine Leichtigkeit und Modernität zu verleihen. Die für die Künstlerin charakteristische Annäherung an den Barock, kommt auch an ihrer neuen Handsiebdruckserie „Infantin Margarete Teresa von Spanien“ zum Ausdruck, welche die kindliche Kaiserin in weit ausgestelltem, reich mit Ornamenten verziertem Kleid zeigt. Wie die anderen Siebdruckserien der Künstlerin überzeugen die Arbeiten durch farbenprächtige Details und verspieltes Dekor und entführen den Betrachter in eine Welt von königlichem Prunk und Reichtum. Alle sechs Künstler stehen für „Glanz & Gloria“ und setzen das Thema auf ihre ganz eigene Weise um – ob mit glänzendem Hintergrund, prunkvoller Architektur oder königlichen Persönlichkeiten. Miteinander verbunden ergeben sie eine Ausstellung, die den Betrachter dazu einlädt, ein bisschen „Glanz & Gloria“ zu erleben und dem Alltag für eine Weile zu entfliehen. Wir freuen uns, Sie und ihre Freunde zu dieser glamourösen Ausstellung bei uns in der Galerie begrüßen zu können! Herzliche Grüße Meike Knüppe und Team
Ort: Art Galerie 7 bis: 2017-03-24
Künstler: Kirsten van den Bogaard, Marina Sailer, Maxim Probst, Armin Scheid
Thema: Sei es der glänzende Aluminiumhintergrund bei van den Bogaards fotorealistischen, jedoch gemalten „Beobachtungen“, seien es lichtdurchflutete Wälder und imposante Kronleuchter in Marina Sailers „Zwischenwelten“, Armin Scheids leuchtende Surfer, die sich in gleißendem Licht aufzulösen scheinen oder die glitzernden Diamanten von Maxim Probst: Jeder Künstler setzt sich in seinen neuesten Arbeiten auf eigene Art und Weise mit dem Thema des Lichts und des Glanzes auseinander. Die Düsseldorfer Meisterschülerin Marina Sailer lädt in ihren Werken in eine Zwischenwelt zwischen Realität und Traum ein. Ihre Kompositionen von verwunschener Natur und erhabener Architektur, verbunden mit dem Spiel von Licht und Schatten in farbenprächtiger expressiver Malweise, erzählen von Schönheit und Mystik. Die geheimnisvolle Wirkung ihrer Bilder mit „ Glow “ lädt den Betrachter dazu ein, in ihre malerischen Phantasiewelten einzutauchen und mit zu träumen. Kirsten van den Bogaard, geschult durch den familiären Hintergrund, zeigt in Ihren Arbeiten ein Zusammenspiel von Fotografie und Malerei, indem sie auf der Grundlage von fotografisch festgehaltenen Beobachtungen Menschen auf glanzlackierten Aluminiumplatten malerisch umsetzt. Der Betrachter wird dabei selbst Teil der Szenerie, wenn er sich in der Spiegelung des glänzenden Materials aufhält und die Geschichte der Protagonisten auf diese Weise miterzählt. Die neuen Arbeiten Maxim Probst spielen mit ihrem flächigen Farbauftrag etwas Collagenhaftes wider. Im Fokus steht ein Diamant im Facettenschliff, der aus der Vogelperspektive betrachtet zum Architekturobjekt wird. Gekonnt visualisiert Maxim Probst das Phänomen der Lichtreflexion, indem er die vielfarbige Aufspaltung des Lichts wiedergibt, welches sich in den Facetten des geschliffenen Diamanten bricht. Durch den Kontrast des groben unbearbeiteten Leinenuntergrunds zu dem faszinierend breiten Farbspektrum tritt die Leuchtkraft der Glanzpartikel noch deutlicher hervor. So hat der Master of Fine Arts neben seinen figurativen Arbeiten ein neues Thema der Abstraktion für sich gefunden. Armin Scheid arbeitet mit Farbakzenten, die Surfer in Badekleidung definieren, auf weißer oder silbriger Hintergrundfläche. Diese verleiht den Bildern ihre atmosphärische Wirkung, wobei sich die Figuren in einem übersteigerten Kosmos aus flimmerndem Licht und farbigen Schatten zu bewegen und sich in dem alles überstrahlendem Glanz aufzulösen scheinen. Die schimmernde Oberfläche spiegelt farbige Schatten und erzeugt durch ihre enorme Leuchtkraft und Farbigkeit eine erfrischende Wirkung. Armin Scheid studierte sowohl an der Universität Dortmund als auch an der Kunstakademie Düsseldorf und war künstlerischer Assistent von Prof. Norbert Tadeusz.