
Ort: Bovistra | Galerie | Kunst | Design bis: 2016-07-29
Künstler: Nathan Richardson, Zeljko Rusic
Thema: Die Ausstellung zeigt Arbeiten des amerikanischen Künstlers Nathan Richardson und des Bildhauers Zeljko Rusic. Beiden Künstlern geht es darum, verschiedene Emotionszustände bzw. menschliches Empfinden ganz allgemein in ihren Figuren darzustellen. Der Künstler Nathan Richardson, 1956 in Pontiac, Michigan (USA) geboren, lebt und arbeitet seit 1994 in Lauffen am Neckar. In Deutschland malte er zunächst mit Acrylfarben. Nach 20 Jahren entschied er sich wieder mit Ölfarbe zu arbeiten. „Auch ein abstrakter Maler muss sich in den alten Techniken auskennen und gegenständlich malen. Aber auch die Kenntnis von Licht und Schatten ist wichtig“, erklärt Richardson. Anfänglich dachte er, es sei besser zunächst einige realistische Bilder mit Ölfarbe zu malen, um sich so mit speziellen Eigenschaften vertraut zu machen. Damit erwachte auch sein Interesse für die menschliche Form wieder. Es entstanden die neuen figürlichen Werke. „Die übertriebenen Figuren und Linien haben Elemente der Bildergeschichte und erinnern an meine Zeichenmethoden als Jugendlicher – an meine Vorliebe für die Einfachheit des Grafischen. Sie behalten dennoch die raffinierte Ästhetik des Gemalten. Kennzeichnend sind möglichst wenige Striche, ohne blendende Farben“, so der Künstler. Es ist nicht nur das Figürliche, das er darstellt, sondern menschliches Empfinden auf einer allgemeingültigen Ebene. Dabei erscheinen selbst alltägliche Situationen wie im Bild The Nap (der Mittagsschlaf) melancholisch. Warum eigentlich? Was hat es mit diesem Ausdruck auf sich? Woher rührt er? Richardsons Figuren erscheinen oftmals gebückt, mit dunkler Kleidung und leicht verschobenen Gesichtszügen. Körper und Kleidung verschwimmen zu einer Einheit. Die gebückte Körperhaltung unterstreicht dabei den melancholischen Gesichtsausdruck. Der in Kroatien geborene und seit 1991 in Königsfeld lebende und arbeitende Bildhauer Zeljko Rusic ergänzt die Ausstellung mit lebensgroßen Figurenstelen, die er mit der Kettensäge aus dem Holz heraus gearbeitet hat. Er misst dabei dem Material große Bedeutung zu, welches er abschließend schwärzt, weißt oder auch teilweise natürlich belässt. Durch die Kettensäge kann er Vorsprünge, Schnitte, Verdichtungen oder Maserungen im und am Holz auf seine Weise hervorheben. Riefen, Schrunden, Splitter und Risse bleiben sichtbar und verweisen auf den bildhauerischen Arbeitsprozess. Bei Rusic steht die Figur als Mensch allgemein im Vordergrund. Das Ergebnis ist eine architektonisch wirkende Holzskulptur, die zum Teil in geometrische Formen eingearbeitet ist. „Ich arbeite mit Zufällen. Gemeint ist damit, dass sich die Form im Schaffensprozess ergibt. Ich sehe den Zufall und lasse ihn zu. Damit erzeuge ich Spannung in der Skulptur. Sie wird nicht anatomisch perfekt und regelmäßig, damit aber auch nicht zu gegenständlich“, erklärt der Bildhauer. Seltsame Proportionen sind so beabsichtigte Verfremdungen. Die dargestellten Figuren stellen keine menschliche Nachbildung dar, sondern dienen als Symbol für verschiedene Emotionszustände. Da die Figurenstelen absichtlich nicht betitelt worden sind, muss sie der Betrachter über ihre Gestaltung interpretieren.
Ort: Bovistra | Galerie | Kunst | Design bis: 2016-05-27
Künstler: Ralf Wehrle; Uwe Frank; Johann Wittchow
Thema: Die Ausstellung ONE DAY | VERONA zeigt Fotografien und Mischtechniken von Ralf Wehrle und Uwe Frank sowie Skulpturen von Johann Wittchow. Verona – zwischen Romantik, Moderne und Monumenten – eine beeindruckende, vielfältige und pulsierende Stadt mit ihren Museen, Monumenten, Bars und ihrer facettenreichen Architektur. Sie gilt als Stadt der Liebenden, in der sich auch die Tragödie um Romeo und Julia nach William Shakespeare zugetragen haben soll. Die Arbeiten der Fotokünstler Ralf Wehrle und Uwe Frank beziehen sich auf die Eindrücke, die sie an einem Tag in Verona sammelten und mit ihrem künstlerischen Blick in ihren Arbeiten festhielten. Sie zeigen Details, Ausschnitte und Anschnitte bestimmter Momente oder Ansichten. Mal zeigen sie Radfahrer, die mit dem Drahtesel die Altstadt erkunden, mal klassische Monumente wie das römische Amphitheater oder ein anderes Mal junge Pärchen in der Stadtmitte – die heutigen Romeos und Julias. „Wir haben Verona und ihre Sehenswürdigkeiten mit unserem künstlerischen Blick fotografiert. Dabei erhält jede Fotografie einen spezifischen Ausdruck, insbesondere durch die nachträgliche farbige Überarbeitung mit Kreide oder Acrylfarbe“, sagt Uwe Frank. „Auf diese Weise werden zum Beispiel bestimmte architektonische Merkmale besonders hervorgehoben oder die Bildaussage überspitzt, gerade bei Nacht, wenn alles beleuchtet ist“, so Ralf Wehrle. Die Arbeiten erhalten damit eine allgemeingültige Aussage, die nicht mehr unbedingt an die Stadt Verona gebunden ist. Johann Wittchow – Skulptur aus Holz Ergänzt wird die Ausstellung, in der es thematisch um die Stadt der Liebenden und die Liebe selbst geht, mit Arbeiten des Bildhauers von Johann Wittchow. Der Bildhauer, der seit 2013 freiberuflich in seinem Atelier in Stuttgart arbeitet, präsentiert zwei Arbeiten. Dabei geht es ihm um die Liebe allgemein, die er thematisiert – ob in einer Partnerschaft oder rein zwischenmenschlich wie bei Familienangehörigen. Die erste Skulptur „Vater und Sohn“ zeigt zwei Köpfe – ähnlich wie bei einer Umarmung – die sich berühren und dem Betrachter suggerieren, dass der eine Kopf auf der Schulter der anderen Person ruht. Dabei steht für Wittchow der Ewigkeitsanspruch allgemein im Vordergrund. „Mir geht es darum generell zu erfragen, wie lange die Liebe hält, und unter welchen Umständen? Was bleibt übrig? Zum Beispiel nach Trennungen jeglicher Art, wenn die Erinnerungen und Bilder verblassen, aber eben dieses eine „Gefühl“ namens Liebe und/oder Zweifel bleiben? Denn womöglich zwingt man sich Liebe zu konservieren und huldigt einem Ideal“, erklärt Wittchow. Abstrakter zeigt sich die zweite Arbeit aus Akazienholz, bei der ein rotes Herz an einem Faden an einer abstrakten Skulptur herunterhängt. Hängt das Herz – als Symbol der Liebe – am seidenen Faden oder ist es nur kurzfristig „in die Hose gerutscht“? Dr. Beatrice Stemmer
Ort: Bovistra | Galerie | Kunst | Design bis: 2015-08-28
Künstler: Alex Biegler, Rainer Simon
Thema: Das Leben hat verschiedene Facetten. Dazu gehören auch Liebe, Lust und Leidenschaft. Aber auch die Liebe als Laster ist ein Thema. Die Ausstellung zeigt wie die beiden Künstler auf ihre Art und Weise mit dem Thema umgehen: In Form eines erotischen Spiels mit dem Betrachter wie Alex Biegler oder schmunzelnd bis kritisch wie Rainer Simon.
Ort: Bovistra | Galerie | Kunst | Design bis: 2015-04-10
Künstler: Ralf Wehrle, Uwe Frank
Thema: Die beiden, die eigentlich für Ihre ästhetischen Aktfotografien bekannten Künstler, machen sich „photo-philosophisch“ auf einen Exkurs ihrer Art, indem sie vordergründig die Banalität eines Goldfisches namens „Heinz“, dem Betrachter entgegenhalten.
Ort: Bovistra | Galerie | Kunst | Design bis: 2014-12-31
Künstler: Ralf Wehrle, Uwe Frank, Johann Wittchow, Rinaldo Hopf, Frank Lorenz, Hannes Steinert, Martin von Ostrowski
Thema: Die Galerie Bovistra in Stuttgart zeigt ab 15. November ihre jährliche Ausstellung „Masculine“ mit Fotografien von Ralf Wehrle und Uwe Frank. Mit dieser Ausstellung feiert die Galerie auch ihr 5-jähriges Bestehen und bringt dazu ein Buch heraus. Die Ausstellung startet mit den Werken der beiden Fotokünstlern und den Skulpturen des Stuttgarter Bildhauers Johann Wittchow. Einen weiteren Höhepunkt erhält die Ausstellung Masculine ab Dezember, wenn die Berliner Künstler Rinaldo Hopf, Frank Lorenz und Martin von Ostrowski oder auch der Stuttgarter Maler Hannes Steinert Werke bis Februar 2015 zum Thema beisteuern. Fotografien von Ralf Wehrle und Uwe Frank Ästhetischer Akt in schwarzweiss inszeniert, in einem Spiel der Klischees von Kraft und Erotik. Der künstlerische Blick, das Fragmentarische, die Ausdruckskraft von Licht und Schatten erzeugen eine gefühlte Spannung und lässt dem Betrachter das gewünschte Maß an Distanz und empfundener Anonymität. Die Ausstellung „Masculine“ ist vom 15. November 2014 bis einschließlich 20. Februrar 2015 zu sehen. Geöffnet hat die Galerie Bovistra Freitags von 14:30 bis 18:30 Uhr oder nach Vereinbarung.
Ort: Bovistra | Galerie | Kunst | Design bis: 2014-11-07
Künstler: Rolant de Beer, Amelie Kim Weinert
Thema: KOPFKINO Kopfkino – ein Film in unseren Köpfen – ausgelöst durch Bilder, Worte oder durch Gesichter. Rolant de Beer Malerei und Skulptur Durch die Arbeiten ziehen sich leitmotivisch zwei Themenbereiche: Gesichter und Pferde. Ob gemaltes Gesicht, Totem oder Blockhead – sie sind symbolisch zu verstehen, als Gesicht mit einem emotionalen Ausdruck ganz allgemein wie Lachen – Schmunzeln oder Nachdenklichkeit. Im Sinne von archaisch sind sie damit zeitlos. Pferdedarstellungen erscheinen in vielfältiger Form. Dabei liegt der Fokus auf der Bewegung des Tieres. Aber auch Pferd und Reiter sind dargestellt – meistens in Bewegung wie zum Beispiel im Bild In der Manege. Amelie Kim Weinert Malerei Gesichter – die den Betrachter mit ihrer deformierten Physiognomie an zwielichtige Wesen erinnern – unterstrichen durch die Bildtitel. Das Bedrohliche kann aber auch durch einen intensiven Augenausdruck charakterisiert sein – wie im Bild IT – benannt nach Stephen Kings gleichnamigen Roman – wo das namenlose Wesen „IT“ unter der Maske des Clowns Kinder verspeist. Dr. Beatrice Stemmer - Kunsthistorikerin
Ort: Bovistra | Galerie | Kunst | Design bis: 2014-09-05
Künstler: Ralf Wehrle, Uwe Frank, Zeljko Rusic
Thema: Die Galerie Bovistra zeigt in ihrer aktuellen Ausstellung »forget the rest« Fotografien von Ralf Wehrle und Uwe Frank. Ihre Werke haben die beiden Künstler im Nachhinein mit Acrylfarben bearbeitet. Es entsteht ein spannender Dialog zwischen der Obsession für den männlichen nackten Körper, dargestellt in Landschaften aus Wald, Stein und Geäst und der Wischtechnik mit Acrylfarben, die diese unerwartet wieder aus dem Bild eliminiert, als wolle der Titel »forget the rest« sagen: »Vergiss das Drumherum!«. Wer die eigene Handschrift der beiden Körperfotografen kennt,ist verblüfft und fasziniert zugleich wie das Spiel der konzeptionellen Form der SW-Fotografie und das Einbeziehen der Improvisation durch Farbe, Oberfläche und Materialien, zu einer anderen und besonderen Sehweise einlädt. Zur Symbiose entfalten sich hierzu die lebensgroßen Figurenstelen des Bildhauers Zeljko Rusic, die bewusst nicht betitelt sind und dennoch zur Interpretation herausfordern. Es sind meistens nackte Menschenbilder die der Künstler zu einer architektonisch wirkenden Holzskulptur mit Kettensäge heraus erarbeitet. Allerdings ist es nicht das Werkzeug, vielmehr das Material an sich, dem Rusic die größere Bedeutung zumisst, das er virtuos bearbeitet und im Anschluss schwärzt, weißt oder der Natur belässt.
Ort: Bovistra | Galerie | Kunst | Design bis: 2014-06-06
Künstler: Paul Revellio
Thema: Die Galerie Bovistra in Stuttgart zeigt ab 08. März ihre neue Ausstellung mit dem Meisterschüler von Baselitz „Paul Revellio | Malerei“ Die Bildthemen des Baselitz-Meisterschülers Paul Revellio beziehen sich immer auf das reale Leben. Badende, Kaffee- und Sekttrinker oder Spaghetti-Esser: das sind die Eckpunkte Revellios grellbunter Welt banaler Begebenheiten. Und über all dem scheinbar doch so Harmlosen wachen die Glotzer in unterschiedlichsten Form- und Farbausprägungen. Rund, eckig, mit schmalem, mit aufgerissenem Mund, mit großer, mit kleiner Kolbennase, aber immer staunend, als würden sie die Welt zum aller ersten Mal sehen. Die Motive erinnern an Vertrautes, und doch steht der Betrachter vor einer fremden sich mit seinen Sehgewohnheiten nicht deckenden Welt. Es sind die Disproportionen, es ist das raffinierte Spiel, die Perspektive in der Fläche aufzulösen, es ist der Kontrast von volumenvortäuschender Illusion zu an Kinderzeichnungen erinnernde Flächigkeit, es sind die klaren geometrischen Formen, die mal für sich stehen, mal durch heftigen Pinselduktus durchbrochen werden und es ist besonders die willkürliche Farbgebung, die auf formaler Ebene die sinnliche Wirkung der Bilder hervorrufen. Revellio überzeugt auch auf inhaltlicher Ebene. Gerade in der Thematisierung des Alltäglichen, der Darstellung von Menschen beim Essen, Trinken oder beim Baden und Skifahren, zeigt sich doch Leben ohnehin viel deutlicher als im Pathos großer Ideen. Und hier kommt auch die künstlerische Botschaft mit ins Spiel. In einer Welt der Normen und Reglementierungen hat sich Revellio mit seiner individuellen Formensprache einen kreativen Freiraum geschaffen, der für den Betrachter über den rein emotional wirkenden Kunstgenuss durchaus praktischen Nutzen bereit hält. Bei der Auseinandersetzung mit den farbenfrohen Gegenwelten kann sich die optimistische Maxime, nach der in der Kunst alles erlaubt ist, auf die Einstellung des Betrachters abfärben.
Ort: Bovistra | Galerie | Kunst | Design bis: 2014-02-28
Künstler: Ralf Wehrle, Uwe Frank, Hubert Rieber
Thema: Die Galerie Bovistra in Stuttgart zeigt ab 16. November ihre neue Ausstellung „Masculine“ mit Fotografien von Ralf Wehrle und Uwe Frank mit Skulpturen des Bildhauers Hubert Rieber. Bis Ende Februar 2014 werden deren Arbeiten von weiteren Künstlern, wie zum Beispiel Hannes Steinert, Frank Lorenz oder Rolant de Beer, zum Thema ergänzt. Fotografien von Ralf Wehrle und Uwe Frank Ästhetischer Akt in schwarzweiss inszeniert, in einem Spiel der Klischees von Kraft und Erotik. Der künstlerische Blick, das Fragmentarische, die Ausdruckskraft von Licht und Schatten erzeugen eine gefühlte Spannung und lässt dem Betrachter das gewünschte Maß an Distanz und empfundener Anonymität. Skulpturen des Bildhauers Hubert Rieber Der Mensch ist das zentrale Thema in Hubert Riebers Arbeiten. Dabei nutzt er die Reduktion als Mittel zur Konzentration auf das Wesentliche. Mit perfekten Kanten und Formen vollendet er die Verbindung aus menschlicher Figur und geometrisch abstrakten Formen. Seine Köpfe und Stelen stellen Denkmäler dar, die darauf aufmerksam machen sollen, was den Menschen ausmacht: das Denken.
Ort: Bovistra | Galerie | Kunst | Design bis: 2013-11-08
Künstler: Marcus Günther, Thomas Steffens, Felix Scheibner
Thema: „SO IST ES“. Der Ausstellungstitel spielt auf das an, was allgemein als zwangsweise gegeben angesehen wird. Bei genauem Hinschauen wird jedoch deutlich, dass die Aussage „so ist es“ relativ ist und es auch die Option gibt, dass es nicht so ist oder so sein müsste. „SO IST ES“ ist eine Ausstellung mit drei zeitgenössischen Künstlern, welche die Welt und unsere Wirklichkeit auf ihre Art und Weise hinterfragen. Der in Düsseldorf lebende und arbeitende Künstler und gelernte Bühnenmaler Marcus Günther präsentiert rätselhafte Kompositionen einer krisenhaften Welt – bewohnt von Soldaten, Wissenschaftlern, Arbeitern, Demonstranten, Riesen und Tieren. „In den Werken fliegen eigenartige Objekte mit dezidiertem Eigenleben. Es sind von mir entwickelte sogenannte Sinnkoerper, die meine Bildwelten bevölkern und durchziehen. Diese künstlerischen Organismen stehen für das, was uns durch das Huldigen an einen multimedialen Glauben verborgen bleibt“, erklärt Günther. „Der Sinnkoerper ist eine Hülle, bestehend aus zwei elliptischen Objekten. Diese Form ist eine natürliche und erinnert an eine Mitose. Sie taucht in einem Kindheitstraum das erste Mal auf, kristallisierte sich aber erst fast 30 Jahre danach als Symbol des Sinnkoerpers heraus. Daraus folgte 2006 eine Werkreihe unter dem Titel und morgen wird alles anders sein, aus der im Frühjahr 2009 die Idee zum Kunst- und Hilfsprojekt Sinnkoerper geboren wurde“, so der Künstler. Günthers Arbeiten erzählen. Dabei setzt der Künstler gerne skurrile Mittel ein – in Form von Tragödien, Komödien, Revolten, scheinbar Banalem oder Ausgefallenem. Hinter der auffallenden Farbigkeit hat der Künstler ein Netz der Konfusion installiert, in dem sich der Betrachter verfängt und aus dem er sich nur schwer befreien kann. Die Bildwerke stellen in ihrer überschwänglichen Kompromisslosigkeit unsere Sehgewohnheiten auf den Prüfstand. Die Welt erscheint darin absurd verzerrt. Was ist Traum, was ist Wirklichkeit? Diese Fragen ziehen sich leitmotivisch durch das Schaffen des Künstlers. Thomas Steffens lebt und arbeitet als freischaffender Künstler und Grafik-Designer in Köln. Seine Themen findet er in den Medien, der Kunstgeschichte, der Rockmusik und Literatur. „Meine Arbeiten reflektieren oft Liedtexte von Frank Zappa, The Doors oder The Offspring, die mich inspirieren“, so Steffens. Die Musik löst Bilderexplosionen aus. Ein wichtiger Bestandteil sind dabei Gestalten aus der Malerei von Rembrand, Velazquez, Raffael oder Vermeer. In dieser Figurenwelt, die durchaus in ihrer Fülle an Hieronymus Bosch erinnert, spiegelt sich sein intensives Studium der klassischen Malerei wider. Dieses Alte und Traditionelle der Kunst konfrontiert er mit comic-artigen abstrahierten Wesen. Er zeigt so die vielfältigen Sichtweisen auf die Bestandteile unserer Welt. Der in Leonberg lebende Künstler Felix Scheibner wurde im Ruhrgebiet geboren. Seine Arbeiten sind eng verbunden mit der Disziplin der Assemblage. Dies bedeutet, dass er alte oder neue Gegenstände mit sinnstiftenden Sätzen, Worten und Textfragmenten beschreibt, die seine Ideen verdeutlichen. „Der Text bündelt die Assoziation des Betrachters und zeigt ihm einen analytischen Weg zur Aussage. Damit ist es möglich über Aspekte der eigenen Existenz, ihrer Dinge und Sachen nachzudenken um damit zu einem Erkenntnisgewinn zu gelangen“, so der Künstler.
Ort: Bovistra | Galerie | Kunst | Design bis: 2013-08-30
Künstler: Badia Azabo
Thema: Die Galerie Bovistra zeigt ab Juni die Einzelausstellung AMOUR der Künstlerin Badia Azabo. Die in Grenoble (Frankreich) geborene Malerin, studierte Kunstgeschichte an der Universität Mendes France und arbeitet seit 1996 als freischaffende Künstlerin in Deutschland in den Bereichen Malerei und Bildhauerei/Skulpturen. In der Malerei ist ihre Technik Acryl – ihre Farben kräftig und impulsiv – sie spiegeln den Wunsch nach ungezähmter Freiheit. Ihre dargestellten Figuren sind betont naiv, aber von starker symbolischer Aussagekraft. Bei den ausgestellten Bildern, Mann und Mann, Mann und Frau, Frau und Frau, setzt Badia Azabo auf Motive partnerschaftlicher Beziehung und Liebe. Auch hier ein Zeichen der freiheitlichen Liebe in der heutigen Gesellschaft.
Ort: Bovistra | Galerie | Kunst | Design bis: 2013-05-31
Künstler: Ralf Wehrle, Uwe Frank, Rolant de Beer
Thema: ONE DAY | AMSTERDAM Fotografien und Mischtechnik von Ralf Wehrle und Uwe Frank „... Amsterdam – dynamisch, beeindruckend, vielfältig – eine pulsierende Hafenstadt mit ihren Grachten, Museen, Monumenten, Bars und ihrer facettenreichen Architektur. Dargestellt in Details, Ausschnitten und Ansichten. Schwarz-weiß, farbig akzentuiert oder bunt betont – Eindruck und Kunstwerk zugleich...“ Tulipes en bloc | faces Malerei und Skulpturen von Rolant de Beer „...ein Bündel Tulpen – festgehalten in einem Holzblock – klare Konturen, ausgeprägte Farbigkeit. Anklang an die holländische Herkunft von Rolant de Beer. ... streng, ernst, lächelnd, nachdenklich. Ausdrucksstarke Gesichter – vereinfacht dargestellt, akzentuiert durch die intensive Farbgebung. Durchdringende Blicke – Augen als Spiegel der Tiefe des Lebens...“ Dr. Beatrice Stemmer | Kunsthistorikerin
Ort: Bovistra | Galerie | Kunst | Design bis: 2013-02-15
Künstler: Ralf Wehrle, Uwe Frank, Ümit Aslim
Thema: Zum Jahresende stellen die beiden Profifotografen in Ihrer Galerie Bovistra in Stuttgart mit der Ausstellung „Masculine“ wieder ihre vier aktuellen Männerkalender 2013 vor. Fast ein ganzes Jahrzehnt erscheinen deren grossformatigen Bildkalender für das internationale Publikum. Sinnliche Körper, ästhetische Posen und eine kunstvolle Sichtweise eröffnen den Betrachtern ein Spannungsfeld zwischen der reinen Aktfotografie und der „erotischen“ Fotografie. Im puristischem Atelierambiente, mit einem gekonntem Umgang mit Licht und Kamera und nur durch Bildanschnitt und gewählter Perspektive, entstehen unverhüllte Aussichten auf kunstvolle Askese. Zum Teil anonymisiert liegt oft die Betrachtungsweise auf Form und Struktur. Faszinierernd im Detail - einladend ästhetische Nahaufnahmen! „Ein nackter Körper muß als Objekt gesehen werden, um zu einem Akt zu werden. (Betrachtet man ihn als Objekt, fördert man damit seinen Gebrauch als Objekt.) Nacktheit enthüllt sich selbst; ein Akt wird aber zur Schau gestellt.“ Die beiden Fotokünstler Ralf Wehrle und Uwe Frank arbeiten seit 1993 gemeinsam unter ihrem Ateliernamen Black & White. Die gebürtigen Villinger (Schwarzwald) haben ihr Studio und Atelier in Mönchweiler. Bei ihren auftragsgebundenen Werken arbeiten sie für namhafte Firmen im den Bereichen: People, Werbung, Industrie und Fashion. Bei ihren freien Arbeiten steht oft die Aktfotografie im Mittelpunkt, mit der sie sich schon früh beschäftigten und einen Namen gemacht hatten. Viele ihrer freien künstlerischen Werke, stehen einzeln und unabhängig im Thema. Oft entstehen ausgewählte Bildthemen, die sie als Sammlung zusammenfassen. Verschiedene Bildthemen sind in dieser Zeit entstanden, welche über die Grenzen Deutschlands hinaus in Kalendern, Beteiligungen an Bildbänden oder Magazinen veröffentlicht wurden, so z.B. “Golden Ball” oder „Partitionen“ Fotografen: Ralf Wehrle und Uwe Frank Die Galerie Bovistra zeigt zu den Fotografien der beiden Fotografen die Skulpturen des Künstlers Ümit Aslim. Die Fotografien und Skulpturen stehen in ihrer Entstehung und auch in Ihrer Bedeutung in keinem Zusammenhang zueinander. Vielleicht enstehen dem Betrachter Ideen neuer Koexistenzen, die durchaus erlaubt sind. Ümit Aslim orientiert sich in seinen Arbeiten am Neuen Realismus; besonders mit den Nouveaux Réalistes beschäftigt er sich sehr. Durch verschiedene realistische Grundelemente greift er in den Figuren die Wirklichkeit auf und bringt sie dem Betrachter näher. Eines der Stilmittel ist die ästhetische Darstellung der Symbiose aus Mensch und Maschine mit der Aslim unseren technologischen Zeitgeist und die digitale Allgegenwärtigkeit dokumentiert. Die Menschmaschinensymbiose als einstiges futuristisches Stilmittel ist in verschiedenen Bereichen unlängst Realität geworden. Eine weitere realistische Ausdrucksform ist die detailgetreue Fertigung der Figuren, bei der die Körperpartien der Models exakt wiedergegeben werden. Der Künstler arbeitet mit einem Abgussverfahren bei dem direkt vom lebenden Modell eine Negativform erstellt wird. Eines der zentralsten Stilelemente Aslims um Authentizität zu schaffen ist die Konservierung von Gedankengut der Menschen, die zu den Figuren Modell stehen. Sie dokumentieren ihr Wissen und Fühlen auf unterschiedlichen Datenträgern, die in die transparenten Figuren mit eingearbeitet werden. Die Models sind kein passiver Bestandteil sondern rücken selbst in den Mittelpunkt und inszenieren aktiv mit. Ein weiteres realistisches Element ist die Fokussierung aktueller Thematiken aus den unterschiedlichen Lebensbereichen. Die Figuren beschäftigen sich mit gesellschaftlichen, ökologischen und kulturellen Zusammenhängen. Konform zu den Nouveaux Réalistes wird die soziologische Realität des täglichen Lebens in den Arbeiten integriert. Die Kunst rückt den Mensch und menschliches Handeln in den Mittelpunkt und dringt in den Alltag vor. Die Werke in der Galerie Bovistra stammen aus einem Ausstellungsprojekt, das sich mit der Thematik der nachhaltigen Entwicklung beschäftigt. Es greift Bereiche wie Umwelt-und Klimaschutz,erneuerbare Energieträger, fairer Handel und Arbeitsbedingungen in anderen Regionen der Welt auf. Grundlage bilden die Erstellung technologisch anmutender Figuren und der Gedankenanstoß, solche Menschmaschinen in Zukunft zur Regeneration zerstörter Biotope einzusetzen. Es soll dazu angeregt werden die Hochtechnologie unserer Zeit, wie z.B. im Bereich der Robotik, ökologisch und soziologisch sinnvoll einzusetzen. Aufgrund der breiten Wissensvermittlung wurde die Ausstellung bereits von der Schulministerin und stellvertretenden Ministerpräsidentin in NRW Frau Sylvia Löhrmann eröffnet, die eine ausgiebige Laudatio auf die Schau hielt. Durch die ausdifferenzierte Vermittlung von nachhaltiger Denkweise wurde das Projekt von der UNESCO-Kommission als offizielles Dekade-Projekt „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. Galerie Bovistra , Ludwigstr. 66 , 70176 Stuttgart www.bovistra.com Freitags 14.30 Uhr - 18.30 Uhr oder n.V.
Ort: Bovistra | Galerie | Kunst | Design bis: 2012-11-09
Künstler: Martin von Ostrowski
Thema: „Warum Kunst?“ Ist es ruhiger um Martin von Ostrowski geworden? Genau vor 10 Jahren, während der documenta 11 stellte der Künstler ungebeten einen roten Holzwürfel mit der Frage (ist es eine Frage?) „Warum Kunst? Martin von Ostrowski“ auf den Kasseler Friedrichsplatz, befragte Passanten und hielt deren vielfältige Aussagen fest. Nicht weniger provozierte er in den 1980’er und 90’er Jahren durch Interventionen im Büßergewand oder als Verkörperung der Königin Luise bei Berliner Kunstereignissen, indem er „mehr Schönheit“ einforderte. In untrennbarer Verbindung zu seiner Malerei offenbaren Ostrowskis öffentliche Aktionen die Motivation des Künstlers, sich geistig und körperlich am modernen Kunstherstellungs- und Rezeptionsbetrieb zu reiben. Um dessen Mechanismen freizulegen, benutzt und vernutzt er – malend und agierend – historische Figuren, Mythen, Kunstikonen, Vorbilder und deren Gebräuche und Missbräuche, welche er als promovierter Kunsthistoriker gut kennt. Die sinnenfreudige Werkschau in der Galerie Bovistra fasst Beispiele aus wesentlichen thematischen Bilderserien des sehr umfangreichen Oeuvres von 1991 bis 2012 zusammen, an welchen von Ostrowski jeweils über Jahre hinweg systematisch gearbeitet hat. So stark sie sich auch äußerlich unterscheiden, so gut veranschaulichen die Bilderserien die spezifische Methodik des Malers und die mehrfachen Sinnschichten der Darstellungen. Als Hintergrund eines Hauptwerkes der Präsentation wählte der Künstler ein 1945 verbranntes Gemälde Adolf von Menzels von 1850, das die Tafelrunde Friedrich des Großen zu Sanssouci 1750 zeigt und früher fast mythisch verehrt wurde. Von Ostrowskis Perspektive bewundert sichtlich die Friedrichsgemälde Menzels als großartige Malerei und verschließt sich doch nicht vor den Brüchen und Unwahrheiten, die zwar außerhalb dieses Kunstwerkes liegen, aber vom Kontext kaum zu trennen sind, die Widersprüche zur Wirklichkeit des 18.Jh. und zu Friedrichs eigener, eben auch menschenverachtender Politik. Ostrowski überblendet die Szenen mit dem gleißenden Licht bunter Neonreklamen. Gleich einer prismatischen Zeit-Brechung fragmentiert er die Szene in grellbunte Farbspektren. Wie in der Werbung, die sich häufig vom eigentlichen Inhalt, dem Produkt löst, werden durch Übersteigerung eigene Werte, eigene künstliche Realitäten entwickelt. Ist es nicht auch ein zwiespältiger, virtueller Duft, den Martin von Ostrowski seinen Rosengemälden entströmen lässt? Deren extreme Nahsicht und verfremdete Farbigkeit in übersteigerter Plastizität überhöhen die Blüte zu einer künstlichen Schönheit wie sie nur gemalt möglich ist. Als gemaltes Produkt ist die Rose eben nicht perfekt bis ins Letzte, sondern sichtbar auf der Leinwand gemacht, als ein schon im Ansatz verführerischer wie vergeblicher Versuch, etwas flüchtiges, vergängliches unbedingt festhalten zu wollen. Das Schönheitsideal der Rose klingt an, die Distanz wird aber überdeutlich. Paradox, aber spannend! „S. ist relativ“, „S. liegt im Auge des Betrachters“: Diese wahren Sätze schmeißt Ostrowski wie wild auf einige seiner rosigen Bildmotive. Wahr bleiben die Aussagen, gleich ob mit „S.“ Schönheit, Sinn oder Sauerei gemeint sein könnte. Mit „S.“, wie Störung, überlagern kreativ-chaotische Farbausbrüche die vermeintlich heile Aura des Idealismus. Immer wieder erforschen Werke Martin von Ostrowskis die Frage, aus welcher geistigen Substanz „Das Schöne“ und „Das Ideale“ besteht. Ist diese „Substanz“ an eine bestimmte Form gebunden oder universell? Kann ein Künstler sie auf eine andere Gestalt übertragen? Der legendenhafte Nachruhm der Königin Luise von Preußen ist für Martin von Ostrowski das geeignetste Versuchsfeld, indem er die Königin in Form von Aktionen und Gipsbüsten selbst verkörpert und als „Beschützerin der Künste“ funktionalisiert. Ihrer erhabenen Aura begegnen wir auf einer Bilderserie übertragen auf die äußere Form des wohl bekanntesten weiblichen Film- und Kunstidols des 20. Jahrhunderts. Schablonenhaft in silbriger Metallauflage zieht die Königin den Betrachter in ihren Bann. Je nach Lichteinfall leuchtet sie vor der Farbfläche gleißend hell oder erscheint dunkel verschattet wie aus einer anderen Sphäre, zwei Seiten eines Idealbildes verkörpernd. Eigentlich nicht malbar ist die Schönheit von Sonnenuntergängen am Atlantik. Einen Maler, der sich solchen Abendspektakeln über längere Zeit aussetzt, könnte es dabei förmlich zerreißen. Die gemalte „Explosion“ wirft den Maler selbst silhouettenhaft ins Bild und konfrontiert die Romantik mit Graffiti-Wänden aus Zeichen und Wortfetzen. In seiner aktuellsten Serie komponiert Martin von Ostrowski naturalistische, abstrakte und symbolartige Motive auf ungewöhnliche Weise. Die von starkem persönlichem Empfinden geprägten Gemälde laden den Betrachter ein, die eigenen Gedanken in diese Bildwelt einfließen zu lassen. Diese Meeresbilder lassen schon auf eine nächste Gemäldewelle dieses höchst wandlungsfähigen und über sich selbst reflektierenden Künstlers hoffen. Dr. Felix Muhle
Ort: Bovistra | Galerie | Kunst | Design bis: 2012-08-31
Künstler: Hannes Steinert
Thema: Der Künstler Hannes Steinert lebt und arbeitet in seiner Heimatstadt Stuttgart. Der Schüler von Rudolf Schoofs ist bekannt für sein „breitgefächertes Schaffen“, seine zahlreichen Ausstellungen und seine internationalen Publikationen. Einen wesentlichen Teil der Ausstellung widmet die Galerie Bovistra den Ölbildern „Abstraktionen“ aus der Zeit 1982 - 1998. Es ist eine Zeit des „Suchens und Experimentierens“ und zugleich eine Loslösung von seinem Lehrer Schoofs. Hannes Steinert arbeitet in Phasen, mit unterschiedlichen Themen, Gattungen und Techniken. Es tauchen formale Kürzel und Chiffre in seinen Bildern und Zeichnungen auf, die zum Teil in kompositorischen Gerüsten ein abstrahiertes Stilleben bilden. Es ist seine Zeit, in der er die „Stimmungen“ mit Helligkeit und Dunkelheit umspielt, die die Anlehnung an einen musikalischen Aufbau im „Dreiklang“ vollbringt und meisterhaft in seine 90er überleitet, in denen vermehrt das Formen- , Silhouetten- und Figurenhafte in seinen Bildern auftaucht. Mal knieend auf einem Ball oder wie Statuen auf Sockeln gebannt. Alles nach klaren Kompositionsregeln aufgebaut und in organische Flächen und architektonische Linien gegliedert. Diese architektonische Darstellungsweise kommt in seiner Bildfolge „Stadtansichten von New York“ sehr stark zum Ausdruck, die 1997 enstand. Hieraus folgen Farb- und Formkompositionen in denen Steinert wahre Stimmungswelten nur durch geometrische und flächige Farbarrangements erobert. Bis heute ist seine Motivwelt sehr vielfältig. Seien es die klassischen Themen der Kunst wie z.B. Stilleben, Landschaft oder Porträt, so mischen sich diese oft. Als Maler und Zeichner bedient sich Hannes Steinert formal und inhaltlich einer großen Bandbreite und ist sehr vielschichtig. Materialen wie Leinwand, Acryl, Bleistift, Kreide, Tempera oder Wasserfarbe gehören zu seinem Repertoire, die er gerne in Mischtechnik verwendet. Selbst im Linol- oder Siebdruck kommt sein Gespür für Farbe und Komposition aussergewöhnlich zur Geltung. Sein Facettenreichtum formt sich mit seinem wohl leidenschaftlichstem Thema zu einem Gesamtbild, dem „männlichen Akt“. In Steinerts figürlichen Zeichnungen, offenbart er seinen sinnlichen und teils hintergründigen Blick, auf sein innigstes Thema oft mit einer erotischen Bildaussage. Künstler 1954 geboren in Stuttgart 1977 - 1980 Studium an der Freien Kunstschule Nürtingen Bild: Hannes Steinert in seinem Atelier in Stuttgart 1981 - 1986 Studium an der Staatlichen Akademie der Künste Stuttgart bei Prof. Rudolf Schoofs 1984 Akademiepreis seit 1986 als freischaffender Künstler tätig 1989 Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg 1999 - 2000 Stipendium des Landes Schleswig-Holstein Hannes Steinert lebt und arbeitet in Stuttgart Galerie Bovistra , Ludwigstr. 66 , 70176 Stuttgart; www.bovistra.com Ausstellung 16.06.2012 - 31.08.2012 2012 | Juni