
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2025-03-16
Künstler: Elizabeth Ogilvie, Robert Page
Thema: Wir laden Sie herzlich zu der Intervention INTO THE OCEANIC – Conversation with Our Ocean von Elizabeth Ogilvie und Robert Page ein – eine neue Phase eines Umweltprojekts, das die Hoffnung fördert. > Freitag, 14. März 2025, ab 18h (Vernissage) / In Anwesenheit der Künstler*innen > 19h: Gespräch mit Prof. William Austin (Schottland/UK) / online, in English > Samstag, 15. März 2025, 11h – 18h > Sonntag, 16. März 2025, 11h – 16h (Finissage) Die Künstler*innen Elizabeth Ogilvie und Robert Page sind während der Öffnungszeiten anwesend und freuen sich darauf, Sie zu treffen und Ihre Fragen zu beantworten. Ziel dieses Projekts ist es, das Bewusstsein für die entscheidende Rolle unserer Ozeane bei der Bewältigung des Klimanotstands zu schärfen und zum Handeln anzuregen. Ogilvie, bekannt für ihre experimentellen Installationen mit Wasser und Video, und Page, deren Arbeit die Schnittstelle zwischen Dokumentarfilm und bildender Kunst erforscht und sich auf die Auswirkungen des Menschen auf die Umwelt konzentriert, arbeiten seit über 20 Jahren zusammen und kollaborieren seit fast 10. – Ihre gemeinsamen Auftragsarbeiten, Filme und Kunstwerke unterstreichen ihre gemeinsamen Umweltüberzeugungen und beziehen das Publikum in einen wichtigen Dialog über Umweltfragen ein. Bild: Produktionsstill aus Film ©Robert Page
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2025-02-28
Künstler: Christian Aberle/Köln – Sylvie Boisseau + Frank Westermeyer/Berlin+Genf – Reinhard Doubrawa/Köln – Claudia-Maria Luenig/Wien – Ulrich Nausner/Wien – Anna Rudolf/Amsterdam+Basel – stöckerselig/Basel
Thema: In unserer 60. Ausstellung reagieren wir mit der Gruppenausstellung Nach der Zukunft / Post-Future auf das aktuelle Lebensgefühl des Danach, das in vielen Bereichen dominiert. So leben wir in Post-Corona, Post-Anthropozän, Post-Zukunft und Post-Gewissheiten Zeiten und scheinen in Rückwärtigen Betrachtungen als Endlosschlaufe gefangen zu sein. Wir stecken mehr im danach als einem davor. Die Zukunft ist nicht bright, denn wir denken gar nicht an sie. Wir fühlen uns als überlebende einer Krise bzw. vieler Krisen, die kein Ende zu nehmen scheinen und in diesem danach kommt Zukunft nicht vor. Die Künstler*innen der Ausstellung agieren und reagieren in ihren jeweils sehr unterschiedlichen Arbeitsweisen wie Seismografen auf feinste Erschütterungen und atmosphärische Störungen gesellschaftlicher Verwerfungen und öffnen dadurch mit ihren Arbeiten reflektorische Ebenen außerhalb theoretischer Analysen. – Nicht als Therapie, sondern, um Wahrnehmungen neu zu justieren.
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2024-09-27
Künstler: Kiera O’Toole, Felicity Clear, Mary-Ruth Walsh
Thema: Felicity Clear, Kiera O’Toole und Mary-Ruth Walsh befassen sich mit den Bedingungen, Angelegenheiten und Auswirkungen von Atmosphären und verwenden auf unterschiedliche Weise die gezeichnete oder schematische Linie, um die Kraft und Bewegung von Materialien bei der Bildung atmosphärischer Umgebungen, Landschaften und Räumen nachzuzeichnen. Die Künstlerinnen in Atmospheres II nehmen uns mit auf eine Reise durch Materie, Bewegung, Wetter, Atmosphäre und Oberfläche. (Auszug aus einem Essay von Sean O’Reilly mit dem Titel ATMOSPHERS: I, Direktor Leitrim Sculpture Centre, Irland. Zitat: Tim Ingold, Correspondences, 2011) Sie präsentieren Werke, die gleichzeitig philosophisches und ökologisches ansprechen und die Körper, Geist, Landschaften, Topologien und Design miteinander in einer Bewegung von Linien verwebten, die sich Richtung Zukunft bewegt. Jede der Künstlerinnen zeigt auf ihre eigene Art und Weise, dass Atmosphäre nicht den Wahrnehmenden gegenübergestellt wird, sondern sich mit ihrem Bewusstsein vermischt, es durchdringt und dadurch eine eigene, neue Wahrnehmungsfähigkeit hervorbringt… Die Ausstellung ist eine kuratorische Zusammenarbeit mit Drawing deCentered, Irland und ein Teil von Zeitgeist Irland 24 , das 2024 den Reichtum und die Vielfalt der zeitgenössischen irischen Kultur feiert.
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2024-06-29
Künstler: Ailsa Wong, Jennifer Poon, Jessie Cheuk Lam Tam, Lau Man Pan , Man Wai Se und Rose Li
Thema: Unser thematisches Ausstellungsprogramm im ersten Halbjahr 2024 – Friends of Friends of Friends of…– thematisiert Freundschaft im Kontext von Widerstand und Resilienz. Auch die Ausstellung I don`t know how to love you teach me to love ist Teil der Thematisierung vielfältiger Strategien von Künstler*innen, resiliente Strukturen und Netzwerke zu schaffen und schließt diesen Ausstellungszyklus ab. In einer kuratorischen Zusammenarbeit mit dem Kurator MeMe von Struggling Art Space, Hongkong, bringt die Gruppenausstellung sechs Künstlerinnen aus Hongkong zusammen, die ihre lebendige Erkundung der Suche nach Liebe und Widerstandsfähigkeit teilen, die erforderlich ist, um die Fragilität von Beziehungen zu bewältigen. Inspiriert von den Herausforderungen und Sehnsüchten des Alltags reagieren wir auf unsere aktuelle Situation, die ständig in Zeiten des Aufbruchs gefangen ist und wir nur auf ein Wiedersehen hoffen können. Wie Fliegen, die am Fenster summen, und Stress, der oft unsere Sicht trübt. Wir sammeln Familienarchive, um versteckte Geschichten über verlorene Angehörige, aber auch lästige Insekten zu und das Unerwartete zu finden. Indem wir Frustrationen und Missgeschicke im täglichen Leben einfangen, indem wir Dinge dumm und doch ernsthaft tun, erforschen wir mythische Elemente zwischen unserem inneren Selbst und der Außenwelt. Inmitten des Chaos im alltäglichen und gewöhnlichen Leben. Wussten Sie, dass nicht alle Beziehungen süß bleiben wie eine Scheibe Toast, die zu lange im Toaster liegt und oft mit unerwarteten Fehlern endet? Und wussten Sie, dass jede Lüge, die wir erzählen, um die Dinge zusammenzuhalten, wie ein Zahn ist, der kurz vor dem Verlust steht? Wenn Sie in den Himmel schauen, denken Sie wahrscheinlich an jemanden. Also keine Zeit für Liebe, oder doch? teilnehmende Künstler*innen: Ailsa Wong / Jennifer Poon / Jessie Cheuk Lam Tam / Lau Man Pan / Man Wai Se / Rose Li
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2024-05-30
Künstler: Julien Boily, Cindy Dumais, Amélie Laurence Fortin, Vincent Hinse, Mathieu Valade
Thema: Vernissage: 03.05.2024, ab 19 Uhr in Anwesenheit der Künstler*innen Artist Talk: 23.05.2024, 19 Uhr, Online-Gespräch zur Ausstellung und zu künstlerischen Überlebens-Stategien mit den beteiligten Künstler*innen In unserem thematischen Ausstellungsprogramm im ersten Halbjahr 2024 – Friends of Friends of Friends of… – wird die Freundschaft im Kontext von Widerstandskraft und Resilienz thematisiert. Im Rahmen der Sichtbarmachung vielfältiger Strategien von Künstler*innen, resiliente Strukturen und Netzwerken zu schaffen, ist auch die Ausstellung Materialities der Künstlergruppe AMV (Art / Mobilité / Visibilité) zu sehen. AMV stellt die Künstler*innen in den Mittelpunkt und fördert ihre Suche nach größerer Autonomie in Bezug auf Kreation und Verbreitung. In Materialities wird die Ab- und Auflösung des plastischen Arbeitens im klassischen Sinn thematisiert und Arbeiten zusammengebracht, die einen neuen, zeitgenössischen (plastischen) Ansatz verfolgen. Beteiligte Künstler*innen: Julien Boily / Cindy Dumais / Amélie Laurence Fortin / Vincent Hinse / Mathieu Valade Mittels 3D-Computergrafik erzeugt Julien Boily Stillleben aus bestehenden Formen und stellt so einen Dialog zwischen der plastischen Sprache, der Malerei und der 3D-Computergrafik her. Die Oberfläche seiner gemalten Objekte spiegeln die Welt um uns herum. Indem er Bezüge zur Geschichte der Malerei, zur Welt der Unterhaltung und zur Welt der digitalen Technologien herstellt, versucht er Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu vereinen und in Einklang miteinander zu bringen. Cindy Dumais beschäftigt sich mit der Übertragung von Sprache in Materie, der Hinterfragung von Identitäten und Bezugssystemen, sowie der damit einhergehenden körperlichen Erfahrung, die eine zutiefst menschliche ist. Die von ihr gesammelten Zitate hinterfragen in dialogischer Form die künstlerische Produktion. In ihren Arbeiten spiegelt sich häufig die Veränderung unserer Beziehung zur Materialität wider, die Fragen aufwirft nach den relationalen Veränderungen, die wir in einer Welt erleben, in der die digitale Technologie zunehmend die Oberhand gewinnt. Amélie Laurence Fortins Installationen, Skulpturen und Klangarbeiten erschaffen futuristische Erzählungen, in denen Objekte von vergangenen und zukünftigen Aktionen zeugen. Ihre jüngsten Projekte hinterfragen aktuelle technologische Umwälzungen mit einem radikalen, monumentalen und performativen Ansatz. Durch feministische, fiktionale Erzählungen und die Ambiguität zwischen Technischem und Magischem wird die Entstehung des Zufälligen evoziert. Vincent Hinse verbindet in seiner künstlerischen Forschung verschiedene Medien, die darauf abzielen, sensible Erfahrungen zu schaffen, die mit Unfall oder Dysfunktion zusammenhängen. In experimentellen Prozessen, die nach der Schwelle, dem Dazwischen oder dem Wendepunkt suchen, an dem sich eine Darstellung in eine neue transformiert, entstehen seine Werke. Er arbeitet mit Installation, Video, Skulptur und Fotografie. In Mathieu Valades künstlerischem Schaffen erforscht er die Mechanik der Bilder und unsere Wahrnehmungsgewohnheiten, indem er unterschiedliche Universen baut, die zunächst inkompatibel erscheinen mögen. Seine konzeptuellen Installationen entfalten häufig eine unerwartete Poesie, die das ursprüngliche Konzept in den Hintergrund drängt. In seinen, meist installativen Arbeiten, eröffnet er neue Wege der Hinterfragung und des Diskurses mit der Geschichte der Kunst.
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2024-04-27
Künstler: Kirstin Arndt, Claudia Larissa Artz, Wolfgang Flad, Stefanie Klingemann, Robin Merkisch, Kai Richter, Ariadni Vitastali
Thema: Unter dem Label enclosed space präsentieren die ausstellenden Künstlerinnen sowie weitere Kolleginnen in unregelmäßigen Abständen und in wechselnden Zusammensetzungen Ihre Arbeiten. Sie alle vereint Ihre (Vor-)Liebe für den umschlossenen Raum, unabhängig der formalen Umsetzungen. Vernissage: 05.04.2024, ab 19 Uhr in Anwesenheit der Künstler*innen Finissage + Artist Talk: 27.04.2024, ab 17 Uhr, moderiert von Sibylle Feucht
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2024-03-22
Künstler: Gianin Conrad
Thema: In Anwesenheit des Künstlers Gianin Conrad wird die Ausstellung am 10. Februar 2024 ab 17Uhr eröffnet. 18h: Performance toccata con sordino von und mit Qurina Lehmann / CH+BE Die Performance untersucht die Ausstellung an der Schnittstelle von Stimme und Klang, von Programm und Unplanbarkeit. Lechmann wird zur Komponistin, die aber nicht Noten zu einem Stück zusammenfügt, sondern Eindrücke sammelt, diese bündelt und zu verschiedensten Klangkonstellationen zusammensetzt. Der Ausstellungstitel bedingt physisch verweist dabei auf den metaphysischen, temporären Raum zwischen den Dingen, zwischen Personen, zwischen Ding und Performance. – Künstlerisch und musikalisch stellen Gianin Conrad und Quirina Lechmann die Frage nach dem ephemeren, aber prägenden einer Sache, einer Tätigkeit.
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2024-01-19
Künstler: Vera Molnar mit Hellmut Bruch, Christoph Dahlhausen, Doris Erbacher, ÁrpÁd Forgó, István Haász, Laszlo Horvath, Gisela Hoffmann, Noel Ivanoff, Ditty Ketting, Dóra maurer, Molitor&Kuzmin, Dario PéRez-Flores, Vera Röhm, Regine Schumann, André Stempfel
Thema: Die Gruppenausstellung 99 + 1 / VERA Molnar and friends ehrt die Grande Dame der konstruktiv-konkreten Kunst und Pionierin der Computerkunst zu ihrem bevorstehenden 100sten Geburtstag am 5. Januar 2024 mit einer Ausstellung im Kreise von Freund*innen und Wegbegleiter*innen. Zudem wird eine neue Edition der Künstlerin vorgestellt, die zu diesem Anlass entstand. Die in Budapest geborene Künstlerin lebt seit 1947 in Paris. Bereits am Anfang ihrer künstlerischen Laufbahn beschäftigte sie sich vornehmlich mit geometrisch-konstruktiver Malerei und benutzte vornehmlich Punkte und Quadrate, letztere gehören mittlerweile zu ihrem Markenzeichen. Ab 1968 entstanden die ersten computergenerierten Arbeiten und zusammen mit ihrem Mann, François Molnar, entwickelte sie das Programm MolnArt. Die Ausstellung entstand auf Initiative von und in Kooperation mit Dagmar Weste von youngcollectors, die der Künstlerin bereits seit vielen Jahren professionell und freundschaftlich verbunden ist. Als begleitende Werke werden Editionen gezeigt von Hellmut Bruch, Christoph Dahlhausen, Doris Erbacher, Árpád Forgó, István Haász, Laszlo Horvath, Gisela Hoffmann, Noel Ivanoff, Ditty Ketting, Dóra Maurer, Molitor&Kuzmin, Dario Pérez-Flores, Vera Röhm, Regine Schumann und André Stempfel, die allesamt von youngcollectors verlegt wurden. Diese Künstler sind teils der Jubilarin in Freundschaft verbunden, teils stehen ihre Werke in einem engen Zusammenhang mit dem Werk von Vera Molnar.
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2023-11-04
Künstler: Anna Viola Hallberg/SE, Ami Skånberg/SE, Oona Hyland/IR, Patrik Qvist/SE, Anastasia Zhikhartseva/SE/RU, Thierry Mortier/SE/BE
Thema: Für das Ausstellungsprojekt Becoming Landscape hat die Künstlerin und Kuratorin Anna Viola Hallberg/SE Künstler*innen eingeladen, mit denen sie in den letzten zwei Jahren eng zusammengearbeitet hat. – Der Titel bezieht sich auf mentale Landschaften und darauf, wie wir als Künstlerinnen weiterhin arbeiten und Plattformen schaffen, auf denen wir die verschiedenen Systeme, denen wir angehören, überdenken können. eingeladenen Künstler*innen: Ami Skånberg/SE – Oona Hyland/IR – Patrik Qvist/SE – Anastasia Zhikhartseva/SE/RU – Thierry Mortier/SE/BE Zwischen 2020–2022 teilten und erkundeten einhundert Künstler*innen mit mir einen Ort im Stockholmer Archipel (Björkö Konstnod, BKN). Der zu einem transformativen, dynamischen Raum für Kunst wurde, der sich mit Leben und Natur auseinandersetzt: …ein Raum für die Entwicklung gemeinschaftlicher und poetischer Untersuchungen, der versucht, Möglichkeiten jenseits von Gewalt, Algorithmen, Engstirnigkeit und Unterdrückung durch den Blick auf Asymmetrien zu erkunden und zu interpretieren. – Dadurch haben wir die oftmals mit Künstlerresidenzen verbundene Art und Weise einer Produktions-Effizienz unterlaufen und damit verändert. Wir haben ein neues Bezugssystem erarbeitet, das auf Pflegestrategien (care strategies) basiert, Möglichkeiten des Teilens als starken und großzügigen Akt entfaltet und durch diesen Akt ein Gefüge – eine Landschaft – schafft, zu deren Teil wir alle geworden sind. Die ausgewählten Werke für die Einzelausstellung im ESSZIMMER – Raum für Kunst+ entstehen auf einer Metaebene, die als Tore oder Schwellen zwischen oder innerhalb von Systemen wahrgenommen werden können. Der Diskurs, der gelegentlich spezifische geopolitische Referenzen beinhaltet, initiiert einen Prozess, in dem eine Neuerzählung stattfinden kann. Dadurch öffnet sich ein gemeinsamer reflektiver Raum. So wie möglicherweise die dazwischen liegenden Geschichten neue Handlungsfähigkeit hervorbringen, während das wieder-/ent-/un- erzeugen von Schwachstellen eine Diskussion einleitet über den Wunsch nach Verbundenheit und die Art und Weise, wie man Widerstand orchestriert und die Frage stellt, welche Wertesysteme wir bedienen. Kunst wird so zu einem Ort für Elastizität, für kritische Dialoge, für Zweifel, für Versuche einen Sinn für Richtung oder Rhythmus wiederherzustellen, um sich zu lösen/zu lösen/wieder zu lösen. Das Ausstellungsprojekt Becoming Landscape eröffnet unsere neue Ausstellungssaison, die sich mit den mannigfaltigen Veränderungen und Verwerfungen, mit denen unsere Gesellschaften konfrontiert sind und die immer wieder ein neu-ausrichten von Strategien und Handeln notwendig machen, beschäftigt. Wir werden in den kommenden Ausstellungsprojekten und Begleitprogrammen (2023 – 2024) genau dies thematisieren. Der Begriff der Stunde in diesem Zusammenhang ist Resilienz. – Aber wie werden wir resilient? DAS ESSZIMMER ist davon überzeugt, dass nur das sich Einlassen auf das Unbekannte, nicht Vorhersehbare, dabei helfen kann in Möglichkeiten und nicht in Problemen zu denken und dadurch alternative Modi des Handelns und Interagierens zu entwickeln. Die Beschäftigung und Auseinandersetzung mit Kunst, deren Methoden und Denkweisen stellt Konzepte bereit, um in der Leere, dem ständigen Wandel und dem Fehlen stabiler Bezugssysteme zu agieren. – Künstler:innen sind daher die idealen Wegführer in diesen Prozessen, da sie sich tagtäglich auf unbekanntem Terrain bewegen und gewohnt sind Entscheidungen zu treffen in unsicheren Zeiten.
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2022-10-15
Künstler: Peter Szalc, Stefan Auf der Maur
Thema: Pop-Up Bonn, präsentiert das aktuelle Schaffen der beiden in Bonn beheimateten Maler Peter Szalc und Stefan Auf der Maur. Sie repräsentieren ganz unterschiedliche Künstlergenerationen und stehen für andere Ansätze und Arbeitsweisen. Umso spannender erscheint es uns dieses Feld zwischen den scheinbar so unterschiedlichen Künstlern mittels dieser Duo-Ausstellung aufzuspannen und auszuloten.
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2022-09-29
Künstler: Jeff Hallbauer
Thema: Für seinen 2-monatigen Aufenthalt in Bonn hat sich Jeff Hallbauer einerseits ein intensives Programm an Ausstellungs- und Museumbesuchen im Rheinland zusammengestellt sowie sein Netzwerk zur lokalen und regionale Kunstszene laufend erweitert. – Andererseits nutzte er die Zeit im ESSZIMMER um neue Arbeiten zu entwickeln, die jetzt am Ende seines Aufenthaltes in seiner Einzelausstellung DerDieDas / TheTheThe zu sehen sind. Jeff Hallbauer beschäftigt sich in seinen aktuellen Werken mit persönlichen Mythologien, mittels gefundener Bilder, die er in öffentlichen Bildarchiven, wie dem Internet, aber auch in privaten Fotosammlungen findet. Aus ihnen konstruiert er neue Bezüge und Bildwahrheiten, die zwischen Romantik, Liebe, Lust, Anziehung – und der dunkleren Seite der menschlichen Existenz wie Abstoßung, Gewalt, Neid und Sucht changieren, wie es Alex Gibson, ein aus Barbados stammender Künstler, der in Vancouver/BC lebt und arbeitet, in seinem Text zur Ausstellung beschreibt. Für mehr Informationen gehen Sie auf unsere Webseite.
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2022-06-11
Künstler: Stephan Wittmer, Gabriele Horndasch
Thema: Im Rahmen der Ausstellung All in One des Schweizer Künstlers Stephan Wittmer (Luzern/CH) lädt DAS ESSZIMMER zur Finissage und zum Künstlergespräch ein, welches Künstlerin und Kuratorin Gabriele Horndasch (Düsseldorf/DE) führen wird. Artist Talk: 17h Die Einzelausstellung All in One im ESSZIMMER ermöglicht uns einen Einblick in das Bilduniversum und Bildverständnis des Künstlers Stephan Wittmer. Er denkt den physischen und bildnerischen Raum von Fotografie weiter, indem er klassische Präsentationsmodi hinterfragt und installativ erweitert.
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2022-05-29
Künstler: A. NikoPol, Jolijn van den Heuvel, Sibylle Feucht
Thema: SUPERMARKT Art Fair in Stockholm/SE ist die älteste der Vernetzungsmessen für sogenannt artist-run Ausstellungsräume. Nachdem unsere ursprünglich für 2020 geplante Teilnahme Corona zum Opfer gefallen ist, freuen wir uns umso mehr, dass wir bei der diesjährigen Ausgabe dabei sein dürfen, die unter dem Motto Holy Fluff steht. A. NikoPols Barock anmutende und zerbrechliche Objekte, Jolijn van den Heuvels fragile Werke aus Keramik und Sibylle Feuchts Nachtaufnahmen von Bäumen in einer textilen Installation ergänzen sich zu einem poetischen Interieur, in dem aus Gefundenem und Übersehenem eine neue Welt entsteht.
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2022-06-11
Künstler: Stephan Wittmer
Thema: Die Einzelausstellung All in One im ESSZIMMER ermöglicht uns einen Einblick in das Bilduniversum und Bildverständnis des Künstlers Stephan Wittmer. Stephan Wittmer (Luzern/CH) reist in unterschiedliche Länder und kommt mit Fotografien zurück, die vom unterwegs sein und vom ständigen Wandel erzählen. Neben eigenen Arbeiten wird auch das von Stephan Wittmer gegründete und verantwortete unanhängige Schweizer Kunstmagazin _957 und seine bisherigen Ausgaben präsentiert. _957 feiert 2022 sein 10-jähriges Bestehen und stellt einen wichtigen Teil des Arbeitskosmos von Stephan Wittmer dar. Für alle Veranstaltungen gilt 3G (geimpft, getestet, genesen).
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2021-11-26
Künstler: Bernard Mandeville
Thema: Am 26.11.2021 findet die Finissage der Ausstellung ”Zeitschichten – Les couches du temps” statt. Beendet wird diese mit einer literarischen Veranstaltung, von 17:00 bis 18:30 Uhr, anlässlich des 100. Geburtstags des Künstlers Bernard Mandeville (1921-2000). Zum 100-jährigen Geburtstag des französischen Künstlers Bernard Mandeville (1921 – 2020) zeigt Dagmar Weste, im Rahmen des Kunstprojects PASSAGE, Arbeiten des Künstlers aus den 80er und 90er Jahren, die vor allem aus Collagen und Werken in Mischtechnik (Malerei, Zeichnung und Collage) bestehen. Die Ausstellung steht unter der Patronage des Institut Français in Bonn. Mandeville pflegte eine enge Beziehung zur Literatur und insbesondere zur Poesie. "Gibt es heute Morgen ein Gedicht?" Diese Frage, die der Maler in den Jahren 1976 und 1977 oft stellte, ist eine Idee von Jean-Yves Montagu, Dichter, Journalist und Nachbar, der die Malerei von Mandeville schätzt und für ihn, ein von seinen Bildwerken inspiriertes, Gedicht schreibt. Die Vize-Präsidentin der Deutsch-Französischen Gesellschaft Bonn/Rhein-Sieg, Sylvie Tyralla-Noel, widmet sich den 42 Poeten, die in den 80ern für den Künstler und seine Collagen Gedichte geschrieben haben. In einer Lesung wird sie auch ein Zeitbild der Künstlerszene im damaligen Paris auferstehen lassen. Als Kuratorin wird Dagmar Weste gerne im Gespräch über die anregende Zeit in den 80ern und 90ern erzählen. Für alle Besucher gilt während der Veranstaltung die 2G Regel.
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2021-09-23
Künstler: Jolijn van den Heuvel konzentriert sich in iher Arbeit unter anderem auf den Begriff des Fragments. Das Interesse des niederländischen Malers Bas de Weerd gilt den Maltechniken und Prozessen sowie dem Flüchtigen wie Schatten/Licht, die inherent mit einer Zeit und einem Ort verbunden sind.
Thema: Wir freuen uns, die Vernissage unserer kommenden Ausstellung bei DAS ESSZIMMER ankündigen zu können. Wir präsentieren eine Duo-Ausstellung der niederländischen Künstler Jolijn van den Heuvel und Bas de Weerd. Die beiden Künstler haben in den letzten drei Wochen in einem offenen Atelier in der KAISERPASSAGE gearbeitet. Ihre Werke werden nun im ESSZIMMER ausgestellt. Die Vernissage findet in Anwesenheit der Künstler statt und geht von 17 bis 21 Uhr. Die Ausstellung im ESSZIMMER geht bis zum 16. Dezember 2021.
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2021-07-15
Künstler: Kai Richter, Jonas Hohnke
Thema: Soft Opening von 18h - 20h, in Anwesenheit der Künstler
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2021-09-04
Künstler: Jonas Hohnke
Thema: In seiner Einzelausstellung to the other side, verbindet Jonas Hohnke in poetischer Art und Weise den Ausstellungsort in Bonn mit einem bestimmten Ort in Melbourne/AUS. Beide Orte werden mittels einer Wolken-Fahne markiert. Die Verbindung ensteht einerseits auf der Oberfläche eines Monitors, wo beide Fahnen rund um die Uhr als Livestream zu sehen sind sowie in unserer Vorstellung. Das soft opening der Ausstellung findet am 9. Juli von 17-22 Uhr in Anwesenheit des Künstlers statt. “to the other side“ kann bis zum 4. September zu den regulären Öffnungszeiten von "DAS ESSZIMMER" besucht werden.
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2021-07-02
Künstler: Armin Rohr
Thema: Armin Rohr ist ein Maler und Zeichner. Für seine Arbeit nutzt er unterschiedliche, traditionelle Medien wie Papier oder Leinwand. In Zyklen ändert er immer wieder seine Bildsprache indem er von der Abstraktion ins Figürliche wechselt oder beide Formen verbindet. Seine bekanntesten Werke zeichnen sich vor allem durch eine Verknüpfung von umfassenden Wand-installationen, bestehend aus Wandmalereien, Bildern und Zeichnungen, autonomen Ölgemälden und Monotypien aus. Im Kunstprojekt PASSAGE in der Kaiserpassage in Bonn zeigen SZALCprojects und DAS ESSZIMMER drei von seinen großen, abstrakten Werken auf Leinwand, die seinen Wandmalereien ähnlich sind. In den einzelnen Arbeiten wechseln sich runde, organische Formen mit graphischen Strukturen ab. Das Zusammenspiel von amorphen, abstrakten Körpern, Flächen, Punkten und Linien erzeugt die Illusion von Räumlichkeit. Sie bilden einen eigenen Wirkungsraum von Figuren und Strukturen. In den meist farbintensiven Arrangements kombiniert Armin Rohr in seiner abstrakten Phase organisch wuchernde Formen, Überbleibsel und Chiffren von Figürlichkeit und abstrakte Farbflächen zu einem assoziationsreichen, aber fremdartigen Kosmos.
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2021-06-05
Künstler: Emily Berry Mennerdahl, Jonas Böttern
Thema: Das Ausstellungsprojekt stellt jene ins Zentrum, die so oft vergessen gehen und die auch aufgrund der COVID-19 Pandemie praktisch vollständig aus dem Blickfeld gerutscht sind. – Nämlich all jene Tiere, die zu einer Spezies gehören, die gerade am Aussterben ist, denn wir befinden uns mittendrin im größten Artensterben aller Zeiten, das von uns Menschen zu verantworten ist. Die Austellungseröffnung findet am 15. April 2021 ab 19 Uhr online in englischer Sprache statt. Weitere Informationen: https://dasesszimmer.com/ausstellung/memorial-for-the-lost/
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2021-12-31
Künstler: Gabriele Horndasch, Christine Camenisch, Johannes Vetsch
Thema: Das Kunstprojekt PASSAGE nutzt den temporären Leerstand in der Kaiserpassage, im Zentrum von Bonn und macht sie zu einem Ort für Kunst, der auch ausserhalb von Öffnungszeiten und Kontaktbeschränkungen einen Erfahrungsraum schafft. Freitag 26. März 2021, ab 7h – Start des Projektes PASSAGE in der Kaiserpassage im bonner Zentrum. Wir starten mit: Schadenschnelldienst (2010), Lichtinstallation von Gabriele Horndasch (Düsseldorf/DE) / Schnelltest (2021), ortsspezifische Videoinstallation von Camenisch/Vetsch (Basel/CH) / Malerei von Peter Kohl (AT) in Kooperation mit SZALCprojects, Bonn Mehr Infos: https://dasesszimmer.com/ausstellung/passage/
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2021-01-16
Künstler: Matthias Aeberli
Thema: Donnerstag + Freitag: 15 – 18:30h, Samstag 13 - 17:00h Wir freuen uns außerordentlich die Einzelausstellung If Paintings were live Pets, would you buy them more readily? Oder Bilderlügen haben lange Beine des Schweizer Malers Matthias Aeberli (Basel), im Esszimmer präsentieren zu können. Seine Methode des Samplings – sowohl auf inhaltlicher als auch formaler Ebene – versteht sich als visuelle Versuchsanordnung, die sich um die eine Frage dreht: „Wie wird ein Bild zum Bild?“ Diese Bildbefragung oder Bildforschung zieht sich durch das gesamte bisherige Schaffen von Matthias Aeberli. Die aktuelle Ausstellung im ESSZIMMER versucht zu ergründen, ob die Lüge inhärenter Bestandteil eines jeden gemalten Bildes ist, oder ob es Bilder geben kann die nicht Lügen. – Darauf nimmt auch der etwas provokante und gleichzeitig verwirrende Ausstellungstitel Bezug. Aeberli’s Methode des Samplings und der Bildforschung fand auch Eingang in die Ausstellungskonzeption und wird auf unterschiedliche Weise aufgegriffen. So wird der Künstler während der Eröffnungstage im Rahmen von Präsentationen durch eine Auswahl seiner unzähligen Skizzenbücher blättern – gleichzeitig projiziert und aufgezeichnet, werden die Skizzenbücher so auch während der Ausstellung präsent sein. Der vordere, straßenseitige Ausstellungsraum wird zu einer Art Schaulager, in dem in Abständen von 3-4 Wochen – unter Einbezug des Publikums – ein Bildwechsel stattfindet. Dieser wird zum Ausgangspunkt für Gespräche über Kunst, Bilder, das Ausstellen im Allgemeinen und Matthias Aeberlis Werke im Speziellen.
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2020-08-15
Künstler: Michael Graeve (Melbourne)
Thema: Letzten Tage der bereits verlängerten Einzelausstellung Die Relation der Unschärfe vom Künstler Michael Graeve stehen bevor. Bis zum 15. August 2020 erhalten Sie noch die Möglichkeit die Ausstellung zu unseren aktuellen Öffnungszeiten Donnerstag + Freitag 15:00- 18:30 oder nach Tel. +49 (0)228 538 766 12 Vereinbarung zu besuchen. We look forward to seeing you soon. Stay healthy and updated about our upcoming exhibitions on our website and social media channels. www.dasesszimmer.com/de/die-relation-der-unschaerfe-michael-graeve/
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2020-03-26
Künstler: Michael Graeve (Melbourne)
Thema: Wenn Keith W. Clancy in seinem Kurzessay „…NICHT DIESE TÖNE“ beschreibt: „To think of ‚tone‘ is to think of stretching, binding, threading, joining, weaving, netting – in short, tone is the result of a force having been applied to matter.“, mag er zwar von dem musikalischen Ton sprechen, zeigt damit aber auch die Schnittstelle und Relation von Musik und Malerei, denn beide arbeiten genau damit. Michael Graeve schafft in seiner Auseinandersetzung mit Ludwig van Beethoven und seinen eigenen künstlerischen Techniken, als Maler und als Tonkünstler, eben jene Schnittstelle. Auf diese Weise entwickelt er eine klangliche, malerische und zeitgenössische Antwort, auf Fragen, die sich aus der kompositorischen Arbeit von Ludwig van Beethoven ergeben und bezieht sich damit auf die Unschärfen in dessen Spätwerk. Der Schwerpunkt der eigens für das ESSZIMMER konzipierten Ausstellung, liegt letztendlich in der Beschäftigung mit drei Konzepten, die für Beethovens spätes künstlerisches Schaffen Signifikant sind: > Dem Fragment > Der Struktur der Übersetzung und >Dem Gedächtnis und der Erinnerung.
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2020-01-16
Künstler: Matthias Aeberli
Thema: Bildwechsel: andere, neue Hängung unter Mithilfe des Publikums Freitag, 16.10.2020, 19h (noch 2 Plätze frei) Freitag, 13.11.2020, 19h Samstag, 12.12.2020, 15h – nur nach Voranmeldung (info@dasesszimmer.com), beschränkte Platzzahl – (Maskenpflicht) Wir freuen uns außerordentlich die Einzelausstellung „If Paintings were live Pets, would you buy them more readily? Oder Bilderlügen haben lange Beine“ des Schweizer Malers Matthias Aeberli (Basel), im Esszimmer präsentieren zu können. Seine Methode des Samplings – sowohl auf inhaltlicher als auch formaler Ebene – versteht sich als visuelle Versuchsanordnung, die sich um die eine Frage dreht: „Wie wird ein Bild zum Bild?“ Diese Bildbefragung oder Bildforschung zieht sich durch das gesamte bisherige Schaffen von Matthias Aeberli.
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2019-07-13
Künstler: Felix Baudenbacher (London)
Thema: Felix Baudenbacher arbeitet seit einigen Jahren ausschließlich mit der Farbe Bau Pink, einer Künstlerölfarbe, die er entworfen hat und selbst herstellt. Sie widerspiegelt die (manchmal blinde) Intensität seines Wesens. Bau Pink steht für das alles färbende Selbst, diesen Filter, durch den die Welt zu ihm drängt und er mit der Welt interagiert. „Es ist das Ich, dem ich nicht entrinnen kann, das manchmal mein Freund und oft mein Feind und auf jeden Fall immer bei mir ist.“ (Felix Baudenbacher) Die Ausstellung Dauerrezept, die erste Einzelausstellung von Felix Baudenbacher in Deutschland, stellt einem Akt der Selbstentblössung des Künstlers eine Geste der Selbstüberhöhung und ein Bild der Gewalt gegenüber. Dafür konzipierte Felix Baudenbacher eine neue Werkgruppe, die aus Dauerrezept, Dick pic (oh what fragile things we are), Never broken und Prescriptions besteht.
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2019-04-14
Künstler: Eduardo Cassina, Liva Dudareva, Grace Euna Kim, Dana Kosmina, Ellen H Tracy, Illia Yakovenko, Laura Yuile
Thema: >> Vernissage: Donnerstag, 14. Februar, 2019, ab 19h Ein Projekt von METASITU, im Auftrag von DAS ESSZIMMER – Raum für Kunst+ mit: Eduardo Cassina, Liva Dudareva, Grace Euna Kim, Dana Kosmina, Ellen H Tracy, Illia Yakovenko und Laura Yuile Wir kennen unsere Nachbarn nicht beim Namen – meistens wissen wir nicht einmal, wie sie aussehen. Durch soziale Medien sind wir jedoch mit den Ernährungsgewohnheiten von jemandem, den wir noch nie getroffen haben und der von uns meilenweit getrennt ist, sehr vertraut. Sie wissen vielleicht nicht einmal, dass wir existieren, aber wir glauben, wir sind Teil ihres Stammes – einer der vielen Stämme, zu denen wir gehören. FOUNDATION ist ein Vorschlag für eine neue, von Fremden gebildete Gemeinschaft, die ihren eigenen Raum und ihre eigenen Bindungen aufbauen wird. In sieben Tagen. Ohne mit der Außenwelt zu kommunizieren. Ohne die Galerie zu verlassen. Zusammen mit Dana Kosmina, und Eduardo Cassina, von METASITU, sind die anderen 4 GründerInnen (FOUNDERS), die durch einen anonymen Open Call ausgewählt wurden Laura Yuile, Illia Yakovenko, Grace Euna Kim, und Ellen H Tracy. – Alle sechs werden für eine Woche (1. bis 7. Februar 2019) teil der FOUNDATION sein, ohne die Räumlichkeiten des ESSZIMMER’s zu verlassen oder Kontakt mit der Außenwelt zu knüpfen, um die Grundlagen für eine neue Stadt zu schaffen, die auf der Verbindung von Fremden und der Erschaffung von Gemeinschaften basieren soll. Die Ergebnisse und Erkenntisse dieser Woche bilden den Ausgangspunkt und das Material für die Ausstellung im ESSZIMMER. Für das Ausstellungsdesign ist Dana Kosmina verantwortlich. Dank an: > Stadt Bonn > Stiftung Kunst der Sparkasse in Bonn
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2019-01-31
Künstler: Christoph Dahlhausen
Thema: >> Einleuchten / Kunst + Kekse: Samstag 01. Dezember 2018, ab 19h 19:15h – Einleuchten der Lichtinstallation im Aussenraum | Stabilizing Light von Christoph Dahlhausen (Bonn/Melbourne) 20h-20:30h – Klangfarbkleckse, eine Text/Gesangs-Collage von/mit Hannah Dahlhausen (Bonn) >> Finissage + Artist Talk: Donnerstag 31. Januar 2019, 19h Dr. Barbara J. Scheuermann, Kunstmuseum Bonn im Gespräch mit Christoph Dahlhausen DAS ESSZIMMER und Christoph Dahlhausen (Melbourne/Bonn) sind seit den Anfängen des Ausstellungsraumes 2011 in engem freundschaftlichen Kontakt und Austausch, der immer wieder zu Kooperationsprojekten geführt hat. Umso mehr freut es uns, dass wir Christoph Dahlhausen gewinnen konnten eine ortsspezifische 3-teilige Lichtinstallation im Aussenraum für DAS ESSZIMMER zu konzipieren, die etwas Licht in die dunkle Jahreszeit bringt. Dank an: Sparda Bank
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2019-01-13
Künstler: Aljoscha (Düsseldorf, GER) | Christophe Baudson (Dublin, IR) | Wim Bosch (Groningen, NL) | Tom Früchtl (Berlin, GER) | Shuhei Fukuda (Gunma, JP)| Martina Geccelli (London, UK) | Angela Glajcar (Rheinland-Pfalz, GER) | Michael Graeve (Melbourne, AUS) | Noel Ivanoff (Auckland, NZ) | Gereon Krebber (Köln, GER) | molitor & kuzmin (Köln, GER)| Vera Molnar (Paris, F) | Dario Pérez-Flores (Paris, F) | Frank Piasta (Freiburg, GER) | Rainer Splitt (Berlin, GER) | Martin Wöhrl (München, GER)
Thema: >> Vernissage: Donnerstag 22. November 2018, ab 19h DAS ESSZIMMER und Dagmar Weste von youngcollectors sind bereits seit vielen Jahren im freundschaftlichen Austausch, der in den letzten Jahren immer wieder zu unterschiedlichen Kooperationsprojekten geführt hat. – Umso mehr freut es uns, dass wir zum 5-jährigen Bestehen von youngcollectors, Dagmar Weste für eine kuratorische Zusammenarbeit mit dem ESSZIMMER gewinnen konnten. Es werden die aktuellen Zugänge der youngcollectors Edition präsentiert sowie ausgewählte Unikate von KünstlerInnen, die im Programm der youngcollectors vertreten sind.
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2018-11-11
Künstler: Christoph Mügge, Sebastian Mügge
Thema: >> Vernissage: Freitag, 31. August 2018, ab 19h in Anwesenheit der Künstler >> Artist Talk: Samstag 27. Oktober 2018, 18h Dr. Danièle Perrier (Koblenz) im Gespräch mit Christoph und Sebastian Mügge >> Finissage: Sonntag 11. November 2018, 16-19h ab 17h: Versteigerung von Teilen der Ausstellung wie Karnevalsorden und Karnevalsdeko zum Start der 5. Jahreszeit. Nach mehreren Jahren im Ausland kehren die Brüder Christoph Mügge und Sebastian Mügge in ihre Heimatstadt Bonn zurück um sich dort mittels einer raumgreifenden, interdisziplinär und experimentell angelegten ortsspezifischen Installation der Stadt Bonn und ihrem komplexen Identitätswandel mit künstlerischen Mitteln an zu nähern. Das Ausstellungsprojekt dreht sich letztlich um den anhaltenden Wandel vom Epizentrum des politischen Machtspiels der Bonner Wohlfühl-Republik bis hin zur UN-Klimakonferenz und dem hochgesteckten Ziel eine Art rheinisches Salzburg zu werden, in dem Beethoven – der große Stolz der Stadt – bewusst im Marketing eingesetzt wird. – Ehrgeizige Vorhaben also, die sowohl das kulturelle als auch das politische Erbe verwalten und vielleicht dadurch auch der Tendenz entgegen wirken, in Vergessenheit zu geraten und in den Schatten von nahen Metropolen oder der neuen Hauptstadt Berlin gestellt zu werden. Für Materialsponsoring geht unser spezieller Dank an: > Frau Monika Stuckmann, Bonn und > Frau Marlies Stockhorst, Präsidentin des Festausschuss BONNER KARNEVAL e.V. Unterstützt durch: > iaspis - The Swedish Arts Grants Committe > Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland > Stiftung Kunst der Sparkasse in Bonn
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2018-07-13
Künstler: Jenny Aschenbrenner (SE), Aukea Collective (FI), JuJe Collective (CA), Alexaner Mood (SE), Dan Lageryd (SE), Helena Pehrsson (SE), Mona Petersson (SE), Artemis Potamiaou (GR), Mathieu Valade (CA), Annelie Wallin (SE), Hilside Projects (SE), Tim Claxton (SE), Johanna Schartau (SE), Carousell, Felice Hapetzeder (SE), Kristina Kvalvik (NO), Henrik Lund Jørgensen (DK/SE), Marit Lindberg (SE)
Thema: >> Vernissage: Freitag 15. Juni 2018, ab 19h Frau Nina Röhlcke, Botschaftsrätin für kulturelle Fragen an der Schwedischen Botschaft in Berlin wird die Ausstellung persönlich eröffnen >> VideoScreening #1: Sonntag 17. Juni 2018, 17h Dan Lagerdyd (SE) | Hilside Projects (SE) | Alexander Mood (SE) | Tim Claxton (SE) >> VideoScreening #2: Freitag 22. Juni 2018, 19h Johanna Schartau (SE): Grandmother Ruth and her daughters, 2014 | 60min., englische Untertitel | trailer >> VideoScreening #3: Sonntag 24. Juni 2018, 17h Carousell: Felice Hapetzeder (SE), Kristina Kvalvik (NO), Henrik Lund Jørgensen (DK/SE) und Marit Lindberg (SE) >> Finissage + End-of-Season Party: Freitag 13. Juli 2018, ab 19h beteiligte KünstlerInnen: Jenny Aschenbrenner (SE) | Aukea Collective (FI) | JuJe Collective (CA) | Alexaner Mood (SE) | Dan Lagerdyd (SE) | Helena Pehrsson (SE) | Mona Petersson (SE) | Artemis Potamiaou (GR) | Mathieu Valade (CA) | Annelie Wallin (SE) Dies ist der erste Teil des innovativen Kooperations-, Austausch- und Ausstellungsprojektes zwischen ID:I Galleri – ein nicht-kommerzieller, von KünstlerInnen geführter Kunstraum in Stockholm und DAS ESSZIMMER – Raum für Kunst+ in Bonn. Die Künstler-Kuratoren Alexander Mood und Annelie Wallin von ID:I übernehmen DAS ESSZIMMER während 4 Wochen und präsentieren 10 KünstlerInnen und Künstler-Kollektive in einer Gruppenausstellung. Zusätzlich haben sie ein programm für unterschiedliche 3 Video Screenings zusammengestellt. Im zweiten Teil des Projektes übernimmt DAS ESSZIMMER den Ausstellungsraum von ID:I in Stockholm im Juli / August während 4 Wochen. Unterstützt durch: > Stadt Bonn > Stiftung Kunst der Sparkasse in Bonn > Schwedische Botschaft Berlin
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2018-05-24
Künstler: Selma Weber
Thema: Zentral für Selma Webers Herangehensweise und Werk ist das Archiv. Das Archiv dient ihr als Material, ist sowohl Ressource als auch ästhetische Referenz und bildet oftmals den Ausgangspunkt für die künstlerischen Interventionen von Selma Weber. In einer Zeit in der primär die digitalen Archive im Fokus der Aufmerksamkeit zu stehen scheinen und Begriffe wie Data-Mining neue Geschäftsfelder zu öffnen versprechen nähert sich Selma Weber dem Archiv auf vermeintlich analoge Weise an und erzeugt eigene Archive in der Flut der bereits existierenden Archive auf die wir im allgemeinen aber kaum einen Zugriff haben. Für die Einzelausstellung in Bonn wurden zwei Archive angelegt. Archiv I beinhaltet Objekte, Archiv II fotografisches Bildmaterial. Diese beiden Archive bilden Ausgangspunkt und Steinbruch der installativ und raumbezogen angelegten Ausstellung. Eine Videodokumentation schafft eine zusätzliche assoziative Ebene, balanciert – im wahrsten Sinne des Wortes – zwischen den beiden Archiven und eröffnet so ein vielschichtiges Spannungsfeld an Bezügen und Vernetzungen für das individuelle Data-Mining der AusstellungsbesucherInnen. Unterstützt durch die Abteilung Kultur Basel Stadt (CH)
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2018-03-15
Künstler: Wim Bosch (Groningen)
Thema: Wim Bosch zeigt in seiner Einzelausstellung Tapping on Windows, knocking on Walls eine Auswahl aktueller Arbeiten aus den beiden Werkgruppen A.L.S. und Crumples. – Einige dieser Arbeiten waren bereits Teil seiner Einzelausstellung im Museum Belvédère, Oranjewoud (NL), die bis zum 3. Dezember 2017 lief. Eigens für DAS ESSZIMMER hat Wim Bosch eine Photo-Edition konzipiert, die er zur Ausstellungseröffnung präsentieren wird. Zu Beginn seiner künstlerischen Laufbahn beschäftigte sich Wim Bosch ursprünglich mit Malerei, bevor er sich ausschließlich dem fotografischen Bild zuwandte. Diese malerische Herangehensweise ist nach wie vor zentral und prägend für sein aktuelles Schaffen sowie für seinen Umgang mit dem (fotografischen) Bild. „Der Maler konstruiert, der Fotograf teilt mit. Das bedeutet, die Identifizierung des Subjekts innerhalb einer Fotografie dominiert immer deren Wahrnehmung – dies ist beim Gemälde nicht notwendigerweise der Fall. In diesem bekannten Zitat beschreibt Susan Sontag unsere Identifikation mit dem fotografierten Objekt und die unzerbrechliche Beziehung des fotografischen Bildes zur Realität. Zum Teil durch diese spezifische Beziehung habe ich mich zu einer Zeit, als ich malte, für das Medium Fotografie interessiert.“ (Wim Bosch)
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2017-12-22
Künstler: Christoph Bucher (Düsseldorf)
Thema: >> Vernissage: Samstag, 4. November 2017, ab 18h in Anwesenheit des Künstlers >> Finissage: Freitag, 22. Dezember 2017, ab 19h Künstlergespräch bei Glühwein und Keksen: Sibylle Feucht, Künstlerin und ESSZIMMER-Betreiberin, Bonn im Gespräch mit Christoph Bucher, Düsseldorf Christoph Bucher (Düsseldorf) zeigt in seiner Einzelausstellung Wann ist genug genug? eine Auswahl von Arbeiten, die in den letzten Jahren entstanden sind. Das klassische Tafelbild der Malerei, in Form von unbehandelten Sperrholzplatten, ist bei Christoph Bucher nicht nur Bildträger, sondern mit seiner jeweiligen eigenen, zufälligen Maserung ein wesentlicher Bestandteil sowohl des Arbeitsprozesses als auch des fertigen Bildes. – Die Maserung des Holzes wird, teils mehr teils weniger, Teil der sich mittels Wasserfarbe Schicht für Schicht entwickelnden Bildkomposition. – Verbindet sich mit ihr oder steht ihr im Wege. Dabei bildet das Finden und Entdecken, nicht das Suchen oder Konstruieren den Kern von Christoph Buchers Arbeitsprozessen. Zunächst nur in monochromatischen Grau-Schichtungen arbeitend, wurde Christoph Bucher in den letzten 2 Jahren farbiger. Verschachtelte teils kristallin, teils hölzern wirkende absurde und unbekannte Räume entstehen aus den Farbschichtungen und Überlagerungen, die vom Auge des Betrachters immer wieder neu erobert werden wollen und sich einem finalen Sehen oder Erkennen entziehen.
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2017-10-26
Künstler: Eric Cruikshank
Thema: Eric Cruikshank (Edinburgh) wird in seiner Einzelausstellung Clear Light Day – Soft Dark Night im ESSZIMMER, neue Arbeiten zeigen, die 2017 entstanden sind. Der Ausgangspunkt für seine Arbeiten ist die Landschaft. – Nicht als direkte Repräsentation, vielmehr als Konzentration auf die emotionalen Qualitäten dieses Landschafts-Raumes. Mit einer Farbpalette, die sich auf das Haus seiner Familie in den Schottischen Highlands zurück führen lässt, fungiert die Farbe als Transport- und Kommunikationsmittel, die die unterschiedlichen Bildebenen sowie deren Referenzen aufscheinen lässt. Durch die Strukturen, den formalen Entscheidungen sowie den gewählten Farbharmonien, die im Alltäglichen verankert sind, wird der Betrachter dazu ermutigt, das ihn umgebende Vertraute für neue Einsichten voller Möglichkeiten zu öffnen. Cruikshank trägt die Farbe in dünnen, übereinander gelagerten Farbbändern auf. Durch die Verwendung einer Subtraktionstechnik wird die Oberfläche bis zum Erreichen einer Balance bearbeitet. Die empfindlichen zurück bleibenden Farbreste, erzeugen auf den ersten Blick die Wirkung einer monochromatischen Oberfläche. Durch den resultierenden Farbschleier schimmern die Spuren von Farbtönen am Rande deren Fokussierbarkeit, durch die die Oberfläche die sanfteste Helligkeit und ein modulierendes Volumen bekommt. Die Arbeiten sind erst dann abgeschlossen, wenn die zurückbleibende Farbfläche keinerlei Spuren von Pinselstrichen aufweist, die Hinweise auf die Hand des Künstlers oder auf eine andere Herstellungstechnik geben könnten. Erst durch diese Endbearbeitung kann das entstandene Farbfeld genauer beurteilt werden. – Während der Entstehung der Arbeiten, pulst Farbe in ständig sich verändernden Mustern, durch die Subtraktion verschmelzen und fusionieren die einzelnen Ebenen in ein vibrierendes kontinuierliches Farbfeld, das zu einer erhöhten visuellen Wachheit einlädt.
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2017-06-16
Künstler: Amin Alavi (Basel), Flurina Badel und Jérémie Sarbach (Basel), Corina Bezzola (Basel), Sophie Bouvier Ausländer (Lausanne/London), Laura Campell (New York), Urs Cavelti (Basel), Constantin Ciervo (Berlin), Diana Dodson (Basel), Arpad Forgo (Budapest), Verena Freyschmidt (Düsseldorf), Monica German & Daniel Lorenzi (Zürich), Christian Gonzenbach (Genf), Max Grauli (Basel), Ted Green (Düsseldorf), Anina Gröger (Pforzheim/Basel), Maia Gusberti (Bern), Tina Haase (Düsseldorf), Andreas Hagenbach, Nicole Henning (Zürich), Gabriele Horndasch (Düsseldorf), Matthias Huber (Basel), Judith Karcheter (Berlin), Martin Mele (Buenos Aires), Vladimir Mitrev (Berlin/Basel/Sofia), Geneviève Morin (Basel), Nicole Mortiboys (UK), Mara Müller (Zürich), Annelies Oberdanner (Wien), Daniel Schuoler (Zürich), Patrick Steffen (Basel), Tachuela (Argentinien), Angelika Trojnarski (Düsseldorf), Evgenija Wassilew (Hamburg), Ellen Luise Weise (Berlin)
Thema: DAS ESSZIMMER – Raum für Kunst+ übernimmt das zweite Mal den Weltraum während der Art Basel. – 39 nationale und internationale Künstler laden ihre künstlerischen Favoriten in den Pop-Up Gallery-Weltraum während der Art Basel. In der zweiten Auflage des 2016 erfolgreich initiierten Kunst-Events agieren die Kunstschaffenden von 2016 als Kuratorinnen und Kuratoren und präsentieren 34 internationale Künstlerinnen und Künstler als Ausdruck ihrer Auseinandersetzung mit dem eigenen Schaffen und der sich daraus entwickelnden Sicht auf Kunst. Parallel zur Art Basel wird der Weltraum zur Plattform für Austausch, Diskussion, Netzwerkpflege und Begegnung abseits der eingespielten Kunstpfade und -rituale für Alle – Kunstkauf nicht ausgeschlossen! Die Werke der eingeladenen Künstler und Künstlerinnen unterwerfen sich keinem übergeordneten Thema, sondern repräsentieren das aktuelle Schaffen, das sich auf 16m zu einem temporären Gesamtkunstwerk zusammenfügt.
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2017-07-14
Künstler: Celina Jure
Thema: Die argentinische Künstlerin Celina Jure (Buenos Aires), die in Jujuy aufgewachsen ist, wurde bekannt durch ihre aus dem Tanz und der Bewegung heraus entwickelten großformatigen und Wandfüllenden Malereien, die oftmals auch direkt vor Ort und in Reaktion auf den Ausstellungsraum entstanden. In den letzten Jahren hat sich Celina Jure zunehmend dem Objekt und der Installation zugewandt sowie dem Material Ton. Der bewegte, dynamische Duktus ihrer Malerei findet sich auch in der Art und Weise wie sie den Ton bearbeitet beziehungsweise in den Assemblagen ihrer Ton-Stelen, die jederzeit drohen ihre mühevoll gefundene Balance zu verlieren, um als Scherben auf dem Boden zu enden. Diese fragil anmutenden, in sich bewegten Objekte, stehen oftmals alleine oder größere Gruppen bildend zusammen.
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2017-04-02
Künstler: Christine Camenisch, Johannes Vetsch
Thema: Die Videoinstallationen von Christine Camenisch und Johannes Vetsch thematisieren die grundlegenden Merkmale des Mediums Video und seiner Präsentation, nämlich die Möglichkeit, Bilder, also bewegtes Licht, in den Raum zu projizieren. In Ihren meist ortsspezifischen, auf den jeweiligen Raum bezogenen Arbeiten, schafft das bewegte Videolicht einen neuen Raum, ja sogar eine neue (Licht-)Architektur, die den Raum und damit dessen Erfahrbarkeit grundlegend verändert und in Frage stellt. Ihre reduzierte Formensprache erinnert an Werke des abstrakten Films aus den 1920er Jahren, wie etwa die Filme von Viking Eggeling oder Oskar Fischinger, die mit Licht in Bewegung arbeiten. Eine Verbindung lässt sich ebenfalls ziehen zu den späteren Werken von Anthony McCall, der in seinen Solid Light Sculptures bewegtes Licht als bildhauerisches Element für Skulpturen im Raum benutzt. Die aus einfachen Gitterrastern bestehenden Computeranimationen bewegen sich über die weißen Wände. In den Mehrkanalinstallationen werden die Animationen mit mehreren Projektoren aneinander gelegt und so auf den Raum hin angepasst. Für den Betrachter entstehen dadurch physisch empfundene Eindrücke, das Gefühl des Fahrens und der Instabilität. Neben den abstrakten Videoprojektionen setzten sich die zwei Künstler immer auch mit Videoloops auseinander, die gegenständlicher und narrativer sind. Wie bei den Computeranimationen verändern die raumbezogenen Projektionen, je nach Standort des Betrachters, die Rezeption der verschiedenen Bewegungen. Die Installationen lösen sich von der konventionellen Betrachtungssituation von Film oder Video: die bewegten Bilder erstrecken sich über die architektonischen Gegebenheiten, ohne Rücksicht auf Bildverlust, und laden den Betrachter ein, sich im Raum zu bewegen. Sie „beleben“ die Räume und Oberflächen auf die projiziert wird, mit Bildern und positionieren den Betrachter zwischen dem realen Raum und einem von visueller Imagination. (Ruth Kissling, Kunsthalle Basel, anlässlich der Kunstkreditausstellung, 2014) Für Das Esszimmer konzipierten Camenisch/Vetsch auf die jeweilige räumliche Situation zugeschnittene Mehrkanal-Videoinstallationen. Im ersten Ausstellungsraum ist es die Arbeit Schwarm (2016), deren farbige Lichtflächen sich kontinuierlich horizontal der Wand entlang verschieben. Die unterschiedlichen Tempi der einzelnen Laufbänder bewirken eine wechselnde Verzahnung der verschiedenen Farbflächen. Es entstehen, sich ständig verändernde Wandbilder, oszillierend zwischen Streifen und kompakten Flächen. Versucht der Betrachter die Farbflächen und Streifen zu verfolgen, verstärkt sich bei ihm ein Gefühl von Instabilität und des Fahrens. Nur die, für kurze Momente stehenden Bilder, lassen dem Betrachter Gelegenheit, die Installation als Bild zu erfahren, denn die Unbeweglichkeit des Raumes löst sich sogleich wieder auf. Im zweiten Ausstellungsraum spielt eine neue Videoinstallation, mit der räumlichen Wahrnehmung des Besuchers. Drei Projektionen desselben Videoloops einer Wasseroberfläche verändern sich sowohl durch ihre unterschiedliche Projektion als auch durch die Position des Betrachters im Raum. Der plastische Raumeindruck des Reliefs, hervorgerufen durch Licht und Schatten, ändert im bewegten Bild zusätzlich die Materialität des Wassers.
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2016-12-08
Künstler: Jens Standke
Thema: Vernissage: Freitag, 28. Oktober 2016, ab 19:00 in Anwesenheit des Künstlers, 19:30 Performance von Jens Standke Die Arbeiten von Jens Standke bewegen sich formal häufig an den Schnittstellen von Objekt, Installation, Klang und Maschine mit performativen Elementen. Thematisiert werden dabei meist mediale Paradoxons der Zeitwahrnehmung in statischen und bewegten Systemen mittels der Untersuchung der Beziehung zwischen dem eigentlichen Aufzeichnungsprozess und dessen Abbildung. – Das zeitliche Nacheinander transformiert sich zum räumlichen Nebeneinander. Die Maschinen und Geräte für seine Such- und Versuchsanordnungen entwickelt Jens Standke dabei alle selber. In seiner Einzelausstellung im ESSZIMMER zeigt er unter anderem eine Maschine, die ein Klebeband – analog wie ein Tonband – abtasten kann und dessen Information in Klang übersetzt. – das Klebeband wird zum Tonband. Die Information für das 2m lange Klebeband – der eigentliche Aufzeichnungsprozess – erfolgt durch ein fieldrecording an verschiedenen, ausgewählten Orten in Bonn. Die Abdrücke auf dem Klebeband werden zu Klangabdrücken einer Stadt. Die in den fieldrecordings vor Ort entstehenden Bänder/Aufnahmen werden als Klang-Installation, Bilder, Objekte und Projektionen präsent sein.
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2016-10-08
Künstler: Stijn Peeters
Thema: Wir freuen uns außerordentlich Sie zur Einzelausstellung Europaeische Werte von Stijn Peeters (NL) im Esszimmer einladen zu dürfen. Die Ausstellung erfolgt in Kooperation mit der SEA Foundation in Tilburg (NL), www.seafoundation.eu Wir möchten Sie ebenfalls schon jetzt auf die Lesung von Stefan Birckmann: Space Cowboy vom 2.9.2016 aufmerksam machen sowie auf das Konzert von Joachim Zoepf und Alexander Frangenheim am 17.9.2016. An der Finissage vom 8.10.2016 freuen wir uns darauf mit Ihnen auf 5 Jahre Esszimmer an zu stoßen, begleitet von der Broad-Band. Stijn Peeters lebt und arbeitet in Eindhoven (NL). Seit seinen Anfängen an der Koninklijke Academie voor Kunst en vormgeving ’s Hertogenbosch (NL) und der Jan van Eyck Academie, Maastricht (NL) besteht seine Praxis aus Zeichnen und Schreiben. – Er sagt dazu: "Die Bewegung meiner Hände unterstützt mein Denken. Ich kann mich dann besser an Informationen erinnern und es hilft mir die Dinge die ich gesehen und erlebt habe zu analysieren und zu internalisieren." Etwas später kam auch die Malerei dazu, die in Ihrem Gestus aber immer dem Zeichnen nahe steht. Der Künstler strebt in seinen Gemälden danach, sowohl die Anfänge als auch die Details sowie die unterschiedlichen Phasen der Erschaffung zu zeigen. Auf diese Weise kann der Zuschauer den "Werdegang" jedes Werkes erleben. Seine Arbeiten waren bisher in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen vorwiegend in den Niederlanden zu sehen. 1992 erhielt er den Philip Morris Preis. Seine Arbeiten sind unter anderen Teil der Sammlungen des Museum van Bommel van Dam in Venlo und dem van Abbe Museum Eindhoven. Im Esszimmer zeigt Stijn Peeters neue Arbeiten der letzten 1-2 Jahre und er präsentiert sein Publikations-Projekt Ezel, von dem es aktuell 4 Ausgaben gibt – alle autobiographisch. In dieser Ausstellung stellt er zudem eine neue Ausgabe vor, die 10.000 heißt (eine Zahl, die der Einschätzung der vermissten Flüchtlingskinder übereinstimmt) und ungefähr der Hälfte der Größe der anderen Ezel Magazinen entspricht. Ezel (dt.: Esel) basiert auf den Erfahrungen von Stijn Peeters als Mensch und als Künstler und reflektiert sowohl über die großen wie auch die alltäglichen Dinge, die sich gedanklich und visuell ineinander verschränken. Peeters verarbeitet in Ezel sein analoges Archiv aus Tagebüchern, Briefen, Transkripten davon, Telefon Notizen, Büchern, Tageszeitungen und vielem anderen aus der nicht-digitalisierten Welt. "In und durch die Kunst kann ich mich mit Dingen beschäftigen die ich für wichtig halte. Zum Beispiel warum es zentral ist, dass jeder Mensch seine Meinung äußern kann und seine demokratischen Rechte dies zu tun in Anspruch nehmen sollte." Peeters bezieht sich mit dieser Aussage auf seine eigenen Kämpfe unter den sich verändernden Bedingungen in den Niederlanden, wo Populismus die freie Meinungsäußerung bedroht und suggeriert, dass sich die kulturelle und intellektuelle Elite außerhalb der Gesellschaft befinden würde.
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2016-07-01
Künstler: Rainer Barzen, Ingrid Roscheck
Thema: Gespräch „Wann ist Kunst Kunst?“ Freitag 1. Juli 2016, 19:00 Ort: Kunst-Lager von Rainer Barzen und Ingrid Roscheck Neusser Str. 742-744, 50737 Köln (Weidenpesch) mit: Prof. Dr. Heidi Helmhold, Institut für Kunst und Kunsttheorie, Universität zu Köln; Dr. Gabriele Ewenz, Leiterin Heinrich Böll Archiv, Köln; Dr. Christoph Schreier, Stellv.Direktor Kunstmuseum Bonn; Janine Schmutz, Leiterin Kunstvermittlung Fondation Beyeler, Basel; Dr. Martin Stather, Leiter Mannheimer Kunstverein, Michael Jäger, Bildender Künstler, Köln; Ingrid Roscheck, Bildende Künstlerin, Köln; Rainer Barzen, Bildender Künstler, Köln. Erstmals zeigt Sibylle Feucht, die als artist-curator DAS ESSZIMMER – Raum für Kunst+ im Jahr 2011 initiierte und seitdem leitet, zwei ineinander geschichtete Einzelausstellungen. In kuratorischer Zusammenarbeit mit Silke Dombrowsky, Kulturhistorikerin aus Bonn, ist ein experimentelles Ausstellungskonzept entstanden, das neben den eigentlichen Ausstellungsräumen in Bonn auch das Kunstdepot von Barzen und Roscheck öffnet . So erschließt sich ein Raum, der gemeinhin der Öffentlichkeit wie dem In-Szenesetzen von Kunst verschlossen ist und als Archiv weniger dem Kunstsein der Werke Raum bietet als vielmehr ihrem Objektsein. Der Ort des Gesprächs – der seit Ausstellungsbeginn per webcam im ESSZIMMER selbst wie auf der homepage sichtbar ist – wirft ein Licht auf die banalen Aspekte künstlerischer Gegenständlichkeit und die Notwendigkeit ihrer Lagerung und Konservierung. Die alltäglichen Aspekte von Kunst und künstlerischer Arbeitsrealität werden öffentlich. Zugleich stellt sich die Frage: Wann tritt das Kunstsein zum Objekt hinzu? Ausgehend von diesem Interesse sind ausgesuchte art professionals aus Deutschland und der Schweiz zum Austausch eingeladen. Befragt wird die Gleichzeitigkeit der trivialen und der inszenierten Wirklichkeit von Kunst, Kunstproduktion und deren Wirken als Rezeptionsobjekt: Wann ist Kunst Kunst? – Erst, wenn wir sie als solche betrachten? Oder auch quasi unsichtbar, verpackt und abgestellt in einem Depot? Welcher Wert kommt einem gelagerten Kunstwerk bei? Welcher Aufwand wird betrieben, um es zu lagern? Es ist diese Gleichzeitigkeit von individueller Wirklichkeit und kollektiver Wahrheit, die als elementare Aspekte zeitgenössischer Kunst im Werk von Barzen und Roscheck in der Ausstellung Wechselschicht_ Weltdepot zutage treten. Als Künstler in der Welt positionieren sie sich zu den Gegenständen, Fragmenten und Fundstücken, die sie umgeben, um sie – in mehrfachen Sinnschichten entfächert – sichtbar zu machen. Die geschaffenen Kunstdinge entfalten ihre Resonanzwirkung gleichermaßen im kollektiven wie individuellen Raum. Sie treten damit in Dialog – miteinander und mit ihrem Publikum.
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2016-06-17
Künstler: Katarzyna Badach (Havanna/Berlin) | Kathrin Borer (Basel) | Rainer Barzen (Cologne) | Felix Baudenbacher (London) | Christoph Bucher (Dusseldorf) | Copa Sordes (Basel) | Erich Cruikshank (Edinburgh) | Christoph Dahlhausen (Bonn) | Christine de la Garenne (Berlin) | Petra Egg (Vienna) | Marianne Eigenheer (Basel/London) | Sibylle Feucht (Bonn) | Corsin Fontana (Basel) | Franziska Furter (Basel) | Magdalena Gerber (Geneva) | Mireille Gros (Basel) | Marianne Halter und Mario Marchisella (both Zurich) | Haus am Gern (Biel) | Rut Himmelsbach (Basel) | Anne Hody (Basel) | Camenisch Vetsch (Basel) | Celina Jure (BuenosAires), Jan Kiefer (Basel), Adam Knight (London), Reto Leibundgut (Basel), Lenzlinger/Steiner (Langenbruck), Wenfeng Liao (Berlin), Aldo Mozzini (Zurich), Alfredo Ramos (Havanna/Berlin), Monika Rechsteiner (Berlin), Ingrid Roscheck (Cologne), Supe (Basel), Doris Schmid (Berlin), Markus Schwander (Basel), stöckerselig (Basel), Dorothee von Rechenberg (Basel), Mathis Vass (Basel), Selma Weber (Basel), Bignia Wehrli (Berlin), Erich Wiesner (Berlin), Aline Zeltner (Basel)
Thema: DAS ESSZIMMER – space for art+ takes over the OuterSpace of stoeckerselig® during Art Basel and invites you to our OFF-Space Lounge, with drinks, food, Art and more… Wednesday June 15: Party, from 10pm, open end Thursday June 16: OFF-Space Lounge, Bar, Food Video and Art, from 7pm, open end Friday June 17: OFF-Space Lounge, Bar, Food Video and Art, from 7pm, open end By apppointment, we are happy to welcome you during the day. The OuterSpace transforms for 3 day and nights into a Pop-Up Gallery of selected artist’s from Basel, Switzerland, Europe and the rest of the world. They have been invited to present drawings, paintings, collages, photo and video works, which will be assembled to a Gesamtkunstwerk of a self-curated Wall, Video Installation as well as 3 video programs, one for each day/night. Parallel to Art Basel the OuterSpace becomes a place for exchange and transforms into the Headquarter for OFF-Space Projects. Together with Marina Gärtner, the founder of SPACES Guide for Germany (www.spaces-guide.de), the makers of Zurich Art Space Guide (www.artspaceguide.ch) as well as the initiative from Basle A Roland for an Oliver (www.arolandforanoliver.ch) we invite you to the OFF-Space Lounge with Bar, Food, Video Program and unplanned events. For the artist’s we provide a platform for exchange and networking and for the visitors it is a once in a lifetime chance to see art works before they will be seen at Art Basel in the future. The complete Art Installation with works of 46 international artist’s from Switzerland, Germany, Austria, United Kingdom, Cuba and Argentina be purchased.
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2016-07-08
Künstler: Ingrid Roscheck
Thema: Wir freuen uns außerordentlich mit dem Projekt Wechselschicht_Weltdepot die Positionen von Rainer Barzen und Ingrid Roscheck (beide Köln) im ESSZIMMER präsentieren zu dürfen. In kuratorischer Zusammenarbeit mit Silke Dombrowsky (Kulturhistorikerin, M.A., Bonn) zeigt das ESSZIMMER erstmals zwei ineinander greifende Einzelausstellungen. Wechselschicht_Weltdepot erprobt das Medium Ausstellung – im Sinne Paolo Bianchis – als experimentelle Bühne und Ausdrucksmittel des Handelns, Fragens wie Appellierens. Dazu gehen Rainer Barzen und Ingrid Roscheck auf Wechselschicht. Nach dem Schichtwechsel löst Ingrid Roscheck jetzt das Prinzip der Pause im Werk Rainer Barzens ab. In künstlerischer Vereinnahmung der Ausstellungsräume des ESSZIMMERS stellt sie ihr ganz eigenes Weltdepot vor. Roscheck und Barzen verstehen die Wirklichkeit des Lebens und das Versammeln der eigenen Welt als kulturellen Austauschprozess. In unterschiedlicher Herangehensweise verändern sie den Kontext eines Gegenstandes und verlagern diesen in andere (Sinn-)Schichten. Die Mehrdeutigkeit und Gleichzeitigkeit individueller wie kollektiver Identität werden als profunde Aspekte der Gegenwartskunst erfahrbar. Weiterhin ist im Kunstlager der Künstler in Köln-Weidenpesch die Webcam online. Der Live-Stream ist im gesamten Ausstellungszeitraum sowohl auf der homepage wie im vorderen Ausstellungsraum des ESSZIMMER’s präsent. Die doppelte Wirklichkeit im Werk von Barzen und Roscheck entfaltet so eine weitere Wahrnehmungsschicht. Die ganze Welt nimmt nachbarschaftlich am Ausstellungsprojekt teil.
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2016-05-13
Künstler: Rainer Barzen, Ingrid Roschek
Thema: Freitag 13. Mai 2016, ab 19:00 Wir freuen uns außerordentlich mit dem Projekt Wechselschicht_Weltdepot die Positionen von Rainer Barzen und Ingrid Roscheck (beide Köln) im ESSZIMMER präsentieren zu dürfen. In kuratorischer Zusammenarbeit mit der Kulturhistorikerin Silke Dombrowsky (Bonn) zeigt das ESSZIMMER erstmals zwei ineinander greifende Einzelausstellungen. Der Schichtwechsel markiert die Wechselschicht der beiden Künstler als kurzzeitige Vermischung ihrer künstlerischen Arbeit. Ingrid Roscheck, die in Lebens- und Arbeitsgemeinschaft regelmäßig zusammen mit Rainer Barzen ausstellt, wird im Esszimmer zunächst einzelne ihrer Werke in die derzeitige Ausstellungsschicht einfügen, bevor sie eine Woche später, am Freitag 20. Mai 2016, ihre Soloausstellung eröffnet. Mit dieser 2. Schicht erwarten wir das ganz eigene Weltdepot von Roscheck, die in spezifischer Weise die Ausstellungsräume des Esszimmer’s vereinnahmen wird. Beide Künstler verstehen die Wirklichkeit des Lebens und das Versammeln der eigenen Welt als kulturellen Austauschprozess. In unterschiedlicher Herangehensweise verändern sie den Kontext eines Gegenstandes und verlagern diesen in andere (Sinn-)Schichten. Die Mehrdeutigkeit und Gleichzeitigkeit individueller wie kollektiver Identität werden als profunde Aspekte der Gegenwartskunst erfahrbar.
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2016-05-13
Künstler: Rainer Barzen (Köln), Ingrid Roscheck (Köln)
Thema: Wir freuen uns außerordentlich mit dem Projekt Wechselschicht_Weltdepot die Positionen von Rainer Barzen und Ingrid Roscheck (beide Köln) im Esszimmer präsentieren zu dürfen. In kuratorischer Zusammenarbeit mit der Kulturhistorikerin Silke Dombrowsky (Bonn) zeigt das Esszimmer erstmals zwei ineinander greifende Einzelausstellungen. Dazu gehen Rainer Barzen und Ingrid Roscheck auf Wechselschicht. Beide verstehen die Wirklichkeit des Lebens und das Versammeln der eigenen Welt als kulturellen Austauschprozess. In unterschiedlicher Herangehensweise verändern sie den Kontext eines Gegenstandes und verlagern diesen in andere (Sinn-)Schichten. Die Mehrdeutigkeit und Gleichzeitigkeit individueller wie kollektiver Identität werden als profunde Aspekte der Gegenwartskunst erfahrbar. Mit der Vernissage von Rainer Barzen am 8. April 2016 geht zeitgleich im Kunstlager der beiden Künstler in Köln-Weidenpesch eine Webcam online. Der Live-Stream wird im gesamten Ausstellungszeitraum sowohl auf der homepage wie im vorderen Ausstellungsraum des Esszimmers präsent sein. Die doppelte Wirklichkeit im Werk von Barzen und Roscheck entfaltet so eine weitere Wahrnehmungsschicht. Die ganze Welt nimmt nachbarschaftlich am Ausstellungsprojekt teil. Rainer Barzen erstaunt es zu sehen „was passiert, wenn Dinge aus dem Stromkreis des Gewohnten herausgenommen, angehalten werden“. Die so isolierten, segmentierten und zumeist entfärbten Gegenstände, Situationen und Fragmente finden auf diese Weise, so Barzen, „eine Pause“, das Bild dient als „Ding-Genesungsheim“, in dem sich die ausgesuchten Motive erholen dürfen. Rainer Barzen versteht sich selbst als „nicht sedimentierungsscheu“. In diesem Sinne kann sein Gesamtwerk durchaus als das Ablagern von Teilchen unter dem Einfluss der Gewichts- oder Zentrifugalkraft verstanden werden. Seine Werkkapitel bilden ein künstlerisches Depot und sind zugleich „Arbeiten an offenen Enden, die neues Denken anregen, das nicht zu Ende gedacht werden muss“. Im Esszimmer legt Barzen, seit 2005 Dozent für experimentelles Gestalten an der Universität zu Köln, diese Herangehensweise offen: Seine Arbeit s/w LD (2012-15 Pastell a/Bütten 64 x 76,5 cm) ist Schlüsselwerk, dessen Stringenz er durch das „Einschieben von weiteren Dingen“ aus verschiedenen Kapiteln seines Gesamtwerkes erzählerisch zusammenfügt. Mit seiner aktuellen Serie SHOTS präsentiert Barzen erstmals seinen „Reflex über das Ding Smartphone“. In malerischer Aneignung referiert er jene Farbflächen, die für einen kurzen Augenblick in digitalen Endgeräten aufscheinen, nachdem eine Bilder-Suchanfrage ins elektronische All geschossen wird. Diesem Moment der farblichen Mittelwerte verschafft Barzen die für sein Werk so typische Pause. Das Format des Smartphones wird verlassen, die gewählten Ausschnitte des Sichtbaren erschließen neue und mehrdeutige Einsichten mit offenem Sinnzusammenhang. Nicht zuletzt die Neugierde nach der ursprünglichen Suchanfrage des Künstlers öffnet neue Räume im ganz eigenen Weltdepot der Betrachtenden. Rainer Barzen schärft in vielschichtiger, künstlerischer Fragestellung das Bewusstsein für den fließenden Austausch individueller und kollektiver Erfahrungswelten. Das Esszimmer – Raum für Kunst+ | Mechenstrasse 25, D-53129 Bonn | www.dasesszimmer.com Schon jetzt machen wir auch auf den Schichtwechsel, die Vernissage von Ingrid Roscheck | 2. Schicht und das Gespräch im Kunstlager von Barzen und Roscheck in Köln Weidenpesch aufmerksam, die jeweils zeitnah gesondert angekündigt werden. Das Prinzip der Pause in Barzens Werk wird im Schichtwechsel und der anschließenden Einzelausstellung von Ingrid Roscheck abgelöst, die in künstlerischer Vereinnahmung der Ausstellungsräume im Esszimmer ihr ganz eigenes Weltdepot vorstellt. Innerhalb einer interdisziplinären Diskussionsrunde im Kunstlager von Barzen und Roscheck in Köln- Weidenpesch geht gleichfalls der Showroom der Ausstellung auf Wechselschicht . Entlang der Fragestellung Wann ist Kunst Kunst? beleuchten ausgesuchte art professionals die Bedingungen von Produktion, Präsentation und Konservierung von Kunst. Mit dem Projekt Wechselschicht_Weltdepot wird das Medium Ausstellung – im Sinne Paolo Bianchis – experimentelle Probebühne und Ausdrucksmittel des Probehandelns, Fragens und Appellierens. Die existenziellen Rahmenbedingungen zeitgenössischer Kunstproduktion und ihrer Akteure treten offen zu Tage und werden im Kontext unterschiedlicher Räume befragt. Wechselschicht_Weltdepot spannt ein Universum aus White Cube, Kunst-Depot, Live-Stream und Theorieraum. Begleitend zur Ausstellung findet am Freitag, 29. April um 19:30 das Konzert von STROM (www.niehusmann.org/strom) im Esszimmer statt. Angelika Sheridan (Flöte/Bassflöte) und Frank Niehusmann (Elektronik) verdichten winzige Zeitverschiebungen, Minimal-Beats und schwebende Mikro- Modulationen zu einem musikalischen Klangraum.
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2016-01-16
Künstler: Ruth Anderwald, Leo Grond
Thema: Samstag 16. Januar 2016, 19:00 Uhr Das österreichische Künstlerduo Ruth Anderwald + Leonhard Grond (Wien) ist mit seiner von Arnold Schönberg’s Verein für musikalische Privataufführung (1918-1921) inspirierten Film- und Diskussionsreihe HASENHERZ zu Gast. Eine Kooperation mit der Videonale Bonn / Elektronenströme – Eintritt frei – In Anlehnung an den Schönberg’schen Verein für musikalische Privataufführung (gegründet 1918) wird der Grundsatz Kunst/Musik verstehen zu wollen nun auf die Medien Experimentalfilm und Lyrik übertragen: Die ausgewählten Filme werden einmal gezeigt, dann wird darüber gesprochen und schließlich werden sie ein zweites Mal angesehen. Wie es für das Vorbild des Formats das Ziel war, „Künstlern und Kunstfreunden eine wirkliche und genaue Kenntnis moderner Musik zu verschaffen“ (Alban Berg), werden nun ausgewählte Werke des experimentellen Film/-Videos und der Lyrik unter die Lupe genommen.
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2016-03-04
Künstler: Christine de la Garenne (Berlin)
Thema: Christine de la Garenne’s Videoarbeiten sind meist als site-specific Installation angelegt. Ihre Arbeiten befragen Begriffe wie Realität, Projektion und Repräsentation, indem sie deren Grenzen nicht nur auslotet sondern auch durchbricht (s. auch Cédric Aurelle, Kurator und Kunstkritiker, 2007). Dazu bedient sie sich zumeist vertrauter und unspektakulärer Bilder und Töne, die mit den Mitteln der Videokamera und den des Videoschnitts eigenen Besonderheiten verändert werden. Christine de la Garenne war mit Ihren Arbeiten bereits in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland vertreten, so zum Beispiel an der 54. Biennale di Venezia, Lateinamerikanischer Pavillon (2011) und der 52. Biennale di Venezia, in der Hamburger Kunsthalle, 798 Factory Peking, Kunsthalle Kiel, Berlinischen Galerie, in Oscar Niemeyers Oca in Sao Paulo, auf der 52. Biennale Venedig sowie im Chelsea Art Museum New York, Palais de Glace Buenos Aires, Kunstmuseum Bonn, Museum Reina Sofia Madrid, Museo d´Arte Contemporanea di Villa Croce Genua, dem ZKM Karlsruhe und im Rahmen einer von Alfons Hug kuratierten Wanderausstellung „Menos Tiempo que Lugar“ in diversen Museen in Südamerika.
Ort: DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ bis: 2016-03-04
Künstler: Christine de la Garenne (Berlin)
Thema: Finissage: Freitag 4.3.2016, 19:00 Uhr Anhand installativ inszenierter Fundstücke stellt Christine de la Garenne das (scheinbar) Sichtbare und das dahinter Verborgene in der für DAS ESSZIMMER konzipierten Rauminstallation Black Mirror (2016) zur Diskussion. Durch Spiegelungen, Rückblenden und Umkehrungen wird eine Mehrdeutigkeit erzeugt die gewohntes in Frage stellt. Die Videoarbeit Aeon (2011) erweitert den erzeugten Raum aus Schein und Sein, Wahrheit oder Lüge, Fiktion oder Wirklichkeit um die Dimension der Zeit. Die unumkehrbare und gleichförmige Ausrichtung der Zeit erfährt in Aeon eine verwirrende Auflösung.