
Ort: Galerie ARTAe bis: 2020-04-25
Künstler: Kathrin Rank
Thema: Kathrin Rank - Flüchtige Ewigkeit Galerie ARTAe Leipzig & Showroom der Galerie ARTAe Eröffnung: Freitag, 28. Februar 2020 / 19 – 23 Uhr / ARTAe Galerie, Gohliser Straße 3 Einführung: Mirko Schallenberg, Künstler, Berlin Die Malerin Kathrin Rank wird anwesend sein! Die Malerin Kathrin Rank zeigt die Außergewöhnlichkeit des Gewohnten. Die Aneignung vorhandener Bilder und zeitgenössischer Stimmungen ist der mediale Bildfilter Ranks. Hinzu kommen persönliche Erinnerungsversatzstücke. Ihre Bilder zeigen Ein- und Ausblicke und spielen mit der Wirkung von Licht- und Schattensituationen. Landschaften, die oftmals Feuer, Nebel, Wasser, Wolken, Schnee abbilden sind Sinnbilder für Auflösung und Übergänge von einem Zustand in den anderen. Wasser, Eisberge, Feuer, Schnee und Wolken zeichnen die Spuren der Flüchtigkeit. Wellenberge und Wolkengebirge sind nur Wimpernschläge des Augenblicks in der Tiefe der Zeit. Der Raum-auflösende Nebel im Bild ist gebannter malerischer Übergangszustand. Dieser unbeständige Augenblick wird in Ranks Bildern eingefroren. Die Figuren werden durch Gegenlicht zu Silhouetten. Der Bildbetrachter wird zum Beobachter, der voyeuristisch ins Bildinnere blickt – gemeinsam mit den gemalten Betrachtern. Diese, auf ihren Umriss reduziert, sind auch in der Gruppe seltsam vereinzelt und in einer unergründlichen Distanz zu ihrer Umgebung gefangen. In frei aufgefasste Malerei eingebettet werden sie vom Protagonisten zum Neben-handelnden. Die gemalte Landschaft drängt sich nach vorne und so kippt der Bildraum zwischen Hintergrund und Vordergrund. Das Außen wird zum Einfallstor für das Innere. Wird die perspektivische Darstellung im Allgemeinen dazu verwendet Raum und damit auch Zeit plausibel zu machen, d.h. Nähe und Ferne zum Betrachter zu klären, fallen hier Nähe und Ferne, Raum und Zeit zusammen. Es entstehen Traumbilder die sich ins Gedächtnis brennen. Außenlandschaft wird zur Innenlandschaft. Die Künstlerin, Jahrgang 1967 mit Wurzeln in NRW, studierte zunächst Malerei an der FH für Gestaltung in Bielefeld bei Prof. Dörries-Höher. Ein Stipendium führte sie nach Lyon, Frankreich und ein Zweitstudium an die HBK Braunschweig wo sie Meisterschülerin für freie Malerei bei Professor Hermann Albert wurde. Rank ist Preisträgerin des Wilhelm Fabry Museums Hilden und hatte 2018 im Richard Haizmann Museum, Niebüll eine repräsentative Einzelausstellung. Sie war Teilnehmerin der ersten Dafen International Oil Painting Biennale in China. 2019 fand ein Bildankauf für die Sammlung des Dafen Art Museums statt. Im Anschluss dessen erhielt sie ein 1monatiges Arbeitsstipendium der TNT International Artist Residence in Shenzhen, China. Kathrin Rank lebt und arbeitet seit über 20 Jahren in Berlin. Nach der Beteiligung in der kuratierten Gruppenausstellung “Stadtluft” 2019 präsentiert nun Kathrin Rank ihre Werke erstmalig in einer Einzelausstellung namens „Flüchtige Ewigkeit“ in der Galerie ARTAe und im Showroom in Leipzig. Wir freuen uns auf Euren Besuch und laden sehr herzlich zur Eröffnung am Freitag, 28. Februar 2020 von 19.00 bis 23.00 Uhr ARTAe Galerie & Kunstvermittlung Gohliser Straße 3, 1. OG 04105 Leipzig, Germany Öffnungszeiten: Do – Sa, 15 – 19 Uhr u.n.V. Showroom Galerie ARTAe Menckestraße 3 04155 Leipzig, Germany Öffnungszeiten: Mi + Fr 20 – 22 Uhr u.n.V. http://www.artae.de
Ort: Galerie ARTAe bis: 2019-12-21
Künstler: Kata Unger
Thema: STARKES CRAVING / Das Teuflische ist dem Schönen ganz nah Kunst kann man nur aus einer Obsession, einer Leidenschaft, einem starken Willen und Drang heraus machen. Ziel ist es dann aus diesem subjektiven Blick und Schaffen eine allgemeingültige Aussage zu treffen. Kata Ungers Medien hierfür sind einerseits Bildteppiche und andererseits Zeichnungen. In beiden Formen spielen Farbe, Komposition sowie Inhalt und Kontext eine große Rolle. Die spektakuläre Verbindung des traditionsreichen Teppichknüpfens mit zeitgenössischen Motiven und Themen ist einzigartig. Ihre Zeichnungen sind eine Reduktion von Formen, haben mit fast comicartigen Elementen einen erzählerischen Charakter und sind sehr malerisch. Wir laden zur Eröffnung der Ausstellung sehr herzlich ein! Die Künstlerin ist anwesend! Sabine Elsner, Marian Elsner / Team der Galerie ARTAe
Ort: Galerie ARTAe bis: 2019-10-19
Künstler: Enrico Niemann
Thema: gravity and surface tension Die Kunstwerke von Enrico Niemann befinden sich zwischen Leichtigkeit und Schwere, Oberfläche und Form, Anorganischem und Organischem, Zartheit und Schroffheit, Malerei und Bildhauerei. Schwerkraft und Oberflächenspannung sind der Kern seiner künstlerischen Herangehensweise. Niemann sprüht, tröpfelt und streicht die dünnflüssigen Acrylfarben behutsam auf präparierte Trennfolien, um wiederum im Wechselspiel von feinsten Oberflächenabnahmen und zufälligen Falten eine lebendige Haptik seiner Arbeiten zu erzielen. Seine Bilder entstehen liegend und daher an der Schwerkraft orientiert von vorne nach hinten. Durch dieses inverse Malverfahren ist es schier unmöglich im Detail die Kontrolle über jegliche koloristische Komposition zu behalten. Ihm geht es vielmehr um eine ausdifferenzierte, strukturelle Farbgebung, die den Blick des Betrachters zur Bewegung verleitet und ihn dabei immer wieder in Details eintauchen lässt. In dieser Hinsicht sind seine Arbeiten am Ende in erster Linie ästehtische Erfahrungen. Sie entfalten ihre assoziative Kraft in der Wechselwirkung von tastendem „Begreifen“ und räumlichem Kolorit. Unaufgeregt kitzelt er die Neugier des Betrachters und bietet Raum für freies Denken und Fühlen. Im Experimentieren und Erfinden steht Niemann geradezu direkt in der Tradition des Bauhauses. Die Untersuchungen von Farbwirkung und Farbraum finden Anklang in seinen Werken. „Enrico Niemann zählt mit seinem eigenwillen Werk zu den Künstlern in Deutschland, die sich wieder mit der abstrakten Kunst befassen, ohne eine ästhetische oder ideologische Polemik vom Zaun brechen zu wollen. Armin Hauer, Kunsthistoriker und Stellvertretender Direktor Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst Frankfurt (Oder) Sabine Elsner, Marian Elsner Team der Galerie ARTAe
Ort: Galerie ARTAe bis: 2019-06-29
Künstler: Arno Bojak
Thema: Gebilde Gewinde Arno Bojak ist Maler. Und was für einer! Er malte gespensterhafte Wesen, diffuse Räume und Geister. Bojak malte Wände, mit Steckdosen, Scheuerleisten, Postern, Klebestreifen und Zetteln; thematisch zwischen Adoleszenz, Wichsvorlagen, Popkultur, Welterkenntnissen und Verschwörungstheorien. Später bannte der Künstler Mischwesen und Chimären auf Nessel. Es folgten Darwinsche Apokalypsen und ein anhaltendes großes Fressen, darauffolgend Vexierbilder, dystopisch-liebliche Landschaften, florale Exzesse und degenerierte Kinderdarsteller und infantile Ensembles. Oft gesehen. Nein. Denn die Bojakschen Bildwelten, Erfindungen und Visionen, die Farbkreationen und Brechungen sind einzigartig und erkennbar, unbedingt zukunftsweisend, anregend für Nach- und Wiedergänger, Bewunderer und Imitatoren. Seine Arbeit ist kompromisslos, er malt und setzt Maßstäbe. Und nun, seit 2017, Strudel, höchst dynamischen Sogbilder. Wir sehen Kinder, Jugendliche, Erwachsene, kurz gesagt Alle, die es plötzlich aus Ihrem Hier und Jetzt, aus ihrem Raum, (seien sie auf einem Gartenfest, im Garten, im Pool, beim Essen am Tisch in der Küche...) in ein schwarzes Loch zieht und die sich dementsprechend verbiegen, verdehnen, verdrehen. Hatte der Künstler Kontakt zu den Forschern und Neugierigen, die im April 2019 erstmalig ein „Schwarzes Loch“ fotografierten, vielmehr darstellten? Nein, denn vielmehr ist Arno Bojak ein Seher, ein Ahner, ein hochsensibler, kluger und kunsthistorisch versierter Autor und dies sind seine Totentänze. Sicher seiner Mittel, die er doch stets genussvoll brechend einsetzt, sprudelnd vor Bildideen, die auf seiner wachen Beobachtung des Kleinen und Großen beruhen, findet er zielsicher die essenziellen, die drängendsten Themen und Widersprüche unserer Epoche. Wir freuen uns sehr, dass wir seit vielen Jahren den Weg dieses herausragenden Künstlers begleiten dürfen. Ab dem 26. April 2019 zeigen wir in unserer Galerie einen Teil der neuen und neusten Arbeiten Bojaks und laden sehr herzlich zur Eröffnung der Ausstellung ein! Marian Elsner, Galerie ARTAe Leipzig Eröffnung: Freitag, 26. April 2019 / 19 – 23 Uhr Galerie ARTAe, Gohliser Str. 3, 1. OG, 04105 Leipzig
Ort: Galerie ARTAe bis: 2019-04-18
Künstler: Claudia Hauptmann
Thema: Halt & Hülle In der Ausstellung „Halt & Hülle“ zeigen wir die neuesten Werke der Malerin Claudia Hauptmann. Souverän und virtuos im Handwerk, doppelbödig, intelligent und humorvoll in der Erzählung gelingt es der Künstlerin, Menschen mit ihren Empfindungen und Widersprüchlichkeiten in den Mittelpunkt zu stellen. Klassisch, im malerischen Stil der aufgeklärten Renaissancemaler erstellt Hauptmann poetische, verdichtete, aber vor allem höchst aktuelle Bilder. Figürliche Verdichtungen vergleichbar mit Hans Holbein oder auch Volker Stelzmann lassen sich in dieser Ausstellung z.B. in den Arbeiten „Gesenkten Blicks“ und „Natale“ finden. Speziell in „Natale“ zeigt uns Claudia Hauptmann außerdem, wie eine zeitgenössische Darstellung des Weihnachtsfestes, in seinem Ursprung als Geburt Jesu auch heute malerisch darstellbar und interpretierbar ist. In ganz persönlichen Bildern, wie z.B. dem Doppelporträt „Das gute Jahr“ zeigt die Malerin ihre Tochter mit ihrem Neugeborenen auf dem Schoß, eine Anknüpfung an klassische Mariendarstellungen. Der bewusste Einsatz von Farbsymbolik, Haltung und Gestik verleiht diesem Bild eine beinahe religiöse Anmutung. Ein weiteres, ebenso ruhiges, ja leises und in seiner Wirkung im besten Sinne sonderlich-heiteres und erhabenes Bild ist das „Mädchen mit Schwein“. Im Profil mit langem blondem geflochtenen Zopf im blauen Oberteil sitzt sie lächelnd in einem Korbsessel, dessen Flechtwerk mit dem Haar des Mädchens spielerisch korrespondiert. Welche Geschichte steht hinter dieser Szene? Oder wer kennt zum Beispiel die Geschichte vom König Midas aus dem Stegreif? Was hat das mit Binsenweisheit, Ameisen oder Eselsohren zu tun? Göttersagen der griechischen Mythologie, Märchen oder religiöse Feiertage, all diese Erzählungen und Themen inspirieren die Künstlerin und werden von ihr inhaltlich, stets den Wandel im Blick weiterentwickelt, auf die Spitze getrieben und in ihrer Malerei anregend umgesetzt. Ein Genuss hervorragender Malerei! Eine heitere und erfrischende Auffrischung und Weiterbildung! Wir freuen uns auf Euren Besuch und laden sehr herzlich zur Eröffnung am Freitag, 08. März 2019 von 19.00 bis 23.00 Uhr ein. Die Malerin Claudia Hauptmann wird anwesend sein!
Ort: Galerie ARTAe bis: 2019-03-02
Künstler: Stefan Schwarzmüller
Thema: Malerei Eröffnung: Freitag, 18. Januar 2019 / 19 – 23 Uhr Bereits seit Jahren zeigt Stefan Schwarzmüller am Thema der Natur sein malerisches Können. Rein inhaltlich sind Wälder, Gewässer und Himmel zu sehen, deren Tiefe, Magie und Ausstrahlung malerisch klug und brillant vorgeführt werden. Diese natürlichen Stücke der Welt malt der Berliner Künstler vielschichtig, ästhetisch und faszinierend. Er wandert durch Wälder, lässt sich inspirieren, hält Momente fest. Dies geschieht durch Freilichtmalerei, die z.B. Claude Monet und viele andere Künstler nutzten, um das authentische Licht und Spiel der Natur vor Ort einzufangen. Die Naturskizzen dienen zur Bereicherung des Fundus für Formen, Farbkombinationen und Lichtstimmungen. Im Atelier in Berlin führt Schwarzmüller seine malerischen Skizzen weiter, schüttet Farbe, lässt sie ineinander fließen und wischt Farbe weg. Seine bevorzugten Inspirationsorte finden sich u.a. im Spreewald und in den österreichischen Bergen. Das Besondere in Schwarzmüllers Malerei ist das gekonnte Gleichgewicht und die weiten Spannungsfelder innerhalb der Modi der Malerei. Flächen und Linienhaftes stehen in harmonischem und spannungsreichem Geflecht zueinander. Ansprechend ebenso die Ruhe und Zartheit in der Farbigkeit, die immer wieder mit wenigen gekonnt eingesetzten leuchtenden Farben aufgebrochen, bzw. in Beziehung gesetzt werden. Sein Malerisches Können zeigt sich nicht nur in den Lasuren, sondern auch in den sogenannten Splashes, die Teil des kontrollierten Zufalls sind. Die Natur dient als Bühne für die Malerei und Farbe. Durch die Ausarbeitung des Lichtes werden neblige Hintergründe, große Raumtiefen und Fordergründe klar definiert und zugleich miteinander verwoben, dass man geradezu in die Naturstücke eintauchen kann. Schwarzmüllers Arbeiten erschaffen geradezu einen mystischen Raum. Es gelingt dem Maler, den Moment des von der Natur-angezogen-seins umzusetzen. 2018 stellte Stefan Schwarzmüller erstmals in Leipzig im Showoom der Galerie in der Menckestraße aus und nun folgt die erste große Einzelausstellung in der Galerie ARTAe in der Gohliser Straße 3. Wir freuen uns sehr, dass wir eine Auswahl seiner Bilder der letzten drei Jahre bis jetzt in verschiedensten Formaten zeigen dürfen. Der Künstler wird an der Eröffnung anwesend sein. Wir freuen uns auf Euren Besuch und laden sehr herzlich zu unserer Eröffnung am Freitag, 18. Januar 2019 von 19.00 Uhr bis 23.00 Uhr ein. Vita von Stefan Schwarzmüller 1970 geboren in Münster (Westf.) 1992 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Karl Kneidl / Prof. Beate Schiff / Prof. Siegfried Anzinger 2000 Akademiebrief, Meisterschüler 1994 Markus-Lüpertz-Preis 2010 / 12 artists in residence, Hospiz St.Christoph, Österreich lebt und arbeitet in Berlin
Ort: Galerie ARTAe bis: 2018-12-22
Künstler: Metulczki
Thema: Eröffnung: Freitag, 9. November 2018 / 18 – 23 Uhr Einführung in die Ausstellung: Sebastian Jaehn, Kunstwissenschaftler Trinkgedächtnisse – diese poetische wie humorvolle Wortschöpfung des Leipziger Künstlers Metulczki ist nun seit einigen Jahren in der Welt und eine echte Marke! Die so bezeichneten kleinformatigen, feinen Malereien stellen eine ganz eigene und im besten Sinne sonderbare Position in der aktuellen (Leipziger) Kunstszene dar. Metulczkis Trinkgedächtnisse sind romantische wie triste Erinnerungen an kleine Bierstuben, Arbeiterkneipen, an vernachlässigte Ratskeller und ländliche Wirtshäuser. Er malt diese Refugien in zärtlichen Pinselstrichen, eleganten Farbverläufen und reizvollen Hell-Dunkel-Kontrasten. Diese Bilder sind Zeitzeugen. Trinkgedächtnisse - eine dunkle und verführerische Bild- Chronik verschwindender oder bereits dahingeschiedener Kleinuniversen, dubios und anheimelnd, verklärend und ernüchternd. Metulczki ist ein melancholischer und keinesfalls neutraler Archivar, der mit Acrylfarben und Schellack kleine Welten zeigt und dabei doch ein ganzes Universum öffnet. Wir freuen uns sehr, dass wir nach 2013 nun wieder aktuelle Arbeiten aus den letzten 3 Jahren in einer Einzelausstellung zeigen können. Zur Eröffnung am Freitag, 09. November 2018 von 18.00 bis 23.00 Uhr laden wir sehr herzlich ein. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Mehr zu Metulczki: http://www.artae.de/kuenstler/metulczki
Ort: Galerie ARTAe bis: 2018-10-20
Künstler: Max Ackermann, Max Bill, Reinhard Bojak, Walter Dexel, Alma da Silva Mavignier, Petra Ottkowski, Victor Vasarely
Thema: Grafik, Malerei, Skulptur Dauer: 07.09. - 20.10.2018 Eröffnung: Freitag, 07. September 2018 von 18.00 bis 23.00 Uhr Galerie ARTAe Leipzig , Gohliser Straße 3, 04105 Leipzig Öffnungszeiten: Do + Sa 15.00 – 19.00 Uhr u.n.V. ///////////////////////// „das ziel der konkreten kunst ist es, gegenstände für den geistigen gebrauch zu entwickeln, ähnlich wie der mensch sich gegenstände schafft für den materiellen gebrauch. […] konkrete kunst ist in ihrer letzten konsequenz der reine ausdruck von harmonischem maß und gesetz. sie ordnet systeme und gibt mit künstlerischen mitteln diesen ordnungen das leben.“ – Max Bill Mit dieser Ausstellung folgen wir dem Anspruch zeitgenössische Kunst in einem kunsthistorischen Kontext zu zeigen und zur Diskussion zu stellen. Bereits 1936 definierte Max Bill den Begriff der „Konkreten Kunst“ in einem Katalog und gehört damit zu den führenden Künstlern und Mitbegründern dieser Kunstrichtung. Der Schweizer arbeitete als Architekt, Grafiker, Bildhauer und Maler und erhielt unter anderem seine Ausbildung 1928/29 im Bauhaus Dessau. Seine Lehrer waren Josef Albers, Kandinsky, Klee und Schlemmer. Man könnte also sagen, dass die Entwicklung der „Konkreten Kunst“ aus den Wurzeln des Bauhauses entstanden ist. Alma da Silva Mavignier studierte bei Max Bill und lebt in Hamburg. Zeitgleich mit Max Bill und bis heute entwickelte Reinhard Bojak seine auf reine Mathematik und den perfekten goldenen Schnitt ausgerichteten Skulpturen in Acrylglas. Als einer der wenigen Künstler, der dieses damals wie heute rare Material zu gestalten (nicht zu gießen) beherrscht, versteht es Bojak, zugleich eine faszinierende Harmonie und magische Ausstrahlung in den Skulpturen zu bannen, welche die reduzierten Formen in ihrer Reflektion, Oberfläche und Bewegung den Raum beleben und zu eigenständigen und beseelten Werken werden. Max Ackermann wird als Wegbereiter der abstrakten Kunst bezeichnet. Nach der Ausbildung bei Adolf Hölzel und dem Studium am Bauhaus in Weimar bei Henry van der Velde geht er im Grunde einen ähnlichen Weg, wie die Künstler Max Bill und Walter Dexel. 1929 nahm er an der Ausstellung zum Vagabunden-Kongress teil. Er gründete 1930 an der Volkshochschule in Stuttgart ein Seminar „Absolute Malerei“. Auch seine Bilder, wie die von Walter Dexel, galten als entartet. Ackermann schloss sich dem Höri-Kreis an und zog sich an den Bodensee zurück, um seine Kunst weiterhin frei machen zu können. Die Malerin Petra Ottkowski, Meisterschülerin bei Arno Rink, ist eine der wenigen Malerinnen Leipzigs, die mit Elementen der konkreten Kunst arbeitet. Mathematik, Perspektiven und seine Wechsel, sowie serielle Darstellungen gehören zu ihren fundamentalen und ersten Ausdrucksformen, die immer in feinster Malerei, zarten und zugleich harten malerischen Übergängen das Licht, den Raum und die perfekte Darstellung kraftvoll feiern. Eine Auswahl älterer und aktueller Arbeiten beleuchten Ottkowskis einzigartige künstlerische Position und Weiterentwicklung im Kontext der hier gezeigten Künstler. Der Künstler Victor Vasarely, der eigentlich mehr der Kunstrichtung der OP-Art eingeordnet wird, hat im Grunde die Konkrete Kunst als Mutter und gehört unbedingt in diese Ausstellung. Fazit, Anregung und Inspiration zur Ausstellung sind die Fragen: Welche Entwicklungen gab es, welche Einflüsse, Inspirationen, Ähnlichkeiten und Differenzen gibt es? Diese Auseinandersetzung und nicht zuletzt der Dialog dieser hochkarätigen und wohl ausgewählten Kunstwerke sind Zentrum dieser Ausstellung. Max Ackermann (1878 - 1975) Max Bill (1908 - 1994) Reinhard Bojak (1940*) Walter Dexel (1890 - 1973) Alma da Silva Mavignier (1925*) Petra Ottkowski (1967*) Victor Vasarely (1906 - 1997) In dieser Ausstellung ist es uns gelungen, verschieden Generationen vom Gründer der Bewegung der „Konkreten Kunst“ über diverse Entwicklungen bis heute ganz unterschiedlich zu beleuchten. Fest steht, dass die Gedanken, die grundlegend zu Beginn dieser Kunstrichtung notiert wurden, auf fruchtbaren Boden fielen und von vielen Künstlern weiterentwickelt, verfeinert, auf die Spitze getrieben oder auch verworfen wurden. Es ist interessant zu sehen, wie sich der Blick auf die heutige Kunst verschärft, wenn diese im historischen Kontext gezeigt wird. Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei den Künstlern Reinhard Bojak und Petra Ottkowski für die hervorragende Zusammenarbeit und ihr Vertrauen. Großer und herzlicher Dank gilt unseren Sammlern, die uns für diese Ausstellung brilliante Arbeiten vertrauensvoll zur Verfügung gestellt haben. Team der Galerie ARTAe Leipzig, Sabine und Marian Elsner August 2018
Ort: Galerie ARTAe bis: 2018-06-16
Künstler: Harald Alff, Robert Deutsch, Frank Diersch, Sebastian Gahntz, Friedemann Grieshaber, Ruth Habermehl, Claudia Hauptmann, Metulczki, Petra Ottkowski, Jirka Pfahl, Kathrin Rank, Oliver Stäudlin, Martin Kreim, Stefan Schwarzmüller, Kata Unger, Hendrik Voerkel
Thema: „Es war in jener Zeit, als ich in Kristiania umherging und hungerte, in dieser seltsamen Stadt, die keiner verlässt, ehe er von ihr gezeichnet worden ist.“ Knut Hamsun, Hunger Der mittelalterliche Ausspruch „Stadtluft macht frei“ hat die Jahrhunderte überdauert, wenn gleich sich seine Bedeutung dabei gewandelt hat. Flohen einst die Bauern und Leibeigenen in die Freiheit der Stadt, so versprechen die Metropolen der Neuzeit und Moderne neben der persönlichen Freiheit, wirtschaftlichen Aufstieg, Selbstverwirklichung, Erfolg oder einfach Anonymität. Die Anziehungskraft der Ballungszentren erlebte ein permanentes Auf-und Ab. Waren noch vor wenigen Jahren, auch im Kontext der Bildenden Kunst, die schrumpfenden Städte - „Shrinking Cities “ in aller Munde und Bestandteil umfangreicher Untersuchungen und Ausstellungsprojekte, wachsen nun inzwischen weltweit die Städte wieder. Neben diesem Aufblühen, sind extreme Verdichtung und Wucherungen, soziale Härten und daraus resultierende Konflikte zu beobachten. Demographen gehen davon aus, dass im Jahr 2050, 70 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben. Doch wer prägt den Stadtraum, wer gestaltet ihn, wem „gehört“ die Stadt? Hat der ökonomische Druck, das Diktat des Profits längst die Gestaltungshoheit übernommen oder gibt es noch die Möglichkeit der zivilgesellschaftlichen Teilhabe und Mitbestimmung aller Bürger? Die Stadt ist Verheißung, Versprechen, Potential und doch gleichfalls auch Gefahr, Illusion und Ort des Verlustes. Die Ausstellung STADTLUFT bringt 16, in ihrer Handschrift und jeweiligen Medien ganz unterschiedliche Künstler zusammen, die sich immer wieder mit dem Thema der Stadtarchitektur, Urbanität und der Stadt mit ihren Alltäglichkeiten beschäftigen. Zur Eröffnung am Freitag, 13. April 2018 von 18.00 bis 23.00 Uhr laden wir sehr herzlich ein. Wir freuen uns auf Euren Besuch! Team der Galerie ARTAe Marian und Sabine Elsner
Ort: Galerie ARTAe bis: 2018-04-30
Künstler: Stefan Schwarzmüller
Thema: STEFAN SCHWARZMÜLLER Spreewald / Malerei ARTAe Showroom / Menckestraße 3, 04155 Leipzig 1970 geboren in Münster (Westf.) 1992 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Karl Kneidl Prof. Beate Schiff Prof. Siegfried Anzinger 2000 Akademiebrief, Meisterschüler 1994 Markus-Lüpertz-Preis 2010 / 12 artists in residence, Hospiz St.Christoph, Österreich lebt in Berlin
Ort: Galerie ARTAe bis: 2018-03-24
Künstler: Gunter Böttger, Priska Streit, Constanze Zorn
Thema: Eröffnung am Freitag, 12. Januar 2018, 18.00 bis 23.00 Uhr ARTAe Galerie , Gohliser Straße 3, 1. OG, 04105 Leipzig Die Künstler sind anwesend. Nein, wir stehen nicht vor einem Scheiterhaufen. Nein, wir wünschen vorallem auch keinen Scheiterhaufen herbei. Ja, wir sehen in manchen Punkten gesellschaftlicher, politischer, gar weltpolitischer oder auch menschlicher Entwicklung Scheiterhäufen. Bereits Anfang 2017 legten die drei Künstler den Titel fest und entwickelten dazu neue Werke, die in dieser Ausstellung erstmals gezeigt werden. Es geht nicht um Galgen, Inquisition, Hexen, Folter oder anderen historische Bezüge, sondern um die jeweiligen, rein subjektiven Ansichten und Blickwinkel auf, sagen wir mal „Gott und die Welt“, die Kunst und das Kunstschaffen. Und um doch einmal die Inquisition (die Untersuchung) zu bemühen, unterwarfen und unterwerfen sich die drei Leipziger Künstler einer „peinlichen Befragung“ ihres Tuns, ihrer Motivation und der eigenen künstlerischen Mittel. Eine Auseinandersetzung die für jeden Künstler maßgeblich und essenziell, beglückend und zuweilen ebenso schmerzhaft sein kann. Constanze Zorn: „Es brennt uns unter den Nägeln, etwas zu sagen. Manchmal könnte man daran scheitern, doch der Funke des Feuers trägt uns zur Verwandlung, wie der Phönix aus der Asche. “ In der Ausstellung „Scheiterhaufen“ zeigen wir neue Arbeiten der drei Leipziger Künstler Gunter Böttger, Priska Streit und Constanze Zorn. Jeder zeigt in seinem typischen und eigenen Stil Werke zum Thema. Alle drei sind in der hiesigen Kunstszene wohl bekannt und werden nun erstmals in einer gemeinsamen Ausstellung vertreten sein. Zur Eröffnung am Freitag, 12. Januar 2018 von 18.00 bis 23.00 Uhr laden wir sehr herzlich ein.
Ort: Galerie ARTAe bis: 2018-01-06
Künstler: Oliver Stäudlin
Thema: 25.11.2017 - 06.01.2018 / SHOWROOM der Galerie ARTAe, Menckestraße 3, 04155 Leipzig Eröffnung am Samstag, 25. November 2017, ab 19 Uhr Der Künstler ist anwesend. Stäudlins Bilder bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Gegenstand und Abstraktion. Architektur als von Menschen gebaute Manifeste, Lebensräume oder Bürokomplexe, die dann aber in seinen Bildern z.B. nicht funktionale Balkone und perspektivische Brüche aufweisen, seltsam unbelebt, aber doch lebendig sind. Der 1972 in Friedrichshafen geborene Künstler schafft diffuse Zwischenräume, um den Blick für Räume zu schaffen. Die angedeutete Wiese bzw. Baumbewuchs z.B. im unteren Bereich von „Zentrale“ taucht in eindeutiger, starker aber nicht greller Farbigkeit auf, konterkariert und harmonisiert zugleich mit der Farbigkeit des Gebäudes. Völlig im Bereich der Abstraktion und der freien Sfumato-Malerei bewegt sich hingegen die Wolke im oberen Drittel des Bildes. Sind es natürliche Wolken, die sozusagen zwischen dem Wolkenkratzer hängen, oder Rauchwolken eines Brandes oder Industriewolken? Unabhängig wie der Rauch interpretiert wird, die Wolke ist der abstrakte Bereich im Bild, der als formales Gegengewicht zur Architektur steht und von bedrohlich bis mystisch interpretiert werden kann. Ganz im Gegensatz zum sich oben befindenden Hintergrund, der ganz klare und flache Holzstrukturen und Wände aufweist. Ist das doch alles nur ein Innenraum, ein Bühnenbild, eine Illusion? Neben der dichten Inhaltlichkeit, die sich dem Betrachter geradezu aufdrängt, überzeugt die technische Kombination von Holzdruck und Malerei. Mit Feingefühl wird die Drucktechnik angewandt, eingefügt und letztendlich mit der Malerei so verbunden, dass die Übergänge fließend sind. Vielschichtig nuancierte Grautöne werden sensibel entwickelt und stehen gleichberechtigt neben den kräftigen Farbflächen und beginnen den Bildern eine abstrakte Vibration zu verleihen. Sicherlich sind es auch diese zarten Klänge, die die Bilder zu einem Faszinosum machen. Oliver Stäudlin beendete 2005 als Meisterschüler bei Professor Erwin Gross sein Studium an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Dem voraus ging das Studium der Kunstgeschichte und Romanistik an der Universität Stuttgart, von 1994 bis 1998. Seit 2011 lebt und arbeitet Stäudlin in Leipzig. Mit seinem Atelier in der Handelsschule des Leipziger Westens und der Beteiligung u.a. an der Leipziger Jahresausstellung 2015 hat Oliver Stäudlin es geschafft, sehr positiv auf seine höchst interessante Kunst aufmerksam zu machen. Wir freuen uns sehr, dass wir einige der neuen Arbeiten Oliver Stäudlins im Showroom der ARTAe Galerie Leipzig präsentieren können.
Ort: Galerie ARTAe bis: 2017-12-22
Künstler: Claudia Hauptmann
Thema: Eröffnung am Freitag, 10. November 2017, 18.00 bis 23.00 Uhr in der Galerie ARTAe, Gohliser Straße 3, 1. OG, 04105 Leipzig Die Künstlerin ist anwesend. Wann werden wir die Freude endgültig verlieren, durch Berge von Herbstblättern zu stapfen und dieses Rascheln und Rauschen zu genießen? Werden wir irgendwann völlig in der technischen Welt gefangen sein, und weder miteinander sprechen, noch Blickkontakt aufnehmen, geschweige denn wirklich sehen oder doch nur mit Sonnenbrille, Smartphone oder Kopfhörer am Ohr die Welt wahrnehmen? Wünscht sich „Der Idiot im Herbst“ mit seiner Geste und Muschel am Ohr etwas mehr Ruhe und vielleicht ein In-Sich-Hineinhören, eine innere Besonnenheit ohne lautes Gebrüll? Hauptmanns Bilder gehen weit über die reine Darstellung von Alltagsszenen oder Allegorien hinaus. Sie reflektieren unsere Zeit, ohne zu moralisieren, sie halten fest und spiegeln uns und unsere Gesellschaft. Verwoben wird diese Aktualität zugleich mit klassischen Themen wie z.B. der Medusa, Salome und dem Urteil des Paris. Die Malerin legt sozusagen den Finger in die Wunde, zeigt das Gehetztsein und vielleicht auch einen Wertewandel der Gesellschaft. Kritisch, mit tragischem Humor, fein und trotzdem verständlich, führt Claudia Hauptmann uns unsere Welt in altmeisterlicher Manier vor. Diese Ausstellung ist mal wieder hochkarätig, bietet intellektuelle Herausforderung und gleichzeitig betörende Sinnlichkeit.
Ort: Galerie ARTAe bis: 2017-10-21
Künstler: Arno Bojak
Thema: Malerei und Zeichnung 08.09. - 21.10.2017, Galerie ARTAe Leipzig + SHOWROOM Eröffnung am Freitag, 08. September 2017 18.00 bis 21.00 Uhr im ARTAe SHOWROOM 20.00 bis 23.00 Uhr in Galerie ARTAe ARTAe Showroom, Menckestraße 3, 04155 Leipzig Galerie ARTAe, Gohliser Straße 3, 04105 Leipzig Start im Showroom, Ende in der Galerie mit Suppe und Gespräch. "Diese leichte Hand im Umgang mit den Koryphäen der aktuellen Kunstszene, das politische Gespür und das intelligente Spiel mit den verschiedensten Techniken sind bewundernswert." Helga Meister, Kulturjournalistin Dimmerung – eine Worterfindung aus Dimmen und Dämmerung. Quasi ein künstliches oder künstlerisches Pendant zur natürlichen Dämmerung. Es scheint, dass etwas herunter gefahren wird. Nicht aber in der Malerei von Arno Bojak. In seinen neuen Mittelformaten zeigt er farbenprächtig erzählerische, figürliche Kompositionen, die verstören, anregen und intelligent auf diverse Themen aus Leben und Kunst zurückgreifen. Zumeist unbeaufsichtigte Kinder sind seine Akteure, die als „Supergirl“ oder „Mein Freund Fred“ oder auch „Team Dada tagt“ auftauchen. Mit „Dattores Hohlbein“, „Tableau vivant“, „Die Vase“, „I love Dada Gott“ und „Auch Riesen fangen klein an“ werden nicht nur in den Titeln klare Bezüge zu Meistern der Kunstgeschichte intelligent und witzig aufgenommen und neu inszeniert, sondern auch Bilderfindungen präzise in Bojaks Sprache formuliert. Nach wie vor beeindrucken die Farbpracht seiner Bilder, die gekonnten Kompositionen und Spielereien, sowie Zitate aus Bojaks diversen Malperioden der letzten 20 Jahre, die an Virtuosität, Ideenvielfalt kaum zu überbieten sind. Die stete Gratwanderung zwischen Realität und Phantasie, die im ureigensten Sinne das Thema der Malerei an sich ist, wird hier verhandelt. Zusätzlich kommen noch Irritation und Anknüpfung an bereits Bestehendes sowie Verstörendes und Magisches hinzu, wodurch die Bojakschen Bilder wie immer eine kurze Auseinandersetzung überhaupt nicht zulassen. Eine Art Manierismus und Neuer Surrealismus mit einer Reminiszenz an andere Zeiten und doch mit einem Faden in die Jetztzeit verknüpft, begegnet dem Betrachter hier. Arno Bojak scheint nicht aus dem Heute zu erzählen, sondern aus einer lebendigen Vergangenheit, vielleicht wie aus dem Reich von Alice im Wunderland oder aus der Welt des kleinen Prinzen. Durch die Kinderfiguren erhöht Bojak das Sonderbare, die Absurdität und die Bedrohung in seinen Bildern. Wenn Erwachsene etwas Undefinierbares tun, kann das noch lustig abgetan werden, wenn es aber Kinder sind, wirkt es bedrohlich und man kann nicht ausweichen. Zusätzlich spielt hier eine Infantilität hinein, eine Verkinderung, bei der sich Kinder wie Erwachsene benehmen, oder versuchen Erwachsene zu kopieren. Die neuen Bilder von Arno Bojak sind auf alle Fälle wieder etwas Besonderes, das wir gerne mit Ihnen teilen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Team der Galerie ARTAe Marian und Sabine Elsner Mehr zu Arno Bojak: http://www.artae.de/kuenstler/arno-bojak
Ort: Galerie ARTAe bis: 2017-07-01
Künstler: Arno Bojak, Uta Päffgen
Thema: Hinter dem Himmel wartet der Mond Arno Bojak & Uta Päffgen Malerei 19.05. – 01.07.2017 Eröffnung: Freitag, 19. Mai 2017 ab 19 Uhr SHOWROOM der Galerie ARTAe Leipzig Menckestraße 3, 04155 Leipzig Öffnungszeiten: Mi + Fr 20 - 22 Uhr und nach Vereinbarung (0160-9111 8817) http://www.artae.de/hinter-dem-himmel-wartet-der-mond Der Reiz der Begegnung dieser beiden künstlerischen Positionen liegt nicht in der offensichtlichen, man könnte fast sagen konträren Haltung innerhalb der Malerei, sondern in den Gemeinsamkeiten. Wie kann es sein, dass figürliche und abstrakte Malerei so gut kommunizieren? Es liegt wohl nicht nur an der Auseinandersetzung mit Farbe, Farbklängen und Kompositionen, sondern an der Intensität, mit der beide Künstler ihre Malerei entwickeln. Uta Päffgen, 1970 in Köln geboren, studierte von 1998 bis 2006 an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und war Meisterschülerin bei Prof. Katharina Grosse. Arno Bojak, 1974 in Wuppertal geboren, studierte von 1994 bis 1999 an der Kunstakademie Düsseldorf und war Meisterschüler bei Prof. Dieter Krieg. Arno Bojak und Uta Päffgen stellen erstmals gemeinsam in Leipzig aus und werden beide zur Eröffnung am Freitag, 19. Mai 2017 ab 19 Uhr persönlich dabei sein. Wir freuen uns auf Euren Besuch!
Ort: Galerie ARTAe bis: 2017-07-01
Künstler: Arno Bojak, Gunther Böttger, Frank Diersch, Florian Günther, Claudia Hauptmann, Thomas Kapielski, Martin Kreim, Metulczki, Petra Ottkowski, Rigoletti, Reiner Schlecker, Jürgen Strege, Priska Streit, Olaf Teichmann, Kata Unger
Thema: alte weiße männer 12.05. - 01.07.2017 / Galerie ARTAe Leipzig Eröffnung: Freitag, 12. Mai 2017 / 18 bis 22 Uhr Galerie ARTAe Leipzig / Gohliser Straße 3, 1. OG / 04105 Leipzig Öffnungszeiten: Mi - Sa 15 - 19 Uhr und nach Vereinbarung (0160-9111 8817). Künstler: Arno Bojak, Gunther Böttger, Frank Diersch, Florian Günther, Claudia Hauptmann, Thomas Kapielski, Martin Kreim, Metulczki, Petra Ottkowski, Rigoletti, Reiner Schlecker, Jürgen Strege, Priska Streit, Olaf Teichmann, Kata Unger mehr unter www.artae.de "Denn im Alter werden die Weiber gräulich und spitz, der Schoß wird taub und die Seele fromm, die Männer jedoch werden schön und schlaff und versoffen und blöd." Thomas Kapielski Sich der Tatsache bewusst, dass Sprache auch Handeln ist und der Autor dieses Textes selbst bald Mitglied dieser Gruppierung sein wird, nimmt der verwunderte Beobachter und Mitmacher seit einiger Zeit wachsendes Misstrauen, Stigmatisierungen und ja, Missachtung und Schmähung einer bestimmten Bevölkerungsgruppe zur Kenntnis. Verwunderung vor allem, weil diese Einordnung zum Teil von Menschen leichtfertigst und offensichtlich unreflektiert vorgebracht wird, die in Vergangenheit und Gegenwart vehement für Toleranz und Egalität stritten und streiten. Mal glaubwürdig, gar sympathisch, manches mal aber auch leicht penetrant und kontraproduktiv, stets natürlich zu recht. Aber in einer Zeit, in der leider wieder mal die Lauten und die Krakeeler die Meinungsbildung vor sich her zu treiben scheinen, tappt nun wahrscheinlich auch mancher „Esbesserwissenmüssende“ in diese Rassismusfalle. Um wen oder was geht es eigentlich? Es geht um die sogenannten „alten weißen Männer“. Wahlweise ergänzt oder potenziert durch: heterosexuell, homophob, dumm, böse oder garstig. Auch in Rundfunk und Presse wurde dieses Phänomen bereits beschrieben und vielfältig reflektiert. So schreibt Margarete Storkowski in einer Kolumne im Spiegel: „Auf sein Alter, sein Geschlecht oder seine Hautfarbe reduziert zu werden, ist unangenehm. Das merkt seit einiger Zeit auch der alte weiße heterosexuelle Mann. Vielleicht lernt er daraus.“ In der taz gibt es eine Kolumne mit dem Titel „Dumme weiße Männer“ und Peter Richter konstatiert in der Süddeutschen Zeitung: „Auch in Deutschland entwickelt sich das Schimpfen über weiße alte Männer zum Volkssport.“ Einigermaßen ratlos stehen wir nun also diesem Sachverhalt gegenüber, wollen verstehen und begreifen. Was ist der Antrieb, die Motivation und das womögliche Ziel dieser Stigmatisierung und Vereinfachung? Gibt es DEN alten weißen Mann überhaupt? Sind nicht die Herren Mugabe, Duterte, Edorgan und Trump (der Platz reicht nicht für eine ansatzweise vollständige Liste und Herr Putin möge seine Nichterwähnung verzeihen) Vertreter ein und derselben Machtpolitik und Skrupellosigkeit, die wohl viel eher etwas mit krankhaftem Narzissmus und rein gar nichts mit Hautfarbe oder Alter zu tun haben?! Die Gruppenausstellung „alte weiße männer“ will sich mit diesem Thema auseinandersetzen: ehrlich, humorvoll und pointiert. 15 ausgewählte Künstler und Künstlerinnen zeigen in den Medien Fotografie, Grafik, Installation, Malerei, Plastik, Video und Zeichnung ihre Arbeiten zum Thema. Wir laden sehr herzlich zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 12. Mai 2017 von 18 bis 22 Uhr in die ARTAe Galerie Leipzig ein. Ein Teil der Künstler wird am Eröffnungsabend anwesend sein. Metulczki, April 2017
Ort: Galerie ARTAe bis: 2017-05-06
Künstler: Enrico Niemann
Thema: Eröffnung am Freitag 10. März 2017 von 18.00 bis 22.00 Uhr. Einführung um 19.00 Uhr: Jennifer Bork, Kuratorin, Kunstverein Wolfsburg Galerie ARTAe Leipzig / Gohliser Straße 3, 1. OG / 04105 Leipzig Öffnungszeiten: Mi - Sa 15 - 19 Uhr und nach Vereinbarung (0160-9111 8817). "Enrico Niemann zählt mit seinem eigenwilligen Werk zu den Künstlern in Deutschland, die sich wieder mit der abstrakten Kunst befassen, ohne eine ästhetische oder ideologische Polemik vom Zaun brechen zu wollen." Armin Hauer, Kunsthistoriker, Frankfurt (Oder) Transformationsfelder Der Begriff Transformation überschreibt grundsätzlich Umformung, Wandlung, Veränderung und Übertragung. Transformationsfelder bezüglich der Arbeit von Enrico Niemann deuten zunächst die Erfindung seiner malerischen Herangehensweise an. Desweiteren wird der kunsthistorische Kontext der klassischen Farbfeldmalerei eröffnet, deren Vertreter Mark Rothko, Barnett Newman und Clifford Still sind. Diese Tradition weiterführend, das Zufällige einbindend, gelingt es Niemann die Farbwucht in bewußte Farbkompositionen zu giessen. Materialität, Oberfläche und Faltungen sind neben der Prozeßhaftigkeit in den Kunstwerken von Enrico Niemann zentral. Ähnlich wie bei Arbeiten von Gerhard Richter und Katharina Grosse wird man von Niemanns Werken berührt, eingefangen, festgehalten und in ein intensives Farberlebnis gesogen. In der fünften Einzelausstellung mit Enrico Niemann zeigen wir die aktuellen Arbeiten „Cross Section“, „Contact Face“ und „Array“. Mit „Cross Section“ knüpft Niemann an die mehrteilige Arbeit „Bulge“ von 2013 an, die im Museum für Junge Kunst in Frankfurt (Oder) ausgestellt wurde. Der Gedanke, von der Fläche in den Raum zu kommen, wird hier weiterverfolgt und verleiht den Bildern einen objekthaften Charakter ohne skulptural zu werden. Damit geht er einen Schritt über die reine Farbraumwirkung hinaus und in den realen Raum hinein. Genau diese Verknüpfung ist ebenfalls eine Besonderheit der neuen Werke. Wir freuen uns auf die Einzelausstellung mit neuen Werken von Enrico Niemann und laden sehr herzlich zur Eröffnung am Freitag, 10. März 2017 von 18.00 bis 22.00 Uhr ein. Die Einführung wird um 19 Uhr von Jennifer Bork, Kuratorin des Kunstvereins Wolfsburg gehalten. Der Künstler ist anwesend. //////////
Ort: Galerie ARTAe bis: 2017-02-25
Künstler: Jürgen Kellig
Thema: Als Ouvertüre des Ausstellungsjahres 2017 zeigen wir unter dem Titel „Partituren“ neueste Zeichnungen von Jürgen Kellig. In konsequenter Weiterentwicklung komponiert der Berliner den Verlauf diverser Elemente zu einem konzertanten Gesamtbild. Nicht nur Bezüge zu Musik, sondern auch zu Naturwissenschaften wie z.B. Physik (Gitteratome, Halbleiter), zu Stadtplänen, zu Computergrafiken bzw. Schaltplänen lassen sich mühelos herstellen. Nach wie vor läßt sich der Künstler von seiner Intuition leiten und arbeitet nach dem Motto „Der Weg ist das Ziel“. Die Motive sind keine Abbildungen der Welt, sondern künstlerische Verweise auf Systeme, Strukturen und Rhythmen, die wir ebenso in der Wirklichkeit wiederfinden. Zur Entstehung werden weder technische Hilfsmittel eingesetzt noch gestische oder emotionale Ausbrüche integriert. Das Besondere in diesen Zeichnungen ist, dass Kellig seine Blätter sowohl rational als auch intuitiv im rhythmischen Agieren und Reagieren entwickelt. Interpretationen und Deutungen der Inhalte überläßt er dem Betrachter. Ihm geht es um ein funktionierendes Ganzes, um eine klare Komposition, um eine Vielschichtigkeit der Bedeutungsebenen und eine technische Bildsprache, welche die organische Bildsprache abgelöst hat. Ab 2008 konzentriert sich der 1953 in Berlin geborene Künstler fast ausschließlich auf Zeichnungen. Mit Pinsel, Feder und Tuschestift entstehen bis ca. 2010 Arbeiten zur Werkreihe „micro-macro“. Bis ca. 2014 folgen Themen wie Vernetzung. 2014 bis 2015 arbeitet sich Jürgen Kellig in den quadratischen Formaten mit dem Titel „Squares“ ab, die eigens für die Ausstellung „Change-Exchange“ im Yang Pyong Museum in Seoul (Südkorea) entwickelt wurden und viel von Verdichtung, Streuung und organischen Strukturen erzählen. Aus dieser Vielfalt der absoluten Reduktion auf eine Linie heraus, geht nun der Schritt zur Verspieltheit, die zugleich eine technische Bildsprache installiert. Stets bleibt Kellig der Form des klassischen „all overs“ treu und bringt durch kleine Verdichtungen und offene Räume kompositorische Mittel zum Klingen. Wir freuen uns auf die Einzelausstellung mit Jürgen Kellig und laden sehr herzlich zur Eröffnung am Freitag, 13. Januar 2017 von 18.00 bis 22.00 Uhr ein. Der Künstler ist anwesend.
Ort: Galerie ARTAe bis: 2017-01-20
Künstler: Kata Unger
Thema: SHOWROOM der Galerie ARTAe Leipzig / Menckestraße 3 / 04155 Leipzig 15.11.2016 – 20.01.2017 Eröffnung am Dienstag, 15. November 2016 ab 19 Uhr. Öffnungszeiten: Mi + Fr 20 - 22 Uhr und nach Vereinbarung (0160-9111 8817) Instant message – Papierarbeiten von KATA UNGER Die Papierarbeiten von Kata Unger (*1961) changieren zwischen den Genres Malerei, Zeichnung und Streetart. Charakteristika sind feine gesprühte Farbverläufe, die Verwendung klarer Formen und Kurztexte, die immer wieder zwischen den grellen, kräftigen oder manchmal auch zarten Farben auftauchen. Neben der herausragenden Raumwirkung der Blätter fasziniert die Ästhetik, die zugleich an den Bauhaus -Stil als auch an die klaren 50er Jahre erinnern. Verbunden mit Begriffen wie z.B. „Future Circle“, „Institut für Prognostik“ oder „Szenariotechnik“ haben Ungers Papierarbeiten etwas Direktes und Rätselhaftes zugleich. Diese Bilder teilen sich in Farbe, Form und Komposition unmittelbar, quasi als instant message mit. Durch die geschickte Verknüpfung von Poesie, Computersprache und Philosophie strahlen sie eine zeitlose Eleganz aus. Die in der Ausstellung »Instant message« gezeigten Zeichnungen stammen aus der gleichnamigen Serie „Instant message“ sowie „Selektoren“ und „Zeitreihenanalyse“. Erstmals wird eine Auswahl der Zeichnungen von Kata Unger in Leipzig gezeigt. Bekannt wurde die Künstlerin Kata Unger durch ihre einzigartigen Bildteppiche. Zur Eröffnung am Dienstag, 15. November 2016 ab 19 Uhr laden wir sehr herzlich in den Showroom der Galerie ARTAe in die Menckestraße 3 ein. Die Künstlerin Kata Unger ist persönlich anwesend. Wir freuen uns auf Euren Besuch. Sabine und Marian Elsner Team der Galerie ARTAe http://www.artae.de/popup/ausstellung132016.html Kata Unger: http://kata-unger.com/vita/
Ort: Galerie ARTAe bis: 2016-12-19
Künstler: Arno Bojak, Frank Diersch, Claudia Hauptmann, Frenzy Höhne, Martin Kreim, Bodo Rott, Kata Unger
Thema: Blau auf blasser Haut Tattoo in der zeitgenössischen Kunst Arno Bojak / Frank Diersch / Claudia Hauptmann / Frenzy Höhne / Martin Kreim / Bodo Rott / Kata Unger kuratiert von Sabine Elsner 04.11. - 19.12.2016 Eröffnung am Freitag 04. November 2016 von 18.00 bis 22.00 Uhr Galerie ARTAe Leipzig / Gohliser Straße 3, 1. OG / 04105 Leipzig Öffnungszeiten: Mi - Sa 15 - 19 Uhr und nach Vereinbarung (0160-9111 8817). Blau auf blasser Haut Diese Ausstellung wurde für den Anhaltischen Kunstverein Dessau e.V. konzipiert und war trotz – nicht wegen – des Diebstahls von drei Gemälden ein großer Erfolg. Deshalb wollten wir diese gelungene Show den Leipzigern nicht vorenthalten und zeigen sie nun in der Galerie ARTAe. Die Zeichung auf dem eigenen Körper wurde in den letzten Jahren immer salonfähiger. Tattoos sind nicht mehr außergewöhnlich, sondern in der Gesellschaft angekommen. Wenn Attribute von gesellschaftlichen Randgruppen zu Massenphänomen, ja sogar Kult werden, haben sie dann noch Relevanz? Oder verlieren sie dann an Bedeutung? Die heutige Vielfalt von Motiven, Ausdrucksformen und Motivationen ist beeindruckend. Nach wie vor bleibt der Schmerz beim Tättowieren und das Versprechen etwas in Ewigkeit auf dem eigenen Körper zu haben. In der kurz- und schnelllebigen Zeit, die medial geprägt ist und auf Massenevents setzt, vielleicht eine logische Konsequenz, Individualität auszudrücken. Doch wie taucht dieses Phänomen in der zeitgenössischen Kunst auf? Was sagen Künstler, die die Gegenwart reflektieren, mit ihren Bildern dazu? Diesen Fragen ist die Kuratorin Sabine Elsner nachgegangen. Es ist ein poetischer Ansatz, sich dem Thema zu nähern. Wir laden sehr herzlich zur Eröffnung am Freitag, 04. November 2016 von 18.00 bis 22.00 Uhr in die Galerie ARTAe ein.
Ort: Galerie ARTAe bis: 2016-10-22
Künstler: Claudia Hauptmann
Thema: Claudia Hauptmann traum verloren Malerei 02.09. - 22.10.2016 Eröffnung am Freitag 02. September 2016 von 18.00 bis 22.00 Uhr. Galerie ARTAe Leipzig / Gohliser Straße 3, 1. OG / 04105 Leipzig Öffnungszeiten: Mi - Sa 15 - 19 Uhr und nach Vereinbarung (0160-9111 8817). info@artae.de mehr unter www.artae.de traum verloren Anläßlich des 50sten Geburtstages der Malerin Claudia Hauptmann zeigt die Galerie ARTAe in der Einzelausstellung „traum verloren“ deren aktuelle Werke, die wie immer brisant, gesellschaftskritisch und sinnlich sind. Die in Berlin seßhafte Künstlerin genoß ihre Ausbildung an der Abendakademie in Leipzig und schloß als Meisterschülerin von Gudrun Brüne an der Burg Giebichenstein, Kunsthochschule Halle erfolgreich ab. An dieser Tradition anknüpfend führt Claudia Hauptmann erhobenen Hauptes die realistisch symbolische Malerei weiter und gehört mit ihrem eigensändigen kraftvollen Ausdruck zu den wichtigen Vertreten dieses Genres. Gesellschaftliche Themen werden in einer über den Tag hinaus gültigen Art und Weise verhandelt. Claudia Hauptmann gelingt es, in ihren Bildern aktuelle Fragen aufzunehmen und in allegorisch vieldeutige Kompositionen zu inszenieren. Hauptmanns Bilder berühren durch ihre Menschlichkeit, Aktualität und Tiefe. In einer Werkgruppe beschäftigt sich Claudia Hauptmann mit den menschlichen Sinneswahrnehmungen. Dazu gehören mehrfigurige Bilder wie „Die Sehenden“, „Die Hörenden“ und „Die Singenden“. Ihre detailreiche realistische Bildsprache läßt dem Betrachter Raum zur Entschlüsselung. Desweiteren erwarten den Besucher einge Werke aus dem Bereich der christilichen Ikonografie wie z.B. eine Trilogie des Kreuzigungsthemas mit dem Titel „Restaurierung I. - III.“ und die Handy-Madonna, sowie die Bilder „Im Netz“ und „Kinderstube“. Leider werden in dieser Ausstellung die beiden Bilder „Die Braut“ und „Second Hand“ fehlen, da diese aus der Gruppenausstellung „Blau auf blasser Haut“ gestohlen wurden. Nähere Informationen unter: http://www.artae.de/news.html Wir freuen uns auf die sechste Einzelausstellung mit Claudia Hauptmann und laden sehr herzlich zur Eröffnung am Freitag, 02. September 2016 von 18.00 bis 22.00 Uhr ein. Die Künstlerin ist anwesend.
Ort: Galerie ARTAe bis: 2016-04-09
Künstler: Arno Bojak / Adelheid Eichhorn / Claudia Hauptmann / Ina Hermann / Bettina Lüdicke Jürgen Kellig / Sonomi Kobayashi / Metulczki / Enrico Niemann / Gaby Taplick Friedemann Grieshaber / Priska Streit / Thomas Kapielski / Petra Ottkowski
Thema: 10 Jahre Galerie ARTAe - Ja, Sie haben richtig gelesen. Im Januar 2006 eröffneten wir unsere erste Ausstellung im ersten Stock eines Gründerzeithauses in der Gohliser Straße 3. Beharrlich und kontinuierlich, mit über 80 Ausstellungen in den Leipziger Räumen (seit 2012 betreiben wir zusätzlich unseren ARTAe Showroom in der Menckestrasse 3) ist es über die Jahre gelungen, mit der Galerie ARTAe einen offenen Ort für Kunst, Kultur und Kommunikation zu schaffen und zu etablieren. Darüber hinaus kuratierten und verwirklichten wir außerhalb der Leipziger Galerie zahlreiche Ausstellungen und Projekte, Präsentationen in Kunstvereinen, Kunsthallen, Kunstmessen, Projekträumen oder, gerade in den ersten Jahren, einfach in leerstehenden Ladenlokalen. Genannt werden sollen hier die gerade noch laufende Ausstellung „Arno Bojak – Die Letzten ihrer Art“ in der Orangerie der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau, Gruppenshows wie „Schulfrei“ Kunsthalle Villa Kobe 2011, „Mutterboden“ Kunsthalle Villa Kobe 2010, „Tangenten“ Meisterhäuser Kandinsky / Klee 2009, „POP OUT Copenhagen“ 2009 mit Begegnungen internationaler Künstler in Kopenhagen sowie Auftritte auf der Kunstmesse C.A.R. in Essen 2011-15 und der tease art fair in Köln 2010. 10 Jahre sind nicht nur ein Jubiläum, diese Zeit bedeutet eben auch permanente Selbstbefragung, Reflektion und Neuerfindung, Rückschau, Schlussfolgerungen und neue Pläne, Leidenschaft und Freude für die Kunst. Eine Dekade ARTAe - eine hervorragende Gelegenheit herzlich Danke zu sagen. An alle Besucher und Neugierige, an alle Kunstliebhaber, Kunstkäufer, Kunstkäufer, die zu Sammlern wurden und an alle gewonnenen Sammler. Danke für Ihre Unterstützung und Vertrauen! Vertrauen ist auch das richtige Stichwort um sich bei einer ganz essenziellen Personengruppe zu bedanken. Den Künstlern und Künstlerinnen, mit denen wir, mal kurzfristig, meist jedoch jahrelang zusammenarbeiten. Und eben diesen Künstlern widmen wir unsere beiden Jubiläumsausstellungen Vol.1, mit Künstlern der Galerie und Vol.2 mit Arbeiten von Gastkünstlern aus 10 Jahren. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und laden sehr herzlich zur Ausstellungseröffnung 10 Jahre ARTAe – Jubiläumsausstellung Vol. 1 am Freitag, 26. Februar 2016 von 18 bis 22 Uhr ein. Team der Galerie Sabine und Marian Elsner Mehr Infos unter Galerie ARTAe Leipzig http://www.artae.de/ Kontakt: Marian und Sabine Elsner info@artae.de oder 0341-355 20 466.
Ort: Galerie ARTAe bis: 2016-02-28
Künstler: Arno Bojak
Thema: Arno Bojak Die Letzten ihrer Art 17.01. - 28.02.2016 / Orangerie der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau Puschkinallee 100 06846 Dessau-Roßlau Öffnungszeiten: Di - So 11 - 17 Uhr / Eintritt 3 € erm. 2 € Eröffnung am Samstag, 16. Januar 2016 um 17.00 Uhr. Einführung von Adolf H. Kerkhoff DRS, Bottrop Filmabend "Welcome to the paint" am Freitag, 05. Februar 2016 um 19.30 Uhr. In den 15 Folgen, die seit 2002 gemeinsam mit Böller und Brot entstanden, zeigt Arno Bojak Malertricks. Im Anschluss Künstlergespräch. Arno Bojak – Die Letzten ihrer Art Der Maler Arno Bojak fordert den Betrachter mit seinen dichten Bildern intellektuell und emotional heraus. Man muss sich für die großformatigen Werke Zeit nehmen, die vielen Details sehen, Bedeutungsebenen begreifen, um Bojaks intelligente Malerei zu verstehen und zu genießen. Ein diffiziler und zuweilen bitterer Genuß, denn Bojak schiebt humorvoll den Wohlstandsgrauschleier beiseite und verhandelt Sujets wie Kulturpessimismus, Gesellschaftskritik, Ängste, Identität, Untergang und Apokalypse. Komposition, Farbwirkung, Kämpfe zwischen Linie und Fläche, die Konfrontation feiner Details mit aquarelligen Hintergründen, kurz: Arno Bojak ist absolut versiert in seiner Technik, er agiert und thematisiert souverän und kunstgeschichtlich fundiert und hat so eine ganz aussergewöhnliche und einzigartige Bildsprache in der zeitgenössischen Malerei. Anläßlich dieser Ausstellung entsteht ein Katalog. Preise und Stipendien 2007 Kurzstipendium Künstlerhäuser Worpswede 2005 Konrad Adenauer Stiftung (Else Heiliger Fonds), Arbeitsstipendium Stiftung Kunstfonds 2003 Arbeitsstipendium Stiftung Kunstfonds 2002 Aufenthaltsstipendium Herrenhaus Edenkoben 2000 Wilhelm-Fabry-Förderpreis der Stadt Hilden Gaststipendium im Künstlerdorf Schöppingen 1998 Reisestipendium des Kunstvereins Düsseldorf
Ort: Galerie ARTAe bis: 2016-02-20
Künstler: Kata Unger, Frank Diersch
Thema: How steep the stairs within Kings’ houses are Kata Unger + Frank Diersch Bildteppich + Zeichnung 08.01. – 20.02.2016 / Galerie ARTAe, Gohliser Straße 3, 04105 Leipzig Eröffnung und Neujahrsempfang am Freitag, 08.01.2016 von 18 bis 22 Uhr Die Künstler sind anwesend. How steep the stairs within Kings’ houses are - Wie steil die Stufen in den Königshäusern sind - ist der Anfang des Gedichtes „At Verona“ von Oskar Wilde von 1881 und verweist als Ausstellungstitel auf die Poesie und Dichte der Kunst von Kata Unger und Frank Diersch, die wir in unserer ersten Ausstellung in 2016 zeigen. Beide künstlerische Positionen können als figürlich, erzählerisch und unbedingt poetisch bezeichnet werden. Doch wie beide zu den jeweiligen Ergebnissen kommen, kann kaum unterschiedlicher sein. Kata Unger färbt Wolle und webt in klassischem Stil an einem großen Webstuhl, allerdings ohne Vorlage, sondern an einem Thema, das sich dann über die Dauer der Entstehung weiterentwickelt. Neben der technischen Versiertheit z.B. der Komposition, denn Unger malt bzw. webt ihre Bilder quasi von der einen Seite zur anderen und dies auch meistens in einer Größe ab zwei Metern, fasziniert die inhaltliche Aktualität der Bildteppiche. Der Bildteppich „Slowmotionbar im Zwischendeck“ ist eine Auseinandersetzung mit der frühen Philosophie von Michel Foucault. Sowohl das Schiff als auch die gleichzeitige Darstellung von Innen- und Außenraum stehen für seine Heterotopie. „Foucault nimmt an, dass es Räume gibt, die in besonderer Weise gesellschaftliche Verhältnisse reflektieren, indem sie sie repräsentieren, negieren oder umkehren.“ Kata Ungers Kunst ist subtil und zugleich direkt, politisch und zugleich ästhetisch, zeitgenössisch und zugleich traditionell. Kata Unger war zum Berlin Art Prize 2014 nominiert. Um die Vielfalt und Könnerschaft der Linie in Frank Dierschs Zeichnungen aufzuzeigen, nur zwei Beispiele: In „home is“ sehen wir grazil geschwungene lebendige Linien, die sanft aber bewußt die männliche Figur mit einem Tintenfass auf dem Rücken beschreiben. Dahingegen verdichten sich bis ins tiefe Schwarz gehend kurze gebogene Linienstücke in „castle“. Die Motive Haus, Schloß, Berg, Wolken, Landschaft und Figuren kehren immer wieder und sind Schlüsselmotive für den Künstler. Oft werden in die Zeichnungen Worte, Thesen, scheinbar Aufgeschnapptes auf Textbannern integriert, die dem Dargestellten eine weitere Ebene geben. Seine Zeichnungen vermitteln Rätselhaftes, reflektieren reale Welten und thematisieren immer wieder den Mensch in seiner urbanen Umgebung. Utopisches, Surreales und Reales fließen gleichermaßen zusammen und zeigen dem Betrachter eine Fülle von Phantasie. Frank Diersch bezeichnet sich als Soldier of Drawing – Soldat des Zeichnens. Bereits als Jugendlicher nahm er in Ost-Berlin Zeichenunterrricht bei Wulff Sailer. Nach dem Studium an der FH für Werbung und Gestaltung kam Anfang der 90er Jahre ein Stipendium als Meisterschüler bei Dieter Goltzsche an der Akademie der Künste hinzu. 1998 erhielt er den Egmont-Schaefer-Preis für Zeichnung und es folgten Lehraufträge an der Kunsthochschule Berlin Weißensee, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Bergische Universität Wuppertal und Hochschule für Bildende Künste Hamburg. Beide Künstler kennen wir bereits über zehn Jahre und freuen uns, dass wir erstmals ihre Werke bei uns in Leipzig ausstellen können. Wir freuen uns auf Euren Besuch. Zur Eröffnung und Neujahrsempfang am Freitag, 08. Januar 2016 von 18 bis 22 Uhr laden wir sehr herzlich ein. Beide Künstler sind anwesend. Öffnungszeiten: Mi-Sa 15 - 19 Uhr und nach Vereinbarung: 0160 - 9111 8817. Mehr Infos unter Galerie ARTAe Leipzig http://www.artae.de/ Kontakt: Marian und Sabine Elsner info@artae.de oder 0341-355 20 466.
Ort: Galerie ARTAe bis: 2016-01-09
Künstler: Arno Bojak
Thema: Arno Bojak Raw Draw Up – Zeichnungen 27.11.2015 – 09.01.2016 Showroom Galerie ARTAe Menckestraße 3 04155 Leipzig Eröffnung am Freitag, 27.11.2015 ab 19 Uhr Der Künstler ist anwesend. Arno Bojaks Zeichnungen sind keine Experimente, sondern inhaltlich und technisch vollendete Erfindungen. Zunächst scheinen die Blätter der Serie Raw Draw Up eine Drucktechnik zu sein, doch es handelt sich weder um Lithografien noch um Radierungen, sondern um einzigartige Originale. Der Prozess der Herstellung ist eine Mischung aus Frottage, Grattage, klassischer Zeichnung und bleibt im Detail das Geheimnis des Künstlers. Die Raw Draw Up – Serie ist ein Fest für alle Liebhaber der Zeichnung. Diese neue, besondere Werkreihe fügt sich dabei inhaltlich lückenlos in das bisherige Œuvre des Künstlers ein. Die künstlerische Handschrift Arno Bojaks ist deutlich zu erkennen. Reale Motive werden surreal in alltägliche Räume, historische Szenerien oder Stadtlandschaften gesetzt und kombiniert. Erstaunlich sind die Selbstverständlichkeit, die Erzählweise und vor allem die enorme Vielfalt. Erstmals wurden diese Zeichnungen auf der Kunstmesse C.A.R. in Essen gezeigt, wo sie auf große positive Resonanz stießen. Nun freuen wir uns, dass wir eine Auswahl aus der Serie „Raw Draw Up“ in Leipzig präsentieren können. Zur Eröffnung am Freitag, 27. November 2015 ab 19 Uhr laden wir sehr herzlich in den Showroom der Galerie ARTAe in die Menckestraße 3, 04155 Leipzig ein. Darüber hinaus freuen wir uns, dass wir Arno Bojaks nächste große Einzelausstellung in der Orangerie der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau ankündigen können. Unter dem Titel „Die Letzten ihrer Art“, werden neueste Malereien und Zeichnungen zu sehen sein. Anlässlich dieser Ausstellung erscheint ein Katalog. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen! Sabine und Marian Elsner Team der Galerie ARTAe Ausstellungen Arno Bojak: Raw Draw Up – Zeichnungen Showroom Galerie ARTAe, Menckestraße 3, 04155 Leipzig 27.11.2015 – 09.01.2016 Eröffnung am Freitag, 27.11.2015 ab 19 Uhr Die Letzten ihrer Art - Malerei und Zeichnung Orangerie der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau Puschkinallee 100, 06846 Dessau-Roßlau17.01. - 28.02.2016 Eröffnung am Samstag, 16.01.2016 um 17 Uhr Mehr Infos unter Galerie ARTAe Leipzig http://www.artae.de/ Kontakt: Marian und Sabine Elsner info@artae.de oder 0341-355 20 466.
Ort: Galerie ARTAe bis: 2015-12-19
Künstler: Bettina Lüdicke, ürgen Kellig
Thema: Innere Strukturen Bettina Lüdicke & Jürgen Kellig Skulptur & Zeichnung 13.11. - 19.12.2015, Galerie ARTAe Leipzig, Gohliser Straße 3, 04105 Leipzig Eröffnung am Freitag, 13. November 2015 von 18 bis 22 Uhr.
Ort: Galerie ARTAe bis: 2015-12-19
Künstler: Bettina Lüdicke, Jürgen Kellig
Thema: Innere Strukturen Bettina Lüdicke & Jürgen Kellig Skulptur & Zeichnung 13.11. - 19.12.2015, Galerie ARTAe Leipzig, Gohliser Straße 3, 04105 Leipzig Eröffnung am Freitag, 13. November 2015 von 18 bis 22 Uhr.
Ort: Galerie ARTAe bis: 2015-11-07
Künstler: Enrico Niemann
Thema: Eröffnung am Freitag, 11. September 2015 von 18 bis 22 Uhr Galerie ARTAe, Gohliser Straße 3, 1. OG, 04105 Leipzig "Enrico Niemann zählt mit seinem eigenwilligen Werk zu den Künstlern in Deutschland, die sich wieder mit der abstrakten Kunst befassen, ohne eine ästhetische oder ideologische Polemik vom Zaun brechen zu wollen." Armin Hauer, Kunsthistoriker, Frankfurt (Oder) Wenn man als Künstler im Bereich der abstrakten Kunst arbeitet, geht es um die Wahrnehmung, Struktur, Oberfläche, Haptik, Geste und letztendlich wie es Malewitsch gesagt hat, um den Suprematismus. Das emotionale Sofortverständnis und die direkte Erfahrbarkeit von Kunst durch subjektive Betrachtung. Da jeder Betrachter unterschiedlich ist, variieren die Wirkungen von ein und dem selben Werk. Es bleiben Gegebenheiten wie Oberfläche, Material, Beschaffenheit und Größe, die es objektiv zu beschreiben gilt. Opak, oszillierend, ästhetisch ansprechend treten einem die Werke Enrico Niemanns gegenüber. Die Arbeiten „Reptile 1-3“ assoziieren nicht nur tierische Schuppen, sondern lassen an die OP-Art erinnern, da sie vergleichbar mit Vasarely eine Wölbung, Kugel und Raum darstellen. Durch die geschickte Verschiebung der Struktur und Muster, der Wahl der brillanten Farben und des Bildausschnittes taucht man in eine unbegrenzte Form, die einen Hauch von Ewigkeit vermittelt. Nicht nur das meditative Eintauchen, sondern auch Fallenlassen und Auflösen des Individuellen in einem großen Ganzen können als Wirkungen erlebt werden. Enrico Niemann begreift Farbe als Farbhaut und Farbraum. Beim Thema Haut geht es natürlich auch um die menschliche Haut, die nicht nur Organ und äußere Hülle des Menschen ist, sondern auch eine Grenze. Grenze und Verbindung zugleich zwischen Außen- und Innenwelt. Trotz der hohen Ästhetik schwingt die Frage nach dem Glanz im Sinne der Außenwirkung mit. Wie viel Wahrheit und Realität verbirg sich hinter dem Glanz und der Oberfläche? Durch sein spezielles technisches Verfahren sehen wir diverse Farbschichten, die jeweils ihre Wirkung, Spur und Geschichte in der Wahrnehmung hinterlassen. Enrico Niemann absolvierte 2007 mit summa cum laudae das Studium für Freie Kunst an der Bauhaus Universität Weimar. Er ging als einer der besten Studenten in die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland nach Bonn. Seine Werke waren bereits international zu sehen. In der Ausstellung EIGENWILLIGKEIT im Museum für Junge Kunst, Frankfurt (Oder) wurden 2013 Ankäufe für die Sammlung getätigt. Stipendien und Preise untersteichen die hohe Qualität seiner künstlerischen Arbeit und wir freuen uns, dass wir die neuen Werke des jungen Künstlers Enrico Niemann erstmals in Leipzig zeigen können. Wir laden sehr herzlich zur Eröffnung am Freitag, 11. September 2015 von 18 bis 22 Uhr ein. Mehr Infos unter Galerie ARTAe Leipzig http://www.artae.de/
Ort: Galerie ARTAe bis: 2015-07-12
Künstler: Martin Kreim & Metulczki
Thema: Malerei und Objekte SHOWROOM Galerie ARTAe, Menckestraße 3, 04155 Leipzig Eröffnung am Freitag, 26. Juni 2015 ab 20 Uhr. Martin Kreim findet seine Motive in unmittelbarer Umgebung, verbindet reale Orte mit Figuren und Objekten zu ausgeklügelten Kompositionen. Das Spiel von Form und Farbe unterstützt seine ästhetische Bildwirkung. Intuition und Konstruktion verbinden sich zu einer Einheit. Die Flächen werden abstrahiert, stark durchmoduliert und monochrom zusammengefasst und gehen einen Dialog mit zeichnerischen Elementen ein. So ergibt die Kombination der sensiblen Farbwahl und Farbmodulation mit den klaren und feinen Linien seine typischen Räume. Nur wenige Themen werden mehrfach malerisch abgehandelt. Viel mehr sucht Martin Kreim immer wieder neue Motive, Orte, malerische Ausdrucksformen um dem jeweils neuen Bild gerecht zu werden. Kreim ist ein Leipziger Künstler mit beeindruckender Schaffenskraft und eigenständiger Erzählstruktur. Das Studium der Malerei schloss er an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Prof. Sighard Gille bereits 2001 erfolgreich ab. Wir zeigen im Showroom erstmals seine aktuellen Werke. Zusätzlich werden eine Auswahl von Bildern aus der Serie „Kühlschrankbilder“ von Metulczki sowie Objekte wie z.B. der „G4-Gipfel“ ausgestellt. In den sogenannten Kühlschrankbildern geht es Metulczki um einen menschlich-empathischen und zugleich distanzierten, vielleicht wissenschaftlichen Blick auf Außenseiter und Randexistenzen unserer Gesellschaft. Täglich trifft man die Sandler, Penner, Tippelbrüder an bestimmten öffentlichen Plätzen. Sie gehören zum Stadtbild, sind Teil der Gesellschaft, vielleicht „Produkt“ dieser und somit auch ein Spiegel, Störfaktor, der die allgemeine fragile Übereinkunft stört, Ängste weckt und Fragen provoziert. So ist in diesen Bildern ein Wechselspiel von Transparenz, Klarheit und harten Kontrasten mit Unschärfen, verschwommenen Bereichen und Farbverläufen eine logische künstlerische Konsequenz. Die spezielle Materialität lassen diese Arbeiten haptisch und ästhetisch erscheinen, was wiederrum den Inhalt konterkariert. Zur Eröffnung sind beide Künstler anwesend und stehen für Gespräche selbstverständlich zur Verfügung. Mehr zu Metulczki http://www.artae.de/metulczki.html Mehr zu Martin Kreim http://www.martin-kreim.de/index.html
Ort: Galerie ARTAe bis: 2015-06-20
Künstler: Arno Bojak, Reinhard Bojak
Thema: Eröffnung: Freitag, 17. April 2015 von 18 – 21 Uhr in den Showroom der Galerie, Menckestraße 3 von 20 – 23 Uhr in die Galerie ARTAe, Gohliser Str. 3 Die Künstler sind anwesend. DOPPEL- DOPPEL Ausstellung: Beide Künstler – Vater und Sohn - stellen an beiden Orten aus. Ab 18 Uhr im Showroom der Galerie ARTAe und ab 20 Uhr in der Galerie ARTAe. Der Maler Arno Bojak nimmt sich Märchen und Mythen wie z.B. die kleine Meerjungfrau oder das Urteil des Paris an, interpretiert sie neu, flechtet aktuelle Themen ein und fordert den Betrachter mit seinen dichten Bildern intellektuell und emotional heraus. Man muss sich für die großformatigen Werke Zeit nehmen, die vielen Details sehen, Bedeutungsebenen begreifen, um Bojaks intelligente Malerei zu verstehen und zu genießen. Ein diffiziler und zuweilen bitterer Genuß, denn Bojak schiebt humorvoll den Wohlstandsgrauschleier beiseite und verhandelt Sujets wie Kulturpessimismus, Gesellschaftskritik, Ängste, Identität, Untergang und Apokalypse. Komposition, Farbwirkung, Kämpfe zwischen Linie und Fläche, die Konfrontation feiner Details mit aquarelligen Hintergründen, kurz: Arno Bojak ist absolut versiert in seiner Technik, er agiert und thematisiert souverän und kunstgeschichtlich fundiert und hat so eine ganz aussergewöhnliche und einzigartige Bildsprache. In dieser Ausstellung werden unter anderem die Bilder „Le sacre du printemps, Der Nix“, „Drei Grazien“ und „Schaurig ist's übers Moor zu gehen“ - nach Annette Droste-Hülshoff erstmals zu sehen sein. Nach drei Personalausstellungen in der ARTAe Galerie Leipzig (2009, 2013 und 2014), waren Arbeiten Bojaks 2013 in der Leipziger Jahresausstellung -monumental- vertreten. Aktuell ist das Bild „Die letzte Landschaft“ von Arno Bojak ist noch bis zum 3. Mai 2015 in der Kunsthalle der Sparkasse Leipzig innerhalb der Ausstellung „NOCTURNE“ zu sehen. Reinhard Bojak, studierter Bildhauer, zeigt erstmals in Leipzig in beiden Ausstellungen aktuelle Skulpturen und steht in der Tradition der Konstruktivisten. Seit 1964 entwickelt Reinhard Bojak die Idee einer mathematisch-musikalischen Plastik. Grundsätzlich geht es ihm darum, die Denkweisen, Strukturen und Verfahren von mathematischen Formeln und Musik analog in die Formfindung und Kompositionsmethode der raumplastischen Gebilde zu transformieren. Hier interessieren ihn besonders die mathematischen Kompositionsweisen der Architektur im Mittelalter und der Frührenaissance, sowie die Kompositionstechniken von Bach. Dabei werden sowohl die Formelemente als auch die leeren Zwischenräume durch ein logisch in sich abgschlossenenes System strukturiert. So entstehen nach 1964 seine Marmorplastiken: die Quartette, die Duos, das Oktett, die aus systematischer Vertauschung von Zahlenreihen entwickelt werden. In einem zweiten Verfahren zur Formfindung werden einfache geometrische Körper entlang gegenläufiger Diagonalen, Kreisformen etc. zerteilt, wodurch sich gleichteilig positiv und negativ gewölbte Flächen ergeben. Die entstehenden Elemente können baukastenartig vom mitgestaltenden Betrachter variabel zusammengesetzt werden. Beide Verfahren werden in den späteren Acrylplastiken weiterentwickelt. Dieses Material bietet wegen seiner vollständigen Transparenz neue Möglichkeiten: die gestaltete Form kann ins Innere der Plastik verlegt werden, so dass sich die Formen überlagern, durchdringen und spiegeln. So entstehen sich ständig wandelnde rhythmische Überlagerungen geordneter Formabläufe. Die Verbindung von rationaler Formfindung und ästhetischer Wirkung sowie der Zusammenhang zur Architektur, Musik und Kunstgeschichte machen Reinhard Bojaks Skulpturen einzigartig. Mehr Infos unter Galerie ARTAe Leipzig http://www.artae.de/ Kontakt: Marian und Sabine Elsner info@artae.de oder 0341-355 20 466.
Ort: Galerie ARTAe bis: 2015-01-28
Künstler: Reiner Schlecker, Metulczki
Thema: Reiner Schlecker & Metulczki NEW ULM - L.E. - LOKALHItS Malerei, Zeichnung und Objekte 06.02. - 28.03.2015 / Galerie ARTAe Leipzig, Gohliser Straße 3, 1. OG Eröffnung am Freitag, 06. Februar 2015 von 18 bis 22 Uhr Die Künstler sind anwesend. NEW ULM - L.E. - LOKALHITS Reiner Schlecker – ein Künstler in der Tradition des Dadaismus und Fluxus – zwei Kunstströmungen des 20. Jahrhunderts und Metulczki u.a. in der Tradition der Niederländischen Stillleben Malerei – wie geht das zusammen? Es sind die Geschichten, die Anregung aus dem Beiläufigen und Banalen: ein Glas Bier in einer Kaschemme, Hasen, Buchsbäume und nicht zuletzt die Melancholie und vor allem humorvolle künstlerische Umsetzung von Alltäglichem, das diese Künstler verbindet. Schlecker genügt schon lange nicht mehr die Zeichnung und Malerei, er drückt sich ebenso in markanten Objekten und Skulpturen aus und ist im Genre der Performance kein Unbekannter mehr. Beobachtungen der Welt, des Ländlichen, des Menschen vermischt mit einer riesigen Portion Humor, liegen seinen Werken zu Grunde. Reiner Schlecker, der Leiter des Künstlerhauses in Ulm stellt erstmals in Leipzig aus und erhielt 2012 den renommierten Kunstpreis Ulm. Seine Werke sind in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen zu finden. Schlecker ist kein Angepasster, sondern ein positiv Eigenwilliger, der humorvoll auf Geschichten aufmerksam macht. Ebenso Metulczki. Seine Bilder basieren auf realen Situationen und Erlebnissen – schlichte Orte, an denen vornehmlich Bier getrunken wird, sind der Humus und die Anregung für die Motive der „Trinkgedächtnisse“. Metulczki geht es um das Licht, die Reflektion, das Etwas, das in einem Glas gesehen werden kann – nämlich die ganze Welt, das ganze Universum: Genuß, Rausch, Einsamkeit, Gemeinschaft, Bodenständigkeit und die Geschichten, die eine mit Patina überzogene Kneipe erzählt. Und so entstehen in Metulczkis Atelier kleine, romantische und gleichwohl hochpolitisch - aktuelle Miniaturen der Zuflucht und der Auszeit, in denen die entsolidarisierte, effiziensgetriebene Außenwelt, mit ihren Behelligungen außen vor bleibt. In der Kunst von Metulczki ist die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Serien „Trinkgedächtnisse“, „Kühlschrankbilder“ und diverser Objekte reizvoll und überzeugend. Neben den erzählten Geschichten ist die ähnliche künstlerische Herangehensweise ausschlaggebend und findet ihre größte gemeinsame Schnittmenge in den Objekten beider Künstler. Initialzündung ihrer Arbeit ist das stille und genaue Beobachten des nahen, also lokalen Umfeldes. Wir freuen uns auf die Eröffnung der Ausstellung „New Ulm – L.E. - LOKALHItS“ und laden sehr herzlich in die Räume der Galerie ARTAe in die Gohliser Straße 3, 1. OG am Freitag, 06. Februar 2015 von 18 bis 22 Uhr ein.
Ort: Galerie ARTAe bis: 2015-01-31
Künstler: Constanze Zorn, Gunter Böttger
Thema: Constanze Zorn & Gunter Böttger Von Eintagsfliegen und blauen Wundern Grafik und Zeichnung 09.01. - 31.01.2015 / Galerie ARTAe Leipzig, Gohliser Straße 3, 1. OG Eröffnung am Freitag, 09. Januar 2015 von 18 bis 22 Uhr Von Eintagsfliegen und blauen Wundern Nein, es geht nicht um das „Blaue Wunder“, wie die berühmte Dresdner Brücke im Volksmund genannt wird. Wobei die Tuschezeichnungen von Constanze Zorn durchaus brückenartige frei geschwungene Formen zeigen, eine besondere technische Versiertheit aufweisen und im Grunde so etwas wie Innen- und Außenwelten mit großen Brücken verbinden. Die blauen Wunder sind in diesem Falle eine Überschrift für die Arbeiten der Leipzigerin Constanze Zorn. Schwungvoll und zugleich präzise wirft Zorn die ersten Pinselgesten aufs Papier bzw. die Leinwand und lässt sich zu einer Geschichte inspirieren. Farblich feinabgestimmte Buntstiftflächen konterkarieren den breiten Strich und ergänzt werden diese mit kleinen Tuschezeichen, die bei genauem Hinsehen, Figuren, Häuser, Landschaften, kurz ein Stück wiedererkennbare Welt werden. So gelingt es, emotionale und kraftvolle Gesten mit Inhalten zu verbinden, die oft im Bereich der Beziehung von Mensch – Natur, Mensch – Universum, Mensch – Umwelt, also dem großen Ganzen und dem ganz Kleinen, stehen. Constanze Zorn studierte von 1982 – 88 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Prof. Rolf Felix Müller. Bis heute gehört sie zu den aktiven Künstlern Leipzigs, die mit ihren Werken wieder erkennbar ist und absolut positiv auffällt. 2014 erhielt Constanze Zorn den Preis der Isolde-HAMM-STIFTUNG, der sie für ihr künstlerisches Werk ehrt. Gunter Böttgers Kunst wird im Titel der Ausstellung mit „Eintagsfliege“ überschrieben, was wiederrum dem Titel seiner Radierung „Auch eine Eintagsfliege hinterlässt Spuren“ entlehnt wurde. Hier lässt sich schon unschwer erkennen: Böttgers Titel sind wichtig, haben Humor und zeugen von einer Vielschichtigkeit, die man von Kunst erwarten kann. Gunter Böttger ist einer der Meister der Druckkunst in Leipzig. Im Studium an der hiesigen Hochschule die Basics gelernt und bis heute immer wieder neue Techniken hinzugezogen und entwickelt. So handelt es sich bei Gunter Böttger oftmals nicht nur um reine Radierungen, sondern um besondere Ätzungen, Sprengtechniken oder Überrollungen, deren Geheimnis ein solches bleibt. Von 1972 bis 1977 studierte Gunter Böttger an der hiesigen HGB bei Professor Rolf Kuhrt. Es existieren zahlreiche Illustrationen zur Literatur wie z.B. zu J.W. Goethe, Emile Zola oder auch Gabriel Garcia Marquez. Als wichtige Arbeitsaufenthalte und Stipendien können das in Paris 2008 und das Sächsische Druckgrafik Symposion in Hohenossig 2010 genannt werden. In einem geschützen Raum, können sich hier die Künstler fachmännisch austauschen, Techniken weiterentwickeln und ausprobieren. In beiden Fällen entstanden in Gunters Werke neue künstlerische Verbindungen, die seine Grafik einzigartig macht. Wir freuen uns sehr, dass wir beide Künstler hier in der Galerie ARTAe mit ihren Werken präsentieren können und laden zur Eröffnung am Freitag, 9. Januar 2015 von 18 – 22 Uhr sehr herzlich ein. Anlässlich der neuen Kataloge von Constanze Zorn und Gunter Böttger, zeigen wir in dieser Ausstellung Grafiken und Zeichnungen der beiden Künstler. Zur Eröffnung sind die Kataloge erhältlich und können signiert werden. Beide Künstler werden anwesend sein. Constanze Zorn - BIOGRAFIE 1962 in Leipzig geboren 1981 Kunsthandwerklicher Buchbinder 1982-88 Studium an Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig Fachklasse Buchgestaltung bei Prof. Rolf Felix Müller 1988-93 Grafikerin an der Oper Leipzig 1988-90 Verband Bildender Künstler Leipzig ab 1994 Bund Bildender Künstler Leipzig ab 1998 Mitglied der GEDOK ab 2003 Vorstandsmitglied der GEDOK 2014 Preisträgerin der ISOLDE-HAMM-STIFTUNG, Leipzig Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland seit 1987. Gunter Böttger - BIOGRAFIE 1946 in Leipzig/Zwenkau geboren 1965 Junghauer im Kupferschieferbergbau 1972-77 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig Fachklasse Grafik und Illustration bei Professor Rolf Kurth 1977 freischaffend in Leipzig 1981 Werkstattaufenthalt in Pecs, Künstler-Verband, Ungarn 1987 Gründer der „Kunst-Mühle-Lützschena“ 1980-90 Mitglied des VBK - Leipzig 1992 Firmengründung KUNST-DRUCK(E) ab 1994 Mitglied des BBK - Leipzig e.V. 2004-12 Vorstandsmitglied des BBK - Leipzig e.V. 2008 Arbeitsaufenthalt in der Grafikwerkstatt Bo Halbirk in Paris 2010 „20. SÄCHSISCHES DRUCKGRAFIK SYMPOSION”, Hohenossig Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland seit 1981. Zahlreiche Radierungen zur Literatur von 1977 bis 1995.
Ort: Galerie ARTAe bis: 2014-12-20
Künstler: Claudia Hauptmann
Thema: 07.11. - 20.12.2014 / Galerie ARTAe Eröffnung am Freitag, 07. November 2014 von 18 – 22 Uhr Künstlerpech Neben dem Haupt- und Meisterwerk „Die Sehenden“ erwarten den Besucher Allegorien, erzählerische Bilder wie z.B. „Künstlerpech“, das Pate für den Titel dieser Ausstellung steht. Claudia Hauptmann gelingt es, zeitlose Bilder zu malen, die dennoch in einem kunsthistorischen Kontext stehen. Sie beherrscht lässig das Augentäuschende und gibt der Verführung nicht nach, Motive tot zu malen. Im Gegenteil sowohl in den Portraits als auch Stilleben, Allegorien usw. zeigt die Künstlerin ihr Können in der Lebendigkeit, der Sinnlichkeit, der Materialität und beeindruckt durch die Transformation der erlebten Welt in eine erzählerische und ganz individuelle, moderne und zugleich klassische Bildwelt. Hier kann der Betrachter Motive entziffern, Bildideen entschlüsseln, Zusammenhänge auftun und sich schlichtweg auf eine intellektuelle und sinnliche Anregung einlassen. Wo stehen diese Menschen und was sehen sie? Klar ist, es handelt sich um zivilisierte Stadtmenschen, die jedoch verunsichert, beinahe zusammen gepfercht mitten in der Natur stehen. Stehen sie auf einem Steg, der ins Wasser führt, am Ufer der Seenlandschaft, sind ihre Füße schon nass oder stehen sie auf trockenem Boden in Sicherheit? Wo die Gruppe der Sehenden steht, ist nur zu vermuten. Fest steht, sie erscheinen wie eine verängstigte Herde in der weiten Natur, einer flachen und wasserreichen Landschaft, wie sie z.B. in der Uckermark sein könnte. Grundsätzlich interessant ist, dass die verschiedenen Blicke der Figuren uns wieder zu uns selbst führen. Intellektuell findet eine Rückkopplung statt. Wie schauen wir in die Zukunft? Wie schauen wir zurück auf unser Leben? Wie verhalten wir uns in einer Gruppe? Sind wir Herdentiere? Wie steht es mit dem Verhältnis der Menschheit gegenüber der Natur? Unabhängig davon, was dieses Bild bei Ihnen auslöst, es handelt sich im Grunde genommen um zehn Portraits von Menschen, deren Lebensgeschichten aus den Gesichtern zu lesen sind. Claudia Hauptmann hat sie alle, bis auf eine Ausnahme, frei erfunden. Claudia Hauptmann malt und zeichnet Akte, Stillleben und Portraits seit ihrem 14ten Lebensjahr. Anfangs in Eisenach im Zeichenzirkel, dann in den 80er Jahren an der Abendschule der HGB in Leipzig, danach im Studium an der Burg Giebichenstein in Halle, wo sie Meisterschülerin bei Gudrun Brüne war. Es ist die siebte Einzelaus-stellung, die wir mit Claudia Hauptmann bestreiten, und wir freuen uns sehr, dass wir wieder neue Werke und damit die Entwicklung der Künstlerin zeigen können. Unter Anderem liegen die Stärken in Hauptmanns Malerei in der Darstellung von Menschen. Dies zeigt sich in zahlreichen Portraits, die sich in privaten und öffentlichen Sammlungen befinden. Es existieren Portraits von Frau Dr. Eva-Maria Hoyer, Thomaskantor Georg Biller, Prof. Dr. Renaldo Faber, Herr Siegfried Bülow, Prof. Hublin, André Schlaubke und zahlreichen weiteren Personen des öffentlichen Lebens. Ob im Stil eines klassischen Humanistenportraits, Brustportaits, Einzel-, Paar- oder Familienportraits, Claudia Hauptmann schafft es immer wieder, das Wesen und den Charakter des Portraitierten zu erkennen und malerisch festzuhalten. Sabine Elsner, Leipzig, Oktober 2014 Mehr zu Claudia Hauptmann: http://www.artae.de/hauptmann.html
Ort: Galerie ARTAe bis: 2014-10-18
Künstler: Friedemann Grieshaber, Petra Ottkowski
Thema: Skulptur und Malerei 12.09. - 18.10.2014 / Galerie ARTAe Leipzig Eröffnung am Freitag, 12. September 2014 von 18 – 22 Uhr Lichtverläufe Erstmals begegnen sich die beiden Künstler Petra Ottkowski und Friedemann Grieshaber innerhalb einer Ausstellung. Das Reizvolle ist nicht nur die Begegnung der Genres Malerei und Bildhauerei, sondern die Ähnlichkeit und inhaltlichen Überschneidungen der Werke. Beide erzählen von freien Räumen, Würfeln, konstruktiven Gebilden, die uns Denkräume schaffen und zugleich emotional als auch rational absolut überzeugen. Von der Verwendung von ganz einfachen geometrischen Formen bis hin zur Reduktion, zeigt sich ein starker Bezug zu Architektur, Raumkonzeptionen und Licht. Beide haben eigenständige und unverwechselbare Handschriften. Die Perfektion in der Kombination von Fläche und Raum sowie der Umgang mit Perspektive sind einzigartig. Die mathematisch geometrischen Formen werden in eine ästhetische Schlichtheit überführt, die mal an Archtiktur erinnert, mal poetisch verspielt erzählt und dabei ganz klar positioniert. Gerade diese Verbindungen sind es, die den Werken das Besondere verleihen. Einerseits die Klarheit in Form, Linie, Fläche und andererseits ein verspielter Moment, der aus der Strenge herausblitzt, weiterentwickelt und ungewöhnlich kombiniert. Licht und Oberfläche sowie deren Wechselwirkung verleihen den Skulpturen von Friedemann Grieshaber Lebendigkeit. Petra Ottkowski hingegen malt das Licht in die geometischen Objekte, Räume und Quader, so dass diese eine religiös mystische Nuance bekommen. So verbindet beide Künstler das Licht im besonderen. Sie schaffen es, das Licht selbst zu visualisieren. Einerseits durch die Skulpturen, die das Licht so klar einfangen und andererseits durch malerische Mittel, so dass die Bilder selbst leuchten und einen immens hohen Farbklang durch diverse feine Farbverläufe aufweisen. PETRA OTTKOWSI, *1967 - die Meisterschülerin von Arno Rink beherrscht nicht nur die Lasurmalerei, sondern schafft es, die rein rationalen Konstruktionen in Landschaftsstücke zu setzen und damit eine künstliche Welt zu schaffen, die uns vertraut und selbstverständlich vorkommt.Petra Ottkowski zeigt in der Lasurmalerei feinste Farbverläufe. Klar abgegrenzte Flächen werden zart, frei von Duktus, bearbeitet. Ottkowskis Bilder leuchten aus sich heraus. Dieses Licht betont die Klarheit der Formen und bringt einen mystischen und unfassbaren Moment in dieBilder. Eine neue Entwicklung in Ottkowskis Schaffen sind die erzählerischen Momente, die als Pendant zu den abstrakten Würfelformen, Linien und Konstruktionen gesehen werden können. Landschaftsstücke, Wolken, Staffagen und manchmal Figürliches sorgen für einen natürlichen Kontext und sind in ihrer Gegensätzlichkeit eine asymptotische Ergänzung zu den künstlichen Konstruktionen. FRIEDEMANN GRIESHABER, *1968 – war Meisterschüler bei Lothar Fischer. Der Bildhauer geht von archaischen Grundformen aus. Seine überlebensgroßen Betonskulpturen finden sich europaweit im öffentlichen Raum. Für diese Ausstellung haben wir eine Auswahl aktueller mittelgroßer Skulpturen und Reliefs getroffen. Das Licht überhöht die Ästhetik des Betons so, dass eine besondere Sinnlichkeit und Haptik vermittelt wird.„Friedemann Grieshaber ist ein Künstler, der die Intelligenz des Konzeptuellen mit elementar sinnlicher Erfahrung in Einklang zu bringen weiß. Seine Themen sind die Verschwisterung von Figur und Architektur, die Behausung der einen in der anderen, der Raum als Gegebenes und Gestaltetes, manchmal auch die Landschaft und darin die Stadt.“ Matthias Flügge, 2008 Sabine Elsner, Galerie ARTAe Leipzig
Ort: Galerie ARTAe bis: 2014-07-05
Künstler: Joachim Bartsch, Arno Bojak, Ich-AG Geige, Anna Haifisch, Paule Hammer, Thomas Janitzky, Marian Luft, Metulczki, Daniel Mudra, Jo Preussler, Thaddeus Tischbein
Thema: HOHE BONITÄT BEI STABILEM AUSBLICK Joachim Bartsch, Arno Bojak, Ich-AG Geige, Anna Haifisch, Paule Hammer, Thomas Janitzky, Marian Luft, Metulczki, Daniel Mudra, Jo Preussler, Thaddeus Tischbein Malerei, Zeichnung, Video, Objekte 23.05. - 05.07.2014 / Galerie ARTAe Gohliser Straße 3, 1. OG, 04105 Leipzig Eröffnung am Freitag, 23.05.2014, 18 - 22 Uhr Hohe Bonität bei stabilem Ausblick Grenadiere der Kapitalkraft, Aktivposten der entschlussfreudigen Projektentwicklungstätigkeitsvoraussetzungen — Hände hoch! Irrwitz der Anhäufung und Ausdehnung, Armut der Optionen, Geistesblitze triebbehafteter Schöpferköpfe — Finger weg! Die Künstlergruppe "Ich-AG Geige" hat sich an den Rändern entscheidend verstärkt. Unter Zwang zwar und ganz bestimmt nicht ohne dass Druck ausgeübt wurde — andererseits: Ist nicht jede Personalentscheidung eine schmerzhafte? Tausend Jahre Planung sind zu einem Hühnerstall der Messestände, einem Telefonbuch der Produktvorschläge, einem Schulranzen randvoll mit Aktienpaketen, einem Zentralregister der Handlungsmöglichkeiten in diesen düsteren, kalten Zeiten und einer Gruppenausstellung geronnen. Ausgedacht von Thomas Janitzky.
Ort: Galerie ARTAe bis: 2014-06-06
Künstler: Thomas xaver Dachs
Thema: THOMAS XAVER DACHS – AUFSTELLUNG / Fotografien 01.05. - 06.06.2014 /Showroom ARTAe Galerie Leipzig Eröffnung am Freitag, 01.05.2014 ab 19 Uhr Thomas Dachs’ Landschaften und Räume sind lebensgroße Papierinstallationen die einzig fürs Foto produziert und danach zerstört werden. Raum und Tiefe wird für das Auge künstlich erschaffen oder sogar gänzlich aufgehoben. Seine Arbeiten sind Experimente mit der Wahrnehmung des Betrachters und hinterfragen gleichzeitig die ambivalente Natur fotografischer Darstellung. Fiktion und eine Abbildung der Realität zugleich! Vorgegeben ist nur die Perspektive. Das Bild entsteht im Kopf. Die Aufklärung bleibt mystisch. Showroom der Galerie ARTAe Menckestraße 3, 04155 Leipzig Öffnungszeiten: Fr.: 20 – 22 Uhr, Sa.: 10 – 12 Uhr und nach Vereinbarung
Ort: Galerie ARTAe bis: 2014-05-17
Künstler: Ilka Meschke, Priska Streit
Thema: „Es geht darum, sich genußvoll dem Sein hinzugeben und die Dinge entspannt zu betrachten.“ Priska Streit, 2014 Meschke und Streit sind sensible Beobachter der Wirklichkeit. Aus diesen präzisen Beobachtungen des Alltags heraus, schöpfen beide ihre einzigartige und überzeugende Motivwelt. Sie schaffen Bildzeichen, die uns sofort vertraut vorkommen. Blitzschnell werden ein Mann mittleren Alters in blauer Hose, mit schwarzer Brille, blonden Haaren und weissen Taubenflügel im Hobby-Ornithologen erkannt. Ebenso der Fisch im geschnürten Tuch von Ilka Meschke. Obwohl beide aus Alltagssequenzen entstanden, sind sie doch surreal, bzw. verweisen als Symbol in eine andere Welt und zwar eine Welt der Erinnerung und Phantasie. Der Hobby-Ornithologe sitzt ohne Fernglas, einem Vogel gleich, barfuß auf einer Holzstange und lächelt vergnüngt. Trotz seiner nicht gerade sportlichen Figur, sitzt er in der Hocke und dreht seinen Oberkörper in Richtung des Betrachters. Der Glanz der Oberfläche und natürlich die Nacktheit betonen seine körperliche Erscheinung. Ja, man nimmt dieser Figur die Haltung, die Leidenschaft für das frühmorgenstündliche Beobachten exotischer Vögel ab. Die Taubenflügel assoziieren Engelsflügel und verleihen der Figur Leichtigkeit und beinahe eine Heiligkeit. Meschkes Fisch baumelt die Balance haltend in einem geknüpften einfachen Tuch. Der Moment des gerade frisch gefangenen Fisches und dem damit verbundenen Glücksgefühl wird hier festgehalten. Der Fisch war als IchThYS-Symbol ein Erkennungs- und Geheimzeichen der ersten Urchristen, tauchte in Wandmalereien auf und symbolisiert zugleich die biblische Geschichte der Speisung der Fünftausend, die durch die wundersame Vermehrung von fünf Broten und zwei Fischen satt wurden. Gestisch und pastos aufgetragen, virtuos geformt, lässt Meschke ihre Motive sprechen und führt den Betrachter in barocke Stilleben, zeigt apokalyptische bei Nacht brennende Häuser und feiert die Aktmalerei in einer Weise, dass man versteht: Hier geht es um eine lebendige Malerei. Sabine Aichele-Elsner, Leipzig 2014 Wir bedanken uns für die freundliche Unterstützung bei der Firma GUTMANN ALUMINIUM DRAHT, Weissenburg. Diese Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit der Galerie Hoffmann in Rheda-Wiedenbrück.
Ort: Galerie ARTAe bis: 2014-03-08
Künstler: Lutz Fleischer
Thema: LUTZ FLEISCHER - Zweck Wert Werbung Papierarbeiten, Collagen und Objekte 05.02. - 08.03.2014 / Showroom der Galerie ARTAe Menckestraße 3, 04155 Leipzig Vernissage am Mittwoch, 05.02.2014 ab 20 Uhr Öffnungszeiten: Freitag, 20 – 22 Uhr, Samstag, 10 – 12 Uhr und nach Vereinbarung. Zweck Wert Werbung „Meine Mutter hat mich vor vielen Jahren mal gefragt, ob es überhaupt etwas gäbe, was ich ernst nähme – Nun ja, den Spaß“ Lutz Fleischer Lutz Fleischer: eine Wiederentdeckung! Er gehörte zu DDR-Zeiten zu den Non-Konformisten, ist heute noch ein bunter Hund, erhielt 2005 den hoch dotierten Hans-Theo Richter Preis der sächsischen Akademie der Künste und ist seit 2007 Teilnehmer am Scheune-Schaubuden-Sommer in Dresden. In Leipzig stellte der Dresdner Künstler Lutz Fleischer zuletzt 1986 in der Moritzbastei aus. Umso mehr freut es uns, dass wir nun 2014, im Showroom der Galerie ARTAe eine Auswahl seiner Collagen und Objekte zeigen können. Grit Mocci schreibt im Katalog „Küss den Nabel“: „Um seiner Kunst einen Namen zu geben und sich vom oft zitierten Dadaismus abzusetzen, prägte der Künstler den Begriff „Banalismus“. Ziel des Ganzen. Den Unsinn gesellschaftsfähig zu machen.“ Nach seiner Lehre als Offsetretuscheur und Abendschule an der HfBK Dresden schlug er sich bi 1981 als Verkäufter, Heizer, Gärtner, Lagerist usw. durch. Seit 1981 ist Lutz Fleischer als Künstler selbständig und verließ das Feld der Collagen nur selten. Seit 1994 kamen Radierungen als künstlerischer Ausdruck hinzu. Mit Performances wie z.B. Pechmarie, in der er die Villa Marie geteert und gefedert hatte (1990 in Blasewitz am Blauen Wunder), der „Verbrennung der Hakenkreuzfahne“ im Dezember 1998 in der Nähe der Albertbrücke, „Schuhputzperformance“ oder auch „Performance mit Hut und 3 Augen“ machte er Furore. Neben einem drei-monatigen Stipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, einem Arbeitsstipendium der Stadt Dresden und der Stiftung Kulturfonds, erhielt er 2005 den Hans Theo Richter Preis. Zur Vernissage am Mittwoch, 05. Februar 2014 ab 20 Uhr laden wir sehr herzlich in den Showroom der Galerie ARTAe, Menckestraße 3, 04115 Leipzig ein. Vita Lutz Fleischer: Zahlreiche Ausstellungsbeteiligungen in Dresden, Berlin, Meißen, Görlitz, Budapest, Leipzig, St. Wehlen, Köln und Dornbirn. Einzelausstellungen: 2014 Zweck Wert Werbung, Showroom Galerie ARTAe, Leipzig 2014 Augenschein, Galerie am Blauen Wunder, Dresden 2011 verpelzte Collagen, Kunstverein Meißen 2010 Pelzcollagen, Alte Feuerwache, Dresden Loschwitz 2010 Zahlen, Zeit & Zugewinn, Galerie Kalaschnikow, Dresden 2006 Zahlen, Zeit & Zugewinn, Langart, Golterode 2005 Blech, Alte Feuerwache, Dresden Loschwitz 2004 Trophäen & Profanes, Galerie Horschik, Dresden 2002 Kunstverein Cottbus (mit M. Jackisch) Weitere Infos finden Sie unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Lutz_Fleischer
Ort: Galerie ARTAe bis: 2014-03-22
Künstler: Jürgen Kellig
Thema: JÜRGEN KELLIG - Chaos und Ordnung Malerei und Tuschezeichnung 31.01. - 22.03.2014 / Galerie ARTAe Eröffnung am Freitag, 31.01.2014 von 18 bis 22 Uhr Einen nicht unbedingt klassischen Weg ist Jürgen Kellig gegangen. Die Suche nach einem umfassenden Verständnis der größeren Zusammenhänge und Systeme von Natur und Welt trieben den Berliner schließlich zum künstlerischen Handeln, zum Forschen rund um die Linie, den Punkt und die Farbe. Im Fokus seines Interesses steht die Darstellung von organischen, nicht-periodischen Rhythmen und Mustern: dem Wechselspiel von Chaos und Ordnung. Stets auf der Suche nach klarem Ausdruck entwickelt er über Jahrzehnte seinen Stil und Technik. Seine Formensprache reduzierte er im Laufe der Zeit auf Linien, Punkte und einfache Zeichen, die auch für sich selbst stehen und in diesem Sinne konkret werden. Kelligs Zeichnungen sind sowohl zart, leicht, schwebend, als auch dicht, garstig und schwer. Die Beschaffenheit der Linien an sich, bzw. der Punktreihen und der von ihr beschrittenen Wege und die entstehenden Rhythmen und Strukturen, stehen hier im Mittelpunkt. Geschwungene Linien werden elegant im Raum stehen gelassen, sodass der Betrachter den ästhetischen Bögen folgen kann. Der Künstler arbeitet auf dem Papier mit Zeichenfeder oder Pinsel und Tusche und in der Malerei mit Öl auf Leinwand. In der Malerei kommt das Element der Farbe hinzu: Schlichte, zumeist punktähnliche Formen überlagern sich und differieren in den Farbklängen. Unüberschaubar viele Schichten wurden übereinander gelagert, so dass eine Räumlichkeit, deren Tiefe einen kontemplativen Moment nicht ausschließt, hervorgerufen, nein, sogar erzwungen, wird. Begegnet man solch einem Bild, bleibt man stehen, verlässt den Raum des Alltages und begibt sich in einen anderen, sagen wir mal, inneren Raum, der natürlich bei jedem Betrachter ganz anders aussieht. Zur Eröffnung am Freitag, 31. Januar 2014 von 18 bis 22 Uhr laden wir sehr herzlich in die Galerie ARTAe ein. Der Künstler ist anwesend.
Ort: Galerie ARTAe bis: 2014-03-06
Künstler: Ina Hermann
Thema: INA HERMANN - Wort für Wort. Stich für Stich. Papierarbeiten 15.01. - 06.03.2014 / Haus des Buches Leipzig Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig Finissage und Lesung am Mittwoch, 05.03.2014 ab 19 Uhr Öffnungszeiten: Montag - Freitag, 8 - 15 Uhr Die Schweiz ist Gastland der Buchmesse Leipzig 2014. Mit Gedichten Schweizer Lyriker und Arbeiten der Künstlerin Ina Hermann möchten wir poetisch auf den „Auftritt Schweiz“ einstimmen. Speziell zu den Gedichten „Sommerungeheuer“ des Schweizer Schriftstellers Hans Arp entwarf die Erfurterin Ina Hermann die gleichnamige achtteilige Serie. Außerdem ließ sich Ina Hermann vom Gedicht „Es tagt“ von Luisa Famos inspirieren und es entstanden drei Variationen als Mehrfachdruck der verlorenen Form zu diesem Gedicht. In den beiden Serien „Stich für Stich“ und „Sieben dekorative Fälle für den Psychiater“ nutzt Ina Hermann feines Büttenpapier, taucht ein, aquarelliert, lässt verlaufen und zeichnet, indem sie näht. Gewohnt gekonnt – leichtfüßig in ihrer Ausführung und zugleich hintergründig und poetisch, Ina Hermann versteht es, in ihren Arbeiten, Alltagsnotizen, Beobachtungen und Grotesken zu bannen, weiterzuspinnen und ins Absurde zu führen. Komplettiert, oder eher poetisch verschleiert werden die entstandenen Arbeiten durch kurze Bleistifttexte und Notizen. Glaubt man zunächst eine Erklärung für das Geschehen in und auf der Wachswelt zu erhalten, wird die Verwirrung jedoch noch gesteigert. Und eben diese Nichterklärungen bereiten ein lustvolles und freigeistiges, ja feinsinniges Vergnügen! Hermann formatiert unsere Gedanken neu und um, Floskeln und Sinnsprüche erhalten neue Verknüpfungen und Ebenen. Wer Erholung und Abstand vom berühmten grauen Alltag benötigt oder einfach Lust hat, kann durch und mit dieser Wachsscheibenwelt einen kurzen, bodenständigen Urlaub in der Metaebene feiern! Besonders in der Kombination der zeitgenössischen schweizer Lyrik, wie es hier zu sehen ist, entsteht ein anregender Dialog zwischen Text und Kunst. Ausstellung des Vereins Die Fähre e.V. und des Schweizer Literaturbotschafters Jan Zänker. Mit freundlicher Unterstützung der Galerie ARTAe Leipzig. Zur Finissage und Lesung am Mittwoch, 05. März 2014 ab 19 Uhr laden wir sehr herzlich in das Haus des Buches, Gerichtsweg 28, 04105 Leipzig ein.
Ort: Galerie ARTAe bis: 2014-02-01
Künstler: Petra Ottkowski, Jürgen Strege
Thema: PETRA OTTKOWSKI und JÜRGEN STREGE lightmares 13.12.2013 - 01.02.2014 / SHOWROOM der Galerie ARTAe Menckestraße 3, 04155 Leipzig Eröffnung am Freitag, 13.12.2013 ab 19.30 Uhr Öffnungszeiten: Freitag 20 - 22 Uhr, Samstag, 10 - 12 Uhr und nach Vereinbarung Unter dem Titel „lightmares“ werden die aktuellen Werke der beiden Künstler Petra Ottkowski und Jürgen Strege ausgestellt. Räumlichkeit, Landschaft, Architektur, Figürliches und nicht zuletzt das Licht selbst sind die Sujets der beiden Maler. Jürgen Strege vertritt bereits durch das für ihn typische Motiv der Briefmarke, die immer wieder in unterschiedlichsten Formen auftaucht eine unverwechselbare und markante Position der Leipziger Malerei. Durch perfekte Raumauffaltungen, mehrere Lichtquellen, Verschiebungen und optische Täuschungen zeigt Petra Ottkowski eine kalkulierte Mystik, lässt trockene Geometrie stimmungsvoll erscheinen und führt uns in lebendige Architektur. Wir freuen uns sehr auf die spannungsvollen Dialog der neuen Bilder von Petra Ottkowski und Jürgen Strege. Zur Eröffnung am Freitag, 13. Dezember 2013 ab 19.30 Uhr laden wir sehr herzlich in den SHOWROOM der Galerie ARTAe in die Menckestraße 3 ein.
Ort: Galerie ARTAe bis: 2014-01-25
Künstler: Metulczki
Thema: METULCZKI - Trinkgedächtnisse Malerei und Objekte / 25.10.2013 - 25.01.2014 Galerie ARTAe Leipzig, Gohliser Straße 3, 1. OG Eröffnung: Freitag, 25. Oktober 2013 von 18 bis 22 Uhr Einführung um 19 Uhr: Dr. Johannes Stahl, Kunsthistoriker, Frankfurt / Main Der Künstler ist anwesend. Eidetische Biere „Genaugenommen gibt es ‚die Kunst‘ gar nicht. Es gibt nur Künstler“, beginnt Ernst H. Gombrichs Standardwerk Die Geschichte der Kunst, und ein paar Zeilen später weist Gombrich alles Gerede „über das ‚Wesen der Kunst‘“ als schädlich und töricht zurück. Damit hätten wir das. Also reden wir über den Künstler Metulczki. Als ich vor einigen Jahren zum erstenmal einiger Bilder aus seiner Serie „Bierleben“, die nun unter dem Titel „Trinkgedächtnisse“ firmiert, ansichtig wurde, verschlug es mir buchstäblich beinahe den Atem. Die Präzision und die Leuchtkraft der meist kleinformatigen Acryl-Schellack-Lasurgemälde wirkten auf mich – und sie tun es bis heute unvermindert – epiphanisch, salvatorisch und beglückend zugleich. Das profane Wunder, das sich in zwei Biergläsern bezeugt, die, in warmes Licht gehüllt, auf einem Tresen oder einem hölzernen Kneipentisch stehen beziehungsweise ruhen wie Zeugen einer Welt ohne Kapital, Börse, Staat und Bürokratie – ja, tja, es ist eben: ein Wunder der Wirklichkeit selbst, eine Erscheinung dessen, was ist und zugleich sein sollte, ein Mirakel, das sich im Kleinteiligen, Mißachteten zeigt und deshalb schlicht von Wahrheit kündet, vom – mit Aristoteles und keinesfalls Richard D. Precht zu reden – guten Leben; das, Kürnbergers/Adornos Diktum vom Leben, das nicht mehr lebt, zum Trotz, in Trinkwirtschaften alten Stils noch eine Zufluchtsstätte findet; und auf Metulczkis verschwommenen, ins Abstrakte tendierenden „Kühlschrankbildern“, übermalten und mehrfach übergossenen und überklebten Alltagsphotoimpressionen von gesichtslosen Herumstehern und -hängern und -hockern und Säufern und Tippelbrüdern, schmerzlich konterkariert wird. Hie das Lichte, Exakte, Plastische, Gegenständliche, das in seiner „Zuhandenheit“ (Heidegger) schier sprachlos machend Schöne und Besänftigende; da das Amorphe eines intoxikierten Lebens, das Metulczki, ohne uns mit sozialpädagogischen Implikationen zu behelligen, festhält, womöglich auch transzendiert. Das Stilleben war in der durchweg bewunderungswürdigen protestantischholländischen Malerei des 17. Jahrhunderts das am stärksten ausdifferenzierte Genre. Da „konnte der Künstler sich aussuchen“, schreibt Gombrich, „was er gerne malen wollte, und die Gegenstände so auf dem Tisch anordnen, wie es ihm paßte. So wurde die Bildgattung zu einem wunderbaren Experimentierfeld für malerische Probleme.“ Hier war der Maler wohl zum erstenmal frei – befreit von den Diktaten seiner Auftraggeber, von den Potentaten, die schmeichelhaft-repräsentative Porträts bestellten, von geschichtlichen Großerzählungen und Mythenstoffen. In der Konzentration auf die Dinge vollzog sich die Suspendierung der Herrschaft, und so konnten „ganz uninteressante Gegenstände ein vollendetes Bild ergeben“ (Gombrich). Ich zögere keinen Augenblick, Metulczki an die Seite eines Willem Kalf oder eines Vermeer zu stellen, dem Gombrich attestierte, reine „Wunder“ geschaffen zu haben. Die harmonischen Licht-Schatten-Kontraste, die Reflexe und Brechungen, die wie naturgegeben in sich vollendeten Farb-Form-Kompositionen, die „Körperlichkeit“ der Gläser, Stühle, Tische und angeschnittenen Räume – all das läßt die „Trinkgedächtnisse“ bisweilen photographisch wirken, was, wie man hört, in der vermaledeiten „Kunstszene“ heute kein Malus mehr ist. „Dinge sichtbar zu machen, die schon sichtbar waren, aber nicht gesehen wurden“ (Sandra Markewitz) – diesem Ziel galten Siegfried Kracauers Studien über die „Errettung der äußeren Wirklichkeit“. Metulczki setzt sie fort und ist dabei völlig glaubwürdig. Er hat jedes einzelne der zu sehenden Biere höchstselbst getrunken – und dabei vermutlich als allererster Maler das eidetische Bier entdeckt. „Eidos“ bezeichnet bei Aristoteles, in Abgrenzung zur bloßen Materie („hyle“), die „inseiende Form“, das Allgemeine am je besonderen Stofflichen. Das Wesen des Bieres wird geschaut, an Hand des angeschauten einzelnen Gegenstandes (Bierglases). Metulczkis Bier- Eidetik folgt dergestalt der von Edmund Husserl entwickelten phänomenologischen Methode der eidetischen Reduktion: des Erfassens evidenter Phänomene, die es der Intuition zufolge tatsächlich gibt. Durch reines Schauen, das „intentionale Erlebnis“ unter Ausschluß aller Vorurteile („Epoché“), erschließt sich die Wesenhaftigkeit der Dinge – respektive das Wesen („Eidos“) des Bieres. Bierphänomenologie also ist, mit Husserl zu reden, auch: „Wesensschau des Gegebenen“. Da allerdings schwer zu sagen ist, was das Wesen des Bieres schlechthin ausmacht, ordert Metulczki immer wieder ein Glas Bier, schaut es schweigend an, photographiert es, trinkt es und malt es hinterher, in mehreren Schichten. Und wenn Ernst H. Gombrich angesichts der holländischen Meister erläutert: „Sie waren es, die uns gelehrt haben, das Malerische in der vertrauten Umgebung zu suchen“; sie „konnten ohne dramatische Effekte auskommen; sie malten einfach ein Stück Welt, wie sie es sahen“ – dann sage ich: Metulczki, dieser „Hexenmeister“ (Gombrich über Rembrandt), macht eine Welt, eine Wirklichkeit, eine Wesenhaftigkeit sichtbar, die bislang niemand gesehen hat und doch jeder kennt. Und wie er das macht, das ist ein Wunder, das bewundert werden soll. Nein, muß. Jürgen Roth, freier Autor, lebt und arbeitet in Frankfurt am Main
Ort: Galerie ARTAe bis: 2013-10-19
Künstler: Andreas Miller
Thema: ANDREAS MILLER - The Shape Malerei, Objekte 20.09. - 19.10.2013, SHOWROOM der Galerie ARTAe, Menckestraße 3, 04155 Leipzig Öffnungszeiten: Freitag 20 - 22 Uhr, Samstag, 10 - 12 Uhr und nach Vereinbarung Eröffnung: Donnerstag, 19. September 2013 ab 19 Uhr
Ort: Galerie ARTAe bis: 2013-10-19
Künstler: Gaby Taplick
Thema: GABY TAPLICK - In den Raum geflüstert Objekte und Collagen 06.09. – 19.10.2013, ARTAe Galerie Leipzig Eröffnung: Freitag, 06. September 2013 von 18 bis 22 Uhr Einführung gegen 19 Uhr: Jennifer Bork, Kunstwissenschaftlerin, Kunstverein Wolfsburg Die Künstlerin ist anwesend.
Ort: Galerie ARTAe bis: 2013-08-31
Künstler: Harald Alff, Jan Bilitewski, Gunther Böttger, Ulrich Diezmann, Lutz Fleischer, Hans Hansmann, Claudia Hölzel, Knut Peter Hoffmann, Norbert Lübker, Thomas Kapielski, Ruth Knecht, Gisela Kohl-Eppelt, Brisca Kretzschmar, Matthias Kunkel, Daniel Merbitz, Metulczki, Andreas Miller, Susanne Moretton, Angela Neubauer, Jeannot Pietsch, Marlies Raasch, Gerd Reiche, Güde Renken, Axel Rohmer, Saxana N. Schoetschel, Jürgen Strege, Siegfried Stubenrauch, Robin Zöffzig, Constanze Zorn
Thema: It's your choice 01.08. - 31.08.2013 SHOWROOM der Galerie ARTAe Menckestraße 3, 04155 Leipzig Öffnungszeiten: Freitag 20 - 22 Uhr, Samstag, 10 - 12 Uhr und nach Vereinbarung Eröffnung: Donnerstag, 01. August 2013 ab 19.00 Uhr Finissage: Samstag, 31. August 2013 von 10 - 12 Uhr It's your choice Ja, richtig gelesen. Wir luden kurzfristig Künstler und Kunstliebhaber ein, ein oder zwei Werke für die Ausstellung "It's your choice!" abzugeben. Und, ja, wir wussten noch nicht wer mitmacht. Ja, es ist eine völlig unkuratierte und unjurierte Ausstellung. Natürlich hoffen und hofften wir, dass sich Künstler mit tollen Kunstwerken melden. Wenn mancher Museumsdirektor von Spielwiese spricht und vor einer Kunsthalle über Nacht Künstler Schlange stehen, können wir das schon lange: den heiligen Stab der qualvollen Auswahl und Konzeption - des Kuratierens - abgeben. Etwas dem absoluten Zufall überlassen. Ein Experiment wagen. "It's your choice" - unsere Sommerausstellung im SHOWROOM, Menckestraße 3. Über den Stand der Dinge informieren wir über Facebook!
Ort: Galerie ARTAe bis: 2013-07-13
Künstler: Ina Hermann
Thema: Ina Hermann - Kleiner Brandbeschleuniger / Naht-Objekte auf Papier 31.05. – 13.07.2013 / SHOWROOM der Galerie ARTAe, Menckestraße 3, 04155 Leipzig Öffnungszeiten: Freitag 20 - 22 Uhr, Samstag, 10 - 12 Uhr und nach Vereinbarung Eröffnung: Freitag, 14. Juni 2013 ab 19.30 Uhr - Die Künstlerin ist anwesend. Gewohnt gekonnt - leichtfüßig in ihrer Ausführung und zu gleich hintergründig und poetisch, die Künstlerin versteht es, in ihren Arbeiten, Alltagsnotizen, Beobachtungen und Grotesken zu bannen, weiterzuspinnen und ins Absurde zu führen. Sie nutzt feines Büttenpapier, taucht ein, aquarelliert, lässt verlaufen und sie zeichnet, indem sie näht. Komplettiert, oder eher poetisch verschleiert werden die entstandenen Arbeiten durch kurze Bleistifttexte und Notizen. Glaubt man zunächst eine Erklärung für das Geschehen in und auf der Wachswelt zu erhalten, wird die Verwirrung jedoch noch gesteigert. Und eben diese Nichterklärungen bereiten ein lustvolles und freigeistiges, ja feinsinniges Vergnügen! Hermann formatiert unsere Gedanken neu und um, Floskeln und Sinnsprüche erhalten neue Verknüpfungen und Ebenen. Wer Erholung und Abstand vom berühmten grauen Alltag benötigt oder einfach Lust hat, kann durch und mit dieser Wachsscheibenwelt einen kurzen, bodenständigen Urlaub in der Metaebene feiern! Marian Elsner, Leipzig
Ort: Galerie ARTAe bis: 2013-07-13
Künstler: Enrico Niemann
Thema: 24.05. – 13.07.2013, ARTAe Galerie Leipzig Eröffnung: Freitag, 24. Mai 2013 von 18 bis 22 Uhr Einführung um 19 Uhr: Armin Hauer, Kunsthistoriker, Frankfurt / Oder, Stellvertretender Direktor des Museums für Junge Kunst, Frankfurt / Oder Der Künstler ist anwesend. ENRICO NIEMANN – frontside / backside „Enrico Niemann zählt mit seinem eigenwilligen Werk zu den Künstlern in Deutschland, die sich wieder mit der abstrakten Kunst befassen, ohne eine ästhetische oder ideologische Polemik vom Zaun brechen zu wollen.“ Armin Hauer, 2013 Seine Farbhäute gehen über das All-Over hinaus. Trotz der Ausschnitthaftigkeit wird von einem Ganzen erzählt. Sie erinnern an Landschaften, obwohl es keinen festen Horizont gibt. Räumlichkeit entsteht nicht nur durch die Farbe selbst, sondern durch Knicke und Falten, die vom Material aufgenommen und transportiert werden. Abdrücke diverser Untergründe vermitteln sowohl Weiches als auch Hartes. Mattes und Glänzendes in der Oberfläche gehen ein überaus reizvolles Wechselspiel ein, dem man sich nicht entziehen kann. Die letzte Farbschicht zeigt eine beeindruckende Vielfalt an opaken und transparenten Farben. Nicht nur in der Fläche arbeitend, geht Niemann über die räumliche Ausdehnung ins Objekthafte und verbindet damit Malerei und Skulptur und schafft etwas ganz Neues. Enrico Niemann bringt die Farbe rückseitig auf eine Folie an. Nicht direkt mit dem Pinsel, sondern bereits vorher angefertigte Farbelemente, Farblagen werden geschichtet. Dieses Verfahren ist mit der Hinterglasmalerei zu vergleichen. Er kartographiert Falten, nimmt Abdrücke. Der Künstler selbst sagt: „Vernarbte Fragmente dieser hauchdünnen Bedeckungen wachsen im „cut and paste“-Prozess zu einer haptisch begreifbaren Tektonik: ein Körper, ein Objekt, eine dicke Schicht, aufgebaut aus gefalteten Farbflächen und deren Zwischenräumen“. Schlussendlich wird die Folie abgelöst und es existiert die höchst sensible Farbhaut, die dann diffizil auf den Träger Papier übertragen wird. Niemann erfindet hier also eine ganz neue Technik. Wenn Yves Klein Frauenkörper statt Pinsel einsetzt, Jackson Pollock auf den Pinsel komplett verzichtet und die Farbe aus dem schwankenden Eimer tröpfeln lässt, so verzichtet Enrico Niemann auf die Leinwand. Als künstlerische Position kann Niemanns Arbeit in die Nähe von Ernst Graupner und Katharina Grosse gesehen werden. Enrico Niemann erhielt sein Diplom 2007 mit „summa cum laudae“ und war stellvertretend für die Bauhaus Universität Weimar in der Kunst- und Ausstellungshalle der BRD in Bonn. Seine Arbeiten wurden u.a. im Toyota Municipal Museum of Art (Nagoya), The University Art Museum (Tokyo), Kyrgyz national Museum of Fine Arts (Bishkek), Kopenhagen, Erfurt, Karlsruhe, Leipzig und Berlin gezeigt. Kunstwerke von Enrico Niemann befinden sich sowohl in privaten als auch öffentlichen Sammlungen im In- und Ausland. Wir freuen uns auf eine wunderbare Eröffnung am Freitag, den 24. Mai 2013, von 18 – 22 Uhr. Um 19 Uhr wird der Kunsthistoriker Armin Hauer aus Frankfurt / Oder eine Laudatio zu Enrico Niemanns Werk halten. Zur Ausstellung entsteht ein Katalog. Sabine Aichele-Elsner Infos auf der Webseite der Galerie ARTAe http://www.artae.de/niemann.html Webseite von Enrico Niemann http://enrico-niemann.de/
Ort: Galerie ARTAe bis: 2013-05-17
Künstler: Arno Bojak
Thema: ARNO BOJAK -Licht aus, Bild an & Schnipsel, die die Welt bedeuten Totale Malerei, Zeichnung & Collagen 22.03. - 17.05.2013, Galerie ARTAe Leipzig & Showroom Galerie ARTAe Eröffnung Galerie ARTAe: Freitag, 22. März 2013 von 18 bis 22 Uhr Gegen 19 Uhr Einführung: Armin Hauer, stellvertretender Direktor Museum Junge Kunst Frankfurt (Oder) Eröffnung im ARTAe Showroom: Samstag, 23.März 2013 ab 11 Uhr Der Künstler ist anwesend. Der Tod und das Mädchen, 2012, Acryl auf Nessel, 205 x 240 cm ARNO BOJAK – Licht aus, Bild an & Schnipsel, die die Welt bedeuten Dringlich, dicht, notwendig und kraftvoll erzählt Bojak in großformatiger Malerei vom Vergehen, Entstehen und vor allem existenziellen Kampf und Dasein des Menschen in metamorphistischer Art und Weise. Ein Fest für den Betrachter, der gelungene Komposition, Malwut, Details, Tiefe, Farbe, Figuren und unerschöpfliches Erfinden von Bildern und Geschichten – sprich eine Genialität - liebt. Bojaks Bilder werden selbst zu einer visuellen Realität des rein fiktionalen Erzählens. Der 1974 in Wuppertal geborene Maler studierte an der Kunstakademie Düsseldorf - bei Prof. Markus Lüpertz und Prof. Dieter Krieg, bei dem er auch sein Meisterschülerstudium im Jahr 2000 erfolgreich abschloss. Im Showroom der Galerie werden ergänzend Bojaks aktuelle Tuschezeichnungen und Collagen gezeigt. Märchenhafte, florale oder ornamentale Scherenschnittvorlagen der 40er Jahre werden zu unverwechselbaren Tuschezeichnungen. Zu beiden Eröffnungen und zu einem Besuch der Ausstellungen sind sie sehr herzlich eingeladen! Galerie ARTAe, Gohliser Strasse 3, 04105 Leipzig Showroom Galerie ARTAe, Menckestrasse 3, 04155 Lepzig