
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2015-02-28
Künstler: Kerstin Heller
Thema:
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2014-10-04
Künstler: Hirofumi Fujiwara
Thema: Hirofumi Fujiwara, geb 1984 in Hiroshima, absolvierte 2009 sein Studium an der Okayama Prefectural University in Japan mit dem Bachelor of Arts and Ceramics. Seit 2010 studiert er an der Kunstakademie Karlsruhe bei Professor Stephan Balkenhol und arbeitet in der Staatlichen Majolika Karlsruhe. In Japan wurden seine Werke bereits in namhaften Galerien und Museen gezeigt. Die zweite Einzelausstellung des vielversprechenden Künstlers findet in der Galerie Helga Maria Bischoff findet vom 12. September - 4 Oktober 2014 statt. Die Eröffnung ist am 12. September um 19.00 in der Kollwitzstraße 74, 10435 Berlin.
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2014-07-19
Künstler: Alexander Adams | Melanie Gebker | Armin Hartenstein | Johannes Hüppi | Judith Lindner | Marco Neri | Ingrid Rodewald | Christiane Schoenen | Corinna Weiner
Thema: In Cooperation with Galerie Haus Schneider| Uschi Kolb
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2014-07-19
Künstler: Alexander Adams | Melanie Gebker | Armin Hartenstein | Johannes Hüppi | Judith Lindner Marco Neri | Ingrid Rodewald | Christiane Schoenen | Corinna Weiner
Thema: Malerei und Collagen zum Thema Landschaft
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2014-02-28
Künstler: Bernadette Rottler
Thema:
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2013-09-22
Künstler: Thomas Lucker
Thema: Zwei Menschen stehen wie beiläufig am Abgrund. Einer hat die Hände in den Hosentaschen. Schon der nächste Schritt führt ins Ungewisse - Oder geht der Moment in derselben Gleichmütigkeit vorüber wie der vorherige? Welche Variablen der Vergangenheit und Zukunft trägt ein Augenblick in sich? Der Bildhauer Thomas Lucker verschränkt Dauerhaftes und Vergängliches. Er hält „in Stein gemeißelt“ fest, was nur im Bruchteil einer Sekunde stattgefunden hat indem er Stein mit Fotographie verbindet. Seine belichteten Kalksteinreliefs sind Einblicke in einen Moment des Lebens, der jeden Augenblick kippen kann. Menschen im freien Fall vor einem hohen Gebäude. Vielleicht denkt man an 9/11. Fallen sie oder schweben sie? Das Relief „Schloss“ ist eine Abbildung vom Palast der Republik - fotografiert in verschiedenen Phasen des Abrisses. Erinnerungen sind trügerisch. Hat es unsere Vergangenheit wirklich gegeben, welche Abbilder unseres Lebens und Erlebens tragen wir in uns herum? Welche Momente trägt uns unser Gedächtnis immer wieder vor, welche unterschlägt es? Thomas Luckers „Steinarchiv“ gleicht einem Kabinett, das verewigte Schnappschüsse bewahrt. Er arbeitet mit Kalksteinplatten, die selbst einst durch Sedimentation und Metamorphose entstanden sind - Zeugnisse des Lebendigen vor vielen Millionen Jahren. Die fotografische Schicht ist da wie die letzte, vergängliche, dünne Auflage des menschlichen Daseins im Kosmos. Direktorenhaus Berlin, Am Krögel 2, 10179 Berlin Täglich 12 - 20.00
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2013-09-28
Künstler: Valentin Magaro und Eric Schockmel
Thema:
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2013-08-31
Künstler: Matthias Zimmermann
Thema: Matthias Zimmermanns großformatige Gemälde zeigen atmosphärisch geprägte Landschaften als panoramaartige, multiperspektive Raumkonstruktion. Weiche, wie punktuelle Lichtquellen erhellen den Bildraum, in dem unterschiedlich abstrahierte Objekte mit fotorealistischen Abbildungen Wechselwirkungen eingehen und unwirkliche, traumartig-bizarre, düstere wie heitere Welten, im Sinne theatralischer Kulissen zeigen. Wasserflächen, Japanische Gärten, mittelalterliche Burgen, Industrie- und Sakralbauten und weitere Gebäude bilden in seinen Gemälden ein Sammelsurium aus entfremdeten Eindrücken unseres Planeten, die häufig Vorgänge von Urbanisierung an menschenlosen Orten zeigen, welche technologische Stadtzivilisation ausstrahlen. Der Künstler, geboren, 19981 in der Schweiz beschäftigt sich mit der Decodierung von fotografisch abgebildeter Wirklichkeit. Matthias Zimmermanns Werk fand bereits eine internationale Rezeption in Ausstellungen von Museen und Galerien und in wissenschaftlichen und reflexiven Texten div. Autoren. Ausstellung: 10. - 31. Aug 2013 Vernissage: 9. August um 18.00
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2013-06-29
Künstler: Lucia Fischer
Thema: Lucia Fischer malt ihre Bildmotive nicht mit einem Pinsel, sie lässt Farben fließen. Die unterschiedlichen Fließeigenschaften und Trocknungszeiten der Farben, meist ein Gemisch aus Airbrushfarben, Tusche, Mineralwasser und Pigmenten, beziehen den Zufall bei der Entstehung amorpher Flächen mit ein. Die Künstlerin bringt sozusagen einen physikalischen Malprozess in Gang. Die endgültige Form und Struktur wächst aufgrund chemischer Reaktionen auf der Leinwand zu wesenhaften Gebilden zusammen. Nach ihrer Vollendung erhalten sie ihre Titel, wie „Emportauchen“, „Leibliches“ oder „Augenquell“, die eine Prise Poesie mit in die Betrachtung geben. Diese Gebilde scheinen - wie aus einem tiefen Wasser geschöpft - an die Oberfläche gekommen zu sein. Im Subtext richten sich Lucia Fischers Arbeiten an kollektive Gedächtnisbilder, wie das im Wasser entstandene Leben oder an erstarrte Flüssigkeiten wie Magma. In gewisser Weise steht Lucia Fischers Malweise der experimentellen Malerei des abstrakten Expressionismus nahe – die Materialien sind jedoch neuartig verwendet. Die nicht kalkulierte Erschaffung ihrer Arbeiten ist mit philosophischen Fragen an die Zusammenhänge aller Lebensformen und deren Wandlung aufgeladen. Transparenz, Tiefe und Substanz strahlen die Gemälde aus. Sie wirken fragil und gleichzeitig mächtig – es wohnt ihnen etwas Rätselhaftes inne und damit üben sie eine unmittelbare Faszination aus. Lucia Fischer absolvierte 2012 als Meisterschülerin bei Prof. Werner Liebmann an der Kunsthochschule Berlin, Weißensee. Vernissage 31. Mai 2013 um 18.00 Ausstellung: 1. - 29. Juni 2013 Öffnungszeiten: Di - Fr 16.00 - 19.00 | Do 16.00 - 21.00 | Sa 10.00 - 16.00 | und nach Vereinbarung Galerie Helga Maria Bischoff, Kollwitzstraße 74, 10435 Berlin, Germany
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2013-07-08
Künstler: Matthias Zimmermann
Thema: Matthias Zimmermanns großformatige Gemälde, die er als «Modell-Welten» bezeichnet, zeigen atmosphärisch geprägte Landschaften als panoramaartige, multiperspektive Raumkonstruktion. Weiche, wie punktuelle Lichtquellen erhellen den Bildraum, in dem unterschiedlich abstrahierte Objekte mit fotorealistischen Abbildungen Wechselwirkungen eingehen und unwirkliche, traumartig-bizarre, düstere wie heitere Welten, im Sinne theatralischer Kulissen zeigen. Wasserflächen, Japanische Gärten, mittelalterliche Burgen, Industrie- und Sakralbauten und weitere Gebäude bilden in seinen Gemälden ein Sammelsurium aus entfremdeten Eindrücken unseres Planeten, die häufig Vorgänge von Urbanisierung an menschenlosen Orten zeigen, welche technologische Stadtzivilisation ausstrahlen. Der Künstler, geboren, 19981 in der Schweiz beschäftigt sich mit der Decodierung von fotografisch abgebildeter Wirklichkeit. Sein kreativ-akademischer Werdegang bildet einen Spannungsbogen über Studien an der Musikhochschule Bern in musikalischer Komposition, Kunst & Vermittlung an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Luzern, so wie Game Design und Art Education an der Zürcher Hochschule der Künste. Matthias Zimmermanns Werk fand eine internationale Rezeption in Ausstellungen von Museen und Galerien und in wissenschaftlichen und reflexiven Texten div. Autoren. Ausstellung: 23. Mai - 8. Juli 2013 Vernissage: 22. Mai um 18.00 | Der Künstler ist anwesend | Es spricht Prof. Ulrich Goetz, Zürcher Hochschule der Künste Cpmputerspielemuseum: Karl-Marx-Allee 93a, 10243 Berlin Öffnungszeiten: Mi- Mo 10 - 20 Uhr
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2013-05-25
Künstler: Corinna Weiner
Thema: "Weisse Zone- White Zone" can be interpreted as a lingering vision of a long and cold winter. The series of plein-air paintings "Brandenburg I-III" , which all show exactly the same spot in different seasons, culminates in a panorama of a waste land under a white cover. Throughout the exhibition Corinna Weiner´s painterly vision of white becomes a recurring theme. In many paintings the white takes on highly differentiated shades. The selfportraits evoke a sense of loneliness and invite the viewer into an inner world. Some of the close-ups of body parts or parts of the face show a very private view that almost seems to allow a touch. But even the most personal and sexually explicit scenes never seem to reveal all.
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2013-04-13
Künstler: Jörg Söchting
Thema:
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2012-02-23
Künstler: Simon Czapla
Thema: Yellow Brick Road – der Titel nimmt Bezug auf den gelben Ziegelsteinweg aus der Novelle „The wonderful Wizard of Oz“ von L. F. Baum. Die 1900 entstandene Geschichte wurde zahlreich neu verfasst und verfilmt. Reale Straßen wurden nach dem gelben Ziegelsteinweg benannt und 1973 hielt er Einzug in die Popkultur - mit dem Album „Goodbye Yellow Brick Road“ und dem gleichnamigen Song von Elton John. Die Vielzahl der surrealen, märchenhaften und politischen Interpretationen fließen in die figürliche und bunte Bilderwelt von Czapla ein. Die Elemente aus "Wizard of Oz" treffen auf Zitate unterschiedlichster Epochen der Kunstgeschichte bis hin zur Bildsprache moderner Medien. Sie verschmelzen zu phantastischen Gemälden, in denen Menschen, Tiere und kuriose Mischwesen posen. In einigen der großformatigen Szenerien portraitiert sich der Künstler auch selbst, bewusst in in der Tradition der alten Meister. "Als Künstler schlüpft Czapla in die Rolle des Pucks aus Shakespeares "Ein Sommernachtstraum". Er siedelt seine Bildwelt zwischen unermesslichen Abgründen und elysischen Gefilden an: Simon Czapla alias Puck verwandelt Mensch zu Tier und Tier zu Mensch. Er verwirrt Sinn und Verstand und beglückt beide zugleich." (Dr. Martin Mäntele, Katalogvorwort in: Simon Czapla, Ateliereinblicke, 2012,Hrsg. EnBW.) Simon Czapla, 1983 in Konstanz geboren, studierte 2005 bis 2010 Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe an der Außenstelle Freiburg und schloss sein Studium 2011 als Meisterschüler von Prof. Leni Hoffmann ab. Noch während seines Studiums erhielt er den Akademie-Förderpreis der Stadt Freiburg (2008) und der Stadt Konstanz (2011). Seine Bilder wurden überregional bereits in mehreren Einzelausstellungen gezeigt und konnten in internationale Sammlungen vermittelt werden. Die kommende Einzelausstellung in der Galerie Helga Maria Bischoff präsentiert Simon Czaplas neuste Werke, die 2012 zum Thema "Yellow Brick Road" entstanden sind.
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2012-12-01
Künstler: Yulia Kazakova
Thema:
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2012-09-29
Künstler: Hirofumi Fujiwara
Thema: Making up the Past, so lautet der Titel der Ausstellung von Hirofumi Fujiwara. Tagträumen und Nachdenken, über das, was die Vergangenheit spiegelt. Der in Hiroshima geborene Künstler mag dazu Anlass haben. Seine aus Ton und Kunststoff modellierten Figuren schauen ziellos - in sich gekehrt - dennoch mit einem offenen Blick. In unauffälliger Kleidung, die ihnen Fujiwara angemalt hat - wirken sie modern. Die, sie umgebenden Plastikröhrchen, lullen die Figuren teilweise oder völlig ein und lassen ihre Konturen, wie hinter einem virtuellem Schaum, verschwimmen. Einige der Figuren sind nackt oder nur mit weißer Unterhose und weißen Kappen bemalt. Haben sie gebadet oder sind sie gestrandet? Ihre Körper zerbrechlich, doch ruht auch ihr Blick in sich - nahezu meditativ. Passiv in der Handlung stehen, sitzen oder liegen die von Hirofumi Fujiwara gestalteten Wesen im Raum. Sie zeigen keine Gestik und kaum eine Mimik, dafür etwas Unsichtbares – eine sehr tiefe Seele. Auch wenn der Schüler von Stephan Balkenhol seinem Professor in der Figur aus Holz nahe kommt, ist seine Interpretation der Zivilisation nicht nur materiell andersartig. - Sein fernöstlich kultureller Hintergrund vermischt sich sehr feinsinnig und authentisch mit der westlich geprägten Ikonografie. Hirofumi Fujiwara absolvierte 2009 sein Studium an der Okayama Prefectural University, Soja-shi, Okayama in Japan mit dem Bachelor of Arts. Seit 2010 studiert er an der Kunstakademie Karlsruhe. In Japan wurden seine Werke bereits mehrfach in Galerien, sowie in Museen und kulturellen Institutionen ausgestellt. Die erste Einzelausstellung des vielversprechenden Künstlers in der Galerie Helga Maria Bischoff findet vom 8. – 29. September 2012 statt. Die Eröffnung ist am 7.September um 18.00 in der Kollwitzstraße 74, 10435 Berlin. Öffnungszeiten Di – Fr 16 – 19.00, Do 16 - 21.00, Sa 11 – 17.00 und nach Vereinbarung.
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2012-07-05
Künstler: Melanie Gebker | Gästezimmer II
Thema:
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2012-09-08
Künstler: Künstler der Galerie Wechselnde Gästezimmer N.N.
Thema: Am 8. Juni eröffnen wir unsere Sommerausstellung mit Papierarbeiten aus dem Programm der Galerie. Daneben sehen Sie jeweils für kurze Zeit ein Gästezimmer mit neuen Werken aus Berliner Ateliers. Präsentiert werden Arbeiten von Künstlern der Galerie, ebenso wie neue Positionen junger Kunst. Das erste Gästezimmer eröffnet mit Gemälden von Corinna Weiner am 8. Juni un 18.00. Die weiterern Gästezimmer werden auf unserer Homepage bekanntgegeben.
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2012-05-26
Künstler: Gabriella Hohendahl | Bernadette Rottler | Tijana Titin
Thema: Malerei und Fotografie Vernissage am 21. April um 18 h
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2012-03-24
Künstler: Thomas Lucker
Thema: Die kommende Ausstellung Time Trap vom 21. Februar – 24. März 2012 stellt neue Arbeiten von Thomas Lucker vor. „Tatsächlich bleibt uns die Vergangenheit weitgehend verschlossen. Mich interessiert die Plastizität unseres Gedächtnisses. Wir können uns nicht daran erinnern, was wirklich war, sondern konstruieren Erinnerung aus Versatzstücken. Unser Gehirn produziert kontinuierlich ein geschlossenes Bild von der Welt, damit wir uns sicher in ihr bewegen können.“ Thomas Lucker verwendet Kalkstein, der vor Millionen von Jahren aus Meeressedimenten entstanden ist, als Bildträger. Dieses würdige Mineral erhält eine sekundenschnelle Schwarzweiß-Belichtung. Analoge Negative mit Motiven aus dem „Erinnerungsalbum“. Eingemeißelt in den Stein werden sie anschließend mit Pigmenten koloriert – teilweise vergoldet. Je nach Lichteinfall erscheinen die Motive vordergründig im Relief - plastisch und lebendig oder mehr als Fotografie die mit dem Stein verschmolzen ist. Der Betrachter versinkt in der ehemaligen Momentaufnahme – die Genres sind Porträt, Landschaft und Dokumentation. Die Zeitmaschine Kunst wird zur „Zeitfalle“. --- „Time Trap“ der Titel der neuen Ausstellung ist einem Sciencefiction Comicheft gewidmet – das Thomas Lucker in seiner Jugend schmökerte. Interessant an dieser neuen Serie ist, wie sich die bereits überholte Vorstellung einer Zukunft widerspiegelt – nostalgisch –zeitlos – heute noch aktuell? „Zeitfallen und Zeitschleifen sind Science-Fiction-Elemente, etwas, das bei Zeitreisen vorkommen kann. Science-Fiction hat meine Jugend geprägt und fasziniert mich immer noch - eine kulturelle Konstruktion, ähnlich soziologischen Modellen und Religionen. Die Visionen und das Design der 1960er und -70er Science-Fiction spiegeln Phänomene wie den Kalten Krieg, Angst vor dem atomaren Overkill, aber auch Flower-Power und daneben die Kleinbürgerlichkeit“. Thomas Lucker wurde 1959 in Osten an der Oste (Kreis Cuxhaven) geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend zeitweise auf dem väterlichen Frachtschiff auf See. Nach einer Ausbildung zum Steinbildhauer studierte er Bildhauerei an der FH für Kunst und Design in Hannover. 1987 realisierte er Projekte im öffentlichen Raum – in Niedersachsen und Bayern. Klaus Bahlsen zählte bis 1991 zu seinen Mäzenen. Seit 1996 lebt und arbeitet der Künstler in seiner Wahlheimat Berlin. 1997 gründet er mit zwei Partnern die Firma „Restaurierung am Oberbaum“ in Berlin. Seit 2000 reist er in dieser Berufung regelmäßig in die Butana Steppe im Sudan und ist an der Entwicklung antiker Architekturen des Archäologischen Parks Naga beteiligt. Unter anderem plant und entwickelt Lucker die Konzepte zur Aufstellung altägyptischer Architekturen im Neuen Museum und im Pergamonmuseum Berlin. Für das Landesdenkmalamt Berlin hat der Künstler den Masterplan für den Skulpturenbestand des Tiergartens entwickelt.
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2011-12-31
Künstler: Simon Czapla|Janko Göttlicher|Stepanie Kelch-Onken | Matthias Zimmermann
Thema:
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2011-11-26
Künstler: Joanne Grüne-Yanoff
Thema: Die Künstlerin Joanne Grüne-Yanoff, 1966 in Philadelphia (USA) geboren, lebte längere Zeit in Helsinki und siedelte erst kürzlich um nach Stockholm. Die Galerie Kunstkontor tiefimBlut (jetzt Helga Maria Bischoff) zeigte bereits während einer Gruppenausstellung 2010 Objekte von Joanne Grüne-Yanoff. Die Künstlerin verwendet für ihre Skulpturen natürliche Fundstücke und Materialien, wie Wachs, Moos, Federn, Salz etc., die sie mit antiken Laborartikeln und anderen handgefertigten Materialien kombiniert. Dem anatomisch nachgebildetem Herz oder der Wirbelsäule fügt sie beispielsweise Schmetterlinge zu. Diesen Elementen liegen bereits symbolische Bedeutungen zugrunde, denen Joanne Grüne-Yanoff eine neue Sprache verleiht. Sie mischt Existenzielles, Metaphorisches und Wissenschaftliches und bewegt sich frei auf diesen drei Ebenen. Teilweise setzt sie „unleserliche“ Worte ein, die an Tagebuchnotizen erinnern und das poetisch Narrative ihrer Objekte betonen. Die Galerie Helga Maria Bischoff präsentiert mit der Ausstellung „Okay“ Joanne Grüne Yanoff’s erste Einzelausstellung in Deutschland. Zugleich werden, neben neuen Objekten und Papierarbeiten erstmals Video Arbeiten zu sehen sein. Joanne Grüne-Yanoff wird von verschiedenen Galerien in Finnland und in den USA vertreten. Die Liljevalchs Konsthall Stockholm zeigte im September 2009 die Ausstellung „Joanne Grüne-Yanoff - Senistive Objects“ zu der auch ein Katalog entstanden ist. The artist Joanne Grüne-Yanoff, born 1966 in Philadelphia (USA), recently moved to Stockholm after an extended residence in Helsinki. The Gallery Kunstkontor tiefimBlut (now Helga Maria Bischoff) has already featured objects by Joanne Grüne-Yanoff in a 2010 group exhibition. In her sculptures, the artist makes use of natural found objects and materials such as wax, moss, feathers and salt, which she then combines with antique lab materials and other hand-made objects. She attaches butterflies to an anatomically copied heart or spine. These elements are often based on symbolic significations, which Grüne-Yanoff lends a new langugage. She mixes the existential, the metaphoric and the scientific and moves freely between these three levels. She sometimes employs „illegible“ words reminiscent of journal entries, emphasizing the poetic narrative of her objects. The exhibition „Okay“ at Gallery Helga Maria Bischoff will be Joanne Grüne-Yanoff's first solo exhibition in Germany. Alongside new objects and works on pape, the artist will show video works for the first time. Joanne Grüne-Yanoff is represented by various galleries in Finland and in the USA. In September 2009, the Liljevalchs Konsthall Stockholm showed the exhibition „Joanne Grüne-Yanoff - Sensitive Objects“, on the occasion of which a catalogue was produced.
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2011-10-01
Künstler: Corinna Weiner New paintings and drawings Opening at 03. Sept 18 h
Thema:
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2011-06-25
Künstler: INNA ARTEMOVA, KSENIA ASTRAKHANTSEVA, MARIANNE EGGIMANN, MELANIE GEBKER, JOANNE GRÜNE-YANOFF YULIA KAZAKOVA, NATHALIA MEDEBACH, BERNADETTE ROTTLER
Thema:
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2011-05-14
Künstler: Nina Weber
Thema: Mental Discotheque – Schauen auf Bilder, die auf der Drehscheibe unserer Vorstellungskraft entstehen. Ein Cocktail aus Literatur, Traum und Wirklichkeit. Fantastische Wesen, Tiere und Geister ziehen durch eigenartige Orte, die auftauchen, bleiben oder wieder verschwinden. Nina Weber zeichnet mit sicherem Strich kleine und große Parallelwelten. Szenisch, surreal und simultan – immer mehrdeutig, nie klar ob Tag oder Nacht. Stets stellt sie die Frage, was wertvoll ist. Manche Tuschezeichnungen und Gouachen wirken vordergründig illustrativ. Erst im Zusammenspiel verschiedenster Metaphern entsteht eine individuelle Lesbarkeit. So erscheint beispielseise in der dreiteiligen Serie „Zeitteppich“ ein Geist, ein Kamel und ein Löwe - gleichsam den Wandlungen in Nietzsches „Also sprach Zarathustra“. Der fliegende Teppich – bekannt als Märchenbild aus „Tausend und einer Nacht“ – spielt auf eine Reise an, die durch Phantasie ermöglicht wird. Der Geist, den die Künstlerin als kindliches Gespenst darstellt, steht symbolisch für das Geistige, für das nicht Fassbare oder für das Erleben jenseits der Realität, die mit jeder Sekunde bereits Vergangenheit ist. Die 1980 in Tansania geborene Künstlerin lebt in Zürich. Sie erhielt mehrere Atelierstipendien, mitunter war sie 2008-2009 „Artist in Residence“ über die Stiftung Pro Helvetia in Jaipur, Indien. Ihre Arbeiten sind bereits in öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten. In Deutschland zeigt die Galerie tiefimBlut Nina Webers erste Einzelausstellung.
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2011-04-02
Künstler: Marianne Eggimann
Thema:
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2011-02-19
Künstler: Jörg Söchting
Thema:
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2011-02-11
Künstler: Nathalie Bissig | Kara Yong Kara Choko
Thema: Drawings - Photographies - Objects
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2010-11-06
Künstler: Thomas Lucker
Thema: SEDIMENTATION - beschreibt den geologischen Vorgang der Ablagerung von Materialien, die wir am Ende Sedimentsgesteine nennen. - Thomas Lucker, verwendet Kalkstein, der vor Millionen von Jahren aus Meeressedimenten entstanden ist, als Bildträger. In seinen Kunstwerken verschmilzt das „Steingedächtnis“ mit den eigenen „Gedächtnisablagerungen“. Portraits aus dem Familienalbum, Reisebilder und Natureindrücke, überträgt er in Form von Fotografien und Zeitungsausschnitten mit einem speziellen Verfahren auf die Steinplatten. Danach sind sie seiner künstlerischen Bearbeitung augesetzt. Es wird gekratzt, gehämmert, gemeißelt und pigmentiert bis sie in die „Landschaft“ der Steine eingeschrieben sind. In den so entstandenen Reliefs spiegeln sich persönlichen Erinnerungen, die entlassen in die freie Welt der Imagination, zu kollektiven Bildern wurden. Die einfachen Motive, wie Menschen, Häuser, Schiffe und Landschaften erzählen Alltägliches, das scheinbar keiner konkreten Zeit mehr zuzuordnen ist. Die kleinen, wie großen Sehnsüchte und Ängste der Menschen zeigen sich in Luckers Arbeiten versöhnt. Eingebettet in den Stein, strahlen sie eine fast heilsame Ruhe aus. Thomas Lucker verbrachte seine Kindheit und Jugend zeitweise auf dem väterlichen Frachtschiff auf See. Nach einer Ausbildung zum Steinbildhauer studierte er Bildhauerei an der FH für Kunst in Hannover. Seit 1996 lebt und arbeitet er in Berlin. Seit 2000 reist er regelmäßig in die Butana Steppe im Sudan und ist an der Entwicklung antiker Architekturen des Archäologischen Parks Naga beteiligt. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog!
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2010-09-11
Künstler: Alexander Adams
Thema: +Defaced - Traditioneller Akt in neuen Gesten der Malerei* Einzelausstellung des britischen Künstlers Alexander Adams# Alexander Adams Aktmalerei steht der klassischen Moderne nahe, indem er nach Vorlagen akademischer Aktfotografie aus der Zeit um 1900 oder früher arbeitet. Bereits Degas, Bonnard, Eakins, Courbet oder Dealcroix malten bekleidete und nackte Modelle nach diesen Motiven, sparten jedoch die erzählerischen Details, die gewöhnlichen Dinge des Alltags ihrer Umgebung aus oder transportierten die Körper in eine kunstvollere Szenerie.# Adams bezieht sich ganz auf die Originalabbildungen und vollzieht einen radikalen Schritt, indem er die Modelle entpersonalisiert. Die Gesichter werden im Stil des abstrakten Expressionismus mit derben schnellen Pinselstrichen radikal maskiert. Die Gesichtslosigkeit der menschlichen Figur schafft Distanz, zwischen Betrachter und Bild, zwischen Adams und den alten Meistern.# Neben den Akten der vergangenen Epoche zeigt die Ausstellung auch kleine quadratische Gemälde, die nach heutigen amateurhaften Schnappschüssen entstehen. Adams malt diese, wie sie sind: keine perfekten Körper, schlechte Beleuchtung, einfache, teilweise biedere Wohn- und Schlafzimmer mit Alltagsgegenständen, die als Zeugen der Zeit sprechen. Schwarzweiß und identitätslos stehen diese Modelle in krassem Gegensatz zu der perfekten Werbefotografie, die wie einst die Malerei, retuschiert, verschönt und sich der Realität entfernt.# Adams studierte am Goldsmith College in London und lebt seit 2007 in Berlin. Seine Werke sind in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen in Europa vertreten.# Besucher können sich an der Ausstellung beteiligen, indem sie eine persönliche Photographie anonym in einer Box in der Galerie hinterlassen. Der Künstler wird eine Photographie auswählen und malen. Das Werk wird in der letzten Woche in der Ausstellung gezeigt.
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2010-07-24
Künstler: Yulia Kazakova
Thema:
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2010-05-16
Künstler: Sabine Kirste, Erik Snedsbol, Heidi Stern, Ana Strika, Dorothea von Rogulja-Wagner
Thema:
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2010-03-27
Künstler: Iris Schieferstein
Thema: +The Bone of Contention*, der erste strittige Punkt - die Menschwerdung als solche steht für die Absonderung des Tierischen, gefolgt von der Trennung der Geschlechter. Seit dem Sündenfall verkörpert die Schlange das Begehren, das sich zwischen die Vernunft und Sinnlichkeit schiebt./Ein nie endendes Drama, auf das die neuste Assemblage von Iris Schieferstein in Form einer räumlichen Installation Bezug nimmt./ Eine präparierte Schlange windet sich von der Decke an einem weiblichen, aus Gips geformten Arm entlang. Die Hand streckt sich einem emporragendem Bein entgegen, umgeben von männlichen Phallen, Mündern, Knochen und Schädeln./ Iris Schieferstein erschafft eigene Wesen – Chimären aus dem Zwischenreich von Erde, Himmel und Hölle. Ihr Mythos setzt sich aus der Tier- und Märchenwelt zusammen, streift religiöse und politische Weltbilder und stellt immer wieder die soziale Rolle und das erotische Wesen der modernen Frau zur Diskussion. Indem die Künstlerin ihre Assemblagen und Plastiken teilweise aus toten Tieren modelliert und diese wie Mumien in die Unvergänglichkeit der Bildenden Kunst überführt, gerät sie immer wieder in das Kreuzfeuer der Medien. Die Rezeption schwankt zwischen Faszination und Grusel.# +The Bone of Contention* - human incarnation represents the shedding of all that is animal, followed by the separation into genders./After the Fall of Man, the snake represents the desire that inserts itself between reason and sensuality./ A never-ending drama, called to mind in Iris Schieferstein’s newest assemblage, a spatial installation./ A dissected snake winds its way from the ceiling around a feminine, plaster-cast arm. Its hand is reaching for an outstretched leg, surrounded by male phalli, mouths, bones and skulls./ Iris Schieferstein creates unique beings – chimeras from the interim between earth, heaven and hell. Her legend brings together animal and fairy-tale worlds, it touches on religious and political world views, and often mulls over the social role and erotic essence of modern women./ By shaping her assemblages and sculptures partly from dead animals, and conveying them mummy-like to the immortality of fine art, she occasionally encounters media crossfire. The reception of her work tends to waver between fascination - and the creeps.
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2010-01-10
Künstler: Alexander Adams, Petra Arnold, Ulu Braun, Roland Brückner, Tomma Grau, Ulla Klein, Thomas Lucker, Valentin Magaro, Sasha Matteucci, Iris Schieferstein, Nicolaus Schmidt, Julia Tschaikner und Nina Weber
Thema:
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2010-01-10
Künstler: Alexander Adams, Petra Arnold, Ulu Braun, Roland Brückner, Tomma Grau, Ulla Klein, Thomas Lucker, Valentin Magaro, Sasha Matteucci, Iris Schieferstein, Nicolaus Schmidt, Julia Tschaikner und Nina Weber.
Thema: Die Ausstellung+PERLON +BALLROOM zeigt in einem Crossover unterschiedlichster Genres neue Werke der figurativen bis surrealen Kunst mit jungen KünstlerInnen aus Berlin, der Schweiz, England und Australien.
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2009-11-29
Künstler: Corinna Weiner
Thema:
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2008-12-30
Künstler: ALEX NEUSCHÄFER
Thema:
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2008-11-22
Künstler: ANNA GATJAL | VALENTIN MAGARO
Thema: +Blade Milk* – ein unvorstellbares Kunstwort betitelt die Ausstellung assoziativ./Fantasie und Fiktion verschmelzen in den albtraumartigen Motiven, die Valentin Magaro aus einzelnen Zeichnungen zusammensetzt. Eine surreale Welt, in der sich Frauen und Kinder in hybride Fabelwesen und Monster verwandeln und sich in makabre Handlungen verstricken. Das Narrative erscheint simultan, eingebunden in ornamentale und architektonische Kompositionen, die sich in einer einzigen Raumperspektive vereinen./Die Figuren und Videoanimationen Anna Gatjals stehen dazu im 3D- Kontrast und erweitern den Blick in die Zukunft mit ganz eigenen Visionen. Ein Elefantengott, aus schwerem Sandstein gehauen, wirkt in einem leichten Aluminiumgewand und mit modernen Utensilien ausgestattet, seltsam futuristisch. Als postmoderne Gottheit wäre er in einem Raumschiff gut platziert. Ob ein Astronaut, in bronzener Gestalt eines Dreijährigen, die Mission erfüllt, DNS Plasma im Weltraum zu säen? Ein wenig Comic fließt in die Interpretationen ein und verleiht dem Absurden Leichtigkeit./Die Themen beider Protagonisten verfallen dabei nicht der Ironie und geben viel Raum für Dialoge.
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2008-10-11
Künstler: GABRIELE BASCH | JORGE CASTILLA-BAMBAREN MICHAEL KIRKHAM | JUKKA KORKEILA | GUNTER RESKI | ERIK SNEDSBOL | XIMENA SANTILLANA
Thema: +Mask of Medusa* - In der Mythologie lässt der Anblick der Medusa jeden zu Stein erstarren. Sieben Künstler unterschiedlicher Nationen haben in enger Zusammenarbeit eine Ausstellung mit Malerei konzipiert, die sich teilweise über Decken und Wände erstreckt und traditionelle Formate wie in ein Gesamtkunstwerk einbindet. Filigrane Scherenschnitte stehen im Kontrast zu farbstarken Elementen und poppigen Parolen. Surreales erscheint laut und leise. Ein erotischer Faden zieht in und durch die Räume der Galerie. Die Inhaltsstoffe wurden aus Norwegen, Finnland und Peru zusammengetragen und in Berlin ausfindig gemacht. In der KFA Gallery wird die Mischung sechs Wochen lang zum Testen verabreicht. Eine starke Dosis, die Sinne und Wahrnehmungsvermögen beeinflussen kann!
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2008-06-28
Künstler: Moritz Altmann, Catherine Lorent
Thema: Barocco in Bocca – Barock im Mund! Die Geschmacksfrage hinsichtlich der absurden, schwülstigen Formensprache war seiner Zeit umstritten. Doch wie schmeckt Barock heute? Catherine Lorent zitiert in ihrer Malerei und Zeichnung heraldische und spirituelle Symbole dieser Epoche und setzt sie zu neuen phantastischen Gebilden zusammen. Die Kompositionen entstehen intuitiv aus dem subjektiven Gedächtnis. Sie konfirmieren ein immer noch währendes antithetisches Lebensgefühl, nie moralisierend, aber begleitet von einem zarten Ton der Ironie. - Moritz Altmann generiert Skulpturen nach Vorbildern aus musealen Wunderkammern. Meisterstücke des Kunsthandwerks aller Art sind während dem Abbildungsprozess einer bewussten Dekonstruktion unterworfen. Oberflächen lösen sich teilweise auf und ornamentale Dekors sind lose angeheftet. In imposanter Größe verleugnen die Resultate ihre ursprüngliche Funktionalität. Zu Catherine Lorents narrativen Bildern platzieren sie sich anmutig und eröffnen einen formidablen Dialog.
Ort: Galerie HelgaMaria Bischoff bis: 2008-03-29
Künstler: Aldo Cristofaro, Mira Thomsen, Corina Weiner, Jörg
Thema: Scenic Views+ - einen tollen Ausblick auf malerische Landschaften und spektakuläre Orte versprechen die kleinen kartografischen Markierungen. Ob wir diese Aussichtpunkte mühsam erklimmen oder nur einen Stopp an einer Autostraße einlegen – wir folgen einer ästhetischen Betrachtung, die viele Maler und Dichter bereits formulierten. Die Ausstellung beleuchtet vier spannende künstlerische Positionen, die sich dem Thema Naturbetrachtung neu widmen. Die Malerei spielt dabei immer noch eine herausragende Rolle, da sie einem Motiv folgen kann und gleichzeitig die Herrschaft besitzt, ein völlig neues zu erschaffen. Das Spektrum der Bildmotive, die Kompositionen und malerischen Gesten von Aldo Cristofaro, Corinna Weiner und Jörg Söchting ist ebenso breit, wie ihre lyrischen bis surrealen Interpretationen. Ein Pendant bilden Mira Thomsens phantasievolle Collagen und Übermalungen. Durch das absurde Zusammentreffen oder Umfärben bekannter Bilder erscheinen neue und unbekannte Phänomene in der Natur./# Scenic Views+ - these small cartographic indications promise a great perspective on picturesque landscapes and spectacular spaces. Whether we painstakingly seek them out or simply pull over on the highway, we pursue a form of aesthetic observation that many painters and poets have already formulated. The exhibition spotlights four artistic positions which turn with fresh eyes to the observation of nature. Painting still plays a prominent role, for it can follow a motif and simultaneously possesses the mastery to create something completely new. The spectrum of pictorial motifs, the compositions and painterly gestures of Aldo Cristofaro, Corinna Weiner and Jörg Söchting is just as broad as that of their lyric to surreal interpretations. Mira Thomsen's collages, full of fantasy, form a counterpoint. Through absurd correlations or re-colorations of familiar images appear new and unknown phenomena in nature.