
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2025-02-08
Künstler: Peter Gilles, Jürgen Vogdt
Thema: Die Galerie Koppelmann feiert ihr 45-jähriges Bestehen und den 80. Geburtstag ihrer Gründerin Ingrid Koppelmann mit der Ausstellung Kunst als Obsession – Leiden(schaft) auf Papier. Vom 8. Dezember 2024 bis 8. Februar 2025 werden Werke von Peter Gilles (1953–2017) und Jürgen Vogdt (1949–2023) präsentiert – zwei Künstler, die sich intensiv mit Vergänglichkeit und künstlerischer Obsession auseinandergesetzt haben und prägende Wegbegleiter der Galerie waren. Peter Gilles schuf ein einzigartiges zeichnerisches Tagebuch, in dem er über Jahrzehnte Alltag, Emotionen und innere Zustände auf DIN-A4-Blättern verdichtete. Seine Werke bewegen sich zwischen fragiler Schönheit und existenziellen Fragen zu Identität und Vergänglichkeit. Ein herausragender Zyklus mit über 130 Blättern entstand 1981 unter dem Eindruck des Attentats auf Ronald Reagan. Jürgen Vogdts Serie Nina und Franz – 1297 Zeichnungen zu Konrad Bayers ‚Der sechste Sinn‘ verbindet Literatur, Konzeptkunst und persönliche Reflexion. Mit unterschiedlichen Materialien schuf Vogdt imaginäre Räume und führte einen obsessiven Dialog mit den Figuren Bayers. Seine tägliche Zeichenpraxis verdichtete Themen wie Zeit, Verlust und Inspiration zu einer subjektiven Enzyklopädie von Formen und Zeichen. Mit der Ausstellung ehrt die Galerie nicht nur das Vermächtnis zweier außergewöhnlicher Künstler, sondern auch die Vision und das Engagement von Ingrid Koppelmann, die seit 1979 Künstler*innen begleitet und mutige, gesellschaftlich relevante Kunst gefördert hat. Zur Eröffnung am 7. Dezember laden wir herzlich ein – für kleine Köstlichkeiten und Getränke ist gesorgt.
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2024-11-30
Künstler: Georg Edmund Pielmann
Thema: Die Galerie Koppelmann freut sich, die Ausstellung „Georg Edmund Pielmann: Zwischen Farbe und Emotionen“ zu präsentieren, die eine umfassende Wiederentdeckung des bedeutenden Neoexpressionisten Georg Edmund Pielmann ermöglicht. Von intensiven Farben bis hin zu expressiven Pinselstrichen – die Ausstellung bietet faszinierende Einblicke in das emotionale und künstlerische Spektrum eines Künstlers, der durch seine einzigartige Farb- und Formensprache beeindruckt und dennoch lange in Vergessenheit geriet. Georg Edmund Pielmann (1923–1985), geboren in Frankfurt am Main, galt in der Nachkriegszeit als außergewöhnlicher Künstler, der sich mit seinem expressiven Stil von der Masse abhob und die Kunstszene mit seiner tiefen Emotionalität bereicherte. Nach ersten künstlerischen Erfahrungen an der Städelschule setzte Pielmann seine Studien an der Münchner Akademie der Bildenden Künste fort. Geprägt durch Lehrer wie Toni Stadler und später Oskar Kokoschka, fand Pielmann in der Nähe des Lago Maggiore schließlich seine künstlerische Heimat, wo er seinen unverkennbaren, spätexpressionistischen Stil weiterentwickelte. Sein Schaffen, das sich durch kräftige Farbkontraste und prägnante Konturen auszeichnet, umfasst Motive aus dem Alltag, Stillleben und Porträts. Die Ausstellung zeigt rund 20 ausgewählte Werke aus der Privatsammlung von Joachim Paul Schäfer, darunter einige bisher unbekannte Stücke. Seine Werke vermitteln die Leidenschaft und tiefgründige Auseinandersetzung mit dem menschlichen Dasein. Besuchen Sie die Galerie Koppelmann und erleben Sie die Tiefe und Ausdruckskraft eines Künstlers, dessen Schaffen viel zu lange im Schatten verblieb. Die Ausstellung „Georg Edmund Pielmann: Zwischen Farbe und Emotionen“ ist vom 20. Oktober 2024 bis zum 30. November 2024 in der Galerie Koppelmann zu sehen.
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2024-11-30
Künstler: Georg Edmund Pielmann
Thema: Die Galerie Koppelmann freut sich, die Ausstellung „Georg Edmund Pielmann: Zwischen Farbe und Emotionen“ zu präsentieren, die eine umfassende Wiederentdeckung des bedeutenden Neoexpressionisten Georg Edmund Pielmann ermöglicht. Von intensiven Farben bis hin zu expressiven Pinselstrichen – die Ausstellung bietet faszinierende Einblicke in das emotionale und künstlerische Spektrum eines Künstlers, der durch seine einzigartige Farb- und Formensprache beeindruckt und dennoch lange in Vergessenheit geriet. Georg Edmund Pielmann (1923–1985), geboren in Frankfurt am Main, galt in der Nachkriegszeit als außergewöhnlicher Künstler, der sich mit seinem expressiven Stil von der Masse abhob und die Kunstszene mit seiner tiefen Emotionalität bereicherte. Nach ersten künstlerischen Erfahrungen an der Städelschule setzte Pielmann seine Studien an der Münchner Akademie der Bildenden Künste fort. Geprägt durch Lehrer wie Toni Stadler und später Oskar Kokoschka, fand Pielmann in der Nähe des Lago Maggiore schließlich seine künstlerische Heimat, wo er seinen unverkennbaren, spätexpressionistischen Stil weiterentwickelte. Sein Schaffen, das sich durch kräftige Farbkontraste und prägnante Konturen auszeichnet, umfasst Motive aus dem Alltag, Stillleben und Porträts. Die Ausstellung zeigt rund 20 ausgewählte Werke aus der Privatsammlung von Joachim Paul Schäfer, darunter einige bisher unbekannte Stücke. Seine Werke vermitteln die Leidenschaft und tiefgründige Auseinandersetzung mit dem menschlichen Dasein. Besuchen Sie die Galerie Koppelmann und erleben Sie die Tiefe und Ausdruckskraft eines Künstlers, dessen Schaffen viel zu lange im Schatten verblieb. Die Ausstellung „Georg Edmund Pielmann: Zwischen Farbe und Emotionen“ ist vom 20. Oktober 2024 bis zum 30. November 2024 in der Galerie Koppelmann zu sehen.
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2024-10-03
Künstler: Richert, Karin
Thema: Die Ausstellung "Die Würde des Menschen ist unantastbar" würdigt das Werk der verstorbenen Kölner Fotografin Karin Richert und feiert gleichzeitig das 75-jährige Jubiläum des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Karin Richert, die 2022 verstarb, porträtierte in ihrer gleichnamigen Fotoreihe Bürgerinnen und Bürger mit dem ersten Artikel des Grundgesetzes in der Hand, um die Bedeutung von Menschenwürde und Gleichheit zu betonen. Die Ausstellung zeigt über 40 Schwarz-Weiß-Fotografien, die im Jahr 2012 entstanden. In Kooperation mit Kirche im Veedel und dem katholischen Bildungswerk Köln sind die Werke der Künstlerin in der Kirche St. Marien und über den Stadtteil verteilt in mehreren Geschäften und der Galerie Koppelmann zu sehen. Neben der Portraitserie präsentiert die Galerie auch andere Werke Richerts, die gesellschaftskritische Themen wie Vielfalt, Teilhabe und Menschenwürde behandeln. Die Ausstellung "Die Würde des Menschen ist unantastbar" wird am 07. September 2024 um 15.30 Uhr im Rahmen des Blauen Abend in der St. Marien Kirche eröffnet und läuft bis zum 03. Oktober 2024. Zum Auftakt der Ausstellung und im Rahmen der Aktion „Demokratie fördern!“ verteilt das katholische Bildungswerk Köln Grundgesetze.
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2024-10-12
Künstler: Kistner, Horst
Thema: Vom 7.09.-12.10.2024 zeigen wir eine köstliche Auswahl kulinarischer Inszenierungen des preisgekrönten Fotografen Horst Kistner. Die Leidenschaft das Essen ins richtige Licht zu rücken, kommt nicht von ungefähr, so liegen seine fotogra schen Wurzeln in der Food Fotografie. Gekonnt weiß er uns mit seinen Geschichten zu irritieren, zu amüsieren und entführt uns in surrealistische Traumwelten. Seine Werke zeichnen sich durch eine meisterhafte Lichtführung und cineastische Ästhetik aus, inspiriert vom amerikanischen Realismus und Künstlern wie Edward Hopper. Diese Einflüsse spiegeln sich in seinen detailliert inszenierten Fotoserien wider, die traditionelle Rollenbilder und Klischees der 50er und 60er Jahre charmant und kritisch aufgreifen. Mit Fingerspitzengefühl und präzise aufgebauten Sets schafft er es, diese Motive in einem neuen Licht zu zeigen. Seine sinnlichen und oft melancholischen Kompositionen sind einzigartige Fotografien, die wie mit Licht gemalte Bilder wirken. Wir laden herzlich zur Vernissage im Rahmen des 12. Blauen Abend in Nippes, am Samstag, 07.09.2024 ab 18.30 Uhr in die Galerie ein. Der Abend wird musikalisch vom Hardchor Ehrenfeld aus Köln begleitet und mit einem Glas Kölsch gefeiert.
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2024-05-17
Künstler: Jan Peter van Opheusden
Thema: In Zusammenarbeit mit JPS Kunstwelt lädt die Galerie Koppelmann am 17. März 2024 zur Soloausstellung FARBENSPIEL des Künstlers Jan Peter van Opheusden ein. Mit expressiver Farbintensität und impulsiver Pinselführung erzählen die energiegeladenen Werke des niederländischen Malers figurativ wie abstrakt von Lebensfreude, Beziehungen, Landschaften und Fantasie. Jan Peter van Opheusden beschäftigt sich mit einer Vielzahl von Disziplinen wie Malerei, Bildhauerei und grafischen Techniken. Seine Malerei zeichnet sich durch lebendige Farben, expressive Emotionen und dynamische Bewegungen aus. Er bevorzugt Acrylfarben und arbeitet oft schnell und intuitiv, sowohl mit dem Pinsel als auch mit den Händen. Er betrachtet die Farbe als elementaren Bestandteil seiner Kunst und wählt häufig Primär- und Kontrastfarben, um direkte Emotionen und Gefühle zu vermitteln. Seit seiner großen Ausstellung unter dem Dach der Grande Arche in Paris im Jahr 1998 hat sein Werk internationale Anerkennung gefunden und befindet sich in Museen und privaten Sammlungen weltweit.Genießen Sie mit uns das Farbenspiel des nahenden Frühlings genauso wie das des Künstlers. Vernissage: Sonntag, 17. März 2024 11 -15 Uhr Ausstellung: 18.03. - 17.5.2024 Neue Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag 14.00 - 18.00 Uhr Samstag 11.00 - 15.00 Uhr Galerie Koppelmann | Baudristr. 5 | 50733 Köln | www.galeriekoppelmann.com
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2022-03-26
Künstler: Christa Bartesch
Thema: Christa Barteschs Werk strebt stets nach dem Ergründen von Farbe. Licht, Räumlichkeit und Wahrnehmung erzeugen einmalige Spannungsfelder, die nicht nur ästhetische Tiefen eröffnen, sondern auch den physischen Akt des Sehens selbst befragen. Wir präsentieren die Werke von Christa Bartesch in einer Doppelausstellung und laden zur Vernissage in unsere Galerie und zur Matinée mit der Künstlerin in der Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH im Rheinauhafen ein. Vernissage Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes am 19. 11. 2021 von 18 – 21 Uhr Kunst-Matinée Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH Anna-Schneider-Steig 22 50678 Köln am 21. 11. 2021 von 11-14 Uhr
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2020-10-30
Künstler: Ingeborg Drews
Thema: Malerin, Fotogran, Lyrikerin, Journalistin, verbunden mit dem Jazz: Ingeborg Drews, POETIN hat ihr Leben den Künsten verschrieben. Ein Jahr nach ihrem Tod bietet nun die Ausstellung in der Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes Raum zum Gedenken an die in Köln geborene und vielfach ausgezeichnete Künstlerin. „Tout est possible“ steht für das Leben und Wirken von Ingeborg Drews. Interdisziplinäres Arbeiten und unerschöpflicher Wissensdurst loten stets die Grenzen zwischen den Künsten aus. Gemälde und Radierungen erzählen von den Schicksalen befreundeter Artisten, zeichnen zwischenmenschliche Beziehungen und bebildern vor allem Biographie und Seelenleben der Künstlerin. Die Ausstellung wird von einem Rahmenprogramm aus Lesungen, Klangkunst und der Übergabe von Ingeborg Drews literarischem und bildnerischem Werk an die Kölner Universitäts- und Stadtbibliothek, das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, das Literatur in Köln-Archiv (LiK) und das historische Archiv der Stadt Köln sowie an die Bibliothèque nationale de France (BnF) begleitet. Dr. Robert von Zahn spricht über Ingeborg Drews, Ina Hoerner-Theodor vom Kölner Frauengeschichtsverein e. V. liest aus Drews Romanen Johanns Limousinen und Mein Paris trägt grüne Schuhe, Werner Beutler erläutert die lyrische Sprache der Ingeborg Drews. Musik: Markus Reinhard, Beatrice La Marca, Hagen Horn. Vernissage 09. 10. 2020 18 - 22 Uhr Lesung aus dem Roman „Mein Paris trägt grüne Schuhe“ & Klangkomposition von Michael Rüsenberg 23. 10. 2020 18 - 22 Uhr Finissage Übergabe von Ingeborg Drews künstlerischem Werk mit Rahmenprogramm 30. 10. 2020 18 - 22 Uhr Ausstellung 10. 10. – 30. 10. 2020 Öffnungszeiten Do.- Fr. 15 - 19 Uhr Sa. 11 - 15 Uhr und nach Vereinbarung! 0221/ 29126750 Allgemeine Hinweise zur Hygiene und Sicherheit im Zusammenhang mit Covid 19 Ihre Gesundheit liegt uns sehr am Herzen. Wir versuchen alle Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen, und zur Umsetzung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung sicherzustellen. Außerdem sind wir dazu angehalten, zur einfachen Rückverfolgung im Sinne der allgemeinen Vorschrift alle anwesenden Personen mit Ihrem Einverständnis mit Name, Adresse und Telefonnummer zu erfassen. Die Anzahl von gleichzeitig anwesenden Besuchern darf laut derzeit gültiger Verordnung eine Person pro sieben Quadratmeter der für Besucher geöffneten Fläche nicht übersteigen. Aus diesen Gegebenheiten möchten wir Sie bitten einen Mund-, Nasenschutz mitzubringen und wir bitten um Verständnis, wenn es zu kleineren Wartezeiten kommt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2020-09-12
Künstler: Thomas Gatzemeier, Frank Homeyer und Horst Kistner
Thema: Die drei Künstler Thomas Gatzemeier, Frank Homeyer und Horst Kistner erzählen gerne Geschichten mit ihren Kunstwerken. In den lyrischen Grafiken des Malers und Schriftstellers Thomas Gatzemeier ist jeder Federstrich mit bedacht gezogen. Seine Stilleben strahlen und leuchten in aller Farbenpracht, wo so manches Getier über das Kontenblatt kreucht und fleucht und die »Mystische Möhre« und »Prinzessin Pilz« eine eigenartige Symbiose mit alten Heliogravüren eingehen. Bei den mit Aquarell überarbeiteten Fotografien des Künstlers Frank Homeyer wird das Reale zur Traumsequenz und wirkt wie eine surreale Parallelwelt, vertraut und doch verstörend. Horst Kistner erschafft mit Licht und Farben in seiner fotografischen Arbeit Szenenbilder des Alltäglichen. Seine Inszenierungen komponiert er mit viel Liebe zum Detail und großem Aufwand. Mit cineastischer Lichtsetzung vermag er mit seinen Bildern Geschichten zu erzählen und verwischt dabei die Grenzen zwischen Fotografie und Malerei. Samstag 11-15 Uhr außerhalb dieser Zeit bitten wir Sie um vorherige Terminabsprache unter 0221/ 29126750 oder schreiben Sie uns eine Mail an: info@galeriekoppelmann.com Bitte bringen Sie einen Mund/Nasenschutz mit und beachten Sie die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln.
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2020-02-01
Künstler: Manfred Bockelmann
Thema: Am neunten November 2019 feiert die Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes ihr Jubiläum und blickt auf 40 Jahre Kölner Kunstgeschichte, progressive Ausstellungen, und unermüdliche Experimentierfreude zurück. 1979 in Leverkusen gegründet und drei Jahre darauf als 12. Galerie Kölns am Friesenplatz beheimatet, nahm die Galerie-Karriere ihren Anfang: Mit extremen Positionen und aufwühlenden Performances von Künstlern, wie Peter Gilles und Gottfried Helnwein, prägte sie die rheinische Kunstmetropole zur Zeit der florierenden 1970er und 80er Jahre. Anhand von Messen und Kollaborationen erweiterte die Galerie ihre Aktivitäten erfolgreich auf nationaler und internationaler Ebene. Politisch und kritisch war stets das Programm – und ist es bis heute. Am Standort in der Baudristraße 5 in Nippes zeigt das Galeristinnen-Team aus Mutter und Tochter einzigartige Ausstellungen und hat einen Raum für Experimente, grenzüberschreitende Formate und unabhängige Kunst geschaffen. Der aktuelle Ausstellungstitel „Yes, we have done it!“ ist wörtlich zu nehmen: Einerseits steht er für den Schaffensdrang der Galerie Koppelmann, die sich innerhalb von 40 Jahren als wichtige Institution in der Kölner Kunstszene etabliert hat. Andererseits verweist der Titel auf die künstlerische Arbeit Manfred Bockelmanns, welchem die Galerie zu ihrem Jubiläum eine Einzelausstellung widmet. Die Rauminstallation des österreichischen Malers und Fotografens reflektiert die Entwicklung der Atombombe durch die Wissenschaftler um Robert J. Oppenheimer. Aus unschuldiger Wissenschaft wird die bedrohlichste Waffe der Welt. Insbesondere heute von beunruhigender Brisanz, appelliert Bockelmanns Werk an die Verantwortung von uns allen. Eine weitere Version seiner Installation ist noch bis zum 23. November unter dem Titel „Yes, we have done it. Los Alamos –The Manhatten Project“ auf der Biennale del Arte 2019 in Venedig im Palazzo Bembo des European Culture Center zu sehen. Ausstellung Manfred Bockelmann „Yes, we have done it!“ 10.11.2019 – 01.02.2020 Vernissage 9.11.2019 ab 18 Uhr Lesung Dr. Gerhard Kolberg aus seinen Büchern "Die Psyche und der Spiritus" 29.11.2019 ab 18 Uhr.
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2019-10-31
Künstler: Frank Homeyer
Thema: Frank Homeyer DIE DAUER DER GEFÜHLE Performance – Installation – Ausstellung 15. 09. - 31.10.2019 Trauer, Wut, Freude, Angst – diese und weitere Grundemotionen werden künstlerisch erforscht und zur Diskussion gestellt. Sind Emotionen diskret und klar zu trennen? Welchen Wandel durchlaufen sie im Erleben? Mitfühlen, übertragen, mentalisieren – wie werden Gefühle gemeinschaftlich? Der Mensch fühlt ein Leben lang. Die Galerie bietet Raum und Rahmen für eine Verbindung von Performance, Installation und Ausstellung. Über den Zeitraum von zwei Tagen füllt der Künstler den Raum mit seiner Performance und lässt langsam die Ausstellung entstehen. Vernissage, 14. & 15. 09. 2019 Samstag, 14. 09. ab 10 Uhr Performance Verdichtung des Performance-Prozesses 19 - 21 Uhr Sonntag, 15.09. Matinée mit Performance 11 - 15 Uhr im Anschluss Vernissage der Ausstellung mit Artist Talk
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2019-05-18
Künstler: J. C. Parkyn vs Hōdō Shashin
Thema: „Killing in the name of…“ präsentiert eine Zusammenschau von seltenen Fotografien des Pazifikkriegs aus japanischer und amerikanischer Sicht. Beide Positionen sind Fundstücke, deren Herkunft kaum verschiedener sein könnte: Frühe japanische Dokumentarfotografie, instrumentalisiert zu Propagandazwecken des Magazins Hōdō Shashin und der Privatbesitz des Kriegsfotografen J. C. Parkyn, zeigen zwei gegnerische Perspektiven auf genau einen Krieg und seine zerstörerische Kraft.
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2018-11-03
Künstler: John Chicago (alias Wolfgang Schulz)
Thema: Als Mitte der 60er Jahre die Beatniks die Freiheit des Geistes und der Liebe ausriefen nahm John Chicago (alias Wolfgang Schulz) seine Kamera und begann, seine Eindrücke der gesellschaftlichen Veränderungen zu dokumentieren. Von Technik verstand er wenig. Dafür umso mehr von der Magie des Moments. Und so entstanden Bilderwelten, die das einzigartige Lebensgefühl einer Zeit widerspiegeln, in der alles möglich schien. Seine Cibachrome aus den 70er Jahren feiern die bunte Hippiewelt. Ausstellung 08. 09. – 03. 11. 2018 Vernissage, 07. 09. 2018 19 – 22 Uhr Screening, 28. 09. 2018 „Hang on to a dream“ 19 – 22 Uhr Lesung, 29. 09. 2018 „We want your daughters“ 17 Uhr Öffnungszeiten während des Festivals Fr., 28. 09. 2018 15 – 22 Uhr Sa., 29. & So., 30. 09. 2018 11 – 19 Uhr Galerie Koppelmann - Kunstwerk Nippes Baudristr. 5 50733 Köln +49 221 7328497 www.kunstwerk-nippes.de www.galeriekoppelmann.com info@kunstwerk-nippes.de Öffnungszeiten: Do.-Fr. 15 - 19 Uhr Sa. 11 - 15 Uhr und nach Vereinbarung
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2018-06-23
Künstler: Botond, Peter Gilles, Herbert Falken
Thema: Nach der Auftaktveranstaltung in Budapest im Oktober letzten Jahres zeigt die Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes nun in Köln unter dem Titel CSATATÉR – SCHLACHTFELD eine Reihe thematischer Gruppen- und Einzelausstellungen, in der ungarische und deutsche Positionen präsentiert werden. Unterschiedliche Interpretationen des Begriffs „Schlachtfeld“ – vom konkreten Kriegsschauplatz, über die abstrakte Form des Zerstörens und Erschaffens, bis hin zur Destruktivität der menschlichen Psyche und Verletzlichkeit des Körpers – stecken den thematischen Kosmos ab. In der Kölner Galerie war als erste Position die Kölner Künstlerin Marlini Wickramasinha mit großflächigen Malereien in ausdrucksvollen Grauabstufungen zu sehen. Indem sie Fotografien von realen Kriegsszenen in die malerische Ästhetik ähnlich eines Stilllebens übersetzt, wird deutlich, wie nah Schönheit und Schrecken beieinander liegen. Bei den abstrakten Wandobjekten der ungarischen Künstlerin Éva Köves ist zunächst das abgebildete Objekt nicht zu erkennen. Vielmehr sind seine Einzelteile, Fragmente und Splitterstücke in dynamischer Anordnung präsentiert. Die Dekonstruktion ermöglicht ein ganzes Kaleidoskop von Wahrnehmungen und öffnet vielfältige Assoziationsräume. Vom Konkreten – zum Abstrakten – zum Menschen. Der dritte Teil der Ausstellungsreihe kehrt zum Verursacher, dem erschaffenden, zerstörenden und doch von den Naturgewalten und der Stofflichkeit begrenzten Menschen zurück. Die in der Gruppenausstellung gezeigten Werke von Botond, Peter Gilles und Herbert Falken zirkulieren um die Kreatürlichkeit, Verletzlichkeit, fleischliche Existenz und Identität des Individuums sowie rückwirkend: des Künstlers. Botond setzt das Thema des homo dolorosus in archaisch anmutenden Aktzeichnungen um. Einerseits anonym, roh und ehrlich geben Botonds Werke dennoch ganz präzise die existenzielle Gegenständlichkeit des Menschen wieder; Mit all ihrer Verwundbarkeit, dem Schmerz und der Depression. Als modernes Altarbild hing das Triptychon „Judaslohn“ des Kölner Aktionskünstlers Peter Gilles schon in der Kölner Kirche Sankt Peter. Sein Werk verweist auf die Fragen von Schuld und Verrat. Drei Uniformmäntel, verkrustet von Erde und Blut, durchstochen von Holzspießen und einer Neonröhre, führen in kollektive Abgründe. Peter Gilles extrahiert in seinen Arbeiten den leidenden Menschen auf das Wesentliche: sein Blut. Die für ihn typischen Eigenblut-Autoanthropometrien sind materieller Bildträger, künstlerische Performance und Abbild fragiler, menschlicher Existenz in Einem. In Form des eigenen Körperabdrucks scheint der Mensch in seiner Kreatürlichkeit, der Natur, dem Hang zur Gewalt und Zerstörung anwesend zu sein. Dem menschlichen Wesen mit all seinen Abgründen widmet sich ebenfalls Herbert Falken. Die Serie großformatiger Papierarbeiten trägt den bezeichnenden Titel „Sklaven“. In monochromer Ästhetik zirkuliert darin die Darstellung des menschlichen Körpers um existenzielle Themen wie Krankheit, Tod, Glaube und die Grenzen des Individuums.
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2018-04-07
Künstler: Éva Köves (Einzelausstellung)
Thema: Im Oktober 2017 eröffnete die thematische Gruppenausstellung „Csatatér – Schlachtfeld“ in der ungarischen Hauptstadt Budapest. Der Begriff „Schlachtfeld“ mit seinen unterschiedlichen Interpretationen, wird von den KünstlerInnen in unterschiedlicher Weise umgesetzt. Vom konkreten Kriegsschauplatz bis hin zu gesellschaftlichen, sozialen, zwischenmenschlichen und politischen Schlachtfeldern. Die künstlerischen Positionen umfassen figurative, sowie abstrakte Malerei, Installation, Skulptur und Zeichnung. In einer Serie von Einzelausstellungen der KünstlerInnen werden die einzelnen Positionen jetzt auch in Köln gezeigt. In der zweiten Ausstellung dieser Reihe sind Arbeiten der ungarischen Künstlerin Éva Köves zu sehen. Mit den Mitteln der Fotografie und der Malerei befragt Éva Köves Raum und Lebenswelt in einer so bislang nicht gesehenen Symbiose. Sie montiert ihre Fotografien auf Leinwand, übersetzt sie in Farbe und erstellt daraus große Malinstallationen. Ihr äußerst komplexes und reiches malerisches System ist sorgfältig durchdacht. Das Malerische ist die reine, umfassende und transparente visuelle Welt, die sie geschaffen hat, dicke und massive Farbschichten gegenüber dünnen und transparenten. Ihre einzigartigen Wandinstallationen aus dem Werkkomplex „Symptom“ zeigen abstrakte, geometrische, konstruktive Strukturen die aus vielteiligen, collageartig zusammengesetzten Gemälden bestehen. Sie dekonstruiert, zersplittert und fragmentiert um am Ende wieder ein Neues zusammenzusetzen. Durch Rotation, Multiplikation und Überlagerungen erzeugt Sie ein immer neues Muster, das zu einem Kaleidoskop artigem Bild wird.
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2018-02-03
Künstler: Marlini Wickramasinha
Thema: Im September eröffnete die Ausstellung "Csatatér – Schlachtfeld" in der ungarischen Hauptstadt Budapest. In einer Serie von Einzelausstellungen zeigen wir die ungarischen und deutschen Positionen der Gruppenausstellung. Den Anfang macht die Kölner Malerin Marlini Wickramasinha mit ihren bildgewaltigen schwarz weiß Gemälden und feinen Zeichnungen. Marlini Wickramasinha, geboren in Sri Lanka lebt und arbeitet seit 1958 in Deutschland, wo sie die Münchener Kunstakademie mit mehreren Auszeichnungen absolvierte. Seit den 60iger Jahren gehört Sie zur Kölner Kunstszene. Ihr malerischer Kosmos dreht sich um Destruktion, Zerstörung und Schlachtfelder. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland machten diese unverkennbaren Arbeiten einem großen Kunstpublikum bekannt. Ihr malerischer Kosmos dreht sich um Destruktion, Zerstörung und Schlachtfelder. Die Titel ihrer Arbeiten wie „Flak Berlin, 1945“, „Pearl Harbour“ oder „Kampfjet über Syrien“ lesen sich wie die Chronik des 20. und 21. Jahrhunderts mit all ihren Kriegen und Katastrophen. Aber ihre Werke sind nicht vordergründig politisch oder geschichtlich, die Zerstörung und die Faszination der Ästhetik, die das Chaos durch Gewalteinwirkung hinterlässt, sind ihr Zentrum. Schönheit und Schrecken liegen in ihren Arbeiten nah beieinander. Die auf Schwarz, Weiß und Grau reduzierten Gemälde zeigen eine unendliche Palette an Zwischentönen. Marlini W. macht die Grau-Nuancen zur Farbe der Stille. Sie malt die Stille nach dem Sturm, den Moment nach der Explosion, in der die Welt für eine Sekunde still steht.
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2017-12-02
Künstler: Botond
Thema: Botonds Installation „Abendmahl“ geht in eine große Sammlung nach Ungarn. Wir zeigen dieses Meisterwerk nach acht Jahren ein letztes Mal in seiner Originalinszenierung in unserer Galerie.
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2017-09-24
Künstler: Frank Homeyer, Evamaria Schaller & Simohammed Fettaka, Christiane Obermayr, Rolf Hinterecker, Carola Willbrand, Mark Met, Carlotta Oppermann, Anja Plonka, Ilka Theurich, Delphine Richer, Rolf Schulz, Susanne Helmes, Michael Dick, Marita Bullmann, Constantin Schädle, Jörn Burmester & Anja Ibsch, Natthaphon Chaiworawat, Anne-Luise Hoffmann, Michael Barrett, Thomas Reul, Aor Nopawan, Sareena Sattapon & Monkol Plienbangchang, Waltraud Caspari-Philips, Irmgard Himstedt, Elke Mark
Thema: Über den Zeitraum vom 01.- 24.September werden im 24 Stunden-Rhythmus wechselnde PAErsche KünstlerInnen und Assoziierte mit Live-Performances, Reflektionen, anhand einzelner Objekte (Werkzeug/ Material), mit Forschungen zur Komplexität eigener Performances etc. ihre künstlerischen Handlungen darlegen. Der Galerieraum wird zum offenen Studio, in dem probiert und experimentiert wird. Ein ganz normaler Tag ist verdichtet auf die Begrenzung von Zeit und dem vorgegebenen Raum. Jeden Tag um 12 Uhr Mittags übergibt ein KünstlerIn seinem Nachfolger den Raum. Die Namensliste der aktuell gezeigten PerformerInnen sind auf den Websiten der Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes (www.kunstwerk-nippes.de) und von PAErsche (www.paersche.org) abrufbar und via Live-stream zu verfolgen. Begleitprogramm: 09.September 2017, Blue Saturday PAErsche zeigt am Blue Saturday – kurze Video-clips – beamt im Innenhof der Galerie und bespielt das Fenster zur Straße. Ilka Theurich setzt sich in dieser Nacht mit allen Möglichkeiten des Scheiterns in der Performance auseinander. 16. September 2017, Performance Wanderung Ausgeflogen (Open call) Evamaria Schaller koordiniert die Performance Wanderung “Ausgeflogen”. Ausgehend vom Ebertplatz – dem Zentrum von CityLeaks – kreuzt eine ca. 2,5 km lange urbane Strecke Unorte, Parkanlagen und Schnellstraßen und endet schließlich in der Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes. Special Guests sind die Performerin und Kuratorin des internationalen Festivals ASIATOPIA (Bangkok) Aor Nopawan sowie die thailändischen KollegInnen Mongkol Plienbangchang und Sareena Sattapon. Sie werden gemeinsam mit ca.15 PAErsche KünstlerInnen die Strecke mit improvisierten Interventionen performativ bespielen und erforschen. Start: Köln Ebertplatz-Passagen 15:00 Uhr Endstation: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes/ Nippes Baudristr. 5 ca. 18:00 Uhr Kontakt: Evamaria Schaller 0176 42 99 6400 23. September 2017, Mapping Nippes PAErsche koordiniert 26 und mehr PerformerInnen aus dem PAErsche-Netzwerk, die auf verschiedenen Plätzen, Hinterhöfen, Unorten in Köln-Nippes live-Performances zeigen werden. Es kommt zu Interaktionen, Open Source, Gruppen-Performances aber auch long-duration Soloarbeiten etc. Informationen zu den KünstlerInnen, Abläufen, Standorten usw. werden im temporären PAErsche Koordinationsbüro in der Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes, und auf www.paersche.org vermittelt. Beginn 14:00 Uhr Kontakt: Rolf Hinterecker 0172 60 38 288
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2017-07-22
Künstler: Gilbert Mazliah
Thema: Gilbert Mazliah sucht in seiner Kunst das aus alltäglicher Erfahrung Verbannte. Er versucht das in tieferen Bewusstseinsebenen Liegende das archetypischen und mythischen Bereichen angehörende, bildnerisch zu fassen. In den späten siebziger Jahren gestaltet er zarte Objektgespinste in natürlichen Materialien. Seine Objekte sind genäht, geknüpft bisweilen durch hauchdünne Netze mit Stangen und Erdhaftem ineinander verwoben. Ein subtiler, sinnlich erotischer Hauch geht von dieser Stofflichkeit aus. Naturmaterialien wie Holz und naturnahe Stoffe wie Schnur und Baumwollgaze werden zu eigenwilligen Gebilden, die fast ethnologisch anmuten als kämen sie geradewegs aus einem Völkerkundemuseum. Die Materialien erleben eine Transformation in Zeichen und Symbole, die stellvertretend wirksam und als Embleme in einem kollektiven Gedächtnis aufbewahrt werden und deren Bedeutung immer wieder aufs Neue freigesetzt wird. Mazliah öffnet sich der Tiefendimensionen wie ein Ethnologe der Träume und zeigt seine mythischen Urbilder. In einer Hommage an eine Zeit der Leichtigkeit packen wir die große Wäsche „La Grande Lessive“ des Genfer Künstlers 40 Jahre nach seiner Entstehung wieder aus. In Deutschland zeigte die Galerie Koppelmann diese Arbeit zum ersten Mal 1980 und begeisterte Kritiker und Publikum. Sie steht im Zentrum der Ausstellung mit Arbeiten aus den späten siebziger und frühen achtziger Jahren. Dieses sensible Selbstporträt, das aus erfundenen Kleidungsstücken und einem Bettlaken besteht, ist mit Sorgfalt gearbeitet und zeigt, was in seinem Inneren gelebt hat. Alles in allem ist es nicht zuletzt wie jedes Selbstporträt der Versuch das Verborgene ans Licht zu bringen. In diesen traumhaften Wäschestücken steckt das Intimste und Wirklichste eines Individuums. Sie sind der Ort an dem das Alltägliche dank der reinigenden Kraft von Wasser, Wind und Sonne transparent und fast spirituell wird. In der Zartheit des Stoffes wird die Zerbrechlichkeit sichtbar. Seine Arbeiten sind auch heute noch frisch und kraftvoll und verlocken das Auge geradezu hindurch zu gleiten. Als Künstler ist Mazliah in unterschiedlichen Bereichen wie z. B. der Malerei, Zeichnung, Skulptur, Schrift, Film oder Performance zu Hause und hat viele Künstler geprägt. In mehr als 60 Einzel- und Gruppenausstellungen in der Schweiz und im Ausland präsentierte er seine Werke. Zu seinen großen Arbeiten zählt unter anderem, die künstlerische Gestaltung im Kantonalen Krankenhaus von Genf.
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2017-06-10
Künstler: Peter Gilles
Thema: Am 2. 3. 2017 verstarb der Kölner Künstler Peter Gilles. Er war für unsere Galerie ein prägender Künstler und hat uns über 30 Jahre begleitet. Mit unveröffentlichten Arbeiten aus den späten 80iger Jahren wollen wir in einer Gedächtnisausstellung Abschied nehmen und seine künstlerische Arbeit würdigen. Die Ausstellung erinnert mit wenigen ausgewählten Beispielen an eine intensive gemeinsame Zeit.
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2017-04-09
Künstler: u.a. mit Arbeiten von Hilmar Boehle, Botond, Herbert Egl, Leo Erb, Herbert Falken, Thomas Gatzemeier, Teresa Gejer, Peter Gilles, Gottfried Helnwein, Birgit Kahle, Jürgen Klauke und Ed Sommer
Thema: Das Sammeln ist eine unverzichtbare menschliche Eigenschaft, um sich die Welt anzueignen. Eine private Sammlung folgt in erster Linie einer ebenso privaten Passion. In der Regel überdauert sie ihren Besitzer, sie ist auf Reisen, von der einen in die andere Hand und wandert zwischen Entdeckung, Wertschätzung und Vergessen durch die Zeit. In der Ausstellung Black and White Collector´s Cut finden sich Arbeiten aus privaten Sammlungen, die wir als Galerie seit 80iger Jahren begleiten und zum Teil maßgeblich mit geprägt haben. So entsteht mit dem Sammeln auch Geschichte, die sich an Begegnungen, Erlebnissen und Entscheidungen festmacht, die von kulturellen Leistungen und gesellschaftlichen Entwicklungen, von Vorstellungen und Haltungen erzählt. Es finden sich Arbeiten aus den verschiedensten Stilrichtungen. Von minimalistischen Ansätzen wie Zero bis hin zur stark gestischen Haltung des Informel ist eine große Bandbreite vertreten. Viele Künstler der einen Kollektion sind documenta-Teilnehmer, waren oder sind Kunstprofessoren und immer noch aktiv im Kunstbetrieb. Die andere Sammlung gibt einen Einblick in die Kunst der 1980er Jahre und der Kölner Kunstszene und umfasst zum anderen Stammeskunst aus Papua-Neugiuinea, Benin und den Philippinen. Die hier vorgestellte Auswahl umfasst Zeichnungen, Malerei, Objekte und Fotografie und setzt ihren Focus auf den Kontrast. Schwarz und Weiß sind die beiden Nichtfarben im Farbenkreis, sie stehen für das Essen¬tielle, für den extremen Gegensatz. In den verschiedensten Kulturen wird es als Zeichen für Polarisierungen verwendet, ob als Symbol für das chinesische Yin und Yang, für Licht und Dunkelheit, für Gut und Böse oder für Leben und Tod. Ob ganz reduziert oder expressiv scheint dem Ausdruck keine Grenze gesetzt. In der Kunst hat Kasimir Malewitsch 1915 sein schwarzes Quadrat programmatisch als Fanal der Moderne auf einen weißen Grund gesetzt. Ob in der Op Art, minimal Art, im Zero usw. bediente sich die Kunst dem Spiel mit dem Kontrast. So vielfältig die Sammlungen sind, die hier vorgestellt werden, so unterschiedlich sind auch die künstlerischen Positionen. Unter den Arbeiten der Ausstellung ist neben einem Linienbild von Leo Erb, der zu den Zero Künstlern zählt, eine seltene Arbeit der gestisch symbolischen Bilder von Ed Sommer zu sehen. In den großformatigen Zeichnungen von Herbert Falken, wird die menschliche Kreatur, in ihrem Widerstreit mit sich selbst, mit Krankheit, der Welt und mit Gott zum Thema. Vergänglichkeit, Zerstörung und Tod sind auch die Hauptthemen der Kunst von Jürgen Brodwolf, die sein gesamtes Œuvre durchziehen. Die große Blei Skulptur ist ein charakteristisches Beispiel dafür, denn sie verweist auf die Endlichkeit des Menschen. Die Arbeit „Eine Ewigkeit ein Lächeln“ die zur 14-teiligen Sequenz „Viva Espana" gehört, zeigt Jürgen Klauke und seine Partnerin visuell zu einem Körper vereint. Vor schwarzem Hintergrund sind ein im schwarzen Anzug gekleideter Mann und eine auf ihre Beine reduzierte Frau in verschiedenen erotisch aufgeladenen akrobatischen Stellungen zu sehen. Individualität und geschlechtliche Identität lösen sich auf. Neben der Papierarbeit von Hetum Gruber der ebenfalls zu den documenta 6 Künstlern zählt, stehen die Arbeiten von Hilmar Boehle. Aus der Kölner Kunstszene sind neben Jürgen Klauke, die Künstler Peter Gilles und Birgit Kahle hervor zuheben.
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2016-11-19
Künstler: Thomas Gatzemeier
Thema: Vergegenständlichte Lust Der 1954 in Sachsen geborene Künstler Thomas Gatzemeier lüftet seine Wunderkammern. Seine Retrospektive startete er in seiner Heimatstadt Döbeln mit der Ausstellung „Die Belehrung“ die auf drei Etagen einen großen Einblick in sein malerisches, zeichnerisches und grafisches Werk gibt. Der Kunstverein Siegen eröffnete gerade erst seine Ausstellung „Jüngster Friede“ die Gatzemeiers Werke mit politischem Hintergrund im Fokus hat. Auf seiner Tournee durch Deutschland macht der Künstler jetzt auch Station in Köln, wo er schon in den 1980er und 1990er Jahren große Erfolge feierte. Die Galerie Koppelmann zählte zu den ersten, die den talentierten Maler in der Bundesrepublik ausstellten. Die Ausstellung „Dick aufgetragen – gut abgehangen“ widmet sich seiner farbgewaltigen Arbeiten der 1990er Jahre. Diese sinnlichen Bilder aus seiner abstrakten Phase vermitteln die Lust des Malers an einem elementaren Schöpfungsprozess und seine ungebändigte Malwut. Es ist eine Wonne, wie aus dem nuancenreichen Farbdickicht unmerklich Figuren aus der Tiefe des Malgrundes an die Oberfläche treten und sich nackte Leiber mit der Bildfläche nach malerischer Verschmelzung streben. Satt und üppig entstehen Farbtopografien, durch die der Pinsel sich in tiefen Furchen seinen Weg bahnt. Es ist eine barocke Auseinandersetzung mit der Farbe, die ein spannungsgeladenes Wechselspiel von Abstraktion und Figur, auf höchstem handwerklichen Niveau, zur Schau stellt. Gatzemeier behandelt die Farbe selbst körperhaft. In satter Großzügigkeit ist die Farbe pastos aufgetragen, als Relief kultiviert, geradezu körperhaft empfunden und modelliert. In diese dickhäutigen Farbkörper hat er zudem ganze Dramen und Mythen versenkt. Der Künstler spricht vom Malen als "vergegenständlichter Lust", aber auch davon, dass Farbe wie ein Element im Zweikampf gebändigt und geformt werden muss. Sein malerisches Werk umkreist – stilistisch nicht gebunden – immer wieder den weiblichen Leib, ist an der Natur orientiert und mit der Tradition des gegenständlichen Abbildes verbunden. Auch wenn diese Gegenständlichkeit in früheren Werkphasen abstrahiert wurde, gründete sie immer auf explizit organischen Formen. Während seiner Ausbildung an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst waren Akt und Anatomie zentrale Lehrfächer, was aus der Perspektive der Westakademien als anachronistische Reminiszenz aus dem 19. Jahrhundert abgetan wurde. Als Gatzemeier 1986 nach seinem Antrag auf Ausbürgerung in den Westen ging, feierten gerade die Neuen Wilden große Markterfolge. Die leibliche Auffassung von der Farbe führte Gatzemeier zu einer Form von Abstraktion, die ihm während seiner Studienzeit in Leipzig nicht begegnet war. Sein Werk ist keiner Schule und keinem Stil zugehörig. Gatzemeier hat einmal für sich und seine Kunst eine Doppelnatur, einen apollinischen und einen dionysischen Charakter reklamiert: Er hat das Apollinische als das Begrenzende und Zeichnerische, das Dionysische als das Entgrenzende und Malerische definiert. Der Künstler vereinigt in seiner Kunst beide Mentalitäten und Modi, er spielt sie in seinen wechselnden Werkphasen getrennt aus oder führt sie zusammen, was die Bildenergie mächtig steigert. (Eduard Beaucamp) Seit 1987 stellt Gatzemeier in Galerien, Kunstvereinen und Museen aus. Zahlreiche Werke befinden sich in renommierten Sammlungen des In- und Auslandes.
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2016-09-30
Künstler: Hans Petri
Thema: Hans Petri nimmt im Kunstbetrieb eine radikale Außenseiterposition ein. Der Frankfurter Künstler polarisiert mit seinen irritierend, verstörenden Bildwerken. Mädchen in obszönen Posen, Trümmerbilder und Zitate aus einer pluralistischen Welt zwischen Politik, Werbung, Kultur und Gesellschaft entwickeln als Endergebnisse vielfältiger künstlerischer Überarbeitungsprozesse, eine Aura zwischen Hochglanz, Abgrund und Benutzung. Sie kreisen um sexuelle Obsessionen. Sie provozieren mit krassen, nur scheinbar eindeutigen Inhalten, teils humorvoll, teils radikal und konfrontieren den Betrachter mit den eigenen sexuellen Phantasien bzw. Tabus. Seine Arbeiten sind Erlebnisparcours des Intimen und seiner Dekonstruktion. Durch Auseinandernehmen, Zusammenfügen und Verflechten entstehen Spiegelkabinette der Verstörung. Zitate aus einer pluralistischen Welt zwischen Politik, Werbung, Kultur und Gesellschaft werden in Beziehung gesetzt. Seine Kunst wird zu einem Bekenntnis an die eigene Generation, deren Unsicherheit und Orientierungslosigkeit sich zwischen Popkultur und Intellektualität bewegt. Termine zum Photoszene-Festival 2016: KOLGA TBILISI PHOTO Night am 17.09.2016, 19 - 22 Uhr Zum 2. Mal ist das georgische Fotofestival zu Gast in der Galerie. In der Kolga Tbilisi Photo Night stellt sich das Festival vor und wir feiern die deutsch-georgische Freundschaft. www.kolga.ge Self Reflection Art Project Screening am 23.09.2016, 19 - 22 Uhr Das internationale Kunstprojekt „Self Reflection“ vereint künstlerische Positionen zum Thema Identität in einer fotografischen Selbstbetrachtung. www.selfreflectionartproject.wordpress.com Sonderöffnungszeiten zum Photoszene-Festival 2016 24.09.2016, 11h – 19h 25.09.2016, 11h – 19h
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2016-07-09
Künstler: Sara Berti – Károly Klimó – András Siflis
Thema: Mit Arbeiten der italienischen Künstlerin Sara Berti, die in ihren Plastiken und Skulpturen die italienische Tradition des Figurativen mit einem zeitgenösischen Ausdruck verbindet, Arbeiten von Károly Klimó, einem der bekanntesten und wichtigsten Vertreter der ungarischen non-figurativen Kunst, sowie Arbeiten auf Papier von András Siflis,der in seinen Graphiken seinem Seelenleben Ausdruck verleiht.
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2016-07-09
Künstler: Horst Kistner
Thema: Nach dem großen Erfolg der Ausstellung „Les sentiments perdus“ im Kunstverein Siegen zeigen wir Teile der Ausstellung. Die lustvoll erotischen Szenenbilder bringen den Betrachter zum nachdenken und schmunzeln. Wie Filmszenen erscheinen die surrealistischen Fotografien des Alltäglichen, die Horst Kistner gekonnt ins rechte Licht setzt.
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2016-05-28
Künstler: Peter Gilles
Thema: In der Ausstellung Apokalypse zeigen wir die Installation „Loch“ des Kölner Künstlers Peter Gilles aus dem Jahr 1983 und 1984. Seine Arbeiten sind „Fragmente zur Klärung der eigenen Identität“, die die Dimension von Gewalt, Leid und Lust in der menschlichen Existenz spürbar machen. Das bedrückend eindringliche Werk hat schon 1985 im Wilhelm Hack Museum nachhaltig Eindruck gemacht. Nach mehr als 30 Jahren hat die Arbeit nicht an Brisanz verloren. Ganz im Gegenteil. Betrachtet man die Installation so zeigt die Leinwand mit den Knochen- Applikationen, Blutabdrücken und seiner malerischen Expression, eine fast unerträgliche Drastik. Die Arbeit „Loch“ schafft eine eindringliche Erfahrung die uns unsere eigene Verletzlichkeit vor Augen hält. Peter Gilles ist ein Ausnahme Künstler. In seiner schöpferischen Arbeit geht er an seine körperlichen und seelischen Grenzen. Zentrales Thema seiner Arbeit ist der Mensch mit seinen existentiellen Herausforderungen in Grenz- und Extremsituationen. Seine Eigenblut-Auto-Anthropometrien versteht er als „die Vermessung des eigenen Körpers durch sich selbst mittels der körpereigenen Substanz des Blutes“. Er verdichtet das Selbstbildnis in radikaler Weise, er ist sein eigenes Werkzeug und sein eigener Werkstoff. Es entsteht das wohl authentischste Abbild des Menschen. Peter Gilles einzigartige Malweise hat ihn in unzähligen Ausstellungen bekannt gemacht. Seine Werke sind unter anderem vertreten im Museum Ludwig Köln, Museum Schloss Morsbroich, Ludwigforum Aachen, Kunstmuseum Bonn, Kunsthaus Zürich, Museum of Modern Art, Ithaka N.Y. u.v.m.
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2015-11-21
Künstler: Miron Zownir
Thema: Miron Zownir arbeitet seit den 1980er Jahren als Filmemacher und Fotograf. Seine Milieu-Fotografien der Undergroundszenen in Berlin und New York fanden große Beachtung. Zownir wurde berühmt durch die besondere Drastik seiner Fotografien. Seine Beobachtungen der unterschiedlichen Subkulturen gelten als einzigartig. Seit Mitte der 1990er Jahre beschäftigt er sich mit dem Elend in den ehemaligen realsozialistischen Ländern in Osteuropa. Lange bevor man hier anfing, sich für die Ukraine zu interessieren, bereiste Miron Zownir gemeinsam mit der Autorin Kateryna Mishchenko das osteuropäische Land. Von August 2012 bis Juni 2013 besuchten sie mehrere Städte und die ländlichen Regionen. Durch den engen Kontakt zu lokalen AktivistInnen vor Ort konnten Einblicke in die oftmals abgrundhafte Lebenswirklichkeit der Bevölkerung, wie zum Beispiel von drogenabhängigen, in Ruinen hausenden Jugendlichen in Odessa gewonnen werden. Zownir fotografierte Tuberkulosekranke, HIV-Positive, Waisenkinder und Bewohner verschiedener Roma-Lager. Es entstanden beindruckende Fotografien, in denen die Vorzeichen der Revolution bereits spürbar sind und die als Aufforderung zur gesellschaftlichen Reflexion der mittlerweile allgegenwärtigen landesweiten Krise zu verstehen sind. Bilder, die in der Ukraine als auch im Ausland medial unsichtbar gebliebene Randgebiete der ukrainischen Gesellschaft zeigen. 2014 reiste Zownir nochmals nach Kiev und dokumentierte das Chaos auf dem Majdan, wo er Verwüstung, große Ratlosigkeit und Trauer um die Menschen, die dort ihr Leben ließen, vorfand. Bei Spector Books erschien im Frühjahr das Fotobuch „Ukrainian Night“ mit über hundert Fotografien von Miron Zownir und Essays von Kateryna Mishchenko.
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2015-10-10
Künstler: KRITZKRATZ, Lili Voigt, Marcus Krips
Thema: Im Rahmen des „CityLeaks Festival 2015 – Die Stadt, die es nicht gibt“ wird die Galerie Kunstwerk Nippes zum Schauplatz für ein urbanes Multimedia Spektakel. Der Kölner Künstler Marcus Krips bearbeitet den Durchgang zur Galerie mit einem großformatigen Graffiti und schafft einen neuen „KunstZugang“. In der Einzelausstellung von KRITZKRATZ (Lili Voigt & Marcus Krips) zeigen die Künstler das urbane Leben mit seinen subversiven Riten und Bräuchen. Im Moloch des Großstadtdschungels schwitzen digitale Monster Benzin und CocaCola. Überlebenskünstler mutieren zu Helden der Großstadt. Aus den neuen Arbeiten der beiden Medienkünstler scheinen Abgase und Smog förmlich hervorzuquellen. Zur Vernissage 04.09.2015 wird das Outdoor Projekt „KunstZugang“ von Markus Krips eingeweiht. Der „KripsKunstKiosk“, Kleinkunst vom Feinsten, öffnet für 2 Tage seine Pforten. Ein Crossover zwischen Streetart und Found Objects. Vom aktuellen Tagesblatt bis zum Schokoriegel, lackiert und signiert. Ein weiterer „Strahlender“ Höhepunkt – bildet die Außenprojektion „Ode an den Hinterhof“ mit der KRITZKRATZ einen intimen Einblick ins geheime Leben der Städter bietet.
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2015-07-18
Künstler: Karel Appel, Asensi, Josef Beuys, Botond, Lica Cecato, Christo, Ugo Dossi, Felix Droese, Thomas Gatzemeier, Peter Gilles, René Guitte, Blalla W. Hallmann, Gottfried Helnwein, Antonius Höckelmann, Jörg Immendorf, Ger Lataster, André Masson, Jean Miotte, Lienhard von Monkiewitsch, François Morellet, Hans Petri, Dieter Roth, Rudolf Schoofs, Victor Vasarely, u.v.a.
Thema: Erfunden in China vor rund 2000 Jahren trat Papier seinen Siegeszug in Europa erst im Mittelalter an. Seither ist Papier aus der Kunst und Bildgestaltung nicht wegzudenken. Es ist als Bildträger allgegenwärtig und fasziniert mit seiner nahezu unerschöpflichen Vielfalt, als malerisches Kabinettstück, Zeichnung, Frottage, Druckgrafik, Collage, Künstlerbuch oder zwei- und drei dimensionales Werk. In verschiedenen, vielfach miteinander kombinierten Techniken bietet es dem Künstler eine große Freiheit in der Wahl seiner kreativen Mittel. Kunst auf und aus Papier hat einen wichtigen Stellenwert und werden immer beliebter. Sie bietet auch jungen Sammlern einen guten Einstieg.
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2015-06-20
Künstler: Ansofie Kesteleyn, Valery Melnikov, Wawrzyniec Kolbusz, Nancy Newberry, Ana Svanidze, Mattia Vacca
Thema: Die Galerie Kunstwerk Nippes präsentiert die diesjährigen Gewinner des 14. KOLGA AWARD, der größte und renommierteste Fotowettbewerb in Georgien. Der vor 14 Jahren gegründete KOLGA AWARD ist in den letzten 4 Jahren zu einem etablierten, internationalen Fotofestival gewachsen. Das Hauptziel des Preises ist es, internationale Fotografie in Georgien zu präsentieren und mit der örtlichen Fotografie zu verbinden. Auch in diesem Jahr hat der "Kolga TBLISI PHOTO AWARD" Teilnehmer aus der ganzen Welt motiviert, Fotoserien mit verschiedenen Themen und stilistischen Wandlungen aus den Bereichen Dokumentarfotografie bishin zu experimenteller Fotografie. Im diesjährigen Festival Programm ist die Galerie Kunstwerk Nippes mit der Ausstellung "Urban Maze" in Tiflis vertreten. Im Austausch zeigt die Galerie die preisgekrönten Arbeiten des Festivals in Köln und stellt das Festival KOLGA TBLISI PHOTO vor. Der Gründer des Festivals Besik Khaindrava eröffnet die Ausstellung.
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2015-04-19
Künstler: Botond
Thema: Zwischen 1987 bis 1998 arbeitet der deutsch-ungarische Künstler Botond immer wieder an seinem umfangreichen Zyklus Buch und Bibliothek. Er schweißt reale Bücher in Metallbleche ein, umhüllt sie mit Beton oder Bronzeguss. So entstehen plastische Werke von unverwechselbarer und einmaliger Gestalt. Der Künstler reiht sie in Regalen Zeile für Zeile aneinander. Jedes Objekt trägt eine Archivnummer, die einen Hinweis auf das inliegende Buch gibt. Botond bringt damit nicht nur seine Achtung vor dem Gedächtnis der Menschheit zum Ausdruck. Er vollzieht damit auch einen symbolischen Akt gegen dessen Missachtung oder Zerstörung. Ungeachtet der kulturellen Abstammung der Autoren, ihrer Religion und Herkunft, will Botond menschlichem Gedankengut gegenüber Toleranz einfordern. Botonds Projekt bezieht sich auf die Bibliothek von Alexandria. In dieser universal angelegten antiken Bibliothek sieht er die Utopie einer Welt, in der die kulturellen und religiösen Grenzen aufgehoben sind. Bei einer Reise nach Nordafrika stößt er im Hinterland Alexandrias auf einen sechseckigen Gebäudetorso, den er fotografiert und als Motiv für eine Serie von Zeichnungen verwendet. Die Idee, dort seine Bibliothek als monumentales Bauwerk aufzustellen, bleibt jedoch eine Vision. Die sagenumwobene antike Bibliothek von Alexandria fiel dem Mythos nach im Jahr 48 vor. Chr. einem spektakulären Großbrand zum Opfer. In Botonds Werk steht dieser Brand stellvertretend für alle jemals stattgefundenen Bücherbrände und Bücherverbrennungen. Mit seiner Rauminstallation 232°C im Goldenen Saal des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes (1989) wollte Botond an die Verpflichtung zur Bewahrung menschlichen Geistes erinnern. Im berühmten Finale des Romans Fahrenheit 451 von Ray Bradbury sind es Menschen, die jeweils ein großes Werk der Weltliteratur auswendig gelernt haben. Sie selbst werden zu lebendigen Büchern, deren Aufgabe es ist, sich zu erinnern und das Wissen weiterzugeben. Botond hat mit seinen Werken zur Bibliothek von Alexandria und der Bücherverbrennung ein beeindruckendes Kunstwerk zur Bedeutung des Buches geschaffen.
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2015-01-24
Künstler: Charly Banana, Joachim Bandau, Hilmar Boehle, Otto Boll, Jürgen Brodwolf, Claudio Costa, Ugo Dossi, Peter Gilles, Hetum Gruber, Edgar Hofschen, Antonius Höckelmann, Rolf Kissel, Jürgen Klauke, Lénèlore Mausz-Lenz, Wolfgang Orth, Rudolf Schoofs, Alf Schuler, Micha Ullman, Dorothee von Windheim
Thema: „Leben und Überleben. Jagen und Sammeln. Letzteres sorgte für ersteres seit Menschengedenken, sind untrennbar miteinander verbunden. Dem lebenswichtigen Sammeln von Wildfrüchten, Kräutern, Pilzen, Moosen und Hölzern folgte im Verbund alsbald das Sammeln von Zeug, dass augenscheinlich nicht so wichtig war: Dinge, die nur schön, kurios, unheimlich, lustig – weil fantastisch seltsam anmuteten. So hat sich in der Kunst bis heute nichts daran geändert. Im „Habenwollen“ sind Jäger und Sammler auf der Pirsch nach dem (verborgenen) Schatz sich völlig einig. Am Ziel seiner unendlichen Wünsche erfreut sich der Sammler an seiner Beute: Er hängt sie an die Wand, stellt sie gut sichtbar auf, legt sie in Mappen und Alben, präsentiert sie in Vitrinen.“ (H. Hormann) Eine Privatsammlung spiegelt immer Lebenslust und eine ganz individuelle Auseinandersetzung mit der Kunst und das persönliche Kunstverständnis ihres Besitzers wieder. Diese Subjektivität ist Freiheit und Privileg, verlangt aber gleichzeitig ein großes persönliches Engagement und Mut, sich auch dazu zu bekennen. Das Museum Schloss Morsbroich in Leverkusen, mit seinen zeitgenössischen Ausstellungen der späten 60er bis 80er Jahre, und die lebendige Kunstszene von Köln, Leverkusen und Düsseldorf waren prägende Initialzünder für ein Sammlerehepaar. Damals wurde hier Kunstgeschichte geschrieben und Köln war neben New York und Paris ein Dreh- und Angelpunkt der internationalen Kunstszene. Viele Künstler dieser Kollektion sind documenta-Teilnehmer, waren oder sind Kunstprofessoren und immer noch aktiv im Kunstbetrieb. Galten sie in ihren Anfängen noch zur Avantgarde, gehören sie längst zu den Klassikern und finden sich in zahlreichen öffentlichen Sammlungen und Museen.
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2014-10-31
Künstler: Bogi Bell, Itzak Ben-Arieh, Botond, Joseph Cayet, William Carter, Achim Duchow, Joe Gantz, Fritz Henle, Martin Hruška, Fenyő János, Thomas Karsten, Udo P. Klein, Zdeněk Lhoták, Charlotte March, Orlan, Hans Petri, Sergio Purtell, Valentin Samarin, Lubo Stacho, Tono Stano, Christian Staub, Alfred Särchinger, Stanislav Tůma, Vasil Stanko, Jürgen Wassmuth, Miron Zownir, u.v.a.
Thema: In der künstlerischen Fotografie ist der Akt ein klassisches Motiv. Die Lust sich nackt zu präsentieren, steht in enger Symbiose mit dem lustvollen Blick des Fotografen auf sein Modell. Ein reizvoller Wechsel zwischen Zeigen und Verhüllen, zwischen Scham und Schaulust. „Schau hin wie schön ich bin!“ zeigt in perspektivischer Vielfalt das Bild des entblößten Körpers mit Fotografien aus Vergangenheit und Gegenwart, die uns zu den kulturellen und visuellen Ursprüngen zurückführt. Nackte Tatsachen in ihrer poetischen, provokanten, inszenierten und deformierten Form machen die Bilderflut in ihrer sinnlichen Intensität zu einem wahren Seh-Vergnügen. Öffnungszeiten zur Photoszene: Di. – Do. 16. – 18.09.2014 15 – 19 Uhr Fr., 19.09.2014 15 – 22 Uhr Sa., 20. & So., 21. 09.2014 11 – 19 Uhr Frühe Positionen der Aktfotografie wie z.B. die Akademien aus der Jahrhundertwende mischen sich mit klassischen Aktfotografien der 20er - 50er-Jahren. Pin-ups räkeln sich neben Schnappschüssen aus dem privaten Fundus einer unbekannten Frau aus Budapest. Der schonungslose Einblick in Miron Zownirs Schattenwelten steht dem alltäglichen Zauber der Ruhrbadenden von Jürgen Wassmuth gegenüber. Während der nackte Körper in den fantastischen Fotografien des israelischen Fotografen Itzak Ben-Arieh zu surrealen Traumwelten verschmilzt, zeigen Valentin Samarins „Sanki“ Bilder die Metarealität in denen er Bewegung und Energie visualisiert. Hans Petri schichtet Bilder und deren Inhalte übereinander und verknüpft sie somit zu neuen Kontexten. Die unbekleideten Mädchen gehen eine Verbindung mit Zeit und Raum ein. Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper als emotionale Reflektion findet sich in Bildern von Bogi Bell und bei Botond wieder. In der Selbstinszenierung des „Laokoon“ verbindet der Künstler Botond das klassische Motiv mit seiner eigenen Biografie. Fotografen wie Alan, Carter, Henle, Karsten, Klein, Olaf oder Purtell zeigen Aktfotografie in ihrer vollen Bandbreite ästhetisch, klassisch und subtil, während Achim Duchow sein Modell in viele kleine Teile zerlegt und zu einem neuen Körper zusammen setzt. Der menschliche Körper ist und bleibt ein spannendes Motiv für die Kunst in der Suche nach unserem Sein.
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2014-06-21
Künstler: Uwe Oldenburg *13. 11. 1941 - † 25. 04. 2010
Thema: Kein anderes Individuum verkörpert Schönheit, Ehrwürdigkeit und lebende Geschichte so beeindruckend wie alte Bäume. Eiche, Buche, Linde, und Trauerweide; Sie klingen nach alten Märchen und werden an vielen Orten verehrt. Bäume prägen mit ihrer Größe und Stärke von jeher das Bild vieler Landschaften. Uwe Oldenburg hat den Zauber alter Bäume eingefangen und zeigt wie imposant und vielfältig diese sein können. Er fotografierte alte Baumdenkmale und nahm besondere Landschaften im Rhein Sieg Kreis in den Fokus. 1977 entstand diese Serie von knapp 100 Bildern der eindrucksvollen Naturdenkmale. Uwe Oldenburg betrachtete die Welt durch die Linse. Schon in seiner Jugend ist er Photokino-Preisträger in der Kategorie „Jugend photographiert“ und macht sein Hobby zur Profession. Er fotografiert unteranderem für Vostell, Chargesheimer und Herbert List. Später wird er Kameramann beim WDR. Leider ist mit der Zeit ein großer Teil seiner fotografischen Arbeit verschwunden und so bleiben nur wenige Fotos die sein Talent zeigen übrig. „Die schönsten Blätter im Wald“ sind ein Kleinod das mit seiner poetischen Schönheit eine Hommage an den 2010 verstorbenen Fotografen und Kameramann Uwe Oldenburg bildet. Vernissage | opening 04. 04. 2014 19-22 Uhr | 6-10 pm
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2014-02-23
Künstler: Peter Gilles
Thema: Kaum ein Künstler hat sich so sehr mit Leib und Seele der Kunst verschrieben, wie der Kölner Peter Gilles – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Seine Kunst ist immer Selbstversuch - ob im Rausch von Sauerstoffmangel oder -überschuss, beim Anfertigen von Eigenblut-Autoanthropometrien oder beim Tanz auf dem Vulkan bei der Arbeit an den 68 Selbstportraits in direkter Nähe zum Krater auf Stromboli. Immer lotet er die eigenen Grenzen aus. Dieses Jahr wurde Peter Gilles 60 Jahre alt. Die Galerie Kunstwerk Nippes würdigt diesen großen Kölner Künstler im Rahmen einer Einzelausstellung mit Arbeiten aus den 1980er und 1990er Jahren aus privaten Sammlungen. Arbeiten aus jener Zeit, in der er die Kölner Kunstszene durch seine Performances und Aktionen maßgeblich mitgeprägt hat und sich seinen Platz in der Kunstgeschichte als einer der wichtigen Vertreter der Aktions- und Performancekunst manifestierte. Peter Gilles’ einzigartige Malweise hat ihn in unzähligen Ausstellungen bekannt gemacht. Seine Werke sind unter anderem vertreten im Museum Ludwig in Köln, im Museum Schloss Morsbroich in Leverkusen, im Ludwigforum Aachen, im Kunstmuseum Bonn, im Kunsthaus Zürich, im Museum of Modern Art, Ithaka N.Y. u.v.m. In der Ausstellung sind 13 großformatige Arbeiten aus der Serie Stromboli zu sehen, die 1994 im Museum Schloss Morsbroich in Leverkusen ausgestellt waren. Das Altartryptichon „Judaslohn“ war 1989 in der Kunst-Station St. Peter in Köln zu sehen. Außerdem werden Arbeiten präsentiert die noch nie öffentlich gezeigt wurden.
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2013-11-24
Künstler: Thomas Gatzemeier, P.U.D.
Thema: In ihrem Projekt «In Spirit of Rubens» nähern sich die beiden Künstler Thomas Gatzemeier und P.U.D. (†) dem Großmeister Peter Paul Rubens (1577-1640) und setzen sich ganz persönlich mit seinem Schaffen auseinander. Damit stehen sie in einer langen Tradition der künstlerischen Auseinandersetzung mit Werken von P. P. Rubens. Dies geschieht in gänzlich unterschiedlicher Weise. Während P.U.D. eine möglichst große Nähe zu dem Meister anstrebt, geht es Thomas Gatzemeier vornehmlich darum, sich mit seinen eigenen malerischen Mitteln mit seinem künstlerischen Vorbild zu messen. In der Werkgruppe «In Spirit of Rubens» stehen die Kopie (P.U.D.) und die Interpretation (Gatzemeier) gegenüber, in gemeinsamen Arbeiten vereinen sich die beiden Künstler auf der Leinwand wieder und gehen so in einen spannenden Diskurs. Die abschließende Werksequenz dieses Projekts beschäftigt sich mit dem «Pelzchen». Die hübsche Tochter des Tuchhändlers Daniel Fourment stand für das berühmte Bild „Das Pelzchen“ von Peter Paul Rubens Model und verzauberte den Maler. Ihr erotischer Körper, im weichen Pelz gehüllt, findet in den Variationen von Thomas Gatzemeier und P.U.D. eine moderne Auseinandersetzung. Die Haltung der Figur ist einem antiken Venusbild nachempfunden. Das Konzept für die Auseinandersetzung mit dem «Pelzchen» ist eine von der «Kopie» ausgehende Reihung, ein Entwicklungsablauf hin zu den eigenen Malgebärden von Thomas Gatzemeier. Ein ungegenständliches Bild, das einer skizzenhaften Variation vom «Pelzchen» in einem Diptychon gegenüberstellt ist.
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2013-10-13
Künstler: Manfred Bockelmann, Bogi Bell, Jackie Baier, Lica Cecato, Heinz Held, Gottfried Helnwein, Fritz Henle, William Klein, Locano, Rolf Phillips, Karin Richert, Kaddy Saidykhan, Alfred Särchinger, Karl Hugo Schmölz, Reinhart Wolf, Miron Zownir u.a.
Thema: Während CityLeaks 2013 zeigt die Galerie Kunstwerk Nippes die Ausstellung "Urban Maze" in ihren Galerieräumen. Zeitgenössische Fotografie, Soundcollagen und Multimedia-Installationen laden den Betrachter ein zu einem Ausflug ins Labyrinth des ebenso betörenden wie verstörenden urbanen Lebens. Künstler | Artists: Manfred Bockelmann, Bogi Bell, Jackie Baier, Lica Cecato, Heinz Held, Gottfried Helnwein, Fritz Henle, William Klein, Locano, Rolf Phillips, Karin Richert, Kaddy Saidykhan, Alfred Särchinger, Karl Hugo Schmölz, Reinhart Wolf, Miron Zownir u.a. Ausstellung | Exhibition: 8.9.2013 – 13.10.2013
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2013-05-26
Künstler: Achim Duchow, Alfred Särchinger
Thema: Achim Duchow & Alfred Särchinger InselFührer ER ist wieder da – wieder hier?! Performance-Fotografie von Alfred Särchinger Als dem Künstler Achim Duchow und dem Fotograf Alfred Särchinger im Oktober 1991 eine Adolf-Hitler-Maske in die Hände fällt, entsteht gemeinsam die Idee für die Performance: »InselFührer ER ist wieder da - wieder hier!?« Kurzerhand lassen sie Adolf Hitler wieder auferstehen. Achim Duchow schlüpft in die Rolle des InselFührers, Alfred Särchinger dokumentiert dieses. Nach dem Tod Achim Duchows gerät das Projekt zunächst in Vergessenheit und wird nun, über zwanzig Jahre nach seiner Entstehung, veröffentlicht. Das Kunstwerk Nippes präsentiert erstmals die dabei entstandenen Fotoarbeiten von Alfred Särchinger. Achim Duchows langjähriger Freund Lothar Weber hat das Projekt in einem Katalog zusammengestellt, der zur Ausstellung erscheint. Achim Duchow (1948-1993) war Maler, Fotograf, Filmemacher und Videofilmer. Er gehörte zu dem Düsseldorfer Künstlerkreis um Sigmar Polke. Immer wieder reflektieren Achim Duchows Werke zeitgenössische Medienbilder. Der gebürtige Kölner Alfred Särchinger arbeitet seit Jahren erfolgreich als Fotograf für Mode & Beauty-Magazine, Lifestyle-Kataloge und Interieur/ People-Broschüren. Er hatte schon zahlreiche Fotoausstellungen im In- und Ausland. Vernissage | opening 12.04.2013 19-22 Uhr | 7-10 pm Ausstellung | exhibition 13.04. - 26.05.2013 Galerie Kunstwerk Nippes Baudristr. 5 50733 Köln Tel.: 0221/ 7328497 www.kunstwerk-nippes.de info@kunstwerk-nippes.de Öffnungszeiten: Do.-Fr. 15.00-19.00 Uhr Sa. 11.00-15.00 Uhr und nach Vereinbarung
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2013-04-07
Künstler: Blalla W. Hallmann
Thema: Mit der Ausstellung Blalla W. Hallmann, "der Künstler greift zum Pinsel" erinnern wir an den 1997 verstorbenen Ausnahmekünstler. "Das Leben ist wie ein Ritt über den Bodensee" titelte er 1986 eines seiner Bildwerke, was rückblickend betrachtet als Synonym für sein Leben und Schaffen steht. Wir zeigen ausgewählte Arbeiten aus Privatbesitz. „Blalla W. Hallmann ist ein Radikaler. Ein Zauberer, der unsere Welt in Himmel oder Höllen verwandelt - und sie dadurch erst recht als unsere Welt entlarvt. Ein Originalgenie im schönsten, zwiespältigsten Sinn.“ Manfred Schneckenburger, 1996 (Katalog: Blalla W. Hallmann Regensburg) Vernissage | opening 01.03 2013 19-22 Uhr | 6-10 pm Ausstellung | exhibition 02.03. - 07. 04. 2013 Kunstwerk Nippes Baudristr. 5 50733 Köln Tel.: 0221/ 7328497 www.kunstwerk-nippes.de info@kunstwerk-nippes.de Öffnungszeiten: Do.-Fr. 15.00-19.00 Uhr Sa. 11.00-15.00 Uhr und nach Vereinbarung
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2013-02-24
Künstler: Karin Richert
Thema: Der GaRe-Verlag und die Galerie Kunstwerk Nippes laden herzlich zur Buchpräsentation und Eröffnung der Ausstellung „Photographische Positionen 2001-2011“ der Künstlerin Karin Richert am 26. Januar 2013 ein. Seit vielen Jahren setzt sich die Kölner Künstlerin Karin Richerts politisch für eine gerechte Welt ohne Unterdrückung und Rassismus ein. Dieses Engagement spiegelt sich auch in ihrem fotografischen Werk wieder. Der GaRe-Verlag stellt nun eine Auswahl dieser Arbeiten in dem Buch „Photographische Positionen 2001-2011“ vor: Die Künstlerin zeigt hier ihren ganz persönlichen Blick auf unsere urbane Welt und unser gesellschaftliches Umfeld. Mit gekonntem Blick rückt sie Dinge in unser Blickfeld, die häufig im Alltag ungesehen bleiben. Sie lädt den Betrachter ein, sich auf diese Betrachtungsweise einzulassen und unser alltägliches Umfeld neu zu entdecken. In den ersten beiden Kapiteln dieses Buches mit den Titeln „Kommunikation im öffentlichen Raum“ und „Auf anderen Wegen“ hat die Künstlerin unterschiedliche Botschaften in Form von Sprüchen, Aufschriften und Graffiti zusammengetragen. Einige dieser Fotos haben einen unschuldigen Charme, andere kommen mit einem ironischen Witz daher. Manche haben aber ernstzunehmende Aussagen, die manchmal ein Manifest der Hilflosigkeit darstellen. Das Kapitel „Von der Hand in den Mund“ nimmt den Menschen ins Visier. Doch beschränkt sich die Künstlerin auf die Hände ihrer Modelle, die ein Stück Brot halten. Diese Hände gehören obdachlosen Kölnerinnen und Kölnern, jenen übersehenen Menschen direkt aus unserer gesellschaftlichen Mitte. Die Künstlerin schafft eine unprätentiöse Inszenierung der Menschlichkeit, die das sozio-politische Element ihrer Arbeit hervorhebt. Mit dem abschließenden Kapitel „Trialog“ widmet sich Karin Richert in dieser Serie dem Frieden. Fotos von christlichen, jüdischen und islamischen Grabsteinen, Grabmalen und Inschriften postulieren die Gleichheit der monotheistischen Religionen. Die Detailaufnahmen zeigen die friedliche Schönheit einzelner Figuren und betont die künstlerische Kraft der kalligrafischen Elemente die in Stein gemeißelt sind. Die Galerie Kunstwerk Nippes präsentiert eine Auswahl dieser Arbeiten und lädt gemeinsam mit dem GaRe-Verlag herzlich zu Buchpräsentation „Photographische Positionen 2001-2011“ ein. In einer Slideshow werden weitere Bilder aus den Serien zu sehen sein, die bisher noch nie gezeigt wurden. Die Künstlerin wird anwesend sein. Buchpräsentation und Vernissage 26.01.2013 16 – 21 Uhr Ausstellung 27.01.-24.02.2013 Galerie Kunstwerk Nippes Baudristr. 5 D-50733 Köln +49 221 7328497 info @ kunstwerk-nippes.de www.kunstwerk-nippes.de Öffnungszeiten Do-Fr 15-19 Uhr & Sa 11-15 Uhr und nach Vereinbarung
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2013-01-03
Künstler: Ralph Bageritz, Leiko Ikemura, Blume, Thomas Gatzemeier, Peter Gilles, Roswitha Heckmann, Theo Lambertin, Werner Neumannn, Arnulf Rainer, Gerhard Richter, Hans Salentin, Bernd Schmitz, Manfred Schüler, Michael Schulz, Ro Willascheck, Heinz Zolper
Thema: Die Galerie Kunstwerk Nippes und die Künstlerinititive "Kunst, Religion und Gesellschaft" zeigen im III. Teil der Ausstellungsreihe Arbeiten von: Ralph Bageritz | Leiko Ikemura Blume Thomas Gatzemeier Peter Gilles Roswitha Heckmann Theo Lambertin Werner Neumannn Arnulf Rainer Gerhard Richter Hans Salentin Bernd Schmitz Manfred Schüler Michael Schulz Ro Willascheck Heinz Zolper Vernissage | opening 02. 12. 2012 11-18 Uhr | 11am - 6pm Jürgen Raap hält einen Vortrag zur Ausstellung „Kunst und Religion, Teil III“ Ausstellung | exhibition 03. 12. 2012 - 03. 01. 2013 Diskussion | discussion 14. 12. 2012 16 Uhr | 4 pm Diskussionsveranstaltung zum Thema „Kunst und Religion" mit dem Kirchenhistoriker Dr. Hermann-Josef Scheidgen, dem Kunsttherapeuten und Künstler Prof. Peter W. Rech, dem Kunstkritiker Jürgen Raap u.a. Wir laden herzlich zur Ausstellung "Kunst und Religion Teil III" ein. Gezeigt werden künstlerische Positionen zum Thema Kunst und Religion in Zusammenarbeit mit der Künstlerinitiative Kunst, Religion und Gesellschaft. Diese Ausstellung bildet den dritten Teil eines Ausstellungsprojektes der unabhängigen Künstlerinitiative. Den Auftakt dieser Ausstellungsreihe machte die Kölner Kirche St. Michael am Brüsseler Platz. Es folgte eine weitere Station in der Kirche St Michael in Hürth. Fast 50 Künstler sind an diesem Ausstellungsprojekt beteiligt unter anderem: Ralph Bageritz, Peer Boehm, Gunter Demnig, Moses Foster, Blalla W. Hallmann, Roswitha Heckmann, Reinhard Henning, Jürgen Jäger, Siglinde Kallnbach, Rick E.Loef, Theo Lambertin, Gruppe Minus, Klaus Kampert, Michael Kampert, Paul Heiermann, Andre Falk, Werner Neumannn, Jo Oberhäuser, Peter Rech, Karin Richert, Ewa Salwinski, Julia Schneider, Manfred Schüler, Una Sörgel, Kalman Varady, Ro Willaschek, Heinz Zolper, Michael Schulz, Verena Bretschneider, Andreas Bliemel, Oliver Jordan, Jürgen Raap, Rolls Rolf Langhals, Mavos, Tom de Toys, Marie Noel Dupuis, Madhavi Mandhira, Fé Kolp. Martina Bisenbach, Lutz Ellerbrock, Rune Miels, Jo Teh, u.v.m. Galerie Kunstwerk Nippes | Baudristr. 5 | 50733 Köln | Tel.: 0221/ 7328497 | www.kunstwerk-nippes.de | info@kunstwerk-nippes.de | Öffnungszeiten: Do.-Fr. 15.00-19.00 Uhr | Sa. 11.00-15.00 Uhr und nach Vereinbarung
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2012-09-23
Künstler: Manuel Bauer, Wolfgang Bellwinkel, Harvey Benge, Steven Benson, Michael Christopher Brown, Stefen Chow, Nathalie Daoust, James Whitlow Delano, Luis Delgado, Giulio Di Sturco, Joakim Eneroth, Katharina Hesse, Oyvind Hjelmen, Torben Hoeke, Ore Huiying, Men Jin & Fang Er, Liu Jin, Ferit Kuyas, Kary Ka-Che Kwok, Pok Chi Lau, Elaine Ling, Feng Mengbo, Midori Mitamura, Wolfgang Müller, Andreas Müller-Pohle, Sherman Ong, Tatsumi Orimoto, Wang Qingsong, Michael Rauner, Chris Rauschenberg, Frank Rothe, Gerard Saitner, Frank Silberbach, Matthew Sleeth, Oh Soon-Hwa, Zsolt Szamody, Homer Sykes, Ian Teh, Linda Troeller, Robert Welsh, Wolfgang Zurborn
Thema: Im Jahr 2010 ist die Ausstellung PIMP the TIMP im legendären TIMP am Kölner Heumarkt auf ein überwältigendes Interesse beim Publikum gestoßen. Auch in diesem Jahr laden die Galerie Kunstwerk Nippes, die Galerie Lichtblick und der FENZkunstraum wieder zu einer außergewöhnlichen Fotoausstellung ein. Auf über 500 qm präsentieren wir mehr als 40 Fotografen aus 13 Ländern. Den Themenschwerpunkt bilden die „China stories“, die aus unterschiedlichen Perspektiven das moderne China beleuchten. Das Land der Extreme findet sich in Landschaftsbildern, Stadtgeschichten, Portraits und Inszenierungen wieder – grotesk, amüsant, ernst und melancholisch. Die neuen Eigentümer, ihre Bereitschaft und Offenheit ermöglichen diese Ausstellung im entkernten Timp. Die künstlerische Idee und privates Engagement lassen kreative Erlebniswelten entstehen. Pimp the Timp Volume II 15. - 23.9.2012 Eintritt: 5 € Vernissage: 14.9.2012, 20 Uhr Eintritt: 5 € Ausstellungsort: ehemaliges Hotel TIMP, Heumarkt 25, 50667 Köln Öffnungszeiten: 15 - 24 Uhr www.pimpthetimp.com
Ort: Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes bis: 2012-10-20
Künstler: Miron Zownir
Thema: Bereits seit den Siebziger Jahren lotet der deutsch-ukrainische Fotograf Miron Zownir mit seinen Arbeiten die Schattenwelten urbaner Metropolen wie New York, Los Angeles, Berlin oder Moskau aus. Es sind die gesellschaftlichen Randzonen die Miron Zownir faszinieren, jenseits bestehender Normen und Konventionen. Er lädt den Betrachter dieser Arbeiten ein, hinabzusteigen in diese Parallelwelten und gewährt einen verstörenden und schonungslosen Einblick. Hier tun sich menschliche Abgründe auf, werden Dramen und Tragödien gelebt. Dabei erzählen seine Bilder ungeschönt von dem manchmal feinen Grad zwischen Selbstbestimmung und Selbstzerstörung, sie lassen eine unüberwindbare Einsamkeit spürbar werden und den Betrachter teilhaben an einer rauschhaften Sexualität, brutaler Gewalt und ungezügelter Lust. In expressionistischen Schwarz-Weiß Fotografien versteht es Miron Zownir Momentaufnahmen einzufangen, ohne zu zensieren. Die Galerie Kunstwerk Nippes zeigt im Rahmen des IPK-Festivals eine Auswahl von Arbeiten eines der kompromisslosisten Fotografen unserer Zeit. Neben seiner Tätigkeit als Fotograf, ist Miron Zownir auch als Regisseur und Schriftsteller aktiv. Sein fotografisches Werk ist in internationalen Galerien und Museen ausgestellt worden, unteranderem: Schöne Künste von Gotham (New York), Galerie Ambush (San Francisco), Galerie BonGout (Berlin), Amsterdam, Galerie Muu (Helsinki), FERNSEH-GALERIE (Moskau), Fotomuseum Winterthur (Zürich), Pimp the Timp (Köln). Dauer: 08.09- 20.10.12 Eröffnung: 07.09.2012, 18.00 -22.00 Uhr Öffnungszeiten: Do-Fr 15-19 Uhr; Sa 11-15 Uhr und nach Vereinbarung Rahmenprogramm: Vernissage mit Slide Show Fr., 07. 09. 2012 18-22 Uhr Finissage mit Kurzfilmen Fr., 19.10.2012 18-22 Uhr