
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2019-01-19
Künstler: Hiroyuki Masuyama
Thema: Hiroyuki Masuyama Galerie Rothamel Frankfurt 30. November 2018 bis 19. Januar 2019 Zur Eröffnung mit dem Künstler am Freitag, 30. November um 19 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein. Es spricht Dr. Martin Engler, Städel Museum. Hiroyuki Masuyma (*1968 in Tsukuba/Japan) ist Maler, Bildhauer und Fotograf und ebenso Entdecker, Ingenieur und Philosoph. Viele seiner Werke visualisieren Reisen in der Zeit und ermöglichen neue Wahrnehmungen unserer Welt. Unsere aktuelle Ausstellung präsentiert einige der prägnantesten Facetten seines Schaffens. Masuyamas Serie „Flowers“ zeigt Blumenwiesen, auf denen alle Vegetationsperioden zugleich herrschen. Sie evoziert ein faszinierendes Panorama der Jahreszeiten, des Wachstums und des Lebens. Wir stellen die Lightbox „Flowers No. 6“ vor (2006/2018). Einen anderen Ton schlägt die 2013 entstandene digitale Fotomontage „Storm“ an. Sie ist aus über 2000 Fotovorlagen gesampelt, deren unterschiedlichste Motive in Form einer überwältigend großen Lightbox ein neues Ganzes, eine vollständige Neuinterpretation der apokalyptischen Visionen aus Leonardo da Vincis Codices bilden. Masuyama ist fasziniert von dem großen Künstler und Universalgelehrten (1452–1519), den Stanislaw Lem in seinen „Sterntagebüchern“ als Zeitreisenden aus dem 27. Jahrhundert beschrieb. Hiroyuki Masuyamas Werke sind selbst Zeitreisen, weil sie akribisch und mit hohem Zeitverbrauch entstehen. Wer käme auf die Idee, die Milchstraße mit ihren unzähligen Sternen zu malen? Ein scheinbar unmögliches Vorhaben, dessen Realisierung umso faszinierender wirkt... lassen Sie sich überraschen!
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2018-04-21
Künstler: Nguyen Xuan Huy
Thema: Zur Eröffnung mit dem Künstler am Freitag, 16. März um 19 Uhr laden wir Sie herzlich nach Frankfurt ein. Wenige Künstler der Gegenwart beherrschen das Medium der Ölmalerei so virtuos wie Nguyen Xuan Huy - und nur einzelne fühlen sich den europäischen Traditionen so fest verbunden wie dieser Meister. Odysseus bei den Sirenen, Venus und Mars, Géricault, Boucher, Bosch oder die Nabis - all diese Topoi handelt Nguyen mit Akribie, kenntisreichen Parabeln und Sinn für Finesse ab. Von dieser nur auf ersten Blick weltfremden Position aus nimmt Nguyen die Gegenwart ins Visier einer treffsicheren Gesellschaftskritik und eröffnet einen frischen Blick auf die aktuelle Verfassung unseres Kontinents wie auf mentale Verheerungen in den Köpfen seiner Bewohner. Nguyen Xuan Huy wurde 1976 in Hanoi geboren. Er studierte an der Architekturhochschule Hanoi, an der Ecole des Beaux Arts in Bordeaux und erwarb 2003 sein Diplom der Malerei an der HfKD Burg Giebichenstein in Halle. Er arbeitete am Vermont Studio Center und ist Träger internationaler Kunstpreise.
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2018-03-10
Künstler: Emily Allchurch
Thema: Emily Allchurch, geboren 1974 auf den Kanalinseln, lebt und arbeitet in London und in Hastings, East Sussex. Sie schloß ihr Studium der Bildhauerei am Kent Institute of Art & Design in Canterbury 1996 mit Auszeichnung ab. Am Royal College in London, wo sie 1999 ihren Master of Arts erwarb, begann sie das Medium Fotografie zu nutzen. Seitdem stellt sie regelmäßig in Einzel- und Gruppenausstellungen in Großbritannien und international aus. Im Jahr 2015 zeigte sie ihre Einzelausstellung „Emily Allchurch: Auf den Spuren eines Meisters“ in der Manchester Art Gallery und der Djanogly Art Gallery in Nottingham. Ihre Arbeiten befinden sich in privaten Sammlungen weltweit, mit einem kompletten Satz ihrer "Tokyo Story" in der ständigen Sammlung des Minneapolis Institute of Arts. Emily Allchurch nutzt Fotografie und digitale Collage, um Gemälde und Drucke alter Meister zu rekonstruieren und um zeitgenössische Erzählungen zu schaffen. Ihr Ausgangspunkt ist eine intensive Begegnung mit einer Stadt oder einem Ort, um einen Eindruck zu absorbieren und eine riesige Motivsammlung anzulegen. Aus diesem Fundus wählt sie Hunderte Fotos aus und fügt sie sorgfältig zu einem nahtlosen neuen "fiktiven" Raum. Jedes ihrer Kunstwerke absolviert diese Reise, die in einer einzigen Szene ihren komprimierten Abschluß findet. Die resultierenden fotografischen Collagen interferieren mit Ort, Geschichte und Kultur und beschäftigen sich mit dem Zeitenwandel und den landschaftlichen Veränderungen, die zeitgenössisches Leben und Geschichte verschmelzen. Ihre Fotos reproduziert die Künstlerin als Drucke, aber auch als Leuchtkästen, deren Dramatik ein Fenster zu einer anderen Welt öffnet.
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2017-12-22
Künstler: Jörg Ernert
Thema: Zur Eröffnung mit dem Künstler am Freitag, 27. Oktober um 19 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein! Es spricht Annette Schröter, Professorin für Malerei an der HGB Leipzig. "Im Januar 2016 begann ich, mich mit den Bühnen des Leipziger Opernhauses zeichnerisch auseinanderzusetzen. Die gewaltigen Dimensionen wirken einschüchternd, fensterlose Hallen, die vom Kunstlicht beatmet werden. Die Wandelbarkeit dieses Ortes interessiert mich. Es sind nicht nur die ständigen Licht- oder Kulissenwechsel, auch die Einsamkeit, bevor Künstler den Bühnenraum bespielen. Erstaunlich, wie nur ein Tänzer oder Sänger durch seine mitreißende Energie diese Leere ausfüllen kann, die Wände zum Klingen bringt, den Raum formt. Die szenischen Proben, in denen noch formbare Massen auf konkrete Konzepte stoßen, sind Futter für meine Bildwelten. Oft liegt mein Focus auf dem Dahinter, dem von-der-Seite-Schauen. Nicht der Standpunkt des Regisseurs, nicht die Sichtachse des Publikums, nicht die fertigen Produktionen, sondern die Stage Door – die Tür zu dem geheimnisvollen Arbeitsplatz Bühne interessiert mich. Die Bleistifte sind gespitzt, mehrere Ebenen eröffnen sich, ein Stück im Stück beginnt. Vielleicht können Medien wie Fotografie/Film diesen Ort detaillierter beschreiben. Für mich ist aber der suchende Prozess von Interesse. Durch den Filter von Auge, Geist und Hand Momente festzuhalten, rasante Bewegungsabläufe, Endlosschleifen und Stille, um sich von den gezeichneten Realitätskürzeln überraschen zu lassen. Skizzenbücher, gefüllt mit Stoff für neue Farbräume, denn die Farbe ist, so scheint mir, das stärkste Mittel für das Thema." Jörg Ernert Seit 2012 bekleidet Jörg Ernert eine Professur für Malerei, Zeichnung und Komposition an der HGB Leipzig.
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2017-10-20
Künstler: Ellen Akimoto
Thema: Eröffnung mit der Künstlerin im Rahmen des Saisonstarts der Frankfurter Galerien am 8. September um 19 Uhr Die Szenerien von Ellen Akimoto spielen in zweidimensionalen Räumen, teils Phantasie, teils Erinnerung, teils Traum. Das Zimmer mit den gelben Wänden und dem Rundbogenfenster, dahinter eine sich verändernde Gebirgslandschaft. Ein Teppich oder Parkettfußboden, in die Parallelperspektive geklappt, damit man das Muster besser sehen kann. Ornamente, wie mit Drag & Drop in die Bildwelt gezogen: die Gardine, die Vase, die Tasse, die Tischdecke, die bunte Bluse. Auf diesen Bühnen erscheinen – häufig, aber nicht zuverlässig – dreidimensionale Akteure. Die Künstlerin selbst, ein Gummibaum, ein Kater, eine blonde Frau, ein Mann ohne Hose, ein Pferd, ein schwarzer Tätowierter, Enten. Das Setting ist einfach, die Wirkung jedoch tiefgreifend und nachhaltig. Diese Bilder faszinieren. Links neben einem sich küssenden Paar liegt ein Bildband von Giotto auf der Kommode. Der italienische Meister verkörpert den Beginn der dreidimensionalen Malerei, der Renaissance und des Humanismus. Was ist es, das wir 700 Jahre später erleben? Ellen Akimoto wurde 1988 in Westlake Village, Kalifornien geboren. Sie studierte an der California State University, Chico, der Kunsthochschule Mainz und als Meisterschülerin von Annette Schröter an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2017-08-05
Künstler: Grita Götze
Thema: Zur Vernissage mit der Künstlerin am 05. Mai 2017num 19:00 laden wir Sie und ihre Freunde herzlich ein. Grita Götze ist eine außerordentliche Malerin. Sie besitzt eine vollkommen eigenständige künstlerische Auffassung und weiß über Komposition, Anatomie, Perspektive, Kolorit und Textur mehr als viele zeitgenössische Star-Painter. Nur finden ihre Werke an den Wänden unserer Museen selten Platz, denn statt der Leinwand nutzt sie die Keramik als Medium. Das erschwert nicht nur den Zugang zu Ruhm und Anerkennung in der Kunstszene, sondern ist auch handwerklich eine besondere Herausforderung. Keramikfarben ändern ihren Ton beim Brennen, daher setzt der Umgang mit ihnen jahrelange Erfahrung und technisches Können voraus. Überdies ist es weitaus diffiziler, eine Zeichnung, eine Komposition auf einem gewölbten, dreidimensionalen Grund anzulegen. Grita Götzes Gefäße sind keine herkömmlichen Keramiken. Sie sind Skulpturen, allerdings ohne den anmaßenden Habitus des Ich-bin-ein-Kunstwerk-und-sonst-nichts, sondern mit Sinn fürs berechtigte Dasein. Sie dienen als Vasen, Teller, Tassen, Kannen usw., zumindest theoretisch. Ihre ausgesuchte Kostbarkeit, Einzigartigkeit und Perfektion macht ihren praktischen Einsatz zum Statement, zum Akt der Verschwendung, der Präsentation oder sogar des Kultes. „Wer erfahren möchte, wie sich Schönheit und Naturbild im künstlerischen Gegenstand wechselseitig steigern können, der findet dazu in Grita Götzes keramischen Arbeiten faszinierende Anschauungsmodelle. Mit dem Gestus des Selbstverständlichen stehen in diesen Objekten Gebrauchsfähigkeit und Dekor, Gefäßform und Ornament in vollkommenem Einklang.“ Karin Thomas
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2017-02-19
Künstler: Axel Anklam Grita Götze Moritz Götze Anna Kant Dana Meyer (Skulpturenplatz) Hiroyuki Masuyama (One-Artist-Show) Nguyen Xuan Huy Wieland Payer Hans-Christian Schink Ulrike Theusner Thitz (One-Artist-Show)
Thema: ART KARLSRUHE 2017 16. - 19. Februar / 16 - 19 February Preview am Mittwoch, 15. Februar, 15 - 21 Uhr / preview on Wednesday, 15 February 3 - 9 pm Halle 3, Stand J 32 und Skulpturenstand H 32 Wir freuen uns auf Ihren Besuch! We are looking forward to seeing you! Öffnungszeiten 16. - 18. Februar 12 - 20 Uhr 19. Februar 11 - 19 Uhr opening hours 16 + 18 February noon - 8 pm 19 February 11 am - 7 pm
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2017-03-18
Künstler: Nabil El Makhloufi, Jörg Ernert, Harald R. Gratz, Moritz Götze, Eckart Hahn, Anna Kant, Jazz-minh Moore, Nguyen Xuan Huy, Lage Opedal, Erasmus Schröter, Annette Schröter, Ulrike Theusner
Thema: Im vergangenen Vierteljahrhundert war unsere Gesellschaft nie so labil und gespalten wie derzeit - in Europa, den USA und im Nahen Osten sowieso. Es liegt etwas in der Luft... Künstler haben gute Antennen. Sie können Dinge vorhersagen, vorwegnehmen, herbeireden - aber auch Druck vom Kessel nehmen. Lassen Sie uns das Beste hoffen.
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2016-12-23
Künstler: Thitz
Thema: „Wer Großstädte wirklich malen will, darf nicht eine ausgedachte Stadt darstellen, sondern muß versuchen, das empfundene Erlebnis an sich zu malen, mit allen Geräuschen, Krach, Staub und Gerüchen. In eine Sekunde Stadt paßt unendlich viel Information – diese Stadt meine ich, das sind meine inneren Bilder“ postuliert Thitz. Für den 1962 geborenen Künstler sind Reisen Ausgangspunkt seiner Malerei. Sie führten ihn nach Brasilien, Marokko, Italien, Island, die Türkei, Norwegen, Schweden, Ecuador, Mexiko, Guatemala, Indien, Nepal, Südafrika, in die Vereinigten Staaten ... Dabei sammelt er Artefakte urbaner Kulturen – und was bildet eine Zivilisation besser ab als Einkaufstüten? Thitz integriert sie in seine Stadtlandschaften, und ihre Laschen verwandeln sich in optische Reißleinen für den Sprung aus der nüchternen Realität in verborgene Dimensionen. Tüten aus aller Welt liegen unter seinen Stadtlandschaften, in immer neu- en Übermalungen entfaltet sich ein faszinierend assoziatives Gedankengeflecht zwischen Tüten und Malerei. Henkel durchbrechen die Lein- wand, stehen im Bild oder ragen über die Lein- wand hinaus. In dieser Kopplung entstehen neue Bilder jenseits einer äußerlich sichtbaren Wirk- lichkeit, Bilder, in denen Gefühle, Ahnungen, Spannungen und Stimmungen herausgefiltert werden. Die Farben beginnen zu leuchten, tau- sende Figuren bevölkern Fassaden, Häuser- meere, Wasserflächen und sogar den Himmel. New York, Paris, Venedig – von den Highlights der Großstadtarchitektur sehen wir nur Versatzstücke. Thitz’ Ortsbezüge sind codiert. Dem Künstler geht es nicht um prägnante Motive oder wiedererkennbare Stadtpläne. Stattdessen bestimmen Rhythmus und ornamentale Prinzipien – Spiegelung, Reihung, Wiederholung – die Komposition. Uneinheitliche Perspektive und mehrseitige Ausrichtung sind Kennzeichen seiner Bilder. Thitz’ Visionen der Metropole breiten sich explosiv über den Bildraum aus, ohne die Bildgrenzen zu beachten. Thitz ist, glaubt man, fasziniert von der anarchische Geometrie ex- pandierender Städte und der spezifischen Ro- mantik des modernen Lebens. Nun entwirft Thitz eine urbane Utopie: die Stadt von morgen. Es ist lebendig wie immer, aber inzwischen scheint die Luft sauberer, der Geräuschpegel moderater. Statt hypertrophierter Darstellung des real existierenden städtischen Chaos’ schafft Thitz Gegenentwürfe, Visionen eines heiteren Lebens. Thitz (*1962) studierte ab 1983 an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste Stuttgart bei Sonderborg Malerei. Schon 1985 entstanden seine ersten Tütenbilder, 1989 erhielt er dafür das Diplom der Stuttgarter Akademie. Im gleichen Jahr nahm Thitz ein Meisterstudium bei Pijuan an der Facultad de Bellas Artes der Universidad de Barcelona auf. 1993 lud die Internationale Gesellschaft der bildenden Künste Thitz zur Zusammenarbeit ein. 1994 erhielt er den Förderpreis des Verbands bildender Künstler Württemberg und 1996 ein Stipendium des „Centre d‘Art Contemporani Piramidón“. Werke des Künstlers befinden sich in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen auf der ganzen Welt.
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2016-11-05
Künstler: Axel Anklam
Thema: Zur Vernissage im Rahmen des Saisonstarts der Frankfurter Galerien am 09. September 2016 um 19 Uhr laden wir sie und ihre Freunde herzlich ein. Der Bildhauer Axel Anklam arbeitet mit der Lichtwirkung und der Atmosphäre des Umgebungsraums - je nach Position des Betrachters verändern seine Skulpturen aus transparenten oder opaken Materialien ihren Ausdruck. Zugleich sind sie von innerer Harmonie durchdrungen. Mit Hilfe der Konsonanz-Studien des Pythagoras bringt Anklam sie zum Klingen: Per Monochord übersetzt er Tonhöhen in Streckenlängen und baut diese in seine Konstruktionen ein. Axel Anklam wurde 1971 geboren. Seine erste Ausbildung zum Kunstschmied schloss er zweiundzwanzigjährig mit dem Meistertitel ab. Im Anschluss arbeitete er für die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten als Restaurator und erhielt ein Stipendium für einen Studienaufenthalt beim Europäischen Zentrum für Denkmalpflege in Venedig. 1998 begann er ein Studium der Bildhauerei an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein, wechselte 2002 in Tony Craggs Klasse an der UdK in Berlin und schloss sein Studium 2004 ab. 2010 trat er eine Gastprofessur für die Staatliche Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart an. 2013 nahm er an der Biennale di Venezia teil. Im gleichen Jahr gewann er zwei umfangreiche Kunstausschreibungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Anklams Arbeiten sind in Museen, renommierten Sammlungen und im öffentlichen Raum zu besichtigen. Der Künstler lebt und arbeitet in Berlin und Bad Freienwalde. Großskulpturen von Axel Anklam sind bis zum 3. Oktober 2016 im Rahmen der Skulpturenachse Eschborn zu sehen. Axel Anklam works with light’s effects and the atmosphere of the surrounding area - depending on the position of the observer, his sculptures change due to the transparent or opaque material expression. At the same time they are imbued with inner harmony. With the help of consonance studies of Pythagoras, Anklam brought his works to sound: Per monochord he translated pitches into track lengths, and incorporated these in his structures. Axel Anklam was born in 1971. He first trained as a blacksmith in which he finished at the age of 22. He then worked for the Foundation of Prussian Palaces and Gardens as a restorer. He then received a scholarship for a student trip to the European Centre for the Conservation of Venice. In 1998 he began to study Sculpturing at the Art Academy Burg Giebichenstein. He joined, in 2002, Tony Cragg's class at the University of Arts Berlin, and finished his studies in 2004. In 2010 he went on a visiting professorship for the State Academy of Fine Arts in Stuttgart. In 2013 he participated in the Biennale di Venezia. In the same year he won two extensive art tenders of the Federal Ministry of Education and Research. Anklam's works can be seen in museums, renowned collections and in public spaces. The artist lives and works in Berlin and Bad Freienwalde. Large sculptures by Axel Anklam are on display as part of the "Sculpture axis Eschborn" until 3 October 2016.
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2016-09-03
Künstler: Wieland Payer
Thema: Aber schön ist auch die Zeit des Erwachens, wenn man nur zur Unzeit uns nicht weckt. Hölderlin Payers Pastelle bekennen sich zu jener Krise des Bildbegriffs, die sich im gestörten Verhältnis zwischen dem Bild der Natur und der Natur des Bildes ausspricht. Dass Bilder Konstruktionen von Welt sind, durchzieht als Gewissheit alle Epochen, sonst gäbe es keine Stilgeschichte. Das zu würdigen und zu kategorisieren, arbeiten sich die Kunsthistoriker seit 200 Jahren ab. Konstruieren jedoch zum alleinigen Gegenstand der Kunst zu machen, ist das Ermächtigungsgesetz der Moderne. Wieland Payer, der studierte, als dies alles schon Konsens war, wandert statt durch Landschaften durch die Kunstgeschichte wie durch ein Depot, ohne die Not, sich irgendwie legitimieren oder rechtfertigen zu müssen. Er entnimmt ihr, was er an Bildrequisiten braucht, um raffinierte Stimmungskulissen hinzuzaubern, auf die wir erwartungsgemäß reagieren. Als brillanter Zeichner baut er eine Sphäre der Überwältigung, des schönen Scheins und der Traumseligkeit auf. Sie zieht den Betrachter magisch an, bis er erwacht. Und wenn Hölderlin darum bittet, nur möglichst nicht zur Unzeit geweckt zu werden, könnte man sagen, dass Payer seine Bilder genau für diese Unzeit macht. Michael Freitag Zur Eröffnung mit Wieland Payer am Freitag, 24. Juni von 19 bis 21 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein. Es erscheint ein Katalog mit einem Text von Michael Freitag, den wir mit einer Lesung präsentieren. Vom 10. Juni bis zum 28. August 2016 stellt Wieland Payer im Angermuseum Erfurt, im Herbst 2016 im Leonhardi-Museum Dresden aus. Vom 2. August bis 3. September befindet unsere Galerie sich im Sommermodus und öffnet Ihnen nach Vereinbarung.
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2016-06-18
Künstler: Ulrike Theusner und Dana Meyer
Thema: Ulrike Theusner und Dana Meyer (beide *1982) gehören einer Generation an, die eine Welt ohne Wunder geerbt hat. Zugemüllt und überlaufen, das ist der aktuelle Zustand des Planeten. Das Paradies kommt bestenfalls im Glashaus vor oder als Touristenfake. Das schöne Wort „Südpazifikexpedition“ funktioniert glänzend als nostalgische Reminiszenz. Den beiden Künstlerinnen gelingt mit virtuosen Mitteln eine meisterhafte Bestandsaufnahme des mentalen Zustandes ihrer Generation. Ulrike Theusners virtuose und treffsichere Darstellungen grotesker wie signifikanter Szenen, ihre Vorlieben für Allegorien und Panoramen setzen eine große Tradition gesellschaftskritischer Kunst fort. Ihre imaginäre Ahnenreihe reicht von Dürer über Hogarth und Goya bis zu Honoré Daumier, Heinrich Zille und Banksy. Dana Meyers Skulpturen zeichnen sich durch unbändige Energie, äußerste Expressivität und einzigartige Präzision aus. Sie werden nicht wie üblich aus kleinen Modellen schrittweise vergrößert und dann abgegossen – die Künstlerin schmiedet sie freihändig aus Stahl. Dazu gehört über großes handwerkliches Können hinaus ein außergewöhnliches räumliches Vorstellungsvermögen. Unsere aktuelle Ausstellung präsentiert eine neue Facette ihrer Kunst - das kleine Format.
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2016-04-16
Künstler: Rodion Petroff
Thema: Zur Eröffnung mit dem Künstler am Freitag, 4. März um 19 Uhr laden wir Sie herzlich ein. Rodion Petroffs Malerei wirkt zunächst fotorealistisch. Bei näherer Betrachtung tritt eine eigene Bildrealität hervor, die auf die analytischen Psychologie von Carl Gustav Jung, speziell seine Archetypenlehre referiert. Einer der wichtigsten Archetypen Jungs ist die Anima, die innere Persönlichkeit, „weibliche Seite“, die Seele im psychischen Apparat. Literarisch tritt die Anima beispielsweise als Helena in Goethes Faust in Erscheinung. In Petroffs Werken trägt sie immer gleiche Gesichtszüge, die jedoch durch „archetypische Projektionen“, „Interferenzen“ und „Formungen“ überblendet werden. Details des Antlitzes entziehen sich dem Betrachter, andere werden von grellen Lichtmustern aus dem Dunkel gerissen. Die Lichterscheinungen erinnern an Lightshows in Diskotheken, welche die Anwesenden mystifizieren, kollektive Handlungsmuster (den Tanz) begleiten und die Trennung in Persona (Maske) und Schatten (die dunkle Seite) aufheben. Rodion Petroff wurde 1985 in Klaipeda geboren. Er studierte an der Akademie der Künste in Vilnius und lebt in Litauen.
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2016-02-27
Künstler: Hiroyuki Masuyama
Thema: Eröffnung am 22. Januar um 19 Uhr In einer umfangreichen Werkfolge widmet sich Hiroyuki Masuyama (1968 in Tsukuba / Japan) dem bedeutendsten deutschen Landschaftsmaler der Romantik: Caspar David Friedrich (1774-1840). Auf seinen Reisen zu den Orten, Bergen, Gipfeln und Küsten, die Friedrich in seinen Titeln nennt, muss Masuyama jedoch feststellen, dass die Sehenswürdigkeiten und Landschaften nicht mehr in der Weise vorhanden waren oder nie existierten. Masuyama erfährt, dass auch Friedrich nicht das gemalt hat, was er sah, sondern dass er seine Eindrücke im Atelier verdichtete und das endgültige Werk aus der Natur, seinen Skizzen und seinen Absichten entstand. Masuyama Fotografien zu Caspar David Friedrich sind das Ergebnis einer völligen Neukomposition aus tausenden Aufnahmen, die Masuyama teilweise in jenen Regionen aufnimmt, an denen Friedrich einst seine Inspirationen sammelte. Masuyama erarbeitet seine Fotografien nach Studien und Skizzen mit Hilfe der digitalen Fototechnik und feilt an seinen Bildern, bis eine täuschende Ähnlichkeit entsteht, obwohl die Motive keineswegs identisch sind. Erik Stephan, Kunstsammlung Jena
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2016-01-09
Künstler: Moritz Götze
Thema: Zur Eröffnung mit dem Künstler am Samstag, 21. November um 14 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich in unsere Frankfurter Galerie ein. Weihnachtsferien vom 24. Dezember bis zum 9. Januar Goethe pries Cranachs Darstellungen der nackten Haut, „in Hinsicht auf Wahrheit und Blüte" könne er "selbst neben Tizian bestehen". Der Dichter ahnte nicht, dass es eine genealogische Verbindung gab und der Maler zu seinen Ahnen gehörte. Lukas Cranach der Ältere war - und das ist ebenso kurios wie wunderbar - Vorfahr Johann Wolfgang von Goethes: Cranachs Tochter Magdalena war mit dem sächsischen Kanzler Christian Brück verheiratet. Aus dieser Linie stammt Goethes Mutter, so dass Cranach Goethes Oberurgroßvater ist. Solches trifft sich bestens, denn Moritz Götze pflegt seit einigen Jahren eine massive Goethe- Cranach-Manie. Die geniöse Verwandtschaft ruft nach einer Begleitausstellung, et voilà: CRANACH GOETHE GÖTZE! Noch einmal läßt Götze Herrn von Goethe in der Campagna auf Ruinen lümmeln, von einem Plaid bedeckt, aber ganz anders als bei Tischbein, in den Formen seines „Deutschen Pop“, in seiner Technik der vielteiligen Emaillekomposition. Der Held betritt die Gegenwart. Auch „Venus und Amor“ verlassen den mystisch dunklen Raum der Zeitlosigkeit, den sie in der Ermitage-Fassung des älteren Cranach bewohnen, und streifen durch eine leicht vermüllte mitteldeutsche Landschaft, unter deren blauem Himmel sich die Windräder drehen. „Mitte der Neunziger brachte es der Kunst- Autodidakt als Gastprofessor bis an die École nationale supérieure des beaux-arts in Paris. In der DDR war der Jungkünstler belächelt worden, im neuen Berlin durfte er das Wirtschaftsministerium mit einem Wandbild ausstatten. Götze erhielt Auszeichnungen und gilt als einer der Lieblinge der deutschen Sammlerklientel. Mittlerweile ist er fast omnipräsent.“ (Ulrike Knöfel) „Was bei Moritz Götze imponiert, ist diese Leichtigkeit ohne den Verlust einer Tiefenschärfe und die Methode, die ja eine des Sammelns war. Das hatte er schon in den 80er Jahren. Er schuf sich ein privates Pop-Universum, das aber nicht mit den Reklametafeln der amerikanischen Pop-Art gespeist war, sondern mit seinen eigenen Erinnerungen und Dingen, die er liebte und mit denen er arbeitete… Ich finde da einen spontanen Zugang, der sofort verführt und reizt“. (Eckhart Gillen) „Wenn die Geschichte eine Dunkelkammer ist, dann zählt Götze zu den Lichtmachern. Er leistet sich den ungetrübten Blick, frei von Ideologie.“ (Christoph Tannert) „Er schenkt den Verhängnissen der Fremdheit, dem vermüllten Planeten, dem Vergessenen oder Verkümmerten zwischen Fensterbrett, Strand und Luftkriegshimmel immer die Poesie einer letzten Unberührbarkeit, das Gewicht eines fraglosen Daseins, also auch ein Staunen, weil bei ihm das Ereignis zählt, nicht sein Grund. Es so zu sehen, macht ihn zum Künstler, es so zu zeigen, zu Götze.“ (Michael Freitag)
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2015-09-27
Künstler: Solo Show: Eckart Hahn
Thema:
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2015-11-14
Künstler: Nguyen Xuan Huy
Thema: Nguyen Xuan Huy malt und zeichnet virtuos. Auf diesem akademischen Polster könnte der Künstler komfortabel ruhen – verzichtet aber darauf. Das macht seine Werke schwierig und spannend. Sein Herkunftsland, das postkommunistische Vietnam, stellte Nguyen als dionysischen Umzug dar, die Protagonistinnen nackt und deformiert vom Gen-Gift Agent Orange, dem Rausch des neuen Turbokapitalismus verfallen. Die Szenerien der großformatigen Leinwände zitieren kenntnisreich die Kunstgeschichte: Goya, Bosch und Botticelli erfahren unerwartete Neuinterpretationen. Nach fast zwei Jahrzehnten in Deutschland ist der Künstler in seiner zweiten Heimat mental angekommen. Seine neuen Bilder sind nicht weniger drastisch als seine asiatischen Panneaus, aber vielschichtiger und auf europäisches Format reduziert. Düstere Landschaften und trostlose Interieurs haben die ehemals weißen Hintergründe abgelöst. Die Dargestellten scheinen meist einsam vor Webcams zu posen, vertieft in die Kommunikation mit Maschinen. Nguyen Xuan Huy malt Frauen mit zusammengewachsenen Zungen, herausgerissenen Herzen, als Mischwesen und Zielscheibe, aufgespreizt und exponiert. Kunsthistorische Zitate kommen kaum vor - wer versteht sie noch? Es scheint, als sei ein neues dunkles Zeitalter heraufgezogen. Nguyens weibliche Bildfiguren konnte man stets als Allegorien der Zivilisation begreifen. Nun erscheinen erstmals auch Männer. Ein Menetekel? Nguyen Xuan Huy wurde 1976 in Hanoi geboren. Er studierte an der Architekturhochschule Hanoi, an der Ecole des Beaux Arts in Bordeaux und erwarb 2003 sein Diplom der Malerei an der HfKD Burg Giebichenstein. Er arbeitete am Vermont Studio Center und ist Träger internationaler Kunstpreise. Öffnunsgzeiten während des Saisonstarts 2015: Freitag 11. September Öffnungszeit der Galerien 18 - 22 Uhr Samstag 12. September Öffnungszeit der Galerien 11 - 18 Uhr Sonntag 13. September Öffnungszeit der Galerien 11 - 18 Uhr
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2015-09-05
Künstler: Hans-Christian Schink
Thema: Künstlergespräch mit Hans-Christian Schink und Luminita Sabau am Mittwoch, 1. Juli um 19 Uhr First View: 9. Mai, 11 bis 16 Uhr Frankfurtkunstmitte: 29. Mai und 10. Juli, je 19 bis 21 Uhr geöffnet Mi-Fr 13-18, Sa 11-16 Uhr / open Wed-Fr 1 - 6 p.m., Sat 11 a.m. - 4 p.m. ab 12. Juli und im August geöffnet nach Vereinbarung from 12 July and during August open by appointment Nach einem Jahr an der Villa Massimo in Rom kehrte Hans-Christian Schink mit zwei neuen Serien zurück nach Deutschland. Die erste Folge stellen wir ab dem 9. Mai vor. Esposizione Universale di Roma ist der Name eines ab 1938 im Süden Roms errichteten neuen Stadtviertels. In E.U.R. (wie die Römer das Viertel nennen) sollte nach dem Willen Mussolinis 1942 die Weltausstellung unter dem Motto einer „Olimpiade della Civiltà“ stattfinden“. Architektonisches Wahrzeichen aus dieser Zeit ist der Palazzo della Civiltà del Lavoro, nach seinem antiken Vorbild auch Colosseo Quadrato genannt. Der Kriegseintritt Italiens und das Ende der faschistischen Regierung 1943 führten zur vorläufigen Einstellung des Projektes. Das italienische Wirtschaftswunder und besonders die Planungen für die olympischen Sommerspiele 1960 brachten eine Fortführung unter veränderten politischen und städtebaulichen Zielsetzungen mit sich. Die modernistische Architektur dieser Zeit steht für eine "Entgeschichtlichung" (Ulrich Pfammatter), die in der damaligen italienischen Gesellschaft fest verankert war. Dieses Phänomen in Verbindung mit der kulissenhaften Künstlichkeit des Viertels bildet einen wichtigen Aspekt in Michelangelo Antonionis Film L'Eclisse. Federico Fellini wiederum drehte in E.U.R. „Boccaccio 70". Hans-Christian Schink nähert sich dem Phänomen E.U.R. in ganz neuer Weise. Er widersteht der optischen Verlockung der monumentalen Achsen, grandiosen Zentralperspektiven und strengen Licht- Schatten Spiele – ein wenig. Er verläßt die Fluchtpunkte um einige Meter, betrachtet Skulpturen von ihrer Rückseite, lenkt den Blick auf Banalitäten. Mit dieser demokratischen Perspektive bricht er die intendierte Machtgeste des Ortes, durch die Abwesenheit von Menschen und Fahrzeugen verschiebt er dessen Atmosphäre ins Surreale.
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2015-05-02
Künstler: Görlach, Jochen
Thema: Zur Eröffnung mit dem Künstler am Samstag, 21. März um 14 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde sehr herzlich in unsere Frankfurter Galerie ein. Die erste Reaktion auf diese Malerei lautet unisono: altmeisterlich. – Tatsächlich profitieren die Werke Jochen Görlachs von einer intensiven Auseinandersetzung mit der Barockmalerei. Ihn fasziniert besonders die durch Caravaggio etablierte Hell-Dunkel-Malerei, das Chiaroscuro. Das Obskure bildet die motivische wie ideelle Grundlage der Werke Görlachs. Seine überwiegend jugendlichen Figuren, meist einzeln, selten in Gruppen agierend, erscheinen aus der Dunkelheit wie die Nummern eines Imaginariums; bar aller Zusammenhänge gestatten sie ausschließlich anhand ihrer persönlichen Attribute und Attitüden eine Zuordnung durch den Betrachter. Diese Auftritte, scheinbar aus dem Nichts heraus, evozieren ein beträchtliches Pathos. Der Künstler steigert es gern noch etwas weiter – da ist von „Gegenseite“, einem „Pharmazeuten“ und „Blutsbrüdern“ die Rede – und löst es dann, kurz vor der Unerträglichkeit, durch fein gesetzte Banalitäten geistvoll auf. Die Schöne in der Nacht trägt eine Rolle Papier bei sich... Nach einem Gastsemester an der Ècole des Beaux-Arts Paris wendete Jochen Görlach (*1970 in Reutlingen) sich der Malerei von ihrer ganz praktischen Seite zu – er absolvierte eine Ausbildung zum Restaurator. Bei dieser Gelegenheit kam er mit den Feinheiten der Lasurtechnik in Berührung. Er verwendet sie heute in seinen Bildern und legt besonderen Wert auf feinste Nuancen des Inkarnats.
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2015-03-08
Künstler: Jörg Ernert Moritz Götze Eckart Hahn Dana Meyer Nguyen Xuan Huy Wieland Payer Rodion Petrov Ulrike Theusner Thitz
Thema: Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Halle 3, Stand J 32 + H 32 Messeallee 1, 76287 Rheinstetten, Germany Preview + Vernissage (für geladene Gäste ) Mittwoch, 4. März: 15 - 21 Uhr Öffnungszeiten 5.-7. März 12-20 Uhr, 8. März 11-19 Uhr
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2015-03-14
Künstler: Nabil El Makhloufi
Thema: Zur Eröffnung mit dem Künstler am Freitag, 16. Januar um 19 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich in unsere Frankfurter Galerie ein. Nabil El Makhloufi wurde 1973 in Fès geboren. Er besuchte die Kunstschule von Rabat, arbeitete als Kunstlehrer und studierte 2001 bis 2008 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Nach dem Diplom nahm Annette Schröter ihn in ihre Meisterklasse auf. In den Jahren seit 2005 entwickelte der Künstler eine Synthese der zeitgenössischen Kunst Marokkos mit der Malerei der Leipziger Schule. 2010 kam es zu einer ersten Würdigung dieses außergewöhnlichen Weges: zur Dak’Art Biennale erhielt El Makhloufi den renommierten Thamgidi-Preis. Seit dem Sommer 2014 arbeitet er im Rahmen des Paris-Stipendiums an der Cité des Arts in Paris. In der Malerei Nabil El Makhloufis verfolgt jede Linie, jede Fläche Missionen in der Gesamtkomposition. Peinture und Kolorit funktionieren ausgesprochen subtil - aus trockenen, fast unmerklich nuancierten Ebenen ragen einzelne Kontraste riffartig hervor, sparsame Farbtupfer wirken erfrischend wie Oasen. Diese Subtilität spielt sich nicht im luftleeren Raum ab. El Makhloufi hat Geschichten zu erzählen und handfeste Prophezeiungen zu machen. In den Jahren vor der „Arabellion“ nahmen seine Bilder die Aufstände in Nordafrika und Nahost vorweg. Seine „Menschenmengen“ und „Überfahrten“ thematisieren bereits seit 2008 den Exodus, der uns Europäer derzeit so intensiv beschäftigt.
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2014-12-20
Künstler: Jörg Ernert
Thema: Zur Eröffnung mit dem Künstler am Samstag, 8. November, 14 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich in unsere Frankfurter Galerie ein. We cordially invite you and your friends to join the opening with the artist on Saturday, September 8th at 2 p.m. Was passiert, wenn die Malkultur der Leipziger Schule auf Schlüsselwerke der Kunstgeschichte trifft? Jörg Ernerts neue Arbeiten führen es vor. Farben, Formen und inhaltliche Zusammenhänge erscheinen in einem bisher ungesehenen Licht. Wer sich mit Malerei beschäftigt, weiß, daß die Moderne alle denkbaren Grenzen niederlegte. Zugleich hinterließ sie ein Feld der Zerstörung. Darin glich sie ihren häßlichen Zeitgenossen, den Ideologien des 20. Jahrhunderts. Zeichnerische Virtuosität, malerische Meisterschaft und kompositorische Raffinesse erschienen im „Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit“ (W. Benjamin) entbehrlich. Enormes Wissen ging verloren. Jörg Ernert spürt ihm nach und faßt neu, was uns heute wieder von Nutzen ist. Ernert ist weder Nostalgiker noch europäischer Lokalpatriot - die malerische Fassung von Ana Menditas Fotoperformance "On giving Live" belegt es, ebenso Exkurse zu Hokusai und Hopper. Jörg Ernert unternimmt seit vielen Jahren malerische Ausflüge zu anderen Meistern, und wiederholt schuf er Neufassungen ihrer Werke in seinem eigenen Duktus. Ernerts bevorzugtes Interesse gilt der Frage, wie weit Abstraktion gehen kann, wenn der Gegenstand noch erkennbar bleiben soll, auf welche Weise Reduktion das Bild bereichert. Seine Serien „Kletterhalle“ und „Chinatown“ beantworten das im Bezug auf das Genre der Interieurmalerei umfassend und ergreifend. Die „Nachbilder“ rollen das Thema noch umfassender auf. Wir sehen Landschaften, Veduten, Genreszenen, Historienbilder und Porträts – alle meisterlich ausgeführt. Zugleich gestatten sie uns einen Blick auf Ernerts Arbeitsweise. Zuerst skizziert der Künstler eine kleine Studie, die Peinture, Duktus und Kolorit des Vorbildes erfaßt. Die weiteren Fassungen deklinieren das Motiv in die eigene Bildsprache – von der Farbigkeit bis zu Verschiebungen kompositorischer Schwerpunkte. Ernerts neue Bilder analysieren ein Phänomen, das schon Rubens, Rembrandt oder Tizian faszinierte: Kunstwerke wirken am lebendigsten, wenn sie dem Auge nur ein optisches Gerüst liefern, welches vom Gedächtnis komplettiert wird – und zwar nicht nur mit visuellen Erinnerungen, sondern auch mit Geruch, Geschmack, Empfindungen und Erinnerungen aller Art. Ernerts Nachbilder sind ein Fest der Malerei und aller Sinne. Sie gestatten uns einen frischen Blick auf Sternstunden der Malerei. Jörg Ernert wurde 1974 geboren, studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, absolvierte ein Meisterschülerstudium, arbeitet seitdem freischaffend und lehrt. Seit 2012 bekleidet er an der HGB eine Professur für Malerei.
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2014-11-02
Künstler: Axel Anklam Jörg Ernert Moritz Götze Michiko Nakatani Nguyen Xuan Huy Hans-Christian Schink Thitz
Thema: ABB Halle 550 Stand B4 Ricarda-Huch-Strasse | 8050 Zürich Mittwoch, 29. Oktober, 16 - 22 Uhr (Preview, auf Einladung) Donnerstag, 30. Oktober 16 – 22 Uhr (Vernissage, CHF 50, incl. Kunst-Party) Freitag, 31. Oktober 12 – 21 Uhr Samstag und Sonntag, 1. und 2. November, 11 – 19 Uhr Wednesday, 29 October, 4 - 10 p.m. (preview, at invitation) Thursday, 30 October, 4 p.m. to 10 p.m (opening, CHF 50, incl. art party) Friday, 31 October, 12 p.m. to 9 p.m. Saturday and Sunday, 1 and 2 November, 11 a.m. to 7 p.m. Stand-Telefon / contact +49 - 177 - 599 84 45
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2014-11-01
Künstler: Axel Anklam & Jan Muche
Thema: Eröffnung am Freitag, 12. September um 19 Uhr Die Künstler werden anwesend sein. Performance: Klinke auf Chinch Solo Set Während des Saisonstarts der Frankfurter Galerien haben wir am Samstag, 13. und am Sonntag, 14. September von 11-18 Uhr geöffnet. Axel Anklam Axel Anklams Skulpturen faszinieren durch Klarheit und Kraft. Dynamische und ruhig fließende Partien folgen einander und erzeugen spannungsvolle Formen. Bevorzugt nutzt der Künstler transparente oder opake Materialien: Edelstahlnetze, Epoxyd, Latex. Schimmernde Oberflächen überziehen metallene Karkassen. Lichtwechsel und Änderungen der Atmosphäre führen zu immer neuen Wahrnehmungen. Grundlage vieler Skulpturen des Künstlers sind harmonische Strukturen, die auf ausgewählten Tonfolgen beruhen. Zur Übertragung auf die Proportionen der tragenden Elemente benutzt Anklam ein Monochord, welches er der pythagoräischen Harmonielehre folgend einsetzt. Andere Werkserien sind von Landschaftsformationen inspiriert. Axel Anklam wurde 1971 geboren. Er absolvierte eine Ausbildung zum Kunstschmied, erlangte den Meistertitel, arbeitete als Restaurator am Schloß Sanssouci und besuchte das Centro Europeo di Venezia. 1998 schrieb Anklam sich an der HfKD Burg Giebichenstein Halle ein. Er nahm ein Studium der Bildhauerei auf, das er 2004 an der UdK Berlin abschloß. 2006 zeichnete die UdK ihn mit ihrem Meisterschülerpreis aus. 2004 wurden Anklams erste Skulpturen im öffentlichen Raum aufgestellt – in Berlin und Bangkok. Weitere folgten in Frankreich, Japan, Spanien und mehreren deutschen Städten. 2010 erhielt Anklam den Ernst-Rietschel Kunstpreis für Bildhauerei und den Gerlinde Beck-Preis für Skulptur, im gleichen Jahr berief die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart ihn zum Gastprofessor. 2013 nahm er an der Biennale di Venezia teil und gewann zwei Ausschreibungen über Kunst am Bau des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Jan Muche Die Transformatoren schwirren. Jan Muche hat eine Vorliebe für Maschinen, frühmoderne Maschinen- und Fabrikanlagen. Schaut man die Bilder an, könnte man auch ,Maschinenfimmel' sagen... Die Maschinerie ragt in die Bilder, ohne dass man sagen könnte, was sie denn nun Sinnfälliges oder zu welchem Zweck produziert. Sie scheint vielmehr mit einer Art selbstgenügsamen Produktion vor sich hin und für sich hin zu wirtschaften. Automatenwirtschaft. Wie der griechische automatos, der aus mysteriöser Eigenbewegung selbstverantwortet handelnde Automat. Schon bei Homer (dem richtigen, nicht Pounds Vater) steht dazu in der Ilias, 18. Gesang (dem technoidesten von allen), zu diesem Etwas-für-sich-/-aus-sich-Tun: ein Wunder dem Auge. Verursachung war den Griechen nebensächlich, Selbstbewegung war, worauf es ankam. Bei Jan Muche geht das aber auch hin zu ordinären Strommasten. So ganz ordinär sind die nicht, sehen eher aus wie ein Roller Coaster. Also: die Vergangenheit elektrifizieren; die konkrete elektrische Utopie (Lenins Elektrifizierung + Sowjetmacht) klappt manchmal auch in Farbe. Besonders wenn man sich nicht scheut, nervende (schrille oder überstumpfe) Industriefarbe zu verwenden. Es gibt noch weitere Ebenen, noch mehr Schichten, in denen Künstler wie Eisenstein mit seinen Kadragen und Bildmontagen, Lissitzky mit seiner Lenintribüne, Gordon Matta-Clark mit seinen Raumschnitten durch feste (Haus)Materie oder jemand wie Frank Stella mit seinen Farbmodulen zum Bildbauklotzrücken oder Farbmauernhochziehen stehen. Von Stella gibt es ein Foto, auf dem er hoch oben im Rohbau eines Wolkenkratzers sitzt, mitten im Stahlträgergerüst. Als (moderner) Maler sitzt man wohl immer in sowas drin. Ob das nun mit Burroughs' cut-up, Deleuzes und-Erwiderung (pick-up sagt er stattdessen) zusammengeht, mit Godards jump-cuts oder sogar auch mit Chris Markers science-fiction Bildreihen in La Jetee oder seinen Vertigo-Beschwörungen in Sans Soleil, muss man sehen. Klaus Theweleit, aus: Ekstasen der Zeitenmischung. Eine Montage zu Bildern von Jan Muche Die Betrachtung der Arbeiten der vergangenen fünf Jahre zeigt, mit welcher methodischen Konsequenz Jan Muche an einer figuralen Malerei arbeitet, die den Zeitgeist, ebenso wie jegliche Naturalismen, Abbildhaftigkeit und außerbildliche Narration hinter sich lässt, um zu einer eindrücklich konstruktivistischen Bild- und Wirklichkeitsauffassung zu gelangen. Christian Malycha Jan Muche wurde 1975 in Herford geboren. Er absolvierte eine Ausbildung zum Lithografen und studierte 2001–2006 bei K. H. Hödicke an der Universität der Künste in Berlin Malerei, zuletzt als Meisterschüler. 2008 übernahm er einen Lehrauftrag an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Jan Muche lebt und arbeitet in Berlin.
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2014-06-22
Künstler: Hans-Christian Schink Axel Anklam
Thema: St. Jakobshalle Brüglingerstrasse 19-21 Basel OPENING HOURS Wednesday June 18 Private view by invitation only, 10 am – 12 noon General public 12 noon – 8 pm Thursday June 19 - Saturday June 21 10 am – 7 pm Sunday June 22 10 am – 5 pm Hans-Christian Schink (* 1961 in Germany) photographs "special landscapes, at the intersection of human endeavor and natural conditions. It is this human interest, which constitutes the idea of 'landscape' by separating it from the surrounding territory", writes Kai Uwe Schierz. "Can you speak less and yet tell everything at the same time?" asks Mark Siemons of the „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, while Boris Hohmeyer of Germany’s leading „Art“ magazine reasons Schink’s works to be "as severe and beautiful as painted by Barnett Newman". Schink gained renown with his "Traffic Projects". The photographs of this fascinating series were taken between 1995 and 2003. They document the modernization of East Germany, where large new infrastructures covered ancient cultural landscapes. After a well-received presentation at the Martin-Gropius-Bau in Berlin in 2004, the series was presented by museums in Europe, the USA, Japan and Latin America. The spectacular images of Hans-Christian Schink’s portfolio "1h" are devoted to the core questions of photography – the imaging of light and time. Schink took advantage of the "true solarization" effect, described in 1857 by William Henry: If the sun is photographed with long exposure, the overexposure causes a reversal effect at the photographical negative. On the prints the sun leaves a black dot, with longer exposure times a black line. Schink experimented two years with different materials and photo technique, until he succeeded in capturing the black sun effect as well as the landscape scenery. He chose an exposure time of one hour and called his series "1h". It’s twenty-four motifs he found at all latitudes, from Spitsbergen in the north to Zanzibar at the equator to Tierra del Fuego in the deepest South of the American continent. In 2008, he was honoured for a photograph of the series with the ING REAL Photography Award. Schink was granted with numerous other awards and scholarships, including the Villa Aurora Los Angeles (2002) and the Villa Kamogawa Kyoto (2012). By 2014, he was awarded the scholarship of the Villa Massimo in Rome. At „The Solo Project“ we will show works from his „Traffic Projects“ series and out of the portfolio "1h". Axel Anklam’s sculptures fascinate with clarity and power. Vibrant and calmly floating parts follow each other and create shapes full of tension. Preferably, the artist uses transparent or opaque materials: stainless steel mesh, epoxy, latex. Shimmering surfaces cover metallic carcasses. Even small changes of light and atmosphere create new expressions. The majority of the artist's sculptures use harmonic structures based on selected sound sequences. To transfer them to the proportions of the supporting elements, Anklam brings to action a monochord, an ancient one-string instrument already applied by Pythagoras. Other series of works are inspired by landscape formations. Axel Anklam was born in 1971. He apprenticed as a blacksmith, became master craftsman, worked as a restorer at the Sanssouci Palace and trained at the Centro Europeo di Venezia. In 1998 he enrolled at the HfKD Giebichenstein art school. He began studying sculpture, and completed his studies at the University of the Arts Berlin in 2004. In the same year Anklam's first sculptures were installed in public spaces - in Berlin and Bangkok. More sculptures followed in Japan, France, Spain and in several German cities. In 2006 the Berlin University of the Arts awarded him a master student’s fellowship. In 2010 Anklam was honoured with the Ernst Rietschel Art Prize and the Gerlinde Beck Award for Sculpture; in the same year the State Academy of Fine Arts in Stuttgart appointed him to teach as visiting professor. 2013 he participated in the Venice Biennale and won two art in architecture competitions for the German Federal Ministry of Education and Research.
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2014-08-31
Künstler: Michiko Nakatani
Thema: Eröffnung mit der Künstlerin am Freitag, 16. Mai um 19 Uhr Nakatanis Installationen, Skulpturen und Zeichnungen sind ebenso subtil wie kraftvoll. Ihre Bleistiftzeichnungen füllen große Wandflächen mit feinsten floralen Mustern und bringen sie zum Schwingen. Negativreliefs, in Gipsblöcke gepreßt, farbig gefaßt und mit Kunstharz ausgegossen, stellen Menschen dar, die dem Betrachter mit dem Blick folgen - und Vögel, welche ihm nachzufliegen scheinen. Ihre Papierarbeiten thematisieren die Verlorenheit wie auch die Geborgenheit des Einzelnen im Ganzen, des Individuums in der Natur und inmitten der Elemente. Michiko Nakatani (*1981 in Tokyo) studierte Bildhauerei an der Tama Art University in Tokyo sowie ab 2006 an der HfBK Dresden bei Prof. Martin Honert, wo sie 2010 ihr Diplom machte. Nach einem Japanaufenthalt kehrte sie 2012 für das Meisterschülerstudium nach Dresden zurück und arbeitet auch jetzt wieder bei Martin Honert.
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2014-05-10
Künstler: Wieland Payer
Thema: Eröffnung mit dem Künstler am Freitag, 28. März um 19 Uhr. Es spricht Dr. Björn Egging, Kunstmuseum Wolfsburg Die Talstation ist der Ruhepunkt, der Ort, wo Expeditionen Kraft sammeln, das Irdische vor dem Unvorhersehbaren. Betrachter der Arbeiten von Wieland Payer sehen Nebelbänke zwischen Bergriesen, schauen weit hinaus übers Land und ins Metaphysische. Sie stoßen auf Landschaften, die sich in Schichten übereinanderlagern wie Themen einer Sinfonie. Die atmosphärische Dichte und künstlerische Perfektion von Payers Pastellen und Drucken verweist auf die Kunst der deutschen Romantik, auf Carl Blechen und Caspar David Friedrich. Zugleich ist der Künstler leidenschaftlicher Konsument fiktionaler Epen von Lem, Strugazki und Tarkowski. Wieland Payer (*1981) studierte an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle (Diplom, 2008), der Accademia di Belle Arti Rom (Erasmusstipendium) und am Royal College of Art in London (Master, 2011). Arbeiten des jungen Künstlers befinden sich bereits in renommierten öffentlichen Sammlungen wie der Neuen Sächsischen Galerie Chemnitz, dem Angermuseum Erfurt, dem Klingspor Museum Offenbach und der des Royal College. *** Bitte beachtet unsere neuen Öffnungszeiten in Frankfurt: Di - Fr 13 - 18 Uhr Sa 11 - 16 Uhr
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2014-03-16
Künstler: Hans-Christian Schink, Axel Anklam, Dana Meyer, Eckart Hahn u.v.m.
Thema: 13. bis 15. März 12 – 20 h 16. März 11 – 19 h Preview: 12. März, 14 – 21 h (auf Einladung) Deutschlands schönste und größte Kunstmesse lädt zu ihrer 11. Ausgabe ein. In diesem Jahr zeigen wir die thematische Ausstellung „Globalized Painting“, Fotografie von Hans-Christian Schink, Skulpturen von Axel Anklam und Dana Meyer und auf dem Skulpturenplatz Installationen von Eckart Hahn. Galerie Rothamel, Halle 3, Stand J 32 und Skulpturenplatz H32 Standtelefon +49 (177) 599 84 45
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2014-03-22
Künstler: Chris Biddy, Nabil El Makhloufi, Jochen Görlach, Eckart Hahn, Nguyen Xuan Huy, Rodion Petrov, Ulrike Theusner
Thema: Am Samstag, 11. Januar um 14 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich in unsere Frankfurter Galerie ein. Die Globalisierung mischt traditionelle Schulender Malerei auf und führt zu überraschenden Konstellationen. UnsereAusstellung „Globalized Painting“ stellt eine Reihe künstlerischmarkanter und technisch virtuoser Positionen vor. Im Werk von Nabil El Makhloufi treffenEinflüsse marokkanischer Malerei und sufistische Symbole auf Bildweltender Leipziger Schule. Nguyen Xuan Huy verbindet Themen und Technikendes sozialistischen Realismus vietnamesischer Prägung mit sozialkritischenAnsätzen und Methoden westlicher Reklame. Eckart Hahn verweist auflatente Aggressionen hinter scheinbar friedlichen Szenarien, während MonaBroschár mit dem Symbolgehalt kollabierender Lebensmittel spielt.Rodion Petrov dekliniert, was in Osteuropa aus dem Fotorealismus wurde,während Jochen Görlach seinen Arbeiten Techniken aus derIkonenmalerei zugrundelegt. Chris Biddy läßt Teenagerpostingszu Aquarellen dahinschmelzen und Ulrike Theusner übersetzt den Kanonder Kunstgeschichte virtuos in aktuelle Parabeln. Galerie Rothamel Frankfurt Fahrgasse 17, 60311 Frankfurt am Main, Telefon 0177 – 599 84 45 www.rothamel.de galerie@rothamel.de
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2013-12-21
Künstler: Thitz
Thema: Zur Eröffnung am Freitag, 22. November, 19 bis 21 Uhr und zum Künstlerempfang am Samstag, 23. November, 14 bis 16 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein. Wie einst bei Monet liegt Nebel über London und hüllt das Themse-Ufer in ein magisches Violett. Die Houses of Parliament, Big Ben und Westminster Bridge bilden im morgendlichen Dunst ein majestätisches Ensemble. Der zweite Blick enthüllt: Westminster ist mitnichten museal – es lebt! Von allen Türmen und Fialen schauen Gesichter, eine Fledermausdame mit sechs Brüsten flirtet ein Gespenst im Spitzbogenfenster an, Medaillons und gerahmte Bildnisse treiben über den Fluß, Wasser- und Luftgeister ziehen durch die Sphären. Der Dirigent dieser Kakophonie schwebt im Vordergrund, gelb-rot beschuht, ein heimlicher Tom Bombadil der Malerei. Thitz läßt der Kunst ihr Wesen, doch er nimmt ihr die heftigen Gewichte ab, mit der Generationen von Kunsthistorikern und ernsthaften Interpreten sie beschwert haben. Er ist ein Reformator, einer, der den direkten Kontakt nach oben wieder ermöglicht, ohne daß irgendein Prälat vermitteln muß. Der Respekt wird seiner natürlichen Grenzen verwiesen, die Augen öffnen sich, das Denken funktioniert barrierefrei. Dem 1962 geborenen Künstler geht es nicht nur um eine Entschlackung unserer Sicht auf die Kunst, sondern genauso um die Erschaffung eigener Welten. Detailreichtum wird zu einer neuen Form, differenziert sich aus und die entstehenden Stimmungen werden subtiler. Der Farbton des Dunstes über der venezianischen Lagune ist nur auf ersten Blick dem über London ähnlich - das Licht ist anders, südlicher, milder. Wie eine Fata Morgana steigt die Silhouette von Santa Maria della Salute über dem Canal Grande auf. Das Licht ist in der venezianischen Architektur immer von herausragender Bedeutung gewesen. Kongenial nimmt Thitz die Ideen des Architekten Baldassare Longhena auf, vermehrt sie um eigene Zutaten und belebt sie. Auf den ruhigen Wassern der Lagune treiben Tüten wie philosophische Kommentare. Thitz’ Kunst hat viele Facetten. Heiter und sonnendurchströmt können seine Bilder sein wie die Hagia Sophia, einst Konstantinopols Kaiserkathedrale, heute Touristenattraktion im quirligen Istanbul. Cool und bunt wie Berlin oder New York, visionär wie Londons riesiges Panorama aus der Vogelperspektive, melancholisch und tiefsinnig wie die Werke seiner Hybrid-Serie mit ihrer zurückgenommenen Farbigkeit. Pflanzen überwuchern die Städte der alten Welt und ebenso diese Bilder, es entstehen Tiefe und Magie, wie sie den Romanen von Carlos Ruiz Zafón eigen sind.
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2013-11-19
Künstler: Ulrike Theusner
Thema: Zur Eröffnung am Samstag, 19. Oktober von 14 bis 16 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein! Die Künstlerin wird anwesend sein. Es erscheint ein Katalog zur Ausstellung. New York erscheint mir immer wieder wie eine langsam zerbröselnde Stadt. Auch in die dritten New York Diaries schleicht sich das Gefühl einer nahenden Apokalypse ein, als würde die Stadt an jeder Ecke ihren eigenen Untergang heraufbeschwören. 1929 beschrieb der Dichter Federico Garcia Lorca in seinem “Dance of Death” eine ähnliche Empfindung: Cobras shall kiss on the top floors. Nettles shall shake courtyards and terraces. The stock Exchange shall become a pyramid of moss. Jungle Vines shall come behind the rifles. And all so quickly, so very, very quickly. Jedesmal versetzt mich die Stadt in einen Zustand nervöser Erregung. Ich bin fasziniert vom intensiven Rhythmus und der Schnelllebigkeit New Yorks, atemlos und schließlich ermüdet von der niemals endenden Reizüberflutung. Beinah lebe ich wie eine dieser quiekenden Subway- Ratten: Ich schlafe an den kalten Frühlingstagen und bin munter in den lilafarbenen Nächten. Die Stadt wirkt auf mich wie ein schwerfälliges, wunderbares, größenwahnsinniges Monstrum - ein wucherndes Geschwür, in dem Armut und Reichtum, Vergnügen, Missgunst, Melancholie und Oberflächlichkeit dicht beieinander wohnen. Sie sucht sich aus, wem sie zu Glück oder Leid verhilft, wer auserwählt ist und wer nicht benötigt wird, wer wieder aus ihrem großen Schlund ausgespien wird.... Meine Fortsetzung der New York Diaries aus den Jahren 2009 bis 2012 basiert auf Tagebucheinträgen, zahlreichen Fotos und vielen Bleistiftskizzen, die zwischen Januar und Juni 2013 in New York entstanden. Gestützt auf diese Skizzen entwickelte sich ein Zyklus von 40 Tuschzeichnungen. Ulrike Theusner Neue Öffnungszeiten: mittwochs 11 - 19 Uhr sowie nach Vereinbarung Abbildung: Ulrike Theusner, Der Triumpf, 2013,Tusche auf Papier, 70 x 50 cm
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2013-10-12
Künstler: Renata Egreja, Carolina Ponte, Leonardo Ramadinha
Thema: BRAZIL AM MAIN Renata Egreja, Carolina Ponte, Leonardo Ramadinha kuratiert von / curated by Valéria Sandre Weber Galerie Rothamel Frankfurt am Main 7. September - 12. Oktober 2013 Zur Eröffnung im Rahmen des Saisonstarts der Frankfurter Galerien am 7. und 8. September jeweils von 11 bis 18 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein. Lesung mit Reinaldo Moraes am Mittwoch, 11. September 2013 um 19 Uhr (Brasilianisch / Deutsch) Künstlerempfang / artist's reception am Samstag 12. Oktober 11 - 13 Uhr “Brazil am Main” präsentiert drei brasilianische Künstler - Renata Egreja, Carolina Ponte und Leonardo Ramadinha. Sie gehören einer neuen Generation an, die international vernetzt ist und trotzdem ihre Wurzeln nicht leugnet. Die lebhaften abstrakten Leinwände der Malerin Renata Egreja (*1984 in São Paulo) basieren auf szenographischen Mitteln des Karnevals – Farbexplosionen, eingängige Metaphern und Rhythmen. Ihre großformatigen Bilder entstehen organisch und diskontinuierlich, Gefühlen und Stimmungen entsprechend. Vitale Ausbrüche malerischer Energie manifestieren sich in mehreren Lagen Malerei, die mit einem linearen Muster in der obersten Farbschicht “verschlossen” werden. Carola Ponte (*1981 in Bahia) zeichnet, sticht, malt und installiert. Ihre Häkel- und Knüpfarbeiten heben die Grenze zwischen Handwerk und Kunst auf. Im Ornament verortet die Künstlerin Schlichtheit und Natürlichkeit, verleiht ihm zugleich durch Präzision Tiefe und läßt es ins Dreidimensionale wuchern. Es entstehen raffinierte Skulpturen. Leonardo Ramadinha (*1977 in Rio de Janeiro) konfrontiert die Betrachter seiner Fotografien mit fluktuierenden Details. Er riskiert, den Fluß der Zeit anzuhalten; die sublimen Konstrukte seiner Bilder evozieren Stille, selbst wenn es um veränderliche Objekte und Realitäten geht. Menschen lassen sich nur erraten, Polychromie weicht Monochromie.
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2013-06-16
Künstler: Hans-Christian Schink, Eckart Hahn
Thema: "The Solo Project" ist ein besonders ambitionierter Bestandteil des großen Basler Kunstzirkus. Zu dieser Messe kann man sich nicht bewerben. Wir sind eingeladen worden und zeigen Malerei und Objekte von Eckart Hahn und Fotografie von Hans-Christian Schink. Nun wiederum laden wir Sie, uns in der St. Jakobshalle zu besuchen. The Solo Project St. Jakobshalle, Brüglingerstraße 19-21, Basel 12. bis 16. Juni 2013
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2013-07-20
Künstler: Hans-Christian Schink
Thema: Ein Jahr nach dem Erdbeben und dem Tsunami am 11. März 2011 bereiste der Fotograf Hans-Christian Schink die japanische Region Tōhoku, deren Küsten von der Flutwelle am stärksten betroffen waren. Die von der Katastrophe verursachten Wunden sind noch unverändert, tief eingeschnitten in die Landschaft, auf die Schink stieß und die er fotografierte... Im Vergleich zu der Zeit direkt nach dem Beben, als der Tsunami absolut alles zerstört und Städte und Dörfer zu chaotischen Bergen von Schutt reduziert hatte, lassen die Schauplätze auf den Fotografien wieder eine gewisse Ordnung erkennen. Die Trümmer wurden beseitigt, und die meisten der ganz oder teilweise zerstörten Gebäude sind abgetragen oder entfernt, ihre Fundamente die einzigen Spuren des Dagewesenen. Das Ausmaß dessen, was verloren ging, wird genau dadurch sichtbar, als es sich um Eindrücke einer nur teilweise wiederhergestellten Ordnung inmitten der stillen Landschaft handelt. Verloren ist die tägliche Routine der Menschen, die sich in jedem Winkel der Region seit ewigen Zeiten entwickelt hatte... Schink führt uns vor Augen, dass der Tsunami nicht nur Gebäude, Wellenbrecher und andere vom Menschen geschaffene Strukturen verwüstete, sondern ebenso die Natur, die das Leben der Menschen umgab. Diese Bilder zeigen, wie der Tsunami, als ein anormaler Akt der Natur, Lebenswelten auslöscht, die im Laufe vieler Jahre der Interaktion zwischen den Menschen mit ihren Bestrebungen und der Natur ganz allmählich Form angenommen hatten. Aus einem Essay von Rei Masuda, Kurator für Fotografie am Museum of Modern Art Tokyo Der Fotograf Hans-Christian Schink (*1961) verbringt das Jahr 2014 an Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom. Das bedeutendste Auslandsstipendium für deutsche Künstler wurde Schink durch den Staatsminister für Kultur und Medien, Bernd Neumann, verliehen. Schinks Serie "Verkehrsprojekte Deutsche Einheit", begonnen Mitte der neunziger Jahre, prägte eine neue Sichtweise auf Kulturlandschaften, auf die vom Menschen stets von neuem überformte Natur. Mit den "Verkehrsprojekten" wurde Schink über Deutschland hinaus international bekannt. Seine Folge „1h“ hatte den Effekt einer diskreten Revolution in der Fotografie. Schink bewies, daß die von ihm favorisierte, scheinbar antiquierte Analogtechnik immer noch Raum für bahnbrechende Neuerungen bietet. Die analogen Schwarzweißaufnahmen lassen die Wirklichkeit in einem völlig neuen Licht erscheinen. Schink fotografierte die Sonne an jeweils zwölf Orten der nördlichen und südlichen Erdhalbkugel, in Stadt-, Wüsten-, Meeres- und Gebirgslandschaften - immer mit der Belichtungszeit von einer Stunde. Die lange Aufnahmedauer und die hohe Lichtintensität erzeugten „echte Solarisationen“: Die Sonne hinterläßt im Bild eine schwarze Spur, umgeben von einer hell strahlenden Korona. Schink war bereits Stipendiat der Villa Aurora, Los Angeles, und konnte sich 2012 in der Villa Kamogawa, Kyoto, seinen bekannt stillen, fast zeitvergessenen Arbeiten widmen. Die dabei entstandene Serie "Tōhoku" wird noch bis zum 20. Juli in der Galerie Rothamel Frankfurt gezeigt.
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2012-12-29
Künstler: Eckart Hahn
Thema: „Eckart Hahns Werke strahlen trotz ihrer schwer zu enträtselnden Ab- und Hintergründigkeit eine geheimnisvolle Ruhe und Gelassenheit aus. Nichts erscheint in ihnen zufällig oder willkürlich. Es ist eine durchkomponierte und vom Künstler in allen Teilen beherrschte Bildwelt. Auf der Basis einer hohen handwerklichen Präzision werden die Motive in voller Ernsthaftigkeit und Detailgenauigkeit präsentiert. Der Künstler ist ein Virtuose in der Darstellung von Stofflichkeiten, verbunden mit einer subtilen Lichtführung, die den stumpfen und eher nüchternen Eigenschaften der Acrylfarbe bemerkenswerten Glanz abringt.“ Marc Wellmann “Menschen, Objekte, Tiere und Landschaften werden aus Plastiktüten, Papier oder Wachs gebildet. Sie gehen in Flammen auf, ändern ihre Farben oder wechseln den Aggregatzustand. Es sind aggressive Bilder, die zwar nicht die Aggression an sich zeigen, doch mit dem Verweis auf das Ergebnis diese unmittelbar bewusst machen. Den Hintergrund der Darstellungen bildet fast immer ein monochrom gehaltener, leerer Bühnenraum, wodurch der Künstler im Unklaren lässt, wo diese Handlungen zu verorten sind und warum sie geschehen. Durch die materielle Verfremdung alles Lebendigen geraten die Darstellungen zu Stillleben.” Claudia Emmert Eckart Hahn wurde 1971 in Freiburg/Breisgau geboren. 2007 zeigten wir seine Arbeiten erstmals in unserer Galerie. In den vergangenen Jahren stellte er u.a. in den städtischen Galerien Klagenfurt, Bühl und Ostfildern, bei Pablo´s Birthday in New York, in den Kunstvereinen Mannheim, Reutlingen und Speyer, dem Museumsquartier Wien, im Kunstpalais Erlangen und den Kunstmuseen Heidenheim und Singen aus. Neben seine anspruchsvolle Malerei treten inzwischen technisch ebenso vollendete Objekte, Installationen, Fotografien und mediale Formen. Zur Eröffnung am 16. November um 19 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein. Es spricht Dr. Martin Stather, Mannheimer Kunstverein
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2012-11-12
Künstler: Wieland Payer
Thema: Wieland Payers Kunst entspringt einer Synthese von Science Fiction, Surrealismus und romantischer Wahrnehmung. Die atmosphärische Dichte und künstlerische Perfektion seiner Serie „Im Hercynischen Wald“ verweist auf Carl Blechen, ihre metaphysische Qualität auf Caspar David Friedrich. Zugleich ist Payer leidenschaftlicher Konsument fiktionaler Epen von Lem, Strugazki und Tarkowski. „Kunst wird für ihn interessant, sofern sie sich dem zu Erwartenden und deshalb geradlinig zu Entschlüsselnden entzieht, insofern sie versponnen ist, düster, durchaus auch apokalyptisch, persönlich, eigenartig und einfallsreich im romantischen Sinne.“ (Kai Uwe Schierz) Wieland Payer wurde 1981 in Erfurt geboren. Er studierte an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein Halle, der Accademia di Belle Arti Rom und erwarb 2011 am Royal College of Art in London seinen M.A.
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2012-09-25
Künstler: Axel Anklam, Robert Seidel
Thema: Abstrakte Kunst verzichtet scheinbar auf Referenzen – sie bildet weder Wesen noch Dinge ab. Sie glaubt an die Freiheit der Form, des Raumes, an den ungefilterten assoziativen Wahrnehmungsfluß. Der Bildhauer Axel Anklam und der Video- und Lichtkünstler Robert Seidel erweitern diese Offenheit um eine weitere Dimension – die erlebte Zeit. Ihre Gemeinschaftsarbeit „sputnik enterprise“ kombiniert Anklams „Boreaden“ mit Fragmenten von Seidels Projektionen, unter anderem „chiral“. Es entsteht eine neue Abfolge raumzeitlicher Eindrücke. Die Zahl der Wahrnehmungsmöglichkeiten steigt im Vergleich zu gegenständlichen Kunstwerken exponentiell und ermöglicht eine außerordentlich sinnliche Erfahrung im Spannungsfeld zwischen Skulptur und Projektion. Axel Anklam (*1971) war Kunstschmied und Restaurator, bevor er ein Studium der Bildhauerei aufnahm, das er 2004 abschloß. 2006 zeichnete die UdK ihn mit ihrem Meisterschülerpreis aus. 2010 berief die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart Anklam zum Gastprofessor. Robert Seidel (*1977) diplomierte an der Bauhaus- Universität Weimar. Seine Arbeiten wurden auf zahlreichen internationalen Festivals, in Galerien und in Museen wie dem Königlichen Museum der Schönen Künste Antwerpen, ZKM Karlsruhe, Nabi Art Center Seoul, Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen, Young Projects Los Angeles und dem MOCA Taipeh gezeigt. Abbildung: Axel Anklam, Boreade, 2008, Edelstahl und Robert Seidel, chiral, 2010, Installation und Video
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2012-06-02
Künstler: Moritz Götze
Thema: Das 21. Jahrhundert hat uns einen Punkt beschert, der Abenteuer zur Mangelware werden läßt. Kontinente, Pole, Gipfel und Tiefseegräben sind erforscht, die Claims abgesteckt und der Planet dicht besiedelt. Nahezu alles läßt sich per Knopfdruck erledigen, vom Einkauf bis zum Angriff. Der Rest ist Langeweile, und die Weltretter müssen Mails checken. Ein Glück, daß es Moritz Götze gibt! Jenseits der Trampelpfade der Kunstszene und der politisch korrekten Parolen ihrer Zensoren entdeckt er Herausforderungen, Glaubensfragen und Drängendes. Es stellt sich heraus: Unsere Welt ist groß, unbekannt, wunderbar und voller Gelegenheiten für erstaunliche Taten! Eine Menge davon vollbrachte Götze gleich selbst: Er rehabilitierte die Historienmalerei, holte die allegorische Kunst zurück ins pralle Leben, bereicherte die Emailherstellung um neue Methoden und schuf den „Deutschen Pop“. Unsere Ausstellung wandert – dann um einiges vergrößert – im Herbst 2012 ins Rourke Art Museum. Es erscheint ein gemeinsamer Katalog. Zur Eröffnung am 27. April um 19 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich nach Frankfurt ein. Moritz Götze wird anwesend sein. ABBILDUNG: Moritz Götze, Sweet Girl, 2011, Öl auf Leinwand, 120 x 160 cm
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2012-04-21
Künstler: Eckart Hahn, Wieland Payer, Hans- Christian Schink, Robert Seidel, Ulrike Theusner, Raïssa Venables, Rosemarie Weinlich
Thema: Wenn es um den eigenen Kulturkreis geht, kommt Religiöses in unseren Medien nicht gut weg. Mißbrauch, Mitgliedereinbuße, Mittelalter sind vorherrschende Konnotationen. Die Kirche ist aus der Mitte der Gesellschaft verschwunden. Ihre Kritiker besetzten die Lücke und dominieren heute Kultur und Kunst. Interessanterweise verhalten sie sich unbewußt wie Darsteller des eigenen Buhmanns: Sie tragen Schwarz, verfassen Dogmen, bilden Orden, stellen Inquisitoren und kassieren den Zehnt in Form von steuerlichen Vergünstigungen und Förderprogrammen. Die Unsitten wurden kopiert, die göttlichen Tugenden indes scheinen perdu - GlaubeLiebeHoffnung finden im aufgeklärten Abendland allenfalls noch ironische Verwendung. Sind Gott + Co. verloren? Wir begeben uns auf die Suche. Zur Eröffnung am 24. Februar um 18 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2012-02-18
Künstler: Annette Schröter
Thema: Die als Malerin farbintensiver Bilder bekanntgewordene Leipziger Künstlerin Annette Schröter arbeitet seit zehn Jahren intensiv mit dem Medium Papierschnitt. Seit fünf Jahren leitet sie als Professorin eine Klasse für Malerei und Grafik an der renommierten Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Annette Schröters "Weltbilder" setzen sich aus einer Vielzahl von Eindrücken, Erinnerungen, traditionellen Leitbildern, Vor- und Wunschbildern und entsprechenden Wertungen (nicht selten in Form von Vorurteilen) zusammen, die im Laufe der Sozialisierung erworben wurden. Motivische Anregungen zum Themenkreis der Sehnsuchts-, Ideal- und Wunschbilder fand und findet Annette Schröter auf Flohmärkten wie auch in den Tempeln der Kunst. Es sind Zeugnisse des Gefühls- und Weltanschauungskitsches aus dem ästhetischen Alltag jenseits des etablierten Kunstbetriebes. (Text von Kai Uwe Schierz)
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2011-12-31
Künstler: Michiko Nakatani, Katja Wiechmann
Thema: Zur Eröffnung am Freitag, 9. Dezember 2011 um 19 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein. Die Künstlerinnen werden anwesend sein. Die frühesten Skulpturen stellten Götter und Idole dar. Sie waren unmittelbare Stellvertreter des Abgebildeten, wer sie beschädigte, verletzte die Gottheit. Heute sind wir gewohnt, zwischen dem Abbild und dem Vorbild zu trennen. Michiko Nakatani und Katja Wiechmann verwischen diese Grenze, ihre Skulpturen entfalten ein ausgeprägtes Eigenleben und kommen der Vorstellung ganz nahe. Michiko Nakatani 1981 geboren in Tokio · 2001 Studium der Bildhauerei an der Tama Art University in Tokio · 2005 Umzug nach Deutschland · 2007 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Martin Honert, Diplom · 2010 »VOCA« Kunstpreis und Ausstellung im Ueno Royal Museum, Tokio · lebt und arbeitet in Tokio und Dresden Katja Wiechmann 1974 geboren in Erfurt · 1993 Ausbildung zur Holzbildhauerin · 1996 Lehramtstudium · 2002 Studium der Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Martin Honert · 2007 Diplom · lebt und arbeitet in Dresden
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2011-12-03
Künstler: Jörg Ernert
Thema: Jörg Ernerts Bilder gleichen geheimnisvollen Orten. Wer sie Blick für Blick erobert, empfindet Entdeckerfreude wie auf Reisen durch unbekanntes Terrain. Aus scheinbar zusammenhanglosen Strukturen werden Räume; abstrakte Oberflächen entrollen sich zu Panoramen, immer weitere Details und Stimmungen erscheinen. Ernert weiß genau, wie die Bahnen visueller Wahrnehmung verlaufen. Wie weit kann Abstraktion gehen, wenn der Gegenstand noch erkennbar bleiben soll, auf welche Weise bereichert Reduktion das Bild? Eine Frage, mit der sich viele Malergenerationen auseinandersetzten. Selten wurde sie so konsequent und tiefgründig beantwortet. Jörg Ernerts Malerei erweitert den Blick, seine Bilder verändern die Räume, in die sie gebracht werden, auf faszinierende Weise. Ernerts aktuelle Serie entstand während der vergangenen zwei Jahre. In einer Leipziger Kletterhalle fertigte der Künstler zahlreiche Skizzen, um die Licht- und Raumstimmungen in verschiedenen Situationen, zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten akribisch einzufangen. Im Atelier entstanden nach diesen Notaten Gemälde, oft in mehreren Fassungen, in expressiver, zugleich kraftvoll-ruhiger Farbigkeit, tiefgründig und weit tragend. Jörg Ernert wurde 1974 geboren, studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und absolvierte ein Meisterschülerstudium. Seit 2001 lebt er freischaffend in Leipzig und lehrt seit 2004 an der HGB. Die Eröffnung findet am Freitag, 4. November um 19 Uhr statt.
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2011-10-23
Künstler: Axel Anklam, Nabil El Makhloufi, Moritz Götze, Eckart Hahn, Nguyen Xuan Huy, Wieland Payer, Hans-Christian Schink, Ulrike Theusner, Thitz
Thema: MUNICH CONTEMPO 20. bis 23. Oktober 2011 Vernissage: Mittwoch, 19. Oktober, 17 - 21 Uhr geöffnet Do - Sa 12 - 20 Uhr, So 11 - 18 Uhr Postpalast - Säulenhalle, Stand C4 Wredestraße 10, 80335 München Fon +49 - 177 - 599 84 45 München galt in der Kunstszene lange als konservativ. Im vergangenen Jahrzehnt entwickelte es sich zu einem europäischen Zentrum der zeitgenössischen Kunst. 2002 eröffnete die Pinakothek der Moderne, 2009 das Museum Brandhorst. Sammler, Galeristen, Künstler und Kuratoren sorgen für frischen Wind an der Isar. Vergangenes Jahr erhielt die heimliche Hauptstadt endlich ihre Messe für zeitgenössische Kunst: die Munich Contempo. Die zweite Ausgabe koinzidiert terminlich mit der 56. Kunst-Messe München. Neuer Kooperationspartner der Munich Contempo ist die in München ansässige junge STROKE.ARTFAIR. An der Messe nehmen Galerien aus Deutschland, Österreich, Portugal, Spanien, der Schweiz, der Tschechischen Republik und den USA teil. Im Vergleich zum erfolgreichen Vorjahr haben wir unseren Stand ums Dreifache vergößert und zeigen Werke von Axel Anklam Nabil El Makhloufi Moritz Götze Eckart Hahn Nguyen Xuan Huy Wieland Payer Hans-Christian Schink Ulrike Theusner Thitz Zum Besuch unseres Standes C4 laden wir sie herzlich ein! Sammlern der Galerie schicken wir gern Karten für die Vernissage am Mittwoch, 19. Oktober, 17 - 21 Uhr. Senden Sie uns einfach ein E-Mail mit dem Betreff "Munich Contempo" und Ihrer aktuellen Postadresse. Die Karte gilt für 2 Personen.
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2011-12-18
Künstler: Jörg Ernert
Thema: Jörg Ernert "VOR ORT" Malerei 25. September - 18. Dezember 2011 Gern wird Jörg Ernert der Neuen Leipziger Schule zugerechnet. Sein Werdegang und sein künstlerisches Umfeld legen es nahe. Und doch stimmt das nur bedingt. Ernert entwickelt und benutzt eine völlig eigene Malerei; einer stilistischen Einordnung verweigert er sich. Viel stärker, als das in den letzten Jahren üblich war, rückt er die Peinture in den Mittelpunkt der künstlerischen Aufmerksamkeit. Wie wird die Farbe aufgetragen, wie stehen die Töne zueinander, auf welche Weise breitet sich die Komposition im Bildraum aus? Wie lässt sich realistische Malerei neu fassen? Diese Fragen interessieren den Leipziger Maler. Ernerts Arbeitsweise wirkt unglaublich frisch und authentisch. Die Motivik entspricht zwar noch den Lieblingsthemen der Neuen Leipziger Schule – es geht um Stadt-Räume, um belebte und unbelebte Orte. Doch die surreale Verrätselung zur metaphorischen Alptraumlandschaft findet nicht mehr statt. Jörg Ernert malt seine eigene Sicht der Dinge, er gehört zu einer neuen Generation. Die Eröffnung der Ausstellung findet am Sonntag, 25. September 2011 um 16.30 Uhr statt. Der Künstler wird anwesend sein. Begrüßung: Kasia Kamin ́ ska / Kuratorin Musik: Thomas Ernert / Oboe ORT DER AUSSTELLUNG: Kunsthalle Vierseithof Am Herrenhaus 2, 14943 Luckenwalde Öffnungszeiten: Do- Mo, 14-19 Uhr
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2011-01-08
Künstler: Ulrike Theusner
Thema: Kunsthalle macht Schule 20. September 2011 bis 8. Januar 2012 „Kunsthalle Darmstadt macht Schule“setzt die Serie von Alltagsthemen in der Kunsthalle fort. In der Ausstellung umspielen die Künstler spöttisch und anarchisch, nachdenklich, anklagend und selbstironisch die soziale Grundgröße schulischer Erziehung. Mit Ulrike Theusner und weiteren bemerkenswerten Künstlern: Günther Beckers, Joseph Beuys, Thomas Demand, Esra Ersen, Michael Fieseler, Candida Höfer, Anselm Kiefer, Simone Lucas, David Nash, Erwin Olaf, Justine Otto, Jaume Piensa, Sigmar Polke, Andrea Robbins & Max Becher, Jack Vanarsky, Joel-Peter Witkin, Heinrich Zille ORT DER AUSSTELLUNG: Kunsthalle Darmstadt Steubenplatz 1, 64293 Darmstadt, Tel. +49 - 6151 - 89 11 84 geöffnet dienstags bis freitags 11 - 18 Uhr, samstags, sonn- und feiertags 11 - 17 Uhr
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2011-11-13
Künstler: Axel Anklam
Thema: ABSTRACT CONFUSION versammelt 22 künstlerisch herausragende Positionen der vergangenen 10 Jahre, anhand derer sich deutliche Entwicklungen einer neuen Abstraktion abzeichnen. Neben Stars der Szene wie Axel Anklam, Martin Kobe und Thomas Scheibitz (der 2005 in Venedig den deutschen Pavillon bespielen durfte) sind auch Newcomer wie Robert Seidel, Wolfgang Flad und Shannon Finley vertreten. Christian Malycha hat die Schau kuratiert. ORT DER AUSSTELLUNG: Abstract Confusion 11. September bis 13. November 2011 Kunstverein Ulm Kramgasse 4, 89073 Ulm, Tel. + 49 - 731 - 66258 geöffnet dienstags bis freitags 14 - 18 Uhr, samstags und sonntags 11 - 17 Uhr
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2011-10-22
Künstler: Hans-Christian Schink
Thema: Hans-Christian Schink 1h Fotografie 03. September bis 22. Oktober 2011 Eröffnung am 02. September 201 um 19 Uhr Dem Fotografen Hans-Christian Schink widmen dieses Jahr gleich vier deutsche Museen Einzelausstellungen. Unsere Frankfurter Galerie begleitet die Tournee mit einer Auswahl von Werken aus seiner Serie „1h“. Schinks analoge Schwarzweißaufnahmen lassen die Wirklichkeit in einem völlig neuen Licht erscheinen. Der Künstler fotografierte die Sonne an jeweils zwölf Orten der nördlichen und südlichen Erdhalbkugel, in Stadt-, Wüsten-, Meeres- und Gebirgslandschaften - immer mit der Belichtungszeit von einer Stunde. Die lange Aufnahmedauer und die hohe Lichtintensität erzeugten „echte Solarisationen“: Die Sonne hinterläßt im Bild eine schwarze Spur, umgeben von einer hell strahlenden Korona. Die Realität erscheint dem Betrachter surreal, der festgehaltene Lauf der Zeit entrückt das Motiv ins Zeitlose. Die Bilder wirken befremdlich in einem Grade, der mitunter verstörend wirken kann - sie verharren in einem faszinierenden Schwebezustand der Verunsicherung. Hans-Christian Schink (* 1961) gehört zu den wichtigsten Fotografen der Gegenwart. Er wurde für seine Arbeiten mit zahlreichen internationalen Preisen und Stipendien geehrt und ist weltweit in öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten. Zur Eröffnung am Freitag, 2. September um 19 Uhr laden wir Sie und ihre Freunde herzlich ein. Der Künstler wird anwesend sein. Publikationen: - Hans-Christian Schink, Hatje Cantz, 2011 Deutsch/Englisch, 180 Seiten - "1h", Hatje Cantz, 2010 Deutsch/Englisch, 96 Seiten Abbildung: Hans-Christian Schink, 2/20/2010 6:53 am - 7:53 am S: 37°40.831' E: 178°32.635', 2010, Silbergelatine-Abzug, 180 x 225 und 120 x 145 und 80 x 100 cm, Auflage 5 + 3
Ort: Galerie Rothamel Frankfurt bis: 2011-06-07
Künstler: Nguyen Xuan Huy
Thema: Nguyen Xuan Huy Beat it Eat it Malerei 07. Mai bis 07. Juni 2011 Stanislaw Lem zeichnete in den "Sterntagebüchern" das Bild einer degenerierten Gesellschaft, deren Individuen sich lustvoll von Folterautomaten zerfleischen und wieder zusammenflicken lassen. Ein schönes Gleichnis für den desorientierten Hedonistenklub Europa. Anderswo sind die Deformationen weniger luxuriös: In Vietnam leben drei Millionen Menschen mit Genschäden durch das dioxinhaltige Agent Orange, die KP herrscht, der Dschungelkapitalismus blüht. Der in Berlin lebende Maler Nguyen Xuan Huy sucht nicht nach Moral, denn "nachträglich ist sie leicht zu haben", sondern entwickelt aus solcherart monströsen Normalitäten ein fiktives Elysium, dessen Bewohner mißgebildet sind und enthusiastisch einer Ideologie der Triebhaftigkeit folgen. "In meinen Bildern spielt die Parodie der Wertesysteme eine große Rolle", schreibt der Künstler. Nguyens Werke wurzelt in fernöstlicher Realität wie auch in der westlichen Kunstgeschichte. Der „Tanz“ spiegelt Henri Matisses gleichnamiges Werk, die "Sunflowers" konterkarieren Michelangelos Sixtina. "Ich beabsichtige, eine andere Version, meine Version dieser Werke zu schaffen - durch meine Geschichte verwandelt, durch meine Erfahrung aktualisiert, mit der Triebkraft jener Höhlenmenschen, die ihre Version der Gegenwart auf die Höhlenwand malten," schreibt der Künstler. Nguyen Xuan Huy wurde 1976 in Hanoi geboren. Er studierte in Vietnam Architektur und in Deutschland Malerei. Auf sein exzellentes Diplom an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein folgen ein Aufbaustudium, namhafte Stipendien und Preise.