
Ort: galerie son bis: 2025-06-28
Künstler: Britt Boutros-Ghali
Thema: Britt Boutros-Ghalis erste Einzelausstellung in Deutschland seit den 1970er Jahren. Eröffnung zum Gallery Weekend Berlin 2025 am 1. Mai. ------- Als weltweit anerkannte Künstlerin steht Britt in der Tradition der abstrakten Expressionisten und Wegbereiter der Farbfeldmalerei wie Helen Frankenthaler und Joan Mitchell. Mit einzigartiger Energie bringt sie ihre großformatigen, dynamischen Werke zum Leben. 1937 in Norwegen geboren, ist Britts Kunst tief von dem dramatischen Licht ihrer Heimat und ihren prägenden Erlebnissen während des Zweiten Weltkriegs beeinflusst. Seit über fünf Jahrzehnten lebt und arbeitet sie in Ägypten, inspiriert von dessen reicher Kultur und Geschichte. Ihre kraftvollen Werke atmen den Geist des „Action Painting“, bei dem Struktur und Spontaneität in perfektem Gleichgewicht stehen. In ihren Ateliers in Kairo und Agami erschafft Britt lebendige, expressive Kunstwerke, während ihr Zuhause ein Treffpunkt für Künstler und Sammler ist. Seit 1962 werden ihre Werke weltweit ausgestellt und befinden sich in renommierten Sammlungen. Für ihren bedeutenden Einfluss auf die zeitgenössische Malerei wurde sie mit dem norwegischen Sankt-Olav-Orden sowie dem ägyptischen Lifetime Achievement Award für Frauen in den Künsten 2023 ausgezeichnet. Die Nachfrage nach ihren Arbeiten ist ungebrochen, da sie weiterhin Grenzen überschreitet und Kunstliebhaber sowie Sammler auf der ganzen Welt begeistert. ----- A world-renowned artist, Britt Boutros-Ghali’s follows in the tradition of abstract expressionist and colorfield pioneers such as Helen Frankenthaler and Joan Mitchell, bringing a unique energy to her dynamic, large-scale paintings. Born in Norway in 1937, Britt’s art is deeply influenced by the dramatic light of her homeland and her formative experiences during World War II. For over five decades, she has lived and worked in Egypt, drawing inspiration from its rich culture and history. Her powerful works embody the spirit of action painting, balancing structure with spontaneity. From her studios in Cairo and Agami, Britt creates vibrant, expressive works, while her home serves as a gathering place for artists and collectors alike. Since 1962, her work has been exhibited worldwide and is held in prestigious collections. She has been honored with Norway’s Order of St. Olav and Egypt’s 2023 Lifetime Achievement Award for Women in the Arts—recognition of her profound impact on contemporary painting. The demand for her work is more fervent than ever as she continues to break boundaries and capture the hearts of art enthusiasts and collectors worldwide.
Ort: galerie son bis: 2020-07-15
Künstler: Joseph BEUYS, Barbara COLLINET, Bernhard HEISIG, Johannes HEISIG, Markus LÜPERTZ, A.R. PENCK, Gerhard RICHTER, Nam June PAIK, Sigmar POLKE, Hartmut RITZERFELD, Joerg STRUNZ, Katharina von WERZ
Thema:
Ort: galerie son bis: 2019-07-31
Künstler: Kwun Sun Cheol, 권 순 철
Thema: Kwun Sun-Cheol ist einer der bedeutendsten koreanischen Maler der Gegenwart. 1944 in Chang-Won, Südkorea, geboren, arbeitet und lebt er seit 1989 in Paris. Besonders berühmt sind seine großformatigen Gesichter. Seine Bilder bewegen sich zwischen Figuration und Abstraktion, sein Oeuvre umfasst sowohl Landschaften, Porträts, darunter Selbstporträts, wie auch surreale Darstellungen, die er „Seelen“ nennt. Kwuns Landschaften sind menschenleer, auch die Vegetation fehlt meistens oder zeigt sich in der Ferne schwarz und winterlich. Dargestellt sind die Landschaften in einem Spektrum, das von aufgelösten weichen Pinselstrichen zu knäuelartig geballten Strichen reicht. Erstere vermitteln etwas Diesiges, Kühles und Atmosphärisches. Von einer Erkundung der Oberflächen zeugen die anderen: von steinigen, unbewachsenen Bergen, von der rauen Erde. Stein, Erde und Meer haben etwas Ursprüngliches und Unendliches an sich. Einige Stadtbilder greifen die Farbigkeit und Stimmung von Camille Pissarros Parisbildern auf. Auch in seinen Porträts besteht die Spannung zwischen weichen und harten Pinselstrichen, zwischen Oberfläche und Tiefe. Einige Porträts wirken beinahe wie Skulpturen, so viel Schichten vereinen sie, und doch löst sich die Energie und Spannung der Linie auf, um das Gesicht letztendlich als Schein zu entlarven, als Hülle. Denn die Pinselstriche bilden keinen festen Körper, sie lösen sich auf, als wären sie nur die Beschreibung eines Blickweges, sie bilden in ihren Ballungen und Überkreuzungen ein topographisches Relief. Kwun gibt den Ausdruck der Porträtierten nicht Preis, lässt sie den Blick abwenden und in sich gekehrt erscheinen. Er stellt Menschen da, junge mit glatter Haut, aber noch öfters alte und faltige, durch die Zeit und das Leben geprägte. Die Individualität seiner Gesichter ist ein Zufall, dem der Maler auf die Spur geht, als würde er physiognomische Studien betreiben, letztendlich malt er den Mensch an sich. So sind sie keine Porträts im eigentlichen Sinne. Quellen für seine Gesichter sind auf der Straße angefertigte Skizzen, Gemälde oder Fotos aus Zeitschriften. Kwun ist ein begeisterter Zeichner, gerade da ist bei ihm eine Freiheit der Darstellung zu sehen, die diese Gesichter auch als Phantasien erscheinen lässt. Die Gesichter können rückversetzt in die Zeit gedacht werden, wie eine entfernte Erinnerung, so sieht es Daphné Le Sergent: Eine typische Melancholie, aus dem Koreakrieg (1950-53) und seinen Folgen resultierend, prägt ihrer Meinung nach die Bilder. Zwischen Kwuns Farben, die in ihrer Überlagerung und Mischung eher eine Palette von Graus bilden, blitzen Gelb, Blau, Rot auf, Farben aus der Glas- oder der Buchmalerei. Kwuns Suche nach Spiritualität in der Kunst zeigt sich besonders in seinen „Seelen“, die mystische Lichterscheinungen, gefallene Seelen, Gekreuzigte darstellen. Da wird diese Suche als zentrales Anliegen seiner Kunst am Deutlichsten. von Verena Alves-Richter
Ort: galerie son bis: 2015-01-17
Künstler: Junggeun OH
Thema: The work of Junggeun Oh is centered around the unusual balance between two surfaces. Junggeun Oh has been working for several years now on the Interspaces, taking the silhouette of buildings against the sky from his own subjective viewpoint in different cities and so creating a very personal map of the town. In countless variations he goes in pursuit of a shape, which he might have found in the urban reality, but which he uses to create the most abstract form dividing surfaces from each other. He leaves the viewer marvelling at the strange balance between the two, where none overweighs the other and where there is no foreground and background but just plain surface. Oh uses strong colours with a deep glow and without relation to the motive. He especially favours the colour red, which is shown in endless variations, from very bright to a very dark brownish hue. Black is also a favorite of his, from charcoal to lacquer. The contrast between the areas in his pictures might be also between very smooth areas and very rough areas formed by a lot of small brushstrokes. The continuous repetition of gestures and the erasing of the individual handwriting gives his work a meditative trait. It goes way beyond the reflection on the individual defining himself in the borders and bounds of architecture and society and has a stern mathematical beauty about it. In his late works, surfaces are cut out and canvas contrasts with flimsy fragile cardboard, with a small interstice between the two. And he leaves the square frame, choosing unusual contours also for the outer border of his pictures. His paintings have a special hermetic elegance about them, they become flat sculptures. ......................................................................... Junggeun Ohs Werk dreht sich um das ungewöhnliche Gleichgewicht zwischen zwei Oberflächen. Seit mehreren Jahren arbeitet Junggeun Oh nun schon an seinem Thema der Zwischenräume, in verschiedenen Städten war er unterwegs und studierte die Silhouette von Gebäuden gegen den Himmel, schuf so eine ganz individuelle eigene Landkarte der Stadt. Er nahm Formen auf, die er zwar in der urbanen Realität vorfand, die er aber dann in endlosen Variationen in abstrakteste Gebilde von kontrastierenden Flächen verwandelte. Der Betrachter wundert sich über die unübliche Balance zwischen diesen Flächen, wo keine die andere an visueller Wucht überwiegt, wo kein Vorder- und kein Hintergrund ist, nur die Ebene. Oh benutzt kräftige Farben mit tiefem Glanz und ohne Beziehung zum ursprünglichen Motiv. Er favorisiert die Farbe Rot, die er in unzähligen Varianten von einem hellen Rot bis zu einem sehr dunklen, bräunlichen Ton verwendet. Auch Schwarz benutzt er gerne, das er wie Kohle oder Lack aussehen lässt. Ein möglicher Kontrast ist auch der zwischen sehr glatten Oberflächen - entstanden aus zahlreichen Schichten dünn aufgetragener Farbe - und rauen Oberflächen, die aus unzähligen mechanisch aufgetragenen kleinen Pinselstrichen gebildet werden. Die stetige Wiederholung der Gesten und das Verschwinden des individuellen Pinselstriches geben seinem Werk eine meditative Seite. Seine Reflektion geht weit über die eines Individuums in den Grenzen von Gesellschaft und Architektur hinaus. Eine strenge mathematische Schönheit zeichnet Junggeun Ohs Werk aus. In seinen letzten Werken schneidet er aus seinen Leinwänden Teile aus und füllt Leinwandausschnitte mit fragilem bemalten Karton, es bleibt zwischen beiden ein feiner Spalt. Und der Maler verlässt den rechteckigen Rahmen und wählt ungewöhnliche Konturen. Seine Bilder besitzen die hermetische Eleganz flacher Skulpturen.
Ort: galerie son bis: 2016-06-25
Künstler: Andrej Becker
Thema:
Ort: galerie son bis: 2016-03-26
Künstler: Tsend, Gan-Erdene
Thema: Die Bilder von Gan Erdene Tsend sind weit, tief und endlos. Schon die Landschaft selbst schafft ein Bewusstsein des Verhältnisses von illusionistischem Raum und konkret-malerischer Fläche. Die Differenzierung geschieht wesentlich auf der zweidimensionalen Bildfläche als Auseinandersetzung mit der Malerei und ihren Variationsmöglichkeiten.
Ort: galerie son bis: 2015-11-15
Künstler: Tschoon Su KIM
Thema: ... The color blue, usually said to be soothing and calm, is redefined by Tschoon Su KIM . The energetic and gestural application of paint with sometimes marked internal structures is expressive and impulsive in a controlled way, but not as an expression of a tortured self, rather of the creative spirit; a gestural abstraction, a variant of action painting: The energy of the performance is communicated to the viewer, who realizes that they are manifest. Aesthetically, KIM lives in a painterly cosmos of blue, which, to us, is a likeness of the cosmos and its harmony. That is meaningful indeed. ............................................ (...) Die sonst als ruhig oder beruhigende geltende Farbe Blau wird bei Tschoon Su KIM umgedeutet. Der energetische und gestische Farbauftrag mit gelegentlich deutlicher Binnenstruktur ist expressiv und kontrolliert impulsiv, aber nicht als Ausdruck des leidenden Ichs, sondern des kreativen Geistes; eine gestische Abstraktion, eine Variante von Action Painting: Die Energie der Ausführung teilt sich dem Betrachter mit, dem so die erkennbaren Strukturen sinnfällig werden. KIM lebt ästhetisch in einem malerischen Kosmos aus Blau, der uns als Ebenbild des Kosmos und seiner Harmonie begegnet. Das ist bedeutend. GC Rump
Ort: galerie son bis: 2015-08-16
Künstler: Jean-Michel Basquiat
Thema: Arbeiten auf Papier des bedeutenden amerikianischen Malers.
Ort: galerie son bis: 2015-05-23
Künstler: Junggeun OH
Thema: zwischenräume | interspaces Junggeun Ohs Werk dreht sich um das ungewöhnliche Gleichgewicht zwischen zwei Oberflächen. 2014 hat Oh einige Zeit in New York verbracht und studierte die Silhouette von Gebäuden gegen den Himmel, schuf so eine ganz individuelle Kartographie der Stadt. Er nahm Formen auf, die er zwar in der urbanen Realität vorfand, die er dann aber in endlosen Variationen in abstrakteste Gebilde von kontrastierenden Flächen verwandelte. Er löst Verwunderung über die unübliche Balance zwischen diesen aus, denn keine überwiegt die andere an visueller Wucht, es gibt keinen Vorder- und Hintergrund, die Wahrnehmung schwingt zwischen Zwei- und Dreidimensionalität. In seinen letzten Werken schneidet er aus seinen Leinwänden Teile aus und füllt diese Ausschnitte mit fragilem bemaltem Karton, ein feiner Spalt trennt beide Materialien. Und der Künstler verlässt den rechteckigen Rahmen und verleiht seinen Bildern ungewöhnliche Konturen. Ohs Bilder gewinnen so die hermetische Eleganz flacher Skulpturen. The work of Junggeun Oh is centred around the unusual balance between two surfaces. In 2013 Oh was artist in residence in New York, taking the silhouette of buildings against the sky from his own subjective viewpoint and so creating a very personal map of the town. In countless variations, he goes in pursuit of a shape, which he might have found in urban reality, but which he uses to create the most abstract border dividing colour areas from each other with a strange balance between the two, where none overweighs the other, where there is no foreground and background but rather plain surface, and perception swings between the two- and tridimensional. In his latest works, surfaces are cut out, and canvas contrasts with fragile cardboard, with a small interstice between the two. The artist leaves the square frame, choosing unusual contours also for the outer border of his pictures. Thus Oh’s paintings have a special hermetic elegance about them, they become flat sculptures.
Ort: galerie son bis: 2015-02-08
Künstler: Gerhard Richter
Thema:
Ort: galerie son bis: 2014-12-20
Künstler: Julian Schnabel
Thema:
Ort: galerie son bis: 2014-11-08
Künstler: Marcel Broodthaers
Thema: Die galerie son zeigt im Kunstherbst ein kleine Auswahl von Acrylarbeiten des belgischen Konzeptkünstlers Marcel Broodthaers. --------- During art fall galerie son shows a fine small selection of acrylic works by Belgian conceptual artist Marcel Broodthaers. ---------
Ort: galerie son bis: 2014-07-21
Künstler: KWUN Sun Cheol, PAK Hyon Chol, Junggeun OH, Kwang LEE, SIM Kwang Chol
Thema: Ab Mittwoch, dem 26. März, sind in der galerie son sowohl zwei Künstler aus Nordkorea - SIM Kwang Chol und PAK Hyon Chol - als auch drei Künstler aus Südkorea - Kwang LEE, Junggeun OH und KWUN Sun Cheol - zu sehen. So kommen in dieser ungewöhnlichen Schau Künstler aus den zwei Hälften eines seit Ende des zweiten Weltkrieges geteilten Landes mit zwar gemeinsamer Vergangenheit und Traditionen, jedoch mit vollkommen anderen Werdegängen, Arbeitsbedingungen und künstlerischen Vorbildern zusammen. (...) So kommen sich die Künstler trotz verschiedener Wege doch in vielen Aspekten ganz nahe: was die Landschaftsmalerei betrifft, in ihrem sensiblen Umgang mit Licht und Farbe und in ihrem Lavieren zwischen Realität und idealer Vorstellung und die Architektur betreffend, in der Brechung ihrer intendierten Wirkung und Schwere. Sowohl einige Sujets als auch manch expressiver Pinselstrich lassen den Geist der Geschichte durch diese Bilder schweben und geben ihnen den koreanischen Touch. Es werden von den ausgestellten Künstlern in verschiedener Weise Grenzen ausgelotet. Verena ALVES-RICHTER ----------------------------------------- From Wednesday, 26 March on, galerie son is showing both two North Korean artists - SIM Kwang Chol and PAK Hyon Chol - and three South Korean artists - Kwang LEE, Junggeun OH and KWUN Sun Cheol. This extraordinary exhibition gives you the opportunity to compare artists from a divided country, united by a common past and traditions but having been trained and living and working in totally different ways. (...) Although looking at first sight very different, these painters have some similarities in their approaches: the heightened sensibility regarding atmosphere created by light in the landscape, the ambiguity between the real and the imagined and the subtle questioning of the role of architecture. These artists tackle borders of different kinds as their subject matter. Verena ALVES-RICHTER
Ort: galerie son bis: 2013-11-23
Künstler: Jörg Strunz, Sandra Thier
Thema: Drei Jahre hat es gedauert, bis sich der Fotograf JÖRG STRUNZ und RTL2-Newsanchor und UNICEF Patin SANDRA THIER im Sommer 2013 zu zwei Shootings trafen. In der galerie son werden die Ergebnisse erstmals der Öffentlichkeit präsentiert: feinfühlig inszenierte Fotos im Look der 1960er Jahre, bei denen Oldtimer und die Umgebung zu Statisten werden, sobald SANDRA ihre feurigen dunklen Augen spielen lässt. Anlässlich der Ausstellung gibt es steirischen Wein vom Weingut Muster aus Gamlitz. --------------------------------------------- The preparings took three years until photographer JÖRG STRUNZ and well-known RTL2 woman anchor and UNICEF ambassador SANDRA THIER met in summer 2013 for two shootings. In galerie son the results will be presented to the public for the first time: perfectly staged photographs in a modern 1960ies look, where vintage cars and the scene become perfect backgrounds making SANDRA and her fiery dark eyes shine. On the occassion of the show there will be wine from the vineyard Muster Gamlitz.
Ort: galerie son bis: 2013-09-10
Künstler: ARMAN, Alexander CALDER, CHRISTO, Lucio FONTANA, Tschoon Su KIM, Yves KLEIN, KWUN Sun Cheol, Junggeun OH, Robert RAUSCHENBERG, Niki de SAINT-PHALLE, Davis SPILLER, William SWEETLOVE, Walasse TING
Thema: DIALOG #5 Werke verschiedener internationaler Künstler begegnen sich mit einer Gemeinsamkeit: Die Farbe BLAU. Lange Nacht am Samstag, 31. August 18-2 Uhr
Ort: galerie son bis: 2013-07-13
Künstler: Junggeun OH
Thema: Junggeun OH lebt und arbeitet seit 2005 in Berlin an seinem Thema der Zwischenräume. Ein weiteres Kapitel seiner intensiven Auseinandersetzung wird nun in der galerie son präsentiert. Was OH 2013 zeigt, ist konsequent: auch die Leinwände bringt er nunmehr in Form, setzt die Zwischenräume hinein und hinaus, reduziert und abstrahiert. Neben zahlreichen Motiven aus seiner Heimatstadt Berlin sind diesmal auch die Böttcherstraße in Bremen und die Messehalle der Art Basel zum Objekt seines ästhetischen Blickes geworden. Junggeun OH has been living in Berlin since 2005 and working continuously on his topic of The Interspaces. Another exciting chapter of his intense work is presented at galerie son from 18 May to 13 July, 2013. What Oh shows is consequent: he now brings into shape even the canvasses, cuts out and puts in the interspaces, reduces and abstracts. Beside several motives from Berlin, this time Böttcherstraße in Bremen and the Basel Art Fair Building also became objects of his aesthetic view.
Ort: galerie son bis: 2013-04-28
Künstler: Franco Maurina
Thema: Während des Gallery Weekend Berlin lädt die galerie son auch am Sonntag ein, die raumfüllende Installation Frame Theatre von Franco Maurina zu besuchen, die alte und neue Techniken, Musik und Visualisierung zu einem einmaligen Kunsterlebnis verknüpft.
Ort: galerie son bis: 2013-05-11
Künstler: Franco Maurina
Thema: Der italienische Filmemacher und Musiker Franco Maurina hat seit über 15 Jahren eine weltweit einmalige eigene Technik zur Darstellung lebensgroßer holografischer Filme entwickelt. In der galerie son präsentiert er in einer Uraufführung sein „Selbstporträt“ - eine Reise durch verstörende Erinnerungen, präzise inszeniert in einem in den Galerieräumen installierten Zimmer, in dem Maurinas wundersame Musik geisterhafte Gestalten zum Leben erweckt. For more than 15 years the Italian film maker and musician Franco Maurina has been developing his own unique technique for showing life-sized holograms in motion. In galerie son his "self portrait" premieres - a journey through tormenting memories, precisely staged in the reinstallation of his past home's room where his wondrous music awakens disembodied figures to life. Eröffnung Freitag, 15. März 2013 um 19 Uhr opening Friday 15 March 2013 at 19:00 Teil der 32. Langen Nacht der Museen am Samstag, 16. März 2013 von 18-2 Uhr Tickets 18/12 € part of 32nd Long Night of Museums on Saturday 16 March 2013 from 18-2 Tickets 18/12 €
Ort: galerie son bis: 2013-01-19
Künstler: Kwang LEE
Thema: In Kwang Lees Gemälden erstrahlen die Berliner Seen und Davoser Landschaften unter dem tiefblauen Sternenhimmel in einem geheimnisvollen Licht. Es ist weder ein beobachtetes Licht, wie das Studienobjekt der Impressionisten, noch ein inszeniertes Licht. Die Dinge scheinen aus sich selbst heraus zu leuchten. Ihr ureigenes Wesen erstrahlt, welches uns zugleich vertraut und fremd ist. Es ist ein gespürtes Licht, das Kwang Lee zum Ausdruck bringt. Die Dunkelheit raubt ihr den wichtigsten Sinn des Malers und stärkt ihr Empfinden für das verborgene Wesen der Dinge. (...) In Kwang Lee’s paintings, the Berlin lakes and the landscapes of Davos shine in a mysterious light. This light is not an observed one, like the Impressionists’ object of study, nor an artificial mise-en-scène. Objects seem to glow from within. Their intrinsic essence shines through, making them look both familiar and strange. It is a perceived light which Kwang Lee brings to expression. Darkness robs her of the most important sense of a painter, and strenghtens her inner feeling for the hidden essence of things. (…) Barbara Birg-Rahmann OPENING 8 December at 7pm winter holidays 21 dec - 5 jan
Ort: galerie son bis: 2012-11-24
Künstler: Christian Martinelli
Thema: Der südtiroler Fotograf Christian MARTINELLI präsentiert in der galerie son das Ergebnis seiner Arbeit mit dem Künstlerkollektiv CubeStories und zeigt die beeindruckenden und im doppelten Sinne einmaligen Ilfochrome-Fotografien, die von und mit seinem 2x2m großen, verspiegelten Kamera-Kubus aufgenommen wurden. Auch der Kubus selbst wird installiert ein. ERÖFFNUNG Freitag, 6 oktober 2012 um 19 uhr In galerie son the South Tyrolean artist Christian MARTINELLI will present the result of his work with the collective CubeStories: impressive and unique Ilfochrome photographies made by his 2x2m sized, mirror-coated Camera Cube which will be installed in the gallery, too. OPENING Fri 6 october 2012 at 7pm
Ort: galerie son bis: 2012-09-29
Künstler: KIM Song Gun, HONG Chun Un, KIM Myong Un, Jin Hyok, JOO Jong Hwan, ...
Thema: Künstler des nordkoreanischen Mansudae Art Studios in der galerie son Nur wenige Schritte von der nordkoreanischen Botschaft in Berlin entfernt, stellt die galerie son ab Ende August ein paar der renommiertesten Künstler des Mansudae Art Studios aus Nordkorea vor. Die Gemälde und Graphiken wurden vor Ort in Pjöngjang ausgewählt und zeigen eine Vielfalt von Stilen und Techniken im Umgang mit dem Thema Landschaft, das seit den 70er Jahren bei den Mansudae-Künstlern ein beliebtes Sujet ist. Wasser, sei es als See, Fluss oder Wasserfall, spielt in den meisten Werken eine zentrale Rolle, wie auch die bergige koreanische Landschaft. Keineswegs sollte die Künstlervereinigung Mansudae als eine Variante des chinesischen Künstlerdorfes Dafen, wo man in industriellem Ausmaß Kopien anfertigt, verstanden werden: Das Mansudae Art Studio fertigt zwar auch „Gebrauchskunst“ an – darunter offizielle Skulpturen und Denkmäler, die über die Mansudae Overseas Projects gerne auch aus Afrika in Auftrag gegeben werden – es ist aber zugleich ein Zusammenschluss von ca. 1000 individuell auf höchstem Niveau arbeitenden Künstlern, die eine lange Ausbildungszeit und ein forderndes Studium durchlaufen haben. Diese Ausstellung ist die erste Etappe eines längerfristigen Projektes der galerie son, die im Herbst nordkoreanische Künstler zu einem längeren Arbeitsaufenthalt nach Berlin einladen wird. Später soll ein Austausch auch mit südkoreanischen Künstlern stattfinden, eine Annäherung ähnlich derer, die zwischen Künstlern aus Ost- und Westdeutschland nach dem Fall der Mauer stattfand: ein Zusammenkommen im Bereich der Kunst als kleines Wunder! Die ausgestellte Kunst zeigt, entgegen unserer Erwartungen in Bezug auf Nordkorea, ein Bild der völligen Normalität. So stellt KIM Myong Un in impressionistischen Pinselstrichen das am Fluss Taedong gelegene Pjöngjang voll flirrender Lichter in einer Abendstimmung, die sowohl ein heiteres Paris des fin-de-siècle mit seinen Brücken über der Seine wie auch eine heutige asiatische Megacity evoziert. Im Hintergrund ist ein pinselförmiges Hochhaus zu sehen, das die Chuch’e-Ideologie von Kim Il Sung repräsentiert. Die Künstler haben die Vorgabe, eine Kunst zu schaffen, die einen den Volksmassen verständlichen Inhalt hat und die Ideen von Sozialismus und Gemeinschaft verkörpert. Die Chuch’e-Ideologie bezog die Intellektuellen in das Vorantreiben der Nation ein: So zeigt das Emblem der Koreanischen Partei der Arbeit außer Hammer und Sichel auch den Pinsel als deren Symbol. In solch einer Ideologie ist abstrakte Kunst nicht möglich, die Maler können aber gerade über die Darstellung von Wasser große Flächen in ihre Werke integrieren, die sowohl die Virtuosität des realistischen Malens wie auch den Reiz des Abstrakten in sich vereinen. Das wird besonders deutlich im Ölbild von KIM Song Gun, das eine Küstenlandschaft mit sich wild aufbäumenden Wassermassen zeigt, im Hintergrund zerklüftete Felsformationen der Kumgang-Berge, die durch die Einwirkung des Wassers zu kollabieren scheinen. Die Darstellung winziger Möwen im Vordergrund lässt das Wasser noch stärker als Inbegriff eines machtvollen Naturelements erscheinen. Ob die Wucht des grünleuchtenden Wassers eher als Parabel für ein Regime oder schlichtweg für den Lauf der Zeit steht, das bleibt dem Betrachter überlassen. Dieses Bild ist eine Fassung eines Gemäldes, das gerne als Hintergrund für offizielle Fotos - so auch beim Besuch von Bill Clinton 2009 - benutzt wurde und vom Journalisten Eric Gibson im „Wall Street Journal“ allzu schnell als „totalitärer Kitsch“ verdammt wurde. Aber auch er erkannte, dass „die Wellen größer waren als die Honoratioren, die für das Bild posierten, und sie beherrschten den Vordergrund so, als wären sie dabei, auszubrechen und die versammelten Würdenträger zu ertränken“. Viele Mansudae-Künstler arbeiten noch in traditionellen Techniken mit langer Tradition. Es werden Holzschnitte und die chonsunhua genannte Pinsel-und-Tusche-Malerei zu sehen sein, die in Korea immer etwas wagemutiger als in China ausfiel. Einen besonderen ästhetischen Reiz entfalten die Holzschnitte des Künstlers HONG Chun Ung. Er zeigt zwei Ansichten des Berges Baekdu in all seiner Erhabenheit und Majestät: den Berg in der Ferne und den See, der sich in seinem schneebedeckten Krater gebildet hat. Die ungewöhnlichen Farben leuchten lackähnlich und sind eine Besonderheit des koreanischen Holzschnittes. Der Baekdusan (san=Berg) ist von zentraler Symbolik sowohl für Nord- wie auch Südkorea, denn er wird als ein heiliger Ort gesehen, wo der Ursprung der koreanischen Nation in Urzeiten liegt. Dort soll das erste Reich von Gojoseon 2333 v. Ch. gegründet worden sein. Von nachfolgenden Dynastien wurde der Berg weiterhin verehrt, die Nordkoreaner haben ihn auch in sozialistischer Hinsicht mythifiziert, als ein Ort des Widerstandes gegen die Japaner durch Kim Il Sung und als Geburtsort von Kim Jong Il. Durch die Wechselfälle der Geschichte gehört dieser Berg und der Kratersee jetzt zur Hälfte Nordkorea und China. Michel Poivert schrieb über die Mansudae-Künstler: „Wir werden Zeugen einer Menschlichkeit, die durch die Sanftheit der dargestellten Körper und Haltungen an die Oberfläche kommt, und die dem Anschein nach die fortdauernden Bilder der Autorität in ihrem innersten Herzen ablehnt“. So sind die ausgestellten Künstler in ihren weicheren, „traditionelleren“ Werken oft am „zeitgenössischsten“ und am nächsten. Und uns wird ein Blick in eine Welt zuteil, in der Künstler unter völlig anderen Bedingungen arbeiten. Eröffnung zur Langen Nacht der Museen am 25.8.2012 17-2 Uhr, private view um 17 Uhr -------------------------------------------------- Artists of the North Korean Mansudae Art Studio in galerie son Only a few steps away from the North Korean embassy, galerie son is exhibiting from the end of August a small selection of works by some of the most renowned artists of the Mansudae Art Studio of North Korea. The paintings and prints were chosen in Pyongyang and show a variety of styles and techniques in dealing with the subject of landscape, which has become very popular with the Mansudae-artists since the Seventies. Water, be it the sea, a lake, river or waterfall, plays a central role in most of the works, as does the mountainous Korean landscape. The association of artists Mansudae should not at all be understood as a variant of the Chinese artists’ village Dafen, which produces copies of paintings on an industrial scale. Although the Mansudae Art Studio also produces “utilitarian” art – for example official sculptures and paintings that are often commissioned from Africa – it is at the same time a pool of about 1.000 artists working individualistically, who have gone through a long period of training and demanding studies. This exhibition is the first step in a long-term project of galerie son, which intends to bring a few North Korean artists to work over a longer period of time in Berlin. Later, an exchange is intended to take place with South Korean artists, a rapprochement similar to the one that took place between artists from East and West Germany after the fall of the Wall: an approach in the field of art as a small miracle! Against our expectations of North Korean art, the works in the exhibition show a picture of complete normality. Thus, KIM Myong Un shows Pyongyang in evening mood, full of shimmering lights at the border of the river Taedong and ressembling both fin-de-siècle Paris with its bridges overspanning the Seine, and a contemporary Asian megacity. In the background, a skyscraper in the form of a paintbrush can be seen that represents the Chuch’e ideology of Kim Il Sung. Herein artists have the task of creating art with a content matter understandable to the masses and embodying the ideas of Socialism and community. The Chuch’e ideology integrated the intellectuals in the process of moving the nation forward: the emblem of the Korean Worker’s Party shows the paintbrush beside the hammer and sickle. Within such an ideology, abstract art is not acceptable. But particularly in the representation of water, painters are able to create big surfaces that integrate both the virtuosity of realistic depiction and the zest of the abstract. This becomes specially evident in the oilpainting by KIM Song Gun showing a seashore landscape with water masses wildly rising before a background of jagged rock formations belonging to the Kumgang-mountains, which look as if they are collapsing due to the impact of the water. The representation of little seagulls in the foreground further emphasizes the quality of water as a powerful force of nature. Whether this force is a metaphore for the regime or just a representation of the passing of time is left to the viewer. This picture is a variant of a painting by the same artist, which was often used as a background for official photographs of politicians, like when Bill Clinton came on an official visit in 2009. The Wall Street Journal’s reporter Eric Gibson condemned it all to quickly as “totalitarian kitsch”. But even he noticed that “the waves were bigger than the figures posing for the photograph, and they dominated the foreground as if ready to break out and drown the assembled dignitaries.” Many of the Mansudae artists still work in traditional Asian techniques that have a long tradition. There will be woodcuts on show, and also the chonsunhua or “brush-and-ink” technique, which in Korea always was a bit bolder than in China. A special aesthetical allure is unfolded in the woodcuts of HONG Chun Ung. He shows two depictions of Mount Baekdu in all its majesty and gravity: the mountain seen from far away, and the lake within its snowy edged crater. The unusual colours shine like lacquer, a specificity of Korean woodcut. The Baekdusan (“san” meaning mount) has a great symbolic value both for North and South Korea, since it is seen as a sacred place where the origin of the Korean nation lies. Here is where the first kingdom of Gojoseon was founded in 2333 BC. Also the following dynasties revered the mountain, and even North Koreans still mystified it in a Socialistic way by emphasizing it as the location from where resistance against the Japanese took place and as the birthplace of Kim Jong Il. Through the vicissitudes of history, this mountain and its craterlake are now divided by a border and belong half to North Korea and half to China. The art historian Michel Poivert wrote about the Mansudae artists: “we witness humanity rising visibly to the surface through the softness of bodies and attitudes, seemingly rejecting all these enduring images of authority in its heart of hearts”. Perhaps that’s why we perceive the artists in this exhibition as being nearest to us and most modern precisely when they are working in the softer and more traditional way. And we are granted an insight into a world in which artists work under utterly different conditions. OPENING at Berlin's 31st Long Night of Museums on 25 Aug 2012 17-2h, private view at 17:00 Text: Verena ALVES-RICHTER
Ort: galerie son bis: 2012-08-11
Künstler: Daisaku OOZU
Thema: VERNISSAGE am Freitag, 22. Juni 2012 um 17 Uhr Der Fotograf Daisaku Oozu, der sowohl Fotografie in Osaka wie auch Philosophie in Kyoto studiert hat und jetzt in Yokohama lebt, hatte bisher als Schwerpunkt seiner Arbeit die Themen Landschaft, Meer und Licht. Seine neueste Ausstellung in der galerie son greift diese wieder auf, allerdings in Zusammenhang mit der Nuklearkatastrophe in Fukushima. Seit 2009 ist es ihm ein wichtiges Anliegen, seine Sorge um heutige Umweltprobleme künstlerisch in die Fotografie zu transponieren. Der Atomreaktorunfall im vergangenen Jahr hat ihn in diesem Bestreben bestärkt. So ist ein großer Teil der Bilder, die in Berlin zu sehen sein werden, ein Jahr nach der Katastrophe in Fukushima selbst oder in weiteren betroffenen Gegenden wie Niigata aufgenommen worden. (...) The photographer Daisaku Oozu, who has studied both photography in Osaka and philosophy in Kyoto and now lives in Yokohama, has hitherto placed the emphasis of his work on the depiction of landscape, sea and light. In his newest exhibition in galerie son he again takes them up, but in conjunction with the nuclear catastrophe in Fukushima. Since 2009 it is of special concern to him to convey his worries about current environmental problems artistically into photography. The atomic accident last year still reinforced his endeavor. A major part of the pictures which will be on show in Berlin was made a year after the disaster in Fukushima itself or in other also badly hit areas like Niigata. (…) Verena ALVES-RICHTER
Ort: galerie son bis: 2012-06-09
Künstler: KWUN Sun Cheol
Thema: On the occasion of Gallery Weekend Berlin 2012 galerie son presents another star from Korea's contemporary art. Vernissage Sunday 29 April at 12 noon Während des Gallery Weekend Berlin 2012 präsentiert die galerie son einen weiteren bedeutenden Vertreter der koreanischen Gegenwartskunst. Vernissage Sonntag, 29.4.2012 um 12 Uhr
Ort: galerie son bis: 2012-01-28
Künstler: Junggeun Oh
Thema: Die kommende Ausstellung in der galerie son zeigt die Fortsetzung einer sehr persönlichen Kartographie der Großstadt, wie sie sich der koreanische Maler Junggeun OH vorgenommen hat. Die nunmehr vierte Folge seiner Serie Zwischenräume hat als Ausgangspunkt den Berliner Gendarmenmarkt. Der Künstler zeigt „Zwischenräume“, womit vordergründig die Himmelsausschnitte oder Schatten der urbanen Architektur gemeint sind, die er oft aus ungewöhnlicher Perspektive wahrgenommen als Ausgangspunkt seiner Malerei nimmt. Diese erlangen auf der Leinwand eigentümliche Flächigkeit und verwandeln sich in reizvolle abstrakte Formen. (...) Junggeun OH erzeugt in einer Schwingung zwischen Realität und Abstraktion, Festem und Leichtem, Objekten und deren Platz im Raum sehr meditative und konzentrierte Werke, die eine ideelle, metaphysische, abstrakte Idee der Schönheit darstellen. In the forthcoming exhibition at galerie son the Korean painter Junggeun OH continues to show his own very personal cartography of a metropolis. This fourth installment of his series Interspaces picks Berlin's Gendarmenmarkt as a starting point. The artist shows "spaces between", apparently meaning the sky or shadows of urban architecture which, seen from often unusual perspectives, are the starting point of his paintings. On the canvas they become unusually flat and change into zestful abstract forms. (…) Through his oscillation between reality and abstraction, solid and light, objects and their place in space, Junggeun OH creates very meditative and concentrated works that convey an ideal metaphysical and abstract notion of beauty. Verena ALVES-RICHTER Eröffnung am Freitag, 4. November 2011 um 19 Uhr
Ort: galerie son bis: 2011-10-16
Künstler: Johannes Heisig
Thema: ///////////////////////// Als Teil des Ausstellungstriptychons "Übergänge" stellt der Berliner Maler in der galerie son seine neuesten Werke aus, die einen Einblick in die Bandbreite seiner Malerei geben sollen. Einer Leipziger Künstlerfamilie entstammend, liegt sein Schwerpunkt auf dem Porträtieren von Menschen, die er virtuos in all ihrer Zerbrechlichkeit und Individualität malt. Nicht weniger beeindruckend sind seine Stadtlandschaften, Stillleben und Musikbilder. Eröffnung am Sa, 27.8. um 19 als offizieller Programmteil der BERLINER LANGEN NACHT DER MUSEEN. "Übergänge" ist ein Ausstellungsprojekt im Willy- Brandt-Haus, SEZ und der galerie son, Berlin.
Ort: galerie son bis: 2011-07-30
Künstler: SUH Yongsun | 서용선
Thema: / (for english scroll down, please) /////////// Die galerie son zeigt von Mai bis Juli 2011 einen der bedeutendsten koreanischen Künstler der Gegenwart, +SUH Yongsun* , dessen Solo-Ausstellung am 30. April um 19 Uhr aus Anlaß des Gallery Weekend Berlin eröffnet wird. // Das Werk des 1951 in Seoul geborenen Suh war in unzähligen Ausstellungen in Korea und Japan sowie auch in Frankreich und Amerika zu sehen. Suh wurde 2009 vom koreanischen National Museum of Contemporary Art zum Künstler des Jahres gewählt. Von 1986 bis 2008 war er Dozent am Fachbereich für Bildende Kunst der Seoul National University, an der er studiert hatte. Auslandsaufenthalte führten ihn 1995 nach Vermont in den USA und nach Melbourne, Australien. Eine besondere Beziehung besteht zu Deutschland: Er verbrachte 2001 im Rahmen einer Gastprofessur längere Zeit in Hamburg. Seine Reisen führten ihn auch nach New York und Berlin, Städte, die seine Malerei prägten. // Eines seiner Lieblingsthemen ist der Großstadtmensch in der Tradition des deutschen Expressionismus. Die latent bedrohliche Atmosphäre, das scheinbar Naive, „Primitive“ und Ursprüngliche seiner Malerei werden von ihm benutzt, um vereinsamte Menschen zu zeigen, die in der Großstadt herumirren und sinnlos gefangen sind. So malt der Künstler mit besonderer Vorliebe U-Bahn-Szenen, in denen sich zerbrechliche Menschen, die Underdogs der Gesellschaft, in die Stahladern einer Stadt begeben, um schnell von Ort zu Ort transportiert zu werden. Zugleich scheinen sie permanent auf ein anderes Leben zu warten. // Die Gesichter wirken anonym und emotionslos wie die der Demoiselles d’Avignon von Picasso oder die der Gemälde Kirchners und Schmidt-Rottlufs. Die maskenähnlichen Gesichter der Porträtierten weisen zwar meistens keine individuellen Züge und keine konkrete Ähnlichkeit auf, gerade dadurch erlauben aber dann die Gemälde einen tieferen Einblick in ihre Emotionen zu, mit einer Wucht, die der von Francis Bacon vergleichbar ist. // Die harte Stadtwelt aus U-Bahn- Schächten, Bus-Haltestellen und kleinen Lokalen, in denen Hinweisschilder als einziges Element eine Zuordnung zu Orten des Geschehens wie New York und Berlin ermöglichen, sind in roher und expressiver Manier gemalt, ähnlich der rauhen Oberfläche seiner Holzskulpturen. // Der Mensch als Opfer der Gier nach Macht, der Gewalt, des Strudels von Politik und Zeitgeschehen wird auch in einer Reihe von Gemälden thematisiert, die die politischen Intrigen um den König Danjon aus der Joseon Dynastie aufgreifen und damit politische Hinweise auf die Gegenwart liefern. Der zwölfjährige König wurde von einem Rivalen abgesetzt und ermordet, und viele Legenden ranken sich um diese tragische Figur der koreanischen Geschichte. // Die galerie son wird auch Bilder zu Berlin zeigen, einer Stadt, die den Künstler stark berührt hat, da die Stadtgeschichte in ihrer Teilung in Ost und West ihm stärker als in Seoul selbst die Teilung Koreas wieder ins Bewußtsein brachte. // In seinen Selbstporträts leuchten oft Suhs Augen und auch er selber rot, dort verrät er sich als ein leidenschaftlicher Beobachter seiner Mitmenschen, der an die Macht der Malerei glaubt, den Finger in gesellschaftliche Wunden zu legen und diese in Bildern anzuzeigen, die in Sujet, Technik und Format höchste visuelle Prägnanz erreichen. /// Verena Alves-Richter #/ mit freundlicher Unterstützung durch art'otels ////# english version: // From April 29th to July 30th 2011 galerie son will be showing one of the most renowned artists of present day Korea, +SUH Yongsun*. The official opening will take place on April 30th at 7 PM, but the paintings can be seen already on the previous day, on occasion of the Gallery Weekend Berlin. // The work of Suh Yongsun, a painter born in 1951 in Seoul, has been seen on countless exhibitions, specially in Korea and Japan, as well as in France and the USA. On 2009 Suh was elected Artist of the Year by the National Museum of Contemporary Art in Korea. Between 1986 and 2008 he was a Lecturer at the Department of Fine Arts at the Seoul National University, where he had studied. In 1995 he spent the year abroad in Vermont in the USA and in Melbourne in Australia. He has a special relationship to Germany, where he was a guest lecturer in 2001 in Hamburg. His travels took him to New York and Berlin, two towns which particularly marked him in his painting. // One of his favorite themes is the city dweller in the tradition of German Expressionism. The latent dangerous atmosphere, the seemingly naive and primitive qualities of his painting are used by him to show lonesome people, caught in the web of a metropolis, in a meaningless plight. The artist particularly likes to depict scenes taking place in the subway, in which simple and fragile people, the underdogs of society, enter the steel arteries of a city to be carried in a velocity that surpasses their power of recognition. Often depicted while waiting, they seem at the same time to expect some other life. // The faces look bleak and anonymous as those found in the Demoiselles d’Avignon by Picasso or in the paintings of Kirchner and Schmidt-Rottluf. The mask-like faces of the portrayed usually don’t show individual traits and a particular similitude, but that is perhaps the reason why they allow the paintings to convey the depth of their emotions which such a tremendous impact, which is comparable to that of Francis Bacons portraits. Also because the urban life depicted, composed of subway and bus stations, little bars and simple restaurants, is painted in a very raw and expressive manner, with a surface recalling the rough wood Suh uses in his sculptures. Only signs with a few words on them allow us to locate the scenes and assume they were inspired by such cities as New York and Berlin, amongst others. // Mankind as a victim of the lust for power, violence, the turmoil of politics and historical events is also the subject of an impressive series of paintings depicting the political intrigues and incidents in the life of king Danjon of the Joseon Dinasty, hinting at present events. The twelve year old king was brutally murdered by a rival, and a lot of legends surround this tragic figure of Korean history. // galerie son will also show paintings of Berlin, a town which moved the artist very much, as the separation between East and West was there so obviously to be seen and brought him the traumatic division of his home country more to light than even in Korea itself. // In his selfportraits, the artist’s eyes are glowing in intense red, as his body sometimes also does. There Suh betrays himself as the ardent observer of mankind he is, believing in the power of Art to bring up hidden social and political issues, and revealing them in paintings that in subject matter, in technique and in size attain the highest visual incisiveness. /// Verena Alves-Richter # / with kind support from art'otels #
Ort: galerie son bis: 2011-02-19
Künstler: Sam Francis, Tschoon Su Kim
Thema: ////////// In der Galerie Son besteht am Samstag, 19. Februar 2011 von 11 - 18 Uhr die in Berlin seltene Möglichkeit, Werke eines der bedeutendsten amerikanischen Künstler des 20. Jahrhunderts, Sam Francis, im Rahmen der Veranstaltung Dialog zu sehen, bevor diese Werke aus Privatsammlungen zu einer großen Schau in Seoul weiterreisen. // Die Galerie Son, die vor kurzem neue Räumlichkeiten in der Mauerstr. 80 bezogen hat, öffnet regelmäßig ihre Türen für einen Dialog der besonderen Art: einen visuellen, in dem Kunstwerke einander gegenübergestellt werden. So kann die „Sprache“ des einen Künstlers, sei es auf der Leinwand oder in Form einer Skulptur, in Parallelen und Differenzen zu einem anderen Werk ihre Wirkung verstärkt entfalten. Der Galeriebesucher soll zu einer eingehenden Betrachtung und Befragung herausgefordert werden. Oft sucht ein Künstler der Galerie einen bekannten Künstler aus, dessen Werk ihn besonders berührt, und kommentiert seine Wahl. Der jetzige Dialog dagegen ist von der Galeristin Mihyun Son bestimmt: die Wahl fiel auf Sam Francis (1923-1994) und Tschoon Su Kim (Jahrgang 1957). // Sam Francis, der 1993 in Deutschland durch eine große Werkschau in der Bonner Kunst- und Ausstellungshalle besondere Ehrung erfuhr, vereint in seinem Werk die Kunst dreier Kontinente: seiner Heimat Amerika sowie Europas und Asiens, wo er lange Jahre verbrachte. Seine Bilder verbinden Elemente des abstrakten Expressionismus eines Jackson Pollock, Mark Rothko, Arshile Gorky und Clyfford Still mit der französischen Art Informel und dem Meditativen, Leeren und Kalligraphischen der japanischen Zen-Malerei. Reminiszenzen werden wach an die bunte Unbeschwertheit der Seerosenbilder von Monet und die Heiterkeit eines Bonnard. Korpuskel, Körperfluide, organisches, ewig schwingendes und unstetes Leben werden in seinen oft großformatigen und titellosen Bildern evoziert. Die Sam-Francis-Stiftung bereitet gerade einen Catalogue Raisonné seines Werkes vor. // Der bekannte koreanische Künstler Tschoon Su Kim erweckt in seiner abstrakten Sprache verwandte Assoziationen: flirrende Natur in Form von Blättern und Wellen, die seine Leinwandoberflächen in feinem Rhythmus als durchsichtige Schicht überziehen. Er malt ausschließlich in der Farbe Blau, einer Farbe, die auch Sam Francis besonders faszinierte. Im Werk beider Künstler spielen Licht und Helligkeit in ihrer Beziehung zur Farbe sowie die leere Fläche im Bild eine besondere Rolle. // Um es mit zwei Aphorismen von Sam Francis zum Ausdruck zu bringen: Am kommenden Samstag kam man sehen, ob der Ausgangspunkt beider Künstler „keine Dimension hat, nicht in der Zeit, nicht in der Farbe, Raum oder Tod, sondern eine vereinigte gleichmäßige Welle der Intensität ist.“ Und ob „Dunkelheit eine Grundeigenschaft von Blau ist.“ //// -------------------------english-------------------------- // On Saturday, February 19, 2011, from 11 AM to 6 PM, visitors of the galerie son in Berlin will have the rare opportunity of seeing works by Sam Francis, one of the most renowned American artists of the 20th century, before these works go on travel to Seoul for a big retrospective. They stem from private collections and will be shown in the context of a series of events organized by the gallery, called „Dialogues“. // galerie son, which now moved to a new location in the Mauerstr. 80, opens its doors regularly to this event of a special kind: dialogues, not of words but visual ones of painting or sculpture, in which works of two artists are hung together for a short while. The carefully chosen contrasts or parallels in the style of both artists allow each one to unfold its particular artistic appeal even more markedly. The visitor of the gallery is invited to a deeper questioning of the pictures and of their respective visual languages. Mostly it is a gallery artist choosing a colleague which he particularly admires or by which he is specially moved, and he comments upon his choice. But this time the dialogue partners were chosen by gallery owner Mihyun Son: her option was to contrast Sam Francis (1923-1994) and Tschoon Su Kim (born in 1957). // Sam Francis, to whom Germany played a special tribute in 1993 by showing a big retrospective at the Kunst- und Ausstellungshalle in Bonn, unites in his work the art of three continents: his homeland America as well as Europe and Asia, where he spent long periods of his life. His pictures combine elements of the abstract expressionism of a Jackson Pollock, Mark Rothko, Arshile Gorky and Clyfford Still with the French art informel and the meditative, empty and calligraphical style of Japanese Zen-painting. Reminiscences of the colourful light waterlilies by Monet and the blissful atmosphere of Bonnard come up. Little cells, body fluids, organic forms, eternally unsteady and swinging life are evoked in his often very large works, which normally don’t carry a title. The Sam Francis Foundation is now preparing a Catalogue Raisonné of his work. // The famous Korean artist Tschoon Su Kim evoques similar associations with his abstract artistic language: shimmering nature in the form of leaves and waves, which cover the surface of his canvas in a fine transparent rhythmic web. He paints exclusively in blue, a colour much loved also by Sam Francis, who was very much fascinated by it. In the work of both artists, the relationship between colour and light and darkness is very important, as is also the role of empty surfaces. // To sum it up with two aphorisms by Sam Francis: next saturday you can judge whether the starting point of both artists’ work really has „no dimension, not in time, not in colour, space or death, but is a uniform wave of intensity“. And whether „darkness is a fundamental attribute of the colour blue.“ ///
Ort: galerie son bis: 2010-12-18
Künstler: Mike MacKeldey
Thema: /////+Die frischen Bilder von Mike MacKeldey*/ sind in ihrem Gesduktus und Titeln wie/ „ich werf die Baggermatsch ins Gesicht“/ allzu erwachsen ... nicht.// Als schamlos bekritzelte Ölportraits/ - wohl des Kindes Lieblingssujets –/ bringt Mister MacKeldey, der Autodidakt,/ seinen freien Geist zu Kunst verpackt/ mit Holtriepooltaa, Ziighe und Koon/ in die Räume der galerie son very soon.//// +Cassandra's first life temporarily begins in 5 minutes* fresh paintings of Mike MacKeldey race/ like “I throw the digger mud into your face”/ with childish flows and childish names/ as portraits in oil without any shames// the self-educated mister Mac/ brings his spirit with the artful pack/ of Holtriepooltaa, Ziighe and Koon/ to the galerie son in Berlin very soon.///
Ort: galerie son bis: 2010-10-24
Künstler: Eduard HABICHER, Ukn LEE, Junggeun OH
Thema: #...........................................................................................//// Die galerie son nimmt in diesem Jahr als Kulturpartner am +Festival of Lights* Berlin teil: // Der italienische Bildhauer Eduard HABICHER zeigt auf der Fischerinsel seine eindrucksvollen Skulpturen in einem besonderen Licht. / Zur Gelegenheit der +Langen Nacht am 16. Oktober * von 19-24 Uhr werden in den Wallhöfen zudem die Videoinstallationen zweier koreanischer Künstler projeziert: "Das unfertige Land" von Ukn LEE und "schlitzaugen" von Junggeun OH. //// Die solarstromgespeiste Lichtplanung und -durchführung für Habichers Skulpturen erfolgt durch Ansgar Hovestadt. ..................................................................................................
Ort: galerie son bis: 2010-10-30
Künstler: Eduard Habicher
Thema: ////////// Am Samstag, den 28.8.2010 wurde mit der Enthüllung von Eduard HABICHERs 26 Meter hoher Skulptur “auf oder ab” dessen Ausstellung in der galerie son und den Wallhöfen eröffnet. // Arbeiten des renommierten italienischen Bildhauers sind allerdings nicht nur im Gebäude zu finden. // Unter dem Titel “Der Rote Faden am Hafen” werden noch bis zum 30. Oktober entlang des Spreekanals bis hinaus zur Mühlendammschleuse weitere seiner teils sehr großformatigen Skulpturen gezeigt - als Kooperation mit dem Historischen Hafen. / Und auch eines der Häuser der art’otel Hotelgruppe, deren Konzept sich ohnehin durch die Symbiose von gezeigter Originalkunst und interessanter Architektur auszeichnet, stellt in seinen Räumen eine von Habichers Arbeiten aus. /// Eduard HABICHER stammt aus Meran in Südtirol. Seine Werke befinden sich in zahlreichen Sammlungen und an öffentlichen Plätzen. In Italien stellt er bereits eine nationale Größe dar. // „...Ich wage folgende Frage: Wieso beeindruckt Habicher das gebildete Publikum? Und ich antworte: Weil er in ganz eingängiger Art die existenzielle Situation des heutigen Menschen darstellt, der inmitten von all dem Durcheinander erkennt, dass das einzig Ernsthafte das Leben ist, welches unablässig Depression und Willen, Absturz und Hoffnung vermischt. ...“ / aus “Überlegungen von Gian Paolo Prandstraller” // während der Kunstmessen Art Forum und Berliner Liste:/ +Freitag, 8. Oktober 2010 um 20 Uhr*/ ASIAN ART Ensemble Konzert in der galerie son//
Ort: galerie son bis: 2010-07-31
Künstler: Björn BORGMANN Andreas EICHSTAEDT Robert SCHÄTZ
Thema: Björn BORGMANN, Andreas EICHSTAEDT und Robert SCHÄTZ präsentieren Arbeiten an der Schwelle zwischen Konstruktion und Realität, an der Schnittstelle von Natur und Fantasie.## Eröffnung am Samstag, 5. Juni 2010 um 19 Uhr##
Ort: galerie son bis: 2010-05-29
Künstler: Junggeun OH
Thema: +Junggeun OH* malt "+Die Zwischenräume*" und erforscht hierbei die Ästhetik. / Er bringt die Gebilde, die die Außenlinien der Gebäude im Himmel zeichnen, in der in seinen Augen schönsten Form auf die Leinwand und zeigt uns aus einer einmaligen künstlerischen Perspektive die „Zwischenräume“ sowohl als Symbole des Schönen als auch als Metaphern des Übergangs zwischen zwei Welten. // OH wurde 1970 in Südkorea geboren. Er studierte Malerei als Stipendiat der National-Universität in Seoul, der renommiertesten Hochschule des Landes. Seine Arbeiten befinden sich in Asien unter anderem in den Sammlungen der Tokyo National-Universität für Bildende Kunst, der Zentralakademie der Feinen Künste Tokyo und dem Sungkok Museum in Seoul. Seit dem Jahr 2005 lebt er in Berlin und arbeitet an seinem Thema der „Zwischenräume“. Er zeigte mehrere Ausstellungen und nahm teil an wichtigen Projekten wie „3 berliner“ in der Deutschen Botschaft London, dem artline-galerieson Kunstprojekt mit der KPM und dem „Dialog zwischen Gerhard Richter und Junggeun Oh“.// „... Seine mit Perfektion und Akkuratesse ausgeführten Gemälde bilden dabei nicht einfach Orte nach, sondern entdecken hinter der realen Welt eine weitere Ebene. ...“ Dr. Andrea Hilgenstock in Die WELT vom 9.10.09///
Ort: galerie son bis: 2010-04-03
Künstler: Henri DEPARADE
Thema: Austellungseröffnung am Sa, 6.3.2010 um 19 Uhr /// „… Die dialogische Situation, in der sich die Protagonisten auf den Bildern Deparades gegenüberstehen, kann als Metapher für den Dialog der Stile und Techniken aufgefasst werden. Keinesfalls gibt es jedoch nur friedliche Koexistenz. Dass sich oft Mann und Frau in einer erotisch aufgeladenen Stimmung begegnen, geschieht nicht von ungefähr: Es herrscht nicht nur ein fortwährender Kampf zwischen den Geschlechtern, sondern auch ein solcher zwischen Figur und Grund, zwischen Kontur und Fläche in diesen Bildern. // Nicht das gleichberechtigte Nebeneinander macht das Wesen von Deparades Kunst aus, vielmehr der nie reibungslos verlaufende, eher schmerzliche Wechsel von einem Zustand zu einem anderen. Alles in dieser Malerei zielt auf die Vermeidung von Statik. Nichts scheint still zu stehen, alles in Bewegung zu sein. Die Figuren durchdringen sich, verschmelzen miteinander und mit der Malfläche, um sich wieder zu lösen und ein Eigenleben zu führen. …“// Dr. Harald TESAN, Kunsthistoriker, Nürnberg ////
Ort: galerie son bis: 2010-01-23
Künstler: Tschoon Su KIM
Thema: +Innovation der Tradition*/ Bemerkungen zu den neuen Arbeiten von Tschoon Su Kim/ von Gerhard Charles Rump/// Tradition ist üblicherweise komfortabel, weil sie einen soliden Boden bietet. Aber Tradition bedeutet mehr, als Relikte zu bewahren. Es geht mehr um die Kontinuität von Lebenslinien, und das auch im Bereich der Ästhetik. Abstraktion, im Sinne des Nicht-Repräsentationalen, der Selbstgenügsamkeit oder der autonomen Malerei, hat eine lange Tradition in der Kunst. Eine der Quellen, aus der sie sich speist, liegt in den Hintergründen mittelalterlicher Malerei, sie begann sich kräftig zu regen mit J. M. W. Turners Bildern aus den 1840ern, und sie betrat dann 1910 mit Kandinsky die Bühne, um eine Hauptrolle zu spielen, mit František Kupka und Hilla Rebay in Nebenrollen./ Obwohl zur Zeit die figürliche Malerei überwiegt, gibt es doch eine starke Fraktion von Abstrakten. In Deutschland hat Gerhard Richter den abstrakten Expressionismus neu erfunden, Michael Burges hat eine ganz wichtige abstrakte Position inne, so wie Bernard Frize in Frankreich – die Stimme der Abstraktion verschafft sich international Gehör./ Es erscheint natürlich, dass die abstrakte Kunst auch in Korea stark ist. Der nicht-relationale Charakter des Abstrakten eröffnet die Möglichkeit auch eines meditativen Zugangs zu Bilderfahrung. Eine wichtige Rolle auf der Bühne der koreanischen Malerei – was gleichzeitig die internationale ist, da es nirgends eine echte „nationale“ Kunstszene mehr gibt – spielt der Maler Tschoon Su Kim. Man erkennt seine Werke leicht, denn er malt ausschließlich in Blau (was auch dann wahr wäre, fände man das eine oder andere Bild in einer anderen Farbe)./ Das verbindet ihn mit einer weiteren Traditionslinie, denn die Farbe Blau erfreut sich großer Beliebtheit und eines hohen Ansehens in der internationalen Kunst. Man verbindet sie, unter anderem, mit Yves Klein und Damien Hirst./ Aber obwohl Tschoon Su Kims Werk fest auf den Fundamenten zweier Traditionen steht, ist es doch überaus innovativen Charakters. Sein Werk liefert eine neue Interpretation, eine neue Anwendung, eine neue Ästhetik der Abstraktion und des Beitrags der Farbe Blau dazu./ Schauen wir zunächst auf die Tradition des Abstrakten. Wir kennen lyrische, expressive, geometrische und gestische Abstraktion, um nur die wichtigsten Spielarten zu nennen. Tschoon Su Kims Werk zählt zur gestischen Abstraktion, jedoch handelt es sich bei seinen Bildern nicht um eine Serie gestischer Explosionen, die dem Betrachter etwas über den Zustand einer gequälten, zuckenden Seele erzählen. Stattdessen sieht man kurze, energiereiche Pinselhiebe, die Ausdruckshaftigkeit mit Zurückhaltung vereinen. Die Wiederholung der über die Leinwandoberfläche wandernden bringt einen seriellen Charakter mit ein. So herrscht Form über Emotion, ohne diese auszuschalten./ Die so entstehenden „all over“-Muster, in Zusammenarbeit mit den weißen Stellen des Hintergrunds (was man sonst eher in Aquarellen findet!), bilden aber keine regelmäßigen Muster wie im Pattern Painting. Die Elemente haben lineare Verbindungen, aber nicht gerade und klar, sonder sie mäandern auf dem Bilde, manchmal mit fester angezogenen, manchmal mit ein wenig schleifen gelassenen Zügeln./ So kommt Tschoon Su Kim zu drei Haupttypen von Bildern: a) die mit stärkerer oder schwächerer und b) die ganz ohne Gegenstandsassoziationen: Dazu kommen c) die, die ein autonomes Super-Muster aufweisen./ Es gibt Bilder, vor denen der Betrachter unwillkürlich an die Blätter denkt, die von einem Weidenast herunterhängen, oder solche, bei denen sich das nervöse Auf und Ab kurzer Wellen auf dem Meer oder einem See aufdrängt. Das heißt aber nie, dass Blätter oder Wellen Thema des Bildes sind – in einem solchen Fall hätte Tschoon Su Kim Blätter oder Wellen gemalt. Es heißt nur, dass zufällig ein Thema des Bildes, die distribuierte Form, strukturell mit dem Strukturskelett von Blättern oder Wellen übereinstimmt./ Meistens sehen wir uns großen blauweißen Bildern gegenüber, die ihre Faszination aus dem komplexen Zusammenspiel von aufgetragener Farbe, weißem Hintergrund, Form der – natürlich variierenden – seriellen Pinselstriche und den so entstehenden Super-Zeichen beziehen. Solche Elemente gibt es zwar in vielen abstrakten Bildern, aber zumeist sind sie auf die Oberfläche gemalt. Bei Tschoon Su Kim hingegen tauchen sie aus der Tiefe des Bildes auf, wie Teilchen aus dem Nichts. Solche Teilchen verschwinden aber ganz schnell wieder, Tschoon Sus Kim Bilder sind aber für die Dauer konzipiert./ Die zweite Traditionslinie ist die der Farbe Blau. Nie zuvor hat ein Künstler die Farbe Blau so exklusiv und extensiv benutzt. Blau ist eine Farbe der Zufriedenheit. Die Farbe des Tageshimmels und, wenigstens teilweise, die des Meeres. Unzweifelhaft eignet Blau visuelle Präsenz, obwohl sie den Betrachter nicht so anspringt wie Rot, Rotorange oder Neongrün. Blau scheint der Inbegriff von Farbe überhaupt, verweist auf Farbe allgemein und gleichzeitig auf sich selbst./ Die exklusive Verwendung von Blau gibt der Farbe eine neue Bedeutung, die über das hinausgeht und transzendiert, was je in der Vergangenheit damit gemacht wurde. Es gibt kein Bild, es sei denn, es ist blau. Will sagen: Blau steht für die Malerei, und so gibt es kein Bild, es sei denn es ist gemalt. Und das, wiederum, heißt, dass die Gemälde von Tschoon Su Kim nicht nur von distribuierter Form handeln, sondern auch von der Malerei selbst. Sie erscheinen so als eine Innovation von Tradition, was sie wichtig macht und ihnen Einfluss auf die zeitgenössische Malerei sichert.///
Ort: galerie son bis: 2009-11-26
Künstler: ELSNER
Thema: Elsner schuf in den frühen achziger Jahren unter dem Titel „Grenzverletzung“ Bilder unter anderem im Todesstreifen zwischen West-Berlin und der DDR. Bei einer seiner Aktionen brach er ein großes Stück der Berliner Mauer heraus und vollendete im Durchbruch eine seiner großformatigen Arbeiten. Später kletterte er auf den Reichstag, an dessen Fahnenmast er ein riesiges Bild hinaufzog. Insgesamt fertigte er bei seinen Grenzverletzungsaktionen an die 50 mittel- bis großformatige und über 500 als „Tagebücher“ betitelte kleinformatige Werke. // Arbeiten von Elsner werden zeitgleich auch in der Ausstellung FALLMAUERFALL im Stadtmuseum Berlin vom 6.11.09 bis 7.2.10 und in der Ausstellung „3 berliner“ vom 27.9.09 bis zum 10.11.09 in der Deutschen Botschaft London gezeigt./// „(…) die wirklichen Aktionsbilder (…) bewahren auf geheimnisvolle Weise etwas von der Grenzsituation in sich auf, (…) die Bilder signalisieren Angst, Eile, haben etwas Panisches, Existentielles, scheinen durchtränkt von Gefahr. Sie haben an einem Tabu gekratzt – und siehe da! Sie kratzen weiter dran.“ // Heinz OHFF im Tagesspiegel vom 17.11.82//
Ort: galerie son bis: 2009-10-24
Künstler: Chan-Sook Choi - Videokunst, Christine Donath - Malerei und Grafik, Junggeun Oh - Malerei, Hans-Joachim Petzak - Fotografik, Tae Gyu Shin - Fotografie, Sohyun Sung - Cello, Changyun Yoo - Bratsche und Komposition
Thema: Gruppenausstellung in Musik, Video, Malerei und Fotografie// „…Sieben Künstler, die anfangs kaum voneinander wussten, verband neben der Ästhetik nur der Raum, in dem sie sich alle befanden. / Ein reger Austausch über den Raum erfolgte – jeder in seiner Sprache – zunächst anhand eines Textes. Jedoch waren sie sich bald einig darüber, dass ein Text auf einen Austausch hemmender wirke als er förderlich ist, um als Künstlergruppe zusammenzuwachsen, die sich einem Experiment unterwerfen wollte: Musiker, Maler, Filmemacher und Fotografen beschäftigen sich mit ein und demselben Thema Raum. Eine weitere Herausforderung war, dass die Künstler sich untereinander in ihren sehr unterschiedlichen Genres auseinandersetzen mussten. Der Text wurde verworfen und verbale Kommunikation begann – basierend auf ihrem kulturellen und künstlerischen Hintergrund./ Jedoch beschränkte sich der Dialog nicht nur auf das Thema Raum, die Gruppe wuchs darüber hinaus…“/ / Susi Esther Lee
Ort: galerie son bis: 2009-09-13
Künstler: Björn BORGMANN Antony GORMLEY
Thema: galerie son und Sammlung Hoffmann versanstalten gemeinsam die Dialogausstellung in den Räumen der Sammlung Hoffmann.
Ort: galerie son bis: 2009-09-13
Künstler: Björn BORGMANN
Thema:
Ort: galerie son bis: 2009-07-18
Künstler: Künstler der galerie son
Thema:
Ort: galerie son bis: 2009-05-23
Künstler: Moon Suk
Thema: Eine Ausstellung in Fotografie, Dichtung und Performance und eine Liebeserklärung an Berlin und Deutschland 2009 wird der 20ste Jahrestag des Mauerfalls gefeiert und 20 Jahre Moon Suk in Deutschland Berlin hat nach 20 Jahren Wiedervereinigung ein neues Selbstbewusstsein entwickelt - durch die Menschen, die hier leben und ihre Identität zum Ausdruck bringen, wie die Künstlerin Moon Suk. Die Stadt braucht nicht mehr die Behauptung „Ich bin ein Berliner“. Diese Ausstellung ist der Beginn der Befreiung aus der Identitätsgefangenschaft der Vergangenheit. Moon Suk macht den Anfang mit „Ich bin eine Koreanerin“ und hört andere sagen „Ich bin ein Araber“, „Ich bin ein Amerikaner“, „Ich bin ein Sachse“, „Ich bin Du“, „Ich bin ein Bayer“, „Ich bin Abteilungsleiter“, „Ich bin OK“, „Ich bin reich“… Kommet und sprechet. FOTOGRAFEN Karsten Bartel Hannes Bessermann Florian Bolk Michael Danner Reinhard F. Grill Jürgen Grimme Michael Kämpf Lars Kroupa Silja Lange Eric-Jan Ouwerkerk André Rival Detlev Schneider
Ort: galerie son bis: 2009-03-17
Künstler: Robert SCHÄTZ
Thema:
Ort: galerie son bis: 2009-01-28
Künstler: Junggeun OH
Thema: Junggeun OH, ein 38jähriger meisterlicher Maler aus Südkorea, lebt seit nunmehr 4 Jahren in Berlin und malt die „Zwischenräume“ der Stadt. Hierbei bringt er die Gebilde, die die Außenlinien der Gebäude im Himmel zeichnen, als perfekte minimalisierte Formen auf die Leinwand und zeigt uns Berlin in einer neuen Erscheinung aus einer einzigartigen künstlerischen Perspektive, die uns die „Zwischenräume“ sowohl als Symbole des Schönen als auch als Metaphern des Übergangs zwischen zwei Welten präsentiert.