
11.07.2026 - 18.10.2026
Spielwiese Kunst
09.05.2026 - 31.12.2026
Bernhard Obst - The sky is open
21.03.2026 - 21.06.2026
Unglaublich! Zeitgenössische Kunst in den Sphären der Religion
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2026-03-01
Künstler: Albrecht Dürer, Björn Melhus
Thema: Wer kennt es nicht: Wir schauen verträumt in den Himmel, beobachten in Gedanken versunken vorüberziehende Wolken oder blicken neugierig bis ängstlich nach oben: Beginnt es bald zu regnen? Droht Unwetter? Die Beziehung der Menschheit zum Himmel und all seinen Phänomenen ist von tiefer emotionaler und existentieller Bedeutung geprägt. Wolken und deren Spiel am Himmel faszinieren die Menschen seit jeher. Und so haben diese Ansammlungen von Dunst in der Luft stets auch Künstler*innen zu beeindruckenden Werken angeregt. In der Renaissance und im Barock kamen Wolken vornehmlich als Sinnbild des Göttlichen zum Einsatz, während sie in der Romantik und im Impressionismus als eigenständiges Element ins Zentrum der atmosphärischen Landschaftsmalerei rückten. Der Expressionismus wiederum setzte die Dramatik des Himmels mit eigenen ausdrucksstarken Mitteln fort. In der Malerei wie in der Fotografie können Wolken aber auch Anlass bieten, das bildnerische Abstraktionspotential zu erkunden. Diese Ausstellung in Kooperation mit der Kunsthalle Emden vereint Werke mehrerer Jahrhunderte und umfasst mehr als 40 internationale Positionen von Albrecht Dürer bis Bjørn Melhus. Die Gemälde, Grafiken, Fotografien, Installationen und Videoarbeiten greifen verschiedene Aspekte des Motivs Wolke auf: von der reinen Naturanschauung über symbolische Konzepte bis hin zu ästhetischen Experimenten. Seit dem frühen 19. Jahrhundert schlägt sich aber auch ein naturwissenschaftliches Interesse an Himmelsphänomenen in der bildenden Kunst nieder. In unserer Gegenwart richtet sich dieses Interesse zunehmend auf die Bedrohung durch die globale Erderwärmung und den Klimawandel. Begleitprogramm: Öffentliche Führungen jeden Sonntag, 11.30 Uhr Führung für Lehrkräfte Montag, 24. November, 17 Uhr Vormittagsführung für Menschen mit Demenz Mittwoch, 26. November, 10 Uhr Vormittagsführung für Senior*innen Dienstag, 9. Dezember, 10 Uhr Dienstag, 20. Januar, 10 Uhr After-Work-Kurzführungen (30 Min.) mit Apéritif Donnerstag, 18. Dezember, 17 Uhr Mittwoch, 21. Januar, 16.30 Uhr Dienstag, 10. Februar, 17 Uhr „Über den Wolken…“ Kuratorinnenführung, begleitet von Gedichten & Liedern mit Ina Maria Saussele und Rüdiger Erk Mittwoch, 7. Januar, 18 Uhr Donnerstag, 12. Februar, 18 Uhr Speziell für Senior*innen Donnerstag, 29. Januar, 10 Uhr Kunst, Kaffee & Kuchen Kuratorinnenführung mit anschließendem Kaffee und Kuchen Freitag, 16. Januar, 14.30 Uhr Donnerstag, 5. Februar, 15 Uhr Familien-Fun-Freitag Kombination aus Führung und Kreativ-Workshop für Groß und Klein Freitag, 23. Januar, 15 Uhr Lesekreis Galerie Donnerstag, 8. Januar, 18.30 Uhr Kreative Schreibwerkstatt mit Barbara Knieling vom Lieblingsbuch-Laden Donnerstag, 26. Februar, 18 Uhr Führungen für Gruppen und Schulklassen nach telefonischer Vereinbarung Begrenzte Teilnehmerzahl! Anmeldung empfohlen per Telefon oder Email! Öffnungszeiten Dienstag, Mittwoch, Freitag 14–18 Uhr Donnerstag 14–20 Uhr Samstag, Sonntag 11–18 Uhr 26. Dez., 1. und 6. Jan. 11–18 Uhr 24., 25. und 31. Dez. geschlossen Ab 1. Januar 2026 gelten veränderte Öffnungszeiten: Mittwoch, Donnerstag, Freitag 14 –18 Uhr Samstag und Sonntag 11–18 Uhr Eintritt: 8 €, ermäßigt 6 € Eintritt inkl. Begleitheft: 10 € / 8 € Eintritt frei jeden ersten Freitag im Monat! Studioausstellung: Eintritt frei Öffentliche und After-Work Führungen: 4 € zzgl. Eintritt Führung mit Gedichten & Liedern: 8 € zzgl. Eintritt Kunst, Kaffee und Kuchen: 10 € zzgl. Eintritt Familien-Fun-Freitag: 10 € pro Familie zzgl. Eintritt (Erwachsene) Schreibwerkstatt: 15 € zzgl. Eintritt Private Gruppenführung: 60 € / 70 € Studioausstellung Doris Graf – XPlacesToBe noch bis 12. April 2026 Es ist soweit! Die XPlacesToBe von Bietigheim-Bissingen stehen fest! Mehr als 800 Zeichnungen aus der Bevölkerung sind bei den Aktionen der Stuttgarter Künstlerin Doris Graf entstanden. Anlässlich des 50. Jubiläums zum Zusammenschluss von Bietigheim und Bissingen war sie hier zu Gast. Bei verschiedenen Stadtfesten in diesem Sommer kam sie mit den Menschen vor Ort ins Gespräch und forderte sie auf, über ihre Stadt nachzudenken und ihre Lieblingsorte in Bietigheim-Bissingen zu zeichnen. Nach eingehender Analyse aller zeichnerischen Resultate entwickelte sie schließlich piktografische Bilder, die nun in der Städtischen Galerie präsentiert werden. Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben! Wie hat Doris Graf Eure Ideen wohl umgesetzt…? Begleitprogramm After-Work-Kurzführungen mit Apéritif Donnerstag, 30. Oktober, 18.30 Uhr Dienstag, 18. November, 17 Uhr Donnerstag, 15. Januar, 17.30 Uhr Mittwoch, 4. März, 16.30 Uhr Donnerstag, 9. April, 17 Uhr Familien-Fun-Freitage Kombination aus Führung und Kreativ-Workshop für Groß und Klein Freitag, 10. Oktober und 13. März, jeweils 15 Uhr Unser Workshop-Programm für Kinder und Jugendliche entnehmen Sie bitte dem gesonderten Flyer oder unserer Website. Begrenzte Teilnehmerzahl! Anmeldung empfohlen per Telefon oder Email! Eintritt frei After-Work-Führungen: 4 € inkl. Getränk Familien-Fun-Freitage: 10 € pro Familie Foyer Adam Lude Döring zum 100. Geburtstag 22. November 2025 bis 12. April 2026 Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483 Telefax 07142 74-446 http://galerie.bietigheim-bissingen.de galerie@bietigheim-bissingen.de
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2025-04-12
Künstler: Doris Graf
Thema: Doris Graf XPlacesToBe (Part II) 3. Oktober 2025 bis 12. April 2026 Es ist soweit! Die XPlacesToBe von Bietigheim-Bissingen stehen fest! Mehr als 800 Zeichnungen aus der Bevölkerung sind bei den Aktionen der Stuttgarter Künstlerin Doris Graf entstanden. Anlässlich des 50. Jubiläums zum Zusammenschluss von Bietigheim und Bissingen war sie hier zu Gast. Bei verschiedenen Stadtfesten in diesem Sommer kam sie mit den Menschen vor Ort ins Gespräch und forderte sie auf, über ihre Stadt nachzudenken und ihre Lieblingsorte in Bietigheim-Bissingen zu zeichnen. Nach eingehender Analyse aller zeichnerischen Resultate entwickelte sie schließlich piktografische Bilder, die nun in der Städtischen Galerie präsentiert werden. Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben! Wie hat Doris Graf Eure Ideen wohl umgesetzt…? Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung am Donnerstag, 2. Oktober, 19 Uhr mit Kulturamtsleiterin Michaela Ruof und Galerieleiterin Dr. Isabell Schenk-Weininger im Gespräch mit Doris Graf Begleitprogramm After-Work-Kurzführungen mit Apéritif Donnerstag, 30. Oktober, 18 Uhr Dienstag, 18. November, 17 Uhr Donnerstag, 15. Januar, 17.30 Uhr Mittwoch, 4. März, 16.30 Uhr Donnerstag, 9. April, 17 Uhr Familien-Fun-Freitage Kombination aus Führung und Kreativ-Workshop für Groß und Klein Freitag, 10. Oktober und 13. März, jeweils 15 Uhr Unser Workshop-Programm für Kinder und Jugendliche entnehmen Sie bitte dem gesonderten Flyer oder unserer Website. Begrenzte Teilnehmerzahl! Anmeldung empfohlen per Telefon oder Email! Öffnungszeiten Di, Mi, Fr 14–18 Uhr Do 14–20 Uhr Sa, So 11–18 Uhr 26. Dez., 1. und 6. Januar 11–18 Uhr 24., 25., 31. Dez. geschlossen Eintritt frei After-Work-Führungen: 4 € inkl. Getränk Familien-Fun-Freitage: 10 € pro Familie Die Städtische Galerie ist inklusive Sanitäranlage barrierefrei. Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483 Telefax 07142 74-446 galerie@bietigheim-bissingen.de http://galerie.bietigheim-bissingen.de
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2025-10-26
Künstler: diverse
Thema: Aller guten Dinge sind Dreizehn! Diese vermeintliche Unglückszahl ist vielmehr ein großer Glücksfall: Alle drei Jahre lobt die Stadt Bietigheim-Bissingen den Grafikpreis »Linolschnitt heute« aus, nun bereits zum dreizehnten Male. Der 1989 gestiftete Preis ist längst eine Institution und hat sich als eine der wichtigsten internationalen Grafikauszeichnungen etabliert. Seine Fokussierung auf eine einzige Technik ist außerdem ein absolutes Alleinstellungsmerkmal! Die Zahlen, Daten und Fakten sprechen für sich: Wieder gingen insgesamt knapp 500 Bewerbungen aus 33 Ländern ein. Die Zahl der Teilnehmenden ist somit anhaltend hoch und die Qualität der Werke ebenfalls. Erfreulich viele Neubewerbungen konnten verzeichnet werden, so dass mehr als die Hälfte der ausgewählten Künstler*innen zum ersten Mal in der Ausstellung vertreten sind. Außerdem werden dieses Jahr ebenso viele farbige wie schwarz-weiße Werke präsentiert. Ungefähr ein Drittel der Werke sind Unikate und häufig sind es lediglich Kleinstauflagen von nur zwei bis fünf Drucken. Linolschneiden ist kein Reproduktionsmedium mehr, sondern eine künstlerische Technik, die einzigartige Bilder hervorbringt – und die auf keine andere Weise erzeugt werden könnten. Nach eingehender Betrachtung wählte eine fünfköpfige Experten-Jury schließlich 43 Künstler*innen aus, darunter die drei Preisträger*innen sowie drei Werke, die für die Sammlung der Städtischen Galerie angekauft werden. Die abwechslungsreiche Ausstellung mit dem begleitenden Katalog beinhaltet klassische Drucke auf Papier, aber auch auf ungewöhnlichen Untergründen sowie liebevoll gestaltete Künstlerbücher. Darüber hinaus sind ein kurzweiliger Trickfilm sowie eine keramische Arbeit, bei der bearbeitete Linolplatten einen reizvollen Prägedruck in Ton ergaben, und sogar ein Guckkasten mit von Ventilatoren bewegten Linolschnitten zu entdecken. Der Fantasie und Schaffenskraft sind keine Grenzen gesetzt! Die Künstler*innen Samira Alizadehghanad (*1985 in Teheran/Iran), Hamburg Hüseyin Altin (*1944 in Denizli/Türkei), Urbach Claudia Anders (*1967 in Bietigheim), Bietigheim-Bissingen Franca Bartholomäi (*1975 in Hohenmölsen), Halle Hélène Bautista (*1974 in Rodez), Les Lilas/Frankreich Karin Bos (*1966 in Rijswijk), Amsterdam/Niederlande Eleonora Damme (*1992 in Bergisch Gladbach), Halle Benjamin Dittrich (*1987 in Düsseldorf), Leipzig Uroš Djurović (*1979 in Berlin), Berlin Olesya Dzhurayeva (*1982 in Dushanbe/Tadschikistan), Kiew/Ukraine Thomas Escher (*1966 in Essen), Essen Andreas Golczewski (*1973 in Krakau/Polen), Saarbrücken Marta González (*1975 in Madrid), Sevilla/Spanien Tina Graf (*1997 in Taitung/Taiwan), Wien/Österreich Wolf J. Gruber (*1990 in Oettingen), Oettingen Bettina van Haaren (*1961 in Krefeld), Witten Florian Haas (*1961 in Freiburg i. Br.), Frankfurt a.M. Wiesław Haładaj (*1959 in Piotrkow Trybunalski), Lodz/Polen Anja Harms (*1960 in Bad Homburg), Oberursel Philipp Hennevogl (*1968 in Würzburg), Berlin O.W. Himmel (*1967 in Ludwigshafen), Püttlingen Julienne Jattiot (*1980 in Toul/Frankreich), Zeitz Jacques Wilhelm Kannemeyer (*1979 in Kapstadt), Kapstadt/Südafrika Anja Klafki (*1967 in Eckernförde), Ludwigsburg Tom Korn (*1968 in Köln), Havelberg Danylo Kovach (*1992 in Zaporizhzhia/Ukraine), Wien/Österreich Karolina Lasota (*1993 in Lublin), Lublin/Polen Margarete Lindau (*1975 in Hannover), Mannheim Maria Manuel Lira (*1971 in Lissabon), Lissabon/Portugal Kateřina Makar Václavková (*1981 in Brno), Brno/Tschechien Mykyta Manuilov (*2002 in Altschewsk/Ukraine), Mainz Sergei Moser (*1976 in Grigoriopol/Moldawien), Offenau Emilia Neuhäuser (*2002 in München), München Pia E. van Nuland (*1966 in Gescher), Bremen Susann Pönisch (*1979 in Werdau), Berlin Carola Rombouts (*1963 in Den Haag), Amsterdam/Niederlande Julia Schulz (*1979 in Schwaz in Tirol), St. Andrä-Wördern/Österreich Eun-Joo Shin (*1968 in Woenju/Süd-Korea), Frankfurt a. M. Minka Strickstrock (*1965 in Freiburg i. Br.), Lörrach Krzysztof Szymanowicz (*1960 in Lublin), Lublin/Polen Wojciech Tylbor-Kubrakiewicz (*1974 in Warschau), Warschau/Polen Georges Wenger (*1947 in Zürich), Diessenhofen/Schweiz Gemma Wilson (*1992 in Rotterdam/Niederlande), Berlin Die Jury Dr. Marina von Assel, ehem. Leiterin Kunstmuseum Bayreuth Dr. Thomas Köllhofer, ehem. Leiter Graphische Sammlung, Kunsthalle Mannheim Sebastian Speckmann, erster Preisträger beim Wettbewerb »Linolschnitt heute VII« 2007 Michaela Ruof, Kulturamtsleiterin Bietigheim-Bissingen Dr. Isabell Schenk-Weininger, Leiterin Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Wir laden Sie herzlich ein zur Preisverleihung und Eröffnung am Donnerstag, 24. Juli, um 19 Uhr: Es sprechen: Jürgen Kessing Oberbürgermeister Dr. Isabell Schenk-Weininger Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Die Preisträger*innen und zahlreiche weitere Künstler*innen sind anwesend Begleitprogramm Öffentliche Führungen Sonntag, 3. August, 11.30 Uhr Sonntag, 24. August, 16.30 Uhr Sonntag, 21. September, 16.30 Uhr Sonntag, 5. Oktober, 11.30 Uhr After-Work-Kurzführungen (30 Min.) mit Apéritif Dienstag, 5. August, 17 Uhr Mittwoch, 10. September, 16.30 Uhr Donnerstag, 23. Oktober, 17.30 Uhr Cut’n Roll – Sommerwerkstatt für Erwachsene Donnerstag, 7., 14., 21. August, jeweils 17.30–19.30 Uhr Exklusiv für Senior*innen: Dienstag, 26. August, 10–12 Uhr Familien-Fun-Freitag Das Museumserlebnis für Groß & Klein mit einer Kombination aus Führung und Workshop Freitag, 15. August, 15 Uhr Führung exklusiv für Senior*innen Mittwoch, 20. August, 10 Uhr Dienstag, 16. September, 10 Uhr Känguru-Führung für Eltern mit Babys im Tragetuch oder Kinderwagen Montag, 25. August, 15 Uhr Vormittagsführung für Menschen mit Demenz Donnerstag, 18. September, 10 Uhr Kreative Schreibwerkstatt mit Barbara Knieling vom Lieblingsbuch-Laden Donnerstag, 18. September, 18 Uhr Führung für Lehrkräfte Montag, 22. September, 17 Uhr Kunst, Kaffee & Kuchen Kuratorinnenführung mit anschließendem Kaffee und Kuchen Donnerstag, 25. September, 15 Uhr Freitag, 17. Oktober, 14.30 Uhr Lesekreis Galerie Donnerstag, 9. Oktober, 18.30 Uhr Finissage: Clown-Duo Paolo & Herr Klemmerle und offene Linolschnitt-Werkstatt Eine Entdeckungsreise für kleine und große Besucher*innen – auf unterhaltsam-unkonventionelle Art der Kunst begegnen! Und den ganzen Nachmittag nach Herzenslust Linolschnitte gestalten. Sonntag, 26. Oktober, 14–18 Uhr mit Clown-Führungen um 14.30 und 17 Uhr Unser umfangreiches Workshop-Programm für Kinder entnehmen Sie dem gesonderten Flyer oder unserer Website. Katalog zur Ausstellung: 24 € Öffnungszeiten Dienstag, Mittwoch, Freitag 14–18 Uhr Donnerstag 14–20 Uhr Samstag, Sonntag und 3. Oktober 11–18 Uhr Eintritt frei Alle Führungen: 4 € Kunst, Kaffee und Kuchen: 10 € Familien-Fun-Freitag: 10 € pro Familie Sommerwerkstatt: 10 € inkl. Material Schreibwerkstatt: 15 € Finissage: freiwillige Spende Private Gruppenführung: 60 € (Di–Fr. zu den Öffnungszeiten) / 70 € (außerhalb der Öffnungszeiten und wochenends) Begrenzte Teilnehmerzahl! Anmeldung empfohlen per Telefon oder Email! Das Haus ist inklusive Sanitäranlage barrierefrei. Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483 /-819 Telefax 07142 74-446 http://galerie.bietigheim-bissingen.de galerie@bietigheim-bissingen.de
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2025-09-28
Künstler: Doris Graf
Thema: Die Stuttgarter Künstlerin Doris Graf ist für ihre partizipativen Kunstprojekte CityX bekannt, die sie seit gut einem Jahrzehnt in zahlreichen Städten von Ulm über Istanbul bis Havanna durchführt. Dabei fordert sie die Bevölkerung auf, über ihre Stadt und ihr Lebensumfeld nachzudenken, ihren Einsichten und Emotionen in kreativen Zeichenaktionen Ausdruck zu verleihen. Anlässlich des 50. Jubiläums zum Zusammenschluss von Bietigheim und Bissingen ist Doris Graf hier zu Gast. Zunächst wird in der Städtischen Galerie ein spannender Einblick in ihre bisherigen Kunstaktionen gegeben. Im Juli wird die Künstlerin dann bei verschiedenen Stadtfesten präsent sein und sich mit den Bewohner*innen über Lieblingsorte austauschen, an denen sie sich gerne treffen und begegnen. Nach eingehender Analyse aller zeichnerischen Resultate entwickelt sie schließlich piktografische Bilder, die ab 3. Oktober in der Galerie präsentiert werden – Bietigheim-Bissingen und seine XPlacesToBe! Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung am Mittwoch, 14. Mai, 19 Uhr mit Oberbürgermeister Jürgen Kessing und Galerieleiterin Dr. Isabell Schenk-Weininger im Gespräch mit Doris Graf Save the date: Eröffnung Part II mit den Bildern zu Bietigheim-Bissingen am Donnerstag, 2. Oktober, 19 Uhr Aktionstage: Die Künstlerin vor Ort Bietigheimer Altstadt, Wunderland: Freitag, 4. Juli Sand, Siedlerhaus, Sandfest: Samstag, 5. Juli Kreuzäcker, EgeTrans Arena, Festakt 50 Jahre Bietigheim-Bissingen: Sonntag, 6. Juli Bissingen, Jahnhalle, Göckelesfest: Samstag, 12. Juli Buch, Buchzentrum, Buchfest: Sonntag, 13. Juli Begleitprogramm After-Work-Kurzführungen mit Apéritif Dienstag, 10. Juni, 17 Uhr Donnerstag, 17. Juli, 17.30 Uhr Dienstag, 12. August, 17 Uhr Mittwoch, 24. September, 16.30 Uhr Familien-Fun-Freitage Kombination aus Führung und Kreativ-Workshop für Groß und Klein Freitag, 11. Juli und 10. Oktober, jeweils 15 Uhr Känguru-Führung für Eltern mit Babys im Tragetuch oder Kinderwagen Montag, 28. Juli, 15 Uhr Kinder-Workshops: U6-Workshop: Donnerstag, 31. Juli, 14 bis 15.30 Uhr Begrenzte Teilnehmerzahl! Anmeldung empfohlen per Telefon oder Email! Öffnungszeiten Di, Mi, Fr 14–18 Uhr Do 14–20 Uhr Sa, So 11–18 Uhr Pfingsten, Fronleichnam, Tag der Dt. Einheit 11–18 Uhr Eintritt frei After-Work-Führungen: 4 € inkl. Getränk Familien-Fun-Freitag: 10 € pro Familie Känguru-Führung: 4 € pro Erwachsenem Workshops: 10 € / Geschwister: 5 € U6-Workshop: 5 € Die Städtische Galerie ist inklusive Sanitäranlage barrierefrei. Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483 Telefax 07142 74-446 galerie@bietigheim-bissingen.de http://galerie.bietigheim-bissingen.de
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2025-07-06
Künstler: Paul Reichle, Katharina Trudzinski
Thema: Paul Reichle zum 125. Geburtstag – Vom Bauhaus nach Bietigheim 5. April bis 6. Juli 2025 Aus Anlass seines 125. Geburtstages widmet die Städtische Galerie dem Maler Paul Reichle (1900–1981) eine umfangreiche Retrospektive. Die Anregungen, die er 1924/25 am Weimarer Bauhaus erhalten hatte, blieben für den Künstler ein Leben lang prägend. 1927 trat er eine erste Anstellung bei den Deutschen Linoleumwerken an und zog mit seiner Frau nach Bietigheim, wo er bis zu seinem Tod lebte und wirkte. Die Auseinandersetzung mit Paul Klee und Wassily Kandinsky, später mit der École de Paris sowie die Freundschaft mit Willi Baumeister führten ihn zu einer spielerischen Art der Bildfindung und Komposition. So entwickelte er ein Repertoire an abstrakten Formen, die sich zunächst – vom Gegenstand abgeleitet – geometrischen Formen annähern, später einen gegenständlichen Kern nur noch erahnen lassen. Von 1935 bis 1965 war er bei DLW als Kolorist und Farbberater beschäftigt. Nach Beendigung seiner beruflichen Tätigkeit steigerte sich Reichles Produktivität nochmals, so dass bis zu seinem Tode sogar der Großteil seiner Hunderte von Kreidezeichnungen und insgesamt über 700 Gemälde entstand. Hängt auch bei Ihnen zuhause »ein Reichle«? Wir sind neugierig: Schicken Sie uns doch von »Ihrem Reichle« ein Foto und eine weitere Aufnahme mit diesem Gemälde in seinem Umfeld – im Wohnzimmer über dem Sofa, neben der Garderobe oder beim Esstisch: galerie@bietigheim-bissingen.de Alle Einsendungen werden auf einer Fotowand in der Ausstellung präsentiert – denn Paul Reichles Kunst lebt! Und dies möchten wir zeigen! Katharina Trudzinski – Slalom 5. April bis 6. Juli 2025 Die Kreidezeichnungen, Öl- und Acrylgemälde Paul Reichles werden in der Doppelausstellung durch Zeichnungen, Reliefs und Rauminstallationen der Berliner Künstlerin Katharina Trudzinski (*1977) ergänzt. Sie arbeitet ebenfalls mit einer abstrakten – teilweise geometrischen, teilweise amorphen – Formensprache. In ihren Aquarellen und Zeichnungen geben sich diese Formen mit Karo- und Streifenmustern ein fröhliches Stelldichein. Über die plane Bildfläche geht die Künstlerin hinaus, wenn sie in kräftigen Farben bemalte Holzformen zu vielschichtigen Reliefs arrangiert. Ihre Skulpturen erobern sich gar den Museumsraum. Die flachen, aber großen farbigen Elemente klemmen in Fensternischen, lehnen in Ecken und umspielen Pfeiler. Auf den jeweiligen Ort bezogen sind auch ihre spielerisch-humorvollen Interventionen im öffentlichen Raum, die dem städtischen Alltag Poesie verleihen und die sie in Fotografien festhält. Katharina Trudzinskis gattungsübergreifende Werke zeigen auf, welch ungebrochene Faszination und Aktualität die abstrakte Formensprache in der Gegenwart hat. Begleitprogramm Öffentliche Führungen Sonntag, 13. April, 11.30 Uhr Sonntag, 27. April, 16.30 Uhr Sonntag, 11. Mai, 11.30 Uhr Sonntag, 25. Mai, 16.30 Uhr Sonntag, 15. Juni, 11.30 Uhr Sonntag, 29. Juni, 16.30 Uhr Tanz, Kunst, Action Offenes Haus mit Kurzführungen, Workshops und Tanzperformances in Kooperation mit der Kunstschule Labyrinth Sonntag, 6. April, 14–18 Uhr Führung für Lehrkräfte Montag, 7. April, 17 Uhr Vormittagsführung für Menschen mit Demenz Dienstag, 8. April, 10 Uhr Vormittagsführungen für Senior*innen Mittwoch, 23. April, 10 Uhr Dienstag, 1. Juli, 10 Uhr After-Work-Kurzführungen mit Apéritif Mittwoch, 7. Mai, 16.30 Uhr Dienstag, 3. Juni, 17 Uhr Familien-Fun-Freitag Das Museumserlebnis für Groß & Klein mit einer Kombination aus Führung und Workshop Freitag, 9. Mai, 15 Uhr Kunst, Kaffee und Kuchen Führung mit anschließendem Kaffee und Kuchen Donnerstag, 15. Mai, 15 Uhr mit Dr. Petra Lanfermann Freitag, 27. Juni, 14.30 Uhr mit Dr. Isabell Schenk-Weininger Lesekreis Galerie Donnerstag, 5. Juni, 18.30 Uhr Känguru-Führung für Eltern mit Babys im Tragetuch oder Kinderwagen Montag, 23. Juni, 15 Uhr Kreative Schreibwerkstatt mit Barbara Knieling vom Lieblingsbuch-Laden Donnerstag, 3. Juli, 18 Uhr Unser umfangreiches Workshop-Programm für Kinder und Jugendliche entnehmen Sie bitte dem gesonderten Flyer oder unserer Website. Führungen für Gruppen und Schulklassen nach telefonischer Vereinbarung Begrenzte Teilnehmerzahl! Anmeldung empfohlen per Telefon oder Email! Studioausstellungen Alexis Bust Stephens Urban Artist aus Sucy-en-Brie noch bis 27. April 2024 Doris Graf XPlacesToBe ab 15. Mai 2025 Eröffnung am Mittwoch, 14. Mai, 19 Uhr Demnächst… Linolschnitt heute XIII Grafikpreis der Stadt Bietigheim-Bissingen 25. Juli bis 26. Oktober 2025 Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung der Doppelausstellung Paul Reichle zum 125. Geburtstag – Vom Bauhaus nach Bietigheim & Katharina Trudzinski – Slalom am Freitag, 4. April, um 19 Uhr Es sprechen: Jürgen Kessing Oberbürgermeister Dr. Isabell Schenk-Weininger Leiterin Städtische Galerie Musikalische Umrahmung: Blechbläserquartett der Musikschule Bietigheim-Bissingen unter der Leitung von Ralf Janßen Öffnungszeiten Dienstag, Mittwoch, Freitag 14–18 Uhr Donnerstag 14–20 Uhr Samstag, Sonntag 11–18 Uhr Karfreitag bis Ostermontag 11–18 Uhr Maifeiertag, Himmelfahrt, Pfingsten und Fronleichnam 11–18 Uhr Eintritt frei! Alle Führungen: 4 € Kunst, Kaffee und Kuchen: 10 € Familien-Fun-Freitag: 10 € pro Familie Tanz, Kunst, Action: Freiwillige Spende Schreibwerkstatt: 15 € Private Gruppenführung: 60 € (Di–Fr. zu den Öffnungszeiten) / 70 € (außerhalb der Öffnungszeiten und wochenends) Die Galerie ist inklusive Sanitäranlage barrierefrei. Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483 Telefax 07142 74-446 http://galerie.bietigheim-bissingen.de galerie@bietigheim-bissingen.de
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2025-04-27
Künstler: Alexis Bust Stephens
Thema: Alexis Bust Stephens (*1983) lebt in Sucy-en-Brie, der französischen Partnerstadt Bietigheim-Bissingens. Im Bereich der Urban Art ist er eine bemerkenswerte Doppelbegabung: Als Tänzer in HipHop- und Breakdance-Formationen trat er früh international auf. Als Maler schloss er sich der Pariser Street Art- und Graffiti-Szene an. Beides verbindet er in seinen heutigen bildnerisch-künstlerischen Werken. In diesen stellt er meist tanzende, springende, sich drehende, ja fliegende Menschen in einem Stil dar, für welchen er sich auch vom Abstrakten Expressionismus anregen ließ: Tanz und Bewegung, Energie und Rhythmus überträgt er in ausdrucksstarke, pulsierend-gestische Malerei und Zeichnung. Regelmäßig erhält Alexis Bust Stephens Aufträge für Wandmalereien und wird zu internationalen Street Art Festivals eingeladen. Jüngst wurde er beauftragt, die neuen olympischen Sportdisziplinen für das Olympia Museum in Lausanne zu malen. Alexis Bust Stephens ist einer der aufregendsten aufstrebenden Künstler der französischen Urban Art. Begleitprogramm After-Work-Kurzführungen mit Apéritif Dienstag, 18. Februar, 16.30 Uhr Mittwoch, 12. März, 17 Uhr Donnerstag, 24. April, 17.30 Uhr Familien-Fun-Freitag Kombination aus Führung und Workshop für Groß und Klein Freitag, 21. März, 15 Uhr Tanz, Kunst, Action Offenes Haus mit Tanzperformances, Kurzführungen und Workshops Sonntag, 6. April, 14–18 Uhr Känguru-Führung für Eltern mit Babys im Tragetuch oder Kinderwagen Montag, 14. April, 15 Uhr Kinder-Workshops: U6: In Bewegung Freitag, 21. Februar, 14–15.30 Uhr (3- bis 5-Jährige) Experimentelles Sketching Samstag, 22. März, 14–17 Uhr (10- bis 12-Jährige) Begrenzte Teilnehmerzahl! Anmeldung empfohlen per Telefon oder Email! Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung am Freitag, 24. Januar, um 19 Uhr sowie zur Live-Painting-Aktion am Samstag und Sonntag, 25. und 26. Januar, jeweils von 15–18 Uhr. Seien Sie live dabei, wenn der Künstler eine Wandmalerei in der Städtischen Galerie realisiert! Öffnungszeiten Di, Mi, Fr 14–18 Uhr Do 14–20 Uhr Sa, So 11–18 Uhr Karfreitag bis Ostermontag 11–18 Uhr Eintritt frei After-Work-Führung: 4 € Känguruführung: 4 € Tanz, Kunst, Action: freiwillige Spende Familien-Fun-Freitag: 10 € pro Familie Die Städtische Galerie ist inklusive Sanitäranlage barrierefrei. Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483 Telefax 07142 74-446 galerie@bietigheim-bissingen.de http://galerie.bietigheim-bissingen.de
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2025-03-09
Künstler: Maria Casper-Filser, Anna Huber, Luise Deicher, Emma Joos
Thema: Der »Schwäbische Impressionismus« wird mit Malern wie Christian Landenberger, Hermann Pleuer oder Gustav Schönleber verbunden. Weit weniger bekannt sind ihre weiblichen Kolleginnen, denen sich diese Ausstellung mit rund 100 Werken von 1895 bis 1925 widmet. Die ausgewählten Künstlerinnen stammen aus Württemberg oder ließen sich hier dauerhaft nieder. Viele studierten an der Kunstakademie Stuttgart und die meisten waren Mitglied in dem 1893 gegründeten Württembergischen Malerinnen-Verein, einer der frühesten in Deutschland, oder lebten sogar in dem von ihm unterhaltenen Malerinnenhaus in Stuttgart. In Kooperation mit Schloss Achberg zeigt die Ausstellung beeindruckende Werke und Biografien von 15 Künstlerinnen zwischen Neckar und Bodensee wie Käte Schaller-Härlin, Maria Caspar-Filser, Sally Wiest oder den Schwestern Anna und Pietronella Peters, die es (wieder) zu entdecken gilt. Zur Eröffnung am Freitag, 25. Oktober um 19 Uhr laden wir Sie ganz herzlich ein! Begleitprogramm: Öffentliche Führungen jeden Sonntag, 11.30 Uhr Führung für Lehrkräfte Montag, 4. November, 17 Uhr After-Work-Kurzführungen (30 Min.) mit Apéritif Dienstag, 5. November, 17 Uhr Mittwoch, 29. Januar, 16.30 Uhr Dienstag, 4. März, 17 Uhr Vormittagsführung für Senior*innen Mittwoch, 13. November, 10 Uhr Dienstag, 25. Februar, 10 Uhr Vormittagsführung für Menschen mit Demenz Donnerstag, 14. November, 10 Uhr Kunst, Kaffee & Kuchen Kuratorinnenführung mit anschließendem Kaffee und Kuchen Freitag, 22. November 14.30 Uhr Donnerstag, 6. März, 15 Uhr Familien-Fun-Freitag Kombination aus Führung und Kreativ-Workshop für Groß und Klein Freitag, 29. November und 14. Februar, jeweils 15 Uhr Kreative Schreibwerkstatt mit Barbara Knieling vom Lieblingsbuch-Laden Donnerstag, 30. Januar, 18 Uhr Känguru-Führung für Eltern mit Babys im Tragetuch oder Kinderwagen Montag, 3. Februar, 15 Uhr Die Kunst ist weiblich! Eine andere Kunstgeschichte von Artemisia Gentileschi bis Yoko Ono, Buchvorstellung mit Dr. Carla Heussler Donnerstag, 6. Februar, 18.30 Uhr Lesekreis Galerie Donnerstag, 20. Februar, 18.30 Uhr Auf den Spuren der Künstlerinnen – am Weltfrauentag Exkursion zum BBKW, ehem. Württembergischer Malerinnen-Verein, Stuttgart, sowie zur Stadtpfarrkirche Stuttgart-Gaisburg mit Wandmalerei von Käte Schaller-Härlin Samstag, 8. März, 14 Uhr Unser umfangreiches Workshop-Programm für Kinder und Jugendliche entnehmen Sie bitte dem gesonderten Flyer oder unserer Website. Tandem-Führung der Kuratorinnen mit Expert*innen mit Dr. Carla Heussler, Kunsthistorikerin Stuttgart: Donnerstag, 28. November, 18.30 Uhr mit Dr. Hartmut Härer, Kunsthistoriker Stuttgart: Donnerstag, 12. Dezember, 18.30 Uhr mit Michael Maurer, Leiter Schloss Achberg: Freitag, 17. Januar, 16.30 Uhr mit Dr. Uwe Degreif, Kunsthistoriker Biberach: Freitag, 21. Februar, 16.30 Uhr Öffentliche und After-Work Führungen: 4 € zzgl. Eintritt Tandemführung: 5 € zzgl. Eintritt Kunst, Kaffee und Kuchen: 17/15 € inkl. Eintritt Känguruführung: 4 € pro Erwachsenem zzgl. Eintritt Familien-Fun-Freitag 10 € pro Familie zzgl. Eintritt (Erwachsene) Schreibwerkstatt 15 € zzgl. Eintritt Exkursion: 5 € Private Gruppenführung: 60 € / 70 € Katalog zur Ausstellung: 24 € Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483 Telefax 07142 74-446 http://galerie.bietigheim-bissingen.de galerie@bietigheim-bissingen.de Führungen für Gruppen und Schulklassen nach telefonischer Vereinbarung Studioausstellungen: Bruno Diemer zum 100. Geburtstag Einblick in die Sammlung 3. Oktober 2024 bis 12. Januar 2025 Bruno Diemer wurde 1924 in Brackenheim geboren, wuchs in Bönnigheim auf und verstarb 1962 viel zu jung. Er gilt heute als eine der interessantesten Künstlerpersönlichkeiten der Nachkriegszeit in unserer Region. 1946–48 studierte er an der Stuttgarter Akademie gemeinsam mit Luisa Richter bei Willi Baumeister. Ab 1950 lebte er abwechselnd in Bönnigheim und in Paris – neben New York das Zentrum der Avantgarde – und entwickelte seinen charakteristischen gegenständlichen Malstil. Von seinem herausragenden Talent zeugen insbesondere seine streng komponierten Stillleben: Er arrangierte Krüge, Kannen, Töpfe, Vasen und andere ausgewählte Gefäße zu meisterhaften Bühnenstücken. Eigenwillig sind auch seine surrealistisch bis tragikomischen Aktdarstellungen, die an Totentanz-Bilder erinnern. Die Ausstellung präsentiert Gemälde aus der umfangreichen Sammlung der Städtischen Galerie, die 2023 durch eine großzügige Nachlass-Schenkung maßgeblich erweitert wurde. Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung am Mittwoch, 2. Oktober, um 20 Uhr: Begrüßung: Oberbürgermeister Jürgen Kessing Einführung: Dr. Petra Lanfermann Begleitprogramm After-Work-Kurzführungen (30 Min.) mit Apéritif Dienstag, 15. Oktober, 17 Uhr Mittwoch, 27. November, 16.30 Uhr Donnerstag, 2. Januar, 17.30 Uhr Familien-Fun-Freitag Das Museumserlebnis für Groß und Klein mit einer Kombination aus Führung und Kreativ-Workshop Freitag, 18. Oktober und 10. Januar, jeweils 15 Uhr Känguru-Führung für Eltern mit Babys im Tragetuch oder Kinderwagen Montag, 2. Dezember, 15 Uhr Expertinnenführungen Rundgang mit Dr. Giovanna-Beatrice Carlesso, 1. Vorsitzende Kunstverein Brackenheim Donnerstag, 7. November, 18.30 Uhr Rundgang mit Barbara Springmann, Diplom-Restauratorin für Malerei Donnerstag, 9. Januar, 18.30 Uhr Alexis Bust Stephens Urban Artist aus Sucy-en-Brie 25. Januar bis 27. April 2025 Begrenzte Teilnehmerzahl! Anmeldung empfohlen per Telefon oder Email! Öffnungszeiten Di, Mi, Fr :14–18 Uhr Do: 14–20 Uhr Sa, So: 11–18 Uhr 3. Okt., 1. Nov., 26. Dez., 1. und 6. Jan.: 11–18 Uhr 24., 25. und 31. Dez.: geschlossen Eintritt frei After-Work-Führung: 4 € Expertinnen-Führung: 5 € Känguru-Führung: 4 € pro Erwachsenem Familien-Fun-Freitag: 10 € pro Familie Die Städtische Galerie ist inklusive Sanitäranlage barrierefrei. Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483 Telefax 07142 74-446 galerie@bietigheim-bissingen.de http://galerie.bietigheim-bissingen.de
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2025-01-12
Künstler: Bruno Diemer
Thema: Bruno Diemer wurde 1924 in Brackenheim geboren, wuchs in Bönnigheim auf und verstarb 1962 viel zu jung. Er gilt heute als eine der interessantesten Künstlerpersönlichkeiten der Nachkriegszeit in unserer Region. 1946–48 studierte er an der Stuttgarter Akademie gemeinsam mit Luisa Richter bei Willi Baumeister. Ab 1950 lebte er abwechselnd in Bönnigheim und in Paris – neben New York das Zentrum der Avantgarde – und entwickelte seinen charakteristischen gegenständlichen Malstil. Von seinem herausragenden Talent zeugen insbesondere seine streng komponierten Stillleben: Er arrangierte Krüge, Kannen, Töpfe, Vasen und andere ausgewählte Gefäße zu meisterhaften Bühnenstücken. Eigenwillig sind auch seine surrealistisch bis tragikomischen Aktdarstellungen, die an Totentanz-Bilder erinnern. Die Ausstellung präsentiert Gemälde aus der umfangreichen Sammlung der Städtischen Galerie, die 2023 durch eine großzügige Nachlass-Schenkung maßgeblich erweitert wurde. Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung am Mittwoch, 2. Oktober, um 20 Uhr: Begrüßung: Oberbürgermeister Jürgen Kessing Einführung: Dr. Petra Lanfermann Begleitprogramm After-Work-Kurzführungen (30 Min.) mit Apéritif Dienstag, 15. Oktober, 17 Uhr Mittwoch, 27. November, 16.30 Uhr Donnerstag, 2. Januar, 17.30 Uhr Familien-Fun-Freitag Das Museumserlebnis für Groß und Klein mit einer Kombination aus Führung und Kreativ-Workshop Freitag, 18. Oktober und 10. Januar, jeweils 15 Uhr Känguru-Führung für Eltern mit Babys im Tragetuch oder Kinderwagen Montag, 2. Dezember, 15 Uhr Expertinnenführungen Rundgang mit Dr. Giovanna-Beatrice Carlesso, 1. Vorsitzende Kunstverein Brackenheim Donnerstag, 7. November, 18.30 Uhr Rundgang mit Barbara Springmann, Diplom-Restauratorin für Malerei Donnerstag, 9. Januar, 18.30 Uhr Begrenzte Teilnehmerzahl! Anmeldung empfohlen per Telefon oder Email! Öffnungszeiten Di, Mi, Fr :14–18 Uhr Do: 14–20 Uhr Sa, So: 11–18 Uhr 3. Okt., 1. Nov., 26. Dez., 1. und 6. Jan.: 11–18 Uhr 24., 25. und 31. Dez.: geschlossen Eintritt frei After-Work-Führung: 4 € Expertinnen-Führung: 5 € Känguru-Führung: 4 € pro Erwachsenem Familien-Fun-Freitag: 10 € pro Familie Die Städtische Galerie ist inklusive Sanitäranlage barrierefrei. Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483 Telefax 07142 74-446 galerie@bietigheim-bissingen.de http://galerie.bietigheim-bissingen.de
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2024-10-06
Künstler: Timm Ulrichs
Thema: Timm Ulrichs (*1940) wurde berühmt als »erstes lebendes Kunstwerk« und »Totalkünstler«, ist poetischer Wortjongleur und selbstironischer Dada-Urenkel. Kunst versteht Ulrichs als Materialisierung von Ideen – und als Reflexion über das, was Kunst ist, sein will, sein könnte. Widersprüche und Absurditäten der Lebenswirklichkeit werden in seinen Objekten, Fotografien, Collagen, Aktionen durchschaubar und finden im Museum ihre Bühne. So wie Theater nur funktioniert, wenn es ein Publikum gibt, das sich auf die Regeln des Rollenspiels einlässt, ist der künstlerische Kosmos von Timm Ulrichs auf Kommunikation angelegt. Der Mensch als Beziehungswesen steht dabei im Mittelpunkt. Ich – du – er, sie, es – wir – ihr – sie: Anhand der Personalpronomen, die alle Perspektiven auf die Welt sprachlich fassen, leitet der unterhaltsame und zugleich tiefgründige Ausstellungsparcours die Besucher*innen durch das weitläufige Ulrichs-Universum, in dem vor allem er selbst die Hauptrolle spielt. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Kunstmuseum Ahlen, das rund 70 seiner Werke beherbergt: Körper- und Lichtkunst, vielgestaltige Objekte und Skulpturen, Performances und Aktionen, ironische Bilder und scharfsinnige Wortspiele. Die frühesten präsentierten Arbeiten sind bereits aus den 1960er-Jahren. Mit Auflagenwerken für wenig Geld unterläuft Ulrichs stets den überhitzten Kunstmarkt und holt die Kunst ins Leben. Seine Kunst ist kritisch, regt zum Denken an, bringt zum Lachen und befreit. Denn für den Künstler sind Kunst und Leben »nichts als Theater«! Zur Eröffnung am Donnerstag, 4. Juli um 19 Uhr laden wir Sie ganz herzlich ein! Öffentliche Führungen Sonntag, 21. Juli, 16.30 Uhr Sonntag, 4. August, 11.30 Uhr Sonntag, 18. August, 11.30 Uhr Sonntag,1. September, 16.30 Uhr Sonntag, 15. September, 11.30 Uhr Sonntag, 29. September, 11.30 Uhr Führung für Lehrkräfte Montag, 8. Juli, 17 Uhr After-Work-Kurzführungen (30 Min.) mit Apéritif Dienstag, 16. Juli, 17 Uhr Mittwoch, 11. September, 16.30 Uhr Vormittagsführung für Senior*innen Dienstag, 30. Juli, 10 Uhr Mittwoch, 21. August, 10 Uhr Kunst, Kaffee & Kuchen Kuratorinnenführung mit anschließendem Kaffee und Kuchen Donnerstag, 15. August, 15 Uhr Freitag, 27. September, 14.30 Uhr Finissage mit Künstlergespräch Sonntag, 6. Oktober, 17 Uhr Kreative Schreibwerkstatt mit Barbara Knieling vom Lieblingsbuch-Laden Montag, 22. Juli, 10–12 Uhr Lesekreis Galerie Donnerstag, 12. September, 19 Uhr Familien-Fun-Freitag Kombination aus Führung und Kreativ-Workshop für Groß und Klein Freitag, 20. September, 15 Uhr Vormittagsführung für Menschen mit Demenz Mittwoch, 25. September, 10 Uhr Känguru-Führung für Eltern mit Babys im Tragetuch oder Kinderwagen Montag, 30. September, 15 Uhr Unser umfangreiches Workshop-Programm für Kinder und Jugendliche entnehmen Sie bitte dem gesonderten Flyer oder unserer Website. Führungen für Gruppen und Schulklassen nach telefonischer Vereinbarung Studioausstellung: Reiner Pfisterer – »From Voices to Images« 12. Mai bis 22. September 2024 Der in Bietigheim-Bissingen ansässige Fotograf Reiner Pfisterer (*1967) hat sich über Jahrzehnte insbesondere mit Musikfotografie aller Sparten einen Namen gemacht. Er begleitete die Toten Hosen ebenso wie die Brenz Band oder das Stuttgarter Kammerorchester auf ihren weltweiten Konzertreisen. Dabei hält er nicht nur die Live-Auftritte in außergewöhnlichen Aufnahmen fest, sondern interessiert sich auch für den Alltag der Musiker*innen auf Tour, die Situationen hinter der Bühne und den Kulissen. Ein besonderes Anliegen sind Reiner Pfisterer Langzeitprojekte wie die Fotoserie „Die Rückkehr der Musik“, eine Hommage an die Kulturschaffenden, die in Zeiten der Corona-Pandemie neue Wege suchten, um Musik erlebbar zu machen. Die Werkschau in der Städtischen Galerie, die Einblick in das vielfältige Schaffen des gefragten Fotografen gibt, findet im Rahmen des Projekts „BiBi Pop“ statt, das die bemerkenswerte Musikgeschichte von Bietigheim-Bissingen im Sommer 2024 in verschiedenen Ausstellungen und Veranstaltungen präsentiert. So., 12. Mai, 13 Uhr, Eröffnung im Rahmen des Projektes »BiBi Pop« Begleitprogramm Künstlergespräche Sonntag, 30. Juni, 11.30 Uhr Donnerstag, 5. September, 18.30 Uhr After-Work-Kurzführungen mit Apéritif Mittwoch, 22. Mai, 17 Uhr Dienstag, 6. August, 16.30 Uhr Kombiführungen mit dem Hornmoldhaus zwei Kurzführungen in zwei Ausstellungen Donnerstag, 11. Juli, 18 Uhr Donnerstag, 19. September, 18 Uhr Familien-Fun-Freitag: Im Blitzlicht Kombination aus Führung und Kreativ-Workshop für Groß und Klein Freitag, 26. Juli, 15 Uhr Känguru-Führung für Eltern mit Babys im Tragetuch oder Kinderwagen Montag, 15. Juli, 15 Uhr Begrenzte Teilnehmerzahl! Anmeldung empfohlen per Telefon oder Email! Kinder-Workshops: U6-Workshop: Kawumm und Täterä, Freitag, 21. Juni, 14–16 Uhr (3–5 Jahre) Achtung Maske!, Samstag, 29. Juni, 14–17 Uhr (10–14 Jahre) Let’s Rock, Samstag, 20. Juli, 11–14 Uhr (6–10 Jahre) Werde selbst zum Popstar, Samstag, 24. August, 11–14 Uhr (8–12 Jahre) Krimskrams-Souvenirs, Freitag/Samstag, 6./7. September, je 14–17 Uhr (8–12 Jahre) Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung im Rahmen des Projekts »Bi-Bi Pop« am Sonntag, 12. Mai, 13 Uhr auf dem Marktplatz Bietigheim. Anschließend ist Reiner Pfisterer in seiner Ausstellung präsent und DJ Jens Kenserski legt auf. Öffnungszeiten Di, Mi, Fr 14–18 Uhr Do 14–20 Uhr Sa, So 11–18 Uhr Eintritt frei Alle Führungen: 4 € Künstlergespräche: 5 € Familien-Fun-Freitag: 5 € pro Familie Die Städtische Galerie ist inklusive Sanitäranlage barrierefrei. Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483 Telefax 07142 74-446 galerie@bietigheim-bissingen.de http://galerie.bietigheim-bissingen.de
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2024-09-22
Künstler: Reiner Pfisterer
Thema: Der in Bietigheim-Bissingen ansässige Fotograf Reiner Pfisterer (*1967) hat sich über Jahrzehnte insbesondere mit Musikfotografie aller Sparten einen Namen gemacht. Er begleitete die Toten Hosen ebenso wie die Brenz Band oder das Stuttgarter Kammerorchester auf ihren weltweiten Konzertreisen. Dabei hält er nicht nur die Live-Auftritte in außergewöhnlichen Aufnahmen fest, sondern interessiert sich auch für den Alltag der Musiker*innen auf Tour, die Situationen hinter der Bühne und den Kulissen. Ein besonderes Anliegen sind Reiner Pfisterer Langzeitprojekte wie die Fotoserie „Die Rückkehr der Musik“, eine Hommage an die Kulturschaffenden, die in Zeiten der Corona-Pandemie neue Wege suchten, um Musik erlebbar zu machen. Die Werkschau in der Städtischen Galerie, die Einblick in das vielfältige Schaffen des gefragten Fotografen gibt, findet im Rahmen des Projekts „BiBi Pop“ statt, das die bemerkenswerte Musikgeschichte von Bietigheim-Bissingen im Sommer 2024 in verschiedenen Ausstellungen und Veranstaltungen präsentiert. Begleitprogramm Künstlergespräche Sonntag, 30. Juni, 11.30 Uhr Donnerstag, 5. September, 18.30 Uhr After-Work-Kurzführungen mit Apéritif Mittwoch, 22. Mai, 17 Uhr Dienstag, 6. August, 16.30 Uhr Kombiführungen mit dem Hornmoldhaus zwei Kurzführungen in zwei Ausstellungen Donnerstag, 11. Juli, 18 Uhr Donnerstag, 19. September, 18 Uhr Familien-Fun-Freitag: Im Blitzlicht Kombination aus Führung und Kreativ-Workshop für Groß und Klein Freitag, 26. Juli, 15 Uhr Känguru-Führung für Eltern mit Babys im Tragetuch oder Kinderwagen Montag, 15. Juli, 15 Uhr Kinder-Workshops: U6-Workshop: Kawumm und Täterä, Freitag, 21. Juni, 14–16 Uhr (3–5 Jahre) Achtung Maske!, Samstag, 29. Juni, 14–17 Uhr (10–14 Jahre) Let’s Rock, Samstag, 20. Juli, 11–14 Uhr (6–10 Jahre) Werde selbst zum Popstar, Samstag, 24. August, 11–14 Uhr (8–12 Jahre) Krimskrams-Souvenirs, Freitag/Samstag, 6./7. September, je 14–17 Uhr (8–12 Jahre) Begrenzte Teilnehmerzahl! Anmeldung empfohlen per Telefon oder Email! Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung im Rahmen des Projekts »Bi-Bi Pop« am Sonntag, 12. Mai, 13 Uhr auf dem Marktplatz Bietigheim. Anschließend ist Reiner Pfisterer in seiner Ausstellung präsent und »DJ Popschlampe« legt auf. Öffnungszeiten Di, Mi, Fr 14–18 Uhr Do 14–20 Uhr Sa, So 11–18 Uhr Pfingstmontag, Fronleichnam 11–18 Uhr Eintritt frei Alle Führungen: 4 € Künstlergespräche: 5 € Familien-Fun-Freitag: 5 € pro Familie Die Städtische Galerie ist inklusive Sanitäranlage barrierefrei. Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483 Telefax 07142 74-446 galerie@bietigheim-bissingen.de http://galerie.bietigheim-bissingen.de
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2024-06-16
Künstler: Alexej Jawlensky, Gabriele Münter, Andy Warhol, Georg Baselitz
Thema: Früchte sind Bestandteil unserer Ernährung, Obstbäume unserer Gärten und damit unseres Alltags. Sie sind aber auch – oder gerade deshalb – ein über die Jahrhunderte wiederkehrendes Motiv in der bildenden Kunst, ein ästhetisches Vergnügen nicht nur durch ihren Duft und Geschmack, sondern auch durch die Vielfalt ihrer Formen und Farben. Darüber hinaus sind sie für Künstler*innen durch ihre symbolische Aufladung von Bedeutung: Der Apfel, die verbotene Frucht vom Baum der Erkenntnis im biblischen Paradies, ist die vielleicht am häufigsten dargestellte Obstsorte. „Am Anfang war der Apfel“ ist denn auch die Kunststiftung des Unternehmers und Wissenschaftlers Prof. Dr. Rainer Wild betitelt, aus dessen in mehr als 40 Jahren zusammengetragener privater Sammlung die Werke der Ausstellung stammen. Präsentiert werden Früchtebilder von der Klassischen Moderne bis in die Gegenwart in den Medien Malerei, Zeichnung, Aquarell, Grafik, Skulptur und Video von Alexej Jawlensky über Andy Warhol bis Karin Kneffel – zum Anbeißen schön! Zur Eröffnung am Freitag, 15. März um 19 Uhr laden wir Sie ganz herzlich ein. Begleitprogramm Öffentliche Führungen Sonntag, 24. März, 11.30 Uhr Sonntag, 7. April, 16.30 Uhr Sonntag, 21. April, 11.30 Uhr Sonntag, 5. Mai, 16.30 Uhr Sonntag, 26. Mai, 11.30 Uhr Sonntag, 9. Juni, 16.30 Uhr Sonntag, 16. Juni, 11.30 Uhr Führung für Lehrkräfte Montag, 18. März, 17 Uhr After-Work-Kurzführungen mit Apéritif Dienstag, 26. März, 17 Uhr Mittwoch, 12. Juni, 16.30 Uhr Kunst, Kaffee und Kuchen Führung mit anschließendem Kaffee und Obstkuchen Donnerstag, 4. April, 15 Uhr mit Dr. Petra Lanfermann Freitag, 14. Juni, 14.30 Uhr mit Dr. Isabell Schenk-Weininger Vormittagsführung für Menschen mit Demenz Dienstag, 9. April, 10 Uhr Vormittagsführung für Senior*innen Mittwoch, 17. April, 10 Uhr Dienstag, 28. Mai, 10 Uhr Das Land, wo die Zitronen blühn… Führung mit Dr. Isabell Schenk-Weininger, begleitet von Gedichten und Liedern mit Rüdiger Erk und Ina Maria Saussele Donnerstag, 18. April, 18.30 Uhr Donnerstag, 16. Mai, 18.30 Uhr speziell für Senior*innen Dienstag, 30. April, 10 Uhr Familien-Fun-Freitag Das Museumserlebnis für Groß & Klein mit einer Kombination aus Führung und Workshop Freitag, 3. Mai, 15 Uhr Känguru-Führung für Eltern mit Babys im Tragetuch oder Kinderwagen Montag, 13. Mai, 15 Uhr --------------------------------------------------------------------------------- Kreative Schreibwerkstatt mit Barbara Knieling vom Lieblingsbuch-Laden Montag, 22. April, 10–12 Uhr Wie gesund ist Obstsalat? Rundgang mit Dipl.-Ökotrophologin Andrea Saussele Mittwoch, 24. April, 18 Uhr Streuobstwiesen im Klimawandel Vortrag von Kevin Fleckenstein, Universität Hohenheim Donnerstag, 6. Juni, 18.30 Uhr Obsttag Kurzführungen, Gedichte, Lieder, Workshops, Schokofrüchte, Obstkuchen, Smoothies, Cocktails Samstag, 8. Juni, 14 bis 18 Uhr Lesekreis Galerie Donnerstag, 13. Juni, 18.30 Uhr Unser umfangreiches Workshop-Programm für Kinder und Jugendliche entnehmen Sie bitte dem gesonderten Flyer oder unserer Website. Führungen für Gruppen und Schulklassen nach telefonischer Vereinbarung Eintritt frei! Alle Führungen 4 € Sonderführungen/Vortrag 5 € Kaffee, Kunst und Kuchen 12 € Familien-Fun-Freitag 5 € pro Familie Private Gruppenführung: 60 € (Di–Fr. zu den Öffnungszeiten) / 70 € (außerhalb der Öffnungszeiten und wochenends) Obsttag: freiwillige Spende Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483 Telefax 07142 74-446 http://galerie.bietigheim-bissingen.de galerie@bietigheim-bissingen.de Studioausstellungen: »Im engsten Raum Unendlichkeit gezeitigt« Wolf-Rüdiger Hirschbiel 20. Januar bis 21. April 2024 Die Malerei und Grafik von Wolf-Rüdiger Hirschbiel (*1942) kennzeichnet sowohl Strenge als auch Leichtigkeit: Flächenformen bauen tunnelartige Räumlichkeiten, suggerieren fenster- oder türartige Öffnungen. Fläche wird zu Tiefe, bedrängende Raumfluchten münden in befreiende Fernwirkung. Insbesondere in seinen Aquarellen scheint sich eine Sehnsucht nach Licht auszudrücken und die frühe Profession Hirschbiels als Kunstglaser und Glasmaler widerzuspiegeln. In diesen abstrakten Bildern spielen zwar Quadrate und Rechtecke die Hauptrolle, doch erinnern die luftigen Blätter mit ihren zart-kräftigen Farben immer auch an Natur und Architektur – zumal sie meist auf Reisen entstehen: In Skandinavien und Südeuropa, in Nordafrika und China verarbeitet der Künstler seine Eindrücke zu fantastisch-geometrischen Landschaftskompositionen. Begleitprogramm After-Work-Kurzführungen mit Apéritif Dienstag, 6. Februar, 16.30 Uhr Mittwoch, 3. April, 17 Uhr Künstlergespräch mit Wolf-Rüdiger Hirschbiel und Dr. Petra Lanfermann Sonntag, 3. März, 16.30 Uhr Finissage mit Wolf-Rüdiger Hirschbiel und Dr. Isabell Schenk-Weininger Sonntag, 21. April, 16.30 Uhr Familien-Fun-Freitag Das Museumserlebnis für Groß und Klein mit einer Kombination aus Führung und Workshop Freitag, 8. März, 15 Uhr Känguru-Führung für Eltern mit Babys im Tragetuch oder Kinderwagen Montag, 18. März, 15 Uhr Kinder-Workshops: Perspektivisch malen Samstag, 2. März, 11–14 Uhr (6–10 Jahre) / 14.30–17.30 Uhr (8–12 Jahre) Abstraktion in Aquarell Samstag, 13. April, 11–14 Uhr (6–10 Jahre) / 14.30–17.30 Uhr (8–12 Jahre) Studioausstellung: Reiner Pfisterer From Voices to Images 12. Mai bis 22. September 2024 Begrenzte Teilnehmerzahl! Anmeldung empfohlen per Telefon oder Email! Öffnungszeiten Di, Mi, Fr 14–18 Uhr Do 14–20 Uhr Sa, So 11–18 Uhr Karfreitag bis Ostermontag 11–18 Uhr Eintritt frei After-Work-Führung: 4 € Känguruführung: 4 € Künstlergespräch: 5 € Familien-Fun-Freitag: 5 € pro Familie Die Städtische Galerie ist inklusive Sanitäranlage barrierefrei. Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483 Telefax 07142 74-446 galerie@bietigheim-bissingen.de http://galerie.bietigheim-bissingen.de
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2024-04-21
Künstler: Wolf-Rüdiger Hirschbiel
Thema: Die Malerei und Grafik von Wolf-Rüdiger Hirschbiel (*1942) kennzeichnet sowohl Strenge als auch Leichtigkeit: Flächenformen bauen tunnelartige Räumlichkeiten, suggerieren fenster- oder türartige Öffnungen. Fläche wird zu Tiefe, bedrängende Raumfluchten münden in befreiende Fernwirkung. Insbesondere in seinen Aquarellen scheint sich eine Sehnsucht nach Licht auszudrücken und die frühe Profession Hirschbiels als Kunstglaser und Glasmaler widerzuspiegeln. In diesen abstrakten Bildern spielen zwar Quadrate und Rechtecke die Hauptrolle, doch erinnern die luftigen Blätter mit ihren zart-kräftigen Farben immer auch an Natur und Architektur – zumal sie meist auf Reisen entstehen: In Skandinavien und Südeuropa, in Nordafrika und China verarbeitet der Künstler seine Eindrücke zu fantastisch-geometrischen Landschaftskompositionen. Begleitprogramm After-Work-Kurzführungen mit Apéritif Dienstag, 6. Februar, 16.30 Uhr Mittwoch, 3. April, 17 Uhr Künstlergespräch mit Wolf-Rüdiger Hirschbiel und Dr. Petra Lanfermann Sonntag, 3. März, 16.30 Uhr Finissage mit Wolf-Rüdiger Hirschbiel und Dr. Isabell Schenk-Weininger Sonntag, 21. April, 16.30 Uhr Familien-Fun-Freitag Das Museumserlebnis für Groß und Klein mit einer Kombination aus Führung und Workshop Freitag, 8. März, 15 Uhr Känguru-Führung für Eltern mit Babys im Tragetuch oder Kinderwagen Montag, 18. März, 15 Uhr Kinder-Workshops: Perspektivisch malen Samstag, 2. März, 11–14 Uhr (6–10 Jahre) / 14.30–17.30 Uhr (8–12 Jahre) Abstraktion in Aquarell Samstag, 13. April, 11–14 Uhr (6–10 Jahre) / 14.30–17.30 Uhr (8–12 Jahre) Begrenzte Teilnehmerzahl! Anmeldung empfohlen per Telefon oder Email! Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung am Freitag, 19. Januar, um 19 Uhr: Begrüßung: Dr. Isabell Schenk-Weininger Einführung: Dr. Petra Lanfermann Saxophon: Joachim Keck Öffnungszeiten Dienstag, Mittwoch, Freitag 14–18 Uhr Donnerstag 14–20 Uhr Samstag, Sonntag 11–18 Uhr Studioausstellungen: Eintritt frei Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483 Telefax 07142 74-446 http://galerie.bietigheim-bissingen.de galerie@bietigheim-bissingen.de
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2024-02-25
Künstler: Paul Kleinschmidt
Thema: „Seit ich das erste Mal Bilder von van Gogh sah, hatte ich kein ähnliches Erlebnis […]. Der Glanz, der von Kleinschmidts Werken ausgeht, ist nicht schwächer.“ (Julius Meier-Graefe) Der große Kunstschriftsteller der Weimarer Republik und entschiedene Verfechter der Kunst Paul Kleinschmidts Julius Meier-Graefe, nannte ihn einen Dichter und Minnesänger. Seine Bilder seien Hymnen der Malerei – ob im Figurenbild, den Stillleben oder den Landschaften. Paul Kleinschmidt wurde vor 140 Jahren in eine künstlerisch geprägte Familie geboren. In den 1920er Jahren entwickelte er sich zum Maler des ausschweifenden Berliner Großstadtlebens, der Varietés, Theater und Kaffeehäuser. Von großer Sinnlichkeit sind auch seine opulenten Stillleben. Weniger bekannt sind seine – teilweise von Industrie und Fortschritt geprägten – Landschaften, in denen er Eindrücke von Reisen nach Oberschwaben, Südfrankreich und New York verarbeitete. Sein zwischen Realismus, Expressionismus und Neuer Sachlichkeit angesiedelter Stil ist unverwechselbar. Als Kleinschmidt 1934 – inzwischen nahe Ulm lebend – auf dem Höhepunkt seiner Malerkarriere stand, wurden seine Bilder von den Nationalsozialisten als entartet diffamiert und er selbst ins Exil getrieben. Nach Aufenthalten in der Schweiz, Holland und Frankreich wurde er 1943 zwangsweise ins Deutsche Reich zurückgeführt und starb 1949 im hessischen Bensheim. In Kooperation mit dem Schloss Achberg widmet die Städtische Galerie diesem Ausnahmekünstler eine umfassende Retrospektive mit rund 120 Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen und Druckgrafiken. Zur Eröffnung am Freitag, 17. November um 19 Uhr laden wir Sie ganz herzlich ein! Öffentliche Führungen jeden Sonntag, 11.30 Uhr (außer am 24. und 31.12.) Führung für Lehrkräfte Montag, 20. November, 17 Uhr After-Work-Kurzführungen (30 Min.) mit Apéritif Donnerstag, 7. Dezember, 18 Uhr Mittwoch, 10. Januar, 16.30 Uhr Dienstag, 20. Februar, 17 Uhr Tandem-Führung der Kuratorinnen mit Expert*innen mit Dr. Uwe Degreif, Kunsthistoriker Biberach: Donnerstag, 14. Dezember, 17.30 Uhr mit Michael Maurer, Leiter Schloss Achberg: Donnerstag, 25. Januar, 18.30 Uhr mit Barbara Springmann, Dipl.-Restauratorin: Donnerstag, 22. Februar, 18.30 Uhr Kunst, Kaffee & Kuchen Kuratorinnenführung mit anschließendem Besuch im Café Galerie Donnerstag, 4. Januar, 15 Uhr Freitag, 2. Februar, 14.30 Uhr Kreative Schreibwerkstatt mit Barbara Knieling vom Lieblingsbuch-Laden Montag, 27. November, 10–12 Uhr Vormittagsführung für Menschen mit Demenz Mittwoch, 28. November, 10 Uhr Vormittagsführung für Senior*innen Dienstag, 23. Januar, 10 Uhr Donnerstag, 15. Februar, 10 Uhr Känguru-Führung für Eltern mit Babys im Tragetuch oder Kinderwagen Montag, 15. Januar, 15 Uhr Familien-Fun-Freitag Kombination aus Führung und Kreativ-Workshop für Groß und Klein Freitag, 26. Januar, 15 Uhr Lesekreis Galerie Donnerstag, 8. Februar, 19 Uhr Unser umfangreiches Workshop-Programm für Kinder und Jugendliche entnehmen Sie bitte dem gesonderten Flyer oder unserer Website. Führungen für Gruppen und Schulklassen nach telefonischer Vereinbarung Begrenzte Teilnehmerzahl! Anmeldung empfohlen per Telefon oder Email! Studioausstellungen Einblick in die Sammlung: Wer hat Lust auf Rot, Gelb und Blau? noch bis 7. Januar 2024 »Im engsten Raum Unendlichkeit gezeitigt« Wolf-Rüdiger Hirschbiel 20. Januar bis 21. April 2024 Eröffnung: Freitag, 19. Januar, 19 Uhr Öffnungszeiten Dienstag, Mittwoch, Freitag 14–18 Uhr Donnerstag 14–20 Uhr Samstag, Sonntag 11–18 Uhr 1. November, 26. Dezember, 1. und 6. Januar 11–18 Uhr 24., 25. und 31. Dezember geschlossen Eintritt: 8 €, ermäßigt 6 € Eintritt frei jeden letzten Freitag im Monat! Studioausstellungen: Eintritt frei Eintritt inkl. Kaffee+Kuchen im Café Galerie: 15 € Öffentliche und After-Work Führungen: 4 € zzgl. Eintritt Tandemführung: 5 € zzgl. Eintritt Kunst, Kaffee und Kuchen: 20 € inkl. Eintritt Schreibwerkstatt 15 € zzgl. Eintritt Familien-Fun-Freitag 5 € pro Familie zzgl. Eintritt (Erwachsene) Private Gruppenführung: 60 € / 70 € Katalog zur Ausstellung (144 S.): 20 € Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483 Telefax 07142 74-446 http://galerie.bietigheim-bissingen.de galerie@bietigheim-bissingen.de
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2023-10-22
Künstler: Cornelius Völker, Annette Kelm, Johan Deckmann, Anne Berning,
Thema: Über Jahrhunderte hinweg galten Bibliotheken als magische Orte der Gelehrsamkeit und geheimen Wissenschaften. Nicht umsonst bezeichnet man Bibliotheken auch als Kathedralen des Wissens. Ebenso bergen Bücherregale, Buchhandlungen und Archive eigene, aus-der-Zeit-enthobene Welten. Das Blättern und Lesen in einem Buch ist also sowohl eine tradierte Kulturform als auch alltägliche Praxis, sei es auch nur das Kochbuch oder der Reiseführer. Die Ausstellung zeigt Kunstwerke aus unterschiedlichsten Sparten, in denen der Magie und Ausstrahlung des Buches nachgeforscht wird: Sinnlich-haptische Qualitäten, die Wahl des Papiers, die Gestaltung, die Art, wie ein Buch in der Hand liegt, aber auch als jederzeit verfügbarer Speicher von Zeit, Wissen und Kultur – all diese Komponenten machen das Buch zu einem komplexen Objekt, dessen gesellschaftliche und kulturelle Bedeutung gerade jetzt im digitalen Zeitalter in seiner ganzen Tragweite in das Bewusstsein kommt. Zur Eröffnung am Freitag, 7. Juli um 19 Uhr laden wir Sie ganz herzlich ein! Begleitprogramm Öffentliche Führungen Sonntag, 16. Juli, 16.30 Uhr, mit Dr. Isabell Schenk-Weininger Sonntag, 6. August, 11.30 Uhr, mit Dr. Petra Lanfermann Sonntag, 27. August, 11.30 Uhr, mit Jasmin Höning M.A. Sonntag, 17. September, 16.30 Uhr, mit Dr. Isabell Schenk-Weininger Sonntag, 8. Oktober, 16.30 Uhr, mit Jasmin Höning M.A. Sonntag, 22. Oktober, 11.30 Uhr, mit Jasmin Höning M.A. Führung für Lehrkräfte Montag, 10. Juli, 17 Uhr After-Work-Kurzführungen (30 Min.) mit Apéritif Mittwoch, 23. August, 17 Uhr, mit Dr. Petra Lanfermann Dienstag, 26. September, 16.30 Uhr, mit Dr. Petra Lanfermann Bietigheimer Bücherabende Buchvorstellungen in Kooperation mit den Buchhandlungen Osiander und Lieblingsbuch-Laden sowie der Otto-Rombach-Bücherei Bücher über Bücher Mittwoch, 19. Juli, 19 Uhr, mit Lesung von Rüdiger Erk Schön gestaltete Bücher Montag, 18. September, 19 Uhr Besondere Buchkonzepte Donnerstag, 12. Oktober, 20 Uhr, mit Lesung von Lisa Kraus Gründung des Lesekreises Galerie Donnerstag, 19. Oktober, 19 Uhr Kreative Schreibwerkstatt in Kooperation mit Barbara Knieling vom Lieblingsbuch-Laden Donnerstag, 3. August, 18–20 Uhr Montag, 14. August, 10–12 Uhr Vormittagsführung für Senior*innen Dienstag, 12. September, 10 Uhr, mit Dr. Isabell Schenk-Weininger Vormittagsführung für Menschen mit Demenz Mittwoch, 20. September, 10 Uhr, mit Dr. Isabell Schenk-Weininger Familien-Fun-Freitag Kombination aus Führung und Kreativ-Workshop für Groß und Klein Freitag, 20. Oktober, 15 Uhr Känguru-Führung für Eltern mit Babys im Tragetuch oder Kinderwagen Montag, 7. August, 15 Uhr Ratz Fatz, Opa Glatz Theaterstück von Lisa Kraus für Vorschulkinder und Schüler*innen der 1. und 2. Klasse Gespielt von Carola Class und Rüdiger Erk Mittwoch, 11. Oktober, 9.30 Uhr und 10.30 Uhr Studioausstellung Einblick in die Sammlung: Wer hat Lust auf Rot, Gelb und Blau? 13. Juni 2023 bis 7. Januar 2024 Signalrot, Zitronengelb und Himmelblau – Farben prägen sämtliche Lebensbereiche! In der Tier- und Pflanzenwelt erfüllen sie etwa Warn- oder Tarnfunktionen. Auch die Menschheit lernte zunächst die natürlichen, dann synthetisch produzierten Farbstoffe für sich zu nutzen – und mit Bedeutungen zu belegen. „Rot sehen“ und „Grün vor Neid sein“: Den Farben werden Gefühle und Charaktereigenschaften zugeschrieben. Während Farben auch in der bildenden Kunst lange Zeit symbolische Funktionen innehatten, vollzog sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Autarkie der Farben, wobei vor allem die Primärfarben Rot, Gelb und Blau eine Sonderstellung einnahmen. Während Barnett Newman etwa mit seinen Gemälden »Who’s afraid of Red, Yellow and Blue?« (1966–70) fragte, wer sich vor dieser Trias fürchte, lädt die Städtische Galerie nun anhand von Werken aus der eigenen Sammlung zu einem lustvollen Gang durch das Farbspektrum ein. Öffnungszeiten Dienstag, Mittwoch, Freitag 14–18 Uhr Donnerstag 14–20 Uhr Samstag, Sonntag 11–18 Uhr Tag der Dt. Einheit 11–18 Uhr Eintritt frei! Alle Führungen 4 € Bücherabende 5 € Schreibwerkstatt 15 € Kindertheater: 1 € Familien-Fun-Freitag 5 € pro Familie Private Gruppenführung: 60 € / 70 € Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483 Telefax 07142 74-446 http://galerie.bietigheim-bissingen.de galerie@bietigheim-bissingen.de
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2024-01-07
Künstler: Karlheinz Groß
Thema: Signalrot, Zitronengelb und Himmelblau – Farben prägen sämtliche Lebensbereiche! In der Tier- und Pflanzenwelt erfüllen sie etwa Warn- oder Tarnfunktionen und sind somit fester Bestandteil von Kommunikation und Überlebensstrategien. Auch die Menschheit lernte zunächst die natürlichen, dann synthetisch produzierten Farbstoffe für sich zu nutzen – und mit Bedeutungen zu belegen. Den Farben werden Gefühle und Charaktereigenschaften zugeschrieben, wie »Rot sehen« oder »Grün vor Neid sein«. Während Farben auch in der bildenden Kunst lange Zeit symbolische Funktionen innehatten, vollzog sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Autarkie der Farben, wobei vor allem die Primärfarben Rot, Gelb und Blau eine Sonderstellung einnahmen. Während Barnett Newman etwa mit seinen Gemälden »Who’s afraid of Red, Yellow and Blue?« (1966–70) fragte, wer sich vor dieser Trias fürchte, lädt die Städtische Galerie nun anhand von Werken aus der eigenen Sammlung zu einem lustvollen Gang durch das Farbspektrum ein. Begleitprogramm After-Work-Kurzführungen (30 Min.) mit Apéritif Dienstag, 27. Juni, 16.30 Uhr Donnerstag, 26. Oktober, 17.30 Uhr Mittwoch, 3. Januar, 17 Uhr Familien-Fun-Freitag Das Museumserlebnis für Groß und Klein mit einer Kombination aus Führung und Kreativ-Workshop Freitag, 25. August, 15 Uhr Tag der offenen Tür Farben-Workshops in der Werkstatt, Kurzführungen mit Kunsthistoriker*innen und der Dipl.-Restauratorin Barbara Springmann in der Ausstellung Samstag, 21. Oktober, 14–18 Uhr Der andere Blick Rundgang mit Dipl.-Restauratorin Barbara Springmann Donnerstag, 28. Dezember, 18.30 Uhr Begrenzte Teilnehmerzahl! Anmeldung empfohlen per Telefon oder Email! Öffnungszeiten Di, Mi, Fr 14–18 Uhr Do 14–20 Uhr Sa, So 11–18 Uhr 24., 25. und 31. Dez. geschlossen 3. Okt., 1. Nov., 26. Dez., 1. Jan., 6. Jan. 11–18 Uhr Eintritt frei After-Work-Führungen: 4 € Führung mit Restauratorin: 5 € Familien-Fun-Freitag: 5 € pro Familie Tag der offenen Tür: freiwillige Spende Die Städtische Galerie ist inklusive Sanitäranlage barrierefrei. Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483 Telefax 07142 74-446 galerie@bietigheim-bissingen.de http://galerie.bietigheim-bissingen.de
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2023-06-18
Künstler: Patrizia Kränzlein, Dieter Kränzlein
Thema: Der international bekannte Künstler Dieter Kränzlein bevorzugt für sein bildhauerisches Werk Muschelkalk. Meist wählt er einfache geometrische Grundformen wie Würfel oder Zylinder, oft auch Formen mit sanften Wölbungen oder Bögen. Die Oberflächen seiner Skulpturen verlebendigt er, indem er sie mit der Flex bearbeitet. Eine zunehmend größere Rolle in seinem Werk spielen kräftige Farben. Auch Patrizia Kränzlein hat sich der Abstraktion und geometrischen Formen verschrieben. Sie kombiniert in ihren – meist schwarz-weiß gehaltenen – Zeichnungen Graphit und Linolfarbe. Letztere trägt sie mit der Walze auf und erreicht so Schattierungen innerhalb der Flächen, die Räumlichkeit suggerieren. Dieses Formrepertoire entwickelt sie jüngst in äußerst reizvollen Fotogrammen weiter, einer Technik, in der lichtempfindliches Papier direkt partiell belichtet wird. Erstmals präsentieren Vater (*1962) und Tochter (*1987), die beide in Bietigheim-Bissingen leben und arbeiten, ihre Werke in einer gemeinsamen Museumsschau. Zur Eröffnung am Freitag, 17. März um 19.30 Uhr laden wir Sie ganz herzlich ein. Begleitprogramm Öffentliche Führungen: Sonntag, 2. April, 16.30 Uhr Sonntag, 23. April, 11.30 Uhr Sonntag, 14. Mai, 11.30 Uhr Sonntag, 4. Juni, 16.30 Uhr Sonntag, 18. Juni, 11.30 Uhr Führung für Lehrkräfte Montag, 27. März, 17 Uhr After-Work-Kurzführungen (30 Min.) mit Apéritif Dienstag, 28. März, 17 Uhr Mittwoch, 7. Juni, 16.30 Uhr Kaffee-Kränzlein Führung mit anschließendem Kaffee und Kuchen im Café-Restaurant Galerie Freitag, 14. April, 15 Uhr mit Dieter Kränzlein und Dr. Petra Lanfermann Freitag, 16. Juni, 15 Uhr mit Patrizia Kränzlein und Dr. Isabell Schenk-Weininger Führung für blinde und sehbehinderte Menschen Mittwoch, 3. Mai, 15 Uhr, mit Dr. Isabell Schenk-Weininger Buchpräsentation Die beiden druckfrischen Ausstellungskataloge werden von Patrizia und Dieter Kränzlein vorgestellt. Donnerstag, 4. Mai, 18 Uhr Vormittagsführung für Senior*innen Dienstag, 23. Mai, 10 Uhr Vormittagsführung für Menschen mit Demenz Donnerstag, 15. Juni, 10 Uhr Familien-Fun-Freitag Das besondere Museumserlebnis für Groß und Klein mit einer Kombination aus Führung und Kreativ-Workshop – frei nach dem Motto: Erst schauen, dann selbst trauen! Freitag, 5. Mai, 15 Uhr Känguru-Führung für Eltern mit Babys im Tragetuch oder Kinderwagen Montag, 12. Juni, 15 Uhr Studioausstellung: Freier Fall und Ferner Stern – Zum 100. Geburtstag von Fred Stelzig 25. November 2022 bis 16. April 2023 Anlässlich des bevorstehenden 100. Geburtstags des Besigheimer Künstlers Fred Stelzig (1923–2006) zeigt die Städtische Galerie eine Auswahl an Werken aus der eigenen Sammlung und aus Privatbesitz. Die Gemälde, Zeichnungen und Grafiken ergänzen die Ausstellung »Stelzig ’23 – Kunst am Bau« in Besigheim (9. Februar – 13. April 2023), welche lokale und überregionale Projekte des Ehepaars Annelies und Fred Stelzig vorstellt. Begleitprogramm Öffentliche Führungen Sonntag, 22. Januar, 16.30 Uhr Sonntag, 16. April, 11.30 Uhr Familien-Fun-Freitag Eine Kombination aus Führung und Kreativ-Workshop für Groß und Klein 24. März 2023, 15 Uhr Studioausstellung: Linolschnitte des deutschen Expressionismus Einblick in die Sammlung 29. Oktober 2022 bis 19. März 2023 Der Bestand an künstlerischen Linolschnitten der Städtischen Galerie bietet einen repräsentativen Querschnitt von der Klassischen Moderne bis heute. Ergänzend zur großen Ausstellung niederländischer Expressionisten der Künstlergruppe De Ploeg wird im historischen Gebäudeteil der Fokus auf den deutschen Expressionismus gerichtet mit Künstler*innen wie Ernst Ludwig Kirchner, Gabriele Münter, Wilhelm Morgner, Christian Rohlfs, Georg Tappert und vielen weiteren. Begleitprogramm: Känguru-Führung für Eltern mit Babys im Tragetuch oder Kinderwagen Montag, 13. März, 15 Uhr Unser umfangreiches Workshop-Programm für Kinder und Jugendliche entnehmen Sie bitte dem gesonderten Flyer oder unserer Website. Führungen für Gruppen und Schulklassen nach telefonischer Vereinbarung Öffnungszeiten Dienstag, Mittwoch, Freitag 14–18 Uhr Donnerstag 14–20 Uhr Samstag, Sonntag 11–18 Uhr Karfreitag bis Ostermontag 11–18 Uhr Himmelfahrt, Pfingsten und Fronleichnam 11–18 Uhr Eintritt frei! Alle Führungen 4 € Buchpräsentation kostenfrei Familien-Fun-Freitag 5 € pro Familie Private Gruppenführung: 60 € / 70 € Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483 Telefax 07142 74-446 http://galerie.bietigheim-bissingen.de galerie@bietigheim-bissingen.de
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2023-04-16
Künstler: Fred Stelzig
Thema: Freier Fall und Ferner Stern – Zum 100. Geburtstag von Fred Stelzig 25. November 2022 bis 16. April 2023 Anlässlich des bevorstehenden 100. Geburtstags des Besigheimer Künstlers Fred Stelzig (1923–2006) zeigt die Städtische Galerie eine Auswahl an Werken aus der eigenen Sammlung und aus Privatbesitz. Die Gemälde, Zeichnungen und Grafiken ergänzen die Ausstellung »Stelzig ’23 – Kunst am Bau« in Besigheim (9. Februar – 13. April 2023), welche lokale und überregionale Projekte des Ehepaars Annelies und Fred Stelzig vorstellt. Begleitprogramm After-Work-Kurzführung (30 Min.) mit Apéritif Donnerstag, 15. Dezember, 17 Uhr Öffentliche Führungen Sonntag, 22. Januar, 16.30 Uhr Sonntag, 16. April, 11.30 Uhr Gespräch mit der Zeitzeugin Sabine Gärttling Tochter des Künstlerehepaares Annelies und Fred Stelzig Sonntag, 12. Februar 2023, 16.30 Uhr Familien-Fun-Freitag Eine Kombination aus Führung und Kreativ-Workshop für Groß und Klein 24. März 2023, 15 Uhr Anmeldungen: 07142 74-483 oder galerie@bietigheim-bissingen.de Öffnungszeiten Di, Mi, Fr 14–18 Uhr Do 14–20 Uhr Sa, So 11–18 Uhr 24., 25. und 31. Dezember geschlossen 26. Dezember, 1. und 6. Januar 11–18 Uhr alle Osterfeiertage 11–18 Uhr Eintritt frei Führungen: 4 € Zeitzeugin-Gespräch: 5 € Familien-Fun-Freitag: 5 € pro Familie Begrenzte Teilnehmerzahl! Anmeldungen unter 07142 74-483 oder galerie@bietigheim-bissingen.de Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483 Telefax 07142 74-446 http://galerie.bietigheim-bissingen.de galerie@bietigheim-bissingen.de
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2023-02-26
Künstler: Jan Wiegers, Alida Pott, Johan Dijkstra, Wobbe Alkema, Johan Faber, Job Hansen, Jan Jordens, Ekke Kleima, Henk Melgers, Hendrik de Vries, Jannes de Vries, Hendrik Werkman, Jan van der Zee
Thema: Avantgarde in den Niederlanden – dieses Motto scheint unweigerlich mit De Stijl verknüpft, mit geometrischer Abstraktion und funktionalem Purismus sowie ihren Protagonisten Piet Mondrian, Theo van Doesburg und Gerrit Rietveld. Andere künstlerische Tendenzen der Klassischen Moderne sind hierzulande weit weniger bekannt, wie etwa die 1918 in Groningen gegründete expressionistische Künstlergruppe De Ploeg. Ähnlich wie Die Brücke in Deutschland strebten diese jungen Künstler*innen nach Austausch und Sichtbarkeit. Groningen sollte hinsichtlich der Moderne urbar gemacht werden, daher auch der programmatische Name De Ploeg – zu Deutsch: Der Pflug. Es wurden zahlreiche gemeinsame Ausstellungen, Lesungen und Vorträge organisiert, um die Öffentlichkeit an die aktuellen Entwicklungen in Kunst, Architektur und Literatur heranzuführen. Die Mitglieder hielten Café-Szenen, Interieurs und städtisches Treiben fest, fanden ihre Motive aber auch in der friesischen Landschaft, ausgehend von dem Treffpunkt der Künstlergruppe Blauwborgje außerhalb Groningens. Sie porträtierten sich gegenseitig und kamen regelmäßig zu gemeinsamen Aktstudien mit Modellen zusammen. Durch den regen Austausch entwickelte sich in den 1920er-Jahren in den Reihen von De Ploeg ein variantenreicher expressionistischer Stil, der sowohl regional eingebunden als auch international ausgerichtet war. Während diese wegweisende Expressionistengruppe in den Niederlanden große Wertschätzung genießt, ist sie hierzulande nahezu unbekannt. So zeigt die abwechslungsreiche Ausstellung über 100 Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Druckgrafiken, Skulpturen und Kunsthandwerk von 15 Künstler*innen, ausgehend von den Begründern Jan Altink, Johan Dijkstra, George Martens und Jan Wiegers, dem langjährigen Freund Ernst Ludwig Kirchners. Neben diesen vier Groninger Expressionisten der ersten Stunde werden weitere elf wichtige De-Ploeg-Mitglieder mit beispielhaften Arbeiten vorgestellt: Wobbe Alkema, Johan Faber, Job Hansen, Jan Jordens, Ekke Kleima, Henk Melgers, Alida Pott, Hendrik de Vries, Jannes de Vries, Hendrik Werkman und Jan van der Zee. Sie entwickelten alle einen eigenen, charakteristischen Stil und bieten dem Publikum faszinierende Entdeckungen! Die Ausstellung wurde durch die Kooperation mit dem Groninger Museum ermöglicht und ist der Auftakt zu einer fast zweijährigen Tournee, beginnend hier im Südwesten, weiterreisend in den Norden zum Wenzel-Hablik-Museum Itzehoe, dann an die Kunstmuseen Erfurt im Osten und schließlich an das Kunstmuseen Ahlen im Westen Deutschlands. Begleitprogramm Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung am Freitag, 28. Oktober, um 19 Uhr Öffentliche Führungen jeden Sonntag, 11.30 Uhr (außer 1. Januar) Führung für Lehrkräfte Montag, 7. November, 17 Uhr After-Work-Kurzführungen (30 Min.) mit Apéritif Donnerstag, 10. November, 17.30 Uhr Mittwoch, 18. Januar, 17 Uhr Vormittagsführung für Senior*innen Dienstag, 22. November, 10 Uhr Vormittagsführung für Menschen mit Demenz Mittwoch, 23. November, 10 Uhr Känguru-Führung für Eltern mit Babys im Tragetuch oder Kinderwagen Montag, 28. November, 15 Uhr Familien-Fun-Freitag Das besondere Museumserlebnis für die ganze Familie mit einer Kombination aus Führung und Kreativ-Workshop Freitag, 20. Januar, 15 Uhr »Von einem neuen Licht berührt« Führung mit der Kuratorin Dr. Petra Lanfermann und begleitendes Schauspiel mit Lisa Kraus und Rüdiger Erk Donnerstag, 5. Januar, 18.30 Uhr Donnerstag, 23. Februar, 18.30 Uhr exklusiv für Senior*innen: Donnerstag, 26. Januar, 10 Uhr Expressionismus im Doppelpack Führung in der De Ploeg- und der Studioausstellung inkl. Getränke und niederländische Leckereien Donnerstag, 29. Dezember, 18 Uhr Dienstag, 7. Februar, 18 Uhr Unser umfangreiches Workshop-Programm für Kinder entnehmen Sie bitte dem gesonderten Flyer oder unserer Website. Studioausstellung: Linolschnitte des deutschen Expressionismus Einblick in die Sammlung 29. Oktober 2022 bis 26. Februar 2023 Der Bestand an künstlerischen Linolschnitten der Städtischen Galerie bietet einen repräsentativen Querschnitt von der Klassischen Moderne bis heute. Ergänzend zur großen Ausstellung niederländischer Expressionisten der Künstlergruppe De Ploeg wird im historischen Gebäudeteil der Fokus auf den deutschen Expressionismus gerichtet mit Künstler*innen wie Ernst Ludwig Kirchner, Gabriele Münter, Wilhelm Morgner, Christian Rohlfs, Georg Tappert und vielen weiteren. Begleitprogramm: After-Work-Kurzführung (30 Min.) mit Apéritif Donnerstag, 1. Dezember, 17.30 Uhr Dienstag, 14. Februar, 16.30 Uhr Expressionismus im Doppelpack Führung in der De Ploeg- und der Studioausstellung inkl. Getränke und niederländische Leckereien Donnerstag, 29. Dezember, 18 Uhr Dienstag, 7. Februar, 18 Uhr Freier Fall und Ferner Stern – Zum 100. Geburtstag von Fred Stelzig 25. November 2022 bis 16. April 2023 Anlässlich des bevorstehenden 100. Geburtstags des Besigheimer Künstlers Fred Stelzig (1923–2006) zeigt die Städtische Galerie eine Auswahl an Werken aus der eigenen Sammlung und aus Privatbesitz. Die Gemälde, Zeichnungen und Grafiken ergänzen die Ausstellung »Stelzig ’23 – Kunst am Bau« in Besigheim (9. Februar – 13. April 2023), welche lokale und überregionale Projekte des Ehepaars Annelies und Fred Stelzig vorstellt. Öffnungszeiten Dienstag, Mittwoch, Freitag 14–18 Uhr Donnerstag 14–20 Uhr Samstag, Sonntag, Feiertage 11–18 Uhr Eintritt: 8 €, ermäßigt 6 € Eintritt frei jeden letzten Freitag im Monat! Studioausstellung: Eintritt frei Alle Führungen: 4 € zzgl. Eintritt Führung mit Schauspiel: 5 € zzgl. Eintritt Familien-Fun-Freitag: 5 € pro Familie zzgl. Eintritt Expr. im Doppelpack: 9 € zzgl. Eintritt Private Gruppenführung: 60 € / 70 € zzgl. erm. Eintritte Führungen für Gruppen und Schulklassen – auch außerhalb der Öffnungszeiten – nach telefonischer Vereinbarung Begrenzte Teilnehmerzahl! Anmeldungen unter 07142 74-483 oder galerie@bietigheim-bissingen.de Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483 Telefax 07142 74-446 http://galerie.bietigheim-bissingen.de galerie@bietigheim-bissingen.de
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2023-04-02
Künstler: August Macke, Gabriele Münter, Ernst Ludwig Kirchner, Christian Rohlfs, Georg Tappert
Thema: Der Bestand an künstlerischen Linolschnitten der Städtischen Galerie bietet einen repräsentativen Querschnitt von der Klassischen Moderne bis heute. Ergänzend zur großen Ausstellung niederländischer Expressionisten der Künstlergruppe De Ploeg wird im historischen Gebäudeteil der Fokus auf den deutschen Expressionismus gerichtet mit Künstler*innen wie Ernst Ludwig Kirchner, Gabriele Münter, Wilhelm Morgner, Christian Rohlfs, Georg Tappert und vielen weiteren. Begleitprogramm: After-Work-Kurzführung (30 Min.) mit Apéritif Donnerstag, 1. Dezember, 17.30 Uhr Dienstag, 14. Februar, 16.30 Uhr Expressionismus im Doppelpack Führung in der De Ploeg- und der Studioausstellung inkl. Getränke und niederländische Leckereien Donnerstag, 29. Dezember, 18 Uhr Dienstag, 7. Februar, 18 Uhr Freier Fall und Ferner Stern – Zum 100. Geburtstag von Fred Stelzig 25. November 2022 bis 16. April 2023 Anlässlich des bevorstehenden 100. Geburtstags des Besigheimer Künstlers Fred Stelzig (1923–2006) zeigt die Städtische Galerie eine Auswahl an Werken aus der eigenen Sammlung und aus Privatbesitz. Die Gemälde, Zeichnungen und Grafiken ergänzen die Ausstellung »Stelzig ’23 – Kunst am Bau« in Besigheim (9. Februar – 13. April 2023), welche lokale und überregionale Projekte des Ehepaars Annelies und Fred Stelzig vorstellt. Öffnungszeiten Dienstag, Mittwoch, Freitag 14–18 Uhr Donnerstag 14–20 Uhr Samstag, Sonntag, Feiertage 11–18 Uhr Eintritt: 8 €, ermäßigt 6 € Eintritt frei jeden letzten Freitag im Monat! Studioausstellung: Eintritt frei Alle Führungen: 4 € zzgl. Eintritt Führung mit Schauspiel: 5 € zzgl. Eintritt Familien-Fun-Freitag: 5 € pro Familie zzgl. Eintritt Expr. im Doppelpack: 9 € zzgl. Eintritt Private Gruppenführung: 60 € / 70 € zzgl. erm. Eintritte Führungen für Gruppen und Schulklassen – auch außerhalb der Öffnungszeiten – nach telefonischer Vereinbarung Begrenzte Teilnehmerzahl! Anmeldungen unter 07142 74-483 oder galerie@bietigheim-bissingen.de Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483 Telefax 07142 74-446 http://galerie.bietigheim-bissingen.de galerie@bietigheim-bissingen.de
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2022-11-06
Künstler: Sara F. Levin
Thema: Linoleumproduzierendes Gewerbe prägte nicht nur die Industriegeschichte Bietigheims, sondern mit Fabrikgeländen und Arbeitersiedlungen auch die Stadtentwicklung. Nach dem Abzug der Deutschen Linoleumwerke wird nun ein Areal von 85.000 qm städtebaulich neu erschlossen. Im Rahmen des Festivals ÜBER:MORGEN der KulturRegion Stuttgart entwickelt die Künstlerin Sara F. Levin ein multimediales Projekt, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft im Blick hat. Im historischen Gebäudeteil der Städtischen Galerie entsteht ein experimenteller Rundgang (in Form eines Labors), der unter archäologischen, historischen, soziologischen und visionären Aspekten die Öffnung und Veränderung des ehemaligen DLW-Geländes untersucht. Dieses Gebiet, das – außer für die dort arbeitenden Personen – nicht betretbar war, ist für den Großteil der Bevölkerung ein weißer Fleck auf dem Stadtplan. Neben Fotografien, Filmen und Interviews ergänzen Zeichnungen und Frottagen die Gesamtinstallation, die Zeitlichkeit und kollektives Gedächtnis, gegenwärtigen Leerstand und Zukunftsvisionen thematisiert und die auch das Publikum interaktiv mit einbezieht. Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung am Freitag, 8. Juli 2022, um 19 Uhr Gleichzeitig findet die Preisverleihung zum Grafikpreis der Stadt Bietigheim-Bissingen „Linolschnitt heute XII“ statt Begleitprogramm: Die Künstlerin im Gespräch mit Jasmin Höning, Sonntag, 7. August, 16.30 Uhr mit Dr. Isabell Schenk-Weininger, Donnerstag, 29. September, 18.30 Uhr mit Dr. Petra Lanfermann, Sonntag, 16. Oktober, 16.30 Uhr After-Work-Kurzführungen mit Apéritif Donnerstag, 1. September, 17.30 Uhr Mittwoch, 2. November, 17 Uhr Führung für Senior*innen Dienstag, 4. Oktober, 10 Uhr Familien-Fun-Freitag Das besondere Museumserlebnis für die ganze Familie mit einer Kombination aus Führung und Kreativ-Workshop Freitag, 21. Oktober, 15 Uhr „Wir arbeiten im Linoleum“ Rundgang durch das ehemalige Verwaltungsgebäude mit Erläuterungen zur Geschichte der Deutschen Linoleumwerke von Dr. Christoph Florian und Sonja Eisele, Stadtarchiv Bietigheim-Bissingen Samstag, 8. Oktober, 13.30 Uhr sowie 16.30 Uhr, 5 € Treffpunkt: Stuttgarter Str. 75, Bietigheim-Bissingen Atmosphärische Soundführung Von der Künstlerin Sara F. Levin konzipierter Rundgang, in welchem der Atmosphäre der Gebäude in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nachgespürt wird Samstag, 8. Oktober, 15 Uhr sowie 18 Uhr, 5 € Treffpunkt: Stuttgarter Str. 75, Bietigheim-Bissingen Begrenzte Teilnehmerzahl! Anmeldungen unter 07142 74-483 oder galerie@bietigheim-bissingen.de Öffnungszeiten Dienstag, Mittwoch, Freitag: 14–18 Uhr Donnerstag: 14–20 Uhr Samstag, Sonntag sowie 3. Oktober und 1. November: 11–18 Uhr Eintritt frei After-Work-Kurzführung 4 € Die Künstlerin im Gespräch 5 € Familien-Fun-Freitag 5 € pro Familie Private Gruppenführung 60 € / 70 € Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstr. 60–64 · 74321 Bietigheim-Bissingen Tel. 07142 74-483 · Fax 07142 74-446 http://galerie.bietigheim-bissingen.de galerie@bietigheim-bissingen.de
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2022-10-09
Künstler: Philipp Mager, Alum Lee, Florian Haas
Thema: Das Dutzend ist voll! Die Stadt Bietigheim-Bissingen lobt 2022 den Grafikpreis »Linolschnitt heute« zum zwölften Mal aus. In dreijährigem Turnus mit Preisgeldern von insgesamt 10.000 € und Ankäufen für die Sammlung der Städtischen Galerie fördert die Stadt zeitgenössische Künstler*innen, die sich mit der traditionsreichen Technik des Linolschnitts auseinandersetzen. Der 1989 gestiftete Preis hat sich längst als eine der wichtigsten internationalen Grafikauszeichnungen etabliert und besitzt durch seine Fokussierung auf eine einzige Technik ein Alleinstellungsmerkmal. So gingen auch dieses Jahr wieder rund 500 Bewerbungen aus 31 Ländern aller Kontinente ein – von kleinformatigen Künstlerbüchern bis hin zu 10 qm großen bearbeiteten Linoleumplatten. Eine fünfköpfige Jury begutachtete die eingereichten Arbeiten ausführlich und wählte schließlich die drei Preisträger*innen sowie drei Künstler*innen aus, von welchen Werke für die Sammlung der Städtischen Galerie angekauft werden. Sie bestimmte außerdem 38 weitere Künstler*innen, welche ebenfalls in der begleitenden Ausstellung präsentiert werden. Diese bietet nun einen höchst abwechslungsreichen Einblick in die Vielfalt zeitgenössischen Kunstschaffens im Bereich des Linolschnitts: Schwarz- und Weißlinienschnitte ebenso wie mehrfarbige Linolschnitte, Drucke auf Papier, aber auch auf ungewöhnlichen Untergründen, Linoleumplatten, die reliefartig oder skulptural bearbeitet wurden bis hin zu einem Trickfilm, für welchen Linolschnitte animiert wurden. In den Entstehungszeitraum der Werke – seit dem letzten Wettbewerb vor drei Jahren – fällt die Corona-Pandemie. Welch umfassende Auswirkungen auf die Gesellschaft und auf jeden Einzelnen diese hatte, zeigt sich auch in einem Teil der eingereichten Linolschnitte. So deutlich wie noch nie in der Geschichte des Wettbewerbs scheinen aktuelle Bezüge in den Werken auf, welche die Ausnahmesituation in vielfältiger Weise widerspiegeln. Die Künstler*innen Nawar Alhusari (*1989 in Damaskus/Syrien), Leipzig Marcus Berkmann (*1967 in Stuttgart), München, und Michael Simmer (*1984 in München), München Katharina Tatiana Dietmaier (*1986 in Donauwörth), Kirchheim i. Schwaben María Isabel Duque Cárdenas (*1965 in Pereira/Kolumbien), Bogotá/Kolumbien Olesya Dzhurayeva (*1982 in Dushanbe/Tajikistan), Kiew/Ukraine Michael Globisch (*1962 in Rhede), Bocholt Martina Gracin (*1978 in Zagreb/Kroatien), Zagreb/Kroatien Tina Graf (*1997 in Taitung/Taiwan), Wien/Österreich Loreto Greve Muñoz (*1982 in Santiago de Chile/Chile), Santiago de Chile/Chile Florian Haas (*1961 in Freiburg i. Breisgau), Frankfurt a. Main und Meisenheim Wiesław Haładaj (*1959 in Piotrków Trybunalski/Polen), Łódź/Polen Philipp Hennevogl (*1968 in Würzburg), Berlin O.W. Himmel (*1967 in Ludwigshafen), Köllerbach Katharina Immekus (*1970 in Olpe), Leipzig Julienne Jattiot (*1980 in Toul/Frankreich), Berlin und Leipzig Katharina Krenkel (*1966 in Buenos Aires/Argentinien), Köllerbach Tomasz Kukawski (*1964 in Sejy/Polen), Białystok/Polen Maria Kuzyk (*1984 in Gatschina/Russland), Wien/Österreich Fritha Langerman (*1970 in Kapstadt/Südafrika), Kapstadt/Südafrika Alum Lee (*1986 in Incheon/Südkorea), Hamburg Margarete Lindau (*1975 in Hannover), Mannheim Philipp Mager (*1966 in Köln), Berlin Carla Neis (*1954 in Barcelona/Spanien), Vale de Travers und Bern/Schweiz Franziska Neubert (*1977 in Leipzig), Leipzig Monika Nuber (*1966 in Riedlingen), Stuttgart Maren Oehling (*1986 in Lünen), Leipzig Sabine Ostermann (*1968 in Backnang), Falkensee bei Berlin Nikola Radosavljevic (*1991 in Užice/Serbien), Belgrad/Serbien, Lissabon/Portugal und Reykjavík/Island Jochen Saueracker (*1957 in Essen), Düsseldorf Lena Schmidt (*1981 in Bremen), Hamburg Anja Seidel (*1982 in Mittweida), Berlin Minka Strickstrock (*1965 in Freiburg i. Breisgau), Lörrach Ellen Sturm (*1964 in Döbeln), Hamburg Krzysztof Szymanowicz (*1960 in Lublin/Polen), Lublin/Polen Aggelina Tsoumani (*1994 in Alexandria/Griechenland), Veria/Griechenland Wojciech Tylbor-Kubrakiewicz (*1974 in Warschau/Polen), Warschau/Polen Pia E. van Nuland (*1966 in Gescher), Bremen Nikola Velicki (*1983 in Niš/Serbien), Belgrad/Serbien Daniel von Alkier (*1993 in Aalen), Lorch Andreas Weber (*1962 in Glarus/Schweiz), Küssnacht a. Rigi/Schweiz Barbara Wrede (*1966 in Wittingen-Emmen), Berlin Jackie Jakyung Youn (*1990 in Seoul/Südkorea), Offenbach a. Main Deborah Ziller (*1990 in Halle), Halle Die Jury Isabel Herda, Leiterin der Grafischen Sammlung des Museums für Neue Kunst, Freiburg Martin Schick, Leiter der Galerie der Stadt Backnang Uta Zaumseil, Preisträgerin beim Wettbewerb »Linolschnitt heute« 2007 und 2010 Stefan Benning, Kulturamtsleiter der Stadt Bietigheim-Bissingen Dr. Isabell Schenk-Weininger, Leiterin der Städtischen Galerie Bietigheim-Bissingen Zur Eröffnung mit Preisverleihung und Oberbürgermeister Jürgen Kessing am Freitag, 08. Juli, um 19 Uhr laden wir Sie herzlich ein! Begleitprogramm: Öffentliche Führungen Sonntag, 17. Juli, 11.30 Uhr Sonntag, 31. Juli, 16.30 Uhr Sonntag, 21. August, 11.30 Uhr Sonntag, 11. September, 16.30 Uhr Sonntag, 25. September, 16.30 Uhr Sonntag, 9. Oktober, 11.30 Uhr Führung für Lehrkräfte Montag, 11. Juli, 17 Uhr Känguru-Führung für Eltern mit Babys im Tragetuch oder Kinderwagen Montag, 25. Juli, 15 Uhr Cut’n Roll Sommerwerkstatt für junge Erwachsene Donnerstag, 11., 18., 25. August, jeweils 17.30–19.30 Uhr After-Work-Kurzführungen (30 Min.) mit Apéritif Dienstag, 9. August, 16.30 Uhr Mittwoch, 31. August, 17 Uhr Donnerstag, 22. September, 17.30 Uhr Familien-Fun-Freitag Das besondere Museumserlebnis für die ganze Familie mit einer Kombination aus Führung und Kreativ-Workshop Freitag, 19. August, 15 Uhr Führung für Senior*innen Donnerstag, 15. September, 10 Uhr Dreitägiger Linolschnitt-Workshop für Senior*innen unter der Leitung von Egmont Pflanzer Dienstag – Donnerstag, 27.–29. September, jeweils 15-17 Uhr Clown-Duo Paolo & Herr Klemmerle und offene Linolschnitt-Werkstatt Eine Entdeckungsreise für kleine und große Besucher*innen – auf unterhaltsam-unkonventionelle Art der Kunst begegnen! Und zudem unter Anleitung den ganzen Nachmittag nach Herzenslust Linolschnitte gestalten. Freitag, 23. September, 14–18 Uhr mit Clown-Führungen um 14.30 und 17 Uhr Unser umfangreiches Workshop-Programm für Kinder entnehmen Sie dem gesonderten Flyer oder unserer Website. Workshops für Kinder und Jugendliche: Donnerstag, 28. Juli bis Freitag, 29. Juli Dein Filmplakat als Linoldruck Hast Du einen Lieblingsfilm? Ob »Drachenzähmen leicht gemacht«, »Lauras Stern«, »Frozen« oder »Findet Nemo« – in diesem Workshop kannst Du Dein ganz eigenes Filmplakat erstellen! Passend zur Ausstellung »Linolschnitt heute XII« können geübtere Kinder ihre Motive in Linolplatten schnitzen. Für unsere kleineren Gäste gibt es außerdem weichere Polystyrol-Platten. Weil wir für unsere Filmplakate eine Drucktechnik verwenden, kannst Du mehrere Exemplare drucken, die Du an vielen Orten aufhängen oder verschenken kannst. Bitte zu den Workshops grundsätzlich Kleidung anziehen, die schmutzig werden darf! Gruppe 1: Kinder von 6–10 Jahren jeweils von 10 bis 13 Uhr Bringt bitte ein kleines Vesper mit! Gruppe 2: Kinder von 8–12 Jahren jeweils von 14.30 bis 17.30 Uhr Mittwoch, 3. August bis Donnerstag, 4. August LINOL-CUT-UPcycling Zuerst schauen wir uns die Werke aus der ganzen Welt an, die von der Jury für den Grafikpreis »Linolschnitt heute XII« ausgewählt wurden. Welches Werk ist Dein Favorit? Und warum? Nachdem Du garantiert viele Inspirationen und Ideen gesammelt hast, startest Du mit Deinem eigenen Werk: Zuerst wird der Entwurf auf die Linolplatte übertragen. Dann kommt der CUT und danach das UPcycling. Denn: Du druckst Dein Motiv nicht einfach auf Papier, sondern pimpst mit dem Textildruck Dein T-Shirt auf. Zum Schluss kannst Du Deinem Unikat mit den Linol-Buchstabenstempel A – Z Deine Signatur oder dem Motiv einen Titel geben. Kinder, die mit dem Linolschnitt keine Erfahrungen haben oder etwas jünger sind, können ihre Motive aus weichen Polystyrol-Platten schneiden. Bitte ein helles, 1-farbiges T-Shirt mitbringen! Bitte zu den Workshops grundsätzlich Kleidung anziehen, die schmutzig werden darf! Gruppe 1: Kinder von 6–10 Jahren jeweils von 10 bis 13 Uhr Bringt bitte ein kleines Vesper mit! Gruppe 2: Kinder von 8–12 Jahren jeweils von 14 bis 17 Uhr Mittwoch, 10. August U6-Druckwerkstatt für die kleinen Gäste Am 12. August öffnet unsere Druckwerkstatt exklusiv für die kleinen Gäste. Kinder zwischen 3 und 6 Jahren sind herzlich eingeladen, die Ausstellung spielerisch zu erleben und anschließend einfache Drucktechniken selbst auszuprobieren. Mit Stempeln, Moosgummi, Polystyrol und Alltagsgegenständen können wir die verschiedensten Farben und Formen auf Papier drucken. Bunte Herzen, wirbelnde Kreise und lustige Gesichter – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Bitte zu den Workshops grundsätzlich Kleidung anziehen, die schmutzig werden darf! Kinder von 3–5 Jahren von 14 bis 16 Uhr Dienstag, 16. August bis Mittwoch, 17. August Deine ideale Stadt In Bietigheim soll ein ganzes Viertel in der Nähe des Bahnhofs neu bebaut werden. Wie sehr sich eine Stadt dabei verändern kann, fragt sich auch die Künstlerin Sara F. Levin. Wir schauen uns zuerst gemeinsam ihre Ausstellung zum Bogenviertel an und kreieren dann unsere ganz eigene Idee eines Stadtviertels! Wie stellst Du Dir eine ideale Nachbarschaft vor? Soll es in Deinem Viertel einen großen Park geben oder lieber ein Freibad? Eine Halfpipe oder eine Kletterwand? Und wo wirst Du wohnen? Aus Pappe und kleinen Hölzern kannst Du Dir Dein eigenes Modell bauen! Bitte zu den Workshops grundsätzlich Kleidung anziehen, die schmutzig werden darf! Gruppe 1: Kinder von 6–10 Jahren jeweils von 10 bis 13 Uhr Bringt bitte ein kleines Vesper mit! Gruppe 2: Kinder von 8–12 Jahren jeweils von 14 bis 17 Uhr Montag, 29. August bis Dienstag 30. August Von der Ausstellung auf die Tasche Du wolltest schon immer selbst Dein eigenes modisches Zubehör kreieren? Angesagt sind jetzt bildschöne Taschen! Inspiriert von den Werken der Preisträger*innen in der Ausstellung zum Grafikpreis »Linolschnitt heute XII« schaffen wir einen modischen Hingucker – für Mädchen und Jungen. Langweilige Stofftaschen werden mithilfe der Linolschnitt-Technik in Dein persönliches Kunstwerk für unterwegs verwandelt. Mach Dich bereit, den nächsten Trend zu erschaffen! Für jedes Kind wird eine Stofftasche gestellt und muss daher nicht mitgebracht werden. Wenn Du möchstest, darfst Du zusätzlich gerne ein anderes Kleidungsstück wie ein T-Shirt oder einen Kissenbezug mitbringen, dem Du ein einzigartiges Motiv verpassen möchtest. Kinder, die mit dem Linolschnitt keine Erfahrungen haben oder etwas jünger sind, können ihre Motive aus weichen Polystyrol-Platten schneiden. Bitte zu den Workshops grundsätzlich Kleidung anziehen, die schmutzig werden darf! Gruppe 1: Kinder von 6–10 Jahren jeweils von 10 bis 13 Uhr Bringt bitte ein kleines Vesper mit! Gruppe 2: Kinder von 8–12 Jahren jeweils von 14.30 bis 17.30 Uhr Mittwoch, 7. September bis Donnerstag, 8. September Die verlorene Platte – Vielfarbendruck Wie druckt man in mehreren Farben, so dass es am Ende zusammenpasst und wie kann eine Druckplatte verlorengehen? Zu unserer Ausstellung »Linolschnitt heute XII« arbeiten wir mit Linolplatten. Wir zaubern Deine Zeichnung spiegelverkehrt auf die Platte und gestalten spielerisch einen mehrfarbigen Druck. Im Hochdruck-Verfahren wird immer das abgedruckt, was von der Platte übrigbleibt. Je mehr Du ausschneidest desto weniger bleibt zum Drucken. So entwickeln wir die Platten Schritt für Schritt weiter und drucken in immer neuen Farben. Am Schluss entsteht ein sehr farbenfroher und lebendiger Druck. Die Platten gehen dabei Stück für Stück „verloren“, und viele wunderschöne Drucke werden gewonnen. Bitte zu den Workshops grundsätzlich Kleidung anziehen, die schmutzig werden darf! Gruppe 1: Kinder von 6–10 Jahren jeweils von 10 bis 13 Uhr Bringt bitte ein kleines Vesper mit! Gruppe 2: Kinder von 8–12 Jahren jeweils von 14.30 bis 17.30 Uhr Freitag, 9. September bis Samstag, 10. September Vom Foto zur Postkarte Passend zur Ausstellung der Künstlerin Sara F. Levin setzen wir uns mit den Gebäuden in unserer Stadt auseinander. Unsere Stadt hat viele schöne Bauwerke die sie lebendig machen. Mit Fotoapparaten machen wir uns auf die Suche nach Gebäuden in der Stadt, die uns gefallen, und verwandeln sie anschließend in unserer Werkstatt in zauberhafte Linolschnitt Silhouetten. Diese drucken wir dann zu Bildern im Postkartenformat. Entdecke die Gebäude in der Stadt von einer ganz neuen und ausdrucksstarken Seite. Kinder, die mit dem Linolschnitt keine Erfahrungen haben oder etwas jünger sind, können ihre Motive aus weichen Polystyrol-Platten schneiden. Bitte einen Fotoapparat mit leerer SD Speicherkarte mitbringen! Bitte zu den Workshops grundsätzlich Kleidung anziehen, die schmutzig werden darf! Gruppe 1: Kinder von 6–10 Jahren jeweils von 10 bis 13 Uhr Bringt bitte ein kleines Vesper mit! Gruppe 2: Kinder von 8–12 Jahren jeweils von 14.30 bis 17.30 Uhr gestern:heute:morgen eine Stadt verändert sich 9. Juli bis 6. November 2022 Linoleumproduzierendes Gewerbe prägte nicht nur die Industriegeschichte Bietigheims, sondern mit Fabrikgeländen und Arbeitersiedlungen auch die Stadtentwicklung. Nach dem Abzug der Deutschen Linoleumwerke wird nun ein Areal von 85.000 qm städtebaulich neu erschlossen. Im Rahmen des Festivals ÜBER:MORGEN der KulturRegion Stuttgart entwickelt die Künstlerin Sara F. Levin ein multimediales Projekt, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft im Blick hat. Im historischen Gebäudeteil der Städtischen Galerie entsteht ein experimenteller Rundgang (in Form eines Labors), der unter archäologischen, historischen, soziologischen und visionären Aspekten die Öffnung und Veränderung des ehemaligen DLW-Geländes untersucht. Dieses Gebiet, das – außer für die dort arbeitenden Personen – nicht betretbar war, ist für den Großteil der Bevölkerung ein weißer Fleck auf dem Stadtplan. Neben Fotografien, Filmen und Interviews ergänzen Zeichnungen und Frottagen die Gesamtinstallation, die Zeitlichkeit und kollektives Gedächtnis, gegenwärtigen Leerstand und Zukunftsvisionen thematisiert und die auch das Publikum interaktiv mit einbezieht. Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung am Freitag, 8. Juli 2022, um 19 Uhr Gleichzeitig findet die Preisverleihung zum Grafikpreis der Stadt Bietigheim-Bissingen „Linolschnitt heute XII“ statt Katalog zur Ausstellung: 22 € Öffnungszeiten Dienstag, Mittwoch, Freitag 14–18 Uhr Donnerstag 14–20 Uhr Samstag, Sonntag und 3. Oktober 11–18 Uhr Eintritt frei Alle Führungen 4 € Familien-Fun-Freitag 5 € pro Familie Senior*innenworkshop 30 € Offene Werkstatt und Sommerwerkstatt freiwillige Spende Private Gruppenführungen 60 € / 70 € Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483 /-819 Telefax 07142 74-446 http://galerie.bietigheim-bissingen.de galerie@bietigheim-bissingen.de
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2022-06-19
Künstler: Matthias Beckmann, Uwe Schäfer, Jörg Mandernach
Thema: Die Weissenhofer sind zurück! 1995 wurde die Künstlergruppe gegründet und besteht heute aus Keith (alias Jörg Mandernach), Bob (alias Uwe Schäfer) und Carl (alias Matthias Beckmann). Der eigenen Legende nach sind die drei Brüder auf dem Weissenhof im Schweizer Wallistal aufgewachsen. Als das Leben dort zu beschwerlich wurde, wanderten sie in die Staaten aus und kamen als berühmte Künstler und Rock ‘n‘ Roll-Musiker zurück. In der Städtischen Galerie Bietigheim-Bissingen stellen sie nun in einer raumgreifenden Installation Relikte ihrer gemeinsamen Herkunft und ihres eignen Mythos‘ aus – ein spielerisch-humorvoller Rückblick auf die Geschichte einer fiktiven Familie. Zum ersten Mal wird nun die Rekonstruktion des Baus ihrer Urgroßtante Alma gezeigt, den diese ab 1900 im Inneren des Weissenhofes schuf. Längst wollten die Alter Egos der drei Künstler nach 27-jähriger Erfolgsgeschichte zum »Playback« einladen – jetzt realisieren sie endlich ihr revolutionäres Gesamtkunstwerk in der Städtischen Galerie. Um dieses Zentrum der Ausstellung herumgruppiert zeigen die Drei – die überzeugend mit dem Bild und Selbstbild des Künstlers jonglieren – anhand von Einzelpräsentationen, wohin sie ihre individuellen Wege geführt haben. Mit ihren Bildern, Zeichnungen und Installationen spielen sie sich gegenseitig, aber auch den Besucher*innen der Ausstellung die Bälle zu. Die Weissenhofer: Keith (alias Jörg Mandernach, *1963, lebt in Ludwigsburg) Bob (alias Uwe Schäfer, *1965, lebt in Stuttgart) Carl (alias Matthias Beckmann, *1965, lebt in Berlin) Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung Die Weissenhofer – Playback am Freitag, 25. Februar 2022, 18 bis 21 Uhr Wir laden zu einem abwechslungsreichen Programm mit den anwesenden Künstlern Keith (alias Jörg Mandernach), Bob (alias Uwe Schäfer) und Carl (alias Matthias Beckmann) ein: Tableau vivant »Playback« Säge-Aktion zum Goldenen Schnitt* Lesungen mit Alma Weissenhofer (alias Lisa Kraus) *Werden Sie Teil eines Gesamtkunstwerks: Bringen Sie Bretter mit, die von den Weissenhofern im Maßverhältnis des goldenen Schnitts zersägt werden. Der längere Teil verbleibt in der Städtischen Galerie und wird in Almas Turm eingefügt. Den kürzeren Teil nehmen Sie als signiertes Kunstwerk mit. Begleitprogramm Öffentliche Führungen Sonntag, 13. März, 11.30 Uhr Sonntag, 27. März, 16.30 Uhr Sonntag, 10. April, 11.30 Uhr Sonntag, 24. April, 16.30 Uhr Sonntag, 8. Mai, 11.30 Uhr Sonntag, 22. Mai, 16.30 Uhr Sonntag, 12. Juni, 11.30 Uhr Vormittags-Führungen speziell für Senior*innen exklusiv außerhalb der Öffnungszeiten Dienstag, 22. März, 10 Uhr Mittwoch, 1. Juni, 10 Uhr After-Work-Kurzführungen In 30 Minuten die Highlights der Ausstellung entdecken! Mittwoch, 30. März, 17 Uhr Dienstag, 17. Mai, 16.30 Uhr Drei-Künstler-Gespräch in der Ausstellung Samstag, 30. April, 17 Uhr Die Weissenhofer im Gespräch mit Galerieleiterin Dr. Isabell Schenk-Weininger Familien-Fun-Freitag Das ganz besondere Museumserlebnis für Groß und Klein mit einer Kombination aus Führung und Kreativ-Workshop – frei nach dem Motto: Erst schauen, dann selbst trauen! Freitag, 13. Mai, 15 Uhr Unser umfangreiches Workshop-Programm für Kinder und Jugendliche entnehmen Sie bitte dem gesonderten Flyer. Begrenzte Teilnehmerzahl! Anmeldung empfohlen per Telefon oder Email! Alle Veranstaltungen sind abhängig von den Maßnahmen zur Corona-Pandemie. Bitte prüfen Sie die Termine auf unserer Website oder rufen Sie uns an. Studioausstellung Wenn die Berge ausatmen Schriftkunst von Christiane Kleinhempel bis 19. Juni 2022 Die in Bietigheim aufgewachsene Künstlerin Christiane Kleinhempel ist Kalligrafin, Schriftkünstlerin und Poetin. Sie versteht Schrift weniger als Mittel, eine lesbare Botschaft zu transportieren, sondern vielmehr als freie Grafik, als Arbeit mit Schwung und Linie. Viele ihrer Werke haben eine ästhetische Anmutung, welche an japanische Kunst erinnert. Öffnungszeiten Dienstag, Mittwoch, Freitag 14–18 Uhr Donnerstag 14–20 Uhr Samstag, Sonntag 11–18 Uhr Karfreitag bis Ostermontag 11–18 Uhr Himmelfahrt, Pfingsten und Fronleichnam 11–18 Uhr Eintritt frei! Öffentliche Führung 4 € After-Work-Kurzführung 3 € Senior*innenführung 4 € Drei-Künstler-Gespräch 5 € Familien-Fun-Freitag 5 € pro Familie Workshop 10 € pro Tag Private Gruppenführung: 60 € / 70 € Führungen für Gruppen und Schulklassen nach telefonischer Vereinbarung Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483 Telefax 07142 74-446 http://galerie.bietigheim-bissingen.de galerie@bietigheim-bissingen.de
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2022-06-19
Künstler: Christiane Kleinhempel
Thema: Die in Bietigheim aufgewachsene Künstlerin Christiane Kleinhempel ist Kalligrafin, Schriftkünstlerin und Poetin. Sie versteht Schrift weniger als Mittel, eine lesbare Botschaft zu transportieren, sondern vielmehr als freie Grafik, als Arbeit mit Schwung und Linie. Viele ihrer Werke haben eine ästhetische Anmutung, welche an japanische Kunst erinnert. Das Zeichnen und Zeichensetzen verdichtet Kleinhempel mal zu Linienbündeln oder aber lässt es flirrend und überbordend die gesamte Bildfläche überziehen. Das zentrale Ausdrucksmittel der Künstlerin ist der gestische und zugleich konzentrierte Bewegungsimpuls, den sie in verschiedenen Materialien einsetzt, umsetzt, übersetzt – von zartem, manchmal sogar durchscheinendem Papier bis hin zu schwarzem Stoff. Die Bildwelten wirken wie ein eigener Code von »Freizeichen« und »Klangschriften« bis hin zu »Choreographien« und »Enzyclopaeden«, die jede*r Betrachter*in selbst entschlüsseln kann: als Landschaften und Fantasiewesen oder auch rein abstrakt und als flüchtige Notationen. ERÖFFNUNG Von 18 bis 20 Uhr öffnet die Ausstellung ihre Türen: Die Künstlerin ist anwesend und wird gemeinsam mit der Galerieleitung in der Ausstellung kleine Einführungen halten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und anregende Gespräche! Begleitprogramm Die Künstlerin im Gespräch mit Dr. Isabell Schenk-Weininger Sonntag, 16. Januar, 11.30 Uhr mit Dr. Petra Lanfermann Sonntag, 15. Mai, 11.30 Uhr After-Work-Kurzführungen Donnerstag, 17. Februar, 17.30 Uhr Mittwoch, 27. April, 17 Uhr Dienstag, 14. Juni, 16.30 Uhr Schriftkunst-Workshop für Erwachsene Inspiriert durch die Ausstellung können Besucher*innen unter Anleitung der Künstlerin ihre eigene Handschrift entdecken: Schöne und auch überraschende Ergebnisse entstehen auf Papier mit Federn, Pinseln, Stiften und ungewöhnlichen Schreibutensilien! Samstag, 5. März, 9.30–17.30 Uhr Familien-Fun-Freitag Ein ganz besonderes Museumserlebnis für die ganze Familie: In spielerischer Weise werden Hintergründe zu der Künstlerin und Spannendes über ihre Werke vermittelt und anschließend alle gemeinsam aktiv – frei nach dem Motto: Erst schauen, dann selbst trauen! Freitag, 25. März, 15 Uhr Öffnungszeiten Dienstag, Mittwoch, Freitag: 14–18 Uhr Donnerstag: 14–20 Uhr Samstag, Sonntag sowie Feiertage (außer 24., 25. und 31.12.): 11–18 Uhr Eintritt frei After-Work-Kurzführung 3 € Die Künstlerin im Gespräch 5 € Familien-Fun-Freitag 5 € pro Familie Workshop für Erwachsene 50 € Gruppenführung nach Absprache 60 € / 70 € Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstr. 60–64 · 74321 Bietigheim-Bissingen Tel. 07142 74-483 · Fax 07142 74-446 http://galerie.bietigheim-bissingen.de galerie@bietigheim-bissingen.de
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2022-02-06
Künstler: Fiona Tan, Edgar Honetschläger, Thomas Neumann
Thema:
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2021-10-03
Künstler: Ernst Ludwig Kirchner
Thema: Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938) ist als Mitbegründer der Künstlergruppe »Die Brücke« einer der bekanntesten Expressionisten der Klassischen Moderne. Gezeichnet vom Ersten Weltkrieg kam er 1917 erstmals nach Davos in die Schweizer Alpen, wo er sich kurz darauf dauerhaft niederließ und bis zu seinem Tod bleiben sollte. Tiere und Hirten zählten zu seinen ersten Motiven: Er fotografierte, zeichnete, malte und schnitt sie in Holz, außerdem wurden sie ihm zu Vorlagen für Textilarbeiten. Seine Landschaftspanoramen und seine Darstellungen von Nutztieren mit ihren Hirten und Bauern basierten stets auf genauer Beobachtung. Kühe auf der Stafelalp, Berghänge voller Schafe und Ziegen inmitten hochalpiner Landschaft – Kirchner zeigt sie uns als Teil einer Herde und als Individuen, in Ruhe und vor allem in Bewegung. Durch eine expressive Malweise und Farbigkeit verlieh Kirchner ihnen eine große Eindringlichkeit. Er gilt damit – neben Giovanni Segantini und Ferdinand Hodler – als ein großer Erneuerer der Malerei der Alpen. Die Tierdarstellungen Kirchners in den versammelten Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen, Druckgrafiken, Stickereien und Skulpturen waren noch nie Thema einer eigenen Ausstellung. Kooperationspartner und zweite Station der Schau in leicht veränderter Form ist das Museum Biberach, das selbst einen Teil des Kirchner Nachlasses beherbergt. Ausschließlich in der Städtischen Galerie Bietigheim-Bissingen wird auch Kirchners reger Austausch mit Künstlerkollegen in diesen Jahren dokumentiert und anhand ausgewählter Werke vorgestellt: Der Württemberger Philipp Bauknecht und der Niederländer Jan Wiegers waren beide ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen nach Davos gekommen; Hermann Scherer und Albert Müller waren Mitglieder der Schweizer Künstlergruppe Rot-Blau, welche sich nach dem Vorbild der »Brücke« Mitte der 1920er Jahre gegründet hatte. Die Ausstellung mit insgesamt rund 70 Werken wird ergänzt durch Kirchners eindrucksvolle Fotografien der Tiere, Bauern und Weggefährten in der Davoser Alpenlandschaft. Begleitprogramm Eröffnung am Freitag, 25. Juni Öffentliche Führungen jeden Sonntag, 11.30 Uhr sobald es die Corona-Maßnahmen wieder zulassen. Vormittags-Führungen exklusiv für Senior*innen: DR. PETRA LANFERMANN Dienstag, 17. August, 10 Uhr Städtische Galerie, Hauptstr. 62 Anmeldung per Telefon, Fax oder Email an die Städtische Galerie, Eintritt 8 bzw. 6 €, Führungsgebühr 4 € DR. ISABELL SCHENK-WEININGER Mittwoch, 15. September, 10 Uhr Städtische Galerie, Hauptstr. 62 Anmeldung per Telefon, Fax oder Email an die Städtische Galerie, Eintritt 8 bzw. 6 €, Führungsgebühr 4 € Alle weiteren Veranstaltungen wie After-Work-Kurzführungen, Vormittags-Führungen für Senior*innen und Workshops für Kinder und Jugendliche können derzeit leider nicht terminiert werden. Aktuelle Informationen zum Ablauf der Ausstellungseröffnung, zum Begleitprogramm, zu den Modalitäten für den Einlass und zu den Maßnahmen – abhängig von der Situation der Corona-Pandemie – entnehmen Sie bitte unserer Website. Sie dürfen uns selbstverständlich auch gerne anrufen. NEU! Für Kinder und Jugendliche gibt es in der Ausstellung lustige Mitmach-Rätsel und spannende Zeichen-Challenges rund um das Thema Tiere von A wie Ameise bis Z wie Zebra! Die Bietigheimer Altstadt ist bekannt für ihre zahlreichen Skulpturen bekannter Künstler*innen, darunter finden sich auch viele Tierdarstellungen: z.B. Pferde und Ziegen, eine Kuh und ein Pavian. Mit einem Skulpturen-Quiz, das im Eingangsbereich der Städtischen Galerie abgeholt oder auf unserer Website heruntergeladen werden kann, sind diese auf einem abwechslungsreichen, rund 50-minütigen Spaziergang zu entdecken. Studioausstellung Einblick in die Sammlung: Von Vierbeinern, Federvieh und Flügelwesen 3. Juni bis 14. November 2021 Anlässlich der großen Ausstellung »Ernst Ludwig Kirchner. Tierleben in den Davoser Alpen« gibt die Städtische Galerie einen Einblick in ihre umfangreiche Sammlung: eine Auswahl an Werken von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwart, in denen Tierdarstellungen im Mittelpunkt stehen. Dabei werden im historischen Gebäudeteil neben heimischen Nutztieren – wie sie auch Kirchner in Szene setzte – gleichfalls wilde, exotische Tiere zu sehen sein. Mit von der Partie sind ebenfalls Meeresgetier und Fabelwesen, wie auch Vögel und Insekten kreuchen und fleuchen. Begleitprogramm: Öffentliche Führung: DR. PETRA LANFERMANN Sonntag, 17. Oktober, 16.30 Uhr Städtische Galerie, Hauptstr. 62 Anmeldung per Telefon, Fax oder Email an die Städtische Galerie, Eintritt frei, Führungsgebühr 4 € Sommerferien-Workshops für Kinder und Jugendliche u den Ausstellungen „Ernst Ludwig Kirchner. Tierleben in den Davoser Alpen“ und „Von Vierbeinern, Federvieh und Flügelwesen“ in der Städtischen Galerie: Tierkarussell Donnerstag und Freitag, 29. und 30. Juli 10-13 Uhr: 6-10 Jahre 14-17 Uhr: 8-12 Jahre Egmont Pflanzer Kosten: 10 € pro Tag Viele Tiere haben für uns einen Nutzen, z.B. geben Kühe, Ziegen und Schafe, die der Künstler Ernst Ludwig Kirchner in den Schweizer Alpen gemalt hat, Milch. Auf manchen Tieren kann man auch reiten. Doch selbst, wer noch nie auf einem echten Tier geritten ist, hat bestimmt schon einmal auf einem Karussellpferd gesessen. Doch nicht nur Pferde, sondern auch alle möglichen anderen Tiere bevölkern die Karusselle. Baue dein eigenes kleines Tierkarussell mit Bären, Delfinen oder worauf du sonst so gerne reiten würdest. Bitte alte Kleidung, die schmutzig werden darf, anziehen! Ein farbenfroher Tierpark Montag und Dienstag, 9. und 10. August 10-13 Uhr: 6-10 Jahre 14-17 Uhr: 8-12 Jahre Verena Feck Kosten: 10 € pro Tag Gemeinsam tauchen wir ein in die farbenfrohen Tierwelten des Künstlers Ernst Ludwig Kirchner. Bei unserem Besuch seiner Ausstellung in der Städtischen Galerie sehen wir, dass er die Kühe, Ziegen und Schafe auf den Almen und Weiden in den Schweizer Bergen nicht nur gemalt, sondern auch fotografiert, gestickt und in Holz geschnitten hat. In einer zweiten Ausstellung entdecken wir noch viel mehr Tiere: Affen, Tiger, Krokodile und sogar Einhörner! Welches Tier magst Du am liebsten? Aus Pappmaché darfst Du Dein Lieblingstier formen und anschließend nach Lust und Laune bemalen, sodass Deine eigene Tierskulptur entsteht. Am Ende können wir dann unseren kleinen, farbenfrohen Tierpark bestaunen. Bitte alte Kleidung, die schmutzig werden darf, anziehen! Das große Tierlexikon Montag – Mittwoch, 16. bis 18. August 10-13 Uhr: 6-10 Jahre 14-17 Uhr: 8-12 Jahre Muriel Gehringer Kosten: 10 € pro Tag Ohren gespitzt und Augen geöffnet! Wir begeben uns auf Safari! Dabei nehmen wir die Spuren verschiedener tierischer Bewohner der Schweizer Alpen (in der Ausstellung von Ernst Ludwig Kirchner in der Städtischen Galerie) auf und lauschen dem Meckern der Ziegen und dem Muhen der Kühe im Gebirge. Und (in einer zweiten Ausstellung) entdecken wir „Vierbeiner, Federvieh und Flügelwesen“. Um diese interessanten Begegnungen für immer festzuhalten, machen wir mit Stempeldruck oder Linolschnitt viele kreative Drucke von unseren Lieblingstieren. Gemeinsam werden wir dann ein Lexikon gestalten, in dem wir unsere Tiere von A wie Ameise bis Z wie Zebra versammeln. Jeder darf dann am Schluss ein Lexikon mit nach Hause nehmen, so dass Du Dich auch noch in Jahren an unsere Safari erinnern wirst. Bitte alte Kleidung, die schmutzig werden darf, anziehen! Fantasievolle Tiermasken Dienstag und Mittwoch, 24. und 25. August 10-13 Uhr: 6-10 Jahre 14-17 Uhr: 8-12 Jahre Muriel Gehringer Kosten: 10 € pro Tag Brüllen, schnauben, zwitschern und quietschen. Übe diese Geräusche schon einmal, denn bald verwandelst Du Dich selbst in ein Tier... und zwar mit fantastischen Masken! Fasching ist dieses Jahr ausgefallen, aber verkleiden und verwandeln können wir uns auch jederzeit unter dem Jahr und das macht immer Spaß. Wir toben uns für die Gestaltung unserer Masken mit Gips, Farben und vielen anderen Materialien aus! Egal ob bunt wie ein Kanarienvogel oder gefährlich wie ein Wolf, es hängt von Dir ab, welches Wesen Du am Ende sein möchtest! Bitte alte Kleidung, die schmutzig werden darf, anziehen! Tier-Memory Montag und Dienstag, 30. und 31. August 10-13 Uhr: 6-10 Jahre 14-17 Uhr: 8-12 Jahre Egmont Pflanzer Kosten: 10 € pro Tag Du hast bestimmt ein Memory zuhause. Dieses Spiel macht Spaß und trainiert das Gehirn – aber hast Du auch ein selbst gemachtes? Wir lassen uns von den Ausstellungen in der Städtischen Galerie inspirieren, in denen es nur so wimmelt von unterschiedlichen Tieren, und dann machen wir uns an die Arbeit. Male dein eigenes Tier-Memory mit schönen, lustigen oder gefährlichen Tieren. Bitte alte Kleidung, die schmutzig werden darf, anziehen! Anmeldung erforderlich unter Telefon 07142 74-483, Email galerie@bietigheim-bissingen.de begrenzte Teilnehmerzahl Öffnungszeiten Di, Mi, Fr 14–18 Uhr Do 14–20 Uhr Sa, So, Feiertage 11–18 Uhr Eintritt: 8 €, ermäßigt 6 € Eintritt frei jeden letzten Freitag im Monat! Studioausstellung: Eintritt frei Öffentliche Führung: 4 € zzgl. Eintritt Private Gruppenführung: 60 € / 70 € zzgl. erm. Eintritte Führungen für Gruppen und Schulklassen nach telefonischer Vereinbarung Katalog zur Ausstellung 18 € Die Städtische Galerie ist inklusive Sanitäranlage barrierefrei. Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483 Telefax 07142 74-446 galerie@bietigheim-bissingen.de http://galerie.bietigheim-bissingen.de https://www.instagram.com/staedtischegalerie/
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2021-10-03
Künstler: Ernst Ludwig Kirchner
Thema: Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938) ist als Mitbegründer der Künstlergruppe »Die Brücke« einer der bekanntesten Expressionisten der Klassischen Moderne. Gezeichnet vom Ersten Weltkrieg kam er 1917 erstmals nach Davos in die Schweizer Alpen, wo er sich kurz darauf dauerhaft niederließ und bis zu seinem Tod bleiben sollte. Tiere und Hirten zählten zu seinen ersten Motiven: Er fotografierte, zeichnete, malte und schnitt sie in Holz, außerdem wurden sie ihm zu Vorlagen für Textilarbeiten. Seine Landschaftspanoramen und seine Darstellungen von Nutztieren mit ihren Hirten und Bauern basierten stets auf genauer Beobachtung. Kühe auf der Stafelalp, Berghänge voller Schafe und Ziegen inmitten hochalpiner Landschaft – Kirchner zeigt sie uns als Teil einer Herde und als Individuen, in Ruhe und vor allem in Bewegung. Durch eine expressive Malweise und Farbigkeit verlieh Kirchner ihnen eine große Eindringlichkeit. Er gilt damit – neben Giovanni Segantini und Ferdinand Hodler – als ein großer Erneuerer der Malerei der Alpen. Die Tierdarstellungen Kirchners in den versammelten Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen, Druckgrafiken, Stickereien und Skulpturen waren noch nie Thema einer eigenen Ausstellung. Kooperationspartner und zweite Station der Schau in leicht veränderter Form ist das Museum Biberach, das selbst einen Teil des Kirchner Nachlasses beherbergt. Ausschließlich in der Städtischen Galerie Bietigheim-Bissingen wird auch Kirchners reger Austausch mit Künstlerkollegen in diesen Jahren dokumentiert und anhand ausgewählter Werke vorgestellt: Der Württemberger Philipp Bauknecht und der Niederländer Jan Wiegers waren beide ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen nach Davos gekommen; Hermann Scherer und Albert Müller waren Mitglieder der Schweizer Künstlergruppe Rot-Blau, welche sich nach dem Vorbild der »Brücke« Mitte der 1920er Jahre gegründet hatte. Die Ausstellung mit insgesamt rund 70 Werken wird ergänzt durch Kirchners eindrucksvolle Fotografien der Tiere, Bauern und Weggefährten in der Davoser Alpenlandschaft. Begleitprogramm Presseführung Donnerstag, den 24. Juni, um 11 Uhr Tag der offenen Tür Freitag, den 25. Juni, von 18 bis 21 Uhr Aufgrund der aktuellen Lage wird voraussichtlich keine klassische Eröffnung stattfinden können, an der viele Menschen gleichzeitig auf engem Raum zusammenkommen. Stattdessen gibt es über diesen längeren Zeitraum verteilt kurze Einführungen vor ausgewählten Werken. Geöffnet ist die Städtische Galerie bereits ab 14 Uhr. Öffentliche Führungen jeden Sonntag, 11.30 Uhr sobald es die Corona-Maßnahmen wieder zulassen. Vormittags-Führungen exklusiv für Senior*innen: DR. PETRA LANFERMANN Dienstag, 17. August, 10 Uhr Städtische Galerie, Hauptstr. 62 Anmeldung per Telefon, Fax oder Email an die Städtische Galerie, Eintritt 8 bzw. 6 €, Führungsgebühr 4 € DR. ISABELL SCHENK-WEININGER Mittwoch, 15. September, 10 Uhr Städtische Galerie, Hauptstr. 62 Anmeldung per Telefon, Fax oder Email an die Städtische Galerie, Eintritt 8 bzw. 6 €, Führungsgebühr 4 € Alle weiteren Veranstaltungen wie After-Work-Kurzführungen, Vormittags-Führungen für Senior*innen und Workshops für Kinder und Jugendliche können derzeit leider nicht terminiert werden. Aktuelle Informationen zum Ablauf der Ausstellungseröffnung, zum Begleitprogramm, zu den Modalitäten für den Einlass und zu den Maßnahmen – abhängig von der Situation der Corona-Pandemie – entnehmen Sie bitte unserer Website. Sie dürfen uns selbstverständlich auch gerne anrufen. NEU! Für Kinder und Jugendliche gibt es in der Ausstellung lustige Mitmach-Rätsel und spannende Zeichen-Challenges rund um das Thema Tiere von A wie Ameise bis Z wie Zebra! Die Bietigheimer Altstadt ist bekannt für ihre zahlreichen Skulpturen bekannter Künstler*innen, darunter finden sich auch viele Tierdarstellungen: z.B. Pferde und Ziegen, eine Kuh und ein Pavian. Mit einem Skulpturen-Quiz, das im Eingangsbereich der Städtischen Galerie abgeholt oder auf unserer Website heruntergeladen werden kann, sind diese auf einem abwechslungsreichen, rund 50-minütigen Spaziergang zu entdecken. Öffnungszeiten Di, Mi, Fr 14–18 Uhr Do 14–20 Uhr Sa, So, Feiertage 11–18 Uhr Eintritt: 8 €, ermäßigt 6 € Eintritt frei jeden letzten Freitag im Monat! Studioausstellung: Eintritt frei Öffentliche Führung: 4 € zzgl. Eintritt Private Gruppenführung: 60 € / 70 € zzgl. erm. Eintritte Führungen für Gruppen und Schulklassen nach telefonischer Vereinbarung Katalog zur Ausstellung 18 € Die Städtische Galerie ist inklusive Sanitäranlage barrierefrei. Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483 Telefax 07142 74-446 galerie@bietigheim-bissingen.de http://galerie.bietigheim-bissingen.de https://www.instagram.com/staedtischegalerie/
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2021-11-21
Künstler: Norbertine Bresslern-Roth
Thema: Studioausstellung Einblick in die Sammlung: Von Vierbeinern, Federvieh und Flügelwesen 3. Juni bis 21. November 2021 Anlässlich der großen Ausstellung »Ernst Ludwig Kirchner. Tierleben in den Davoser Alpen« gibt die Städtische Galerie einen Einblick in ihre umfangreiche Sammlung: eine Auswahl an Werken von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwart, in denen Tierdarstellungen im Mittelpunkt stehen. Dabei werden im historischen Gebäudeteil neben heimischen Nutztieren – wie sie auch Kirchner in Szene setzte – gleichfalls wilde, exotische Tiere zu sehen sein. Mit von der Partie sind ebenfalls Meeresgetier und Fabelwesen, wie auch Vögel und Insekten kreuchen und fleuchen. Aktuelle Informationen zum Ablauf der Ausstellungseröffnung, zum Begleitprogramm, zu den Modalitäten für den Einlass und zu den Maßnahmen – abhängig von der Situation der Corona-Pandemie – entnehmen Sie bitte unserer Website. Sie dürfen uns selbstverständlich auch gerne anrufen. Begleitprogramm: Öffentliche Führung: DR. PETRA LANFERMANN Sonntag, 17. Oktober, 16.30 Uhr Städtische Galerie, Hauptstr. 62 Anmeldung per Telefon, Fax oder Email an die Städtische Galerie, Eintritt frei, Führungsgebühr 4 € Sommerferien-Workshops für Kinder und Jugendliche u den Ausstellungen „Ernst Ludwig Kirchner. Tierleben in den Davoser Alpen“ und „Von Vierbeinern, Federvieh und Flügelwesen“ in der Städtischen Galerie: Tierkarussell Donnerstag und Freitag, 29. und 30. Juli 10-13 Uhr: 6-10 Jahre 14-17 Uhr: 8-12 Jahre Egmont Pflanzer Kosten: 10 € pro Tag Viele Tiere haben für uns einen Nutzen, z.B. geben Kühe, Ziegen und Schafe, die der Künstler Ernst Ludwig Kirchner in den Schweizer Alpen gemalt hat, Milch. Auf manchen Tieren kann man auch reiten. Doch selbst, wer noch nie auf einem echten Tier geritten ist, hat bestimmt schon einmal auf einem Karussellpferd gesessen. Doch nicht nur Pferde, sondern auch alle möglichen anderen Tiere bevölkern die Karusselle. Baue dein eigenes kleines Tierkarussell mit Bären, Delfinen oder worauf du sonst so gerne reiten würdest. Bitte alte Kleidung, die schmutzig werden darf, anziehen! Ein farbenfroher Tierpark Montag und Dienstag, 9. und 10. August 10-13 Uhr: 6-10 Jahre 14-17 Uhr: 8-12 Jahre Verena Feck Kosten: 10 € pro Tag Gemeinsam tauchen wir ein in die farbenfrohen Tierwelten des Künstlers Ernst Ludwig Kirchner. Bei unserem Besuch seiner Ausstellung in der Städtischen Galerie sehen wir, dass er die Kühe, Ziegen und Schafe auf den Almen und Weiden in den Schweizer Bergen nicht nur gemalt, sondern auch fotografiert, gestickt und in Holz geschnitten hat. In einer zweiten Ausstellung entdecken wir noch viel mehr Tiere: Affen, Tiger, Krokodile und sogar Einhörner! Welches Tier magst Du am liebsten? Aus Pappmaché darfst Du Dein Lieblingstier formen und anschließend nach Lust und Laune bemalen, sodass Deine eigene Tierskulptur entsteht. Am Ende können wir dann unseren kleinen, farbenfrohen Tierpark bestaunen. Bitte alte Kleidung, die schmutzig werden darf, anziehen! Das große Tierlexikon Montag – Mittwoch, 16. bis 18. August 10-13 Uhr: 6-10 Jahre 14-17 Uhr: 8-12 Jahre Muriel Gehringer Kosten: 10 € pro Tag Ohren gespitzt und Augen geöffnet! Wir begeben uns auf Safari! Dabei nehmen wir die Spuren verschiedener tierischer Bewohner der Schweizer Alpen (in der Ausstellung von Ernst Ludwig Kirchner in der Städtischen Galerie) auf und lauschen dem Meckern der Ziegen und dem Muhen der Kühe im Gebirge. Und (in einer zweiten Ausstellung) entdecken wir „Vierbeiner, Federvieh und Flügelwesen“. Um diese interessanten Begegnungen für immer festzuhalten, machen wir mit Stempeldruck oder Linolschnitt viele kreative Drucke von unseren Lieblingstieren. Gemeinsam werden wir dann ein Lexikon gestalten, in dem wir unsere Tiere von A wie Ameise bis Z wie Zebra versammeln. Jeder darf dann am Schluss ein Lexikon mit nach Hause nehmen, so dass Du Dich auch noch in Jahren an unsere Safari erinnern wirst. Bitte alte Kleidung, die schmutzig werden darf, anziehen! Fantasievolle Tiermasken Dienstag und Mittwoch, 24. und 25. August 10-13 Uhr: 6-10 Jahre 14-17 Uhr: 8-12 Jahre Muriel Gehringer Kosten: 10 € pro Tag Brüllen, schnauben, zwitschern und quietschen. Übe diese Geräusche schon einmal, denn bald verwandelst Du Dich selbst in ein Tier... und zwar mit fantastischen Masken! Fasching ist dieses Jahr ausgefallen, aber verkleiden und verwandeln können wir uns auch jederzeit unter dem Jahr und das macht immer Spaß. Wir toben uns für die Gestaltung unserer Masken mit Gips, Farben und vielen anderen Materialien aus! Egal ob bunt wie ein Kanarienvogel oder gefährlich wie ein Wolf, es hängt von Dir ab, welches Wesen Du am Ende sein möchtest! Bitte alte Kleidung, die schmutzig werden darf, anziehen! Tier-Memory Montag und Dienstag, 30. und 31. August 10-13 Uhr: 6-10 Jahre 14-17 Uhr: 8-12 Jahre Egmont Pflanzer Kosten: 10 € pro Tag Du hast bestimmt ein Memory zuhause. Dieses Spiel macht Spaß und trainiert das Gehirn – aber hast Du auch ein selbst gemachtes? Wir lassen uns von den Ausstellungen in der Städtischen Galerie inspirieren, in denen es nur so wimmelt von unterschiedlichen Tieren, und dann machen wir uns an die Arbeit. Male dein eigenes Tier-Memory mit schönen, lustigen oder gefährlichen Tieren. Bitte alte Kleidung, die schmutzig werden darf, anziehen! Anmeldung erforderlich unter Telefon 07142 74-483, Email galerie@bietigheim-bissingen.de begrenzte Teilnehmerzahl Öffnungszeiten Di, Mi, Fr 14–18 Uhr Do 14–20 Uhr Sa, So, Feiertage 11–18 Uhr Eintritt: 8 €, ermäßigt 6 € Eintritt frei jeden letzten Freitag im Monat! Studioausstellung: Eintritt frei Öffentliche Führung: 4 € zzgl. Eintritt Private Gruppenführung: 60 € / 70 € zzgl. erm. Eintritte Führungen für Gruppen und Schulklassen nach telefonischer Vereinbarung Katalog zur Ausstellung 18 € Die Städtische Galerie ist inklusive Sanitäranlage barrierefrei. Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483 Telefax 07142 74-446 galerie@bietigheim-bissingen.de http://galerie.bietigheim-bissingen.de https://www.instagram.com/staedtischegalerie/
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2021-06-06
Künstler: Thomas Demand, Eckart Hahn, Patrick Hughes, Ilya Kabakov, Hubert Kostner, Isabel Kreitz
Thema: Türen sind Alltagsgegenstände, die wir täglich vielfach gebrauchen, ohne uns darüber Gedanken zu machen. Ihre elementare Funktion für unser Leben spiegelt sich jedoch in zahlreichen Redensarten – von „Offene Türen einrennen“ bis „Jemandem die Tür vor der Nase zuschlagen“. Sie können sperrangelweit oder nur einen Spalt breit offenstehen. Sie können leicht angelehnt oder aber fest verschlossen sein, mit Schlössern und Riegeln gesichert. Es gibt ein Davor und ein Dahinter, ein Drinnen und ein Draußen sowie eine Schwelle, auf der sich entscheidet, wer eintreten darf bzw. über die man in die Welt hinaustritt. Das Schließen einer Tür kann Schutz, Ruhe und Rückzug gewährleisten oder aber Freiheitsentzug, Enge und Isolation bedeuten. Durch Schlüssellöcher wird neugierig, durch Türspione misstrauisch gespäht. In Märchen gibt es verbotene Türen, hinter denen Geheimnisvolles, Abenteuer und Gefahren lauern. Es sind insbesondere die Ambivalenz und symbolische Aufladung von Türen, die zahlreiche Schriftsteller*innen, Filmemacher*innen und bildende Künstler*innen veranlasst haben, sich mit diesem Motiv auseinanderzusetzen. Darüber hinaus ist die bildliche Darstellung einer geöffneten Tür insofern reizvoll, weil sie die Rahmung bietet für einen Blick in den nächsten Raum oder in die Außenwelt, also ein beziehungsreiches Bild im Bild ermöglicht. All diese vielfältigen Aspekte beleuchtet die Ausstellung mit Gemälden, Zeichnungen, Graphic Novels, Fotografien, Filmen, Skulpturen und Installationen von 21 zeitgenössischen deutschen und internationalen Künstler*innen. Nach dem Coronabedingten Lockdown mit Kontaktsperre, Rückzug in die eigenen vier Wände und Türklinkenphobie erhielt die Ausstellung während ihrer Vorbereitung eine unvorhergesehene weitere Dimension. Teilnehmende Künstler*innen Thomas Demand (*1964 in München) Eckart Hahn (*1971 in Freiburg i. Breisgau) Patrick Hughes (*1939 in Birmingham / Großbritannien) Ilya Kabakov (*1933 in Dnjepropetrowsk / Ukraine) Hubert Kostner (*1971 in Brixen / Italien) Isabel Kreitz (*1967 in Hamburg) / Stefan Dinter (*1965 in Singen) Oliver Kugler (*1970 in Stuttgart) / Sandro Mattioli (*1975 in Heilbronn) Mirjam Kuitenbrouwer (*1967 in Nijmegen / Niederlande) Philipp Mager (*1966 in Köln) Gideon Mendel (*1959 in Johannesburg / Südafrika) Mathieu Mercier (*1970 in Conflans-Sainte-Honorine / Frankreich) Sebastian Nebe (*1982 in Blankenburg) Marja Pirilä (*1957 in Rovaniemi / Finnland) Simon Schubert (*1976 in Köln) Ene-Liis Semper (*1969 in Tallinn / Estland) Trine Søndergaard (*1972 in Grenaa / Dänemark) Maxim Wakultschik (*1973 in Minsk / Weißrussland) Ben Willikens (*1939 in Leipzig) Angelika Wischermann (*1983 in Herdecke) Begleitprogramm Öffentliche Führungen Sonntag, 11. Oktober, 11.30 Uhr Sonntag, 25. Oktober, 16.30 Uhr Sonntag, 8. November, 11.30 Uhr Sonntag, 22. November, 11.30 Uhr Sonntag, 6. Dezember, 11.30 Uhr Sonntag, 20. Dezember, 16.30 Uhr Sonntag, 3. Januar, 11.30 Uhr Sonntag, 17. Januar, 16.30 Uhr Sonntag, 24. Januar, 11.30 Uhr Führung exklusiv für Lehrkräfte Montag, 5. Oktober, 17 Uhr After-Work-Kurzführungen mit Aperitif In 30 Minuten die Highlights der Ausstellung entdecken und anschließend den Feierabend bei einem Glas Sekt, Saft oder Selters einläuten. Dienstag, 13. Oktober, 16.30 Uhr Mittwoch, 25. November, 17 Uhr Donnerstag, 21. Januar, 17.30 Uhr Vormittags-Führungen speziell für Senior*innen Mittwoch, 21. Oktober, 10 Uhr Donnerstag, 14. Januar, 10 Uhr Familien-Fun-Freitag Ein ganz besonderes Museumserlebnis für Groß und Klein mit einer Kombination aus Führung und Kreativ-Workshop – frei nach dem Motto: Erst schauen, dann selbst trauen! Freitag, 13. November, 15 Uhr Vom Märchen bis zum Krimi Kuratorenführung mit Dr. Isabell Schenk-Weininger und szenische Rezitation mit Lisa Kraus und Rüdiger Erk Donnerstag, 5. November, 18.30 Uhr Donnerstag, 10. Dezember, 18.30 Uhr Speziell für Senior*innen: Freitag, 27. November, 10 Uhr Workshops für Kinder und Jugendliche: Geheimnisvolles Guck-Bild Samstag, 10. Oktober, 11–14 Uhr (6–10 Jahre), 14.30–17.30 Uhr (8–12 Jahre) Museumsmission – Streng geheim! Samstag, 17. Oktober, 11–14 Uhr (6–10 Jahre), 14.30–17.30 Uhr (8–12 Jahre) Wer klopft an? Und warum? Samstag, 7. November, 11–14 Uhr (6–10 Jahre), 14.30–17.30 Uhr (8–12 Jahre) Hereinspaziert! Kreative Türschilder Samstag, 16. Januar, 11–14 Uhr (6–10 Jahre), 14.30–17.30 Uhr (8–12 Jahre) Türchen öffne dich… Samstag, 23. Januar, 11–14 Uhr (6–10 Jahre), 14.30–17.30 Uhr (8–12 Jahre) Weihnachts-Workshops: Adventskalender: Jeden Tag ein Türchen öffnen… Samstag, 21. November, 11–14 Uhr (6–10 Jahre), 14.30–17.30 Uhr (8–12 Jahre) Wintermobile Samstag, 12. Dezember, 11–14 Uhr (6–10 Jahre), 14.30–17.30 Uhr (8–12 Jahre) Kunterbunte Weihnachtsfabrik Mittwoch, 23. Dezember, 11–14 Uhr (6–10 Jahre), 14.30–17.30 Uhr (8–12 Jahre) Begrenzte Teilnehmerzahl bei allen Veranstaltungen! Anmeldung möglich per Telefon, Fax oder Email Kostenloser Audio-Guide für Kinder und Jugendliche: eine spannend-informative 30-minütige Führung mit kleinem Gewinnspiel! Wir laden Sie herzlich ein zum Tag der offenen Tür am Freitag, 2. Oktober, 17–21 Uhr Die Ausstellung Keine Schwellenangst! Die Tür als Motiv in der Gegenwartskunst ist Teil des Festivals Unter Beobachtung. Kunst des Rückzugs der KulturRegion Stuttgart Katalog zur Ausstellung 18 € Studioausstellung Einblick in die Sammlung Türen und Fenster – Drinnen und Draußen 2. Oktober 2020 bis 24. Januar 2021 Parallel und ergänzend zur großen Ausstellung »Keine Schwellenangst! Die Tür als Motiv in der Gegenwartskunst« zeigt die Städtische Galerie im historischen Gebäudeteil eine Auswahl an Werken aus dem eigenen Bestand, in denen Türen und Fenster, Pforten und Luken die Hauptrolle spielen. Wie überaus reizvoll diese Motive sind, zeigen Linolschnitte, Zeichnungen, Gemälde und Filme von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwart von knapp 30 Künstler*innen, darunter Gerd Arntz und Georg Schrimpf, Mimmo Paladino und Dieter Goltzsche, Ute Pleuger und David Schnell sowie Künstler*innen der Region wie Karlheinz Groß und Oda Seemann, Wolfgang Häberle und Wolf-Rüdiger Hirschbiel. Vielfältig sind die Darstellungen von Öffnungen in einer Wand oder Mauer, die mit Holzläden oder Metallgittern geschlossen sind oder eben doch einen Durchblick eröffnen. Die Abgrenzung von Räumlichkeiten bei gleichzeitiger Erhaltung eines Durchgangs oder Ausblicks spielt bei Landschaftsszenen mit Türmen, Toren und Zäunen ebenso eine Rolle wie bei Interieurs mit Sprossenfenstern und Balkontüren. Zum Tag der offenen Tür in den beiden Ausstellungen »Keine Schwellenangst! Die Tür als Motiv in der Gegenwartskunst« und » Einblick in die Sammlung. Türen und Fenster – Drinnen und Draußen« am Freitag, 2. Oktober, 17–21 Uhr, laden wir Sie herzlich ein! Es finden Künstler*innengespräche und Rezitationen statt. Geöffnet ist die Städtische Galerie bereits ab 14 Uhr. Begleitprogramm After-Work-Kurzführung (30 Min.) mit Apéritif Donnerstag, 29. Oktober, 17.30 Uhr Dienstag, 17. November, 16.30 Uhr Mittwoch, 30. Dezember, 17 Uhr ab 3. Oktober Geplant war eine begehbare Installation von Angelika Wischermann im öffentlichen Raum in der Bietigheimer Altstadt im Rahmen des kommunenübergreifenden Projekts der KulturRegion Stuttgart »Unter Beobachtung. Kunst des Rückzugs«. Die aktuellen Regelungen zur Pandemie-Vorsorge hätten dem Kunstwerk dort jedoch seinen interaktiven Charakter genommen. Die Künstlerin hat aus vier weißen Wänden einen minimalistischen, schnörkellosen Raum gebaut, der über ungewöhnlich viele Türen verfügt. Doch das Zimmer ist so klein und schmal, dass sie nicht gleichzeitig geöffnet werden können, ohne aneinander zu stoßen und sich gegenseitig zu blockieren. Wer den Raum betritt, wird dazu herausgefordert, mit dem Raum zu interagieren und ihn dadurch in Bewegung zu versetzen. Nun wird das »Durchgangszimmer« in Form einer Video-Dokumentation mit dazugehörigen Projektskizzen im historischen Gebäude der Städtischen Galerie gezeigt, als Teil der Ausstellung »Keine Schwellenangst! Die Tür als Motiv in der Gegenwartskunst«. Öffnungszeiten Dienstag, Mittwoch, Freitag 14–18 Uhr Donnerstag 14–20 Uhr Samstag, Sonntag sowie 26.12., 1.1. und 6.1.: 11–18 Uhr 24., 25. Und 31.12. geschlossen Eintritt frei Öffentliche Führung 3 € After-Work-Führung 3 € Senior*innenführung 3 € Kuratorenführung mit Rezitation 5 € Familien-Fun-Freitag 5 € pro Familie Workshop für Kinder 5 € Private Gruppenführung 55 € / 65 € Führungen für Gruppen und Schulklassen nach telefonischer Vereinbarung Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483 Telefax 07142 74-446 http://galerie.bietigheim-bissingen.de galerie@bietigheim-bissingen.de
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2021-05-16
Künstler: Mimmo Paladino, Ute Pleuger,
Thema: Parallel und ergänzend zur großen Ausstellung »Keine Schwellenangst! Die Tür als Motiv in der Gegenwartskunst« zeigt die Städtische Galerie im historischen Gebäudeteil eine Auswahl an Werken aus dem eigenen Bestand, in denen Türen und Fenster, Pforten und Luken die Hauptrolle spielen. Wie überaus reizvoll diese Motive sind, zeigen Linolschnitte, Zeichnungen und Gemälde von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwart: Vielfältig sind die Darstellungen von Öffnungen in einer Wand oder Mauer, die mit Holzläden oder Metallgittern geschlossen sind oder eben doch einen Durchblick eröffnen. Die Abgrenzung von Räumlichkeiten bei gleichzeitiger Erhaltung eines Durchgangs oder Ausblicks spielt bei Landschaftsszenen mit Türmen, Toren und Zäunen ebenso eine Rolle wie bei Interieurs mit Sprossenfenstern oder Balkonen. Beteiligte Künstler*innen Hans Albrecht (*1953 in Bad Harzburg) / Gerd Arntz (1900 in Remscheid–1988 in Rijswijk, NL) / Werner Baumann (1925 in Crailsheim–2009 in Heilbronn) / Peter Emch (*1945 in Biel-Bienne, CH) / Robert Förch (*1931 in Künzelsau) / Dieter Goltzsche (*1934 in Dresden) / Karlheinz Groß (1943 in Nordhausen i. Harz–2009 in Mundelsheim) / Wolfgang Häberle (*1951 in Bietigheim) / Wolf-Rüdiger Hirschbiel (*1942 in Stuttgart) / Otto Kraft (1900 in Frankfurt a. Main–1981 in Bielefeld) / Katharina Krenkel (*1966 in Buenos Aires/AR) / Mimmo Paladino (*1948 in Paduli/IT) / Ute Pleuger (*1956 in Neuwied) / Paul Reichle (1900 in Stuttgart–1981 in Bietigheim-Bissingen) / Hermann Rombach (1890 in Böckingen–1970 in Bietigheim) / Malte Sartorius (1933 in Waldlinden/Ostpreußen–2017 in Braunschweig) / Hans Schmitz (1896 in Köln–1977 ebd.) / David Schnell (*1971 in Bergisch Gladbach) / Georg Schrimpf (1889 in München–1938 in Berlin) / Anna Schuster (*1963 in Marburg) / Martel Schwichtenberg (1896 in Hannover–1945 in Sulzburg) / Oda Seemann (1938 in Stuttgart–1987 ebd.) / Walter Strich-Chapell (1877 in Stuttgart–1960 in Sersheim) / Oskar O. Treichel (*1890 in Schmerwitz/Mark Brandenburg–unbek.) / Augustin Tschinkel (1905 in Prag/heutiges CZ–1983 in Köln) / Steve Viezens (*1981 in Karl-Marx-Stadt)
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2020-09-06
Künstler: Roland Wesner
Thema: Die poetisch-surrealen Bildschöpfungen von Roland Wesner (1940–1987) zeigen rätselhafte Landschaften und Stillleben sowie abstrakte Flächen- und Farbkompositionen. Der Künstler studierte 1961–64 Malerei an der Stuttgarter Akademie und eignete sich zugleich die Grundlagen von Anatomie, Psychologie und Philosophie an. Ab Anfang der 1970er Jahre engagierte er sich intensiv in der Kunstszene des Landkreises Ludwigsburg. Die Ausstellung präsentiert Roland Wesner als virtuosen Maler, der eine breite Palette technischer Fertigkeiten beherrschte. Seine Bilder beeindrucken durch ihre visuelle Ausdruckskraft ebenso wie durch ihre geistesgeschichtlichen Anspielungen. Anlässlich des 80. Geburtstags zeigt die Städtische Galerie mit knapp 100 Gemälden und Zeichnungen eine umfangreiche Retrospektive Roland Wesners von den frühen 1960er bis späten 80er Jahren. Das Museum im Kleihues-Bau in Kornwestheim präsentiert ab Mitte Mai unter dem Titel „Die Regenbogenfalle“ Landschaften mit architektonischen Konstruktionen aus dem Spätwerk des Künstlers. Begleitprogramm: https://galerie.bietigheim-bissingen.de/deutsch/veranstaltungen/kalendarium/ Katalog zu beiden Ausstellungen: 22,90 € Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstr. 60–64 · 74321 Bietigheim-Bissingen Tel. 07142 74-483 · Fax 07142 74-446 www.bietigheim-bissingen.de galerie@bietigheim-bissingen.de Öffnungszeiten Dienstag, Mittwoch, Freitag 14–18 Uhr Donnerstag 14–20 Uhr Samstag, Sonntag sowie alle Feiertage 11–18 Uhr Eintritt frei
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2020-09-06
Künstler: Walter Ophey
Thema: Der zu Lebzeiten weit über das Rheinland hinaus bekannte Künstler Walter Ophey (1882–1930) konstatierte einmal: »Ich fühle mich in der Farbe am wohlsten«. Ein starkes, mitunter fast rauschhaftes Farbempfinden beeinflusste die Gestaltung seiner expressionistischen Werke. Ophey war in erster Linie ein Landschaftsmaler, der seine unmittelbare Umgebung festhielt, doch gleichfalls inspirierten ihn Reisen zu Motivfindungen und Veränderungen seiner Palette. Daneben galt auch der Musik seine Leidenschaft, so dass er anmerkte: »Ich singe meine Bilder.« Als eines der jüngsten Mitglieder des Sonderbundes war er am Aufbruch der Moderne ebenso beteiligt wie nach dem Ersten Weltkrieg an der Künstlerbewegung »Junges Rheinland«. Die Ausstellung zeichnet den Werdegang Walter Opheys von den frühen, lichtdurchsetzten Impressionen und Porträts zu den leuchtend expressiven Stadt- und Industrielandschaften nach. Ganz außergewöhnlich sind seine farbigen Kreidezeichnungen, in denen er sich auf die Wiedergabe von Konturen beschränkte und die Linien zu einer Seite hin auswischte, um seine Motive strahlen zu lassen. Durch den frühen Tod des Künstlers geriet sein Werk nach dem Zweiten Weltkrieg beinahe in Vergessenheit, sein künstlerischer Nachlass befindet sich im Kunstpalast Düsseldorf. Dort fand 2018 eine große Ausstellung zu dem heimischen Künstler statt, die für viele Besucher*innen eine Überraschung, wenn nicht Offenbarung war: »Walter Ophey war ein Maler, den die Farben lieben«, resümierte auch »Die Zeit«. Mit über 100 Gemälden und Zeichnungen aus Museums- und Privatbesitz kann das Werk des großen Unbekannten nun hier im Südwesten der Republik entdeckt werden. »Ich bin Maler und gehe viel mit dem Zeichenbuch über Land und zeichne allerlei Sachen, wie Berge, Telegraphenstangen, Menschen, Schiffe, Flüsse, Eisenbahnbrücken, alte Städte und Fabriken und fast sämtliche Gegenstände, die es gibt. So auf Tour sein ist herrlich. Ich spinne mich ganz ein in den großen Wunderkasten, den man die Welt nennt und hole mir die großen Formen herein in meinen eigenen kleinen Kasten.« Begleitprogramm: https://galerie.bietigheim-bissingen.de/deutsch/veranstaltungen/kalendarium/ Katalog zur Ausstellung 24,80 € Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483, -819 Telefax 07142 74-446 http://galerie.bietigheim-bissingen.de galerie@bietigheim-bissingen.de
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2018-01-19
Künstler: Otto Nebel
Thema: 19. Oktober 2019 bis 19. Januar 2020 Der deutsch-schweizerische Maler, Grafiker und Dichter Otto Nebel (1892–1973) schuf im engen Austausch mit zahlreichen großen Künstlerpersönlichkeiten der Klassischen Moderne wie Paul Klee, Wassily Kandinsky, Marianne Werefkin und Johannes Itten sein einzigartiges Gesamtwerk. Als Mitglied der Sturm-Bewegung um Herwarth Walden war Otto Nebel als Wortkünstler hervorgetreten und lieferte sowohl Texte als auch erste Linolschnitte für deren Publikation. Bei Otto Nebel, der zunächst eine Ausbildung im Baugewerbe und als Schauspieler gemacht hatte, ist nicht nur von einer Doppelbegabung zu sprechen. Wie viele Vertreter der Avantgarden des frühen 20. Jahrhunderts experimentierte auch er mit Sprache, bildender Kunst und sogar mit musikalischen Gestaltungsformen. Sein übergeordnetes Bemühen war, »aus Elementen Sinngebilde, Modelle von Harmonie herzustellen«. Nach einer umfangreichen Retrospektive 2012 in Otto Nebels Wahlheimat Bern und einer großen Schau letztes Jahr in Japan ist dies die erste deutsche Einzelausstellung seit über 20 Jahren. Die mehr als 100 Gemälde und Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafiken aus der Otto Nebel-Stiftung Bern sowie das aufschlussreiche audio-visuelle und dokumentarische Material veranschaulichen, dass bei Otto Nebel das malerische vom lyrischen Werk nicht zu trennen ist und dass er als intermedial arbeitender Künstler neu entdeckt werden kann. »Der verbildete Mensch unsrer Tage ist worttaub und bildblind. Was er liest, das hört er nicht. Was er schreibt, das sieht er nicht. Schon das schöne Wort BUCH-STABE erlebt er nicht mehr. Sieht die Buche weder, noch den Stab. Hört die Buche nicht mehr rauschen mit den roten Blättern über seinem Buche mit den weißen Blättern und den schwarzen Lettern. Sieht den Buchenstab nicht mehr, den Zweig vom Lebensbaume. Riecht nicht mehr das frische Gerbholz, Kerbholz, das das Lese-Zeichen trug.« Otto Nebel, Sprache der Dichtung, Ur-Dichtung der Sprache Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung am Freitag, 18. Oktober um 19 Uhr. Begleitprogramm Öffentliche Führungen Sonntag, 27. Oktober, 16.30 Uhr Sonntag, 10. November, 11.30 Uhr Sonntag, 24. November, 16.30 Uhr Sonntag, 15. Dezember, 11.30 Uhr Dreikönigstag, 6. Januar, 16.30 Uhr Sonntag, 19. Januar, 11.30 Uhr Führung für Lehrkräfte Montag, 21. Oktober, 17 Uhr After-Work-Kurzführung mit Apéritif In 30 Minuten die Highlights der Ausstellung entdecken und anschließend bei einem Glas Sekt, Saft oder Selters den Feierabend einläuten Donnerstag, 14. November, 17.30 Uhr Mittwoch, 4. Dezember, 17 Uhr Donnerstag, 2. Januar, 17.30 Uhr Familien-Fun-Freitag Das besondere Museumserlebnis für die ganze Familie! In spielerischer Weise Hintergründe zu dem Künstler mit seinen malerisch-lyrischen Werken erfahren und danach selbst künstlerisch aktiv werden: Erst schauen, dann selbst trauen! Freitag, 15. November, 15–16.30 Uhr „Meine Malerei ist Dichtung, die Schwester meiner Wortkunst“ Kuratorenführung mit Dr. Isabell Schenk-Weininger und szenische Rezitation mit Lisa Kraus und Rüdiger Erk Donnerstag, 12. Dezember, 18.30 Uhr Donnerstag, 16. Januar, 18.30 Uhr speziell für Senior*innen: Freitag, 29. November, 10 Uhr Begrenzte Teilnehmerzahl, Voranmeldung unter: 07142 74483 Workshops für Kinder und Jugendliche Farben des Herbstes Herbstferienworkshop: Mittwoch und Donnerstag, 30. und 31. Oktober 11–14 Uhr für 6 bis 10-Jährige, 14.30–17.30 Uhr für 8 bis 12-Jährige Ich mach mir ein Gedicht – fürs Auge und die Ohren! Samstag, 18. Januar 11–14 Uhr für 6 bis 10-Jährige, 14.30–17.30 Uhr für 8 bis 12-Jährige Weihnachts-Workshops Weihnachtsmarkt in der Schachtel Samstag, 23. November 11–14 Uhr für 6 bis 10-Jährige, 14.30–17.30 Uhr für 8 bis 12-Jährige Sockenschneemänner Samstag, 7. Dezember 9.30–12.30 Uhr für 6 bis 10-Jährige, 13–16 Uhr für 8 bis 12-Jährige Weihnachtsgeschenkeautomat Samstag, 14. Dezember 11–14 Uhr für 6 bis 10-Jährige, 14.30–17.30 Uhr für 8 bis 12-Jährige Anmeldungen für alle Workshops unter 07142 74-483 Studioausstellung: Bekenntnis zum Gegenstand Linolschnitte von Karl Rössing und seinen Schülern Robert Förch und Malte Sartorius 20. Juli 2019 bis 16. Februar 2020 Im historischen Gebäudeteil zeigt die Städtische Galerie aus der eigenen Sammlung Linolschnitte von drei herausragenden Druckgrafikern: Der Stuttgarter Akademie-Professor Karl Rössing (1897–1987) gab seine Leidenschaft für den Linolschnitt u.a. an Robert Förch (*1931) und Malte Sartorius (1933–2017) weiter. Die im Sommer eröffnete Ausstellung ist nun um weitere 25 Exponate und auf das zweite Geschoss erweitert – entdecken Sie einmal mehr sowohl Ähnlichkeiten als auch die jeweils ganz eigenständige Entwicklung dieser drei Künstler. After-Work-Kurzführungen (30 Min.) mit Apéritif Dienstag, 22. Oktober, 16.30 Uhr Mittwoch, 11. Dezember, 17 Uhr Künstlergespräche mit Robert Förch Sonntag, 3. November, 11.30 Uhr Sonntag, 26. Januar, 16.30 Uhr Demnächst... Ab 8. Februar 2020 zeigt die Städtische Galerie die Ausstellung Farbe bekennen! Walter Ophey – ein rheinischer Expressionist Öffnungszeiten Dienstag, Mittwoch, Freitag 14–18 Uhr Donnerstag 14–20 Uhr Samstag, Sonntag 11–18 Uhr 1. November, 26. Dezember, 1. und 6. Januar jeweils 11–18 Uhr 24., 25. und 31. Dezember geschlossen Eintritt frei Öffentliche Führung: 3 € After-Work-Führung: 3 € Familien-Fun-Freitag: 5 € pro Familie Workshop: 5 € pro Tag Gruppenführung: 55 € / 65 € Führungen für Gruppen und Schulklassen nach telefonischer Vereinbarung. Katalog (Kunstmuseum Bern 2012) 29 € Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483, -819 Telefax 07142 74-446 http://galerie.bietigheim-bissingen.de galerie@bietigheim-bissingen.de
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2019-04-22
Künstler: Franz Radziwill
Thema: Franz Radziwill und die Gegenwart Landschaft, Technik, Medien 2. Februar bis 22. April 2019 Ist Franz Radziwill (1895 –1983) in seiner norddeutschen Heimat ein hochgeachteter Künstler, so ist er im Süden weit weniger präsent. Das Eindringen der Technik in die Landschaft zieht sich wie ein roter Faden durch zahlreiche seiner Werke, was auf die Betrachter – bis heute – eine große Faszination ausübt. Der neusachliche Künstler, der sich 1923 in Dangast am Jadebusen niederließ, zeigt in seinen Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen zum einen die typische Küstenregion mit Booten, Deichen und Feldern, doch zum anderen veranschaulicht er mit den integrierten Strom- und Telegrafenmasten, Flugzeugen, Marineschiffen oder Gasometern auch den technischen Zeitgeist der 1920er- bis 1960er-Jahre. Er konstruierte faszinierende Ansichten und zugleich apokalyptische Visionen, die oftmals nichts an Aktualität eingebüßt haben. Die Ausstellung thematisiert in der Gegenüberstellung von Gemälden und Aquarellen Franz Radziwills mit multimedialen Werken der Gegenwartskunst das ambivalente Verhältnis des Menschen zur von ihm erfundenen Technik – Angst und Skepsis stehen Enthusiasmus und Fortschrittsglaube gegenüber. Zur Eröffnung am Freitag, den 1. Februar um 19 Uhr laden wir Sie ganz herzlich ein. Öffentliche Führungen Sonntag, 3. Februar, 11.30 Uhr Sonntag, 10. Februar, 11.30 Uhr Sonntag, 17. Februar, 11.30 Uhr Sonntag, 24. Februar, 11.30 Uhr Sonntag, 3. März, 11.30 Uhr Sonntag, 10. März, 11.30 Uhr Sonntag, 17. März, 11.30 Uhr Sonntag, 24. März, 11.30 Uhr Sonntag, 31. März, 11.30 Uhr Sonntag, 7. April, 11.30 Uhr Sonntag, 14. April, 11.30 Uhr Sonntag, 21. April, 16.30 Uhr Montag, 22. April, 16.30 Uhr After-Work-Kurzführungen (30 Min.) mit Apéritif Dienstag, 12. Februar, 16.30 Uhr Mittwoch, 6. März, 17 Uhr Donnerstag, 4. April, 17.30 Uhr Führung für Lehrkräfte Montag, 4. Februar, 17 Uhr »Der geistige Raum der Technik« Kuratorenführung mit Dr. Petra Lanfermann und szenische Rezitation mit Lisa Kraus und Rüdiger Erk Donnerstag, 14. März, 18.30 Uhr Donnerstag, 11. April, 18.30 Uhr Speziell für Seniorinnen und Senioren: Mittwoch, 20. Februar, 10 Uhr Begrenzte Teilnehmerzahl Voranmeldung: 07142 74-483 Expertenführungen Franz Radziwills Leben, Werk und Wirkung Rundgang mit Birgit Denizel M.A. freie Kuratorin am Franz Radziwill Haus in Dangast Sonntag, 3. Februar, 11.30 Uhr Der andere Blick: Übermalungen in Franz Radziwills Gemälden Rundgang mit Dipl.-Restauratorin Barbara Springmann Donnerstag, 28. Februar, 18.30 Uhr »Papa, da hängt ja unser Franz« Rundgang mit Prof. Dr. Dr. Gerd Presler über persönliche Erlebnisse mit Franz Radziwill Donnerstag, 28. März, 18.30 Uhr Workshops für Kinder und Jugendliche Radziwimmelbilder Samstag, 23. Februar 11–14 Uhr für 6- bis 10-Jährige 14.30 –17.30 Uhr für 8- bis 12-Jährige Das verwunschene Land der Phantasie Samstag, 6. April 11–14 Uhr für 6- bis 10-Jährige 14.30 –17.30 Uhr für 8- bis 12-Jährige Studioausstellungen Luisa Richter Variationen einer fixen Idee 27. Oktober 2018 bis 17. März 2019 Die in Besigheim geborene Künstlerin Luisa Richter (1928–2015) lebte seit den 1950er Jahren überwiegend in Venezuela und zählt zu den meist beachteten Malerinnen Lateinamerikas. Ihr Werk spannt den Bogen zwischen zwei Kulturen und Lebenswelten, denn sie besuchte ihre schwäbische Heimat regelmäßig. Nach einer großen Retrospektive 2006 zeigt die Städtische Galerie nun aus dem Nachlass der Künstlerin anlässlich ihres 90. Geburtstages einen Ausschnitt aus ihrem umfangreichen Werk an experimentellen Arbeiten auf Papier: Collagen, Druckgrafiken, Schriftbilder, Tuschzeichnungen und Aquarelle mit lichten oder dichten Strukturen. Gegenständliche und abstrakte Elemente treten dabei stets in einen fruchtbaren Dialog, im Wechsel von kraftvollen, freien Linienbewegungen und figürlichen Andeutungen. Vielfach griff Luisa Richter alte Spuren und Arbeiten wieder auf, die sie übermalte und dergestalt reaktivierte oder Schicht um Schicht neu zusammenfügte: zu Variationen – nicht nur einer – fixen Idee. Begleitprogramm Ausstellungsgespräche mit Weggefährten Marcus Richter im Gespräch mit Dr. Petra Lanfermann Donnerstag, 29. November, 18.30 Uhr Cynthia Thumm im Gespräch mit Dr. Isabell Schenk-Weininger Sonntag, 24. Februar, 16.30 Uhr After-Work-Kurzführung mit Apéritif Mittwoch, 16. Januar, 17 Uhr Matthias Gnatzy Die vier Kammern des Herzens 27. Oktober 2018 bis 31. März 2019 Der Besigheimer Künstler Matthias Gnatzy ist für seine detailreichen Radierungen und Tuschezeichnungen ebenso bekannt wie für seine phantasievollen Materialassemblagen. Anlässlich seines 70. Geburtstages richtet er im historischen Gebäudeteil der Städtischen Galerie eine Kunst- und Wunderkammer ein, in der er sich – kenntnis- und anspielungsreich wie immer – verschiedenen Themenbereichen widmet. So lassen sich im Naturalienkabinett ein Rudel Nasobeme und in der Kammer des Fernwehs eine Ming Stele entdecken. Die Bandbreite im Musikzimmer reicht von Mozarts Zauberflöte bis zu Bob Dylans Tombstone Blues. Und der Literarische Salon hält ein episch-theatralisches Bilderrätsel bereit. Dieser Wandelgang durch Matthias Gnatzys vier Kammern des Herzens wird jedoch schillernd & goethend eröffnet: mit Hommagen an das Universalgenie und seinen in Freundschaft verbundenen Konkurrenten. Selbstverständlich dürfen die Besucherinnen und Besucher zahlreiche weitere Raritäten und Kuriositäten erwarten. Begleitprogramm Künstlergespräche Matthias Gnatzy im Gespräch mit Dr. Isabell Schenk-Weininger Sonntag, 27. Januar, 11.30 Uhr Matthias Gnatzy im Gespräch mit Dr. Petra Lanfermann Sonntag, 31. März, 16.30 Uhr After-Work-Kurzführung mit Apéritif Dienstag, 19. Februar, 16.30 Uhr DIE STÄDTISCHE GALERIE BLEIBT IM MAI UND JUNI WEGEN SANIERUNGSARBEITEN GESCHLOSSEN! Öffnungszeiten Dienstag, Mittwoch, Freitag 14–18 Uhr Donnerstag 14–20 Uhr Samstag, Sonntag 11–18 Uhr Eintritt 6 € / ermäßigt 4 € Öffentliche Führung: 3 € Künstlerinnengespräch: 5 € Workshop: 5 € Gruppenführung: 55 € / 65 € Führungen für Gruppen und Schulklassen nach telefonischer Vereinbarung. Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483, -819 Telefax 07142 74-446 http://galerie.bietigheim-bissingen.de galerie@bietigheim-bissingen.de
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2019-01-13
Künstler: Simone Westerwinter
Thema: Das Werk der in Besigheim lebenden Künstlerin Simone Westerwinter ist medial und stilistisch breit gefächert von Malerei, Zeichnung und Skulptur über Bodenarbeiten, Objektkunst und Rauminstallation bis hin zu Video, Fotografie und Performance. Mit der Ausstellung »Revolution (Make-up) Palette« plant sie keinen Umsturz im Museum, sondern gibt einen umfassenden Einblick in ihr fast 30-jähriges Schaffen, das sich im Grenzbereich kritisch-narrativer Inhaltlichkeit und formaler Abstraktion bewegt. Wenn sich Simone Westerwinter beispielsweise in der Serie Erziehung durch Dekoration dem Karomuster widmet, knüpft sie sowohl an ein alltägliches Design als auch an die Konkrete Kunst an. In ihren Gemälden zu den Themen Palette und Regenbogen entwickelt sie die Farbfeldmalerei weiter. Für eine andere malerische Serie verwendet sie hingegen Schrift: in Versalien gesetzte, elementare sprachliche Äußerungen wie JA und NEIN, deren eindeutige Stellungnahmen sie jedoch zugleich hinterfragt. Bei ihren performativen Arbeiten involviert die Künstlerin meist die Besucher*innen in ihr Werk und fordert diese zu Entscheidungen heraus. So fragt sie beispielsweise, ob sie frisch zubereitete rosa Zuckerwatte oder ein blaues Auge (geschminkt bekommen) möchten. Oder sie animiert diese, an einer Polonaise teilzunehmen. Die Verwandlung des einzelnen Menschen in einen Baustein eines übergeordneten Organismus mit allen Vor-und Nachteilen von Gruppendynamik offenbart sich darin ebenso wie Ritual und Ornament stilisiert sichtbar werden. Im Filmduo Raucher/Nichtraucher bezieht ein und derselbe Darsteller konträre Standpunkte, zu denen sich die Betrachter*innen positionieren können. Simone Westerwinter bezieht sich in ihrem äußerst vielfältigen Œuvre auf die kunsthistorische Tradition und fügt ihr eine neue, revolutionäre Geste hinzu – etwas Schräges aus der Palette der Möglichkeiten, irgendwo auf der Skala zwischen Make-up und Revolution, von sanft bis kühn, von rot bis grün, von grell bis pastell. Begleitprogramm Öffentliche Führungen Sonntag, 4. November 2018, 11.30 Uhr Sonntag, 2. Dezember 2018, 16.30 Uhr Sonntag, 16. Dezember 2018, 11.30 Uhr Sonntag, 13. Januar 2019, 16.30 Uhr After-Work-Kurzführung mit Apéritif Mittwoch, 14. November, 17 Uhr Donnerstag, 27. Dezember, 16.30 Uhr Führung für Lehrkräfte Montag, 5. November, 17 Uhr KÜNSTLERINNENGESPRÄCHE Sonntag, 18. November, 11.30 Uhr Simone Westerwinter im Gespräch mit Dr. Isabell Schenk-Weininger Donnerstag, 10. Januar, 18.30 Uhr Simone Westerwinter im Gespräch mit Dr. Petra Lanfermann Clown Duo Paulo & Herr Klemmerle Entdeckungstour durch die Ausstellung für Jung und Alt Freitag, 4. Januar, 14.30 Uhr und 17 Uhr Workshops für Kinder und Jugendliche sanftrotgrell oder kühngrünpastell? Samstag, 10. November, 14.30–17.30 Uhr für Kinder von 6 bis 10 Jahren spachteln, schütten, laufen lassen Samstag, 5. Januar, 11-14 Uhr für Kinder von 6 bis 10 Jahren 14.30-17.30 Uhr für Kinder von 8 bis 12 Jahren Weihnachts-Workshops: Kunstvolle Adventskalender Samstag, 17. November, 11–14 Uhr und 14.30–17.30 Uhr Für Kinder von 6 bis 10 Jahren Pop-Up-Weihnachtskarten Samstag, 15. Dezember 2018, 11–14 Uhr und 14.30–17.30 Uhr für Kinder von 8 bis 12 Jahren Anmeldungen für alle Workshops unter 07142 74-483 Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung am 26. Oktober, 19.30 Uhr Studioausstellungen Luisa Richter Variationen einer fixen Idee 27. Oktober 2018 bis 17. März 2019 Die in Besigheim geborene Künstlerin Luisa Richter (1928–2015) lebte seit den 1950er Jahren überwiegend in Venezuela und zählt zu den meist beachteten Malerinnen Lateinamerikas. Ihr Werk spannt den Bogen zwischen zwei Kulturen und Lebenswelten, denn sie besuchte ihre schwäbische Heimat regelmäßig. Nach einer großen Retrospektive 2006 zeigt die Städtische Galerie nun aus dem Nachlass der Künstlerin anlässlich ihres 90. Geburtstages einen Ausschnitt aus ihrem umfangreichen Werk an experimentellen Arbeiten auf Papier: Collagen, Druckgrafiken, Schriftbilder, Tuschzeichnungen und Aquarelle mit lichten oder dichten Strukturen. Gegenständliche und abstrakte Elemente treten dabei stets in einen fruchtbaren Dialog, im Wechsel von kraftvollen, freien Linienbewegungen und figürlichen Andeutungen. Vielfach griff Luisa Richter alte Spuren und Arbeiten wieder auf, die sie übermalte und dergestalt reaktivierte oder Schicht um Schicht neu zusammenfügte: zu Variationen – nicht nur einer – fixen Idee. Zur Eröffnung am Freitag, 26. Oktober 2018, um 19.30 Uhr, laden wir Sie herzlich ein! Es sprechen: Jürgen Kessing, Oberbürgermeister Dr. Petra Lanfermann, Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Begleitprogramm Ausstellungsgespräche mit Weggefährten Marcus Richter im Gespräch mit Dr. Petra Lanfermann Donnerstag, 29. November, 18.30 Uhr Cynthia Thumm im Gespräch mit Dr. Isabell Schenk-Weininger Sonntag, 24. Februar, 16.30 Uhr After-Work-Kurzführung mit Apéritif Mittwoch, 16. Januar, 17 Uhr Matthias Gnatzy Die vier Kammern des Herzens 27. Oktober 2018 bis 31. März 2019 Der Besigheimer Künstler Matthias Gnatzy ist für seine detailreichen Radierungen und Tuschezeichnungen ebenso bekannt wie für seine phantasievollen Materialassemblagen. Anlässlich seines 70. Geburtstages richtet er im historischen Gebäudeteil der Städtischen Galerie eine Kunst- und Wunderkammer ein, in der er sich – kenntnis- und anspielungsreich wie immer – verschiedenen Themenbereichen widmet. So lassen sich im Naturalienkabinett ein Rudel Nasobeme und in der Kammer des Fernwehs eine Ming Stele entdecken. Die Bandbreite im Musikzimmer reicht von Mozarts Zauberflöte bis zu Bob Dylans Tombstone Blues. Und der Literarische Salon hält ein episch-theatralisches Bilderrätsel bereit. Dieser Wandelgang durch Matthias Gnatzys vier Kammern des Herzens wird jedoch schillernd & goethend eröffnet: mit Hommagen an das Universalgenie und seinen in Freundschaft verbundenen Konkurrenten. Selbstverständlich dürfen die Besucherinnen und Besucher zahlreiche weitere Raritäten und Kuriositäten erwarten. Zur Eröffnung am Freitag, 26. Oktober 2018, um 19.30 Uhr, laden wir Sie herzlich ein! Es sprechen: Jürgen Kessing, Oberbürgermeister Dr. Petra Lanfermann, Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Begleitprogramm Künstlergespräche Matthias Gnatzy im Gespräch mit Dr. Isabell Schenk-Weininger Sonntag, 27. Januar, 11.30 Uhr Matthias Gnatzy im Gespräch mit Dr. Petra Lanfermann Sonntag, 31. März, 16.30 Uhr After-Work-Kurzführung mit Apéritif Dienstag, 19. Februar, 16.30 Uhr Die Eröffnung der beiden Studioausstellungen findet ebenfalls am Freitag, 26. Oktober, 19.30 Uhr statt! Demnächst... Ab 2. Februar 2019 zeigt die Städtische Galerie die Ausstellung Franz Radziwill und die Gegenwart. Landschaft, Technik, Medien Öffnungszeiten Dienstag, Mittwoch, Freitag 14–18 Uhr Donnerstag 14–20 Uhr Samstag, Sonntag 11–18 Uhr Am 1. November, 26. Dezember, 1. und 6. Januar ist die Städtische Galerie jeweils von 11–18 Uhr geöffnet. Am 24., 25. und 31. Dezember ist geschlossen. Eintritt frei Öffentliche Führung: 3 € Künstlerinnengespräch: 5 € Workshop: 5 € Gruppenführung: 55 € / 65 € Führungen für Gruppen und Schulklassen nach telefonischer Vereinbarung. Katalog 26 € Künstlerisch gestaltetes Hemd: 69 € (mit freundlicher Unterstützung von OLYMP Hemden) Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483, -819 Telefax 07142 74-446 http://galerie.bietigheim-bissingen.de galerie@bietigheim-bissingen.de
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2018-10-14
Künstler: Nándor Angstenberger, Joachim Fleischer, Pia Lanzinger
Thema: Die Region Stuttgart ist einer der führenden Industriestandorte Europas. Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit bietet das Projekt »Drehmoment« der KulturRegion Stuttgart Künstler*innen und Firmen Raum für gegenseitige Inspiration, Innovation und künstlerische Forschung, indem Künstler*innen die Grenzen technischer Infrastruktur ausloten, Verfahrensmuster aufbrechen und neue Sichtweisen ermöglichen. Die Region wird so zu einer Plattform für die Entwicklung zukunftsweisender Ansätze. Auch in Bietigheim-Bissingen gehen Künstler*innen in Industriebetriebe und entwickeln dort mithilfe der ungewohnten Möglichkeiten – Maschinen, Fertigungsprozessen, Produkten oder der Belegschaft – neue Kunstwerke. In der Städtischen Galerie werden die innovativen Ergebnisse vorgestellt sowie weitere Werke der drei teilnehmenden Künstler*innen präsentiert. Auf diese Weise wird deutlich, wie unterschiedlich die künstlerischen Ansätze sein können und welchen Mehrwert solch eine ungewöhnliche Kooperation kreiert. Die Ausstellung stellt den Auftakt für das große »Produktionskunst-Festival« dar, das dann ab 4. Oktober in der gesamten Stuttgarter Region ausgerufen wird. Der in Berlin lebende Künstler Nándor Angstenberger (*1970) bezeichnet sich selbst als »Weltenbauer« und arbeitete bisher hauptsächlich mit Wegwerfplastikartikeln, um seine kleinteiligen Skulpturen utopischer Stadtlandschaften zu schaffen. Nun kann er bei der Firma Konzelmann GmbH, die hochwertige Kunststoffspritzgießprodukte in Spezialanfertigungen für ihre Kunden herstellt, aus dem Vollen ihres Sortimentes schöpfen. Aus den seriellen Kunststoffartikeln entstehen in Kombination mit Naturmaterialien komplexe Strukturen und Arrangements, die sich zu einem mosaikartigen Gesamtbild und einer skulpturalen Architektur zusammenfügen. Der Stuttgarter Lichtkünstler Joachim Fleischer (*1960)realisierte zahlreiche Kunst am Bau-Projekte sowie Lichtinstallationen und Performances im öffentlichen und musealen Raum – teilweise unter Verwendung von Robotern. Nun erhält er von der Dürr AG die Möglichkeit, in deren Robotermontage die ambivalente, vielschichtige Beziehung zwischen Mensch und Maschine fotografisch zu erforschen. Während die Fotoserie in der Städtischen Galerie präsentiert wird, entsteht im Foyer der Firma selbst eine szenische Lichtinstallation mit drei Robotern, welche Fragen der Wahrnehmung von Zeit, Geschwindigkeit und Effizienz thematisiert. Die Konzeptkünstlerin Pia Lanzinger (*1960) lässt sich stets intensiv auf die vorgefundene Situation und die ansässigen Menschen ein, wenn sie ein ortsspezifisches Kunstprojekt initiiert – sei es, dass sie einer aussterbenden Sprache der australischen Aboriginals ein öffentliches Forum gibt oder dass sie in einer Münchner Nachkriegssiedlung Bewohner*innen zu Zeitbot*innen macht. In der Firma ATLANTA Antriebssysteme arbeitet die Künstlerin mit der Belegschaft, wobei sie den Fokus auf die Migrationsgeschichte legt. In der Bühnen-Performance ARCHE ATLANTA schildern Mitarbeiter*innen aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln ihren Alltag und ihre Erfahrungen. Das Bild der Arche reflektiert dabei ein Gefühl der Geborgenheit, das diese Arbeitsgemeinschaft unverkennbar durchzieht. Begleitprogramm Öffentliche Führungen Sonntag, 5. August, 11.30 Uhr Sonntag, 26. August, 16.30 Uhr Sonntag, 16. September, 11.30 Uhr Sonntag, 7. Oktober, 11.30 Uhr Sonntag, 14. Oktober, 16.30 Uhr After-Work-Führungen (30 Min.) mit Apéritif Dienstag, 31. Juli, 16.30 Uhr Mittwoch, 5. September, 17 Uhr Donnerstag, 27. Sept., 17.30 Uhr Führung für Lehrkräfte Montag, 23. Juli, 17 Uhr Kulturtag XXL Samstag, 22. September, 15 –23 Uhr Spannende Kurzführungen, anregende Rezitationen, unterhaltsame Clownerien und kreative Workshops. Eintritt frei! Ausstellungsrundgang und Künstlergespräche mit Nándor Angstenberger, Joachim Fleischer und Pia Lanzinger Freitag, 5. Oktober, 18 Uhr ARCHE ATLANTA Vom Schwäbischen in die Ferne und zurück Eine kollaborative Aufführung von Pia Lanzinger Dienstag, 9. Oktober, 18 Uhr Kronenzentrum, Mühlwiesenstraße 6, Bietigheim Weiße Zeit Szenische Installation mit 3 Robotern und Licht von Joachim Fleischer Donnerstag, 11. Oktober, 18.30 Uhr Foyer der Dürr AG Carl-Benz-Straße 34, Bissingen Öffnungszeiten, 12.–27. Oktober: Mo, Mi, Fr 16 –19 Uhr, Sa 15 –18 Uhr Künstlergespräch mit Joachim Fleischer Donnerstag, 18. Oktober, 19 Uhr Foyer der Dürr AG Carl-Benz-Straße 34, Bissingen Workshops für Kinder und Jugendliche Stadt aus Papier und Plastik Donnerstag und Freitag, 26. und 27. Juli, 10.30 –13.30 Uhr für Kinder von 6 bis 10 Jahren 14.30 –17.30 Uhr für Kinder von 8 bis 12 Jahren Schatten an der Wand! Samstag, 8. September 11–14 Uhr für Kinder von 6 bis 9 Jahren 14.30 –17.30 Uhr für Kinder von 10 bis 14 Jahren So will ich sein, so soll es werden – Wir basteln uns eine Zeitkapsel Samstag, 13. Oktober, 14 –17 Uhr für Kinder von 8 bis 12 Jahren Anmeldung: 07142 74-483 Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung am Sonntag, 22. Juli, 20 Uhr Wir laden Sie auch herzlich ein zu den weiteren Veranstaltungen der KulturRegion Stuttgart: »Drehmoment« Produktionskunst-Festival 4.–28. Oktober Zentrale Eröffnung 4. Oktober, 18.30 Uhr, Im Wizemann Quellenstraße 7, Stuttgart Weitere Informationen zum Produktionskunst-Festival vom 4. bis 28. Oktober: www.kulturregion-stuttgart.de /was /drehmoment/ Studioausstellung: Gustav Schönleber. Küstenfahrten an der Nord- und Ostsee noch bis 23. September 2018 Gustav Schönleber (1851–1917), der in Bietigheim geboren wurde und an der Karlsruher Akademie lehrte, verschrieb sich zeitlebens auch der nordischen Landschaft. 1875/76 reiste er von Ostfriesland bis nach Ostpreußen, um für einen Stuttgarter Verlag den prächtigen Band »Küstenfahrten an der Nord- und Ostsee« zu illustrieren. Die Ausstellung beinhaltet Einblicke und Skizzen zu diesem Auftrag sowie Neuerwerbungen aus dem Familiennachlass, die 2016 in die Sammlung der Städtischen Galerie aufgenommen wurden. Demnächst... Ab 27. Oktober zeigt die Städtische Galerie die Ausstellungen Revolution (Make-up) Palette. Simone Westerwinter – eine Werkschau Matthias Gnatzy. Die vier Kammern des Herzens Luisa Richter. Variationen einer fixen Idee Öffnungszeiten Dienstag, Mittwoch, Freitag 14 –18 Uhr Donnerstag 14 –20 Uhr Samstag und Sonntag 11–18 Uhr Tag der Deutschen Einheit 11–18 Uhr Eintritt frei Öffentliche Führungen 3 € After-Work-Führungen 3 € Workshops 5 € Alle anderen Veranstaltungen sind kostenlos! Private Gruppenführungen 55 € / 65 € Führungen für Gruppen und Schulklassen nach telefonischer Vereinbarung Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483 Telefax 07142 74-446 http://galerie.bietigheim-bissingen.de galerie@bietigheim-bissingen.de
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2018-04-08
Künstler: Matten Vogel, Hartmut Böhm, Saskia Groneberg, ...
Thema: 20. Januar bis 8. April 2018 Unter dem Begriff »Büro-Kunst« lässt sich vieles verstehen. Gemeint ist weniger, was man sich an die Wände neben seinen Schreibtisch hängt. Die Ausstellung »Out of Office« zeigt vielmehr, welchen Blick Künstler auf das Büro als Ort, als Materialfundgrube und als Sujet haben. Selbst im zunehmend digitalen Büro bleiben viele spezifische Hilfsmittel in Verwendung, die Künstler anregen und die sie in neue Konstellationen bringen. Durch diese Art der Verfremdung offenbaren sie uns eine ästhetische Seite des Arbeitsplatzes, für die wir in unserer täglichen Routine meist blind sind. Andere Kunstschaffende stellen die Abläufe des Büros ins Zentrum: Ordnen, Verwalten, Sortieren, Regulieren. Praktiken der Arbeitswelt eignen sie sich an und führen sie gerade durch ihre überrigorose Befolgung ins Absurde. Gleichzeitig ist es der Ort selbst, der die Künstler fasziniert. Das Büro ist ein abgegrenzter Lebensraum, in dem sich mit den Büropflanzen nicht nur eine eigene Vegetation entwickelt hat, sondern auch ein eigener Bürohabitus mit seltsamem Vokabular. Das Büro wird seinen angestammten Räumen enthoben und ins Museum entführt. Der neue Kontext macht das System in all seinen Facetten sichtbar. So thematisiert die Ausstellung in Malerei, Installation, Video und Fotografie die weite respektive enge Welt des Büros. Dabei reicht die Spanne von Materialien und Maschinen, die wir kaum noch kennen, bis hin zur gängigen Abwesenheitsnotiz, die ganz in unser E-Mail-Zeitalter gehört : »Out of Office«. Die Künstlerinnen und Künstler: Hartmut Böhm (*1938) Monika Brandmeier (*1959) Hanne Darboven (1941–2009) Beate Engl (*1973) Harun Farocki (1944–2014) Nadine Fecht (*1976) Henk van Gerner (*1942) Rolf Glasmeier (1945–2003) Saskia Groneberg (*1985) Tina Haase (*1957) Annegret Hoch (*1969) Dirk Krecker (*1972) Florian Lechner (*1981) Lilly Lulay (*1985) Thomas Neumaier (*1948) Peter Piller (*1968) Haleh Redjaian (*1971) Peter Roehr (1944 –1968) Karin Sander (*1957) Fiene Scharp (*1984) Ignacio Uriarte (*1972) Matten Vogel (*1965) Denise Winter (*1983) Ruth Wolf-Rehfeldt (*1932) Beat Zoderer (*1955 Begleitprogramm Öffentliche Führungen Sonntag, 28. Januar, 11.30 Uhr Sonntag, 11. Februar, 11.30 Uhr Sonntag, 25. Februar, 16.30 Uhr Sonntag, 11. März, 11.30 Uhr Sonntag, 25. März, 11.30 Uhr Sonntag, 8. April, 16.30 Uhr After-Work-Führungen (30 Min.) mit Apéritif Dienstag, 6. Februar, 16.30 Uhr Mittwoch, 21. Februar, 17 Uhr Donnerstag, 8. März, 17.30 Uhr Donnerstag, 22. März, 18 Uhr Führung für Lehrkräfte Montag, 22. Januar, 17 Uhr Henning Schmidtke: Hetzkasper – zu blöd für Burnout Auszüge aus dem aktuellen Kabarett-Programm mit Kurzführungen in der Ausstellung Freitag, 26. Januar, 16 Uhr Anmeldung: 07142 74-483 Um 20 Uhr tritt Henning Schmidtke mit dem kompletten Kabarett- und Musikprogramm im Kleinkunstkeller auf. Workshops für Kinder und Jugendliche Etikettenschwindel – Kleb’ Dir was Schönes Samstag, 27. Januar 14.30 – 17.30 Uhr für Kinder von 6 bis 10 Jahren Out of Office into Music – Instrumente aus Büroartikeln Gründonnerstag, 29. März 10 –14 Uhr für Kinder von 8 bis 12 Jahren Workshopwochen für Schulklassen aller Altersstufen 19. Februar bis 9. März, Uhrzeit nach Absprache. Im Anschluss wird eine Auswahl der kreativen Ergebnisse ausgestellt! Anmeldung für alle Workshops: 07142 74 -483 Die Museumspädagogik wird großzügig unterstützt durch die HERMA GmbH Studioausstellungen ProThesen · Installation von Sabine Braun noch bis 4. Februar 2018 Die aus Bietigheim stammende Fotokünstlerin Sabine Braun (*1967) setzt sich in einer raumfüllenden Installation mit der historischen Person Luthers und den Folgen der Reformation in gewohnt kritischer Manier auseinander. Begleitprogramm Ausstellungsgespräche mit der Künstlerin Sabine Braun im Gespräch mit Dr. Isabell Schenk-Weininger Donnerstag, 7. Dezember, 18.30 Uhr Sabine Braun im Gespräch mit Dr. Petra Lanfermann Sonntag, 4. Februar, 16.30 Uhr Flüge ins Paradies Linolschnitte von Johannes Hewel noch bis 18. März 2018 Der Grafiker, Maler, Glaskünstler und langjährige Stuttgarter Akademie-Professor Johannes Hewel (1947–2009) schuf über 40 Jahre lang sein umfangreiches »Linolithikum«: Symbolgeladene Formen wie auch fremdartige Zeichen, welche sich aus seinen ausgedehnten Reisen speisten. Begleitprogramm Ausstellungsgespräche mit Weggefährten J. Hewels Prof. Rolf Bier, Akademie der Bildenden Künste Stuttgart langjähriger Kollege des Künstlers Donnerstag, 23. November, 18.30 Uhr Susanne Neuner, Lebensgefährtin, und Prof. Dr. Michael Koch, langjähriger Freund des Künstlers Sonntag, 18. März, 11.30 Uhr Workshop für Kinder Paradiesische Grüße für Kinder von 8 bis 12 Jahren Samstag, 3. März 2018, 14.30 –17.30 Uhr Anmeldung: 07142 74 - 483 Öffnungszeiten Dienstag, Mittwoch, Freitag 14 –18 Uhr Donnerstag 14 –20 Uhr Samstag, Sonntag 11–18 Uhr Karfreitag – Ostermontag 11–18 Uhr Eintritt frei Öffentliche Führung 3 € After-Work-Führung 3 € Kabarett mit Kurzführung 12 € /10 € Private Gruppenführung 55 € / 65 € Workshop 5 € Führungen für Gruppen und Schulklassen nach telefonischer Vereinbarung Katalog 19,90 € In Kooperation mit dem Museum für Konkrete Kunst Ingolstadt
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2017-01-07
Künstler: Reinhold Adt, Petra Blocksdorf, Josephine Bonnet, Eva Borsdorf, Daniel Bräg, Isa Dahl, Markus Daum, FFM Filderbahnfreunde, Rolf Gentz, Otto D. Handschuh, Stephan Hasslinger,Elke Hennen, Ulrika Jäger, Thomas Kitzinger, Gerhard Langenfeld,Davor Ljubicic, Robert Matthes, Simon Pfeffel, albertrichard Pfrieger, Werner Pokorny, Peter Riek, Uwe Schäfer, Hans Schüle, Dorothea Schulz, David Semper, Katinka Theis, Rolf Urban, Andrea Zaumseil
Thema: 21. Oktober 2017 bis 7. Januar 2018 Der Künstlerbund Baden-Württemberg blickt auf eine über 60-jährige Geschichte zurück und umfasst mittlerweile mehr als 400 Mitglieder aus allen künstlerischen Sparten. Die 1955 gegründete Vereinigung zielt bis heute darauf ab, künstlerische Qualität und die Vielfalt unterschiedlicher Ausdrucksformen, Gattungen und Genres über Generationen hinweg zu fördern. Jedes Jahr richtet der Künstlerbund in Kooperation mit einer renommierten baden-württembergischen Kunstinstitution eine umfassende Ausstellung aus und zeigt den »Stand der Dinge«. In den vergangenen Jahren war der Künstlerbund in staatlichen, kommunalen und privaten Museen sowie in Kunstvereinen oder zuletzt – 2016 unter dem Titel »Die Kunst zu handeln« – in knapp 40 Galerien in ganz Baden-Württemberg zu Gast. 2017 sind mit der Städtischen Galerie Bietigheim-Bissingen und dem Kunstmuseum Singen gleich zwei Häuser – im Norden und im Süden des Bundeslandes – beteiligt. Die besondere Herausforderung, eine Präsentation in zwei Teilen getrennt zu denken, haben die beiden Museumsleiter noch potenziert: Sie tauschen ihre Plätze, indem sie jeweils im Haus des Anderen die Ausstellung kuratieren. So heißt es für die Kunsthistoriker, gewissermaßen überkreuz zu denken, sowie kenntnisreich und einfühlsam abzuwägen, welche Arbeiten von den insgesamt 63 ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern in welchem Raum angemessen präsentiert werden können. Dies ergibt eine spannende Korrespondenz und zugleich einen frischen Blick bei der Auswahl aus der aktuellen Produktion der baden-württembergischen Kunstszene und bei der Ausstellung der einzelnen Kunstwerke am jeweils anderen Museum. Eröffnung der Ausstellungen in Bietigheim-Bissingen am Freitag, 20. Oktober 2017, 19 Uhr in Singen am Sonntag, 22. Oktober 2017, 11 Uhr Begleitprogramm in Bietigheim-Bissingen Öffentliche Führungen Sonntag, 22. Oktober, 11.30 Uhr Sonntag, 5. November, 16.30 Uhr Sonntag, 19. November, 11.30 Uhr Sonntag, 3. Dezember, 11.30 Uhr Sonntag, 17. Dezember, 16.30 Uhr Sonntag, 7. Januar, 11.30 Uhr Führung für Lehrkräfte Montag, 23. Oktober, 17 Uhr Überkreuz Ausstellungsrundgang mit Christoph Bauer, Leiter des Kunstmuseums Singen und Kurator der Bietigheimer Ausstellung Sonntag, 26. November, 11.30 Uhr Workshops für Kinder und Jugendliche Hiergeblieben! Samstag, 28. Oktober 2017, 14.30–17.30 Uhr für Kinder von 8 bis 12 Jahren Ein Bild erobert den Raum Samstag, 11. November 2017, 14.30–17.30 Uhr für Kinder von 8 bis 12 Jahren Was ich schon immer einmal sagen (und malen) wollte… Samstag, 6. Januar 2018, 14.30–17.30 Uhr für Kinder von 8 bis 12 Jahren Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483; -819 Telefax 07142 74-446 galerie@bietigheim-bissingen.de http://galerie.bietigheim-bissingen.de Studioausstellungen: ProThesen. Installation von Sabine Braun 21. Oktober 2017 bis 4. Februar 2018 Ausstellungsgespräche mit der Künstlerin Sabine Braun im Gespräch mit Dr. Isabell Schenk-Weininger Donnerstag, 7. Dezember, 18.30 Uhr Sabine Braun im Gespräch mit Dr. Petra Lanfermann Sonntag, 4. Februar, 16.30 Uhr Flüge ins Paradies Linolschnitte von Johannes Hewel 21. Oktober 2017 bis 18. März 2018 Begleitprogramm Ausstellungsgespräche mit Weggefährten J. Hewels Prof. Rolf Bier, Akademie der Bildenden Künste Stuttgart langjähriger Kollege des Künstlers Donnerstag, 23. November, 18.30 Uhr Susanne Neuner, Lebensgefährtin, und Prof. Dr. Michael Koch, langjähriger Freund des Künstlers Sonntag, 18. März, 11.30 Uhr Workshop für Kinder Paradiesische Grüße für Kinder von 8 bis 12 Jahren Samstag, 3. März 2018, 14.30 –17.30 Uhr Anmeldung: 07142 74 - 483 Öffnungszeiten Dienstag, Mittwoch, Freitag 14–18 Uhr Donnerstag 14–20 Uhr Samstag, Sonntag 11–18 Uhr Am 1. November, 26. Dezember, 1. und 6. Januar ist die Städtische Galerie jeweils von 11–18 Uhr geöffnet. Am 24., 25. und 31. Dezember ist geschlossen. Eintritt frei Öffentliche Führung: 3 Euro Spezialführung: 5 Euro Workshop 5 Euro Gruppenführung: 55 Euro / 65 Euro Führungen für Gruppen und Schulklassen nach telefonischer Vereinbarung. Begleitprogramm in Singen Öffentliche Führungen Sonntag, 5. November 11 Uhr So, 7. Januar 11 Uhr Überkreuz Ausstellungsrundgang mit Dr. Isabell Schenk-Weininger, Leiterin der Städtischen Galerie Bietigheim-Bissingen und Kuratorin der Singener Ausstellung Sonntag, 26. November 11 Uhr Wozu Kunstkritik heute? Gespräch mit Siegmund Kopitzki, Südkurier, Kulturredaktion Freitag, 10. November, 19 Uhr
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2017-10-03
Künstler: Andreas Gefeller, Michael Schnabel, Shan Feiming, Jiang Pengyi, Michael Reisch, Xu Yong, Kris Scholz, Jiaxi Yang, Samuel Henne, Wang Ningde, Zhang Wei
Thema: Im Mittelpunkt der Ausstellung Jenseits des Dokumentarischen stehen je sechs chinesische und deutschen Fotografen, welche die Möglichkeiten der zeitgenössischen Fotografie ausloten und dabei herkömmliche Vorstellungen von der Rolle der Fotografie kritisch unter die Lupe nehmen. Was heißt Dokumentation? Muss ein Foto einen realen Ausgangspunkt haben oder kann es eine reine Bilderfindung sein? Wie wird ein fotografisches Bild hergestellt? Braucht man dafür eine Kamera oder kann man das Bild am Computer „zusammenbauen“ – oder gar von der Natur erstellen lassen? Muss ein Foto „lesbar“ sein, um seiner Funktion als Dokumentation gerecht zu werden? Und umgekehrt – wie gehen wir damit um, dass präzise aufgenommene Bilder von Objekten und Räumlichkeiten diese weder dokumentieren noch kommentieren, sondern „lediglich“ präsentieren? Die Stadtbilder von Andreas Gefeller (*1970) bewegen sich zwischen Dokumentation und Konstruktion. Die Nachtaufnahmen sind extrem überbelichtet, so dass die beleuchteten Stellen sich auflösen, während die dunklen Partien als Linienkonstruktionen gerade noch sichtbar sind. Die Dunkelheit der Nacht spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle in den schwarzen Alpenlandschaften von Michael Schnabel (*1966), die er in stille Poesie verwandelt. Während es Shan Feiming (*1978) auch um einen meditativen Blick auf Naturphänomene geht, überlässt Jiang Pengyi (*1977) gar Glühwürmchen den kreativen Prozess: Das pulsierende Licht und die Flugbewegungen der Tiere hinterlassen Spuren, die im fotografischen Entwicklungsprozess sichtbar werden. Für die konkreten Kompositionen von Michael Reisch (*1964) hingegen gibt es keine real existierenden Vorlagen, denn die Kompositionen entstehen ausschließlich im Rechner. Xu Yong (*1954) konfrontiert die Betrachter mit weichen Farbwolken, die aber tatsächlich an biografisch bedeutsamen Orten aufgenommen wurden, auch wenn sie abstrakt erscheinen. Kris Scholz‘ (*1952) Fotografien von Böden und Arbeitsflächen muten wie abstrakt-expressive Gemälde an – eine Wirkung, die durch das große Format und die Verwendung von Leinen als Bildträger noch intensiviert wird. Jiaxi Yang (*1989) und Samuel Henne (*1982) setzen sich konzeptuell mit der Wechselbeziehung zwischen Bild und Objekt auseinander. Durch ungewöhnliche Zusammenstellungen und Kontextverschiebungen werden banale Alltagsdinge bedeutsam und markant. Corina Gertz lenkt die Aufmerksamkeit auf traditionelle Kleidung und Kopfbedeckung als identitätsstiftendes Element nonverbaler Kommunikation. Um Kommunikation geht es ebenfalls bei Wang Ningde (*1972), der illegal gepostete „Kleinanzeigen“ in den Großstädten Chinas fotografiert, die von den Behörden patchworkartig übermalt werden. Diese kombiniert er dann mithilfe eines Bildbearbeitungsprogrammes zu malerischen Porträts. Genauso „komponiert“ sind auch die Bildnisse von Zhang Wei (*1977): Aus hunderten chinesischen Gesichtern montiert er täuschend echte Porträts berühmter Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Popkultur. Begleitprogramm Öffentliche Führungen Sonntag, 23. Juli 2017, 11.30 Uhr Sonntag, 6. August 2017, 11.30 Uhr Donnerstag, 17. August, 18.30 Uhr Sonntag, 27. August 2017, 16.30 Uhr Sonntag, 10. September 2017, 11.30 Uhr Sonntag, 24. September 2017, 11.30 Uhr Führung für Lehrkräfte Montag, 24. Juli, 17 Uhr Fotografische Grenzen ausloten Expertenführung mit dem teilnehmenden Künstler Michael Schnabel Donnerstag, 14. September, 18.30 Uhr Workshops für Kinder und Jugendliche Was ist das? Ist das ein Quiz oder ist das Kunst? Donnerstag und Freitag, 27. und 28. Juli, 14.30–17.30 Uhr für Kinder von 8–14 Jahren Klick klick, Dein Bild lernt laufen... Mittwoch und Donnerstag, 2. und 3. August 10.30–13.30 Uhr für Kinder von 6–10 Jahren 14.30–17.30 Uhr für Kinder von 8–12 Jahren Anmeldung für alle Workshops unter: 07142 74-483 Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung am Donnerstag, 20. Juli, 19 Uhr Studioausstellung Einblick in die Sammlung: Malerbücher und Mappenwerke des 20. und 21. Jahrhunderts bis 24. September Aus dem eigenen Bestand zeigt die Städtische Galerie eine Auswahl an Malerbüchern und Mappenwerken von den 1960er Jahren bis zur Gegenwart: vom klassisch gebundenen Buch über üppig gestaltete Mappen bis hin zum aufwändig gefalteten Leporello. Öffnungszeiten Dienstag, Mittwoch, Freitag 14–18 Uhr Donnerstag 14–20 Uhr Samstag, Sonntag 11–18 Uhr Feiertag 3. Oktober 11–18 Uhr Eintritt frei Öffentliche Führungen 3 € Expertenführung 5 € Private Gruppenführungen 55 € / 65 € Führungen für Gruppen und Schulklassen nach telefonischer Vereinbarung Katalog 29 € Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483 Telefax 07142 74-446 http://galerie.bietigheim-bissingen.de galerie@bietigheim-bissingen.de
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2017-07-02
Künstler: Pablo Picasso, Juan Miró, Henri Matisse, Fernand Léger
Thema: 8. April bis 2. Juli 2017 Die Künstler der französischen Moderne wie Pierre Bonnard, Georges Braque, Marc Chagall, Maurice Denis, Fernand Léger, Aristide Maillol, Henri Matisse, Joan Miró und Pablo Picasso haben auch in den grafischen Künsten Meisterwerke geschaffen. Die Ausstellung widmet sich den Malerbüchern – diese Gattung aufwändig gestalteter Bücher entstand Ende des 19. Jahrhunderts maßgeblich in Frankreich. So bietet sich ein repräsentativer Überblick über die Entwicklung der ›livres d’artistes‹ im 20. Jahrhundert: bibliophile Bücher mit Originalgrafiken, auf hochwertigem Papier in begrenzter Auflage gedruckt, wobei das Verhältnis von Text und Bild häufig gleichrangig ist. Die Künstler illustrierten sowohl Klassiker von Ovid, Vergil oder Hesiod und kommentierten sie dergestalt für ihre Zeitgenossen, setzten sich aber gleichfalls mit den avantgardistischen Dichtern des 19. und 20. Jahrhunderts wie Guillaume Apollinaire, Charles Baudelaire oder James Joyce auseinander. Gelegentlich schmückten sie auch eigene Texte bildnerisch. Generell gingen die Künstler weit über eine grafische Nacherzählung der Texte hinaus, nicht selten führen die Bilder ein Eigenleben. Viele Künstler pflegten inspirierenden Austausch und freundschaftliche Kontakte mit französischen Schriftstellern – so hatte Picasso über die Tür seines Pariser Ateliers »Rendezvous der Dichter« geschrieben. Der Kunsthändler und Verleger Ambroise Vollard konnte ihn und viele weitere Künstler für die Buchkunst begeistern und revolutionierte die Ästhetik dieses Mediums. Überhaupt kann die Bedeutung der verschiedenen Verlegerpersönlichkeiten nicht hoch genug für die Entwicklung des Malerbuchs bewertet werden. Die schöpferische Symbiose von bildenden Künstlern, Dichtern und Verlegern führte in der französischen Moderne zur Entstehung wahrer Gesamtkunstwerke. Für die Ausstellung sind die – meist ungebundenen – Bücher so aufbereitet, dass die attraktiven, häufig farbigen Holz und Linolschnitte, Lithografien, Radierungen und Aquatinten von 18 namhaften Künstlern der französischen Moderne intensiv betrachtet werden können: Die losen Blätter sind gerahmt, die gebundenen Bücher sind digital zu blättern und Hörstationen lassen die Texte lebendig werden. So veranschaulichen die präsentierten Künstler- und Malerbücher von 1893 bis 1966 die stilistische Formentwicklung und Vielfalt an künstlerischen Strömungen vom Spätimpressionismus bis zur Abstraktion. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Kunstmuseum Pablo Picasso Münster, das mit der Sammlung Classen einen einzigartigen Fundus an französischen Malerbüchern beherbergt. Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung am Freitag, 7. April um 19 Uhr. Öffentliche Führungen Jeden Sonn- und Feiertag, jeweils 11.30 Uhr Führung für Lehrkräfte Montag, 24. April, 17 Uhr Literarische Soirée Donnerstag, 4. Mai, 18.30 Uhr Donnerstag, 1. Juni, 18.30 Uhr und speziell für Seniorinnen und Senioren: Literarische Matinée Freitag, 2. Juni, 9.30 Uhr Kuratorenführung mit Dr. Isabell Schenk-Weininger und szenische Rezitation mit Lisa Kraus und Rüdiger Erk Anmeldung: 07142 74 - 483 Mit dem anderen Blick Expertenführung mit Uta Schneider, freischaffende Künstlerin, Typografin und Dozentin, ehem. Geschäftsführerin der Stiftung Buchkunst Donnerstag, 29. Juni, 18.30 Uhr Workshops für Kinder und Jugendliche Erzähl mal… Osterferienworkshop Dienstag und Mittwoch, 11. und 12. April 2017 10–13 Uhr für Kinder von 6 bis 10 Jahren 14–17 Uhr für Kinder von 8 bis 12 Jahren TextBild oder BildText? Samstag, 13. Mai 2017, 14.30–17.30 Uhr für Kinder von 7 bis 12 Jahren Wir falten uns ein fantastisches Leporello Samstag, 20. Mai 2017, 14.30–17.30 Uhr für Kinder von 8 bis 12 Jahren Wortsalat und Buchstabensuppe Samstag, 1. Juli 2017, 14.30–17.30 Uhr für Kinder von 6 bis 10 Jahren Workshopwochen für Schulklassem aller Altersstufen 2. bis 19. Mai, Uhrzeit nach Absprache im Anschluss wird eine Auswahl der kreativen Ergebnisse ausgestellt! Anmeldung für alle Workshops unter: 07142 74-483 Studioausstellung: Einblick in die Sammlung: Malerbücher und Mappenwerke des 20. und 21. Jahrhunderts 8. April bis 24. September Parallel und ergänzend zur großen Ausstellung »Meisterwerke der französischen Moderne. Malerbücher von Bonnard bis Picasso« zeigt die Städtische Galerie aus dem eigenen Bestand eine Auswahl an Malerbüchern und Mappenwerken von der klassischen Moderne bis zur Gegenwart. Öffnungszeiten Dienstag, Mittwoch, Freitag 14–18 Uhr Donnerstag 14–20 Uhr Samstag, Sonntag 11–18 Uhr Karfreitag, Ostermontag, Maifeiertag, Himmelfahrt, Pfingstmontag, Fronleichnam 11–18 Uhr Eintritt frei an jedem ersten Freitag im Monat sowie am Internationalen Museumstag: Sonntag, 21. Mai Eintritt 6 €, ermäßigt 4 € Öffentliche Führungen 3 € zzgl. Eintritt Spezialführungen 5 € zzgl. Eintritt Private Gruppenführungen 55 € / 65 € zzgl. erm. Eintritt Führungen für Gruppen und Schulklassen nach telefonischer Vereinbarung Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483 Telefax 07142 74-446 http://galerie.bietigheim-bissingen.de galerie@bietigheim-bissingen.de
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2017-03-26
Künstler: Sabine Braun, Raffael Rheinsberg
Thema: Im Zentrum der Ausstellung stehen zwei raumgreifende künstlerische Installationen: Die zehn Meter lange, aus mehr als 150 Reisetaschen und Koffern bestehende »Koffermauer – Klagemauer« (1976 /78) von Raffael Rheinsberg (1943–2016) versperrt den Besuchern der Städtischen Galerie den Durchgang; die Installation »Migration VII« (1999) von Sabine Braun (*1967) wiederum umfasst mehr als 60 geöffnete Koffer mit fotografischen Leuchtkästen, die Wasseroberflächen und Porträts von Migranten zeigen. Diese beiden emotional aufgeladenen Werke nutzen die vielfältige Symbolik des Koffers. Obwohl sie in spezifischen historischen Situationen geschaffen wurden, sind ihre Aussagen ins Heute übertragbar. Neben den beeindruckenden künstlerischen Arbeiten wird in der Ausstellung eine vor Ort durchgeführte Recherche dokumentiert. Da Flucht ein ebenso hochaktuelles wie stets wiederkehrendes gesellschaftliches Phänomen darstellt, werden verschiedene Personengruppen einbezogen: aktuelle Flüchtlinge ebenso wie aus der DDR geflohene und nach dem Zweiten Weltkrieg vertriebene Personen, die alle in Bietigheim-Bissingen leben. Und da Flucht ein sehr komplexes Thema ist, richtet die Ausstellung den Fokus auf einen spezifischen Aspekt: auf die Gepäckstücke und Gegenstände, die flüchtende Personen mit sich tragen. Neben Auszügen aus den geführten Interviews werden auch Gegenstände, die aus der Heimat mitgebracht wurden – Lebensnotwendiges ebenso wie Erinnerungsstücke –, in den Museumsräumen präsentiert. Die Ausstellung stellt damit existenzielle Fragen: nach unseren – im Wortsinn – Habseligkeiten ebenso wie nach dem Bedeutungsverlust von Besitz in einschneidenden Lebenssituationen wie Vertreibung und Flucht. Begleitprogramm Öffentliche Führungen jeweils Sonntag 29. Januar, 11.30 Uhr 12. Februar, 11.30 Uhr 26. Februar, 11.30 Uhr 12. März, 14.30 Uhr 26. März, 11.30 Uhr Führung für Lehrkräfte Montag, 23. Januar, 17 Uhr Pavillon-Kolleg in Kooperation mit den Aktiven Senioren Donnerstag, 9. Februar 14 Uhr Senioren-Seminar in Kooperation mit dem Dachverband für Seniorenarbeit, Freitag, 17. Februar 9.30 Uhr jeweils mit anschließendem Kaffee und Kuchen Anmeldung: 07142 51155 oder 775133 »...und wenn ich noch etwas hätte einpacken können...« Donnerstag, 16. März 18.30 Uhr Ausstellungsrundgang mit der Galerieleitung und Gespräche mit beteiligten Vertriebenen und Flüchtlingen · Eintritt frei Workshops für Kinder und Jugendliche »Ich packe meinen Koffer...« · Spiele und Geschichten zu Flucht, Vertreibung, Reise Samstag, 11. Februar 14.30 –17.30 Uhr, für Kinder von 8 bis 12 Jahren Reiseerzählungen – Zeichne Deinen Comic! Samstag, 18. März 14.30 –17.30 Uhr, für Kinder von 8 bis 12 Jahren Anmeldung für die Workshops: 07142 74-483 Wir danken den in Bietigheim-Bissingen Engagierten vom Ökumenischen Freundeskreis Asyl, vom Dachverband für Seniorenarbeit e.V. und vom Suryoye und Deutsche Verein für Integration und Kultur e.V.
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2017-01-08
Künstler: herman de vries
Thema: Der gebürtige Niederländer herman de vries (*1931) verfolgt seit fast sechzig Jahren konsequent ein beeindruckend eigenständiges OEuvre, das Kunst und Leben vereint, Naturprozesse und Philosophie einbezieht. Der ausgebildete Gärtner und Biologe sammelt, ordnet und präsentiert Gegenstände und Materialien aus der Natur und lenkt unsere Aufmerksamkeit auf die Welt, die uns umgibt. Die Niederlande beauftragten ihn 2015, ihren Länder-Pavillon auf der Biennale von Venedig zu bespielen, der bei Publikum wie Presse großen Anklang fand. Die Ausstellung richtet den Fokus auf Steine, Erden und Hölzer, die herman de vries auf ausgedehnten Reisen ebenso wie in seiner deutschen Wahlheimat Eschenau im Steigerwald gesammelt hat. Er bringt diese Fundstücke mit systematisch konzeptuellem Blick in eine strenge, serielle Ordnung, die eine überaus poetische Wirkung entfaltet. Ohne ihr natürliches Umfeld, stattdessen in den Museumskontext gestellt und zu Installationen vereint, ergibt sich ein neuer Blick auf Gesteinsbrocken, Erdanhäufungen und Baumbruchstücke. Was wir bei einem Spaziergang im Freien bereits bewundern, fasziniert einmal mehr und auf ganz andere Weise im Museum: Sorgsam ausgewählte Steine zeigen eigentlich nichts als sich selbst – doch auf einem Sockel werden sie zur Skulptur, geformt durch die Natur statt von Künstlerhand. Ein Stück markantes Holz dokumentiert Gewesenes und ist zugleich Zeuge von gegenwärtiger Existenz. In seinem Erdkatalog wiederum rieb herman de vries auf mehr als 450 Blättern 9000 Erdproben mit den Fingern aus, was die unglaubliche Farbigkeit der Natur beeindruckend veranschaulicht. In der Ausstellung wird auch der Reichtum an Erden unserer hiesigen Gegend in einer großen, neu geschaffenen Bodenarbeit offenbar. Über naturwissenschaftlich- rational erscheinende Präsentationsformen macht uns herman de vries die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Fundobjekte und die ihnen eigene Schönheit bewusst – oder wie er sagt: „natur ist kunst!“ Begleitprogramm Öffentliche Führungen Sonntag, 23. Oktober, 11.30 Uhr Sonntag, 6. November, 11.30 Uhr Sonntag, 20. November, 11.30 Uhr Sonntag, 4. Dezember, 14.30 Uhr Sonntag, 18. Dezember, 11.30 Uhr Sonntag, 1. Januar, 14.30 Uhr Sonntag, 8. Januar, 11.30 Uhr Führung für Lehrkräfte Montag, 24. Oktober, 17 Uhr Führung mit dem anderen Blick mit Diplom-Geografin Birgit Hummler Donnerstag, 29. Dezember, 18.30 Uhr Exklusive Kurzführung und Yoga zum Schnuppern Sonntag, 20. November, 9–11 Uhr Sonntag, 27. November, 9–11 Uhr Speziell für Senioren und Seniorinnen Dienstag, 8. November, 10–12 Uhr Mittwoch, 14. Dezember, 10–12 Uhr mit der Yoga-Lehrerin Alexandra Haug Anmeldung unter: 07142 74-483 Workshops für Kinder und Jugendliche Der Natur mit offenen Augen begegnen Samstag, 29. Oktober, 14.30–17.30 Uhr Für Kinder von 8–12 Jahren Mit Erde malen Samstag, 7. Januar, 14.30–17.30 Uhr Für Kinder von 6–10 Jahren Weihnachts-Workshops: Ein kleines Lichttheater entsteht Samstag, 3. Dezember, 14.30–17.30 Uhr Für Kinder von 6–12 Jahren Das etwas andere Weihnachtsgeschenk: Vriesische Haikus Samstag, 17. Dezember, 14.30–17.30 Uhr Für Kinder von 8–11 Jahren Anmeldungen für alle Workshops unter 07142 74-483 Die Städtische Galerie verschenkt Plakate! Aktion zum »Sternlesmarkt« Samstag, 10. Dezember, 11–18 Uhr Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung am 21. Oktober, 19 Uhr Studioausstellung: Verdichtung und Auflösung Netzwerke von Hans-Christian Brix 26. November 2016 bis 12. März 2017 Das Werk des in Besigheim geborenen und in Markgröningen lebenden Künstlers Hans-Christian Brix (*1970) zeichnet sich durch filigrane Strukturen und grafische Gespinste aus, die er in schwarzer und farbiger Tusche oder mit Klebstoff-Fäden erzeugt. Diese können mikro- und makrokosmisch – als Atome und Galaxien – oder auch als Metapher für unsere vernetzte Gesellschaft gelesen werden. Eröffnung: Freitag, 25. November, 19 Uhr Demnächst... Ab 21. Januar 2017 zeigt die Städtische Galerie die Ausstellung »Was ich mit mir trage… Gepäckstücke und ihre Fluchtgeschichten« Öffnungszeiten Dienstag, Mittwoch, Freitag 14–18 Uhr Donnerstag 14–20 Uhr Samstag, Sonntag 11–18 Uhr Am 1. November, 26. Dezember, 1. und 6. Januar ist die Städtische Galerie jeweils von 11–18 Uhr geöffnet. Am 24., 25. und 31. Dezember ist geschlossen. Eintritt frei Öffentliche Führung: 3 € Spezialführung: 5 € Führung mit Yoga: 20 € Workshop: 5 € Gruppenführung: 55 € / 65 € Führungen für Gruppen und Schulklassen nach telefonischer Vereinbarung. Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483 Telefax 07142 74-446 http://galerie.bietigheim-bissingen.de galerie@bietigheim-bissingen.de
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2016-10-03
Künstler: Laas Abendroth, Karin Brosa, Volker Lehnert, Wolfgang Pilz
Thema: Mit der Gründung der Städtischen Galerie Bietigheim-Bissingen 1989 wurde auch der Wettbewerb »Linolschnitt heute« ins Leben gerufen. Alle drei Jahre wird er ausgerichtet und findet 2016 zum zehnten Mal statt. Dieses erfreuliche Jubiläum ist Bestätigung und zugleich Ermutigung, sich auf diesem Gebiet des Hochdrucks weiter zu engagieren, denn im Laufe von bald drei Jahrzehnten ist der Wettbewerb in Fach- wie Künstlerkreisen zu einer festen Institution geworden: Mehr als 550 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt beteiligen sich inzwischen – von Großbritannien bis Südafrika, von Mexiko bis Australien. Die wechselnde, stets hochkarätig besetzte, fünfköpfige Jury entscheidet über die drei Preisträger, über Ankäufe für die Sammlung der Städtischen Galerie und die Werke, welche in der anschließenden Ausstellung und dem begleitenden Katalog präsentiert werden. Mit Preisgeldern von 10.000 Euro sowie den Juryankäufen fördert dieser Grafikpreis zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler, die sich dem Linolschnitt leidenschaftlich verschrieben haben. Auch wenn der Linolschnitt eine vergleichsweise junge Technik ist – 1863 wurde das Linoleum erfunden, seit Beginn des 20. Jahrhunderts für künstlerische Zwecke genutzt –, hat er doch eine respektable Tradition. Die Künstler des Blauen Reiters und andere Expressionisten haben sich dieser Hochdrucktechnik ebenso bedient wie Protagonisten der französischen Moderne, darunter Henri Matisse und Pablo Picasso. Im Zuge der Neuentdeckung des Hochdrucks in den 1980er Jahren wandten sich dann Künstler wie Georg Baselitz oder Markus Lüpertz dem Linolschnitt zu. Der Wettbewerb »Linolschnitt heute« hat einen weiteren Beitrag dazu geleistet, dass das Linolschneiden längst nicht mehr nur mit pädagogischen Kursen in Verbindung gebracht wird, sondern sich vielmehr neben dem Holzschnitt gleichrangig als künstlerische Hochdrucktechnik etabliert hat. »Linolschnitt heute« gibt auch in seiner zehnten Runde den Besuchern wieder einen repräsentativen Einblick in die aktuelle und internationale künstlerische Linolschnitt-Szene und bietet ein breites Spektrum vom klassischen Weißlinienschnitt bis hin zu farbintensiven Werken, von traditionellen bis hin zu höchst experimentellen Techniken. Parallel zu den ausgewählten Arbeiten aus der X. Ausschreibung zeigt die Städtische Galerie – aus Anlass des Jubiläums – unter dem Motto »Linoläum« Werke von Preisträgern aus den vergangenen Wettbewerben. Diese Schau geht in erweiterter Form 2017/18 auf Tour und wird u.a. in der Lyonel Feininger Galerie Quedlinburg und im Richard Haizmann Museum Niebüll präsentiert. Begleitprogramm Öffentliche Führungen Sonntag, 24. Juli, 11.30 Uhr Sonntag, 7. August, 11.30 Uhr Sonntag, 21. August, 11.30 Uhr Sonntag, 4. September, 11.30 Uhr Sonntag, 18. September, 11.30 Uhr Sonntag, 2. Oktober, 11.30 Uhr Führung für Lehrkräfte Montag, 18. Juli, 17 Uhr Wie würden Sie entscheiden? Ausstellungsrundgang mit Diskussion: Was ist gute Kunst? Welche Kriterien bestimmen eine Jurysitzung? Und welche Künstler hätten Sie als Preisträger gewählt? mit Dr. Isabell Schenk-Weininger und Dr. Petra Lanfermann Donnerstag, 8. September, 18.30 Uhr Workshops für Erwachsene mit der Künstlerin Karin Brosa Weißlinien- und Schwarzlinienschnitt Samstag, 30. Juli, 13–17 Uhr Fortführende Technik der Überdruckung Samstag, 1. Oktober, 13–17 Uhr pro Termin 35 € inkl. aller Materialien Workshops für Lehrkräfte mit dem Künstler Sergei Moser Grundlagen des Linolschnitts und Druck mit »verlorener Platte« Samstag, 13. August, 13–17 Uhr Linolschnittdruck als Unikat und experimentelles Drucken mit Depron und anderen Materialien Samstag, 27. August, 13–17 Uhr pro Termin 35 € inkl. aller Materialien Workshops für Kinder und Jugendliche Die »verlorene Platte« – Vielfarbendruck Donnerstag und Freitag, 28. und 29. Juli 10–13 Uhr für Kinder von 6 bis 10 Jahren 14–17 Uhr für Kinder von 10 bis 16 Jahren Cut´n´roll Donnerstag und Freitag, 25. und 26. August 10–13 Uhr für Kinder von 6 bis 10 Jahren 14.30–17.30 Uhr für Kinder von 8 bis12 Jahren Einer ist anders – ein Suchbild Samstag, 24. September, 14.30–17.30 Uhr für Kinder von 8 bis 12 Jahren Anmeldung für alle Workshops unter 07142 74-483 Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung am Freitag, 15. Juli, 19 Uhr Studioausstellung Linoläum! Preisträger der zehn Wettbewerbe »Linolschnitt heute« seit 1989 16. Juli bis 23. Oktober 2016 Demnächst… Ab 22. Oktober zeigt die Städtische Galerie die Ausstellung »stein, erde, holz. herman de vries« Öffnungszeiten Dienstag, Mittwoch, Freitag 14–18 Uhr Donnerstag 14–20 Uhr Samstag, Sonntag und 3.Oktober 11–18 Uhr Eintritt frei Öffentliche Führung 3 € Gruppenführung 55 € / 65 € Führungen für Gruppen und Schulklassen nach telefonischer Vereinbarung Katalog zur Ausstellung 22 € Mit großzügiger Unterstützung von DLW Flooring GmbH Die 1926 gegründeten und seither in Bietigheim ansässigen Deutschen Linoleum Werke, für welche Willi Baumeister das Logo entwarf, waren der Anlass, einen Schwerpunkt der Städtischen Galerie Bietigheim-Bissingen auf den künstlerischen Linolschnitt zu legen. Die umfangreiche, einzigartige Sammlung der Städtischen Galerie besitzt Linolschnitte von rund 300 Künstlern und bietet einen repräsentativen Querschnitt von 1900 bis heute. Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483 / -819 Telefax 07142 74-446 http://galerie.bietigheim-bissingen.de galerie@bietigheim-bissingen.de Wir laden Sie herzlich ein zur Preisverleihung und Eröffnung der Ausstellung Linolschnitt heute X Grafikpreis der Stadt Bietigheim-Bissingen am Freitag, 15. Juli 2016, 19 Uhr
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2016-07-03
Künstler: Hans Arp Sophie Taeuber-Arp
Thema: Während Europa vom Ersten Weltkrieg beherrscht wird, lernen sich in Zürich Sophie Taeuber (1889–1943) und Hans Arp (1886–1966) kennen und entwickeln rasch eine tiefe Verbundenheit, die sich nicht zuletzt in gemeinsamen künstlerischen Grundsätzen offenbart. Mit dem Künstlerpaar präsentiert die Ausstellung zwei wichtige Protagonisten der Hauptströmungen in der Kunst zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Längst gelten ihre Werke als »Wegweiser der Moderne«: Während der Maler, Bildhauer und Dichter Hans Arp als Pionier der organischen Abstraktion gilt, basiert das vielfältige Werk der Malerin, Textilgestalterin und Innenarchitektin Sophie Taeuber-Arp auf den Ausdrucksmitteln der geometrischen Abstraktion. Diese offensichtlich gegensätzliche Bildsprache bereichert den individuellen Schaffensprozess und in den gemeinschaftlichen Arbeiten gelingt es ihnen, die unterschiedlichen Formen zu spannungsvollen Kompositionen zu vereinen. Dies zeigt sich nicht zuletzt in Projekten wie der Ausgestaltung des Vergnügungspalais‘ »Aubette« in Straßburg zu einem der größten avantgardistischen Gesamtkunstwerke dieser Zeit. In der Schweiz gehören Sophie Taeuber-Arp und Hans Arp der Dada-Bewegung an, die zu ihrem 100. Jubiläum dieses Jahr groß gefeiert wird. Die bahnbrechende Bedeutung dieser Kunstform zeichnet sich vor allem durch die radikale Abkehr von allen künstlerischen und gesellschaftlichen Konventionen aus. Dada inspiriert entscheidend die nachfolgenden Künstlergenerationen, liefert der gattungsübergreifenden Fluxusbewegung in den 1950er Jahren sowie den Happenings und Performances deren ideelle Voraussetzungen und wirkt bis in die Gegenwartskunst hinein. Hans Arp gehört überdies zum Kreis der Surrealisten im Paris der 1920er Jahre. In der Ausstellung wird in einzelnen Kapiteln den Gestaltungsprinzipien der beiden Künstler nachgegangen: gemeinsamen wie der abstrahierenden Figuration ebenso wie individuellen. So bedient sich Hans Arp beispielsweise gerne Zufallsmethoden und hat eine Vorliebe für fließende Umrisse, während Sophie Taeuber-Arp sehr gezielt ihre klaren geometrischen Formen setzt. Beide wiederum streben nach der Darstellung einer potenziell endlosen Vielfalt, die durch das variable Anordnen formal gleicher Elemente erreicht wird. Ein Überblick über das jeweils in sich geschlossene und zugleich ungemein variantenreiche Gesamtwerk Sophie Taeuber-Arps und Hans Arps ergibt sich in der Ausstellung anhand von mehr als 120 Skulpturen, Gemälden, Collagen, Papier- und Textilarbeiten. In Kooperation mit dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck, dessen Leihgaben ergänzt werden durch Werke der Stiftung Arp e.V., Rolandswerth/Berlin. Begleitprogramm Öffentliche Führungen Jeden Sonn- und Feiertag, jeweils 11.30 Uhr Führung für Lehrkräfte Montag, 18. April, 17 Uhr »Der Mond ist aber auch eine große Träne« Kuratorenführung mit Dr. Petra Lanfermann und szenische Rezitation mit Lisa Kraus und Rüdiger Erk Donnerstag, 12. Mai, 18.30 Uhr Donnerstag, 23. Juni, 18.30 Uhr Dada-Soirée Tollkühn-absurdes Schauspiel mit Texten von Hans Arp, Hugo Ball, Tristan Tzara, Max Ernst und Kurt Schwitters Von und mit der Berliner Schauspielerin und Sängerin Cora Chilcott sowie Papagei Schacko, auch Frauenbeißer genannt... 12 €, ermäßigt 10 € Dienstag, 31. Mai, 19.30 Uhr Kunsttag Straßburg Tagestour mit Spillmann Reisen: Sonderöffnung mit Führung durch die Ausstellung »ZweiKlang« und anschließender Besuch in Hans Arps Heimatstadt mit Führung im restaurierten Vergnügungspalais »Aubette«, mit Mirja Kinzler Samstag, 25. Juni, 8 Uhr ab Stuttgart Anmeldung unter: 07142 97880 oder reisen@spillmann.de Infos unter: http://www.spillmann.de/reisen/hauptmenue/kunst/kunstausfluege Workshops für Kinder und Jugendliche Architektur spricht! Wir experimentieren mit Raum Samstag, 16. April, 14.30–17.30 Uhr für Kinder von 8 bis 12 Jahren Alles Dada oder was? Eine praktische und garantiert lustige Annäherung an die Kunst von Sophie Taeuber und Hans Arp Samstag, 7. Mai, 14.30–17.30 Uhr für Kinder von 9 bis 12 Jahren Textil-Collage mit Sophie Samstag, 18. Juni, 14.30–17.30 Uhr für Kinder von 8 bis 12 Jahren Workshopwochen für Schulklassem aller Altersstufen 30. Mai bis 9. Juni, Uhrzeit nach Absprache im Anschluss wird eine Auswahl der kreativen Ergebnisse ausgestellt! Anmeldung für alle Workshops unter: 07142 74-483 Städtischer Kindertag Samstag, 2. Juli, 10–18 Uhr auf der Metterinsel Kostenlos, ohne Anmeldung und für Kinder jeden Alters! Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung am 15. April, 19 Uhr Studioausstellung Einblick in die Sammlung: Adam Lude Döring zum 90. Geburtstag 16. April bis 26. Juni 2016 Anlässlich des runden Geburtstags des renommierten Sachsenheimer Künstlers Adam Lude Döring zeigt die Städtische Galerie Gemälde und Zeichnungen aus der eigenen Sammlung, darunter auch bisher nicht ausgestellte Neuerwerbungen der letzten Jahre. Demnächst… Ab 16. Juli zeigt die Städtische Galerie die Ausstellung Linolschnitt heute X. Grafikpreis der Stadt Bietigheim-Bissingen Öffnungszeiten Dienstag, Mittwoch, Freitag 14–18 Uhr Donnerstag 14–20 Uhr Samstag, Sonntag, alle Feiertage 11–18 Uhr Eintritt frei jeden letzten Freitag im Monat! Eintritt 6 €, ermäßigt 4 € Öffentliche Führungen 3 € zzgl. Eintritt Spezialführungen 5 € zzgl. Eintritt Dada-Soirée 12 €, erm. 10 € Private Gruppenführungen 55 € / 65 € zzgl. erm. Eintritt Führungen für Gruppen und Schulklassen nach telefonischer Vereinbarung Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483 Telefax 07142 74-446 http://galerie.bietigheim-bissingen.de galerie@bietigheim-bissingen.de
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2016-03-28
Künstler: Cornelius Völker
Thema: Der Düsseldorfer Maler Cornelius Völker (*1965) ist für seine großformatigen, farbenprächtigen Gemälde bekannt. Die Ausstellung rückt nun seine bisher kaum gezeigte Malerei auf Papier in den Fokus. In seinen Aquarellen und Ölarbeiten nimmt der Künstler ganz gewöhnliche Dinge in den Blick: Austern, Sprotten, Himbeeren, Oliven oder Arrangements von Flaschen und Büchern, von Hausmüll und achtlos hingeworfenen Kleidungsstücken. Neben diesen Motiven alltäglicher Gegenstände gibt es eine zweite Werkgruppe, die Menschen bei verschiedenen Tätigkeiten zeigt: Männer und Frauen liegen, stehen, sitzen in eigentümlichen, zunächst bizarr wirkenden und doch alltäglichen Situationen, die jeder kennt. All diese Blätter sind farbgewaltig, aber auch fein und zart, irritierend banal, zugleich visuell höchst anziehend – und zeugen teils von subtilem Witz. Bei einigen der vermeintlich beiläufigen Motiven wird auf den zweiten Blick die kenntnisreiche Auseinandersetzung Cornelius Völkers mit der Kunstgeschichte deutlich und verleiht ihnen einen zusätzlichen Reiz. Cornelius Völker dienen seine Papierarbeiten – wie manch anderem Künstler – dazu, ein Motiv im kleineren und einfacher zu handhabenden Format und Material zu umkreisen. Mit ihnen erprobt er, ob das Motiv bildwürdig ist und auf die Leinwand übertragen werden kann. Dabei testet Cornelius Völker zwar aus, überlässt aber doch nichts dem Zufall. Die Wahl des Malmittels Aquarell- oder Ölfarbe und dessen Wirkung, Verhalten oder Entfaltung auf dem Bildträger geht mit dem Sujet oftmals Hand in Hand. Und so strahlen die Blätter nichts Improvisiertes, Vorläufiges oder gar Unschlüssiges aus. Vielmehr zeugen die Motive in Serie – gerade in ihrem Spiel mit unterschiedlichen Farbkombinationen, Bildstimmungen und Positionierungen – vom souveränen Umgang des Künstlers mit seinen Ausdrucksmitteln und von der hohen malerischen Qualität dieser Arbeiten auf Papier. Waren diese Werke früher nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, öffnete Cornelius Völker für die Ausstellung, die in Kooperation mit der Kunsthalle Emden entstand, nun seine Grafikschränke. Neben rund 180 Arbeiten auf Papier ermöglicht die Gegenüberstellung mit einigen Gemälden einen spannenden Vergleich der Motive und Techniken. Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 22. Januar um 19 Uhr. Öffentliche Führungen jeweils Sonntag 31. Januar, 11.30 Uhr 14. Februar, 11.30 Uhr 28. Februar, 11.30 Uhr 13. März, 11.30 Uhr 20. März, 14.30 Uhr Führung für Lehrkräfte Montag, 25. Januar, 17 Uhr Kunst, Cocktails und Canapés Kuratorenführung, anschließend Getränke und Häppchen Donnerstag, 3. März 18.30 Uhr, 12 € Anmeldung: 07142 74 – 483 Workshops für Kinder und Jugendliche Mit Sprotte und Co. durch Völkers Welt Samstag, 13. Februar 14.30 –17.30 Uhr Für Kinder von 9 bis 12 Jahren Sieben Sachen Samstag, 27. Februar 14.30 –17.30 Uhr Für Kinder von 8 bis 12 Jahren Anmeldungen für alle Workshops: 07142 74 – 483
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2016-03-20
Künstler: Edel Zimmer
Thema: Edel Zimmer prägt seit mehr als zwei Jahrzehnten das künstlerische Geschehen ihrer Wahlheimat Bietigheim-Bissingen. Ihre Arbeiten kenn zeichnet ein souveräner Umgang mit Hochdrucktechniken auf verschiedenen – oft textilen – Trägern und eine Vorliebe für ausdrucksstarkes Schwarz auf Weiß mit akzentuierenden Farben. Meist herrscht eine offene, dezentrale Komposition vor mit Spuren von natürlichen Druckstöcken oder auch Arbeitsvorgängen in der Natur. Das Meditative und Rhythmische, die Bewegung und Energie sind Leitmotive für Edel Zimmers bildnerische Überlegungen. Die Ausstellung zeigt insbesondere Objekte, Papier- und Stoffarbeiten, die jüngst entstanden sind und sich zugleich schlüssig im Gesamtwerk der Künstlerin verorten lassen – Spuren im Hier und Jetzt. Zur Eröffnung am Freitag, 20. November 2015, um 19 Uhr, laden wir Sie herzlich ein! Es sprechen: Jürgen Kessing, Oberbürgermeister Dr. Petra Lanfermann, Städtische Galerie Musikalische Einlagen von Uwe Böttger Begleitprogramm Kurzführung für Lehrkräfte Montag, 25. Januar, 17 Uhr Öffentliche Führung mit Dr. Petra Lanfermann Sonntag, 17. Januar, 11.30 Uhr Künstlergespräche Edel Zimmer im Gespräch mit Dr. Isabell Schenk-Weininger Donnerstag, 18. Februar, 18.30 Uhr Edel Zimmer im Gespräch mit Dr. Petra Lanfermann Sonntag, 20. März, 11.30 Uhr Workshops für Kinder Mit Draht gezeichnet für Kinder von 8 bis 12 Jahren Samstag, 23. Januar, 14.30–17.30 Uhr Experimente mit Druck für Kinder von 6 bis 10 Jahren Samstag, 12. März, 14.30–17.30 Uhr Anmeldung unter: 07142 74-483 Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstr. 60–64 · 74321 Bietigheim-Bissingen Tel. 07142 74-483 · Fax 07142 74-446 www.bietigheim-bissingen.de galerie@bietigheim-bissingen.de Öffnungszeiten Dienstag, Mittwoch, Freitag 14–18 Uhr Donnerstag 14–20 Uhr Samstag, Sonntag, 26.12./1.1./6.1. 11–18 Uhr 24./25./31.12. geschlossen Eintritt frei Öffentliche Führung 3 € Künstlergespräch 5 € Gruppenführung 55 € / 65 € Führungen für Gruppen und Schulklassen nach telefonischer Vereinbarung Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstr. 60–64 · 74321 Bietigheim-Bissingen Tel. 07142 74-483 · Fax 07142 74-446 http://galerie.bietigheim-bissingen.de galerie@bietigheim-bissingen.de [
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2016-01-10
Künstler: Lauri Astala, Ilkka Halso, Kaarina Kaikkonen, Tuomas A. Laitinen, Robert Lucander, Susanna Majori, Ari Saarto, Anna Tuori
Thema: »In Other Worlds« entführen acht finnische Künstlerinnen und Künstler die Betrachter in der Ausstellung: in spannende, teilweise auch rätselhafte und geheimnisvolle alternative Welten und Möglichkeitsräume, die sie in Fotografien, Gemälden, Objekten und Videoinstallationen kreiert oder dokumentiert haben. Die Inspirationen für ihre Arbeiten finden die Beteiligten in der genauen und scharfen Beobachtung ihrer Umwelt und ihres Umfeldes, doch ebenso spielen ihre eigenen Wünsche und Sehnsüchte, Träume und Erinnerungen bei dem Entstehungsprozess der Werke eine wesentliche Rolle. Dabei ist die Spannbreite der künstlerischen Strategien groß und äußerst vielfältig. So lässt sich mitten in Süddeutschland die rege zeitgenössische Kunstszene Finnlands entdecken und erleben. Die abwechslungsreiche Ausstellung zeigt dokumentarische Fotografien Ari Saartos, der in seiner Serie „IN SITU“ in Helsinki und Tokio Behausungen von Obdachlosen festgehalten hat, sowie großformatige Fotoarbeiten von Ilkka Halso mit einer überraschenden, inszeniert fiktiven Parallelwelt, in welcher die Natur in Lagerhäusern aufbewahrt wird. Die Nähe und Beziehung des Menschen zur Natur spielt gleichfalls für die Fotografin Susanna Majuri eine wichtige Rolle, die ihre poetisch-märchenhaften Szenerien mit und im Wasser arrangiert. Zu entdecken sind auch die expressiv gemalten Visionen zwischen Traum und Wirklichkeit von Anna Tuori sowie die figurativen Gemälde Robert Lucanders, der Vorlagen aus Massenmedien für seine Werke verarbeitet und sich dabei mit feiner Ironie zwischen Sein und Schein bewegt. Außergewöhnlich sind die Objektinstallationen von Kaarina Kaikkonen, die Altkleidung eine neuartige Existenz verleiht. Situationen zwischen Fiktionalität und Realität zeigen die Videoarbeiten von Tuomas A. Laitinen oder Lauri Astala, die verschiedene Räume und Zeiten suggerieren – letzterer macht die Betrachter zu Akteuren, indem er sie raffiniert in die Installation involviert. Begleitprogramm Öffentliche Führungen Sonntag, 1. November, 11.30 Uhr Sonntag, 15. November, 11.30 Uhr Sonntag, 29. November, 11.30 Uhr Sonntag, 13. Dezember, 11.30 Uhr Sonntag, 10. Januar, 11.30 Uhr Führung für Lehrkräfte Montag, 26. Oktober, 17 Uhr Die Finnen: Land und Leute, Kunst und Kultur Rundgang mit dem persönlichen Blick der Halbfinnin und Kunsthistorikerin Mirja Kinzler Sonntag, 22. November, 11.30 Uhr Sonntag, 20. Dezember, 11.30 Uhr Rakkaus! Außergewöhnliche Lesung mit Christian Gasser Der Schweizer Schriftsteller und Teilzeitfinne Christian Gasser liest aus seinem »Rakkausromaani« (finnisch: Liebesroman), lässt prominente Finnen wie Aki Kaurismäki oder M.A. Numminen zu Wort kommen und legt finnische Tangomusik auf. Sonntag, 10. Januar, 18 Uhr, 8 € / 6 € VVK/Verbindliche Anmeldung unter 07142 74-483 oder galerie@bietigheim-bissingen.de Italienisch im Museum mit Katrin Held 4 x mittwochs: 11. November bis 2. Dezember, jeweils 14.30–16 Uhr Anmeldungen bei Schiller-VHS (für Kurs 15B 460906): 07141 144-1666 Workshops für Kinder und Jugendliche Wie in einer anderen Welt Samstag, 14. November 2015, 14.30–17.30 Uhr Für Kinder von 8 bis 12 Jahren Bau Dir Deine eigene Welt Samstag, 9. Januar 2016, 14.30–17.30 Uhr Für Kinder von 6 bis 10 Jahren Weihnachts-Workshops: Pop-Up-Weihnachtskarten Samstag, 28. November 2015, 14.30–17.30 Uhr Für Kinder von 8 bis 14 Jahren Verspielt-verrückter Baumschmuck Samstag, 12. Dezember 2015, 14.30–17.30 Uhr Für Kinder von 6 bis 10 Jahren Anmeldungen für alle Workshops unter 07142 74-483 Die Städtische Galerie verschenkt Kunstbücher und Plakate! Aktion zum »Sternlesmarkt«: Ausstellungsplakate und Literatur zum Mitnehmen Samstag, 12. Dezember, 11–18 Uhr Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung am 23. Oktober, 19 Uhr Öffnungszeiten Dienstag, Mittwoch, Freitag 14–18 Uhr Donnerstag 14–20 Uhr Samstag, Sonntag 11–18 Uhr Am 1. November, 26. Dezember, 1. und 6. Januar ist die Städtische Galerie jeweils von 11–18 Uhr geöffnet. Am 24., 25. und 31. Dezember ist geschlossen. Eintritt frei Öffentliche Führung: 3 € Rundgang/Finissage: 5 € Lesung: 8 € / 6 € Gruppenführung: 55 € / 65 € Führungen für Gruppen und Schulklassen nach telefonischer Vereinbarung. Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483 Telefax 07142 74-446 http://galerie.bietigheim-bissingen.de galerie@bietigheim-bissingen.de
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2015-10-11
Künstler: Bernhard Pankok, Willi Baumeister, K.R.H. Sonderborg, Alfred Hrdlicka, Wolfgang Gäfgen
Thema: Seit dem 16. Jahrhundert wurde die Radierung als Reproduktions- und Vervielfältigungstechnik geschätzt und genutzt. „Peintre-graveurs“ wie Albrecht Dürer, Jaques Callot, Rembrandt und die Romantiker experimentierten mit dem Tiefdruck und schufen eigenständige Kunstwerke. Die Ausdrucksmöglichkeiten und Verfahren perfektionierten sich im Laufe der Zeit und führten zu einer beeindruckenden Bandbreite. Das Raffinement des Handwerklichen verbunden mit dem einzelnen Bildfindungsprozess begeistert die Kunstschaffenden wie die Betrachter bis heute – die mysteriös-faszinierende Alchemie der Tiefdrucktechnik ebenso wie die Bildideen, die ganz aus den spezifischen Bedingungen des Materials heraus generiert werden. An der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart spielen die druckgrafischen Medien seit der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert eine wichtige Rolle. Die Werkstätten für Radierung und Lithografie haben eine lange Tradition, die sich bis heute trägt, denn sie werden von jungen Künstlerinnen und Künstlern als „Labor“ für innovative Bildfindungen genutzt. Die Ausstellung präsentiert viele unbekannte Arbeiten von ehemals und aktuell Lehrenden sowie Studierenden aus dem Fundus der Stuttgarter Kunstakademie, ergänzt um Leihgaben aus Museums- und Privatbesitz. Gezeigt werden nicht nur grafische Blätter bedeutender Professoren der Akademie wie Bernhard Pankok, Willi Baumeister, K.R.H. Sonderborg, Alfred Hrdlicka oder Wolfgang Gäfgen, sondern auch Radierungen von zu Unrecht Vergessenen aus allen Epochen sowie aktuelle Arbeiten ganz junger Künstlerinnen und Künstler. Es bietet sich also eine Vielzahl von Entdeckungen und es ergibt sich nicht zuletzt ein spannender Überblick zur Geschichte der Radierkunst im 20. und 21. Jahrhundert. Der Kupferstich, die Kaltnadel- und Ätzradierung, die Aquatinta- und Mezzotintotechnik oder das Vernis mou-Verfahren geben den gegenständlichen und den abstrakten Motiven einen ganz eigenen Reiz und Ausdruck, der in der Ausstellung anhand von mehr als 150 Blättern anschaulich wird. Dabei spannt sich der Bogen von der „Maler-Radierung“ um 1900 bis hin zur unmittelbaren Gegenwart: von kleinformatigen, detailliert ausgearbeiteten Szenen bis hin zu großflächig angelegten Entwürfen. Einzelne Radierplatten, Probeabzüge und Zustandsdrucke geben Einblick in den Entstehungsprozess einer Radierung – einem nach wie vor höchst lebendigen Medium. Begleitprogramm Öffentliche Führungen Sonntag, 9. August, 11.30 Uhr Sonntag, 23. August, 11.30 Uhr Sonntag, 6. September, 11.30 Uhr Sonntag, 20. September, 11.30 Uhr Sonntag, 11. Oktober, 11.30 Uhr Führung für Lehrkräfte Montag, 27. Juli, 17 Uhr Druckvorführungen Studierende der Stuttgarter Akademie zeigen die einzelnen Schritte zu einer Radierung: vom Bearbeiten der Platte über den Farbauftrag bis hin zum Druckvorgang Donnerstag, 27. August, 18.30 Uhr Donnerstag, 8. Oktober, 18.30 Uhr Expertenblick: Die Lust an der Radierung Rundgang durch die Ausstellung mit Prof. Volker Lehnert von der Stuttgarter Akademie Donnerstag, 17. September, 18.30 Uhr Kulturtag XXL Samstag, 26. September, 15–23 Uhr Spannende Kurzführungen, interessante Druckvorführungen, anregende Workshops und unterhaltsame Musik in der Ausstellung. Das detaillierte Programm entnehmen Sie bitte dem Flyer zum Bietigheimer Kulturtag XXL! Eintritt frei! Workshops für Kinder und Jugendliche Sommerferienworkshops: Ritze Ratze Radierung Donnerstag und Freitag, 30. und 31. Juli 9–12 Uhr für Kinder von 6 bis 10 Jahren 13–16 Uhr für Kinder von 11 bis 16 Jahren Donnerstag und Freitag, 27. und 28. August, 14.30 bis 17.30 Uhr für Kinder von 8 bis 12 Jahren Mit spitzer Nadel Samstag, 11. September, 14.30–17.30 Uhr für Kinder von 8 bis 14 Jahren Anmeldung für alle Workshops unter 07142 74-483 Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung am Donnerstag, 23. Juli, 19 Uhr Studioausstellung Einblick in die Sammlung: Hermann Rombach zum 125. und Leonhard Oesterle zum 100. Geburtstag 8. August bis 1. November 2015 Öffnungszeiten Dienstag, Mittwoch, Freitag 14–18 Uhr Donnerstag 14–20 Uhr Samstag, Sonntag 11–18 Uhr Eintritt frei Öffentliche Führung / Expertenführung / Druckvorführung 3 € Gruppenführung 55 € / 65 € Führungen für Gruppen und Schulklassen nach telefonischer Vereinbarung Katalog zur Ausstellung und Sammlung der Stuttgarter Akademie 24 € Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483 Telefax 07142 74-446 http://galerie.bietigheim-bissingen.de galerie@bietigheim-bissingen.de
Ort: Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen bis: 2015-07-12
Künstler: Lea Grundig, Grethe Jürgens, Elfriede Lohse-Wächtler, Jeanne Mammen, Hanna Nagel, Gerta Overbeck
Thema: Kesser Bubikopf und eng anliegender Hut, knabenhafte Gestalt mit Hose und Zylinder, kurzer Rock und rotgeschminkte Lippen mit Zigarette im Mundwinkel – so präsentiert sich die Neue Frau in jener ebenso goldenen wie krisenhaften Epoche zwischen den beiden Weltkriegen. Die Einführung des Frauenwahlrechts und der Zugang zu bisher Männern vorbehaltenen Tätigkeiten, gelockerte Moralvorstellungen und ein neues weibliches Selbstverständnis – die Veränderungen der Lebensumstände von Frauen waren in der Weimarer Republik so tiefgreifend, dass der Begriff der Neuen Frau sogar zur Signatur der Zwanziger Jahre und ihrer vermeintlich unbegrenzten Möglichkeiten wurde. Bildende Künstlerinnen sind neben Schriftstellerinnen, Schauspielerinnen und Tänzerinnen schon durch ihre Berufswahl prädestiniert dafür, Repräsentantinnen dieser zwischen Utopie und Klischee changierenden Vorstellung der Neuen Frau zu sein. Darüber hinaus tragen sie selbst zur Visualisierung und damit zur Herausbildung dieses legendären Typus‘ bei, denn die Bildende Kunst spielte hierfür eine entscheidende Rolle. Die Ausstellung richtet den Fokus auf die weiblichen Œuvres der Neuen Sachlichkeit, und hinterfragt diese auch im Kontext der individuellen Biografien, die nicht selten von Brüchen und Krisen gekennzeichnet sind. Denn die Neue Frau ist kein statisches Modell, sondern ein ‘Übergangsgeschöpf‘ auf der Suche nach künftigen Rollenmustern. Wie sich dies in den Werken der Künstlerinnen niederschlägt, reflektiert die Ausstellung insbesondere anhand der Selbstbildnisse und der Porträts von weiblichen Modellen. Darüber hinaus werden weitere, für die Neue Sachlichkeit wichtige Sujets wie Großstadtlandschaft, Caféhaus- und Varietévergnügungen, aber auch Motive aus dem Arbeitermilieu und sozialkritisch motivierte Darstellungen präsentiert. So ergibt sich ein facettenreiches Spektrum der ambivalenten Zeitepoche von schillernd-glamourösen bis hin zu verzweifelt-ärmlichen Szenen. Neun Protagonistinnen aus unterschiedlichen geografischen Zentren der Neuen Sachlichkeit werden in monografischen Kabinetten vorgestellt: Kate Diehn-Bitt, Dodo, Lea Grundig, Grethe Jürgens, Elfriede Lohse-Wächtler, Jeanne Mammen, Hanna Nagel, Gerta Overbeck und Hilde Rakebrand. Acht weitere, weniger bekannte Künstlerinnen sind in die thematische Sektion der Ausstellung einbezogen, so dass es insgesamt mehr als 170 Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Grafiken aus Museumsbesitz, Stiftungen und Privatsammlungen von 17 beeindruckenden Künstlerinnen und damit eine große Bandbreite der weiblichen künstlerischen Produktivität zu entdecken gibt. Bildunterschrift: Grethe Jürgens, Frisierpuppen, 1927, Privatsammlung Begleitprogramm Öffentliche Führungen Jeden Sonn- und Feiertag, jeweils 11.30 Uhr Führung für Lehrkräfte Montag, 27. April, 17 Uhr Kinderführungen Parallel zur Erwachsenenführung bekommen Kinder (ab 4 Jahren) einen speziellen Einblick unter museumspädagogischer Anleitung Sonntag, 26. April, 11.30 Uhr Sonntag, 7. Juni, 11.30 Uhr Sonntag, 5. Juli, 11.30 Uhr „Ich will so ein Glanz werden, der ganz oben ist…“ Kuratorenführung mit Dr. Isabell Schenk-Weininger und szenische Rezitation mit Lisa Kraus und Rüdiger Erk Donnerstag, 21. Mai, 20 Uhr Donnerstag, 25. Juni, 18.30 Uhr Anders hingeschaut! Ausstellungsrundgang mit der Diplomrestauratorin Barbara Springmann Donnerstag, 18. Juni, 18.30 Uhr Italienisch im Museum mit Katrin Held 4 x mittwochs: 29. April bis 20. Mai, jeweils 14.30–16 Uhr 4 x mittwochs: 17. Juni bis 8. Juli, jeweils 14.30–16 Uhr Grundkenntnisse erforderlich Anmeldungen bei Schiller-VHS (für Kurs 15A 463106 oder 15A 463206): 07141 144-1666 Finissagekonzert »Nur nicht aus Liebe weinen…“ Musikalische Reise in die 1920er Jahre mit Daniela Grundmann (Sopran), Christina Prieur (Sopran) und Andreas Korn (Klavier) Musikbühne Mannheim Sonntag, 12. Juli, 19 Uhr Workshops für Kinder und Jugendliche Selbstporträt Schwarz-Weiß Samstag, 9. Mai 2015, 14.30–17.30 Uhr für Kinder von 8 bis 16 Jahren Ein Skizzenbuch entsteht Samstag, 13. Juni 2015, 14.30–17.30 Uhr für Kinder von 8 bis 12 Jahren Ich wär so gerne mal... Samstag, 11. Juli 2015, 14.30–17.30 Uhr für Kinder von 6 bis 10 Jahren Anmeldung für Workshops unter: 07142 74-483 Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung am 24. April, 19 Uhr Öffnungszeiten Dienstag, Mittwoch, Freitag 14–18 Uhr Donnerstag 14–20 Uhr Samstag, Sonntag, alle Feiertage 11–18 Uhr Eintritt frei jeden letzten Freitag im Monat! Eintritt 6 €, ermäßigt 4 € Öffentliche Führungen 3 € zzgl. Eintritt Spezialführungen 5 € zzgl. Eintritt Finissage-Konzert 12 €, ermäßigt 10 € Private Gruppenführungen 55 € / 65 € zzgl. erm. Eintritt Führungen für Gruppen und Schulklassen nach telefonischer Vereinbarung Katalog zur Ausstellung 28 € Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483 Telefax 07142 74-446 http://galerie.bietigheim-bissingen.de galerie@bietigheim-bissingen.de