
Ort: Kunst - und Ausstellungshalle Bonn bis: 2009-08-23
Künstler: Arp, Artschwager, Beckmann, Bonnard, Brancusi, Braque, Calder, Cézanne, de Chirico, Delacroix, Delaunay, Dégas, Ernst, Fontana, Giacometti, van Gogh, Guston, Hodler, Kandinsky, Kelly, Kokoschka, Kounellis, Léger, Lehmbruck, Magritte, Maillol, Merz, Miró, Mondrian, Monet, Morandi, Picasso, Renoir, Richter, Rodin, Schlemmer, Sisley, Tanguy, Tapiès
Thema: Einen wahren Augenschmaus bietet das Gipfeltreffen der großen Maler und Bildhauer der Moderne – und erhellt dabei auch in einzigartiger Weise am Beispiel von rund 240 Gemälden, Skulpturen und Zeichnungen die Entwicklung vom Impressionismus bis zur Gegenwartskunst. Wie ein 'Who is Who' liest sich die Liste der Künstler, deren Werke aus dem Kunstmuseum Winterthur die Kunst- und Ausstellungshalle in Bonn vom 23. April bis 24. August 2009 präsentiert: Arp, Artschwager, Beckmann, Bonnard, Brancusi, Braque, Calder, Cézanne, de Chirico, Delacroix, Delaunay, Dégas, Ernst, Fontana, Giacometti, van Gogh, Guston, Hodler, Kandinsky, Kelly, Kokoschka, Kounellis, Léger, Lehmbruck, Magritte, Maillol, Merz, Miró, Mondrian, Monet, Morandi, Picasso, Renoir, Richter, Rodin, Schlemmer, Sisley, Tanguy, Tapiès und viele andere. Mit dieser hochkarätigen und geschlossenen Sammlung braucht das Kunstmuseum Winterthur den Vergleich mit international renommierten Museen wie dem Museum of Modern Art oder dem Guggenheim Museum nicht zu scheuen. Gerhard Richter bezeichnet das Kunstmuseum Winterthur gar als sein Lieblingsmuseum.
Ort: Kunst - und Ausstellungshalle Bonn bis: 2009-08-30
Künstler: Amedeo Modigliani
Thema: Amedeo Modigliani zählt zu den bedeutendsten Künstlern der Moderne und des 20. Jahrhunderts überhaupt. Seine Werke sind längst zu Ikonen im kollektiven Bildgedächtnis geworden. Mit einer umfangreichen Retrospektive will die Kunst- und Ausstellungshalle das Schaffen dieses bereits mit 35 Jahren verstorbenen Meisters würdigen. Modigliani, 1884 in Italien geboren, war Maler, Zeichner und Bildhauer. Seine wichtigsten Sujets waren Porträts und Akte. Daneben schuf er einige wenige Landschaftsszenen. Unübersehbar in seinen Werken sind die Bezüge zur Formensprache der Renaissance und des Manierismus. Er vereint expressionistische, kubistische und symbolistische Elemente, greift aber auch Formen aus der zu seiner Zeit populären afrikanischen Skulptur auf, die ihn aufgrund ihrer Idolhaftigkeit faszinierte. Er lässt sich keiner zeitgenössischen Stilrichtungen wie dem Kubismus oder dem Fauvismus zuordnen. Seine Werke belegen die lustvolle, unruhige Lebensweise eines Künstlers, der sich seiner Verletzbarkeit und Endlichkeit von Kindesbeinen an bewusst war und der die Euphorie des Rausches brauchte, um zu leben und zu arbeiten. Modigliani gelangen höchst individuelle, oft melancholisch stimmende Portraits, deren Kraft man sich kaum entziehen kann. Die Ausstellung orientiert sich eng am Lebensweg des Künstlers und spiegelt wichtige Einschnitte wider. Geplant ist eine umfassende Zusammenstellung von Gemälden, Zeichnungen und einigen Skulpturen aus den Jahren 1909 bis 1919, also fast aus der kompletten Schaffenszeit des Künstlers.
Ort: Kunst - und Ausstellungshalle Bonn bis: 2009-07-26
Künstler: Josef Sudek, Karel Hájek, Václav Jírů, Vilém Reichmann, Jan Reich,Jindřich Štreit, Frantisek Drtikol, Jaromír Funke, Jaroslav Rossler, Josef Koudelka, Jan Saudek
Thema: Ob klassische Bildreportage, Surrealismus, Realismus oder Avantgard- Fotografie – in allen Richtungen waren und sind tschechische Fotografen führend vertreten. Über 400 Fotografien illustrieren dies in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland ab dem 13. März 2009 und präsentieren ein historisches Mosaik vom Jahre 1900 bis zur Jahrtausendwende. Der besondere internationale Rang und Stellenwert der tschechischen Fotografen in der Fotogeschichte ist nicht nur der Verdienst berühmter Künstler wie Josef Sudek, Karel Hájek, Václav Jírů, Vilém Reichmann, Jan Reich oder Jindřich Štreit sowie Frantisek Drtikol, Jaromír Funke, Jaroslav Rossler, Josef Koudelka oder Jan Saudek, sondern auch einer ganzen Reihe jüngerer Fotografen. Neben diesen berühmten Namen werden auch Werke von weniger bekannten Fotografen den Facettenreichtum und die Innovation der tschechischen Fotografie verdeutlichen.
Ort: Kunst - und Ausstellungshalle Bonn bis: 2009-03-15
Künstler: Kunststudentinnen und Kunststudenten
Thema: Bereits zum achten Mal präsentiert die Kunst- und Ausstellungshalle den Bundeswettbewerb zur Förderung junger Künstlerinnen und Künstler. Er wird alle zwei Jahre von der Bundesministerin für Bildung und Forschung ausgelobt und vom Deutschen Studentenwerk organisiert. Studierende aller 24 Kunsthochschulen Deutschlands erhalten hier Gelegenheit, ihre Arbeiten unter professionellen Bedingungen zu präsentieren. Den Besuchern bietet sich die einzigartige Chance, sich über die aktuellen Positionen der jüngsten Künstlergeneration zu informieren.
Ort: Kunst - und Ausstellungshalle Bonn bis: 2009-03-15
Künstler: verschiedene
Thema: Legenden, Klöster und Paradiese# Die buddhistische Kunst Gandharas erscheint dem westlichen Blick seltsam bekannt, ihr westliches Erbe offenkundig. Gandhara bezeichnet eine Region im heutigen Pakistan und Afghanistan. Sie wurde einer größeren Öffentlichkeit bekannt, als die in Fels gehauenen größten Buddhastatuen der Welt in Bamiyan von den Taliban im März 2001 gesprengt wurden. Die Präsentation lässt das außergewöhnliche kulturelle Erbe dieser Region, einem Schmelztiegel der Kulturen, vor unseren Augen aufleben. Die Verbindung zahlreicher Kulturen erfolgte durch den Handel zwischen dem römischen Reich sowie Ost- und Südasien entlang der Seidenstraße. Auf diesem Weg verbreitete sich auch der aus Indien kommende Buddhismus. Zudem begründeten die großräumigen Eroberungen Alexanders des Großen den Einfluss der griechischen Kultur. Rund 270 einzigartige Objekte, darunter handwerklich meisterlich gefertigte Steinskulpturen, filigran ausgearbeitete Reliefs, kostbare Münzen und prachtvoller Goldschmuck entführen in die Blütezeit der Kunst Gandharas vom 1. bis 5. Jahrhundert nach Christi. Gemeinsam mit den Fachbereichen Informatik, Telekommunikation und Architektur der RWTH Aachen sollen ganz neue Wege der Ausstellungspräsentation beschritten werden. Geplant ist, die Fundorte der Exponate anhand modernster 3d-Rekonstruktion in der Ausstellung unmittelbar erlebbar zu machen. Auch die zerstörten Buddhastatuen aus Bamiyan sollen anhand dieser Technik wieder aufleben.
Ort: Kunst - und Ausstellungshalle Bonn bis: 2008-12-07
Künstler: verschiedene
Thema: Europa zur Zeit der Völkerwanderung# „Der römische Erdkreis stürzt.“ So lauteten 396 die entsetzten Worte des Kirchenvaters Hieronymus: Tatsächlich gehört die Zeit der Völkerwanderung vom 4. bis zum 6. Jahrhundert n. Chr. zu den dramatischsten Ereignissen der europäischen Geschichte. Tief greifende politische, soziale und kulturelle Umwälzungen erschütterten die spätantike Welt und lösten gewaltige Migrationsbewegungen barbarischer Völker aus. Der weite geographische Raum zwischen der Ostsee und dem Schwarzen Meer wurde zum Ausgangspunkt einer beispiellosen Neuverteilung der einzelnen Völker (Goten, Gepiden, Alamannen, Hunnen u.a.) über ganz Europa. Die in mehreren Wellen verlaufende Völkerwanderung besiegelte den Zusammenbruch des Weströmischen Imperiums. Auf seinem Boden entstanden ab dem 5. Jahrhundert germanisch-romanische Reiche, die die Kultur Europas im Mittelalter entscheidend prägten. Was setzte die gewaltigen Migrationsströme in Bewegung? Wer waren die Hauptakteure des Geschehens und welche Ziele verfolgten sie? Welche Konsequenzen ergaben sich daraus für das Römische Imperium und die angrenzenden Territorien? Die Ausstellung schickt die Besucher auf eine spannende Zeitreise in das Europa des 4. bis 6. Jahrhunderts n. Chr. und bietet eine systematische Darstellung dieser komplexen Ereignisse. Eine umfangreiche Auswahl von rund 1000 Exponaten – prachtvolle Waffen und Pferdegeschirre, edler Schmuck, Statussymbole und Gebrauchsgegenstände, kultische Objekte und kostbare Grabbeigaben – lässt die ferne Zeit der Völkerwanderung wieder aufleben. Mittels einer animierten Europakarte werden die Wanderbewegungen und Kriegszüge der einzelnen Völker in dem Zeitraum vom 2. bis zum 6. Jahrhundert n. Chr. visualisiert. Eine Ausstellung der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn in Zusammenarbeit mit dem Palazzo Grassi, Venedig und der École française de Rome. Parallel zu der Ausstellung in der Kunst- und Ausstellungshalle zeigt das Rheinische LandesMuseum Bonn vom 22. August bis 11. Januar 2009 „Die Langobarden und das Ende der Völkerwanderung”.