
03.05.2025 - 31.08.2025
SERIE & ZEICHEN - konzeptuelle Fotografie
Ort: KUNST & ARCHIV Hans-Peter Klie bis: 2024-08-11
Künstler: Hans-Peter Klie
Thema: Ausstellung "Trialog" in Kolochau (4. Mai - 11. August 2024) Der Begriff Trialog bezeichnet ganz allgemein den Austausch von drei Gruppen. Die Ausstellung besteht aus drei Elementen, die sich in Gegenüberstellung und Austausch gegenseitig erhellen und vertiefen: SCHLAFENDE HUNDE [di:ˈ vy:stə ˈvekst] Die Ausstellung verbindet die Objekte des Kunstgussmuseums Lauchhammer, Bronzegüsse und Gipsmodelle, mit Fotografien und Installationen von Hans-Peter Klie und schlägt damit eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft. IM UNGRUND [ain ˈhø:lənˈglaiçnis] Eine Ergänzung zur gleichnamigen Ausstellung von Hans-Peter Klie in Görlitz, anlässlich des 400. Todestag des Theo- und Philosophen Jakob Böhme. MEMORANDUM [valtˈainza:mkait] Der Wald als idyllisches und ewiges Ideal verknüpft mit der Einsamkeit des introvertierten romantischen Dichtertypus. "SCHLAFENDE HUNDE" wird als gesondertes Ausstellungsprojekt in vollem Umfang im Kunstgussmuseum Lauchhammer gezeigt - parallel zur Kolochauer Präsentation. Eröffnung ist in Lauchhammer am Samstag, 11. Mai, 16 Uhr. Ausstellung bis zum 11. August 2024. Die Projekte "TRIALOG" und "SCHLAFENDE HUNDE" werden unterstützt durch die Landkreise Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz, dem Kunstgussmuseum Lauchhammer, dem Amt sowie der Stadt Schlieben.
Ort: KUNST & ARCHIV Hans-Peter Klie bis: 2020-10-17
Künstler: Hans-Peter Klie
Thema: aus dem Anlass „5 Jahre in Kolochau“, wird er Ausschnitte seines fotografischen Werks der Jahre 1992 – 2002 zeigen. In diesen zehn Jahren entstanden rund 250 Fotoserien sowie Einzelarbeiten, die vorwiegend mit analogen, klassischen Techniken als Handabzüge auf Barytpapier umgesetzt wurden. In der aktuellen Präsentation, einem REMIX aus elf früheren Arbeiten, zeigt Klie diese in einem neuen Zusammenhang. Die Fotos zeigen dabei deutlich ihre Herkunft, bleiben aber Fragmente und werden zum Bestandteil von etwas Neuem, indem sie als Teil einer raumgreifenden Installation interpretiert werden. So findet sich neben einem Nachdenken über die Beziehung zwischen technischer und amorpher, idealer und natürlicher Form zugleich eine Suche nach dem Moment des Auratischen. Klie thematisierte und inszenierte in seinen früheren Arbeiten diesen Moment – mit Vorliebe in alltäglichen Objekten. In der Ausstellung werden die Fotoarbeiten somit als REMAKE gezeigt.
Ort: KUNST & ARCHIV Hans-Peter Klie bis: 2018-10-20
Künstler: Hans-Peter Klie
Thema: Die Ausstellung zeigt frühe und aktuelle Fotoarbeiten von Hans-Peter Klie. Er hat den Wechsel vom analogen Foto zur digital bearbeiteten Bilddatei seit den 90er Jahren mit philosophischen Reflexionen begleitet. Die„philosophischen Perspektiven“ seiner konzeptuellen Fotoserien und Objektinstallationen thematisieren das Medium Fotografie und eine eigentlich längst beantwortete Frage: Kann Fotografie „die Wahrheit sagen“, also die Realität objektiv wiedergeben?
Ort: KUNST & ARCHIV Hans-Peter Klie bis: 2016-10-01
Künstler: Hans-Peter Klie
Thema: Am 14. Mai 2016 eröffnet der Künstler Hans-Peter Klie sein Atelier und Kunstarchiv im südbranden-burgischen Dorf Kolochau, nahe Herzberg/Elster. Zur Eröffnung werden mit Beispielen aus vier Jahrzehnten seines künstlerischen Schaffens die wichtigsten Werkphasen seiner Arbeit in einer Zusammenfassung und Synopse gezeigt, die inhaltlich verbindende Elemente des komplexen Werks anschaulich macht. Klie beschäftigt sich in besonderem Maße mit philosophischen Themen in der Kunst. Sein Werk gliedert sich formal in sehr unterschiedliche Phasen – Malerei, Foto- und Videoarbeiten sowie Installationen bilden ein breites Spektrum an Ausdrucksformen. Verbindendes Element aller Abschnitte seiner Arbeit sind sprach-philosophische Gedankengänge, häufig werden Bild- und Textbeziehungen bildnerisch reflektiert. Aufgrund der Vielschichtigkeit kann sein Werk nicht eindeutig einem Stil zugeordnet werden – es bezieht sich aber auf grundlegende Positionen der Postmoderne. Den Auftakt bildet am Samstag, den 14. Mai um 16 Uhr ein Konzert in der Dorfkirche Kolochau. Die Eröffnung findet um 17.30 Uhr in den Ausstellungsräumen des Archivs statt. Eine Einführung in die Ausstellung gibt die Kunstwissenschaftlerin Barbara Straka aus Potsdam, ehemals Präsidentin der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Am Pfingstsonntag und -montag ist die Ausstellung von 11 bis 18 Uhr geöffnet, am Sonntag und Montag jeweils um 12 Uhr findet eine Führung statt.
Ort: KUNST & ARCHIV Hans-Peter Klie bis: 2014-06-22
Künstler: Hans-Peter Klie, Martin von Ostrowski
Thema: Für die aktuelle Ausstellung in Steglitz schaffen Klie und Ostrowski schaffen eine Installation für zwei Räume. Eine raumgreifende Skulptur mit 96 Faltkartons dominiert die große Galerie. Die Kartons sind bestückt mit Porträtfotografien und Figurensilhouetten, beleuchtet von nüchternen schwarzen LED-Lampen. Eine seltsame Anmutung geht von dem Arrangement aus und von den höchst expressiv, dramatisch und zugleich verklärt wirkenden Porträtfotos, die Klie von Ostrowski aufgenommen hat. Er zeigt ihn effektreich beleuchtet als „archetypische Künstlerpersönlichkeit“ in Konfrontation mit schwarzen oder umrisshaft schematisierten, ent-individualisierten Figuren, die Grundkonstellationen menschlicher Körpersprache durchdeklinieren. Ihre Entsprechung findet die große Installation in der kleinen Galerie, wo sich in vier großen Glasvitrinen 96 ONTO-Objekte aus vergangenen Epochen befinden, die das menschliche Sein bis heute betreffen: ein menschlicher Schädel, die Videorecorder-Fernbedienung, eine Graburne aus der Steinzeit, zwei Glasaugen, die Kfz-Verbandstasche, eine Bowlingkugel, zahlreiche Parfüm-Phiolen, eine Jesus-Tonfigur … Die Frage nach dem Sein der Dinge beantwortet sich im Sein der Menschen, in ihrer Existenz. Arbeiten von Hans-Peter Klie hängen aktuell u. a. in der Berlinischen Galerie im Rahmen der Sammlungspräsentation „Kunst in Berlin: 1945 bis heute". Erst vor drei Wochen eröffnete der Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt in Naumburg eine andere Ausstellung, die die beiden Berliner Künstler sowie Susanne Pomrehn in einer Trilogie vereinte. FAKTEN Galerie Schwartzsche Villa Grunewaldstraße 55 12165 Berlin-Steglitz Ausstellungsdauer: 7. Mai bis 22. Juni 2014 Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr Eintritt frei http://www.kultur-steglitz-zehlendorf.de/veranstaltungen.html Rahmenprogramm zur Ausstellung Dienstag, 20. Mai 2014, 19.30 Uhr Martin von Ostrowski Videoarbeiten: „Sonne im Westen“ www.martinvonostrowski.de http://www.kultur-steglitz-zehlendorf.de/content/einladung_ostrowski.pdf Freitag, 13. Juni 2014, 19.30 Uhr Hans-Peter Klie Tanzende Terzinen, Videosequenzen zur „Göttlichen Komödie“ www.hans-peter-klie.de/de/aktuelles http://www.kultur-steglitz-zehlendorf.de/content/einladung_klie.pdf
Ort: KUNST & ARCHIV Hans-Peter Klie bis: 2015-03-31
Künstler: Ausstellungstrilogie VERSTEHEN ZU VERSTEHEN Die Trilogie unterteilt sich in drei Einzelausstellungen: 17. April – 14. August 2014: Hans-Peter Klie „Wir Metaphysiker“ 21. August – 7. Dezember 2014: Martin von Ostrowski „Kopfmuster“ 13. Dezember 2014 – 31. März 2015: Susanne Pomrehn „In Between“ Naumburg, Nietzsche Dokumentationszentrum
Thema: In drei sehr unterschiedlichen, künstlerischen Positionen nähern sich die Künstler Klie, von Ostrowski und Pomrehn dem Werk des Philosophen Friedrich Nietzsche und setzen es in Zusammenhang mit einem ebenso kontroversen Denker: Ludwig Wittgenstein. Der Brückenschlag zwischen Kunst und Philosophie, zwischen Bild und Wort zeichnet das Werk Hans-Peter Klies schon seit Anbeginn aus, die Beschäftigung mit beiden Philosophen ebenfalls. Den Höhepunkt bildete seine Ausstellung „Philo so und so phie“ (2006) zum internationalen Wittgenstein Symposion in Passau. Martin von Ostrowski ist stärker in der Malerei verhaftet, die Rolle des zerfließenden Ichs und das Überwinden der Grenzen der personalen Identität, ist sein Thema. Susanne Pomrehn seziert mit dem Skalpell reale Papierabzüge von Fotografien unterschiedlicher Herkunft, dreht und wendet diese Fotoschnitte und setzt sie unterschiedlich wieder zusammen, so dass räumliche Objekte entstehen. Die Ausstellungstrilogie findet anlässlich des 170. Geburtstags von Friedrich Nietzsche statt. Der moderne, architektonisch herausragende Bau des Nietzsche Dokumentationszentrums befindet sich unmittelbar neben dem Wohnhaus, in dem Nietzsche die letzten Jahre seines Lebens verbrachte.
Ort: KUNST & ARCHIV Hans-Peter Klie bis: 2014-08-14
Künstler: Hans-Peter Klie
Thema: In der dreiteiligen Installation siedelt an der Schnittstelle zwischen Kunst und Philosophie. In „Wir Metaphysiker" wird eine freundschaftliche Dreiecksbeziehung konstruiert, ein semiotisches Dreieck, das Friedrich Nietzsche, Ludwig Wittgenstein und Giorgio de Chirico verbindet. Die zwei Denker und der Künstler, die allesamt Grenzgänger zwischen Kunst und Philosophie waren, werden die Eckpositionen dieses Dreiecks einnehmen. In der Ausstellung sind sie Teil einer Simulation. Die Inszenierung mit Bildern, Texten und Objekten wird diese freundschaftliche Beziehung "belegen". Sie begegnen sich in einem fiktiven Erzählraum. Das, was dort passiert, erscheint paradox, eröffnet aber erhellende Perspektiven für das Verständnis der drei Protagonisten. Wand- und Bodeninstallation mit Texten, Bildern und Objekten