
Ort: Städtische Galerie Überlingen bis: 2020-10-04
Künstler: Otto Dix, Werner Gürtner, Siegfried Lauterwasser, Victor Mezger, Barbara Michel-Jägerhuber
Thema: Die Mitglieder des Viererbundes – die Narrenzünfte von Überlingen, Elzach, Oberndorf und Rottweil – präsentieren in dieser Ausstellung die Urform der schwäbisch-alemannischen Fasnet mit ihrer Geschichte und ihren Geschichten. Seit jeher sind Besenwirtschaften Teil der Fasnet. Ein inzwischen in Überlingen legendärer „Besen“ wird in der Ausstellung weitgehend original nachgebildet und macht beispielhaft den Charme und die Einzigartigkeit solcher Lokale auf Zeit erlebbar. Die Formenvielfalt und Farbigkeit der Narrenkostüme hat viele Künstler von regionaler wie nationaler Bedeutung inspiriert. Vertreten sind u. a. Viktor Mezger, Werner Gürtner, Barbara Michel-Jägerhuber und Siegfried Lauterwasser, aber Otto Dix.
Ort: Städtische Galerie Überlingen bis: 2019-10-06
Künstler: Dalí
Thema: Salvador Dalí zählt zu den populärsten und rätselhaftesten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung der Städtischen Galerie Überlingen ist die erste Dalí-Schau in Süddeutschland, die sich seit 1989 systematisch dem Leben und Werk des exzentrischen Spaniers widmet. Ausgewählte Bilder, Skulpturen, Fotografien, Grafiken, Objekte und Dokumente sowie ein Film ermöglichen einen neuen Blick auf das künstlerische Schaffen und den Lebenskünstler Dalí, der sich seinem Publikum stets als Kunstfigur und Performance-Künstler avant la lettre präsentierte.
Ort: Städtische Galerie Überlingen bis: 2017-10-15
Künstler: Lenk, Mende
Thema: Anlässlich des 70. Geburtstages von Peter Lenk zeigt die Städtische Galerie „Fauler Pelz“ in Überlingen vom 2.6. bis zum 15.10.2017 eine Werkschau des Bildhauers mit Arbeiten von den 1980er Jahren bis heute. Zu sehen sind rund 60 Skulpturen und Entwürfe aus allen Schaffensphasen, darunter zahlreiche Einzelfiguren und Details von Werken im öffentlichen Raum. Unter anderem werden die überlebensgroßen Originale von „Papst“ und „Kaiser“ gezeigt, deren Abgüsse in den Händen der „Imperia“ hoch über dem Konstanzer Hafen sitzen. Wegen einer Falschmeldung der Bild-Zeitung musste ihre Präsentation in Konstanz abgebrochen werden. Um den Besucherinnen die Zusammenhänge anschaulich zu machen, in dem die ausgestellten Werke stehen, sind ihnen eigens für die Ausstellung angefertigte Fotografien von Achim Mende zugeordnet. Sie zeigen die Werke im öffentlichen Raum, etwa den „Wieland‘schen Esel“ auf dem Marktplatz von Biberach/Riß. Mit seinen häufig provozierenden Werken nimmt Peter Lenk vor allem Wirtschaftsleute und Politiker sowie etablierte Kulturschaffende aus Vergangenheit und Gegenwart mit Ironie und Witz aufs Korn und verspottet gesellschaftliche Missstände. Der 1947 in Nürnberg geborene Künstler lebt und arbeitet in Bodman-Ludwigshafen am Bodensee.
Ort: Städtische Galerie Überlingen bis: 2017-05-21
Künstler: Lauterwasser
Thema: Seit 150 Jahren sind Mitglieder der Familie Lauterwasser als professionelle Fotografen tätig – mittlerweile in der fünften Generation. Das im Jahr 1867 in Überlingen gegründete und bis heute bestehende Foto-Atelier zählt zu den ältesten in Deutschland. Die Schwerpunkte der rund 300 Arbeiten umfassenden Ausstellung „Lauterwasser. 150 Jahre Fotografie“ bilden Portraits von 1870 bis heute, das Motiv Wasserspiegelungen und die 150jährige Geschichte der Überlinger Uferpromenade. Weitere Themen sind der Überlinger Schwertletanz, Trachten, Fasnet, der Bodensee und Segeln. Persönliche Sujets wie etwa Musikerportraits und Schwingungsbilder runden die Ausstellung ab, die vom 8.4. bis zum 21.5.2017 in der Städtischen Galerie „Fauler Pelz“ Überlingen zu sehen ist. Die Fotografen Alexander Lauterwasser sen. (1846-1923) eröffnete 1867 das Foto-Atelier in Überlingen. Mit seinen Portrait- und Familienaufnahmen sowie Ansichten von Überlingen und dokumentarischen Aufnahmen historischer Ereignisse legte er den Grundstock zu dem umfangreichen Lauterwasser-Archiv. Seine beiden Söhne erlernten ebenfalls das Fotohandwerk: Alexander Lauterwasser jun. (1878-1933) setzte das Werk seines Vaters in Überlingen fort. Eugen Lauterwasser (1898-1936) zog nach Frankfurt und wurde dort ein bekannter Portraitfotograf. Alexanders Sohn Siegfried Lauterwasser (1913-2000) übernahm 1934 das väterliche Fotogeschäft, nachdem er bei seinem Onkel Eugen die Lehre abgeschlossen hatte. 1949 trat er der Gruppe „fotoform“ bei, deren Mitglieder die „subjektive Fotografie“ vor allem als künstlerische Aufgabe verstanden; 1999 erhielt er mit der Gruppe den Kulturpreis der Deutschen Gesellschaft für Photographie. Von 1952 bis um 1990 gehörte er im Bereich der klassischen Musik zu den international führenden Fotografen. Er schuf zahlreiche Musiker- und Dirigentenportraits, u. a. von Herbert von Karajan und Leonard Bernstein. Sein Sohn Alexander und seine Tochter Katharina wurden ebenfalls Fotografen. Alexander Lauterwasser (* 1951) studierte zunächst Philosophie und Psychologie. Durch seine Beschäftigung mit Kymatik, d. h. der Visualisierung von Klängen und Wellen, und deren Dokumentation kam auch er schließlich zur Fotografie. Buchveröffentlichungen, Ausstellungen sowie Konzerte mit Live-Projektionen von WasserKlangBildern ergänzen seine Tätigkeit. Nach dem Studium der Graphik und Malerei übernahm die Fotografenmeisterin Katharina Lauterwasser-Stielow (* 1953) 1995 den elterlichen Betrieb. Sie deckt das breite Spektrum der Portraitfotografie ab. Darüber hinaus dokumentiert sie, der Familientradition folgend, die Geschichte Überlingens. Zudem widmet sie sich fotografisch der Bodenseelandschaft und dem Motiv Wasserspiegelungen. Auch ihre beiden Kinder sind der Fotografie treu geblieben. Florian Stielow (* 1979) ist nach der Ausbildung zum Mediengestalter Bild & Ton seit 2003 als Regisseur, Fotograf, Kameramann und Videoeditor bei internationalen Sportevents sowie Konzertproduktionen tätig und arbeitet mit vielen internationalen Firmen und TV-Sendern zusammen. Anna Lauterwasser (* 1981) machte zunächst die Ausbildung zur staatlich geprüften Fototechnischen Assistentin und erwarb dann den Gesellenbrief im Fotografenhandwerk. Sie widmet sich der digitalen Bildbearbeitung und Gestaltung, ist aber auch Portraitfotografin mit den Schwerpunkten Hochzeit sowie Glamour und Beauty.
Ort: Städtische Galerie Überlingen bis: 2016-11-13
Künstler: Schadeberg
Thema: Jürgen Schadeberg gehört zu den großen Fotografen des 20. Jahrhunderts. Er wurde 1931 in Berlin geboren und arbeitete bereits als Jugendlicher für die Deutsche Presseagentur. 1950 emigrierte er nach Südafrika, wo er bis 1964 und ab 1985 in berühmt gewordenen Serien das Leben der Menschen während des Apartheidregimes porträtierte. Die Begegnung mit Nelson Mandela ließ Schadeberg zu einem wichtigen Fotografen der Antiapardheitsbewegung werden. Mit Aufnahmen, die im Westen nachhaltig wirkten, begleitete er den Weg ganzer Generationen im Kampf gegen die weiße Unterdrückung. Schadebergs Arbeiten gehören der sozialkritischen Dokumentationsfotografie an. Bis heute ist sein fotografischer Blick journalistisch geblieben, seine Bilder leben vom schnellen Zugriff und der spontanen Entscheidung für das Motiv. Mit großer Sicherheit findet er stets eine große Komposition: „Das Ganze ist arrangiert, ohne dass ich eingreife“, sagt Schadeberg. Seit Beginn steht der Mensch mit seiner Persönlichkeit und Würde im Mittelpunkt des fotografischen Interesses. Dies gilt auch für die Serie, die der Künstler „The Europeans – a celebration“ nennt. Seit den 1960er Jahren bereiste Schadeberg die Länder Europas und schuf eine umfangreiche Fotoserie über die Menschen dieses Kontinents. Der Blick in die Augen des Gegenübers, auf Feste, Märkte und das private wie öffentliche Leben zeichnet ein einmaliges Bild Europas und seiner Menschen – eine Hommage an die Vielfalt und die Lebendigkeit des Kontinents im Angesicht großer gesellschaftlicher Veränderungen.
Ort: Städtische Galerie Überlingen bis: 2016-09-11
Künstler: Michael Martin
Thema: Mit der Ausstellung "Planet Wüste" nimmt Michael Martin – der weltweit renommierteste Wüstenfotograf – die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise vom Nordpol bis zum Südpol. In atemberaubenden, großformatigen Bildern stellt er die vier Zonen extremen Klimas vor, die sich um die Erde ziehen und zeigt, wie sich Pflanzen, Tiere und Menschen an die schwierigen Lebensbedingungen angepasst haben. Die Erde ist ein Wüstenplanet. Zwar sind fast drei Viertel der Erde von Ozeanen bedeckt, doch betrachtet man nur die Kontinente, dominieren die Wüsten. Nahezu die Hälfte der Landoberfläche unseres Planeten ist von Trocken- und Kältewüsten bedeckt. Über fünf Jahre war der weltweit renommierteste Wüstenfotograf und Autor Michael Martin unterwegs, um die faszinierenden Landschaften und Lebensräume der Wüsten und Polarregionen unserer Erde zu erkunden. Auf 40 abenteuerlichen Expeditionen durchquerte er Eiswüsten wie die Nordpolargebiete, Grönland oder die Antarktis und bereiste Trockenwüsten, wie die Sahara, Gobi, Namib oder Atacama – mal mit dem Motorrad oder auf Kamelen, mit dem Hundeschlitten, im Helikopter oder auf Skiern.
Ort: Städtische Galerie Überlingen bis: 2015-10-04
Künstler: Wenk
Thema: „Seine Bilder sind gemalte Hymnen an die Natur und ihre tausend Wunder. Er malt das Meer in seiner tosenden Wut und seinem keuschen Frieden. Er beseelt das Meer. Wenn man eines dieser Meisterwerke erst einmal ins Auge gefaßt hat, dann vergißt man auf einige Zeit alles andere und versinkt ganz in die träumende Pracht dieser menschenleeren Meeresküsten, dieser tausendfach bewegten Brandungen ...“, schrieb 1912 ein Kunstkritiker anlässlich einer Ausstellung mit Gemälden Albert Wenks in Hamburg-Altona. Der 1863 in Bühl geborene Maler studierte in Antwerpen, Düsseldorf und Karlsruhe. Von 1895 bis zu seinem Tod 1934 lebte und arbeitete er in München. Bevorzugt malte Wenk den Dreiklang von Wasser, Luft und Felsen, den er an italienischen und bretonischen Küsten, an der Nordsee, aber auch am Bodensee fand. Dabei ging es ihm nicht um naturnahe Abbildung, sondern um Stimmungen und Atmosphäre. Die Sehnsüchte, die Wenks Bilder beim Publikum weckten, machten den Maler zu Lebzeiten sehr bekannt. Seine Vorliebe für die Insel Capri, deren Schönheit er in zahlreichen Gemälden festhielt, trug ihm den Spitznamen „Capri-Wenk“ ein. In Kooperation mit dem Stadtgeschichtlichen Institut Bühl zeigt die Städtische Galerie „Fauler Pelz“ Überlingen mehr als 60 Gemälde und Ölstudien aus allen Schaffensphasen Albert Wenks. Seine Gemälde sind Leihgaben des Kooperationspartners und privater Sammler. Landschaftsdarstellungen aus dem Besitz der Stadt Überlingen ergänzen die Präsentation.
Ort: Städtische Galerie Überlingen bis: 2014-11-02
Künstler: De Muynck
Thema: Zeitgleich präsentieren die Städtische Galerie Überlingen und walz kunsthandel in einem gemeinsamen Projekt unterschiedliche Werkgruppen der belgischen Malerin und Multimediakünstlerin Rita de Muynck. In der Städtischen Galerie zeigt die Ausstellung „Unter die Haut. Rita de Muynck und die Kunst des Archaischen“ großformatige Gemälde, Installationen und Bildwerke. De Muyncks Auseinandersetzung mit der Archaik machen Gegenüberstellungen mit afrikanischer Kunst und frühgeschichtlichen Idolen aus dem Mittelmeerraum anschaulich. Bei walz kunsthandel (Bahnhofstr. 14) sind rund 60 malerische und grafische Arbeiten in der Ausstellung „Under The Skin. Von Rotkäppchen, Wölfen und anderen Kreaturen“ zu sehen, in deren Mittelpunkt die Auseinandersetzung mit Märchen, Traum und Mythos steht.
Ort: Städtische Galerie Überlingen bis: 2014-06-29
Künstler: Fähnle
Thema: Der 1903 in Flein bei Heilbronn geborene und 1968 in Stuttgart verstorbene Maler, Zeichner und Grafiker Hans Fähnle gehört zu den Künstlern der „verschollenen Generation“. Die Ausstellung spannt den Bogen von Fähnles frühen, impressionistisch beeinflussten Werken der 1920er Jahre über die expressiven und surrealen Arbeiten bis zu den Abstraktionen der 1960er Jahre. Ihr inhaltliches Spektrum umfasst die vom Künstler bevorzugten Themen: menschliche Figur, Interieur, Landschaft, Akt, Blumen und Religion. Trotz abstrakter Tendenzen und surrealer Werkgruppen blieb der „expressive Realist“ zeitlebens der Welt des Gegenständlichen verpflichtet und suchte das Existenzielle in seiner Malerei. In der Ausstellung sind Leihgaben aus Privatsammlungen u.a. in London, Heidelberg und der Schweiz zu sehen. Am Sonntag, 06.04., 04.05., 01.06. und 22.06.2014, führt die Ausstellungskuratorin Dr. Ulrike Niederhofer jeweils um 15:30 Uhr durch die Präsentation in der Städtischen Galerie. Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Stadt Überlingen und des Kreiskulturamts Bodensee in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Galerie Fähnle e.V. Sie wird gefördert durch OEW, Sparkasse Bodensee und Bürgersinn Überlingen e. V. Unter dem Titel „Hans Fähnle (1903-68). Überlingen – Landschaft am See“ zeigt die Galerie Fähnle (Goldbacher Str. 70, Überlingen. Geöffnet Samstag und Sonntag 14:00-17:00 Uhr) zeitgleich Landschaften von Hans Fähnle, die er in der unmittelbaren Umgebung seines Elternhauses in der Goldbacher Straße gemalt hat.
Ort: Städtische Galerie Überlingen bis: 2013-10-06
Künstler: Lauterwasser
Thema: Der 1913 in Überlingen geborene Siegfried Lauterwasser gehört zu den herausragenden deutschen Photographen des 20. Jahrhunderts. International berühmt sind seine Aufnahmen aus der Welt der Oper und klassischen Musik. Rund 150 ausgestellte Arbeiten vom Frühwerk der 1930er- bis zum Spätwerk der 1990er-Jahre geben Einblick in den photographischen Kosmos Siegfried Lauterwassers und seine Themen: Überlingen und Bodenseelandschaft, Kunstgeschichte, Dirigier- und Bühnenphotos, Portraits aus der Welt der klassischen Musik sowie experimentelle Werke, die er als Mitglied der avantgardistischen Künstlergruppe „fotoform“ schuf. Siegfried Lauterwasser (1913-2000) kam 1913 als Sohn des Photographen Alexander Lauterwasser in Überlingen zur Welt und übernahm nach dem Tod des Vaters als Zwanzigjähriger das Photogeschäft, das sein Großvater Alexander bereits 1867 als erstes Geschäft dieser Art in Überlingen eröffnet hatte. Damit setzte er die Tradition seiner Vorfahren als optischer Chronist von Ansichten und Ereignissen seiner Heimatstadt und der Bodenseelandschaft bis hin in den Schwarzwald und die nahe Schweiz fort. Die zahlreichen Photos in Publikationen zur Kunstgeschichte des Bodenseeraumes weisen ihn zugleich als hoch geschätzten handwerklichen Meister seines Fachs aus. Schon früh entwickelte er seine eigene subjektive Sichtweise und wurde Mitglied in der 1949 gegründeten avantgardistischen Gruppe „fotoform": Photographie wird nicht mehr als „objektives Abbild der Welt" verstanden, sondern durch die besondere Wahl von Perspektive, Licht und Form als betont subjektiv-künstlerisch gestaltendes Ausdrucksmittel. 1999 erhielt Siegfried Lauterwasser als Mitglied der Gruppe „fotoform" den Kulturpreis der Deutschen Gesellschaft für Photographie. Durch die frühe Begegnung mit den Brüdern Wieland und Wolfgang Wagner kam Siegfried Lauterwasser 1952 als Photograph nach Bayreuth, wo er bis 1987 Festspielphotograph aller Inszenierungen und Mitwirkenden war. Das Tor zur Welt der Musik war damit geöffnet. Siegfried Lauterwasser war über Jahrzehnte hinweg bevorzugter Photograph von Herbert von Karajan und über 20 Jahre lang Photograph der Salzburger Osterfestspiele. Die Liste der Begegnungen, dokumentiert in eindrucksvollen Künstlerportraits und Dirigierphotos, enthält alle großen Dirigenten, Instrumentalsolisten, Sängerinnen und Sänger der klassischen Musik in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Bei aller Weltläufigkeit hat Siegfried Lauterwasser nie den Blick für seine Heimatstadt und die Bodenseelandschaft verloren und war hier bis ins hohe Alter mit dem Photoapparat unterwegs. Das zeitliche Spektrum der von Alexander Lauterwasser kuratierten Ausstellung reicht von frühen Aufnahmen der 1930er- bis zum Spätwerk der 1990er-Jahre. Mit wenigen Ausnahmen handelt es sich um originale Handvergrößerungen von Siegfried Lauterwasser.
Ort: Städtische Galerie Überlingen bis: 2013-06-23
Künstler: Mende, Achim
Thema: Die erste Einzelausstellung Achim Mendes ist aktuelle Werkschau und Retrospektive zugleich. Sie macht nachvollziehbar, woher die unverkennbare Bildsprache des Überlinger Fotografen kommt. Zu sehen ist eine Top-Auswahl aus 40 Jahren „Mende-Fotografie“ mit Aufnahmen von Traumdestinationen – Afrika, Arktis, Australien, Sahara, Seychellen, Südsee – und aus 10 Jahren Fotografie am Bodensee. Der Rückblick reicht bis zu den Anfängen, als sich der junge Achim Mende (*1963) für die Astronomie zu begeistern begann. Von seiner selbstgebauten Sternwarte aus entdeckte er den Sternenhimmel und zog dann mit seinem Schulfreund Michael Martin aus, um Afrika zu erkunden. Bis heute sind die Astronomie, das südliche Licht und der Blick aus der Vogelperspektive die zentralen Themen geblieben. Seine ganz eigene Art der Luftbildfotografie machten Mende bekannt – heute ist er damit weltweit unterwegs, um die Erde aus völlig neuen Perspektiven zu entdecken, die er auch in atemberaubenden großformatigen Landschaftspanoramen festhält.
Ort: Städtische Galerie Überlingen bis: 2012-11-11
Künstler: Klaus Schultze, Nica Haug
Thema: Der 1964 mit dem Bayerischen Staatspreis ausgezeichnete Künstler Klaus Schulze und die Künstlerin Nica Haug sind mit ihren unverwechselbaren Arbeiten in zahlreichen europäischen Sammlungen vertreten. Vom 14. Juli bis zum 11. November 2012 zeigt die Städtische Galerie Überlingen rund 120 Arbeiten aus verschiedenen Werkphasen der beiden international bekannten Keramiker, die einen Überblick über die vielgestaltigen Œuvres der beiden Künstler geben. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 14:00 – 18:00 Uhr / Samstag, Sonntag, Feiertag 11:00 - 13:00 Uhr und 14:00 – 18:00 Uhr Eintritt: 1 Euro/Ermäßigungen
Ort: Städtische Galerie Überlingen bis: 2012-06-24
Künstler: Edelgard Brecht, Andreas Dierig, Anna Dierig
Thema: Edelgard Brecht, Andreas Dierig und Anna Dierig waren u.a. bereits in der Ausstellung „Art en Capitale“ im Pariser Grand Palais vertreten. Sie sind fasziniert vom Werkstoff Glas, der seit Jahrtausenden die Phantasie von Künstlern beflügelt. Andreas und Anna Dierig zeigen in der Ausstellung der Städtischen Galerie Überlingen originär für das Material Glas entworfene Arbeiten. Edelgard Brecht ist sowohl mit Aquarellen als auch mit deren Umsetzungen in Glas vertreten, die in kreativer Zusammenarbeit mit Andreas Dierig entstanden sind. Durch seine Brillanz eröffnet das Glas der Malerei mit Wasserfarben neue Horizonte. Die verschiedenartigen Objekte fangen das Licht ein, das vielfältig bricht, fallend durchscheint oder matt schimmert und Rhythmen erzeugt. Die glühenden Töne des Glases schaffen lebhafte, malerische Texturen. Öffnungszeiten: Dienstag - Freitag 14:00 Uhr - 17:00 Uhr Samstag, Sonn- und Feiertag 11:00 Uhr - 17:00 Uhr Eintritt: € 1,00 / Ermäßigungen
Ort: Städtische Galerie Überlingen bis: 2011-07-09
Künstler: Giacomo Raffaelli, Antonio Aguatti, Marcello Provenzale, Valerio Zuccato, Francesco Ferrucci, William Blake Richmond, Fritz Geiges
Thema: Der kostbarsten Gattung der europäischen Malerei – dem Mosaik – widmet sich eine einzigartige Ausstellung in Überlingen am Bodensee. Vom 16.7. bis zum 9.10.2011 sind in der Städtischen Galerie Überlingen rund 100 sakrale und profane Mosaiken, Mosaikfragmente und -entwürfe zu sehen. Einzelne mittelalterliche Werke aus dem Vatikan werden zum ersten Mal der Weltöffentlichkeit präsentiert. Die Exponate aus Rom, Florenz und London sowie aus namhaften deutschen Museen geben Einblick in die kunst- und kulturgeschichtliche Entwicklung des Mosaiks vom frühen Christentum bis zur beginnenden Moderne. Zugleich führen sie unterschiedliche Techniken vor Augen – das klassische, seit der Antike gebräuchliche Mosaik aus rechteckigen Steinchen, das im späten 18. Jahrhundert in Rom entwickelte Mikromosaik aus geschnittenen Glasfäden sowie die besondere Form des Florentiner Mosaiks aus passgenau geschnittenen und fugenlos versetzten natürlichen Gesteinen. Zu den herausragenden Werken der Ausstellung zählen das frühchristliche Mosaik des „Hl. Petrus“ (um 440/450), das gegen 1600 in Pietra Dura-Technik für die Florentiner Fürstenkapelle hergestellte Porträt des toskanischen Großherzogs Cosimo I., die im frühen 19. Jahrhundert von Antonio Aguatti mit Mikromosaik verzierte Schmuckgarnitur der Königin von Neapel, Caroline Bonaparte, und nicht zuletzt die um 1900 von William Blake Richmond geschaffenen großformatigen Mosaikentwürfe für den Chor der Londoner St Paul’s Cathedral. Informationen zur Ausstellung Titel Europäische Mosaikkunst vom Mittelalter bis 1900 Meisterwerke aus dem Weltkulturerbe Vatikan & Petersdom und aus europäischen Museen Laufzeit 16. Juli bis 9. Oktober 2011 Ort Städtische Galerie Überlingen (Landungsplatz / Seepromenade 2. D-88662 Überlingen) www.staedtischegalerie.de Öffnungszeiten montags bis sonntags und feiertags 10:00 bis 13:00 und 14:00 bis 18:00 Uhr Eintritt € 6,50 / Ermäßigungen Förderer Art Mentor Foundation Lucerne, Sparkasse Bodensee, Sparkassenverband Baden-Württemberg Medienpartner SÜDKURIER
Ort: Städtische Galerie Überlingen bis: 2010-10-10
Künstler: Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Napoleonmuseum Thurgau, Schloss & Park Arenenberg
Thema: Rund 120 selten gezeigte Gemälde, Papierarbeiten, Möbel, Schmuck, Mode und Gebrauchs-gegenstände von der Roman-tik, über den Impressionismus bis zur Décadence sind in der diesjährigen Sommerausstellung der Städtischen Galerie Überlingen zu sehen. Gezeigt werden u. a. Werke von Daumier, Pissarro, Degas, Toulouse-Lautrec, Kandinsky und Marc ebenso wie Spitzenobjekte vom französischen Kaiserhof, unter ihnen Kostbarkeiten aus dem persönlichen Besitz der Kaiserin Eugénie. Die gattungsübergreifende Auswahl und Präsentation lassen Paris – die facettenreiche europäi-sche Kulturmetropole des 19. Jahrhunderts – und den sich wandelnden Zeitgeist erlebbar werden./Öffnungszeiten Dienstag - Sonntag und Feiertag 10-13 Uhr und 14-18 Uhr/Eintritt € 6,00 (Ermäßigungen)/ Info www.ueberlingen.de
Ort: Städtische Galerie Überlingen bis: 2009-09-13
Künstler: Degas, Whistler, Cassatt, Eishi, Hiroshige, Hokusai, Kiyonaga, Utamaro.
Thema: 2009 feiert die Kunstwelt den 175. Geburtstag von Edgar Degas (1834–1917) und James McNeill Whistler (1834–1903). Die Auseinandersetzung der beiden großen Maler und Grafiker mit japanischer Kunst steht im Mittelpunkt der Ausstellung „Impressionismus und Japanmode“. Zum ersten Mal sind unter diesem Aspekt mehr als 100 Gemälde, Aquarelle, Handzeichnungen und Druckgrafiken der beiden Künstler einander gegenüber gestellt. Durch die Einbeziehung von Kunst und Kunstgewerbe aus Japan macht die Ausstellung sowohl Unterschiede als auch Gemeinsamkeiten in Degas’ und Whistlers Umgang mit der fernöstlichen Kunst unmittelbar augenfällig. Eine Ausstellung der Städtischen Galerie Überlingen in Kooperation mit Hunterian Museum and Art Gallery, Glasgow, unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 10-13 Uhr und 14-18 Uhr
Ort: Städtische Galerie Überlingen bis: 2008-10-26
Künstler: Bogomasow, Gontscharowa, Kakabadse, Lebedew, Nemuc
Thema: Erstmals sind im Süden Höhepunkte der größten Privatsammlung russischer Kunst in Deutschland zu sehen. Die Ausstellung setzt Ikone, Avantgarde und Moderne eindrucksvoll miteinander in Beziehung.