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Ausstellung

chirping sharply quite loudly – Ausstellung in Hamburg

chirping sharply quite loudly
Drawing Room freut sich auf Jakob Spengemanns Ausstellung „chirping sharply quite loudly“. Zu sehen (und zu hören) sind Nester und eine neue Werkreihe von drip paintings mit musikalischen Anweisungen, die den Ausstellungsraum in einen performativen Ort verwandeln, in dem sich tierische und menschliche Handlungen und Klänge verschränken.
Spengemans Ausgangspunkt für die drip paintings ist die Arie des Vogelfängers aus Mozarts Zauberflöte und deren Spielanweisungen. Für diesen neuen Werkblock kombinierte Spengemann verschiedene Referenzen, mit denen wir uns der „Verschriftlichung“ von Tönen nähern: musikalische Vortragsbezeichnungen, Sprachbilder aus Kunst und Lyrik, wissenschaftliche Begriffe und Zitate aus der Popkultur. Daraus hat der Künstler eine charmante Partitur entwickelt, bei der nicht die Deutungshoheit der Begriffe im Vordergrund steht, sondern ihr Potenzial zur Mehrdeutigkeit. So bedeutet etwa „con ebollizione“ in der Musik – wörtlich „in Aufruhr“ – eine bestimmte Spielweise. Ohne die konkreten Noten gelesen, lässt sich derselbe Ausdruck in einem anderen Kontext jedoch auch als Kommentar verstehen, der über das rein Musikalische hinausweist.

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