Auktion Auktionshaus Galerie Jutta Kabuth
Die aktuelle Ausstellung präsentiert mit der Retrospektive Ernst Eichinger ausgewählte Arbeiten aus dem Nachlass des bedeutenden Münchener Künstlers.
Eichinger, geboren 1929 in Würzburg, 2015 verstorben in Limburg an der Lahn, beschäftigte sich mit Malerei, Zeichnung, Assemblagen, Kunst am Bau und Illustrationen.
Nach seinem Philologie Studium an den Universitäten Bamberg und Regensburg, studierte er von 1950 bis 1955 an der Akademie der Bildenden Künste München bei Professor Franz Nagel, dass er mit seinem Diplom abschloss.
Von 1973 bis 1992 war er Dozent der Kunst an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.
Ausgedehnte Studienreisen führten den Künstler Anfang der 1950er Jahre nach Italien, insbesondere nach Sizilien, aber auch auf den Balkan, nach Spanien und Frankreich.
Seit 1955 stellte Ernst Eichinger als jurierter Teilnehmer regelmäßig bis 2011, dem Ende dieser Ausstellung, in der „Großen Kunstausstellung München“ im Haus der Kunst aus.
Er war seit 1958 Mitglied der Münchener Secession und seit 2013 erstes Ehrenmitglied.
Die Ausstellung zeigt in Auszügen seinen Wechsel vom Informel zu konstruktiver Assemblage (1950er–1970er), der Dekonstruktion der Bildgrenzen der 1980er mit seinen Shaped Canvases bis hin zu seinem konzeptuellen Spätwerk, das eine Symbiose aus Text und Farbe verbildlicht.
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