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Ausstellung

Thomas Huber – Ausstellung in Düsseldorf

Thomas Huber
Thomas Huber

27. Oktober bis 22. Dezember 2007
Eröffnung: 26. Oktober 2007, 19-22 Uhr

Thomas Huber, 1955 in Zürich geboren, gehört einer Generation von
Künstlern an, deren Ausbildung gegen Anfang der 80er Jahre stark
konzeptuell geprägt war. Seine Malerei ist noch heute bestimmt von
einer intellektuellen Auseinandersetzung mit Kunst. So schreibt er
Texte über seine Bilder oder hält Reden in seinen Ausstellungen.
Dadurch erschließen sich Sinngehalt und Aussage der Szenarien, die den
gegenständlichen Gemälden zugrunde liegen. Text und Rede erfüllen den
Bildraum mit Handlung und die Dinge im Bild mit Bedeutung. Wort und
Bild greifen somit ineinander und bleiben dennoch jeweils eigenständig.

Hubers Bilder reflektieren immer die Malerei als solche, setzen sich
also mit der Fra­ge nach dem im Bild Dargestellten auseinander.
Thematisch handeln seine Gemäl­de immer von Kunst, etwa von den
Problemen des Malens, der Perspektive, des Raums, der Figuren im Bild
oder der Frage der Repräsentation.

Sinnzusammenhänge, die außerhalb des Bildgeschehens angesiedelt sind,
kommen für ihn nicht in Frage. Der Sinn von Kunst kann nur in der
Kunst selbst gefunden wer­den. Thomas Huber hat in seinen Reden und
Texten einen Sprachduktus gefunden, der den Zuhörer und Leser Schritt
für Schritt durch die imaginären Bildräume beglei­tet. Wer in Thomas
Hubers Gedankenwelt eintritt, nimmt teil an seinen Gedanken über die
Möglichkeiten der Kunst.

Zuletzt waren im Rheinland Thomas Hubers Bilder (Gemälde) 2004 in
einer großen Retrospektive in den Krefelder Kunstmuseen zu sehen. 2008
wird das Museum Marta in Herford eine umfangreiche Ausstellung zeigen.