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Auktion

Kunstauktion moderne Kunst und Alte Meister – Auktion in Hamburg

Kunstauktion moderne Kunst und Alte Meister
Neben vielen interessanten Objekten ist im Bereich der Modernen Kunst besonders das Gemälde ‚Sitzender Akt’ von Franz Nölken hervorzuheben (Aufruf 35.000,-), das in die frühe Zeit von 1907/08 datiert werden kann. Karl Kluth ist ebenso mit einem weiblichen Akt von 1928 (Aufruf 8.000,-) vertreten, und Fritz Flinte überzeugt mit einem Tischstillben (Aufruf 5.000,-). Internationales Interesse werden die Gemälde von Franz Roubaud hervorrufen: der ‚Reitenden Tscherkesse’ als auch das ‚Fuhrwerk mit einem Tscherkessen’ gelangen mit 4.000,- bzw. 6.000,- Euro zum Aufruf.

Den Höhepunkt unter den graphischen Werken der Moderne bilden die Originale großer Künstler: das Angebot umfasst neben anderen die Farblitho ‚Le coq sur Paris’ von Marc Chagall (Aufruf 5.000,-), Pablo Picassos Linolschnitt von 1959 ‚Femme Couchée et Homme à la Guitare’ (Aufruf 9.000,-) und die Farbaquatinta ‚Les Philosphes II’ von Joan Mirò für 3.500,- Euro.
Unter den norddeutschen und Hamburger Malern werden insbesondere die impressionistischen Werke von Thomas Herbst Anklang finden: ‚Auf dem Heimweg’ und ‚Bauer mit Schafen’ gelangen mit moderaten Taxen von 18.000,- bzw. 15.000,- Euro in die Auktion. Weitere große Namen wie Ernst Eitner, Friedrich Kallmorgen und Otto Heinrich Engel als auch Rudolf Höckner verdienen desgleichen Beachtung.
Originale Gemälde der Alten Meister runden das Angebot ab: das Gemälde ‚Männer beim Boule-Spiel’ aus dem 17. Jh. von Thomas van Apshoven gelangt mit 2.500,- Euro in die Auktion. Eine Seltenheit stellt das Portrait des Herzogs von Antin dar, das dem berühmten französischen Hofportraitisten Hyacinthe Rigaud aus dem frühen 18. Jh. zuzuordnen ist (Aufruf 3.500,-).

Als Höhepunkt innerhalb der Möbel-Offerte besticht die bedeutende russische Malachit-Konsole mit detailfeinen Goldbronze-Löwenfiguren aus dem 19. Jh. (Aufruf 18.000,-). Ebenso wird der seltene Wiener Architektur-Sekretär von 1810 die Sammler und Kenner überzeugen (Aufrufpreis 8.000,-).

Fester Bestandteil des Programms stellen die Sammler-Porzellane des 18. Jhs. dar: unter den Meißen-Figuren bestechen die Darstellungen der Chinesin und des Chinesen mit Kindern (2.200,- Euro bzw. 1.800,- Euro) ebenso wie die seltene Meißen-‚Bacchanten’ der Königl. Hof-Conditorei (Aufruf 4.800,-). Museale Porzellane aus dem Schwanenservice von Kaendler für den Grafen Brühl werden ebenso angeboten: die große Schale überzeugt mit ihrer Taxe von 8.000,- Euro ebenso wie der kleinere Teller (Aufruf 5.500,-). Sammler von detailfeinen Höroldt-Chinoiserien werden desgleichen das Angebot zu schätzen wissen: die Deckel-Terrine kommt zum Aufruf mit 12.000,- Euro, die Kanne mit 10.000,- Euro. Eine Seltenheit stellt die Meißener KPM-Kanne mit Watteauszenen auf Türkisfond dar (Aufruf 12.000,-).
Das Programm mit Plastiken und Skulpturen glänzt mit modernen Highlights: die Bronze-Figuren ‚Die Wäschering’ von Auguste Renoir (Aufruf 8.000,-) als auch das ‚Mädchen, das Gewand abstreifend’ von Gerhard Marcks (Aufruf 10.000,-) werden internationales Interesse hervorrufen. Unter den Dosen, Ikonen und höfischen Pretiosen stechen seltene Glanzstücke hervor: erwähnt sei u.a. die signierte Berliner Barock-Tabatière von Alexander Fromery mit Herold- Malerei (Aufruf 2.500,-) als auch die herausragenden Entwürfe von Peter Karl Fabergé (das Prunk-Osterei für 9.500,- Euro sowie die Rotgold-Dose für 2.500,-). Kenner und Sammler werden die drei russischen Ikonen der Deesis mit reich verziertem Silberoklat von Igor Petrow überzeugend finden mit ihren Darstellungen von Jesus Christus, Maria und Johannes des Täufers aus dem späten 18. Jh. (Aufruf je 4.000,-).

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