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„Wie ist es möglich gegenüber der Unendlichkeit bzw. vor der Zeit zu bestehen. Meine Köpfe sind wie Felsen, standhaft, sie haben die Gesichter der ehemaligen Köpfe, sie versuchen so unendlich zu wirken wie die Himmel, in dem sie anwesend sind. Öl und Acryl, Haut und unergründliche Einheit, für mich ist die Malerei gleichbedeutend mit Existenz, in ihrer Gebrechlichkeit wie in ihrer unglaublichen Erwartung.“
Olivier Saint-Pierre wurde 1955 in Lyon geboren. Er lebt und arbeitet in Lyon, Frankreich.
In jungen Jahren träumte der Künstler davon, Michelangelo oder Dürer zu sein. Er besuchte für ein Jahr die Ecole des Beaux-Arts von Lyon. Es folgt ein Zeichen- und Grafikstudium an der Schule für Kunst und Dekoration in Genf, Schweiz.
Olivier Saint-Pierre arbeitet zwischen 1980 und 1985 im Bereich Werbung in Paris.
Im Jahr 1986 verschreibt er sich definitiv der Malerei. Er unterrichtet an verschiedenen Hochschulen. Saint-Pierre studiert 1998 Plastische Kunst an der Universität von St. Etienne.
Nach seiner Doktorarbeit unterrichtet er Zeichnen und ästhetisches Zeichnen an der Universität in St. Etienne.
Ständig auf der Suche nach neuen Themen, widmet sich Saint-Pierre ab 2002 den Mysterien der Schöpfung.
Dieser Idee folgend, ist es notwendig, die Kehrseite zu akzeptieren. Dadurch wird das weise Geschaffene hervorgehoben, das Dasein. Saint-Pierre folgt darin den Gedanken Heideggers und Spinozas.
Seine Figuren, gezeichnete Skulpturen regen an, das Räumliche zu erforschen.
Saint-Pierre gestaltet mehrere Bücher über die Kreativität bei psychisch kranken und sozial benachteiligten Kinder.