Diese Veranstaltung ist bereits beendet.
Pressemitteilung
KULTURAMT
Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin
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in der KLEINEN ORANGERIE am Schloß Charlottenburg Dienstag Freitag 14-18 Uhr
Spandauer Damm 22 Samstag + Sonntag 12-18 Uhr
14059 Berlin Eintritt frei
7 MALEN AM MEER
Peter Berndt, Anne Cirkola, Edwin Hagendoorn, Jürgen Leippert, Christin Lutze, Vessela Posner
und Hermann Spörel
Ergebnisse des Pleinair auf der Insel Usedom vom Mai 2008
Ausstellungsdauer: 29. August bis 14. September 2008
Eröffnung: 28. August 2008, 19 Uhr
Lange Nacht der Museen: 30. August 2008, 18 2 Uhr
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Das vierte Pleinair hat wieder sieben ausgewählte Künstlerinnen und Künstler nach Usedom geführt, um dort zu malen. Seit jeher fühlen sich Künstler von Meer und Strand, Schiffen und Häfen angezogen. Sie haben sich die faszinierende Küstenlandschaft auserkoren und mit großer Intensität gewidmet. Die Malerei der Romantik thematisiert erstmals die Küstenlandschaft als eigenständiges Motiv und stellt Naturerlebnis und Einsamkeit in den Mittelpunkt. Daran schließen die Künstler des diesjährigen Pleinair nahtlos an. Das Meer ist in ihrer Beobachtung immer noch endlos und bewegt und der Mensch ist ein verschwindend kleiner Teil im Universum, verloren in der Einsamkeit des Strandes. Das sind die Sehnsüchte, die uns so gerne ans Meer treiben.
Aber die Wirklichkeit sieht auch anders aus: dass Meer ist ein kollabierendes Ökosystem, es ist ein Wirtschaftsraum, es ist Energielieferant und es ist der Fluchtweg in eine bessere Welt. Trotz oder obgleich zunehmender Naturkatastrophen hat das Meer seine Schrecken verloren. Aus der geheimnisvollen Sagenwelt des Meeres ist ein Ort der geistigen und körperlichen Entspannung geworden. Auf der Insel selbst liegen Entbehrlichkeiten der vormals armen Bevölkerung, die sich vom Fischfang ernährte, lange zurück und wir genießen den idyllischen Anblick von außergewöhnlichen Architekturen und Naturschönheiten. Die Insel wird zum Refugium und Atelier auf Zeit.
Die Künstler haben sich für eine traditionelle Darstellung entschieden und haben die Thematik von industrieller Nutzung und Ausbeutung des Meeres nicht verfolgt. Hinter Staffelei und Skizzenblock sind sie die stillen Chronisten und Beobachter auf der Bühne der Inselwelt.
Wie alle anderen Künstler, die bislang am Pleinair beteiligt waren, ist es ihnen gelungen, die Insel aus ihren künstlerischen Dornröschen-Schlaf zu erwecken und in das Bewusstsein der Gegenwartskunst zu rücken.
Zusätzliches Material stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Ansprechpartnerin für die Presse:
Elke von der Lieth
Leiterin KULTURAMT
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