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In der Frühjahrsauktion bietet das Auktionshaus Stahl wieder ein umfangreiches Programm mit Gemälden, Sammler-Porzellanen, Silber und Möbel sowie eine große und hochwertige Schmuck-Sammlung mit über 130 Objekten aus Privatbesitz.
Im Bereich der Alten Meister finden sich museale Kunstwerke hoher Qualität, erwähnt sei neben den italienischen und flämischen Meisterwerken des 17. und 18. Jahrhunderts das Paar frühbarocker Gemälde ‚Leopard’ und ‚Wolf’ des Nürnberger Malers Magnus Brasch (3.000,-). Die Landschaftsmalerei der Romantik des 19. Jhs. ist mit Louis Gurlitts Werk ‚In den Sabiner Bergen’ vertreten (5.000,-). Feine Naturalismus-Malerei des 19. Jhs. erkennt man in der Webicht-Darstellung von Karl Buchholz (6.500,-) als auch in der Antwerpen-Ansicht des Künstlers August von Siegen (8.500,-). Werke norddeutscher Künstler werden ebenso zum Aufruf gelangen: Jacob Nöbbe ist mit einem stimmungsvollen Gemälde einer Briefleserin vor Küstenlandschaft vertreten (9.500,-), und der ‚Sommertag am Bodden’ von Paul Müller-Kaempff besticht durch seine ausdrucksvolle Naturansicht. Großen Anklang werden auch die impressionistischen und expressiven Gemälde der norddeutschen Künstler finden wie die von Thomas Herbst, Rudolf Höckner, Friedrich Schaper und von Heinrich Blunck-Heikendorf. Das Marine-Programm wird wieder ebenso gefragt sein: erwähnt seien die Werke aus dem 19. Jh. der Gebrüder Lorenz Petersen und Peter Christiam Holm mit den Dreimaster ‚Helios’ und ‚Flora’ (je 3.000,-). Gesuchte Werke der Marinemaler wie Johannes Holst oder Robert Schmidt-Hamburg sind desgleichen vertreten (u.a. ‚Passagierschiff M.S. Ariaden’ für 2.300,-). Im Bereich der Malerei des 20. Jhs. müssen auf die Werke von Claus Becker hingewiesen werden (u.a. ‚Badende’ für 2.000,-), sowie auf weitere Namen wie Fritz Kronenberg (‚Haus Michaelsen in Hamburg-Blankenese’ für 1.500,-) oder David Köllmann (u.a. mit ‚Baustelle Überseequartier’ für 4.600,-).
Den Höhepunkt der Auktion stellt das umfangreiche Programm von hochwertigen Schmuckstücken aus der Zeit des Biedermeier, der Belle Époque oder des Jugendstils und Art-déco dar, besetzt mit hochwertigen Brillanten und farbigen Edelsteinen. Erwähnt sei u.a. die prachtvolle Jugendstil-Brosche mit Altschliff-Brillanten von über 7 ct. (8.000,-), das Art-déco-Armband mit reichem Brillant-Besatz für 7.500,- Euro oder auch der prunkvolle Historismus-Brillant-Anhänger in Sternform (2.800,-). Seltene Rosendiamant-Ohrgehänge, hochkarätige Brillant-Ringe mit hochwertigen Altschliff-Brillanten, eine antike Demi-Parure mit Citrinen und Saphiren, zierliche Jugendstil-Colliers sowie Art-déco- und Viktorianische Broschen runden das Angebot ab. Weitere hochkarätige Schmuckstücke des 20. Jhs. sind ebenso Bestandteil des Programms: ein Smaragd-Diamant-Collier mit prachtvollem Edelstein-Besatz sowie ein großer Brillant-Solitär-Anhänger von über 10 ct. werden mit je 18.000,- Euro angeboten. Sehr gesucht sind große Solitär-Brillant-Ringe, wie der 3-karätige Brillant-Ring von feinem Weiß (13.000,-). Unter den weiteren Ringen sei noch der hochkarätige Ceylon-Saphir-Ring mit Brillanten (17.000,-) als auch der außergewöhnliche Padparadscha-Pink-Saphir-Ring für 9.500,- Euro erwähnt.
Innerhalb der Möbel-Offerte sticht der Barock-Sekretär mit allegorischen Darstellungen aus dem 18. Jh. hervor (3.000,-). Weitere hochwertige Möbel werden ebenso überzeugen, wie die höfischen Barock-Kommoden (je 4.500,-), die originalen Spiegel des 18. Jhs. (Altonaer Louis-Seize-Spiegel für 2.200,-), barocke Sitzmöbel oder ein französischer Sekretär von 1780 (1.500,-).
Die herausragenden Meißener Prunk-Porzellane des 19. Jhs. stellen den Höhepunkt im Bereich der Sammler-Porzellane dar, wie u.a. das Paar großer Prunk-Girandolen von Ernst August Leuteritz (15.000,-) oder die höfische kobaltblaue Vase mit französischer Goldbronze-Montierung (15.000,-). Weitere Entwürfe aus dem 18. Jh. werden desgleichen Interesse hervorrufen: erwähnt sei die Pendule mit Amor nach Victor Acier (3.000,-) als auch das Schreibgeschirr mit Chinesen-Figur von Elias Meyer (1.900,-) oder gesuchte Kaendler-Gärtnerfiguren und Porzellane mit detailfeiner Herold-Malerei.
Insbesondere die Silber-Offerte wird wieder großen Anklang finden. Unter den internationalen Objekten besticht das russische Biedermeier-Kaffee- und Teeservice von 1830 mit 4.800,- Euro ebenso wie die seltene Silber-Ampel des Warschauer Meisters Karl Filip Malcz aus dem 19. Jh. (2.400,-) oder die seltene römische Öllampe, sog. Lucerna von 1820 (4.000,-). Unter den russischen Besomin-Büchsen glänzt insbesondere die Besomin-Büchse in Form eines großen Fisches von 1876 hervor (2.500,-). Gesuchte englische Teeservice, Tee- und Kaffeekannen aus dem 18. bis 19. Jh. werden problemlos abzusetzen sein. Das Jugendstil-Programm sticht hervor mit einem besonderen Highlight: internationales Interesse wird die außergewöhnliche Meißen-Aktfigur ‚Badende’ von Otto Rost von 1935 auslösen (15.000,-). Weitere Entwürfe aus dem frühen 20. Jh. u.a. von Paul Scheurich (‚Dame mit Mohr’ für 4.800,-) oder Paul Helmig (‚Mädchen mit Kirschen’ für 1.500,-) für die Meißener Manufaktur runden das Angebot ab.
Die russischen Bronzen des 19. und frühen 20. Jhs. werden sicherlich die internationalen Sammler interessieren: erwähnt sei die Bronze-Figur ‚Der Abschiedskuß’ von Alexej P. Gratchev (800,-) als auch ‚Kosaken-Pärchen zu Pferd’ von Albert M. Wolff (600,-). Moderne Skulpturen des frühen 20. Jhs. mit expressiven Entwürfen u.a. von Alfred Sachs oder Otto Flath gelangen ebenso zum Aufruf wie auch die Sammlung an Standuhren, Stuhl- und Laternenuhren aus dem 18. und 19. Jh. Das Auktionsprogramm findet seinen Abschluß in den gesuchten Asiatika-Objekten: den Höhepunkt bildet der japanische Wandschirm mit Jagdszenen am Fuji aus dem 19. Jh. (2.400,-) wie auch der seltene chinesische Jade-Handspiegel aus dem 19. Jh. (950,-) oder die bronzenen Buddha-Figuren aus dem 17. und 18. Jh.