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Ausstellung

Open Art 2009: Antonio Marra - Wenn die Lust zum Meer wird – Ausstellung in München

Open Art 2009: Antonio Marra - Wenn die Lust zum Meer wird
Im Rahmen der Open Art 2009 zeigt die Jörg
Heitsch Galerie am Gärtnerplatz neue abstrakte
Arbeiten von
#
+Antonio Marra - Wenn die Lust zum Meer wird*
#
Vernissage: Freitag, 11. September 2009, 18
Uhr/#
Wir möchten Sie, gerne auch in Begleitung,
herzlich einladen und würden uns freuen, Sie
persönlich begrüßen zu dürfen.
#
Öffnungszeiten anlässlich der Open Art 2009:
Sa-So, 12.-13. September 2009, 12-18 Uhr
#
Die abstrakt-dualen Bildwelten von Antonio
Marra üben eine faszinierende Anziehungskraft
auf den Betrachter aus. Sie bestechen durch
eine ungewöhnliche virtuose und intensive
Farbigkeit sowie durch eine einzigartige optische
und räumliche Wirkung. Dem Maler ist es
gelungen, eine eigene, unverwechselbare
Sprache zu entwickeln, die sich wohltuend von
den zeitgenössischen Kunstströmungen abhebt.
Spürbar ist die Auseinandersetzung mit der
modernen abstrakten Malerei des 20.
Jahrhunderts sei es dem Bauhaus, der Minimal
oder der Op Art. Marra hat sich jedoch in seinen
Bildern, die in einen offenen Dialog mit dem
Betrachter treten, von den traditionellen
konstruktivistischen Vorstellungen und ihrem
oftmals dogmatischen Absolutheitsanspruch
befreit./
Der Künstler überzieht die Leinwand mit einer
reliefartigen Struktur, die es ihm ermöglicht,
mittels eines präzisen malerischen Verfahrens,
mehrere Ebenen aus geometrischen Formen
entstehen zu lassen. Durch geschickte farbliche
Überlagerung ergibt sich ein verwirrend
tiefenräumlicher Effekt, der dadurch verstärkt
wird, dass die Farbenflächen für das Auge nicht
klar voneinander zu unterschieden sind.
Quadrate, Dreiecke und Rhomben verweben sich
auf der Netzhaut zu vibrierenden Bildern und
sich scheinbar immer neu formierenden Mustern
aus vertikalen und horizontalen Streifen.
Gekonnte Formverschiebungen stören und
durchbrechen unsere Sehgewohnheiten./
Im Kunstwerk eröffnet die optische
Transformation von Formen und Farben, in der
Kombination mit der Bewegung des Betrachters,
eine neue Dimension der Wahrnehmung, die
über unser alltägliches Sehen hinausgeht.
Letztendlich entziehen sich die Gemälde sogar
ihrer technischen Reproduzierbarkeit. Marra
setzt damit der massenhaften Vervielfältigung in
Photographie, in Film oder Internet die
Einmaligkeit seiner Werke entgegen. Die visuelle
Bewusstwerdung von Raum und Zeit, das
simultane Erleben mehrerer Ebenen in einem
Bild beweist, dass in einer von visuellen Reizen
überfluteten Gegenwart die Malerei auch in
Zukunft selbstbewusst ihren Platz behaupten
wird.#



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