Diese Veranstaltung ist bereits beendet.
Elsner schuf in den frühen achziger Jahren unter dem Titel „Grenzverletzung“ Bilder unter anderem im Todesstreifen zwischen West-Berlin und der DDR. Bei einer seiner Aktionen brach er ein großes Stück der Berliner Mauer heraus und vollendete im Durchbruch eine seiner großformatigen Arbeiten. Später kletterte er auf den Reichstag, an dessen Fahnenmast er ein riesiges Bild hinaufzog. Insgesamt fertigte er bei seinen Grenzverletzungsaktionen an die 50 mittel- bis großformatige und über 500 als „Tagebücher“ betitelte kleinformatige Werke. //
Arbeiten von Elsner werden zeitgleich auch in der Ausstellung FALLMAUERFALL im Stadtmuseum Berlin vom 6.11.09 bis 7.2.10 und in der Ausstellung „3 berliner“ vom 27.9.09 bis zum 10.11.09 in der Deutschen Botschaft London gezeigt.///
„(…) die wirklichen Aktionsbilder (…) bewahren auf geheimnisvolle Weise etwas von der Grenzsituation in sich auf, (…) die Bilder signalisieren Angst, Eile, haben etwas Panisches, Existentielles, scheinen durchtränkt von Gefahr. Sie haben an einem Tabu gekratzt – und siehe da! Sie kratzen weiter dran.“
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Heinz OHFF im Tagesspiegel vom 17.11.82//