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In den Fotografien von Jürgen Klück taucht der atemberaubende Moment zwischen dem Erscheinen und Verschwinden der Dinge wie eine Emanation aus einem Farben- und Lichtmeer auf. Die abgelichtete Realität befindet sich in einem spannungsreichen und äußerst vitalen Schwebezustand zwischen dem Einst und dem Jetzt, zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart. Dabei erscheint die Zeit gewissermaßen bis ins Unendliche gedehnt. Durch die gezielte Bewegung der Kamera zerfließt und spaltet sie sich in eine sequenzartige Auffächelung der Dinge auf, in denen die verschiedenen Bewegungsrichtungen ein eigenes, von der Realität völlig autonomes Gegenbild entwerfen.