Diese Veranstaltung ist bereits beendet.
Austellungseröffnung am Sa, 6.3.2010 um 19 Uhr
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„… Die dialogische Situation, in der sich die Protagonisten auf den Bildern Deparades gegenüberstehen, kann als Metapher für den Dialog der Stile und Techniken aufgefasst werden. Keinesfalls gibt es jedoch nur friedliche Koexistenz. Dass sich oft Mann und Frau in einer erotisch aufgeladenen Stimmung begegnen, geschieht nicht von ungefähr: Es herrscht nicht nur ein fortwährender Kampf zwischen den Geschlechtern, sondern auch ein solcher zwischen Figur und Grund, zwischen Kontur und Fläche in diesen Bildern. //
Nicht das gleichberechtigte Nebeneinander macht das Wesen von Deparades Kunst aus, vielmehr der nie reibungslos verlaufende, eher schmerzliche Wechsel von einem Zustand zu einem anderen. Alles in dieser Malerei zielt auf die Vermeidung von Statik. Nichts scheint still zu stehen, alles in Bewegung zu sein. Die Figuren durchdringen sich, verschmelzen miteinander und mit der Malfläche, um sich wieder zu lösen und ein Eigenleben zu führen. …“//
Dr. Harald TESAN, Kunsthistoriker, Nürnberg
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