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Michael Hakimis raumbezogene Installationen setzen sich zusammen aus Wandbildern, Papierarbeiten, Fotografien und Objekten, unter die sich auch Readymades mischen können, denn an einem Ausstellungsort bündelt sich, was aus allen Richtungen und vielen Zeiten auf einander zugesteuert ist.
Die subtilen Raumwirkungen seiner begehbaren Szenarien changieren zwischen Fragilität und Monumentalität.
In den Arbeiten des deutsch-iranischen Künstlers (geb. 1968 in Eutin, lebt in Berlin) entstehen daraus komplexe Bedeutungsgeflechte in denen er soziale, historische und urbane Systeme reflektiert.
In der Lübecker Ausstellung beschäftigt er sich unter anderem mit dem Thema des Sammelns und Archivierens und bezieht den realen Ort des Overbeck-Pavillons und die Bronzeskulpturen des Behnhausgartens aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit ein. Gleichzeitig verfolgt Michael Hakimi grundsätzliche Fragestellungen zum Bild und seiner Doppeldeutigkeit zwischen Objekthaftigkeit und Repräsentation. Seine Arbeiten machen den Moment sichtbar an dem Bedeutungen entstehen und entschlüsselbar werden, aber auch Widersprüche auftauchen.