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Die junge, britische Künstlerin Kate Terry nutzt seit 2001 die methodische Herangehensweise der sogenannten String Art und schafft mit ihr schwebende, transparente Kunstwerke. Dieses in den 70er Jahren populäre Kunsthandwerk diente dazu, mit Hilfe eines Bastelsets auf einem Brett mit Fäden und Nägeln nach Vorgaben ein ornamentales Bild zu erstellen. Kate Terry hat den Prozess verändert, verfeinert und individualisiert. Sie verlässt die zweidimensionale Bildebene und nimmt ganze Räume als Arbeitsgrundlage für ihre Installationen aus Nägeln und farbigen Nähgarnen. Die durch den Raum gespannten Fäden scheinen förmlich aus der Wand zu strömen und schaffen eine faszinierende Symbiose von Architektur und Objekt. Die Kunstwerke wirken in ihrer strikten, geometrischen Regelmäßigkeit wie feine, dreidimensionale Zeichnungen, die sich an der Grenze zur Unsichtbarkeit bewegen. In diesem Zwischenspiel zwischen Sein und Nichtsein, von Andeutungen und Dinglichkeit schärft sich die Wahrnehmung des Betrachters, wird sensibilisiert, für eine überraschende phänomenologische Erfahrung.
Mehr Info: www.smallspacegallery.com