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+Erasmus Schröter - Bunker/
10. Dezember 2010 bis 15. Januar 2011/
Eröffnung am 10. Dezember 2011 um 19 Uhr*#
Der Fotokünstler Erasmus Schröter gehört mit seiner weithin bekannten Serie „Bunker“ ohne Zweifel zu den Exzentrikern fotografischer Inszenierung. 1989 begann er, Bunkerruinen aus dem zweiten Weltkrieg aufwendig zu beleuchten und zu fotografieren. Damit griff er den Diskurs aus Paul Virilios 1975 erschienener “Bunker archéologie“ auf, unterzog ihn dem Blickwinkel einer neuen Generation und fand damit große Beachtung in den Medien.#
Der radikale Umgang mit dem uralten Rohstoff der Fotografie, dem Licht, macht Schröter im wahren Wortsinn zu einem „Lichtbildner“. Seine großformatigen Fotografien entstehen vor Ort auf analogem Film. Sie sind fotografische Dokumente einer in hohem Maße veränderten Realität. Die provokanten Illuminationen der Relikte einer sinnlosen Kriegsmaschinerie bewegen sich auf dem schmalen Grat zwischen Schauder und Schönheit.#
Erasmus Schröter wurde 1956 in Leipzig geboren. Er studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst und siedelte 1985 nach Hamburg über. 1997 kehrte nach Leipzig zurück und übernahm 2004-2005 eine Gastprofessur für Fotografie an der HGB.#
Zur Eröffnung am Freitag, 10. Dezember 2010 um 19 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.