Diese Veranstaltung ist bereits beendet.
Klaus vom Bruch (1952, Köln) spielt in seiner zweiten Einzelausstellung bei Françoise Heitsch mit Selbstironie, Wahrnehmung und Illusion. Er installiert parterre eine Art filmisches Spiegelkabinett, das den Besucher durch Reflexionen und Täuschung in seiner Auffassung von Wahrnehmung und Empfindung verwirren oder gar „in den Wahnsinn“ treiben soll. Das Thema der „Männer am Rande des Wahnsinns“ setzt sich im unteren Raum fort. Es sind Familienporträts des Künstlers zu sehen, die humorvoll und selbstkritisch den Bezug zum Ausstellungsthema herstellen. Gleichzeitig treten diese in der akustischen Untermalung von Iwan Turgenjews „Väter und Söhne“ (1861) als beispielhafte Männer in diesen virilen Phantasien auf und schaffen eine narzisstisch gespiegelte Reflexion von Herrschaftsmodellen. ##Abb.:K.v.B. & Bild Kunst Bonn 2011