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In der Ausstellung setzt Jirka Pfahl seine bisherige Auseinandersetzung mit Raum und Sprache fort. Text wird durch geometrische Anordnungen und Symmetrien gebrochen und eröffnet damit immer wieder neue Bedeutungsräume. Die Doppeldeutigkeit insbesondere der deutschen Sprache benutzt der Künstler, um Übergänge zu anderen Sinnebenen zu schaffen und der Ausstellung ein verflochtenes System aus wahr/falsch, neu/alt und gleich/ungleich zugrunde zu legen. Er stellt dabei inhaltliche Bezüge her, die wie ein Rollenspiel Entscheidungen ermöglichen, sodass ein Betrachter die Möglichkeit erhält, frei von diktierten Lesarten eigene Interpretationen zu fassen. Konstruktion von Sinn wechselt mit dessen Destruktion ab. Bewusst behalten seine Objekte ihren selbstgebauten Charakter, um Nachvollziehbarkeit, gleich eines Selber-Machen-Könnens, zu bewahren. Damit forciert Jirka Pfahl eine dekonstruierende Lesart, die auf die Sichtbarmachung von Sinnhaftigkeit als kontigenter Erfahrung abhebt.
Kuratiert von Daniela Stöppel.
Termine
18. April 2011, 19 Uhr: Eröffnung