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Elliot Ross’ (*Chicago) fotografische Tierporträts ziehen den Betrachter in den Bann und verunsichern zugleich. In ihrer Intensität muten sie wie Reflexionen über das ethische Verhältnis zwischen Mensch und Tier an.
Indem Ross bei seinen Fotografien die Bildhintergründe und damit die Umgebungen und Lebensräume der Tiere nachträglich am Computer in völliges Schwarz auflöst, konzentriert er den Blick ganz und gar auf das Porträt. Nichts lenkt ab, allein Gestik und Mimik treten in den Fokus und fast meint man, dass selbst die Taube vor der Kamera ein reflektierendes Bewusstsein offenbart und vor ihr posiert. – Sind wir am Ende doch alle nur Kreaturen?
Im NKV begegnen die Besucher den ungewöhnlichen Porträts nicht im klassischen Ausstellungskontext sondern überraschend an verschiedenen Stellen im ganzen Haus.