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Die Malerei von Regina Nieke strebt in Richtung Auflösung. “Körper verschwimmen mit dem Hintergrund, werden durchscheinend, Köpfe, Gesichter werden zu undefinierbaren Abstraktionen. Aus ihrer ganz eigenen Herangehensweise entsteht
etwas Neues, Frisches und oft auch Radikales und Schonungsloses,” schreibt die Kuratorin Anke Zeisler über die Malerei
der Meisterschülerin der Udk Berlin. Willem Julius Müller, Schüler von Werner Büttner setzt sich inhaltlich mit der
Gegenüberstellung von Architektur und Natur auseinander. Seine menschenleeren Arbeiten zeigen ein apokalyptisches
Weltbild, eine fiktionale Wirklichkeit nach der Katastrophe und wirken dekorativ und befremdlich zugleich. Die bildhaften
Zerfallsprozesse werden von Müller mit harten Kontrasten und greller Farbe dargestellt (Abb. Destructed House).
Der Zerfall und die Zerstörung sind auch Inhalt der Malerei von Wolfgang Zandt: Verwaister Raum, Industriebrachen,
Naturkatastrophen. In abstrakten Formen zeigt er die Welt nach der ultimativen Apokalypse, dem Untergang.
Ekkehard Tischendorf zeigt surreale, poetische Traumwelten und komponiert figurative und abstrakte Elemente mit
unmittelbarer Drastik und einer intensiven Farbästhetik zu rätselhaften Bildwelten.
Florian Schulz, Meisterschüler der UdK, besticht durch großformatige Fiktionen, und verbindet sensible Geschichten mit
theastresken Darstellungen. Die Malerei als Bühne.
Ausgestellte Künstler:
Ekkehard Tischendorf
Wolfgang Zandt
Florian Schulz
Willem Julius Müller
Regina Nieke
und weitere Künstler auf Anfrage
Kuratiert wird die Ausstellung von Philipp Schumann. Die Künstler zeigen ausgewählte Arbeiten.
Zur großen Eröffnung sind alle Künstler anwesend.