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Mit einer umfangreichen Fotoaustellung beteiligt sich die Kommunale Galerie Berlin am „Europäischen Monat der Fotografie 2012“. Berlin war für die ausgewählten zwölf Fotografen entweder nur eine von vielen Zwischenstationen auf der Durchreise, oder temporärer Arbeitsaufenthalt. Einige von ihnen leben dagegen schon lange hier. Die Ausstellung zeigt zwölf Sichten auf Berlin. Die Perspektiven, die verwendete Technik und die persönlichen Bildsprachen stehen für den „Blick des Anderen“. Fast alle spüren der Geschichte nach, etwa der verschwundenen Mauer, den Brachen und Provisorien, die sie hinterlassen hat. Das Erstaunen, dass die Folgen des 2. Weltkrieges letztlich immer noch sichtbar sind, spielt dabei ebenso eine Rolle, wie der ästhetische Reiz an der Morbidität im Stadtbild der Moderne. Weitere Arbeiten gelten dem Alltäglichen, dem wenig Beachteten. Für die, die hierzubleiben beschlossen haben, bedeutet dies das Erforschen des Beständigen und der Veränderung im eigenen Kiez.