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"reflecting on networks / artistic strategies using
the web“ beschäftigt sich mit den Möglichkeiten
und Bedingungen künstlerischer Praxis im
digitalen Zeitalter. Ein zentrales Interesse gilt der
Bedeutung, die dem Einsatz von
Medientechnologien in den verschiedenen Arbeiten
zukommt. Als Kommunikations- oder
Recherchemedium, als interaktive Plattform oder als
technologisches System rücken unterschiedliche
Funktionen der digitalen Medien in den
Vordergrund und lassen so verschiedenartige
künstlerische Strategien fassbar werden.
Präsentiert werden Werke von KünstlerInnen, die
sich mit gesellschaftlichen, sozialen und politischen
Veränderungen in einer technik- und
datenorientierten Welt auseinandersetzen.
Veränderte Wahrnehmung von Raum, Privatsphäre
und Eigentum durch die alltägliche Nutzung des
Internets werden in den einzelnen Werken ebenso
thematisiert wie die Kanalisierung und
Transformation von Informationen durch
Suchmaschinen, Social-Media Plattformen und
Videoportale. Das Internet wird von einigen
Künstlern gezielt als Instrument genutzt, um einen
wechselseitigen Austausch zwischen Usern zu
fördern und diesen vom virtuellen in den realen
Raum zu transponieren.
Andere Arbeiten fokussieren auf die Interaktivität
zwischen Mensch und Maschine, zwischen Nutzer
und komplexen
informationsverarbeitenden Systemen, die heute ein
integraler Bestandteil des täglichen Lebens sind. Die
Künstler setzen sich kritisch mit den
netzmedialen Verfahren zur Regulierung von
Benutzeroberflächen im Internet auseinander, die in
Form von Datenfilterung sowie staatlichen
Restriktionen und Kontrollmechanismen in
Erscheinung treten und schaffen teils strategische
Umgangsformen für die heutigen Bedingungen
im Netz.