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Seine Wahrnehmung an der Kunst zu schärfen – diese Möglichkeit bietet sich all denen, die zwischen dem 21. Dezember und 7. Februar die Ausstellung von Frank Schult im Marburger Kunstverein besuchen.
Frank Schult stammt aus der Schule Berhard Heisigs, dem Meister der Leipziger Schule zu DDR-Zeiten. Seine Historie hat er nie richtig verlassen können. Immer wieder erzählt er von Zeiten, in welchen er künstlerisch festgelegt war, obwohl er sich diesen Grenzen verweigerte. Trotz seines altmeisterlichen, handwerklichen Könnens hat er ein Verlangen, ungelenk zu sein, ein Bildchaos zu schaffen. Er will nur Fragmente einer naturalistischen Abbildung zulassen, etwa die Erinnerung an eine Landschaft, Situation oder auch an eine ihm bedeutende Person. Die karge Bildwelt wird so in ihrer figürlichen Darstellung eingeschränkt, dass die Reste der Abbildung nur noch als Symbol für eine unvollkommene Welt taugen.
„Die komplexe Kombinatorik im Werk von Frank Schult mündet in eine wundersame Welt, die zur völligen Freiheit der Rezeption herausfordert. Die Arbeiten evozieren Gedankensprünge, die fern jeglicher Realität das Absonderliche provozieren. Der Kosmos Frank Schults hat sich mit der absurden Inszenierung verbrüdert.“ (Sven Nommensen)
Die Vernissage der Ausstellung von Frank Schult findet am Freitag, 21. Dezember, um 18 Uhr im Marburger Kunstverein statt. Wir würden uns sehr freuen, Sie zu diesem Anlass begrüßen zu dürfen. Zur Eröffnung spricht Kunsthistoriker Dr. Michael Herrmann, Marburg. Zudem findet am Mittwoch, 19. Dezember, um 11 Uhr ein Pressegespräch im Marburger Kunstverein statt. Auch dazu sind Sie recht herzlich eingeladen.