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Youngla Park, 1966 in Korea geboren, studierte Malerei an der Duk-Sung Universität in Seoul und von 2003 bis 2012 Kunstgeschichte, Grafik und Malerei sowie Sinologie an der Philipps-Universität Marburg. Park stellte bereits 2010 im Rahmen von „Kunst in Marburg“ im Kunstverein aus; 2011 waren Werke von ihr im TTZ zu sehen. Zur Zeit lebt und arbeitet sie in Los Angeles. Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Linie. Im Spannungsfeld zwischen visueller Illusion und realem Wesen begegne sie immer wieder dem „spezifischen Objekt“ – der „Linie, die für sich selbst spricht“. Linien seien in allem auf der Welt enthalten und existieren überall, erklärt Youngla Park. Was sie als Malerin zu kreieren versucht, das sei „eine Linie, die vollkommen unabhängig ist und die nicht als ein Attribut dient“. Ihre Malerei eröffnet dem Betrachter die Möglichkeit, dem Wesen „mit eigenem Begriff und eigener Identität“, das ihre Linien sein sollen, zu begegnen.
Hideaki Yamanobe, Jahrgang 1964, stammt aus Japan und studierte an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Tokio. 1991 kam er als Stipendiat der Asahi-Kunststiftung nach Deutschland, von 1993 bis 1994 studierte er in Basel. Heute lebt und arbeitet er in Köln und seiner Geburtsstadt Tokio. Der Maler vereint Einflüsse der westlichen und der asiatischen Kultur: Er verbinde „ein westlich geprägtes Malereiverständnis, das ganz auf den malerischen Prozessen selbst basiert“ mit einer „spezifisch japanischen Bild- und Materialsensibilität“ zu einer „ganz eigenen, ebenso leisen wie kraftvollen Bildsprache“, so der Kunsthistoriker Dr. Peter Lodermeyer, der auch bei der Vernissage der Ausstellung am 15. Februar sprechen wird. Die Gemälde – in Schwarz, Weiß und Graustufen – strahlen Ruhe, Kraft und Präsenz aus. Die Malerei diene Hideaki Yamanobe als Medium „zur Sichtbarmachung sensitiver und emotionaler Vorgänge“ (J. deVries).