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Ausstellung

Alles wird gut - Everything will be fine – Ausstellung in Berlin

Alles wird gut - Everything will be fine
Künstlergespräch: 27.04.2013, 14 Uhr
Eberstaller und Matthias Planitzer
(Autor, Castor&Pollux, Kunstmagazin)
Eröffnung: 12.04.2013, 19 Uhr
Im Gespräch: Eberstaller, Dr. Stefan
Haupt (Sammler, Sammlung Haupt) und
Nicole Loeser

Im Jahr 2010 schuf der österreichische
Multimedia-Künstler Nikolaus Eberstaller
(*1968) die großformatige Skulptur
Battlefield (s. Abb). Nun wird er
erstmalig sein neues Projekt BATTLEFIELD
LOVE MEMORIAL Berlin präsentieren.

„Es wird schwierig. Gut so. Ich bin zu
alt, um bedingungslos ja zu sagen. Und
zu jung, um es nicht trotzdem mit
Hingabe zu versuchen. Das Signal, das
Berlin mit BATTLEFIELD LOVE MEMORIAL in
die Außenwelt senden könnte, wäre dieser
Stadt und ihrer Geschichte würdig. Die
einzige Bedingung, die ich stelle: Keine
öffentlichen Gelder.“ Nikolaus
Eberstaller

„Die Aussagen der Kunstwerke
Eberstallers sind bipolar, sie leben aus
dem Spannungsfeld der Gegensätze, die
nicht unvereinbar sind, sondern deutlich
machen, dass jeder Aspekt eine positive
und eine negative Seite umfasst ... Das
Kunstwerk bringt auf subtile Weise zum
Ausdruck, dass scheinbar unauflösbare
Gegensätze sich verändern, auseinander
hervorgehen können, dass sich aus Liebe
ein Schlachtfeld und aus einem
Schlachtfeld Liebe entwickeln kann.“
Univ.-Doz. Dr. Achim Gnann,
Kunsthistoriker und Kurator der Wiener
ALBERTINA über Battlefield.

Parallel dazu ist MARIE COCHON,
Performanceschwein (ein Werk von
Nikolaus Eberstaller und Barbara
Eberstaller-Wendelin) dabei. Die mit
Geld ausgestopfte Sau wanderte 2012
durch Wien. Medien aus 13 Ländern
berichteten, darunter das Wall Street
Journal, Die Zeit und Paris Match. 2013
gewannen Nikolaus Eberstaller und
Barbara Eberstaller-Wendelin für Marie
Cochon einen LICC-Award in London für
die beste Performance.
Marie Cochon protestiert mit ihrer
Performancekunst gegen das sozial
unverträgliche Übermaß – die Gier auf
Kosten anderer. Marie will den Menschen,
denen gegenüber sie sich mit ihrer
Kritik loyal erweist, auf der Straße
begegnen. Deswegen bereist sie die Welt.
Während ihrer Stadtwanderungen tauscht
sie sich aus, teilt ihr nährstoffloses
Futter mit Bedürftigen und erweitert ihr
Weltbild. Vor Ort reflektiert sie über
Luxus, Exklusivität, Reichtum. Und ob
all das zwingend nur mit Geld zu
erreichen ist.
www.marie-cochon.com

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