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In der Gruppenausstellung „Secrets“ zeigt die Galerie
Thomas Fuchs vom 25.10. - 27.11.2013 die Künstler
Bertram Hasenauer (A), Kris Knight (CA) und Martin-Jan
van Santen (NL). Die Vernissage findet am Freitag, den
25.10.2013 von 18 bis 22 Uhr in Anwesenheit der
Künstler Bertram Hasenauer und Martin-Jan van Santen
statt.
Kris Knight wurde 1980 in Toronto (CA) geboren und
hat an dem Ontario College of Art and Design, Toronto
studiert. Seine zwischen Jugend und Erwachsensein
verlorenen Figuren haben alle ihre Geheimnisse. Sie
versuchen, diese zu bewahren, sehnen sich aber
zugleich danach, sie zu offenbaren. Eine solche
Doppeldeutigkeit betrifft viele Aspekte seiner Gemälde:
Geschlecht, Zeit, Stimmung und Ausdruck. Leben die
oft androgynen Protagonisten in der Gegenwart oder
sind es Bilder aus längst vergangenen Zeiten? Sind sie
sich ihrer Sexualität bewusst, stellen sie diese zur
Schau oder sind sie unschuldig und in sich gekehrt?
Kris Knight reizt augenscheinlich diese Gratwanderung
zwischen Unschuld und Erotik, Jäger und Gejagtem,
Schönheit und Gefährdetsein. 2012 war Kris Knight
bereits zum zweiten Mal auf der Armory Show in New
York zu sehen, worauf in diesem Jahr eine Soloshow
auf der VOLTA NY folgte.
Martin-Jan van Santen, geboren 1968 in Kampen, hat
an der Kunstakademie Constantijn Huygens in Kampen
studiert. Für Martin-Jan van Santen sind es die privaten
Phantasien, die ihn auf die Suche nach den
Geheimnissen der Schönheit seiner Modelle gehen
lassen. „Ich begann vor 5 Jahren, den männlichen
Körper zu malen, genau zu der Zeit, als ich überhaupt
zu malen begann. Ich fragte mich: Was mag ich am
meisten? Was finde ich wirklich schön? Fast wie von
selbst kam ich auf den männlichen Körper. Meine
ersten Versuche waren sehr langweilige Bilder von
hübschen Models, aber schnell suchte ich nach der
Schönheit innerhalb dieser Bilder. Ich fragte mich: Was
ist es, das diesen Körper so schön macht? Was macht
dieses Modell so faszinierend?"
Der österreichische Künstler Bertram Hasenauer wurde
1970 in Saalfelden (A) geboren und lebt und arbeitet
in Berlin. Er hat an der Akademie der Bildenden Künste
Wien studiert. Die Portraits Hasenauers heben sich von
den meist weißen Hintergründen fast schemenhaft ab.
Ebenso wie die Hintergründe sind auch die
Dargestellten auf das Wesentlichste reduziert. Aus
ihren Gesichtern lassen sich keine Emotionen ablesen
und werden dadurch für den Betrachter zu
Projektionsflächen des Unbekannten. Hasenauer malt
keine bestimmten Personen, ja er malt nicht einmal
erkennbar ein bestimmtes Geschlecht. In manchen der
ausgestellten Werke scheinen die Dargestellten zu
verschwinden, sich aufzulösen. Die Werke werfen
daher durchaus die Frage nach der menschlichen
Existenz auf, nach dem Sein und Vergehen. Neben
zahlreichen Ausstellungen in Europa, war Hasenauer
im Jahr 2011 auch mit einer Soloshow auf der VOLTA
NY vertreten. Seine Bilder finden sich in bedeutenden
öffentlichen Sammlungen, u.a. dem
Kupferstichkabinett Berlin, der Berlinischen Galerie, der
Österreichischen Galerie Belvedere oder dem Museum
der Moderne in Salzburg.